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Sehr gelungene Konstruktion - Platz sparend und mit PC-Lüfter :lol: Sämtliche einfachen DC Lüfter sind Brushless. Das hat aber nix mit ex-geschützt zu tun sondern mit Herstellungskosten. Das ist nichts besonderes und deshalb laufen z.b. selbst die billigsten Lüfter Dank brushless auch unter Wasser: --> Link Na klar ist der Pabst Lüfter auch brushless. Ist dein Mikroschalter am Schieber deiner Toilette eigentlich auch ex-geschützt? Und deine Sitzheizung im Fahrersitz, und ...
Hallo Klaus, Da trifft dann der Spruch: "Wer viel misst misst Mist." wirklich zu. Gruss Manfred
Genau so, nur der PC- Lüfter ist eigentlich nur ein Miefquirl, zumindest in Deinem Fall. Mein Anspruch war, dass der Lüfter einen Luftzug verursacht, der auch in der Toilettenschüssel noch nachweisbar ist. Das ist bei meiner Ausführung genau der Fall und sowohl Chemie als auch Gerüche sind auf unserer Toilette kein Thema mehr.
Ist wohl eher ironisch gemeint oder irre ich? Ich konnte das HT- Rohr mit Lüfter im Zwischenboden unterbringen aber auch unterhalb der Bodens spielt der Umfang keine Rolle sondern nur das Ergebnis.
Das stimmt mitunter, daher bin ich auch meist Anhänger diese Fraktion:
Gut ist es, wenn man außerdem auf einige Erfahrungen zurückgreifen kann. Viel Spaß beim Basteln. Ja liebe Gemeinde Wie geschrieben:
Bodimobil, die Diskussion über notwendigen Ex-Schutz können wir beenden. Ich gebe mir 0 Punkte :cry: und verfalle in tiefe Depressionen. :) Das Schöne hier ist immer wieder der Zugewinn an Kenntnissen, Sichtweisen etc. Ach ja, die Ansteuerung der Anlage ist nicht mit einem Mikroschalter geplant, sondern mit einem Reedkontakt (später dann ein Relais). Gründe hierfür sind nicht der Ex-Schutz, sondern die Einfachheit der Montage.
Und deshalb meine Idee mit dem „Vorlüfter“ aus den bereits beschriebenen Gründen der Strömungswiderstände. Ob und wie das Ganze dann mal funktioniert werde ich berichten. Wird sicherlich erst im Frühjahr werden. Momentan ist das Womo weit entfernt im Winterschlaf, da kann ich doch nicht stören. :) Praxis ist der Prüfstein… hatte ich mal… Marx Und wenn dann einfach nur der Lüfter von viking92 genügen sollte... :lol: so werde ich vor Freude senkrecht an die Decke schei... :lol: VG Klaus Hallo, das Thema Ex-Schutz hatten wir schon mal, Ergebnis der Diskussion (Kühlschranklüfter): Die Regelungen zu ATEX beziehen sich in erster Linie auf den Arbeitsschutz, d.h. ein/der Arbeitgeber hat im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung ein Explosionsschutzdokument zu erstellen und Bereiche mit gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre in Zonen einzuteilen. Alf (KudlWackel) hat auch angemerkt, dass der Betreiber (in diesem Fall der Wohnmobilbesitzer) der definierende für die zu treffenden Schutzmaßnahmen (infolge der Zonendefinition/Ex-Schutz notwendig) ist. Wenn nun die Einbauvorschriften der Hersteller eingehalten werden gibt es hier keine Probleme, da hier keine höheren Anforderungen an die begleitenden Installationen gestellt werden. Wie wir aber an der Folgediskussion festgestellt haben, ist es wichtig die Einbauvorschriften des Herstellers auch einzuhalten, auch wenn es auf den ersten Blick nicht alles transparent scheint. Fazit, wenn Du Dein Wohnmobil nicht als öffentliche Toilette in Verbindung mit einem Gewerbe anbietest, mußt Du keine Zonendefinition durchführen und entsprechende Ex-Schutz-Maßnahmen ggf. treffen, egal welchen Schalter Du einsetzt. :-) ja warum denn einfach wenns auch kompliziert geht :lol: Das Klokassette als moegliche Explosionsquelle...... :kuller: Kleiner Zwischenbericht Ich habe unser Womo doch mal beim Winterschlaf gestört. Der Versuch mit dem PC-Ventilator (Foto vom 05.01.19), zutreffender ist ja Miefquirl, brachte wie erwartet kein positives Ergebnis. Die Originalzuleitung (Entlüftung) hat eben einen zu hohen Strömungswiderstand. :cry: Versuch mit einer kleinst Vakuumpumpe (12Liter/ Minute) war auch nur ein Witz, aber eben schön leise. :lol: Mal sehen was das Frühjahr so an Neuigkeiten bringt. Schöne Grüße an die Gemeinde aus der nassen Lausitz Klaus Warum probierst du nicht den von mir vorgeschlagenen Pabst Lüfter. Während die meisten PC-Gehäuse Lüfter nur gut sind um große Luftmengen "freiblasend" ohne großen Widerstand zu bewegen, ist dieser Pabst Lüfter dazu gebaut gegen einen Widerstand herauszudrücken. Vom Bauprinzip funktioniert er wie ein Mini Staubsauger, also geringere Luftmenge dafür größeren Druck. Gruß Andreas Bodimobil, danke für Dein "Mitgefühl". :lol: Genau da ist es ja, ich muß Absaugen nicht Herausdrücken. :cry: Ich glaube mit einer gut lärmisorierten Vakuumpumpe wird es was. Die Paxis wird es erweisen. Nochmals Danke für die Rückantwort. Klaus Der Lüfter saugt genau so gut wie er drückt! Ich habe ihn ja auf ca. 1/3 der Strecke eingebaut. 1/3 Saugen und 2/3 drücken bei 5 Meter Strecke und zum größten Teil nur 20-24 mm Durchmesser. Gruß Andreas --> Link So sieht meine Leitung aus (ca 1 cm Durchmesser). :cry: ... mit einigen "Voreinbauten"... Da hast Du ja eine Erdgas-Pipeline! :lol: Grüße Klaus Habe mir den ganzen Thread mal durchgelesen und da ist mir eine andere Absaugmöglichkeit eingefallen, bei der ich mir vorstellen könnte, dass sie auch in größerer Entfernung bei dünnerem Rohr noch die geforderte Saugleistung bringen könnte ( zumal das Teil auch noch von der Konstruktion einer Turbine ähnelt ): Elektrische 12 V Pumpe / Sauger für Luftmatratze > Amazon Link
Das ist auch ein Radial Lüfter wie der von mir vorgeschlagene Pabst. Nur Radiallüfter schaffen das für diesen Anwendungszweck passende Verhältnis von Druck zu Luftmenge. Die vom Te angedachte Vacuumpumpe Schaft zwar mehr Druck aber viel zu wenig Luftmenge (bei ähnlichem Stromverbrauch) Da dasThema zunächst erstmal durch zu sein scheint...... Ich möchte eine Randbemerkung dazu machen für die Perfektionisten unter uns: Bei meinen Elektroautos ist ein Sensor eingebaut, der via 12 V Stellmotoren bei "schlechter" Luft, also z.B., wenn ich hinter einem asthmatischen Diesel an der roten Ampel stehe, zeitnah auf Umluft umschaltet. Danach wird ein Ionisator kurz eingeschaltet und frei wählbar anschließend noch ein Duftgenerator für belebend oder beruhigend. Funktioniert seit 2015 fehlerfrei mit optischer Anzeige. :wink: Das ist i.V.m. einem Aktivkohlefilter unschlagbar. :wink: Liebe Grüße :) Hallo Klaus, schau Dich doch mal im Bereich Modellflug um und such nach „Impeller“, „Fan“ oder E-Impeller Jets. Kleine “China“ Impellerflieger gibt es für wenig Geld mit 30mm „Düse“. Such z.B. mal nach „30er Impeller mit Prop & BL Motor 7000 KV EDF“, dann weißt Du was ich meine. Nachteil: wenig Wirkungsgrad und die Geräuschkulisse. Gruß Jürgen noch was, …..ein Motor mit aufgepresstem Propellerrad aus einem alten kleinen Fön könnte auch funktionieren. Bei denen die ich zerlegt habe, diente die Heizspirale als Vorwiderstand, bzw. Spannungsteiler, die Motoren hatten ca. 12 Volt. Gruß Jürgen Hallo Klaus, ich häng mich noch mal rein. Dein Ansatz mit dem Lüfter im HT 70 Rohr war doch ganz gut. ![]() Nur den Lüfter: --> Link den kannst Du vergessen. 130 cfm = 0,061 m³/s = 3,67 m/h dazu der Druckverlust. Hier mal die Daten umgerechnet in m³/h - Druckverlust unbekannt. ![]() Schau Dir noch mal den von mir bezeichneten Lüfter ca. 200 m³/h !! an und bau den an dieser Stelle ein. Du wirst sehen, es funktioniert.
Das Bild sagt: 130cfm -> 0,061m3/s -> 220m3/h, also sogar besser als der von dir genannte Lüfter. Du hast die Minuten ausgelassen.
RK Bei der einer Absaugung aus der Kassette reicht es aus, wenn wenig Luft abgesaugt wird. Es müssen keine Orkane erzeugt werden. Wie schon verschiedentlich angedeutet muss zur Auslegung des Lüfters der Widerstand der Rohrleitung bekannt sein. Das kann man berechnen, dazu gibt es im INet einen Onlinerechner. Ich habe ein Wellrohr angenommen. Durchmesser 16 mm Länge 1 m Rillentiefe 2mm Rillentiefe 2 mm Volumenstrom 1 m³/h Ergebnis 0,03 mbar Damit sind kein Bögen oder sonstige zusätzliche Verlustquellen berücksichtigt. Vielleicht hilft es dem Fragesteller bei der Bestimmung des Lüfters --> Link Gruß Scout Vielen, vielen Dank an alle beteiligten „Brainstormer“ !!! Ja, Strömungsprobleme mit Gasen haben da schon ganze Volksstämme von Ingenieuren und Lüftungstechnikern zur Verzweiflung gebracht. :evil: Ich kann die Ideen und Hinweise leider erst im Frühjahr testen und oder umsetzen. :cry: Rückmeldung gilt hier als versprochen!!! :!: Eine Anmerkung sei hier noch gestattet. :arrow: Ich habe nicht vor Zugluft an gewissen Körperteilen zu erzeugen, soll nicht gesund sein. :kuller:
Wo Du Recht hast … Und nicht nur das, auch hat der von mir genannte Lüfter nur eine Leistung von 60 m³/h. Danke für die Korrektur!
Hallo „Scout“, zu deiner Berechnung: Durchmesser 16 mm Länge 1 m Rillentiefe 2mm Rillentiefe 2 mm Volumenstrom 1 m³/h Ergebnis 0,03 mbar Wenn ich die Vorlage richtig angewandt habe, dann lässt sich die betreffende Situation überhaupt nur berechnen, wenn der Ventilator mindestens einen Druck von 0,5 bar erzeugt. Denkst Du, dass solch ein Lüfter diesen Druck überhaupt erzeugen kann? Außerdem, rein intuitiv würde ich meinen, die Wirkung des Lüfters, egal welcher, ist grösser, wenn er am Ender der Leitung sitzt und dort einen Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck wird, egal welchen Durchmesser das Rohr hat, ausgeglichen. Drückt hingegen der Ventilator, dann kann es zu unberechenbaren Wirbel und damit zu Leistungsverlusten kommen, oder? Ich hoffe ich kann wieder etwas dazu lernen.
Sicher nicht, aber es ist schon ein super Effekt, wenn erst gar kein Düftchen außerhalb des Toilettenkörpers auftritt. Und warum nimmt man nicht den Orginalen SOG Überdachlüfter für ca. 80,-€ ?? alpa58 Ich möchte wirklich nicht unhöflich sein, bitte erst ALLES lesen... hatten wir bereits. Grüße Klaus
Bei einem Wellrohr kommen ich nach --> Link Durchmesser 16 mm Länge 1m Rillentiefe 2 mm Rillenabstand 2 mm Volumenstrom 1 m³/h Ergebnis 0,03 mbar Auf einen Druckverlust von 0,03 mbar/m. Kommen dann noch Schlaufen dazu kann man durchaus noch einige Meter als Verlustlänge hinzuzählen. Es werden schätzungsweise 0,1 mbar zusammenkommen. Der Wert auf 0,5 m mit einem Durchmesser von 10 mm wäre dann ein Druckverlust von 0,29 mbar, das zehnfache. Insgesamt dann vermutlich 1 mbar. Ich habe gelesen, dass ein PC Lüfter ca. 1 mmWS = 0,1 mbar Druck erzeugt. Das bedeutet, PC Lüfter kann man bei dieser Konstellation vergessen. Erforderlich ist ein Lüfter wenig fördert, weil der Druckverlust mit dem Volumenstrom exponentiell ansteigt. Bei Erhöhung de Volumenstroms von 1m³/h auf 2 m³/h steigt der Druckverlust ca. ums das 4 fache. Bei Erhöhung de Volumenstroms von 1m³/h auf 3 m³/h steigt der Druckverlust ca. ums das 9 fache. Bei Erhöhung de Volumenstroms von 1m³/h auf 4 m³/h steigt der Druckverlust ca. ums das 15 fache. Man kann natürlich riesige Maschinen einsetzen um den Druckverlust bei kleinen Rohrleitungsquerschnitten zu überwinden. Das ist aber wenig sinnvoll. Nach meiner Meinung ist es besser einen angepassten Lüfter zu verwenden und die Rohrleitungen anzupassen. Gruß Scout
Scout, hat diese Erkenntnis durch Beispiele belegt und es leuchtet ein, dass PC Lüfter für solche oder ähnliche Zwecke völlig ungeeignet sind.
Wenn Klaus nun mal das Problem hat und muss durch einen 10 mm Schlauch Luft blasen sich aber die Frage stellt, wie das effektiv hinzubekommen ist, dann vielleicht auf diese Weise. --> Link --> Link Zumindest könnten aus diesem Beispiel eine gewisse Erkenntnis gezogen werden. Immerhin gibt es als Zubehör einen Schlauch, der in diesem Fall scheinbar sogar Sinn macht. Es geht mir dabei nur um das Prinzip! Das sollte mit billigeren Staubsaugern auch funktionieren, weil in jedem Fall die Gebläse einen gewissen Druck/ Sog erzeugen. Hallo liebe Gemeinde, nach längerer Zwangspause wieder ein Lebenszeichen von mir. Das Entlüftungsproblem habe ich nach vielfachen Versuchen, unter Berücksichtigung der vielen Ideen und Vorschläge wie folgt gelöst: Der Knackpunkt war die Entlüftungsleitung :evil: mit den Strömungswiderständen und der notwendigen Länge. Diese habe ich als glatte Leitung mit einem größeren Durchmesser mittels Passstück ersetzt. Nun, mit weit aus bessererer „Rohrleitungskennlinie“ konnte ich die Verbindung in den „Nebenraum“ führen. Hier habe ich endlich auch die benötigte Montagefreiheit. Als Absaugung kommen der Ventilator und Aktivkohlefilter einer SOG (Bodenvariante) zum Einsatz. (Mit der alten Leitung war einfach keine Strömung zu erzielen gewesen, egal welche „Pumpe“ auch ihre Arbeit verrichten sollte.) Zusätzlich habe ich auf das Entlüftungsventil der Kassette einen Streifen aufgeklebt. So öffnet das Ventil nach Einschub der Kassette auch richtig gut und nicht nur einen Spalt um den Überdruck ableiten zu können (wieder etwas weniger Widerstand). Somit brauche ich nur die Kassette hereinschieben, ohne weiterer Umsteckereien und die Anlage funktioniert. :lol: Hier nochmals vielen Dank allen Spendern von Ideen und Lösungsvorschlägen. :lol: [/url] |
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