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Hallo zusammen, wir planen für Mitte August-Mitte September eine Tour nach Irland, Süd-Westen des WAW von Dublin runter nach Cork, auf dem WAW bis ca. Doolin und dann wieder rüber nach Dublin. Ich habe den schon oft angesprochenen "Womo-Führer" und habe auch schon viele andere Berichte durchgelesen. Aber als Womo-Neuling mache ich mir natürlich über die Fahrbarkeit einiger Straßen Gedanken. Wir sind mit einem recht großen Wohnmobil unterwegs: Länge 7,30 m, Breite 2,20 m, Höhe 2,81 m. Den Ring of Kerry werden wir daher wohl nicht in unserer eigentlichen Süd-Nord Richtung sonder wie die Reisebusse gegen den Uhrzeigersinn befahren. Aber da gibt es noch ein paar andere Straßenstücke, für die ich mich mit etwas mehr Info wohler fühlen würde. Sind bei dieser Womo-Größe ganz speziell die folgenden Straßen möglich: - Valentia Island / Valentia Ring - Skellig Coast Ring - von Castlecove zum Staigh Fort Ihr würdet mir mit Euren Erfahrungen hierzu wirklich helfen. Vielen Dank und liebe Grüße, Martina Mit einem 7,5m langen und 2,3m Breiten Leihwomo sind wir 2016 da rumgefahren. Auch auf Strassen wo das Womo gerade draufpasste. Das ist in Irland kein Problem. Die Leute dort haben nicht so eine Hektik und lassen einen auch gerne mal vorbei. ![]() Nur solche Buchten gibt es nicht so oft und auch der Mittelstreifen fehlt dann eher. Rückwärts sollte man fahren können. Aber es geht auf jeden Fall. Und die Tour- und Linienbusse zu beobachten und die gleiche Fahrtrichtung zu wählen, ist schon mal ne gute Idee. Beim Leihwomo hätte ich allerdings Bedenken wegen evtueller Kratzer, Hecken am Wegesrand geben nicht unbedingt nach. Unser eigenes muss damit leben. Das Ding war so vermackt das das auch nicht mehr aufgefallen wäre :D Da klapperte und rappelte alles dran nach 30000km. Wichtig ist das man bei Leihmobilen alles bei der Abnahme dokumentiert. Es kann sicher mal eng werden. Aber die dortigen Verkehrsteilnehmer haben die Muße auch mal ganz langsam aneinander vorbei zu fahren. Du meinst sowas: :) ![]()
Vielleicht sollte die Frage eher lauten - sind die Straßen empfehlenswert für so ein Womo. Möglich ist letztlich alles, ggf. fährt auch ein Bus oder Lkw so ziemlich überall hin. Ob man das WILL, ist was anderes. Wieviel Erfahrung mit Womos auf welchen Straßen bringt ihr denn mit? Schon mal auf Korsika gewesen z.B.? Oder (wo) in den Alpen?
Wir sind letztes Jahr den WAV ziemlich genau die Strecke gefahren, die ihr vorhabt. Unser WoMo hat 2,30 x 3,00 x 6,87 m. Die Streifen von den Wegerändern sind unvermeidlich, aber bis auf die Kunststoffenster mit etwas Druck beim Waschen auch wieder wegzukriegen. Wir sind erst die Beara, dann die Dingle Halbinsel gefahren und fanden den Ring of Beara wesentlich interessanter. Die ist schöner und hat keinen Massentourismus, weil Reisebusse da nicht durchkommen. Mit Geduld und ohne Hektik auch gut befahrbar. Die Dingle-Halbinsel fand ich auch für ein Wohnmobil problemlos zu fahren. Die Kilometerleistung ist allerdings zu beachten: Wir haben in Irland kurz nach der Fähre getankt. Nach 850 km beim nächsten Tanken wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h angezeigt. Viel Spaß und Slainte landmesser
Beim Staighe Fort sind wir mit unserem WoMo gewesen. Das war fahrerisch die anspruchsvollste Strecke unserer Tour. Wenn du bei dem Gedanken an Rückwärtsfahren panisch wirst, solltest du diese Strecke wandern :twisted: Du hast nicht immer Sicht bis zur nächsten Ausweiche. Und: Die Büsche stehen manchmal auf beiden Seiten so eng, dass beide Seitenspiegel gleichzeitig automatisch einklappen. Dafür gibt es auf dem Parkplatz vor der Burg Toiletten und fließend Wasser. Und der Blick zurück ins Tal ist hinreissend. Viele Grüße landmesser Das man keine Angst vor den Ausmaßen des Womos hat habe ich mal vorausgesetzt. Mit der nötigen Umsicht und Ruhe ist das aber alles machbar. Ich bin von Autobahn breite bis 2,5 meter brete Straßen mit gegenverker gefahren .Fast überall wahren auch größereWomos gefahren plus Busse Meine Frau als Beifahrerin ist öfters gestorben, aber es war trosdem sehr schön Bin dort auch schon gefahren. Da ist natürlich die Frage, was ist ein Womo-Neuling? Wenn man Fahrerfahrung hat und es nicht gerade das 1. mal Womo leihen oder fahren ist, geht es sicher. Für einen wirklichen Anfänger sind die Straßen nicht geeignet, man muss rangieren und rückwärts fahren können finde ich.
Na dann... Vielen Dank Euch allen!!! Eure Antworten sind wirklich hilfreich - wobei ich mir jetzt inzwischen doch eher etwas Sorgen bzgl. doch recht wahrscheinlicher Kratzer im Leih-Womo mache. Das Womo ist noch ein recht neues....das könnte teuer werden.... Aber nochmals: DANKE
ich will dir den Urlaub nicht vermiesen aber Kratzer auf Scheiben und Lack an einem Mietfahrzeug könnte nicht teuer werden sondern wird teuer. Jetzt könnte man über eine Vollkasko ohne oder mit sehr geringer SB nachdenken... Wir sind oft in GB, und waren letztes Jahr endlich mal wieder in Irland. Ja, man kann mit Wohnmobilen mit 2,20 oder gar 2,30 m Breite auf der Insel fahren, die Länge und Höhe spielen keine Rolle. Wir haben uns allerdings 2008 für den Umstieg auf einen Kastenwagen entschieden. Lack und Kunststofffenster waren uns auf Dauer zu schade. Gerade im Süden den Inseln kann sich durch hohe, Jahrhunderte alte Hecken ein Waschanlagengefühl einstellen. Mit einem Mietwagen wäre ich vorsichtig und wenn, dann nur mit einer Vollkaskoversicherung mit geringer Selbstbeteiligung. Möchte Euch wirklich nichts vermiesen, aber besser vorgewarnt als hinterher enttäuscht. Die Inseln sind großartig, der Verkehr ist außer in Großstädten äußerst übersichtlich und die Iren und Briten sind ausgesprochen freundliche (je nach dem wie der Brexit über die Bühne geht) und rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer. Gruß Gerd Waren mit diesem WoMo in Irland: ![]() So sah es bei Einfahrten aus: :oops: ![]() Fazit es funktioniert auch mit 8,71m langes WoMo und über 3m hoch, aber man muss die Fahrzeiten richtig planen, d.h. man schafft nur wenige km am Tag, da es sehr langsam geht. Die Strecke immer vorher ansehen und dann entscheiden, es waren auch Strecken dabei, da musste mann dann am Ende wenden und das war dann sehr Anspruchsvoll mit 871 cm Länge... Manchmal musste ich in die Rhododendronhecken (Büche von 3-4 m Höhe an der Strasse) "eintauchen", damit man aneinander vorbeikam. Das Rauspolieren der Schrammen hat fast 14 tage mit der Poliermaschiene gedauert - aber es war ein sehr schöner Urlaub mit vielen schönen Erlebnissen. landmesser schreibt: --------------- Wir sind erst die Beara, dann die Dingle Halbinsel gefahren und fanden den Ring of Beara wesentlich interessanter. Die ist schöner und hat keinen Massentourismus, weil Reisebusse da nicht durchkommen. Mit Geduld und ohne Hektik auch gut befahrbar. Die Dingle-Halbinsel fand ich auch für ein Wohnmobil problemlos zu fahren. ------------------------ aus meinem Reisebericht: die Nebenstrassen verlaufen normalerweise zwischen 2 Hecken und die oberen Teile der Hecken und Bäume sind nicht richtig zurück geschnitten und schlagen dann gerne ans Dach des WoMo. Auf beiden Seiten der „Strasse“ hat es gelbe Linien, dort wo der Teer aufhört. Daneben ist dann nur noch weiche Erde! Vielfach hat es in der Seiten-Linie und der Mittel-Linie, erhöhte „Katzenaugen“ eingelassen. Die Kunst besteht nun darin, mit dem breiten WoMo so zu fahren, dass die Reifen immer innerhalb der Katzenaugen bleiben, sonst holpert es ständig. Sollte einer entgegenkommen, ist ausweichen angesagt, da es sonst zu eng ist. Aber im Grossen und Ganzen wissen die Einheimischen damit umzugehen. Eine zweite Eigenheit der irischen Strassen, ist deren Welligkeit, das bringt dann gerne das WoMo zum Aufschaukeln, was sehr verunsichert. ------------------------- Meine Meinung: Wer den Ring of Beara gesehen hat, braucht den Ring of Kerry nicht mehr :cry: :mrgreen: Mein WoMo war , mt Vespa hinten drauf 2.30 B x 3.20 H x 7 m L Unangenehm fand ich bei dieser Breite, spezielt die im Teer ein gelassenen Reflektoren. Entweder die linken Räder oder die Rechten, trafen immer auf diese Holperi-Polteri-Dinger. Vorsicht am Connor-Pass. Grössere, breitere WoMo‘s als zB. VW-Bully, bekommen bei der Abfahrt zur Brandon-Bay, auf etwa 300 Meter Länge, auf äusserst enger, eckiger und aus einer überhängenden Felswand gesprengten „Strasse“, richtige Probleme, wenn dann einer entgegenkommt. Auf dem Pass hat es eine Warn-Tafel, die man aber erst sieht, wenn’s zu spät ist :cry: (Verboten über 2 Tonnen, 1.83 breit und 7.32 lang). Die Umleitung wäre 32 km lang, über Anascaul und Camp .
Von Süden kommend Richtung Tralee befindet sich schon in Dingle ein großes Hinweisschild auf den Conor-Pass und entsprechende Verbote. Wie schon geschrieben, handelt es sich lediglich um ca 300 Meter Strasse, die jedoch gut einsehbar sind bzgl. Gegenverkehr. Ansonsten wirklich problemlos zu fahren. Ich habe früher in Irland gelebt und bin dort beruflich viel Bus gefahren, und jetzt öfters mit dem Kastenwagen. Das Wohnmobil mit 7,5 m und 2,2 m stellt überhaupt kein Problem dar. Wenn ich aber oben lese, dass Leute den einspurigen Feldweg zum Staighe Fort in Kerry fahren müssen, anstelle 15 min zu wandern, dann verstehe ich, dass für einige die Straßen zu eng sind. Den Connor Pass könnte man schon mit Vorsicht befahren, aber es ist zu recht verboten. Keine Angst vor Irland, außer in der Gegend von Dublin sind die Verkehrsteilnehmer entspannt, wenn auch nicht immer diszipliniert. In engen, aber zugeparkten Ortsdurchfahrten braucht man manchmal ein bisschen Geduld. Vor Hecken sollt man sich tatsächlich in Acht nehmen; die sind nicht weich und nachgiebig, sondern ziemlich knorrig. Gruß Innisfree Von Castlecover sind es fünf Kilometer zum Fort auf einspuriger Straße. Das läuft wohl kaum jemand in 15 Minuten :wink:
Moin Innisfree, ich bin dahin gefahren. Ein Warnschild stand da nicht und den Weg kannte ich erst anschließend. Den verbotenen Pass habe ich vermieden. Eine Wanderung von ca. zwei Stunden (5 km je Hin- und zurück) würde mich für zwei Tage außer Gefecht setzen. Höchstens Fahrrad wäre eine Alternative gewesen. Aber das weiß man erst hinterher. Ich habe auch geschrieben, das es für mich die anspruchsvollsten Strecke in Irland war. An der Dursey - Seilbahn war ich auch mit WoMo ... Viele Grüße landmesser
Kann man schon mal übersehen :wink: ![]() Max. Länge 4 Fuss, max. Breite 0 Fuss... wie soll man da auf 2 Tonnen kommen, mit 20 Meter höhe? :lol: bis denn, Uwe Das herauszufinden obliegt dem Fahrer, welcher vor dem Schild steht :mrgreen: Das Schild hat schon seine Berechtigung. Das ist ziemlich eng da oben. Wir sind im Juni noch mit nem PKW da rüber gefahren. Wenn ich mich richtig erinnere stand dort 2016 noch 2,8T drauf |
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