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Wohnmobil ohne Campingplatz 1, 2


Julia10 am 02 Dez 2018 14:07:45

Tritonus hat geschrieben:Nein, kein Womo.....ein Boot


Vielleicht bleibt Ihr besser auf Eurerm Boot :?:

An den Anlegestellen und in den Häfen sind die Menschen sicher besser gekleidet.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Tinduck am 02 Dez 2018 14:16:13

Bodimobil hat geschrieben:...Stellplätze werden in der Regel für V/E oder an touristischen Hotspots genutzt. Aufenthalt auf Freistehplätzen oft nur eine Nacht. Am besten getrennte Plätze für Tagesaufenthalt und Übernachtung. Campingverhalten in der Regel nicht möglich. Hauptreisezeiten meiden.

Gruß Andreas


Hmmm...

wofür steh ich dann eigentlich ‚frei’ (von was eigentlich?), wenn ‚Campingverhalten‘ meist nicht möglich ist? Kein draussen Sitzen, kein Grillen... da sitz ich dann nach dem Ausflug oder Wandertag bei bestem Wetter in meiner Dose und freu mich, dass ich ein toller Freisteher bin?

Also entweder in freier Natur weitab von allen, da kann man sich auch draussen ausbreiten. Oder auf nem einsamen Parkplatz, meinetwegen. Überall, wo das nicht geht, würd ich eh nicht stehen wollen, ausser vielleicht zum ausschliesslichen Übernachten.

bis denn,

Uwe

Micha1958 am 02 Dez 2018 14:16:49

Warten wir´s ab.
Wenn es so weiterboomt kommen bestimmt auch noch mehr Glamping-Plätze.
Da sind die Leute dann äußerlich schicker, innen aber wohl dieselbe Mischung. :lach:

Im Ernst, ich rate Dir einfach 1-2 mal zu mieten und zu testen.
Danach wirst Du Dein (Vor)Urteil bestätigen oder verwerfen.

Gruß Micha

TiborF am 02 Dez 2018 17:17:02

Micha1958 hat geschrieben:Ihr könnet mal ein paar Tage ein WoMo mieten und dann einige Tage auf 2-3 CP, auf Stellplätze oder mal frei stehen.
Muß gar keine so weite Reise werden, aber ihr bekommt schnell ein Gefühl ob es Euch gefällt.

Gruß Micha



Den Vorschlag von Micha hätte ich dir dann auch gemacht - ausprobieren bevor ihr ein eigenes kauft.

Die Reise mit dem Wohnmobil - entweder man mag es oder man mag es nicht.
Wer lieber von einem Hotel zum anderen reist, soll es lieber bleiben lassen.
Nur auf Campingplätze gehen, finde ich auch nicht so reizvoll. Aber es gibt so viele andere Möglichkeiten und herrliche Fleckchen, wo die Welt einfach noch in Ordnung und wunderschön ist. Ich möchte auf ein eigenes Wohnmobil nicht verzichten wollen.

Tritonus am 02 Dez 2018 17:25:02

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Gell, das hast du auch schon festgestellt

Tritonus am 02 Dez 2018 17:28:35

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Danke dafür.
Ich denke auch, wir sollten es ausprobieren.

Gruß Tritonus

Tritonus am 08 Mai 2019 23:29:31

Ich hab hier ne Menge lernen können von Euch.

1. Mieten und lernen
2. Stellplätze sind anders
3. Campingplätze sind auch anders
4. CP mit Dauercampern sind nochmal anders
5. Freistehen geht, aber nur manchmal
6. Das Freiheitsgefühl ist großartig
7. Das Gemütlichkeits-Gefühl ist großartig

Das macht Mut es mal zu probieren

Danke für Euren Rat.
Gruß Martin

schmusebuckel am 09 Mai 2019 02:46:36

Ich habe vor Jahren auch ein Boot gehabt und war auf den Wasserstraßen Deutschlands unterwegs. Dazu muss ich sagen dass die Leute auf den Booten auch keine Abendgarderobe tragen und ihre Getränke aus Kristallgläsern schlürfen. Nein. Dort rennt man auch in bequemer Kleidung herum, sogar Joggingklamotten, Feinripphemden und Pantoffeln.
Wenn die Werte Gattin diese Bilder ertragen hat wird sie auf den Campingplätze keinen Schaden nehmen.

Auch mein Vorschlag...Womo mieten und los. Auch dann könnt Ihr erkennen ob diese "trockene" Art von Urlaub etwas für Euch ist.

BadHunter am 09 Mai 2019 07:14:44

Tritonus hat geschrieben:Das macht Mut es mal zu probieren

Danke für Euren Rat.
Gruß Martin


Gute Entscheidung! Einfach mal mieten, ein Ziel auswählen, in der Stellplatzdatenbank oder in Stellplatzführern Plätze raussuchen die in der gewünschten Region liegen und dann drauf los... Möglichst nicht in der Ferienzeit wenn es überall recht voll ist...
Mit der Zeit sammelt man alle notwendigen Erfahrungen, sowohl was das Reisen selbst als auch die Ziele betrifft und ob ein Stellplatz oder auch mal ein Campingplatz für einen längeren Aufenthalt zusagt. Auch in Ferienzeiten gibt es Möglichkeiten und Ziele, die nicht überlaufen sind, Länder, in denen man noch viele Freiheiten genießen kann (z.B. Schweden, wo wir eine tolle zweiwöchige Rundreise mit romantischen Freistehplätzen an Seen gemacht haben).
Wenn man die Möglichkeit hat, jederzeit loszufahren, unabhängig von Ferienzeiten, finden sich immer schöne Ziele!

jochen-muc am 09 Mai 2019 08:07:19

Tritonus hat geschrieben: Aber kauft man das als Womo Fahrer eigentlich immer mit?

Liebe Grüße

Tritonus (noch ohne Womo)



Also meines Wissens ist man verpflichtet die ersten 6 Monate ausschließlich Campingplätze anzufahren, ansonsten wird die Versicherung teurer :ja:



























































:loldev:

JoFoe am 09 Mai 2019 22:10:24

kannst du aber über die Payback Karte für nicht Adiletten Besitzer wieder Punktemäßig ausgleichen .

jochen-muc am 10 Mai 2019 11:16:25

JoFoe hat geschrieben:kannst du aber über die Payback Karte für nicht Adiletten Besitzer wieder Punktemäßig ausgleichen .



Zäfix warum kannst Du mir das nicht früher sagen :evil:

mv4 am 10 Mai 2019 11:52:12

jochen-muc hat geschrieben:
Also meines Wissens ist man verpflichtet die ersten 6 Monate ausschließlich Campingplätze anzufahren, ansonsten wird die Versicherung teurer :ja:

(Papierverschwender)
:loldev:



falsch...alle jetzt neu zugelassenen Campingfahrzeuge sind verpflichtet ausschließlich Campingplätze zu nutzen.

Canadier am 10 Mai 2019 11:55:17

jochen-muc hat geschrieben:
Also meines Wissens ist man verpflichtet die ersten 6 Monate ausschließlich Campingplätze anzufahren, ansonsten wird die Versicherung teurer :ja:

(Papierverschwender)
:loldev:

mv4 hat geschrieben:
falsch...alle jetzt neu zugelassenen Campingfahrzeuge sind verpflichtet ausschließlich Campingplätze zu nutzen.

Auch die mit Dieselheizung Bild

Bodimobil am 10 Mai 2019 11:56:49

sind wir hier im Frotzelbereich?

Lagerfeld am 10 Mai 2019 12:29:11

Canadier hat geschrieben: ...alle jetzt neu zugelassenen Campingfahrzeuge sind verpflichtet ausschließlich Campingplätze zu nutzen.

Stimmt! Und: Bei Benutzung der CP-Toil. ist auch u. vor allem f. d. Herren Vorschrift, nur im Sitzen zu pinkeln!

Kann man nicht oft genug wiederholen . . .

Canadier am 10 Mai 2019 12:40:33

Hallo KL,
Verleumdung!!!!!
Hab ich niiiiiiiiiiiie geschrieben. ;D

maxritter am 11 Mai 2019 13:48:49

Hallo zusammen,

Das wird wohl ein paar negative Clicks und Kommentare geben, aber ich muss das doch mal in diesem Zusammenhang loswerden. Ist auch nicht immer ganz ernst gemeint, aber es beeinträchtigt das Hobby/den Lebensstil «Camper» leider schon ein wenig. Dieser Beitrag bezieht sich auch nicht auf einen spezifischen Beitrag in diesem Thread. Im Gegenteil, die Ursprungsfrage des TE ist berechtigt und die Diskussion hier durchaus konstruktiv und auch lustig. Aber es passt eben doch zum Thema.

Beim Thema Wohnmobil gibt es (leider) unzählige Glaubenskonflikte. Um nur ein paar Beispiele zu nennen:

* Alkoven- vs. KW- vs. TI-, vs. VI-Fahrer
* Fiat vs. Iveco
* Gebrauchtkäufer vs. Neukäufer
* “Wenn ich an einem schönen Platz bin bleibe ich eine paar Wochen da” vs. «Wer nicht jeden Tag fährt versteht das Konzept Wohnmobil nicht»
* «Ich koche nur draussen auf dem Grill» vs. «Ich koche nur drinnen»
* Sat-Schüssel Fraktion vs. «Im Urlaub in Spanien RTL zu sehen – da könnte man ja gleich zuhause bleiben»
* «Wenn ich Landstrom habe nutze ich das auch» vs. «Wer Landstrom nutzt und nicht genug Solar hat, der verdient das Wohnmobil nicht»
* Nur-Freisteher vs. SP-Steher vs. CP-Steher
* Anderen-Womofahrer-Winker vs. Auf-den-Verkehr-Schauer
* Und, und, und, und…

Kürzlich habe ich in diesem Forum gar in einem alten Thread eine Diskussion gelesen mit den Fraktionen «Wer ein schmutziges Womo fährt ist auch ein schlechter Mensch» vs. «Der Regen putzt das Womo dann schon mal wieder». Und solche Glaubenskonflikte gehen eben wie vom TE erwähnt in schon fast lächerliche Regionen wie «Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren» vs. «Nur Angeber laufen auf dem CP im Hemd herum».

Leider ist das Hobby stark geprägt von diesen Konflikten und es gibt zahlreiche Leute, die sehen ihre Wahl und ihre Ansicht als die einzig richtige an – und jeder der eine andere Wahl getroffen hat (z.B. keinen Alkoven fährt) und etwas anders lebt (z.B. keinen Vorfilter für die Wasserbetankung nutzt), wird eh schon abgeschrieben.

Klar, ähnliche Konflikte gibt es auch in anderen Hobbies/Subkulturen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden im Bereich Wohnmobil doch recht ausgeprägt ist. Ich vermute, das hat damit zu tun, dass ganz unterschiedliche Bevölkerungs- und Altersgruppe in eine Subkultur «gemischt» werden. Um nur ein Gegenbeispiel zu nehmen, im Bereich der «Dungeons & Dragons Rollenspiele» (kenn mich da nur indirekt aus), sind die Mitglieder der Subkultur zum Grossteil ziemlich ähnlich: meistens ähnliche Altersgruppe (15-35), männlich, ziehen sich ähnlich an, hören ähnliche Musik, kommen aus ähnlichen Berufsgruppen (Informatik), haben auch ausserhalb ähnliche Sozialleben (single "aus Überzeugung" ;-) ), etc. Hingegen in der Subkultur Wohnmobil kommen so viele völlig unterschiedliche Gruppen zusammen:

* Familienzeit-Eltern mit dem schreienden Kleinen am Fjord in Norwegen
* Schulferien-Familie auf der Durchfahrt zum "Camping Marina di Venezia"
* Frührentner «on the road» - natürlich mit Hund(en)
* Paradiesvogel/Lebenskünstler im farbigen Womo mit H-Kennzeichen
* Hippie mit dem speziellen Geruch der aus dem T2 kommt…
* Rentnerpaar geniesst den Lebensabend im Hymer mit Gardinen
* Erfolgreicher Geschäftsmann mit Trophy-Wife nutzt den Morelo als zusätzliches Statussymbol
* Und, und, und

Die Wohnwagenfahrer und Dauercamper habe ich da noch nicht mal erwähnt... Wenn so viele völlig unterschiedliche Beweggründe, Wertesysteme, aber auch Ansprüche nun auf dem SP/CP (oder im Forum ;-) ) zusammenkommen, sind Glaubenskriege schon fast vorprogrammiert. Auch heute noch ist leider in der Gesellschaft Toleranz nicht weit genug verbreitet.

Und nun, wie geht man als Wohnmobilist damit um (ohne sich ständig über die «anderen» aufregen zu müssen)… «Don't judge someone until you've walked a mile in their shoes”. Wir sollten offen für anderes sein. Wenn der Wohnmobilnachbar mit Adiletten duschen geht, so what. Selbst ;-) Dauercamper sind (häufig) ganz nette Menschen und haben eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen, wenn man sich mich ihnen unterhält. Die abschätzigen Blicke anderer «intoleranter» Womo-Fahrer kann man gut ignorieren, besser noch mit einem Lächeln begegnen, und noch besser auch mal das Gespräch suchen. Nur weil jemand andere Entscheide getroffen hat und andere Werte lebt, liegt er nicht falsch. Sucht den Kontakt und empfängt andere Meinungen mit offenen Ohren anstatt mit verschränkten Armen und Kopfschütteln.

Und jetzt werfe ich das ganze mal wieder über den Haufen :) . Wie kann man trotzdem versuchen mehr unter «seinesgleichen» zu sein. Wie schon oben vielfach erwähnt, die Wahl des Ortes sowie der Reisezeit entscheidet schon sehr viel. CPs mit primär Dauercampern funktionieren schonmal ganz anders. Ob du während der Schulferien, im Winter, unter der Woche, etc. unterwegs bist ändern auch sehr viel an der Atmosphäre der SP/CP. Grössere, professionelle Touri-CPs machen die Separation häufig auch innerhalb des CP (teilweise offen, teilweise ohne dass du es merkst): dort gibt es dann die Familienecke, den Rentnerbereich, die Hundebesitzerecke, etc. Spazier mal auf diesen CP rum und die Atmosphäre unterscheidet sich komplett von Bereich zu Bereich.

Ein weiterer Tipp: schau dir auf der Webpage die Campingplatzordnung an. Ein Campingplatz wo die Regeln in 3 Bullet-Points zusammengefasst sind hat eine ganz andere Atmosphäre als ein Campingplatz mit einer 65-seitigen Platzordnung, in der vorgeschrieben wird wieviele Gartenzwerge du maximal vor dem Womo haben darfst und welches exakte Rot die Zipfelmütze sein muss (zugegeben, diesen spezifischen Fall habe ich noch nie gesehen, aber nicht weit davon entfernt…).

Noch ein Tipp: schau den Platz auf Google-Earth an. Wenn da ein Grossteil der Womos in sauberen Reihen, alle mit aufgebauten Vorzelten stehen, wird die Atmosphäre ganz anders sein, als wenn die Womos kreuz und quer in der Wiese stehen. Was dir mehr zusagt ist natürlich dir überlassen.

Und noch abschliessend: Toleranz ist ja super, aber auch ich komme immer wieder an meine Grenzen. Wenn der SP-Nachbar meint er müsse alle 15 Minuten direkt unter dem Fenster des «Kinderschlafzimmers» meines Womos seine selbstgedrehte Zigarette rauchen oder die CP-Nachbarn die ganze Bekanntschaft eingeladen haben um bei voller Musiklautstärke bis 4 Uhr morgens Peter Maffay hören wollen, während meine kleine Tochter schlafen will, wünsche ich mir auch eine strengere Platzordnung und einen strikten Platzwart – aber auch in solchen Fällen hilft häufig ein Gespräch.

Also meine lange Abhandlung mal zusammengefasst:
Tolerant und offen für Anderes sein bereichert das Leben und macht uns glücklicher. Gerade in einer so heterogenen Subkultur wie dem Wohnmobilisten wäre etwas mehr Toleranz super. Andersdenkende sich viel spannendere Gesprächspartner. Trotzdem kann man durch Wahl des Reiseziels und der Reisezeit recht gut steuern, in welchen Kreisen man seinen Urlaub verbringen wird.

So, das musste mal gesagt sein. Und nun lasst die negativen Kommentare kommen…

Max

jochen-muc am 11 Mai 2019 14:33:27

Bodimobil hat geschrieben:sind wir hier im Frotzelbereich?



Nein..... aber sorry aber wie soll man eine solche Frage ohne eine gehörige Portion Humor oder Sarkasmus den beantworten ?

Weil was bitte ist das den

Tritonus hat geschrieben:
Muss man das immer verbinden mit Campingplätzen und verpennten Menschen in Adiletten und einer Lokusrolle unterm Arm auf dem Weg zum Klohäuschen....Jogginganzüge....Bierdosen....Platzruhe....und Pfützen?

Es gibt wohl viele, die genau das mögen......es sei ihnen gegönnt. Aber kauft man das als Womo Fahrer eigentlich immer mit?

Liebe Grüße

Tritonus (noch ohne Womo)


für ein (auf gut bayrisch) Schmarrn ?

Zusätzlich ich persönlich es ziemlich daneben finde Menschen die man nicht kennt in solch einer Form zu diffamieren.

Es ist so wie Max es treffend sagt : Jeder hat die Möglichkeit für sich zu entscheiden was man macht und dafür muss ich niemand irgendwie verbiegen oder ähnliches. Und noch weniger hat irgendjemand das Recht andere dafür zu verurteilen

Jorel am 11 Mai 2019 14:52:06

Moglicherweise wollte der User Trizeps einfach nur provozieren.
Das scheint ihm gelungen zu sein.
Alternativ wollte er vielleicht seinen finanziellen Reichtum zur Schau stellen, die Tatsache ignorierend, dass hier vermutlich mehr Wohlhabende herumturnen, als man so vermutet. Allerdings lassen die hier die Hosen an, anstatt runter.

Ich war auf Campingplätzen, ebenso, wie auf Stellplätzen, aber auch auf vielen anderen Lokalitäten über Nacht. Im Prinzip findet man überall nette und weniger nette Menschen. Mit Geld und Lokalität hat das eher wenig zu tun, vielmehr mit Charakter.
Ich habe den wohlhabenden und entspannten Reisemobilisten ebenso kennen gelernt, wie den armen und verschlossenen, und auch anders herum.
Ich konnte im 14 Meter Actros mit vier Slideouts mit dem Besitzer zu Mittag essen. Dem Morelo Eigentümer vermochte ich kein Wort des Grußes zu entlocken.
So isses halt eben...

Die Menschen mit Wohnmobil sind halt auch nur ein Schnitt durch die Bevölkerung. Eine gesonderte Gemeinschaft, die sich nach einem Codex richtet, ist sie sicher nicht.

Wenn der Reiche sich abgrenzen will, dann frohes Schaffen.
Wenn der Einfache das auch tun will, bittesehr.
Solange beide den anderen nicht damit auf die Nerven gehen, ist alles prima.

Leberkas am 11 Mai 2019 14:58:33

Jochen-MUC, da ich es noch nicht anders kann bekommst du hier ein ganz dickes + von mir. Besser hätte ich es auch nicht sagen können :lol:

CocoLola am 15 Mai 2019 13:59:13

Tritonus hat geschrieben:
Muss man das immer verbinden mit Campingplätzen und verpennten Menschen in Adiletten und einer Lokusrolle unterm Arm auf dem Weg zum Klohäuschen....Jogginganzüge....Bierdosen....Platzruhe....und Pfützen?

)


Ich schmeiß mich weg :D ;D

Du kannst ja auch frei stehen wenn dein heimeliges Heim das denn auch hergibt. :lol:
LG Coco

eijden am 15 Mai 2019 14:59:37

Hallo Max, ganz vielen Dank für Deine Zeilen. Du sprichst mir aus der Seele. Es ist schade, dass im Forum immer mehr Glaubensfragen diskutiert werden und einige immer wieder manche Fragen ins Lächerliche ziehen.
Denn glaubt es oder glaubt es nicht: Das, was Tritonus am Anfang beschrieben hat, das hat auch mich am Anfang unserer "Wohnmobillaufbahn" bewegt. Tja, man glaubt es kaum.
Doch nicht jeder ist mit Wohnmobil, Zelt oder Wohnwagen aufgewachsen bzw. hatte irgendwelche Berührungspunkte. Wir haben es einfach probiert und nach nur wenigen Tagen waren mein Mann und ich beide begeistert von dieser Form des Reisens.

Also Tritonus: Ich hoffe, wir sehen uns mal an irgendeinem Stellplatz, Campingplatz oder wo auch immer :)

rkopka am 15 Mai 2019 15:17:30

Tritonus hat geschrieben:Muss man das immer verbinden mit Campingplätzen und verpennten Menschen in Adiletten und einer Lokusrolle unterm Arm auf dem Weg zum Klohäuschen....Jogginganzüge....Bierdosen....Platzruhe....und Pfützen?

Ich steh auch immer wieder frei, sehe das aber nicht als zwingend an. Andererseits was ist bei obigem Bild jetzt so verwerflich bzw. beim Freistehen so sehr viel anders ? Wobei frei auch bedeuten kann in einer Stadt oder einem Parkplatz.
Im Sommer (wenn die meisten reisen) sind Adiletten und Jogginganzüge einfach bequem, oder haben die Freisteher nur Anzüge an, bzw. tragen die Jogginganzüge nur im Inneren ihrer Womos ? Manche CP haben kein Klopapier und es direkt dort abzulassen finde ich angenehmer, als es erst im Kanister hinzutragen :-). Platzruhe ist was angenehmes, je nach freiem Platz sollte man die dort auch einhalten, wenn der Platz nicht verloren gehen soll. Pfützen gibts überall.
Und bei dem derzeitigen Anwuchs an Womos und der häufigen Gegenmaßnahmen sollte sich jeder schon mal an das Bild gewöhnen, das vielleicht einmal der einzige Weg sein wird, wo zu stehen.

RK

JoFoe am 15 Mai 2019 16:22:18

jochen-muc hat geschrieben:

Es ist so wie Max es treffend sagt : Jeder hat die Möglichkeit für sich zu entscheiden was man macht und dafür muss ich niemand irgendwie verbiegen oder ähnliches. Und noch weniger hat irgendjemand das Recht andere dafür zu verurteilen


Ein dickes Plus von mir für den Beitrag !
Es geht hier doch nicht um : Mein Haus , Auto , Boot .
Sondern eher um ein Hobby bei dem jeder so sein kann wie er es gern möchte oder ? Wäre ja noch schöner wenn man nur im Anzug aufs Klo gehen darf :mrgreen: Solange sich alle in einem vernünftigen Rahmen bewegen ist es mir sowas von egal ob sie in Adiletten oder Pumps die Örtlichkeit besuchen .

TomCamp am 15 Mai 2019 16:35:27

Wenn sich jeder um seine eigenen Probleme kümmern würde, wäre vieles einfacher und entspannter.

kawabenemsi am 15 Mai 2019 17:24:56

Tritonus hat geschrieben:... genau diesem Grund sind wir seit vielen Jahren ganz langsam mit einem Stahlverdränger (Linssen) unterwegs. 15m lang und 4m45 breit.
.....


Diese angegebenen Maße gibt es bei "Linssen Yachts" nicht . Photo vom Boot ??? Liegeplatz Binnen mit Dresscode wo ???

Und falls es eine Sonderanfertigung sein sollte , dann denke ich dass Ihr mit einem eventuellen WoMo genau so beliebt auf Stellplätzen und Campingplätzen sein werdet wie in eurem jetzigen Hafen.

VG Ben

PS : Ohne Selbstauskunft :Bin bekennender Bootfahrer und WoMobilist .

PPS : Meine besten Freunde sind zu Wasser und zu Land Leute mit z.T. auch mal Adiletten und legerer Freizeitkleidung bei ihrem Hobby ( Da sie endlich mal Ruhe vom Business haben) , aber mit Herz , Verstand , Erfahrung und Fachwissen .

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