silent1 am 07 Sep 2018 15:26:46 sposoz hat geschrieben: Weder bin ich in der Politik noch in einem Umweltverband tätig - ich habe aber schon einen Umzug hinter mir, weil die Abgase krankmachend waren - zumindest bei unserem ersten Kind.
Gibt es einen belastbaren Nachweis dazu? sposoz hat geschrieben:Daher stimme ich dir nicht bei, dass das nur Mist der Politik und Umweltverbände sei.
Ok, die Lobbyverbände der Industrie kommen vielleicht noch dazu. Der Umweltverband ist übrigens ein nicht ganz uneigennütziger Verein. sposoz hat geschrieben: - Sorry, da liegst du, glaube ich und viele andere Betroffene, absolut falsch! Grüße Achim
Wenn aus "glauben" Wissen wird lasse ich mich gern belehren. :ja: ;D
axel1964 am 07 Sep 2018 16:05:57 wolfherm hat geschrieben:Uwe,
jetzt argumentierst du aber wie ein Industriekapitän, der die Harmlosigkeit der Abgase seiner Fabrik der Öffentlichkeit verkaufen will. :D
Ne Wolfgang, Uwe hat doch vollkommen recht, du wohnst doch selbst im Ruhrgebiet und hast das Alter um beurteilen zu können, wie es früher und heute um die Luftqualität bestellt ist und war. Wenn wir heute noch die Luftqualität der 70 er oder 80 er Jahre hätten, würde jeder, wirklich jeder mit einer Gasmaske bei uns rumlaufen. Und??? Oh Wunder, wir leben noch! Komisch, eigentlich müssten wir Ruhrpöttler, die in den 60 ern oder vorher geboren wurden, heute alle an Staublunge oder Lungenkrebs gestorben sein.
pipo am 07 Sep 2018 16:12:40 axel1964 hat geschrieben:heute alle an Staublunge oder Lungenkrebs gestorben sein.
Nicht alle, aber viele.. :roll:
axel1964 am 07 Sep 2018 16:15:52 [/quote] Nicht alle, aber viele.. :roll:[/quote]
Staublunge hatten vornehmlich Bergarbeiter unter Tage und Lungenkrebs gibt's auch bei dir in Eschwege pipo
pipo am 07 Sep 2018 16:24:16 axel1964 hat geschrieben:Lungenkrebs gibt's auch bei dir in Eschwege pipo
Da hast Du meine Anwort falsch verstanden. Ich wollte drauf Hinweisen, dass es nicht Dich, aber viele andere betroffen hat.
andwein am 07 Sep 2018 16:29:09 Tinduck hat geschrieben:Komisch, dass ich meine Kindheit in den Siebzigern in der Grossstadt im Ruhrgebiet überlebt habe. Damals konnte man Diesel auf 500 m an der Abgaswolke erkennen und Benziner roch man noch 5 Minuten, nachdem sie vorbeigefahren waren. Dazu die ganzen Industrieabgase....Uwe
Gemessen hat leider niemand, oder zumindest nicht veröffentlicht. Aber die Menge der Verpester war definitiv sehr viel geringer. Außerdem sprechen wir von NOx-Stickoxyden und nicht von Ruß, den du und ich gesehen haben. Gruß Andreas
silent1 am 07 Sep 2018 16:38:21 Wenn wir von NOx sprechen --> Link
Wokdi am 07 Sep 2018 16:39:41 teuchmc hat geschrieben:ABER warum werden überall die Arbeitsplätze uff Land "platt" gemacht und in die Ballungszentren verlagert?
Damit der gemeine Mop künftig in den Städten (Dreckslöcher) hausen muß und der Geldadel das Land für sich hat. Es ist viel einfacher, Städte einzuzäunen, als ländliche Gegenden... zur Not kann man so ne Stadt dann auch viel leichter mit was-auch-immer fluten, wenn der Mop droht, aufmüpfig werden zu wollen. Wer sich das nicht vorstellen kann, sollte weiter Murmeln spielen (und Bachel-Ohr/ette gucken) :razz: Die totale Kontrolle ist ja längst vollzogen, Wischfons! Der Rest verblödet vor der Glotze. Freiheit ist nicht, sich den Schlachter aussuchen zu dürfen! FFM ist ein großer Raum mit sehr vielen Betroffenen. Mal sehen, ob das eine Eigendynamik entwickelt. Mal schauen, wieviele Verbotszonen danach noch eingeführt werden müssen, bis es kracht... :roll: Im Visier sollten Konsorten à la Dobrindt und das KBA stehen. Diese mauern. Achja, und wer immer noch glaubt, daß sich das auf VW beschränkt, hat den Kopf erfolgreich im Sand vergraben. Aber hey, Sand hat eine hervorragende Filterwirkung, da kommt kein Feinstaub durch! Vielleicht noch ein --> Link, aber das muß man lesen WOLLEN, es ist viel Stoff! Verkürzt: die Zusammenfassung und S15 anschauen. Daß es nun die am wenigsten gesundheitsschädlichen E4er als erstes treffen soll, ist bezeichnend... :evil:
nanniruffo am 07 Sep 2018 16:55:08 Ja, mag sein, das es früher noch schlimmer war. Aber genau diese Argumentationen hindern uns daran, uns um neuere Erkenntnisse über Schädigungen und mögliche Verbesserungen ausreichend zu kümmern. Und deshalb machen es dann andere (EU/Umwelthilfe/Gerichte/etc.) Genauso "schädlich" sind Argumente, wie: "Solange die Rheinschiffe und die Kreuzfahrtschiffe soviel Dreck rausblasen, sind die Umweltaktivitäten im Strassenverkehr doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein " oder : "Der gesamte Flugverkehr soll doch zuerst einmal damit anfangen, nicht mehr soviel Kerosin-Rückstände in die Luft zu blasen..." etc. Es sollen immer die Anderen zuerst einmal anfangen. Nur damit man bloß nicht selber aus der Komfortzone raus muß. Eigentlich ist aber schon längst die Zeit gekommen, wo wir alle an diesen Problemen arbeiten müssen. Und das ist auch manchmal gar nicht so schwer. Etwas langsamer fahren, unnötige Fahrten vermeiden. In die Innenstädte mit dem ÖPNV. Beim nächsten Autokauf einen Nr. kleiner und leichter wählen, auch wenn es dann ein bisschen weniger Prestige gibt. etc. etc. Hier rege sich einige auf, das die Innenstädte von z.B. Stuttgart oder Frankfurt dann für Womo´s mit bis zu Euro5 geperrt sind. Wirklich betroffen sind doch davon nur diejenigen, die in diesen Umweltzonen wohnen oder diejenigen die mit dem Euro5-Pkw als Berufspendler in die Innenstadt müssen. Die haben einen triftigen Grund mit solchen Massnahmen zu hadern und die können sich hier vielleicht zu Recht aufregen. Bei manch anderen habe ich den Eindruck, es handelt sich um "Berufsaufregertum", sobald es sich um politische Prozesse handelt, egal ob man betroffen ist, oder nicht. Ich jedenfalls, der ich nicht in Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg lebe, habe sowieso nicht das "Bedürfnis" in diese Innenstädte mit dem Womo reinzufahren, auf diesen Gedanken käme ich schon gar nicht. Ich halte deshalb die "Wohnmobilbesucher" in diesen Städten für eigentlich nicht betroffen und daher die Aufregung darüber auch ein klein wenig aufgebauscht und gönne daher z.B. den Stuttgarter Bewohner der Innenstadt jede Massnahme, die dazu beiträgt, das es vielleicht in der Zukunft ein wenig besser wird mit der Luft. Tom
IchBinsWieder am 07 Sep 2018 17:29:27 Also wenn Feinstaub ein Argument ist den Diesel in Städten zu verbieten, Muss im gleichen Atemzug auch arbeiten verboten werden ... und zwar schleunigst. Vergleichszahlen
Zwischen 1990 und 2014 haben sich die Stickoxid- und die Feinstaubbelastung mehr als halbiert: Die Maßnahmen wirken. Die Luft wird sauberer.
Die Grenzwerte sind allerdings sehr unterschiedlich festgelegt: An Straßen dürfen 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid im Kubikmeter Luft sein, am Arbeitsplatz im Innenraum mehr als 20 Mal so viel: 950 Mikrogramm. Kopierer und Laserdrucker sind so betrachtet um ein Vielfaches gefährlicher als Dieselautos.
Quelle: --> LinkIn 24 Jahren also gerade mal eine Halbierung :eek: sorry, aber das ist doch lächerlich und weißt damit nur auf, dass der Diesel selbst nicht das Problem ist, aber zum Sündenbock gemacht wird. Wer bitte glaubt denn noch daran, das es etwas bringt die Diesel zu verbannen? Die Probleme, die ich gar nicht leugnen will, kommen doch im großen Maße von ganz anderer Stelle Solche Vergleiche zeigen wie absurd das Vorgehen ist ... und das hat nichts mit Schiffen & Co. zu tun. Obwohl ich auch der Meinung bin, das Kreuzfahrtschiffe nichts in Hamburg, Venedig & Co. zu suchen haben, weil sie erheblich mehr in die Luft pusten als die „paar“ Fahrzeuge.
teuchmc am 08 Sep 2018 08:46:04 Naja ChilliFfm, Du kannst es Dir als Großstadtbewohner ja auch schön aussuchen.Fahrrad,ÖPNV alles da im Großraum Ffm.Da kann man auch einfach sich seine Welt schön reden. Und wo es keinen bis rudimänteren ÖPNV gibt bleibt was übrig? Mit Fahrrad 50km um 3 Uhr morgens bei Wind und Wetter zur Arbeit oder wat? Erklär das mal z.B. dem Jobcenter, daß Du aus Umweltgründen kein Auto hast und auch nicht ohne weiteres zur möglichen Arbeitsstelle XY in Entfernung Km XY kommst.HartzIV kommt schneller wie Du kieken kannst und die Sanktionen folgen uffn Fuß. Das mal nur als ein Beispiel zu "Freiwillig in Abhängigkeit des Autos begeben". Und die Plattmachung der Arbeitsplätze uffn Land und die horrende steigenden Mieten/Kaufpreise für nur ein Dach übern Kopp in den Ballungszentren tun ja noch ein Übriges dazu. Solltest Du ja kennen in Mainhattan. Und den Verantwortlichen fällt nur wieder eine Zwangsenteignung ein ,um der Gier der Betrügercompanies Rechnung zu tragen. Läuft in D............ :-x Sonnigen weiterhin. Uwe
quax1968 am 08 Sep 2018 22:40:54 Ich finde in diesem Thread haben sehr viele Recht und kann das Für und Wider gut verstehen. Ich finde es auch gut, dass man etwas gegen die Umweltverschmutzung tun will. Und das man die Bevölkerung schützen sollte. Nur denke ich, ist dies es der falsche Weg. Denn es gibt beisielsweise schon technische Möglichkeiten den Stickstoff-Ausstoß zu verringern. Mir scheint aber die Industrie ist daran gar nicht interessiert. Den besser ist den Verbraucher weiter zu bescheißen und neue Autos kaufen zu lassen. Jahrelang hat man den Verbraucher dazu bewogen, einen Diesel zu kaufen, weil dieser umweltverträglicher ist... Da nun ein großer teil der bevölkerung Diesel fährt, wird dieser gemolken. Fahren wieder Leute mehr Benziner, wird dieser dann den schwarzen Peter zugeschoben. Das Ganze hat aber weitreichende Folgen. Viele, die es können, werden also die Stadt vermeiden, und den Onlinehandel bevorzugen. Vermehrt bei Frmen wie Amazon kaufen, deren Steuer quasi an Deutschland vorbeigeht. Die Folge: Auch der Einzelhandel hat darunter zu leiden. Poitisch darf man ja nicht argumentieren, also lasse ich das. Fakt ist jedoch, dass es zuviele Funktionäre zu geben schein, die von der Automobil-Industrie bezahlt werden. Das ist so ähnlich wie das stetige Anpassen der Cholesterinwerte. Die werden möglichst auch so hingeschustert, dass die Pharma-Industrie davon profitiert. Dort werden die Grenzwerte auch immer wieder gesenkt. Ich bin jetzt kein Mediziner, aber ich denke das hat alles Kalkül. Als nächstes trifft es die Eigenheim-Besitzer. Es wird möglichst viel getan, dass die Bevölkerung gezwungen ist bis ins hohe Alter zu arbeiten, damit diese später zumindest was zu essen haben. So etwas nennt man den kleinen Mann an der kurzen Leine halten.
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