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Hat jemand einmal eine Versuchsreihe unternommen, was mit den Zellen beim Ladeversuch im tiefen Minusbereich geschieht? Gibt es Werte, wieviel Energie noch aufgenommen wird, ob die Zelle 'nur' als höherer Widerstand wirkt u. sobald sie sich erwärmt wieder Energie aufnimmt oder es sie verbläst(Ventilöffnung) und zerstört? Ev habe ich die entsprechenden Posts übersehen, dann bitte um Hinweis. Gruss Jürg Ab 10 Grad wird ein LiFePo4 und ein LiFeYPo4 sehr träge. Die Spannung bricht unter höher Last sehr schnell ein. Je kälter es wird und je höher der Strom um so schneller geht es. Bei -20 Grad stehen ungefähr noch 60% zur Verfügung. Durch den hohen Strom erwärmt sich der Akku und in meinen Tests bei Minus 7 Grad bekommt man noch 90 % raus. Beim Laden konnte ich bei -10 Grad und 60A Ladestrom bei einem 200Ah keine Begrenzung feststellen. Zu tiefe Temperaturen lassen einen LiFePo4 schneller altern. Was bei Blei die Wärme ist, ist bei LiFePo4 die Kälte. Im Womo macht es daher Sinn ein wärmeres Plätzchen zu finden, oder für Wärme Zuluft zu sorgen. Gibt es bei den von Dir beschriebenen (lisunenergy:Es handelt sich hierbei um neue Markenzellen die eine Zulassung bis -20 Grad haben.) um eine Besonderheit der LIFePO4 Zellen oder trifftt das oben beschriebene auch für diese zu? Jeder Hersteller hat seine eigenen Herstellungsverfahren und Patente. Ein Bleiakku von Hersteller A ist völlig anders wie bei B. Obwohl überall AGM darauf steht . Das selbe ist auch in der Medizin der Fall . Die Zellen schaffen zwar nicht Minus 45 Grad kommen aber mit -20 Grad in einen akzeptables Fenster . Ich habe 3! verschiedene LiFePO4 Akkus und alle DREI verhalten sich gleich. Auch der Vierte mit „Y“. Was für Wunder verbringen die mir unbekannten Akkus?
Also Calb ist es nicht: --> Link Hallo Biauwe, Dein Zitat bezieht sich auf Akku mit Y... :wink: Grüße, Alf Hi, was passiert mit einem Lithium Akku der laut Datenblatt eine Ladetemperatur von 0 °C und höher hat wenn man ihn bei -10°C lädt? Geht er kaputt? Nimmt er die Ladung nicht an? Nimmt er nur sehr wenig Strom auf? Danke, Du hast recht. Ich dachte es geht um die Neuen ohne Y. Diese sollen doch auch bis -20°C gehen. Im Datenblatt des Komplett-Akku ohne Y steht nur, dass der Block inklusive BMS bis -20 Grad "betrieben" werden kann. Ob dann noch eine nennenswerte Ladung stattfindet, hat mir trotz schriftlicher Nachfrage bei den Anbietern noch niemand bestätigt. Solange der Zellentyp und eine Herstellerbestätigung nicht vorliegt... Ich sag nur Crystal. Grüße, Alf
Hallo Laut dem Beitrag hier --> Link schädigt man eine LiFePo Akku dauerhaft, wenn man unter 0° lädt. Gruß Ulf Es ist schon erstaunlich, was so alles geschrieben wird ! Das Datenblatt des Akkus ist verbindlich . Es gibt noch einige Zellhersteller die sind viel besser ,wie die hier bekannten Typen. Das Problem ist , das es Zellen sind, die eine spezielle Verschweisung benötigen, die der Selbstbauer nicht hinbekommt. Das Yttrium stabilisiert die Zellchemie bei prismatischen Zellen. Andere Hersteller haben eine völlig andere Zusammensetzung und benötigen das nicht . Keiner käme auf die Idee eine Pannasonic Zelle mit einer Winston, CALB, Sinopolyzelle zu vergleichen, was den Aufbau betrifft!
Ja, zeig mal das Datenblatt der "Industriezelle". für den Winston mit Y findet ihr es hier: --> Link Grüße, Alf Hallo, warum nötigt Ihr Lars ein Betriebsgeheimnis preiszugeben. Habt Ihr schon mal bei den üblichen Verdächtigen (Victron, Büttner, B-Gewecke, ...) angefragt was es da an Infos zu den Zellen gibt, gar nichts gibt es da - nur ein Infoblatt zur gesamten Batterie. Da er die Komplettbatterie als Händler anbietet, leistet er im üblichen Rahmen auch Gewährleistung, wie jeder andere. Wenn er uns gewisse Dinge wissen lassen möchte, dann hätte er das sicher schon getan. Danke MountainBiker, das niemand anderes auf die Idee kam dies zu schreiben? :roll: Mir war es auf jeden Fall ein + Wert, denn ich empfinde das als unhöflich :evil: Hier ein paar geheime Infos --> Link Und die gibt es schon seit Jahren LiFePO4 von A123 Systems sind mit weitem Abstand die besten LiFePO4-Zellen: Arbeitsspannung: 3 bis 3,3 Volt; Temperatur-Arbeitsbereich: -45 bis 70°C; Zyklen-Festigkeit: über 5000 Zyklen; Lebensdauer: über 5 Jahre --> Link Der Blaue ist von A123, hat aber nur 20 Ah. Hallo Keine Datenblätter zu liefern war halt eher die Domäne irgendwelcher Kistenschieber. Von Linsunenergy war man da eben besseres gewohnt. Wenn man jetzt da mal nach dem Datenblatt fragt kann ich da ehrlich gesagt noch keine Nötigung erkennen :roll: . Gruß Ulf Hallo, zum Thema - beim Arbeitsbereich muß man unterscheiden: (1) Arbeitsbereich beim Laden (2) Arbeitsbereich beim Entladen Beim Entladen sind die LiFePO4 alle relativ "entspannt" Öha, wieder mal Unfrieden stiften hier? Bleibt lieber beim Thema. Dafür ist doch ein Forum da, um sich technisch auszutauschen. Wenn hier ein Gewerblicher seine neuesten Angebote als Diskussionsthread einstellt, dann soll er auch fundierte Grundlagen liefern. Vor allem wenn der angepriesene Artikel erheblich teurer ist als der "gleichstarke" Wettbewerb. Ich erwarte da konkrete Kennlinien. Ist ja schliesslich ein Forumsbeitrag, keine bezahlte Werbung. Wir reden hier nicht über eine LowCost-Batterie. Die Frage, ob man wirklich unter 0 Grad Batterietemperatur nachladen muss, ist individuell zu klären. Meine Batterie z.B. ist innen im Wohnraum. Ich bräuchte das nicht, habe aber trotzdem die Winston-Zellen gewählt. Dank dafür gebührt Lars. Ohne seine gute Aufklärungsarbeit wäre ich noch bei Blei. Grüße, Alf Hallo, ich denke es ist ziemlich schwierig keine Mögelpackung in dieser Hinsicht von den diversen Herstellen zu bekommen, wie zuvor geschrieben ist ja eine pauschale Angabe des Arbeitsbereiches nicht hilfreich (ohne Unterscheidung Laden/Entladen). Auch die Mitwirkung des BMS an dieser Stelle - Laden ist möglich aber es wird bei einer definierten Temperatur "abgeregelt". Theoretisch ist es auch denkbar, dass Fertigbatterien die Ladung abregeln und die Balancer den "Ladestrom" erst einmal verheizen, bis eine Arbeitstemperatur erreicht wird, d.h. der Ladewirkungsgrad ist schlecht. Ohne einen Fertigakku "auseinander zu nehmen" und genau zu vermessen in der Klimakammer werden, wir niemals zu den Produkten eine genaue Aussage haben -> Alternative selber bauen, dann kennt man die Funktion des BMS und alle Komponenten einschl. Zellen. Hallo biauwe, die Beschreibung unter dem Link ist aber auch "dürftig". Eine gute Dokumentation, die auf alle von mir genannten Belange eingeht würde auch die Ladeschlußspannung in Abhängigkeit vom Ladestrom und Temperatur, den Ladewirkungsgrad (Kennlinien) für exemplarische Temperaturen, Entladespannungen in Abhänigkeit von Last und Temperatur (Kennlinien), Zyklenzahl in Abhängigkeit der Entladungstiefe... eingehen. Ein komplettes Tabellenwerk mit Kennlinienfeldern. Leider gibt es das bei keinem kommerziellen Produkt! Dolle Einstellung. Macht einer keine Angaben zu den technischen Daten findest Du es toll und schreibt einer was ist es Dir zu wenig. PS. Es ging um Abschaltwerte und die sind beschrieben! Hallo, nein ich finde nicht toll! Das ist aber leider mittlerweile üblich! Früher gabe es zu jedem Fernseher, Stereoanlage, ... Reparaturhandbücher - versuch das mal zu "Deinem Samsung Flat-TV" zu kriegen. Es ging nicht darum was ich mir wünsche, sondern was state-of-the-art ist.
Die Zeiten ändern sich und die Zurückhaltung ist sicherlich auch den Copyboys geschuldet, egal ob sie selbiges nachbauen oder es zumindest versuchen (aber selbst nach 10h Fahrt die Batterie nicht voll bekommen.) Lars hat doch genug Infos geliefert und stellt sich immer noch den Fragen ... nur nicht jeder. Ihn deshalb in die Ecke der Kistenschieber zu stellen ist doch etwas fragwürdig.
Hallo Das war bestimmt nicht meine Absicht, ihn in die Ecke der Kistenschieber zu stellen. Gruß Ulf Macht Euch nicht verrückt ! Ich denke das das Thema LiFePo4 noch viele Jahre Thema bleibt, da in diesem Bereich noch extreme Verbesserungen möglich sind. Uns allen bleibt nur die gemachten Erfahrungen zu diskutieren. Was heute sehr gut ist, muss es morgen nicht mehr sein ! In anderen Bereichen sieht man es jeden Tag. Bis jetzt sind die gemachten Erfahrungen vieler User positiv, und ich denke viele Grundlagen wurden hier zusammen ausgearbeitet. Das Thema laden unter 0 Grad beschäftigt ebend viele Hersteller. Billige Zellen schaffen das nicht und wie hier schon beschrieben ist es bei LiFePo4 die größte Herausforderung.
Wenn du sicherstellen kannst das es auch bei einen defekt an der Heizung und oder Fahrzeug im Winter bei tiefen Minusgraden noch so ist, ist alles gut. Fällt die Heizung aus, dann gehen ganz andere Dinge zuerst kaputt. |
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