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Hallo, auch Norwegen greift wohl zum Mittel "Touristensteuer": An besonders beliebten Punkten soll ein Beitrag erhoben werden, um die Folgen des Tourismus in den Griff zu bekommen, so auf den Lofoten und am Nordkapp. Da bin ich gespannt, wie das abgewickelt wird. Denn gerade die Lofoten betreffen mich auch öfters. Gruß Klaus Na ja, Nordkap hat ja mit 540 NOK für 24 Std. schon eine ganz gute Touristen..., ach ne ist ja der Eintritt für den Parkplatz. Ist auch für Venedig im Gespräch,weitere werden folgen. Gruß Bernd Unsere Enkel werden vielleicht schon ne "Planetensteuer" zahlen müßen damit sie die von uns so schlecht hinterlassene Erde noch bewohnen dürfen/können. :!: "Overtourism" wir gehen mit unserer Erde um als gäbe es eine zweite. Ja das Reisen wird nicht einfacher. Maut, Steuern, Abgaben, Plaketten und das alles in jedem Land anders geregelt. Wir werden auch 2019 das Beste daraus machen und uns manchmal trotzdem über überfüllte Stellplätze ärgern. Gruß Michael
Wer ausserhalb dieser Zeiten kommt, zahlt nix. Schranke ist dann offen und es sitzt keiner im Häuschen. 8) Öffnungszeiten 2019 18. Mai – 17. August.............. 11.00 - 01.00 18. August - 31. August......... 11.00 - 22.00 1. September - 17. Mai......... 11.00 - 15.00 Extra evening opening 03 Jan - 31 Mar 19.30 - 21.45 Ah, jetzt verstehe ich auch warum so viele Womos, auf dem etwa 4 km, vorher liegendem Parkplatz standen. :mrgreen: Das ist der Parkplatz, wo man das richtigen Nordkap erwandern kann :ja: Die Lösung ist doch ganz trivial - einfach nicht mehr dort hinfahren! Wenn das möglichst viele Leute tun würden, dann hört die Abzockerei sehr schnell wieder auf! Mike
leider funktioniert das nicht. Eine Touristensteuer wird doch schon lange an den Touristischen Hotspots seit Jahrzehnten verlangt ,genannt Kurtaxe und trotzdem sind die Gegenden voll mit Urlaubern
Genau das ist das Problem: Man lernt einfach nichts dazu und anscheinend geht's vielen einfach zu gut und sie bezahlen alles, was man ihnen abverlangt !!
Wer nichts dazu lernt - darüber kann man trefflich streiten. Bei aller Reisefreude, auch meiner eigenen, muss der Schutz von Landschaft, Natur, Anwohnern und ggf. auch der Erhalt der Infrastruktur gegenüber unserem Wunsch nach kostengünstigem Reisen vorgehen. Über 90% der Menschheit würde sich extrem freuen, wenn sie das "Problem" einer Touristensteuer hätten. In dem Sinne geht es uns allen hier, die wir mit Wohnmobilen reisen "zu gut". Aus anderem Blickwinkel sieht das Auflehnen gegen eine Touristensteuer einfach nur geizig aus. Jou, und ab 2026 (meine ich) wollen DIE sogar nur noch Schiffe mit E-Antrieb (inkl, Wasserstoff) in Ihre Fjorde einfahren lassen..... :wink: Wie sich die Zeiten ändern? :eek: Übrigens: Island und Spitzbergen tun das schon länger. Und da kein "Zoo" umsonst ist sowie die Steuer zweckgebunden zu 100% in den Naturschutz reinvestiert wird, geht das für mich in Ordnung. Meine Meinung halt. Nicht mehr. :ja:
Gibt es hier auch. Parkplatz am Spielzeugmuseum in Seiffen.....
Interessante Meinung: Schaut man sich z. B. überfüllte Strände, überfüllte Parkplätze, überfüllte Promenaden, überfüllte Radwege, überfüllte Orte und Inseln in der Saison an Deutschlands Küsten an, dann stellt sich die Frage, was das denn blos mit Schutz von Landschaft, Natur, Anwohnern und ggf. auch der Erhalt der Infrastruktur zu tun haben soll. Genau das Gegenteil ist unter diesen Gesichtspunkten doch wohl eher der Fall. Auch mit Geiz hat das überhaupt nichts zu tun, sondern vielmehr mit vernünftigem Menschenverstand!! Jou, aber auch hier an der Nordseeküste kassieren die Gemeinden das Geld ausschließlich, um entsprechende Infrastruktur zu schaffen und zu unterhalten, Naturschutz zu gewähren und zu sichern. Das nur am Rande, denn es geht ja hier um Norwegen. Auch die Norweger haben ein Problem mit dem Massentourismus. Ganz offensichtlich! Mallorca wohl übrigens auch. Genau das ist die Crux. Allgemein und überall, wo wir gerne sind im Urlaub. :)
Die Frage ist nur ob sie es dürfen --> Link
An der Nordsee im Wangerland hat die Wangerland Tourismus die Eintrittgebühren an den Stränden im Jahr 2018 wieder aufgehoben. Jeder kann an den Strand und im Strandbereich spazieren gehen. Nur, wenn man (sonnen)badet, muss ein Nachweis auf entrichteter Kurtaxe vorhanden sein. Dieser Kurtaxenanteil ist in den Strandkörben bereits eingerechnet. Ich sah öfter ein 3-köpfiges Team, welches den Strand immer wieder abging und die badelustigen Strandbesucher auf Kurtaxe Abgabe prüfte. Jeder konnte die Kurtaxe dort auch nachkaufen. :-) Die Strandkorbbesitzer haben sie immer in Ruhe gelassen. Viele Grüße Thomas Hallo, die Touristensteuer ist aus vielen Gesichtspunkten verständlich, gerade Norwegen und speziell auf den Lofoten: Ich habe mit einem Einheimischen dort gesprochen, der sich auch um den Tourismus müht. Er hat mir das ganz sachlich erklärt: Viele - gerade Deutsche - kommen mit ihren Womos auf die Lofoten, oft sogar noch mit einem kleinen Kühlanhänger dran. Dann wird geangelt, eingepackt, eingefroren und mitgenommen. Stehen wollen die Womos natürlich irgendwo frei (d. h. kostenlos), ebenso die Ver- und Entsorgung kostenlos. Dabei ist oft alles vollgepackt mit Vorräten von zu Hause, die Verpackung bleibt als Müll zurück. Denn Müll werfen sie in die Tonnen bei den Parkplatzen und entsorgen ihn so wieder kostenlos. Geparkt wird überall mit der Meinung, dass ja das Jedermannsrecht gelte, sogar auf den Parkplätzen von Hotels usw. Ergebnis: Die Womos kommen, nehmen Fisch mit und lassen Abfall zurück, aber kein Geld. Soweit der Kommentar des Norwegers. Übrigens war das dann auch vermehrt in den Zeitungenen dort zu lesen, z. B. in der Zeitung Lofotposten. Manche Dinge sind eine Reaktion auf das Verhalten von Womo-Fahrern, das gerade in Norwegen und den auf den Lofoten unter Bezug auf das Jedermannsrecht (das ja überhaupt nicht für Womos gilt) an den Tag gelegt wird. Ebenso die Beschränkungen beim Fisch, die erlassen wurden. Der Hinweis auf die Touristensteuer warum von mir auch gar nicht negativ gemeint. Ich kann das dort durchaus verstehen. Gruß Klaus Es gibt einen Unterschied zwischen "jeder" und "alle". Jeder kann nach Norwegen fahren, ohne dass es Mensch und Natur schadet aber nicht alle. Das müssen alle gemeinsam regeln, da es jeder einzeln nicht regelt. Alle werden in unseren Demokratien durch die drei Gewalten vertreten (aber nicht für jeden fühlt sich das jederzeit so an). Also beschließen in Norwegen "alle" (Einwohner), dass nicht "jeder" (Besucher) einfach so dort herumreist. Die Geschichte zeigt an vielen Stellen, dass "jeder" keine Verantwortung dafür übernehmen will, was "alle" kaputt gemacht haben. Hier beschwert sich "jeder" über die Regeln und findet "alle" doof, die sich nicht als "jeder" dagegen stellen. Nestroy: "Der Mensch an sich ist gut, die Leut sind ein Gesinde." Logik: Jeder kann im Lotto gewinnen aber nicht alle.
Hallo, falsch, nicht jeder. Ich habe mich nicht beschwert, sondern Verständnis dafür. Und ich habe auch nie von "jedem" oder "allen" Womofahrern geschrieben. Man sollte das "jeder" nicht "allen" unterschieben :ja: Gruß Klaus
Hallo Klaus, ich habe Dich nicht mit "jeder" gemeint - der Beitrag kommt zeitlich nach Deinem. Es ist das Prinzip. Sorry also, falls Du Dich angesprochen fühltest. Hallo, alles klar, aber es schon schwierig mit "jeder" und "alle". :zustimm: Gruß Klaus In Damp gibt es seit 1.1.17 die Bettensteuer, das ist schließlich genau das Gleiche. Kurtaxe durften sie es nicht nennen. Ich bin für die Steuer, die Gründe wurden weiter oben schon genannt. Und ich würde die Steuer noch verfeinern: Das Wohnmobil das mit den Lebensmittel von zu Hause ankommt und dann auch noch die Verpackung vor Ort entsorgen will, sollte ein vielfaches der Steuer bezahlen................. MfG kheinz
So ein Quatsch!!! Dann willst du eine "WoMO-Polizei", die bei jedem Grenzübertritt das WoMo durchsucht, eine Liste der eingeführten Lebensmittel erstellt und bei Ausreise nachsieht, was noch da ist und ob die Verpackungen auch noch da sind?? Sorry - aber das ist Quark hoch drei!!! Robert
Und das muss auch kontrolliert werden!! An jeder Gemeindegrenze aufs neue.... ich sehe jetzt schon die Warteschlangen bis zum Horizont Auto auf,ausladen, Lebensmittelverpackungen durchzählen, Differenz bezahlen,mit Stempel und Quittung vom Gemeinebauhof.... 8)
Ich stimme dir und insbesondere den sachkundigen Norwegern, die ein solches Verhalten insbesondere von WoMo-Nutzern feststellen, unumwogen zu. Es ist schon lange meine Meinung (und Beobachtung im In- und Ausland), dass viel zu viele Leute mit WoMo's unterwegs sind, die es besser nicht wären weil sie aus egoistischen Motiven inakzeptable Verhaltenweisen an den Tag legen und damit viele Möglichkeiten für die anderen Wohnmobilisten kaputt machen. Mike
In meinen Augen ist das nicht auf Wohnmobilreisende beschränkt. So wie ich (!) Reisen verstehe, möchte man andere Teile der Welt entdecken - daraus schließe ich für mich, dass ich nicht erwarte, dass es dort wie bei mir zuhause ist (sprich, ich passe mich den örtlichen Lebensumständen an und nicht umgekehrt) und weil ich dort Gast bin, ich außerdem versuche, mein bestes Benehmen zu zeigen - kategorischer Imperativ at its best eben. Bisher bin ich mit diesen Maßstäben gut gefahren, habe mich allerdings schon mehrfach vor Ort "verleugnet" oder nicht als deutsch / auf Reisen offenbart, um nicht zu bestimmten Gruppen gezählt zu werden, die vor Ort unangenehm auffielen. :eek:
Ruhig Brauner, nicht gleich aufregen und lospoltern. Mann, Mann.. was für Argumente da schon mal kommen ! Wer reist (auch und vor allem mit dem WoMo), braucht Infrastruktur und seien es Straßen oder Parkplätze. Wenn diese Straßen größer gebaut werden müssen, als sie für den einheimischen Bedarf nötig sind, dann sollte man das auch mitbezahlen, also Maut oder Parkgebühr. die Vorstellung, dass man als Wohnmobilist "frei" oder "in der Natur" ist, ist eine Illusion und wird von den Wohnmobilfirmen suggeriert (s. Werbung von Intercaravaning im TV). Wenn es dann eine Touristensteuer gibt, dann bezahlt man für das, was dort hingestellt wird (oder wo man deswegen lästig ist, weil man haufenweise dort ist, s. Nordkap) Gäbe es bloß drei WoMos dort, gäbe es auch keine Probleme. Also : Wer hier meckert, sollte zunächst die Hintergründe erfragen. Übrigens Müll : Wer nur im Supermarkt (egal, wo)kauft, ist nur durch die Art der Verpackung dort an der Müllproduktion beteiligt. Wie wärs mit Einkaufen auf einheimischen Wochenmärkten, natürlich mit eigenen Taschen ? Und wer mehr als 50.000 Euro oder mehr für ein WoMo hinlegen kann, kann auch durchaus die Gemeinkosten, die er verursacht, mitbezahlen. (ich habe selbst ein Wohnmobil, damit das klar ist. Man kann ein Gastland nicht einfach nur benutzen wollen,hier muß ein faires Verhältnis zwischen Touris und Einheimischen gefunden werden,auch die Bevölkerung soll davon was haben,nicht nur wir. Gruß Bernd
Ganz einfach, die Hersteller bauen in den Wohnmobilen nur noch 60 Liter Kühlschränke ein :mrgreen: . Damit lösen wir gleich mehrere Probleme: Reduzierung des Fahrzeugleergewichtes, Einkauf vor Ort = Umsatzsteigerung vor Ort = willkommen in den Urlaubszielen ;D MfG kheinz Irgendwie ist es doch klar, in den letzten Jahren gibt es immer mehr Wohnmobile, die Branche blüht und die Gebrauchtwagenpreise sind teilweise absurd. Wie sollen sich die Länder gegen soviel Andrang wehren und schützen, das geht doch nur mit Gebühren. Als Wohnmobilist sollte man das akzeptieren und nicht immer alles als selbstverständlich und als umsonst ansehen. Viele gehen den einfachen Weg nur aus Bequemlichkeit, ein gute Beispiel ist die Entsorgung vom Chemie WC, irgendwo in einen Gully und gut ist es, aus den Augen aus dem Sinn. Warum hat wohl Island das Jedermannsrecht abgeschafft, weil viele Wohnmobilisten keinen Respekt vor Mensch und Natur haben, es ist Schade und diese wird wohl auch in Schweden und Norwegen passieren. Hallo, Bei manchen Wohnmobilist kommt im Urlaub die "gute Kinderstube" durch. :wink: Kein Wunder das Gebühren erhoben werden. gruß Michael Es gibt hier ja ein reges Für und wieder der Touristensteuer, aber.... Ich stelle mir grad die Frage: " Wo soll diese Touristensteuer denn greifen? An den beliebten und überfüllten Nord- und Ostsseestränden, Neuschwanstein und Garmisch? Oder vielleicht in jedem Ort der einen Stellplatz anbietet? Denn auch dort wird der "böse" Wohnmobilist ja, nach hier getroffener Ausage, seine Lebensmittel mitbringen , verzehren und den Müll zurücklassen.
Kern der Aussage zu Beginn. Plane gerade eine Berlinreise, diesmal mit Hotelübernachtung und darf die Steuer auch zahlen. Geschäftsleute zahlen sie nicht- Zitat: "Touristen zahlen ab Juli in Berlin eine Übernachtungssteuer von 5 Prozent auf den Übernachtungspreis. Der Senater hofft sich pro Jahr 25 Millionen Euro Einnahmen. Die City Tax gilt für alle Privatreisenden, nicht für Geschäftsleute." Das ist aber die sogenannte "Bettensteuer". Und die ist nicht neu, gibt es schon seit 2014 |
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