|
Ich möchte als erstes anmerken, dass ich keine Diskussion über die C100 möchte, habe nun mal diesen Akku, und muss nun damit leben. Mein Gel-Akku hat die Werte 100Ah C100 --> Link. Wie ich nun beim lesen einiger Beiträge hier erfahren musste, ist das nicht das gelbe vom Ei. 1. Wenn ich also nach der Berechnung auf dieser Seite --> Link gehe, habe ich bei diesem Akku wohl bei C20 nur 66,87Ah, und wenn ich von einer für die Lebensdauer am besten eine 50%ige Entladung ansetze, sind das 33,43Ah effektiv zur Nutzung, ist das so richtig, denn ich brauche einen Wert den ich im BC von Votronic eingeben muss, wäre dann also 66,87Ah, oder? 2. Wenn ich an dem Schaltausgang des Batteriecomputers keinen Hauptschalter oder sonst etwas angeschlossen ist, sind doch die Einstellungen im BC bei Ausschaltschwelle-Unterspannung, Einschaltschwelle-Kapazität, Ausschaltschwelle-Kapazität völlig egal, denn der Shunt selbst schaltet ja nicht, oder? Wenn noch etwas anderes zu beachten ist, wenn ich den BC in Betrieb nehme, bitte ich um Informationen. Also der Anschluss ist mir soweit bekannt. Vielen Dank Habe gerade noch einmal etwas im Netz wegen dem Peukert-Wert geforscht. Offensichtlich muss ich auf der Berechnungsseite noch den Peukert-Wert, der beim öffnen auf 1,25 steht anpassen? Was muss ich denn am besten für meine Batterie eingeben? Bei C20 hast du theoretische 100Ah (eigentlich 50Ah, da ja Blei) zur Verfügung, da macht sich der Peukerteffekt nicht bemerkbar. Ich glaube nicht, dass du ständig 25A von deinem Akku ziehst. Stell die Kapazität deines Akkus am Votronic ein (100Ah). Wenn die Prozentangaben deines BC in Richtung 60 Prozent gehen, solltest du bald einmal für Nachschub sorgen. Zu Punkt 2: richtig. Ich habe jetzt in der BA des Votronic nachgesehen, du kannst da keinen Peukertwert extra einstellen, nur den Typ des Akkus, also bei dir den Wert 53. Ja das weiß ich doch. Da bei mir nur der C100-Wert bekannt ist, also 100Ah, ich den als Kapazität aber nicht im BC eingeben möchte, sondern den C20-Wert, muss ich das ja runterrechnen. Dazu bräuchte ich den annähernd richtigen Peukert-Wert für meinen Akku, der gerade mal ein 3/4 Jahr alt ist, damit ich mit Hilfe des Rechners, der verlinkt ist, den C20-Wert ausrechnen kann, den ich dann als Kapazität in den BC eingeben kann. Bis jetzt habe ich da Werte gefunden die zwischen 1.1 und 1.3 liegen, die bei der Berechnung schon einen Unterschied von bis zu 20Ah ausmachen, irgendwo habe ich auch einen Wert von 1.15 gefunden. Zufällig habe ich mich gerade mit der Bedienungsanleitung beschäftigt .... ich bin gerade bei Planung, den Smart-Shunt anzuschaffen. Falls ich Dein "Problem" richtig verstanden habe, würde ich einfach(st) so vorgehen: Wenn es in Anleitung stimmt, kann man separat auch eine untere Ausschaltschwelle in Volt (z.B. 10,5V) einstellen, d.h., wenn der Akku defintiv als "leer" gilt - also auch typabhängig. Dann Batterie laden und wieder entladen, bis der BC "abschaltet", d.h. die Anzeige geht auf OFF (besser wäre es, auch ein eigenes Relais zur Abschaltung zu benutzen, denn eventuell schaltet eine andere, vorhandenen Batterieüberwachung im WoMo vorher die Verbraucher ab). Nun ist laut Bed.anleitung die entnommene Kapazität mitgezählt worden und man kann, nach Adam-Riese, mit der Originalkapazitätsangabe des Akkus den aktuellen Zustand errechnen - und als Parameter im Menü einstellen. Solange der Schaltausgang nicht benutzt wird, sollten die Werte des Schaltausgangs auf Werte füe Nichtbenutzung gesetzt werden, wie in Anleitung beschrieben - für Abschaltspannung würde ich dann den niedrigstmöglichen einstellen. Ich hoffe, meine Idee hilft weiter. ;D Der Peukertwert ist keine fixe Größe, sondern steht in Abhängigkeit der Höhe des Entladestromes. Zur Veranschaulichung ist vielleicht der Vergleich mit einem Auto ganz gut: Je mehr du aufs Gas steigst, desto weniger weit wirst du mit einer Tankfüllung kommen. Wenn außerdem der Batteriecomputer nicht doch regelmäßig mit Vollladungen des Akkus angeglichen wird, hat auch dieser einen Drift, aber leider nicht nach oben, sondern nach unten. Geh bei den Einstellungen nach der BA des Votronic vor und nimm die aufgedruckte Nennkapazität des Akkus, bei allen anderen Werten bringst du dich nur selbst durcheinander. Ja soweit habe ich das ja auch der BA entnommen, Einschaltschwelle auf 101%, Ausschaltschwelle auf 0,0%, dann wird nicht geschaltet, aber geschaltet wird doch eigentlich nichts, wenn ich am Schaltausgang nichts angeschlossen habe, dann machen die 10,5V Ausschaltsschwelle-Unterspannung ja auch keinen Sinn, oder? Wobei die BA nicht direkt auf die Ausschatsschwelle-Unterspannung etwas schreibt, wie es bei den beiden anderen Werten der Fall ist. Was passiert, wenn ich 10,5V in den Einstellungen eingebe, und die Spannung unter 10,5V sinkt, wenn der Shunt ja selbst wohl nicht eine Trennung vornimmt, garnichts?
Ja genau das will ich ja, in der BA steht man solle die C20 eingeben, wenn mehrere Werte angegeben sind. Nun ist bei mir leider nur der C100 Wert angegeben, der ja eigentlich nicht der Realität entspricht, denn wer entnimmt nur 1A regelmäßig. Da ist es doch realer, wenn ich den C20-Wert errechne, und den dann einstelle, so ist meine Vermutung. Ich würde den C20 Wert einfach mal beim Vertrieb bzw. Hersteller erfragen. Alles andere ist sicher nicht zielführend.
Da habe ich die 1.15 her, die ich in meinem dritten Post schon erwähnt habe.
Das werde ich heute mal versuchen. ... meistens stehen auch in den Datenblättern mehrere C-Werte drin. Vielleicht kann Dir der Hersteller das ja mal zugänglich machen. bis denn, Uwe Ich habe heute morgen eine Mail an Winnerbatterien gesendet, mal sehen, ob die antworten. Habe heute auch gleich Antwort von Winner-Batterien erhalten. Guten Tag, der C20 Wert beläuft sich hierbei auf 90Ah. Ein Peukert-Wert von 1,06 ? Hier --> Link habe ich auch Datenblatt im Internet gefundene. Da muss ich nun auch lesen, dass der max. Ladestrom 16A beträgt, wo das EBL-Ladegerät zum Beispiel 18A bringt, und die Lichtmaschine weiß ich nicht einmal, was bringen Lichtmaschinen denn so normalerweise, habe einen Peugeot 2,0 HDI 130PS Euro 6, werde ich wohl mit dem BC dann ersehen können. Erhaltungsladung 13.4-13.6V, alle meine Ladegeräte machen das mit 13,8V, ist das nun beides zu vernachlässigen. Aber da Batterien ja sowieso ihre Kapazität ständig verlieren, könnte ich ja auch mal einen Test machen, bei dem ich den tatsächlichen Peukert-Wert herausfinden kann. Und das könnte man ja jedes Jahr einmal machen. Siehe hier --> Link Ich verstehe das so, dass man eine Batterie mit einem vorgegeben Strom z.B. 5A belastet, und die Zeit bis die Batterie leer ist eingibt. Und dann das selbe mit einem anderen festgelegten Strom z.B 10A. Nun will ich ja nicht nur mal so zum testen die Batterie zweimal bis zur Entladeschlussspannung bringen. Geht das eigentlich auch, wenn ich die Zeit nehme, die sie bis 50% Entladung (ist wohl bei einem Gel-Akku 12,4V) braucht, und danach die Zeit einfach verdopple ? Ich verstehe, dass du dein technisches Wissen empirisch erweitern willst. Du darfst aber nicht davon ausgehen, dass der BC ein Präzisionsgerät ist, sondern eher ein Schätzeisen, weil der 200er-Shunt schon einiges an Kleinströmen nicht misst. Außerdem wirft eine einzige hohe Stromentnahme deine ganzen Peukertwertannahmen über den Haufen. Gib deinem Akku, wie bereits von mir beschrieben nach spätestens 40Ah neuen Saft und versuche, den Akku doch ab und zu mal vollzuladen, damit das der BC auch weiß und seine Berechnungen danach richtet. Es ist völlig egal, ob du dabei 100Ah oder 90Ah einstellst, bei 100 tust du dir aber leichter.
Was sind eigentlich Kleinstströme, also im Milliampere-Bereich oder wo fangen die an, 0,5A wird er ja hoffentlich messen können. Ja ich habe lange überlegt, welchen ich nehme, ich wollte jetzt nicht den 100er kaufen, um dann wenn ich in Zukunft mal auf LiFePO4 umstelle, und dann auch Wechselrichter u.s.w nutzen möchte, einen zu kleinen Shunt zu haben. Also in der Beschreibung steht interne Messauflösung 0,01A, bedeutet doch, dass er auch 0,01A messen kann, oder bin ich da auf dem Holzweg. Ob der Wert nun 100%ig eingehalten wird, ist eine andere Frage. Schreiben ja auch, dass die Messgenauigkeit verbessert wurde. VOTRONIC LCD-BATTERIE-COMPUTER S MIT NEUEM SMART-SHUNT Wie es beim Smart-Shunt ist, kann ich dir leider nicht sagen, ich habe noch den Vorgänger des 200S und ich hatte heuer im Sommer nach 3 Wochen ohne Vollladung (ging sich mit Solar und meinem Verbrauch nicht ganz aus, wir standen allerdings wirklich die ganze Zeit am gleichen Platz) einen Schwund von etwa 30Ah. Siehe unter: --> Link Ist zwar etwas lang, aber ich glaube, dort wird das mit dem Drift auch ganz gut erklärt.
Wo ist diese Angabe zu finden? In aktueller Anleitung (Download) und auf Homepage heißt es, dass die interne Messauflösung 0,1A beträgt. :roll: Und ja, der neue SmartShunt enthält Elektronik, die die Auflösung stark verbessert hat gegenüber früher bzw. andere Geräte - so die Info auch von der Messe. Andererseits verwundert mich diese Angabe, weil jeder Physiker/Mathematiker weiß, dass für eine Display-Zehntel-Anzeige eine bessere, genauere Auflösung notwendig wäre. Somit wäre die besagte Aussage "Messauflösung 10mA" nachvollziehbar und logisch. Aber wie gesagt, lesen konnte ich diese Angabe nirgends. Ok, wenn man die Beschreibung auf der Votronic-Seite liest, steht da 0,1A. Aber unter den Downloads für dem Batteriecomputer findet man unter „Beschreibung Katalog“ auf der zweiten Seite diese 0,01A interne Messauflösung. --> Link ![]() Da hast du mich aber ganz schön ins Schwitzen gebracht, musste auch erst mal suchen, wo ich das gelesen habe, puh. Da steht übrigens auch 0,01V, was in der Beschreibung auch nur 0,1V sind, was stimmt nun, hat da einer zu stark auf die 0 gedrückt?
"Suchen" , so geht es mir manchmal auch :oops: Ich befürchte, ähnliche "Tippfehler" habe ich in anderer Anleitung von Votronic auch schon bemängelt (wurden m.W. dann korrigiert). Aber dieser/unser Hinweis auf solche Nachlässigkeit(en) soll die Qualität der Firma nicht schmälern. Ich werde mal nachforschen und hier berichten, wenn ich Konkretes weiß. :D Ma kann die Sache ja auch andersrum sehen, vielleicht stimmt ja 0,01A, und in der Beschreibung auf der Internetseite wurde es nicht aktualisiert, denn 0,1A hatten sie ja vorher schon, dann könnte ja auch nicht geschrieben werden, dass die Messgenauigkeit verbessert wurde, wenn die 0,1A weiterhin gelten. Immer positiv denken.
Ja, bist du, aber nur teilweise. Diese Angabe bezieht sich auf die Anzeigeeinheit, den Batteriecomputer selbst (also ohne Shunt!) Die Frage ist jetzt: Wie genau ist die zweite Messkomponente, der Shunt. Meist liegt der bei einer Messgenauigkeit der Güteklasse 0,5. Bei einem 200A Shunt, Messklasse 0,5 bezogen auf den Nennwert, beträgt die Abweichung mindestens +-0,5% vom zu messenden Strom. Je größer der Shunt ausgelegt ist umso größer ist auch die Ungenauigkeit bei kleinen Strömen. Ein Shunt ist aber keine Sicherung die durchschmilzt, man kann ihn überlasten, er wird halt wärmer und das Messergebnis wird ungenauer. Eine zweite Fehlerquelle bei den heutigen Shuntlösungen direkt an der Batterie und der entfernt installierten Anzeigeeinheit (BC) sind Störeinstrahlungen der Bordelektrik in die Messleitung. Manche sind zwar abgeschirmt, der Schirm ist aber leider weder am Anfang noch am Ende direkt auf Masse gelegt. Minus ist in dieser Aussage nicht gleich Masse! Gruß Andreas
Und bei all dieser allgemeinen Überlegungen sollte man das betrachtete System nicht vergessen. :wink: So beispielsweise bei dem hier im Thread ..... gibt es tatsächlich eine "lange" Messleitung, oder handelt es sich um eine echte "SMART"-Lösung, die den Wert digital übermittelt? Sehr wahrscheinlich ist letzteres der Fall. Nächste Überlegung ist, wie der "Shuntwiderstand" in der Messung verwendet wird: Laut Angabe von Votronic ist dieser spezifisch auf das Anzeigegerät abgeglichen, sprich justiert worden - da verliert die Genauigkeitsklasse wie 0,5 diesbezüglich seine Relevanz. Oder? Im Übrigen haben wir Anzeigewert und interne Messauflösung bereits unterschieden. Genaugenommen ist die Angabe eines kleinen Werts bei der internen Auflösung nur ein Hinweis, woraus wir leider nicht schließen können, welche Genauigkeit letztendlich in der Anzeige vorliegt.
Nein, verliert sie nicht. Anzeigeeinheit ist eines Messwertaufnehmer ist das andere. Auch wenn beide mit ihren Toleranzen auf einander abgestimmt werden, eine Genauigkeit der Güteklasse 0,01 ist mit einem Messwertaufnehmer der Güteklasse 0,5 kaum zu erreichen. Sorry, jeder stellt sich halt immer nur mit der besten Seite vor, Gruß Andreas Wäre es möglich, dass jemand auf meine 2. Frage eine Antwort geben kann? Habe zwar schon vor zwei Tagen bei Votronic nachgefragt, aber da hab ich noch keine Antwort. Sind diese Einstellungen vielleicht auch für die Anzeige der Restlaufzeit wichtig? Zumindest die Ausschaltswelle für die Spannung, meine Überlegung ist, wenn ich dort z.B. 12,3V eingebe, zeigt der BC vielleicht 0% Restlauf, bei 50% Ladung der Batterie?
Pardon, "verlieren" war wohl falsch ausgedrückt. Sollte nur Hinweis sein, wie Güteklasse mit Aufwand besser werden kann - wie Du ja schreibst. Letztendlich ist diese Genauigkeit in meisten Fällen bei einer Aufbaubatterie ausreichend, meine ich. Weniger trifft dies zu, wenn die Anzeige lediglich "0,5A" differenzieren kann, trotz Hall-Messung - ein solches Gerät eines anderen, aber namhaften Fabrikats habe ich letztes Jahr bei einem Freund einbauen dürfen.
Nein, die Einstellungen der Schaltschwellen aktivieren/deaktivieren lediglich den Schaltausgang (am Smart-Shunt, max 300mA). Dieser wird beim Überschreiten der eingestellten Schwelle entsprechend geschaltet. Dies gilt für Spannungs- und %-Einstellungen. Das heißt auch, bei automatischer Abschaltung wird nach Betätigen von "Not-EIN" der Schaltausgang später nicht erneut abgeschaltet, bzw. nur dann, wenn nach eventuell zwischenzeitlichem "Überschreiten" ein erneutes "Unterschreiten" gemessen wird.
Ich hatte ja geschrieben, dass ich berichten werde, wenn ich Konkretes weiß, also, die korrekten Angaben lauten: Der Smart-Shunt hat eine interne Messauflösung von 10mV(0,01V) und 10mA(0,01A), und der Shunt-Schaltausgang darf mit 300mA belastet werden. Votronic wird die zukünftigen Angaben korrigieren. Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich muss aber noch einmal auf die Restlauzeit zurückkommen. In der BA steht unter Restlaufanzeige auf Seite 2 „Die Restlaufzeit wird aus der noch verbleibenen Kapazität (bis zur eingestellten Abschaltschwelle) und dem aktuellen Strom berechnet. Sie wird berechnet nach der Formel ( Kapazität Abschaltschwelle-Kapazität Aktuell/Strom aktuell.“ Ich interpretiere das folgendermaßen, gebe ich bei Ausschaltschwelle-Kapazität % nun 50% ein, würde die Restlaufanzeige bei bei einer Kapazität der Batterie von 50% doch eigentlich 0% anzeigen. Habe deswegen noch einmal bei Votronic nachgefragt.
Ja, so verstehe ich das auch - also anders ausgedrückt: Du gibst 50% für Ausschaltschwelle ein, dann ist die Batterie laut elektronischer/technischer Sicht halb leer. Aber Restlaufzeit bezieht sichjetzt nur noch auf die Spanne "100 bis 50%" und zeigt am Ende "0" an; das ist aber nicht bei 50%, denn Abschaltung erfolgt ja erst bei Unterschreitung, dann das wäre "0sec". :roll: Aber bedenke, diese Zeitangabe ist nicht gemittelt, d.h., nur die exakt zu diesem Zeitpunkt fließende Stromabgabe berechnet diese Restzeit. Bei höheren Strömen muss dann bedacht werden, dass die Akkukapazit beispielsweise bei Blei während der Zeit schrumpft. Der BC berücksichtigt dies zwar bei der Kapazitätsberechnung (Batt.typ und Kennlinien....), aber nicht bei der augenblicklichen Anzeige .... funzt ja auch nicht, da der BC nicht weiß, wie die Stromabgabe sich weiterhin verhält. In meinen Augen könnte Votronic auf diese "Restzeit" -Angabe gerne verzichten, bewirkt unnötiges Blättern .... :oops: Die Ursprüngliche Frage war ja, welcher C20 Wert bei einer Batterie mit C100 eingeben werden sollte. Der C20 Wert ist bei Bleibatterien eben geringer als der C100 Wert und dazu hat sich empirisch der Peukert-Faktor als recht zuverlässig erwiesen. Den Peukertwert kann man aber nur ermitteln, wenn man 2 unterschiedliche Cxxx Angaben vorgibt oder praktischer Weise den richtigen Faktor selber ermittelt (wie oben erwähnt). Als "Praktiker " würde ich hier einfach einen mittleren üblichen Peukert Wert von 1,15 annehmen oder die Angaben 90Ah vom Händler ... soweit ja alles nicht neues hier. Ohne die Angabe eines Peuckert-Faktors lässt sich die entnehmbare Restkapazität leider auch nur "schätzen". Ich gehe mal davon aus, dass Votronic hier einen internen Peukert Wert den einzelnen Batterietypen zuordnet. Die zugeordneten Batterieparameter sind allerdings nicht angeben und liessen sich nur wieder empirisch ermitteln.... Warum sich bei dem Peukert-Faktor und der "richtigen" Angabe des C20 Wertes so weit abmühen, wenn der Batteriecomputer zwar einen C20-Wert haben möchte aber dabei keinen Peukert-Faktor angibt oder einstellbar macht? Zur Überlegungen bezüglich der Messwertauflösung und deren Darstellung: Ein Batteriecomputer muss gerade bei kleinen Strömen um 0 herum recht genau auflösen, damit der Ladestand nicht so schnell weg driftet: Eine 80 Ah Batterie würde bei einer Messauflösung von 0.1 A eine mittlere Abweichung von 0.05 A (bei gleichverteiltem Rauschen) erzeugen. über 24 Stunden sind das also 1,2 Ah, also 1,5% pro Tag. Das war wohl auch bei den älteren Geräten der Fall... hier wurde ein 10-bit Wandler für den Messbereich +-200A verwendet. Das entspricht einer idealen Quantisierung von 0,39 A (400 A / 2^10). Mittels Rauschen, Überabtastung und anschliessender Filterung sind dann die 0,1 A vertretbar. Beim neuen Smartshunt geben sie 10 mA als Messauflösung an... das sind dann bei 400A / 0,01 A = 40000 (Stufen) und entspricht einer 16-bit Wandlung (65536 Stufen). Die Wandlung geschieht dabei direkt am Shunt (daher der Name Smart Shunt) und wird digital an das Anzeigegerät übertragen. Ein weitere wichtiger Parameter ist der Nullabgleich, d.h. der Batteriecomputer sollte möglichst 0 A messen wenn kein Strom fliesst. Das ist leider technisch nicht so leicht zu realisieren und wird meisten durch einen internen Offset kompensiert. Dabei ist der Offset Geräte / Shunt spezifisch und war eben in der älteren Generation leider nicht im Werk abgleichbar, da beim Einbau die Einheit aus Shunt und Anzeige getrennt ausgetauscht werden kann. Daher war auch der Offset dann "manuell" abzugleichen, indem man den Stromkreis am Shunt auftrennt und dann den gemessenen Offset sich intern speichert. Allerdings unterliegt das System noch einem weiteren Drift: die Temperatur. D.h. der gemessene Offset hängt von der Umgebungstemperatur ab. Daher hatte ich zB bei meinem Votronic Batteriecomputer immer einen anderen Drift im Winter als im Sommer, ich musste als jeweils im Sommer und im Winter einen Abgleich machen, damit der Drift nicht zu hoch wurde.... Das Smart Shunt System sollte hier Abhilfe schaffen, denn die Digitalisierung ist fest mit dem Shunt verbunden, so kann dann der Offset im Werk bestimmt und abgeglichen werden. Allerdings bleibt ungeklärt, ob auch dabei die Temperatur zur Kompensation herangezogen wird, da ein Shuntwiderstand auch immer einen Temperaturdrift aufweist (je nach Qualität des Shunts). Viele Grüße Kai PS: Diese Auflösung und die direkt Wandlung wird seit langem bei BlueBattery mit einer Auflösung von 6 mA durchgeführt und dabei ist der Temperaturdrift zwischen -30 und 20 Grad bei < 10 mA (gemessen!). Eine, in meinen Augen, gute Zusammenstellung der Einstellungs/Abgleichprobleme bei Batteriecomputern. Danke Gruß Andreas |
Anzeige
|