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Hallo allerseits, könnte ich mir vorstellen, mit anderen zusammen unterwegs zu sein? Oder bräuchten wir doch eher unsere Ruhe im Urlaub? Ich glaube, darauf müsste ich antworten "kommt drauf an"...! Und da legt sicher jeder seinen Schwerpunkt anders. Pauschal könnte ich diese Frage wohl eher nicht eindeutig beantworten. Denn beide Arten des Wohnmobillebens faszinieren mich, aber ich hätte da schon meine Go´s und NoGo´s... Ein Wohnmobil vereint beides in sich - die totale Freiheit, als auch das gesellige Leben auf dem Stellplatz, bei Treffen oder Gruppenfahrten. Ich kann mich (Autarkie vorausgesetzt) an einen einsamen Bergsee, in die Dünen oder auf einen einsam gelegenen Waldparkplatz stellen und die totale Ruhe der Natur um mich herum genießen. Oder ich stelle mich auf einen schönen Wohnmobilplatz und lade meine netten Nachbarn links und rechts zum gemeinsamen Glas Wein oder Bier vor mein Mobil ein. Oder auf ´ne Runde Rommé oder einfach nur zum Quasseln über Gott und die Welt. Und am nächsten Tag kann ich weiterfahren und es wieder ganz anders machen. Wo und wie sonst hat man so eine Gestaltungsfreiheit? Und man kann auch den Grad der Nähe frei gestalten. Mir würde auch eine Art von gemeinsamer Fahrt gefallen, wo man sich nur abends vor dem Mobil trifft, ansonsten tagsüber seinen eigenen Rhythmus lebt. Und dann wieder gibt´s auch Zeiten in meinem Leben, wo ich es faszinierend finde, in einem kleinen Fahrzeug-Tross durch die schöne Landschaft zu ziehen und es zu genießen, dass sich schon jemand aus der Gruppe auskennt. Oder abends gemeinsam überlegt, was man am nächsten Tag als Ziel ansteuert. Mich würde interessieren, welche Unterschiedlichkeit es gibt in Euren Vorstellungen und Bedingungen, unter denen Ihr Euch einen Grad an Gemeinsamkeit beim Womo-Reisen vorstellen könnt. Oder auch ob es für Euch gar nicht vorstellbar ist. Und vielleicht auch, welche schönen und manchmal vielleicht auch weniger schönen Erfahrungen Ihr damit gemacht habt. Nette Grüße Gode Also für mich ist es absolut unvorstellbar mit anderen Leuten durch die Gegend zu tingeln! Das wäre eine Einschränkung meiner Freiheit. Ich will und werde mich nicht anderen anpassen. Wenn ich was interessantes abseits der Straße sehe will ich spontan anhalten und nicht der Herde nachfahren. Das einzige was ich mit anderen gemeinsam habe ist die Art der Fortbewegung, zumindest bei 95%. Und Leute die mich auf einem Stellplatz einladen würden sind mir grundsätzlich suspekt! Allerdings liegt das zu einem Großteil auch an mir, Bekannte bescheinigen mir desöfteren, ein ziemliches Ekelpaket zu sein. Ja, ich hasse Menschen. Re Karli: Selbsterkenntnis ist nicht immer der erste Schritt zur Besserung :D Wir fahren normalerweise allein, haben aber auch schon 2 Touren zusammen mit den Schwiegereltern gemacht. Das ging soweit ganz gut, wir waren aber auch der ‚Tour Guide‘, weshalb es keine Unstimmigkeiten bzgl. Zielen oder Übernachtungsplätzen gab. Stelle mir das schon problematisch vor, wenn man jedes Ziel, jede Pause und die Art der Übernachtung (CP, SP, frei...) jeden Tag neu diskutieren muss. bis denn, Uwe Für mich hat beides seinen Reiz! Meistens fahren wir allein, entscheiden spontan, was wir machen und wohin wir als nächstes fahren und überlegen uns Ausflugsziele. Aber es gibt auch Freude, mit denen ich jederzeit zusammen auf Tour gehen würde und es auch schon getan habe. Wir verstehen uns einfach blind und es gab noch nie irgendwelche Differenzen, und es ist dann auch selbstverständlich, dass mal jemand was allein unternimmt, die Aktivitäten tagsüber unterschiedlich sein können, aber eben auch gemeinsame Ausflüge gemacht werden. Es sind Freunde, die für uns eher wie Familie sind. Und ich finde es auch mal sehr schön, wenn jemand anderes sich Aktivitäten und Ausflüge überlegt und wir uns einfach anschließen. Hab es noch nicht ausprobiert, könnte es mir aber ggf. vorstellen. Aber nicht in großer Horde, sondern ggf. mit einem oder max. zwei anderen Fahrzeugen. Eigentlich nur bei Touren, wo man ggf. nicht allein in "weiter Flur" sein will, also eher abseits der "Zivilisation", bzw. wenn einer den "Guide" macht. Also eher zur "Sicherheit". Ansonsten sind wir eher spontan und entscheiden aus dem Moment ob und wohin wir fahren oder eben nicht. Hallo, wir haben beides schon des Öfteren durchgeführt/erlebt. Für mich ist das alleine Reisen immer noch die reizvollere Variante. Hängt für uns vom Reiseziel ab. Unsere früheren Libyen-Reisen haben wir jeweils in einer privat zusammengestellten und kleinen Gruppe durchgeführt. Und via Landweg in die Mongolei o. Ä. fahren, würde ich ebenso lieber mit einer kleinen Womo-Reisegruppe machen wollen. Also wir fahren im Regelfall nur als Familie zusammen, zwei Erwachsene und ein oder zwei Kinder, da haben wir auch genug mit uns selber zu tun :) Letztes Jahr haben wir uns mit meinen Schwiegereltern auf einem Stellplatz getroffen, ein paar Sachen zusammen in dem Ort unternommen, ein paar andere Sachen dann getrennt, war auch sehr schön und könnte ich mir wieder vorstellen. Ich bin auch schon ganz alleine los gewesen, aber das hat mir nicht so richtig gefallen. Ich finde es doch schöner, wenn man seine Erlebnisse teilen kann. Ganz toll finde ich die Touren nur mit meiner Frau, das ist ein toller Ausblick, wie es mal werden kann, wenn die Kinder groß sind. Man (Frau) ist doch viel entspannter, wenn man sich nur um sich selber kümmern muss :) . Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. In der Praxis reisen wir inzwischen in der Regel zu zweit. für eine Woche geht es Womisten sind Individualisten, dann gibt es Spannungen -> getrennt weiterfahren soweit meine Erfahrungen grüße klaus
In weiter Ferne hätte ich wohl auch ein besseres Gefühl, wenn man zu mehreren fährt. Auf den üblichen Routen wäre mit das Synchronisieren zu aufwendig. Ich hab das mit PKW erlebt, wenn wir vom Tauchclub aus unterwegs waren. Das war nur nervig, bis alle da waren und auch einen Parkplatz gefunden haben... Ich hab mal in Kroatien am CP eine organisierte Gruppe gesehen, ca. 10 Womos/Wowas. War sehr unterhaltsam, wie die der Reihe nach eingetrudelt sind, sich unterschiedlich aufwendig eingeparkt haben. Jeder mußte erstmal eingewiesen werden (Anmeldung, Waschräume...), dann gabs ein großes Palaver mit immer den ungefähr gleichen Themen. Nach (gefühlt) Stunden sind sie dann als Gruppe zum Essen abmarschiert. Das brauche ich sicher nicht. Sich an bestimmten Punkten zu treffen, ginge noch. Aber auch dann gibt man einen Teil der Freiheit auf. Das hängt auch von der Reiselänge ab. Bei 8 Wochen mal wo für ein paar Tage mit anderen zu stehen, ist OK. Bei mir sind es aber eher 2-3 Wochen, die möglichst gut ausgenutzt werden wollen, auch mit kurzfristigen Umplanungen.
Ich kenne das von einer Fahrt mit einem Womo und 3 Arbeitskollegen. Ich hab zwar das meiste geplant, aber dann und wann gabs dann doch Diskussionen, besonders am Abend bzgl. Essen. Mit meiner Mutter hab ich gesagt, wohin es ging. Aber selbst dann bleiben Einschränkungen. Bei ihr bzgl. körperlicher Limits, was interessiert sie gar nicht... Allein ist vielleicht weniger Kommunikation, aber dafür entscheide ich nur nach meinen Wünschen. Aber ich habe ich keine Kontrolle oder Hilfe, wenn mal was schief geht. Es ist sicher auch eine Frage der Mitreisenden und der Kompatibilität. Wenn einige Surffreunde mit den gleichen Interessen zum Surfen fahren, geht das sicher besser, als wenn z.B. Kinder und Eltern mit unterschiedlichen Hobbies und Interessen und körperlicher Verfassung unterwegs sind. Da muß man viel mehr Kompromisse eingehen. Oder man reist nur ganz locker zusammen und trifft sich alle paar Tage, wenns gerade paßt. RK Wir reisen, bis auf sehr wenige Ausnahmen, am liebsten allein. Dann können wir tun was und wann wir möchten, sind ungebunden. Aber wir machen noch eine andere Reise. Eine Zeitreise. Von jetzt im Augenblick...in die Zukunft. Jede Sekunde ein Stückchen weiter. Und da nehmen wir Euch alle mit. :) Gruß Micha Am Wochenende mit Freunden losfahren ab und zu gerne. Urlaub wäre ein absolutes NoGo. Da möchten wir Freiheit haben und keine Kompromisse schließen müssen. Ganz alleine verreise ich auch mal für kurze Zeit. Ansonsten - weit überwiegend - mit meiner Frau zusammen. Mit Freunden zusammen wars nicht immer glücklich. Wir hatten uns zusehr untergeordnet was uns frustriert hatte. Gruppenreisen von zwei bzw fünf Wochen hatten wir testhalber ausprobiert: war erträglich, soziologisch und psychologisch gesehen hochinteressant, aber hat den Zugang zum Reiseland doch etwas versperrt. Die Mitreisenden waren sehr mit sich selber beschäftigt. Mit Zufallsbekanntschaften die wir unterwegs getroffen hatten reisten wir manchmal einige Wochen zusammen. Das war sehr angenehm oder in anderen Fällen problematisch gewesen. Angenehmer war es oft mit ausländischen Reisenden. Wichtig bei Gemeinschaften ist es mE, nicht zusehr aneinander zu "kleben". Auch mal einige Zeit trennen und dann wiederzusammenkommen. Wir als Familie reisen alleine. Der Alltag ist so hektisch und mein Mann auch oft unterwegs, da ist uns die gemeinsame Urlaubszeit heilig!
Hallo Karli, es ist Dein erster Beitrag hier im Forum. Die Verbitterung, die daraus spricht, macht mich betroffen. Ich frage mich, was Dir passiert sein muss, dass Du Dich selbst so erlebst. Das verreisen mit anderen ist tatsächlich nichts für Dich. Gut, dass Du wenigstens im Alleinfahren etwas für Dich gefunden hast. Ich wünsche Dir, dass Du im Genießen der Natur Deinen Frieden findest. Und hier im Forum einen guten Austausch mit den anderen. Daher erst mal herzlich willkommen! Nette Grüße Gode Mit dem Zweithobby "Amateurfunk" haben wir die Chance, sich mit anderen, die ebenfalls mit ihrem Wohnfahrzeug unterwegs sind, einfach ganz spontan zu verabreden. Und mal was nettes auszumachen. Das haben wir schon ein paar mal als sehr bereichernd erlebt. Auch hatten wir mal einen netten Kontakt zu einem Seglerpärchen, mit denen wir per Funk Kontakt gehalten haben. Die haben mit ihrem Schiff die Küste auf dem Seeweg erkundet und wir sind über Land in dieselbe Richtung geschlendert. Ab und zu, nicht jeden Tag, haben wir uns dann mal abends in schönen Häfen getroffen und gemeinsam bei denen oder bei uns an Bord den Tag ausklingen lassen. Sich solcherart spontan zu verabreden ginge auch per Messenger oder auch hier über´s Forum. So kann man das Verhältnis zwischen Nähe und Freiheit ganz gut dosieren. Nette Grüße Gode
Nix für ungut, aber irgendwie find ich Dich und Dein Tempo ( :? ) bissel überdosiert. Man fährt doch im ersten Gang an und nicht im Dritten. Spontanität und Erzwingen geht nicht zusammen, sei man noch so extrovertiert. Gruß Micha Hallo Micha,
Ja, Spontanität und Erzwingen geht nicht zusammen. Da hast Du Recht. Ich habe hier eine MÖGLICHKEIT des sich spontan Verabreden dargestellt, die wir schon mal genutzt haben. Zumindest unsere Bekannten und wir hatten das ziemliche Freiheit empfunden, sich halt eben spontan entscheiden zu können. Hat für UNS in der Situation gepasst. Mehr will ich damit nicht aussagen... Nette Grüße Gode Hallo, Dadurch, dass es in unserer Band mehrere Camper gibt hatten wir schon sehr viele gemeinsame Events (z.B. unsere Auftritte). Meist aber ein WE oder ein paar Tage. Auch zum Caravansalon fährt man häufiger gemeinsam. Eine mehrwöchige Tour kann ich mir aber nicht vorstellen. In unserem Urlaub brauchen wir unsere absolute Freiheit. Es ist auch schon vorgekommen, dass man sich zufällig irgendwo getroffen hat. Da sind ein, zwei gemeinsame Tage dann auch ok. Im Zusammenhang mit Treffen möchte ich an unsere AGB erinnern: 6.15 Aufrufe zur Veranstaltung von Usertreffen bzw Hinweise auf Treffen anderer Internetforen oder Veranstaltungen auf privaten Grundstücken oder öffentlichen Stellplätzen sind im Forum nicht gestattet. Die Veranstaltung von Usertreffen ist in unserem Forum ausschließlich im Club Bereich den Womo Club Mitgliedern vorbehalten.
Och, das ist hier ja auch gar nicht aufgekommen. Hier geht´s nur um den Austausch persönlicher Vorlieben und Erfahrungen. Es wird zu nichts aufgerufen oder veranstaltet. Nur sich nett unterhalten. Nette Grüße Gode Und wo ist ein solcher verbotener Aufruf in diesen Faden? Sepp Habe ich das behauptet? Ich habe nur mal auf die AGB hingewiesen. Sozusagen prophylaktisch. Wenn ich subversiv veranlasst wäre, würde ich jetzt sagen, dass man sich ja im Untergrund per KN verabreden könnte. Oder werden die etwa mitgelesen :eek: :eek: :eek: ? Nur ein Scherzchen, Uwe
"Du nimmst zur Kenntniss, dass alle auf dem Server gespeicherten Inhalte von den Administratoren eingesehen werden können. Dazu erklärst dazu dein Einverständnis mit dem Anklicken der Checkbox."... RK Mal zurück zum Thema... Wir verreisen nur alleine, sind wir doch mit fünf Personen schon genug Menschen, die ihre Vorlieben einfließen lassen und mit denen wir gemeinsam planen, wo es hingehen soll und wo man stehen bleibt. Allerdings haben wir unsere Freunde auch schon mal für ein paar Tage auf einem Campingplatz in Südfrankreich getroffen, das war richtig nett! Da sind wir jedoch nicht gemeinsam herumgefahren sondern es ging um ein paar gemeinsame Tage an einem Ort. Wir sind grundsätzlich schon gesellig und wenn sich auf einem Camping- oder Stellplatz eine Unterhaltung anbietet, ist das doch schön! Gerade durch die Kinder passiert das auch recht oft. Aber eine gemeinsame Reise stelle ich mir zu anstrengend vor. Es gibt nur eine Handvoll Leute, mit denen wir gemeinsam verreisen würden und das auch schon getan haben (mit 2 WoMos). Es sind Freunde, bei denen es einfach „passt“, da muss nicht viel abgesprochen werden, die Route wurde im Groben gemeinsam geplant und der Rest ergibt sich. Ich muss das nicht immer haben, in der Hauptsache genießen wir die „Einsamkeit zu zweit“, aber hin und wieder kann man auch zu viert unterwegs sein. Vor 3 Jahren hatten wir eine Harley-Tour durch den Westen des USA gemacht mit 9 Personen auf 6 Harleys. Über 4.000 km in 14 Tagen. Sowas funktioniert nur mit klaren Ansagen, ich war Road Captain und hatte die Route minutiös ausgearbeitet inkl. Hotels, Sightseeing und Tankstopps. Da bleibt die Individualität zwangsläufig auf der Strecke, dafür brauchten sich die anderen 8 Mitfahrer keine Gedanken machen. Es war schon etwas anstrengend, die Truppe immer zusammen zu halten, aber der Spaß und die Eindrücke waren gigantisch. Aber auch da gilt: nur mit sehr wenigen und ausgesuchten Personen machbar. Wer nicht alleine Reisen will hat immer die Option von geführten Reisen. Anbieter gibt es genug,nur muss es einem im Klaren sein man hat sich der Planung zu fügen und es ist nicht jedermanns Sache sich der Zeitplanung zu unterwerfen. Abgesehen davon ist es schon ein Stressfaktor eine Karawane mit 10 oder noch mehr Fahrzeuge Stressfrei durch eine Stadt zu lotsen.Auf irgendwelche privaten Vorlieben oder auch Empfindlichkeiten kann der Führende keine Rücksicht nehmen und der Teilnehmer darf dies auch nicht erwarten.Ich persönlich meide auch den Kontakt zu solchen Herden zumal das auch oft von den Kolonnenführern auch nicht gewünscht ist.
Da erinnere ich mich an den Bericht von gogolo über seine geführte Reise vor Jahren nach Peking und zurück. Trotz einer sorgfältigen Vorbereitung des Reise-Veranstalters mit rechtzeitigem Kennenlernen der Teilnehmer untereinander zerstritt sich die Gruppe im Laufe der Reise heillos. Die Fachleute nennen das "Gruppen-Dynamik"! Und wenn ich mir dann vorstelle, dass so etwas ca. EUR 30.000 kostet... Als Alleinfahrer sind mir solche Karawanen (egal ob privat oder organisiert) ein Graus! Ich kann ja nur aus unsrer vergangenen Zeit schreiben, als Urlaub zu einer sehr wichtigen, weil viel zu kurz bemessenen, Freizeit gehörte. Und diese knappe Zeit verbrachten wir zu Womozeiten grundsätzlich in Zweisamkeit. Sie war uns heilig. Früher haben wir den Kindern zuliebe auch mal mit Freunden zusammen geurlaubt. Trotz Absprachen usw. war es niemals problemlos. Immer gabs irgendwelche Kleinigkeiten, die uns entweder verletzten oder überforderten usw. Damals sagten wir aber, wir treten dem Teufel aufn Kopp.....den Kindern zuliebe ziehen wir das durch und passen uns an, obwohl es Dinge gab, die wir normalerweise so nicht hingenommen hätten. Im Womo wollten wir dann aber frei sein. Auf niemanden Rücksicht nehmen, außer auf uns gegenseitig. Und das ist eh schon nicht so einfach, 24 Stunden auf engstem Raum. Das war im Prinzip schon Herausforderung genug. Morgens nach den ersten Kilometern konnten wir uns umentscheiden, und sind so schon wo ganz anders gelandet, als es geplant war. Und genau das ists, was für uns das Womofahren eigentlich ausmacht. Wo es uns unterwegs gefällt können wir bleiben, wenn ichs schaffe, meinen Peter von dieser Notwendigkeit zu überzeugen ;D Jeder Wegweiser unterwegs kann möglicherweise unser nächstes ungeplantes Ziel sein. Ohne Absprache und Rücksichtnahme auf andere uns treiben lassen. Rücksichtnahme, Vorgaben und Regeln gibts genügend daheim wieder, im Alltag und Beruf. Wie es aussieht, wenn wir ab nächste Woche mehr Freizeit haben, werden wir sehen. Vielleicht sehnen wir uns dann nach Gesellschaft, wenn wir mit der vielen Freizeit mal nix mehr anfangen können :wink: Ich werde mich dann hier wieder melden ;D Ich habe vor einigen Jahren eine Tour mit zwei Wohnmobilen zum NK unternommen.Das zweite Mobil war ein Leihfahrzeug mit meinem Cousin und seiner Frau,ich fuhr mit meinem eigenen Fahrzeug und meiner Reisepartnerin die leider nicht mehr unter uns weilt.Die Tour ging gründlich schief und bevor wir uns ganz zerstritten hatten zog ich in Finnland die Reißleine,d.h.wir trennten uns von den beiden Anderen und jeder fuhr seiner Wege. Noch mal käme für mich nicht in frage,höchstens so das man sich für einige Punkte verabredet und sonst jeder so fährt wie er mag.Ständig zusammen bleiben......keines falls. Gruß Bernd Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Da war ein Beitrag im TV "die Rentnerkarawane",beschrieben wurde eine Tour von Perestroika Tours,nein danke.So was wäre für mich kein Urlaub sondern Stress. Gruß Bernd Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Du solltest Dir vielleicht professionelle Hilfe holen,das meine ich keines wegs spöttisch oder gar abwertend,denk mal darüber nach. Gruß Bernd Genau diese Frage haben wir uns in diesem Jahr gestellt. Letzten Sommer, nach einigen Bierchen mit Freunden haben wir beschlossen in diesem Jahr gemeinsam zu fahren. Wir im Womo, sie mit Wowa. Nun standen wir alle vor der Frage wollen wir oder nicht. Nach langem Abwägen haben wir uns alle dagegen entschieden. Jeder hat doch seine eigene Vorstellung von Urlaub. Da muss das schon super gut passen. Was ich mir aber durchaus vorstellen könnte, wäre auf einer Fernreise in einer Womogruppe zu reisen. Die Tour ist organisiert und trotzdem ist man in der Tagesgestaltung flexibel, aber und man hat einen erfahrenes Reiseleiterpaar dabei (z.B. Kuga Reisen). Dann sieh Dir mal auf You tube das Video über eine organisierte Reise von MAFRA nach Marokko an,dann siehst Du einen "qualifizierten Reiseleiter",ich hätte dem in den A..... getreten. Gruß Bernd Oh Jemineh, wenn ich so nachdenke :eek: Nach der Zelt- und Wohnwagencampingdauerplatzära ( am Ternscher See) durch die Eltern heirateten wir: Im Nachinein betrachtet war das schon vor 30 Jahre nicht schlecht. :mrgreen: Die letzten 25 Jahre ? Ich kann nur sagen: Es war toll und immer ohne über das Normale hinausgehende "Käbbeln". Eins bis zwei von unseren Kindern waren seit 24 Jahren immer dabei. Manchmal auch Eins mit einem Kumpel UND meiner Schwiegermutter. Manchmal Zwei ohne Kumpel. Selten alle 3, als sie erwachsen waren. Bis heute. Ich rede nur von mehrwöchigen "Fernreisen" etwa nach Spanien, Frankreich, Ungarn, Italien und Österreich (oder Bayern) ;D Nur kamen jetzt zusätzlich nach und nach die Enkel dazu. Aber auch das klappt. Der Erstgeborene ist mittlerweile mit 11 Jahren geprüfter " Wohnmobilgas-, V/E, und IT Fachmann. :wink: Ausserdem beherrscht er den Bordkompressor mit Kenntnis des Reifenluftdrucks und füllt Öl und Scheibenwaschwasser nach. Er misst auch täglich den Inhalt der Gasflaschen und reinigt den Grill. ;D Will sagen: Mir ist das Problem mit den "Mitfahrern" bislang noch nie begegnet. Wir sind eh immer "selbstunterhaltungstechnisch" ausgebucht. Und wenn wir OHNE Bagage etwa zweisam touren möchten, tun wir das auch. So etwa zu Metropol-Events. Das macht mittlerweile , da wir bevorzugt in den miesen Jahreszeiten reisen, viel mehr Spass. Aber warum sollten wir im WoMo anders leben als Zuhause? Da sind auch die Leute immer dabei, also unsere "Mischpoke". Ob es sinnvoll und opportun ist, sich mit Anderen Womos gemeinsam auf "die Reise" zu begeben? Ich weiss es nicht. In den letzten 22 Jahren haben wir so einige Foris hier kennengelernt. Mit denen halten wir auch Kontakt. Treffen uns sogar ab und zu privat mit WoMo oder Pkw.. Weil wir gemeinsame Interessen haben. Das ist gut so. :wink: Der obige Titel ist im Grunde mehr eine Erfahrungssache, keine Primärproblematik. Die liegt tiefer. Allerdings: Die Zeiten ändern sich! Meine Holde möchte zunächst nicht mehr zu den "Schalke"-Spielen fahren! Kann ich verstehen. :wink: Genau, kommt immer darauf an. Ganz früher hatte ich gerne eine Bekannte mit Tochter im Alter meiner Tochter dabei. Ging immer gut, im T2 zu viert 8) 6 Wochen, die ganzen Sommerferien, mangels Bad u WC bin ich da viel auf CP zuerst Sanitär besichtigt dann Spielplatz und da passte es eigentlich immer. Wir Mütter verstanden uns gut und die Kinder sich auch, dann hatten wir auch Urlaub Vor 25 Jahren bin ich mit zwei Bekannten los. Die im gemieteten Alkoven nach Südfrankreich. Zwei Frauen die eine hatte zwei Kinder dabei. Die beiden kannten sich viele Jahre, waren wie Topf auf Deckel, fast unzertrennlich und stritten sich im Urlaub so schlimm, da führte kein Weg mehr zusammen :( war schlimm, sehr schlimm. Jede wollte mich auf ihre Seite ziehen. Habe auch mit beiden dann nur noch sehr locker Kontakt gehabt. Habe dann viele Jahre meinen Individualismus gelebt. Bin gerne mit mir alleine und brauche auch eigentlich keine Kontakte unterwegs. Kenne aber mittlerweile sehr viel Menschen, meistens Solisten und wenn wir Lust auf Kontakt hatten wurde sich verabredet und wenn ich keine Lust mehr hatte, ging ich halt wieder. Manchmal waren wir paar Tage zusammen unterwegs, manchmal nur zu einem Essen. Nichts muss, alles kann. Jede/r meine Bekannten hat es meistens auch so, locker, alles locker, keinen Stress, man will sich ja mal wider sehen. Das ich nieeee eine geführte Tour machen würde, da war ich mir vor 10 Jahren noch sicher. Die Zeiten haben sich geändert, die Zeit wurde noch kostbarer weil der Stress mehr wurde und Reisen ausarbeiten war noch nie meine stärke, lasse mich auch lieber treiben. Vorletztes Jahr dann "Marokko" wir beide keine Lust zu Reiseführer lesen, vorbereiten, herausfinden wie das mit den Grenzübertritten ist usw. Ergo, wir lassen das machen. War spannend, Dezember 2018 gings los, davor war ich 5 Wochen fast alleine unterwegs. Hatte einen "Frischling" mit nach Spanien runter genommen. Trotz genauer Absprachen gings schief und meine Ängste bezüglich Marokko geführt eher unbegründet. Wir waren nur eine kleine Gruppe mit 6 Fahrzeugen. Mal im Konvoi, mal freies fahren, weiter immer weiter, klar. Das ist der Preis für 18 Tage Marokko und die Tour hatte 3500 Km. Haben es nicht bereut. War toll, hätte ich so nie gedacht. Spannend auch die Gruppe. Die ersten Eindrücke, bei manchen hatte man sich getäuscht, die die man am Anfang nett fand, die entpuppten sich als Stinkstiefel der die Gruppe aufmischen wollte, gegen den Guide. Die denen man am Anfang eher reserviert entgegen trat, mit denen hing man am Schluss meistens zusammen. Man erfährt, mit einem guten Guide, einfach mehr von und über Land und Leute wie alleine. Man bekommt ein Gespür für das Land und hat Hilfe wenn mal was sein sollte. Das können wir dann in Zukunft aber auch alleine machen :D suchen uns die für uns schönsten Sachen der Tour wieder raus um sie genauers zu erkunden. Da unser Tagesablauf nicht wirklich kompatibel ist mit dem der meisten anderen Menschen, macht das gemeinsame "in den Urlaub fahren" wenig Sinn. Wir sind sehr aktiv, spätestens um halb 8 sitzen wir am Frühstückstisch, meist sogar früher. Unser Tagesablauf im Urlaub wird meist vom Sport (klettern, biken, wandern) bestimmt und wir sind superspontan. Passen uns das Wetter, die Umgebung oder wenn wir auf einem Stellplatz/Campingplatz sind die Nachbarn nicht, sind wir sofort wieder weg. Was in der Vergangenheit funktioniert hat, ist, dass wir unsere ungefähren Reiseziele Bekannten weitergeben und uns dann kurzfristig abstimmen, wo wir wirklich gerade sind. Wer will, kann sich dann ein paar Tage anschließen - oder er lässt es. Manchmal haben uns so schon Freunde auf einem Campingplatz fürs Wochenende besucht. Urlaub ist unsere Freizeit und da wollen wir uns nicht einschränken. Mit dem Frühstück warten, bis jemand um 9 aus dem Bett krabbelt, funktioniert nicht. Dann muss derjenige damit rechnen, dass er uns erst am späten Nachmittag wieder sieht. Bisher hat es aber auch eigentlich nur eine Familie geschafft, dauerhaft zwei Wochen mit uns mitzuhalten und die haben wir auch nur zufällig im Urlaub in Frankreich kennengelernt und zwei Jahre späte dort wieder getroffen :) Es lebe die Freiheit im Wohnmobil 8)
Das hat mich schon beim Urlaub in einem Womo gestört. Im Urlaub bin ich eher früh aktiv und will schnell aufbrechen (zumindest bei Besichtigungstrips). Wenn aber die Mitreisenden nicht vor 9:00 aus den Federn zu kriegen sind und dann noch mind. 30min Waschraum und 1h Frühstück und dann noch 30min, bis alles abgewaschen und sie wirklich reisefertig sind, brauchen, bis es mal losgeht, geht das sehr gegen meine Gewohnheiten. RK
Mache ich auch sehr gerne. Man hat bei der Verpflegung etwas mehr Arbeit, aber dafür erheblich weniger zu entsorgen ! :) Gruß Harald
...habe ich einmal gemacht, nach 5 Tagen bin ich wieder nach Hause um "meine bessere Hälfte" ganz fest in die Arme zu nehmen und erstmal nicht los zu lassen.. :oops: SW Ronald
Das stimmt so nicht - du solltest meinen Bericht nochmal lesen, bevor du solche Halbwahrheiten in die Welt setzt! Die Gruppe war nicht heillos untereinander zerstritten, sondern es gab nur einen kleinen Teil der Gruppe (aus einer gleichen landsmannschaftlichen Ecke), die sich absonderten und versuchten alles an der Reise madig zu machen. Sie wollten auch noch die große Restgruppe da in ihr Spiel hineinziehen - was aber nicht gelang, da wir mit der Reise und deren Leitung zufrieden waren. Ziel der kleinen Rebellen-Gruppe war, nach Beendigung der Reise einen Teil des Reisepreises zurückzuerhalten (was aber auch nicht gelang!). Im Gegenteil, der vernünftige Großteil der Gruppe ist zu Freunden geworden und wir treffen uns immer noch jedes!!! Jahr für einige Tage abwechselnd bei einem der Gruppenmitglieder. Wir persönlich machten die geführte Tour nur deshalb, weil acht schwierige Grenzen zu bewältigen waren und man dort gar nicht mehr wusste, wo man beiden Einreiseformularen den eigenen Namen hineinschreiben soll. Von den notwendigen Registrierungen bei den Polizeistellen in den Ländern will ich gar nicht reden. Und auch nicht davon, dass man bei einer Einzelreise durch China einen staatl. Begleiter mitnehmen muss - zu einem exorbitant hohen Preis für Einzelreisende. Dass es im Iran aufgrund der US-Sanktionen nicht möglich war, Geld mit der Kreditkarte bei den Banken zu bekommen (aufgrund der Hilfe der Reiseleitung bekamen wir es trotzdem). Dass es in Usbekistan keinen Diesel gab, weil dieser für die Fahrzeuge der Baumwollernte reserviert war - wir tankten halt aus Fässern die der Reiseleiter organisiert hat. Aber trotzdem werden wir keine geführte Tour mehr machen - und auch keine private Tour mit mehreren Teilnehmern. Da müsste ich zuviel Absprachen hinsichtlich der Tour machen und zuviele Kompromisse im Zeitmanagement eingehen (es reichen die schon, die ich mit meiner Gogoline machen muss :lol: ) Habe die Ehre Gogolo Wir haben auch schon Urlaub mit Bekannten gemacht. Leider war es so, dass keiner von uns wirklich gesagt hat, was er wollte (oder auch nicht wollte), so dass man am Ende nur noch "gezwungen" miteinander umging. Der Kontakt ist komplett abgebrochen und das ist im Nachhinein wirklich schade, da man sich ja anfangs wirklich gut verstand. Man hat halt nur den Fehler gemacht und ist sich zu sehr auf die Pelle gerückt. Das würden wir jetzt anders machen, da rede ich aber nicht von einem Wochenende oder ein paar Tagen. Den großen Urlaub würden wir nur noch machen, wenn man sich für abends oder für den nächsten/übernächsten Tag verabredet und sich zwischendrin frei bewegen kann und Entscheidungen getroffen werden ohne die Mitreisenden zu fragen zu müssen. Sich tagsüber allein was anzuschauen und abends beim gemeinsamen Grillen von den Erlebnissen zu erzählen ist für uns eine Option. Alles andere machen wir nicht mehr.
Darf ich mal fragen, wo ich den Bericht finden kann? Ich wollte diese Reise mit dem schönen Namen MARCO POLO immer mal mitmachen, auch wenn sie exorbitant teuer ist, und noch teurer für Junggesellen = Alleinreisender.- Dann übergab der Chef P. Rettau den gesamten laden an seine 2 Töchter - da war für mich diesbezüglich alles vorbei . . . Mehr möchte ich dazu nicht sagen. |
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