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Morgen geht es zu den Rentieren Lappland


Bergmensch am 14 Okt 2018 11:54:27

Servus zusammen,

morgen geht es wieder auf Tour :D

Wohin? Natürlich Richtung Norden.....der Polarkreis ruft wieder Über Passail, Eisenerz, Steyr, Wels Passau. Dann Regensburg auf Hof, da machen wir erst einmal Pause. Am Dienstag geht es weiter auf Berlin und dann Puttgarden. Dort legen wir noch einmal eine Pause ein bevor es am Mittwoch Morgen mit der Fähre nach DK geht. Schnell durch DK bis zur Fähre Helsingör/Helsingborg. Und dann nur noch Richtung Norden.Wir fahren dann die Ostküste rauf mit diversen Stop z.b. die hohe Küste. Dann weiter auf Lulea und Tornio ( Grenze Finnland). Geplant ist Rovaniemi. Von dort aus die 79 Richtung Norden Muonio. Weiter auf der E8 bis Karesuvanto. Dort fahren wir wieder auf den Inlandsvägen Richtung Süden. Je nach Wetterlage vielleicht Kiruna und den Abisko Nationalpark. Falls uns das Wetter doch wieder einen Strich durch die Rechnung macht wie im letzten Jahr dann fahren wir wieder Richtung Jokkmokk und erkunden dort die Welt.
Auf dem Rückweg,wir fahren eigentlich immer den Inlandsvägen noch ein Abstecher in die West schären.
Geplant haben wir ca. 6 Wochen. Letztes Jahr hatten wir 7 Wochen und sind 11280Km gefahren ;D

iwoi am 14 Okt 2018 12:13:35

ui, da habt ihr ja eine gewaltige Strecke vor Euch! Schreibt ihr einen Reisebericht.
Bestimmt interessant um diese Jahreszeit. Auf jeden Fall wird der Norden nicht mehr so überlaufen sein, wie im Sommer!
Wünsche euch eine schöne Tour!

Bergmensch am 14 Okt 2018 12:25:15

Hallo Ines,

letztes Jahr waren wir wohl so ziemlich die einzigsten oben im Norden. Gesehen haben wir sage und schreibe 4 Wohnmobile :eek: :D
Freie Platzwahl auf den Campingplätzen für kleines Geld :ja:
Und ein Reisebericht wird wohl meine bessere Hälfte schreiben ;D

Bergmensch am 14 Okt 2018 12:35:06

Hier ein Reisebericht von unserer 2017 Fahrt nach Schweden



10 Oktober
Um 10:00 Uhr zu Hause wegefahren und gleich weiter zum Lindner, da die Rückfahrkamera nicht auf das Navi umspringt. Um 12:00 Uhr ist das Problem endlich behoben und wir können starten.
Kilometerstand: 88.551
Jetzt heißt es nur noch Kilometer machen. Durch Österreich und Deutschland. Stellplatz in Naumburg mitten in der Nacht angefahren.
11 Oktober
Von Puttgarden aus auf die Fähre nach Rödby (Dänemark) und weiter auf die andere Seite Dänemarks nach Helsingör. Da es mittlerweile schon 22:00 Uhr ist, möchten wir eigentlich in der Nähe des Hafens Übernachten. Leider ist dies nicht möglich, so dass wir doch noch die Fähre nach Helsingborg (Schweden) nehmen. Etwas weiter in Örkelljunga bleiben wir um Mitternacht völlig übernachtigt auf einem Parkplatz stehen. Es schüttet.
12. Oktober
Es regnet schon beim Aufstehen. Statt wie geplant nach Gränna, fahren wir über Land Richtung Jönköping, Kristinehamn, Karlstadt nach Stubberud. Am Nachmittag wird das Wetter endlich etwas besser. Regen und Sonne wechseln sich ab. Die ganze Zeit haben wir starken Wind. Beim Campingplatz Frykensbaden ist niemand erreichbar, so fahren wir ein Stück zurück bis Kristinehamn und den Inlandsvägen (fängt dort an!) hoch nach Filipstad. Der Campingplatz ist deutschsprachig, am Wasser gelegen und ganz nett gemacht.
13.Oktober
Beim Aufstehen strahlender Sonnenschein. Weiter geht es den Inlandsvägen hoch. Wir passieren Sveg und möchten in Östersund auf den Campingplatz auf dem wir beim ersten Mal die deutsche Familie mit Hund im Pössl kennengelernt hatten. Leider ist der Campingplatz sehr voll und wir entscheiden weiter zu fahren...Fataler Fehler, da der nächste Campingplatz zwar auf hat, aber niemand telefonisch erreichbar ist. So müssen wir weiterfahren, obwohl es schon dämmrig wird und wir keine Lust mehr haben. Die hälfte der Strecke ist auch nicht so schön wie gewohnt und es gibt auch an der Straße keine Parkplätze um "wild" zu parken. Dann kommen wir in Hammerdal zum Camp Route 45. Leider ist auch dort niemand erreichbar, obwohl jemand auf dem Platz wohnt. Dann haben wir doch noch Glück. Jetzt fängt es auch wieder an zu regnen. Am Abend probieren wir den neuen TV aus und Ralf ärgert sich darüber, dass kaum HD Sender zu erhalten sind.
14. Oktober
Das Wetter wird kälter (zwischen 4,5 und 6 Grad) und es ist erstmals neblig. Dann wolkenverhangener Himmel, was sich auch den ganzen Tag nicht ändert. Los geht es nach Lappland! Heute fahren wir über Strömsund, Vilhelmina, Storuman, Sorsele bis Slagnäs. Die Städtchen in Lappland sind deutlich zweckmäßig erbaut und eher ungepflegt. Die Landschaft wechselt ab zwischen bräunlicher "Steppe typisch Lappland" und schwedisch grünem Wald. Der Campingplatz wird von einem schweizer Ehepaar betrieben, ist sehr einfach, aber zumindest sauber. Leider keine Chance für Polarlichter, da es immer noch bewölkt ist.
15. Oktober
Heute strahlt die Sonne vom Himmel bei knapp über 0 Grad. Die Fahrt führt uns vorbei an Arvidsjaur nach Jokkmokk. Am Polarkreis schnell ein paar Fotos machen (leider hat der Shop wieder zu, so dass es wieder nix ist mit dem Zertikfitat der Polarkreisüberschreitung) und weiter Richtung Kiruna. Die Straßen sind erstmal etwas schlechter. Im Umkreis von Kiruna sieht man die ersten Spuren des Bergbaues und das stört massiv nachdem man jetzt nur gewohnt ist Natur zu sehen. Außerdem fällt uns auf, dass man in allen Städtchen in Nordschweden "Schwarzfüsse" sieht. Scheinbar schieben die alle Asylanten nach Lappland ab. Für den Abend fahren wir das Camp Alta kurz vor Kiruna an.
16.Oktober
Schlechtes Wetter und starker Regen die ganze Nacht und auch noch am Morgen. Wir überlegen noch, ob es sinnvoll ist beim Regen im Abisko Nationalpark zu stehen und entscheiden uns dagegen. Wir wollen nur noch bis Kiruna und dann umdrehen und Richtung Küste fahren. Während dieser Entscheidung fängt es an zu schneien. Richtig dicke Flocken, die auch liegen bleiben, denn es ist ca. 0 Grad. Da wir ja nur die Allwetterreifen drauf haben, sind wir lieber vorsichtig und streichen auch Kiruna. Sicher eine gute Entscheidung, denn die Hauptstraße ist voller Schneematsch und es sieht erst einmal nicht so aus als ob es besser wird. Also fahren wir die E10 wieder zurück und biegen Richtung Pajala links ab (Inlandsvägen). Dies stellt sich später als eine super Entscheidung herraus...Von Pajala aus geht es am Tornesälven ??? ,dem schewdisch-finnischen Grenzfluß, entlang die 99 bis nach Övertornea zum norsken Lodge & Camp (wieder von Schweizern betrieben). Auf dem Fahrtstück zwischen Pajala und Övertornea sehen wir plötzlich unsere erste Rentierherde, sogar ein weißes ist dabei, Juhu. Wenig später stehen am Straßenrand Rentiere, dann wieder welche grasend in einem Garten. Dann kommt uns ein Schwede mit Lichthupe entgegen und während wir noch überlegen warum, sehen wir zwar etwas weiter weg, aber immerhin einen Elch stehen und einige Meter weiter wieder eine Rentierherde. Wir überqueren den Polarkreis und stoppen wenig später mitten auf der Straße, wegen einer kreuzenden Rentierherde. Also damit hätten wir sicher nicht gerechnet, so viele Tiere auf einem so kleinen Stück zu sehen. Ist hier in der Gegend um diese Jahreszeit aber wohl normal. Am Abend klart das Wetter auf und wir sehen - Polarlichter. Was für ein Tag! Die schweizer Fotografin Susan befindet sich gerade auch dort und stellt die Kamera so ein, dass damit auch Nachts Fotos zu machen sind.
17. Oktober
Herrliches Wetter und 2 Grad. Wir fahren über Överkalix, Mörjär (mittlerweile ist es schon 13 Grad). Auf einem Parkplatz essen wir unser Baguette und sehen nochmals einige Rentiere. Unser Weg führt dann nach Boden und Älvsby zum Storforsen. Dort verbringen wir die Nacht auf dem Besucherparkplatz. Die Stromschnellen sind atemberaubend schön und höchst interessant.
18. Oktober
Früh am Morgen noch einen Gang durch den Storforsen Park, wo wir durch ein lautes Bärenbrummen verabschiedet werden. Dann machen wir uns auf nach Arvidsjaur und entscheiden dann spontan es doch noch mal nach Kiruna und Björnliken zu versuchen. Wir fahren also die E45 hoch nach Jokkmokk und übernachten im Arctic Camp. In Jokkmokk finden wir im Supermarkt auch endlich Elch- und Rentierwurst (Salami). Wir treffen Deutsche aus Itzehoe die mit einem Bulli ohne Heizung unterwegs sind und Schweden in 1 Woche machen. Da freuen wir uns wieder mal sehr über unser Flairchen und dass wir doch etwas länger in Schweden bleiben können. Die Wettervorhersagen für Kiruna sind extrem unterschiedlich....
19. Oktober
...,so dass wir morgens immer noch überlegen, ob wir es zumindest nach Kiruna wagen sollen. Da wir aber beide so gerne hin möchten, fällt die Entscheidung es zumindest zu probieren. Umkehren können wir immer noch, rechnen aber nicht wirklich damit. 30 Km vor Kiruna fängt es ganz plötzlich heftigst zu schneien an. Innerhalb von kürzester Zeit ist die Straße weiß bedeckt und uns zu gefährlich. Wie frustierend! Jetzt scheitert schon der 2. Versuch kläglich kurz vor Kiruna. Aber es hilft alles nichts. Also umdrehen. Hinter Gällivare suchen wir uns einen Platz zum "wild" übernachten und nehmen zufällig die Straße zum Sjöfället Nationalpark. An einer Stelle direkt beim See bleiben wir für die Nacht. Oder auch nicht, denn Ralf liest später im Womo Forum, dass es die Straße weiter hinauf einen Stellplatz vor dem Naturum mit Strom gibt. Also machen wir uns im Dunklen dahin auf. Es ist doch weiter als wir dachten (vor allem bei der schlechten Straße) und dann stellt sich heraus, dass es Strom immer nur im 30 Minuten Takt gibt. Also vollkommmen entnervt weiter zum Campingplatz. Der ist schon länger nicht benutzt worden. Ralf will unbedingt noch in der Nacht nach Jokkmokk zurück. Es fängt heftig an zu schneien, in kürzester Zeit ist die Straße schneebedeckt und wir schleichen die elendig lange Straße zurück. Ankunft in Jokkmokk gegen 0:30 links auf den Platz auf dem man Strom und sogar ein Servciehaus hat.
20. Oktober
Tanken und Einkaufen und dann noch durchs Samenmuseum. Mittags dann die E 45 runter. Kleiner Halt am Pietälven an dem wir schon beim Hinweg das Schild "Trollforsen" gelesen haben. Kurz mal nachgucken: Oh, das sind Stromschnellen und einen Campingplatz soll es auch geben. Die Fahrt geht über einen löchrigen Feldweg bis zum Fluss - ohne Stromschnellen- obwohl ein schönes Gebiet. Die Stromschnellen und der Campingplatz sind ziemlich weit entfern und Ralf wieder verärgert. Also zurück und dann noch möglichst nachmittags auf einen Campingplatz, d. h. wir fahren bis zu den Schweizern in Slagnäs. Die freuen sich über unser Kommen.
21. Oktober
Mit Schnee aufgewacht! Dann den Inlandsvägen weiter hinunter bis Östersund. Erst hinter Dorotea ist endlich der Schnee verschwunden. In der Nähe von Östersund geht es auf den Waschmaschinen sind auch in Dauerbenutzung (also müssen wir Wäschewaschen verschieben). Abends fällt die Alde Heizung aus. Wir sind froh, dass wir die Dieselheizung haben. Da es allerdings nicht nur damit geht, entschließend wir uns am Montag direkt zu einem Alde Service Partner zu fahren (in Mora). Auch TV geht nicht (Satellit wird nicht gefunden), also lag es die vorigen Tage nicht am schlechten Empfang im Norden.
22. Oktober
Auf Richtung Mora, davor in Orsa suchen wir einen kleinen Campingplatz. Die Fahrt dahin geht durch niedliche Dörfchen. Der Campingplatz ist nicht gut zu finden. Wir nehmen deshalb den riesigen in Orsa. Campingplatz ist gut, direkt am Siljansee und auch Wäsche waschen klappt.
23. Oktober
Morgens gleich früh zum Alde-Menschen. Die Wärmepumpe wird gegen eine neue und stärkere getauscht. Das ist gar nicht so teuer, wir zahlen 1.600 Kronen. Dann fahren wir über Ludovika nach Filipstad zum Munkeberg Camping. Dort haben wir ja schon auf dem Hinweg gestanden und erleben keine Überraschungen. Bei einem Spaziergang entdecken wir noch das benachbarte, stillgelegte Hüttenwerk.
24. Oktober
Keinen Plan wo es jetzt hingehen soll. Im Süden (Schären) ist es zu gefährlich mit Womo, die Gegend zwischen den Seen (Vättern und Vänern) ist zu nah. Also fahren wir zu den Westschären, die E 45 runter über Uddevalla. Dort erst einmal auf einen Stellplatz in Skalhamn an der Marina. Es regnet und ist extrem windig, aber die Aussicht ist toll und der Stellplatz hat Strom etc. Zu zahlen über einen versteckten Automaten. Leider kapieren wir nicht, wie er auch die Hafenkarte für WC und Dusche ausgibt. Es regnet und der Wind wird am späten Abend so stark, dass wir uns umparken um dem Wind nicht unsere Breitseite zu zeigen. Das schüttelt uns nämlich ordentlich durch. Nach dem Umparken ist es erträglich.
25. Oktober
Am Morgen hat der Wind nachgelassen, aber es regnet immer noch stark. Wir möchten gerne einen anderen schönen Platz in den Westschären, etwas geschützter. Wir entscheiden uns des Regens wegen dann doch schnell um und fahren über Uddevalla, Trollhättan Richtung Lidköping. Dort gibt es wohl einige Plätze zwischen den Seen. Es regnet immer noch, also kommt ein Platz mit Wiese als Untergrund nicht in Frage. Das grenzt es ziemlich ein, bzw. macht es unmöglich. Außerdem ist die Landschaft nicht wirklich schön und wir denken darüber nach Schweden zu verlassen. Blödes Wetter! Wir fahren dann weiter nach Gränna auf den Stellplatz am Hafen vor dem Campingplatz. Er kostet 120 Kronen und hat alles was wir brauchen. Für die Zuckerstangen (Polkagris) ist es leider schon zu spät. Das ist dann morgen dran.
26. Oktober
Morgens gehe ich gleich in das niedliche Städtchen Gränna. Ralf findet es sicherer, dass Flairchen nicht unbeaufsichtigt bleibt, deshalb opfert er sich und bleibt im "Husbilar". Ich besuche die "Grenna Polkagris"-Fabrik und schaue mir beeindruckt die Showbäckerei an. Hinter einer Scheibe kocht der Bonbonbäcker die Zuckerstangen fast noch genau so wie Amalia, die Erfinderin. Dann fahren wir etwas Zickzack (da die ausgesuchten Campingplätze telefonisch nicht erreichbar sind) bis nach Hovmantorp in der Nähe von Växjö. Der Platz gefällt Ralf gar nicht, aber wir bleiben ja nur eine Nacht.
27. Oktober
Früh fahren wir ab gen Süden. Die E4 runter nach Helsingborg, dann rüber Helsingör, durch Dänemark (puh, hoffentlich ist die Fahrt bald zu Ende) und stellen uns in Fehmarn auf den 3. Campingplatz, da alle extrem voll sind (gutes Wetter und ein Surfevent?)
28. Oktober - 01. November
Am Morgen hören wir im Radio, dass es zu einem Orkan kommen kann. So machen wir uns extrem früh auf die Socken. Die Brücke über den Fehrmansund ist noch nicht gesperrt. Aber es ist so windig, dass Flairchen stark hin und her geworfen wird. Selbst Ralf ist erleichtert von der Brücke wieder herunter zu sein. Da wir wegen der jetzt schon starken Böen bedenken haben, fahren wir nicht wie beabsichtigt noch etwas durch Norddeutschland sondern gleich zum Campingplatz am Doktorsee in Rinteln. Leider muffeliger Angestellter und matschiger Platz. Dafür nette Tage mit Ralfs Vater.
02. November
Noch etwas sehen auf der Heimfahrt. So starten wir auf kleinen Straßen in Richtung Harz und hinter Clausthal-Cellerfeld ab nach Altenau auf den Stellplatz "Alter Bahnhof". Dort gefällt es uns sehr gut und die Besitzer sind echt nette Holländer, mit denen wir uns lange unterhalten. Leider ist das Wetter im Harz nicht mehr so gut.
03. November
Nach Semmeln die ans Womo gebracht werden, starten wir im Sonnenschein wieder. Es geht bis Halle, dann auf die Autobahn und nach Bad Streben, da es dort einen Stellplatz gibt. Der ist in der Nähe der Therme und recht gut gemacht, nur etwas abschüssig. Strom ist teuer.
04. November
Wir wissen noch nicht wohin und fahren erstmal nach Neumarkt in der Oberpfalz (bei Nürnberg) zur Hauptstelle vom Fritz Berger Shop. Dort kaufen wir die neue helle Lampe für die Tür. Wir entscheiden uns Richtung Bayern zu fahren. Das Problem ist, dass die meisten Campingplätze schon geschlossen sind und auch die Stellplätz meist nicht in Frage kommen. Wir fahren vorbei an Augsburg nach Landsberg am Lech, Schongau nach Bad Bayersoien auf einen Stellplatz hinter einem Bauhof. Auf der anderen Seite guckt er aber ins Grüne und ist ganz gut. Allerdings mit Parkscheinautomat (9,-€).
05. - 08. November
Heute machen wir unsere bisher längste Tour ;) nach Lechbruck am See. Dort gibt es einen Campingplatz mit Stellplatz. Leider regnet es mal wieder (wie eigentlich fast jeden Tag). Ralf versucht die Lampe über der Tür zu wechseln, was sich als extrem kompliziert erweist. Leider verlässt uns der Regen die ganz Zeit nicht (wobei wir froh sind, dass es nicht der angekündigte Schnee ist). Ausflug nach Füssen zum Campingshop ist ein Flop da dieser Urlaub macht. Schöner Ausflug über Oberammergau, Garmisch, Walchsee (?), Kochlsee.
09. November
Sehr komplizierte Tour um dann endlich in Maria Alm auf einem Stellplatz auf einem Bauernhof zu landen. Schön mal wieder diesen Teil Österreichs zu sehen.
10. - 11. November
Ausflug das Glemmtal hoch mit einem Kaffee und einem kleinen Spaziergang am Talschluss. Dann vorbei am Gasteinertal nach Altenmarkt auf einen Stellplatz beim Kellerbauer.
12. November
Weiter geht es nach Liezen zum Gebetsroither. Dort steht ein Frankia zum Verkauf den sich Ralf unbedingt ansehen möchte. Ralf ist auch ziemlich begeistert, aber das Womo kostet immerhin noch 75.000,-€.
13. November
Die Camping- und Stellplätze sind jetzt fast alle geschlossen oder haben Wasser abgedreht, aber wir kennen ja den schönen Platz in Kapellen. Wir fahren über bergige, kleine Straßen in diese Richtung. Fataler Fehler, den wir kommen auf den engen Straßen in Schnee und sind froh als es dann wieder nach unten geht und der Schnee vergeht. In Kapellen ist auch schon das Wasser abgedreht und so bleiben wir nicht. Wir fahren weiter zum Dethleffsvertreter in Passail. Beim Harrer gibt es Ver- und Entsorgung, Wasser und eine Waschkabine. Flairchen wird so auch mal wieder sauber.
14. - 15. November
Es geht nach Murek, genauer Eichfeld, auf den Stellplatz der Ölmühle Sixt. Die Betreiber sind erstaunt, aber sehr nett und es kommt morgens sogar ein Bäcker.
16. November
Es geht nach Hause. Die Fahrt hätte für uns gerne noch länger dauern können. Sina freut sich wieder zu Hause zu sein, ins Bett hüpfen et.c zu können.

Kosten für die Reise
Diesel 1.315,53 Liter Diesel; ca. 1.861,17 €
Fähren: 184,- € + ca. 178,35 € = 362,35 €
Campingplatzgebühr: Schw: ca. 280,87 € Deutschl: 240,70 € Total: ca. 521,57 €
Supermarkt: Schw: ca. 261,89 € Deutschl:402,91 € Total: ca. 664,80 €

bonjourelfie am 14 Okt 2018 17:27:36

Dann wünsche ich euch eine ganz tolle Fahrt und besseres Wetter als im letzten Jahr.

LGElfie

Canadier am 14 Okt 2018 19:22:58

Hallo Bergmensch,
na da wünsch ich euch doch viel Spaß und hoffendlich gutes Wetter.
Wir sind zur Mitsommerwende dieses Jahr am Nordkap gewesen.
Hoffe auf nen tollen Reisebericht von euch.

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