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Bimobil Husky 230 mit Dachträger stabilisieren


Boarzar am 26 Mär 2019 14:56:29

Hallo zusammen,
unser Bimobil Husky 230 auf einem Mitsubishi L200 hat das bei dieser Kombi wohl übliche Problem, dass es sehr hecklastig ist und teils bei ca. 80 Km/h der Bimobil-Aufbau aufschaukelt. Meine Idee war nun auf das Dach der Fahrerkabine des L200 einen Dachträger zu montieren und diesen von unten mit dem Alkhoven zu verschrauben. Damit erhoffe ich mir eine bessere Verbindung von Kabine zu Fahrerhaus und außerdem könnte ich während der Fahrt ein paar mittelschwere Sachen in der Alkhoven packen und so etwas Gewicht von der Hinterachse weg bringen.
Weiß jemand, ob ich da einen Denkfehler drin hab? Dass evtl. Kabine zu Fahrerhaus flexibel bleiben muss (abgesehen vom Absetzen der Kabine)?
Danke und Grüße
Boarzar.

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Solofahrer am 26 Mär 2019 15:10:13

Boarzar hat geschrieben:Meine Idee war nun auf das Dach der Fahrerkabine des L200 einen Dachträger zu montieren und diesen von unten mit dem Alkhoven zu verschrauben. // Weiß jemand, ob ich da einen Denkfehler drin hab? Dass evtl. Kabine zu Fahrerhaus flexibel bleiben muss...

Das Fahrgestell des L200 ist nicht so starr bzw. stabil, dass es da keine Verschränkung zwischen Aufbau und Fahrerhaus gäbe. Eine feste Verbindung zwischen Alkoven und Fahrerhaus ist daher nicht ratsam. Übrigens würde Dir ein Anruf bei Herrn von Liebe die kompetenteste Antwort liefern. ;D

Boarzar am 26 Mär 2019 15:19:42

Ich weiß nicht so recht, ob Herr v. Liebe Zeit und Lust hat jemanden zu beraten der ein 20 Jahre altes Gefährt seiner Firma modifizieren will, das er nicht mal bei ihm gekauft hat (sondern gebraucht aus 4. Hand...) Aber versuchen kann ich's ja mal.
Danke!

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KAWAMANE am 26 Mär 2019 18:41:37

Moin Boarzar,
ich könnte mir vorstellen, dass der Schwerpunkt gefährlich nach oben wandert und bei einer starren Fixierung des Alkoven sich das Aufschaukeln eher noch verschlimmert.
Gruß
Bruno

cbra am 26 Mär 2019 19:16:13

KAWAMANE hat geschrieben:Moin Boarzar,
ich könnte mir vorstellen, dass der Schwerpunkt gefährlich nach oben wandert und bei einer starren Fixierung des Alkoven sich das Aufschaukeln eher noch verschlimmert.
Gruß
Bruno


wieso soll sich der schwerpunkt nach oben verschieben? der dachträger wiegt vielleicht 5 kg


das mit dem dachträger und fixverschraubung finde ich aber auch für keine besonders gute idee, da wird es doch sicher geplante verwindungen gebn die wird dir der dachträger nicht komplett auffangen können

ich meine da öfters mal senkrechte streben gesehen zu haben di vom alkoven runter auf die "stosstange" oder so gehen - die halten die höhe stabil, aber sonst kann der aufbau etwas flexen.

evtl. bis du da in einem geländewagen oder pickupforum besser aufgehoben als hier

Boarzar am 26 Mär 2019 19:38:26

Ich habe als Alternative zur Verschraubung auch überlegt den Alkoven nur mit Spanngurten am Dachträger fest zu zurren (mit Gummimatten zwischen Alkoven und Dachträger) dann bleibt das ganze nach links, rechts, vorne, hinten Flexibel aber nach oben und unten fixiert.

cbra hat geschrieben:wieso soll sich der schwerpunkt nach oben verschieben? der dachträger wiegt vielleicht 5 kg

Ich denke KAWAMANE hat das mit dem Schwerpunkt auf das Gewicht der Sachen bezogen die ich während der Fahrt in den Alkoven packen will. Damit könnte er recht haben, allerdings ist unten so viel Gewicht, dass der Schwerpunkt nur geringfügig nach oben wandert.

KAWAMANE am 26 Mär 2019 19:47:31

Moin,
cbra hat geschrieben:wieso soll sich der schwerpunkt nach oben verschieben? der dachträger wiegt vielleicht 5 kg


Boarzar sagte, er wolle während der Fahrt ein paar mittelschwere Sachen in den Alkoven packen, um das Gewicht von der Hinterachse weg zu bringen.
Genau damit verlagert er den Schwerpunkt nach oben (und nach vorne) und das dürfte das "Aufschaukeln" vergrößern.
Kann ich jetzt nicht vorrechnen, - eher ein Bauchgefühl.

Gruß
Bruno

cbra am 26 Mär 2019 19:50:19

Moin,
cbra hat geschrieben:wieso soll sich der schwerpunkt nach oben verschieben? der dachträger wiegt vielleicht 5 kg


KAWAMANE hat geschrieben:Boarzar sagte, er wolle während der Fahrt ein paar mittelschwere Sachen in den Alkoven packen, um das Gewicht von der Hinterachse weg zu bringen.
Genau damit verlagert er den Schwerpunkt nach oben (und nach vorne) und das dürfte das "Aufschaukeln" vergrößern.
Kann ich jetzt nicht vorrechnen, - eher ein Bauchgefühl.

Gruß
Bruno



ich hatte da an ein paar bücjher / schuhe und so gedacht, vielleicht 20kg. wenns da um mehr geht wird das natürlich schon irgendwann relevant

Boarzar am 26 Mär 2019 19:54:51

Ich dachte eher an 30-40kg. Aber Grund ist schon auch, dass der große Aufbau und der lange, frei über der Doppelfahrerkabine schwebende Alkoven noch einen weiteren (dritten) Auflagepunkt hat.

Palmyra am 26 Mär 2019 20:06:46

Servus

ich hatte mal das gleiche Modell allerdings auf Nissan King Cab - ich hatte damals ein weiteres Paar Blattfedern eingebaut um das ganze mehr zu stabilisieren.

Leider hat sich dann auf einer Autobahn-Servicestrasse in der Türkei der Aufbau gelöst d.h. Totalschaden der komplette Rahmen war verzogen - irgendwie ist diese Art von Pickup eine Nummer zu klein. Das Fahrzeug war noch keine 2 Jahre alt - mit Schadengutachten habe ich dasselbe dann verkauft.

pwglobe am 26 Mär 2019 20:16:56

Hallo
Wir hatten einen Land Rover 130er Defender, da half nur ein Fahrwerksumbau durch die Firma Extec.
Aber es war ein Kompromiss zwischen Geländetauglichkeit (Verschränkung), Fahrkomfort und fast waagrechtem Fahrzeug.
Vielleicht gibt es für den L200 etwas Ähnliches.

cbra am 26 Mär 2019 20:20:37

hab jetzt mal nach dem aufbau gesucht

hast du sowas ?

--> Link

da würd ich nur dann vorne zusätzlich abstützen wenn bimobil bzw nissan das auch wirklich empfehlen kann sonst ggf kontraproduktiv sein mMn

Boarzar am 26 Mär 2019 20:33:17

Zur Info, das Teil ist über 20 Jahre alt und schaut so aus:

Es hat bereits die verstärkten Blattfedern, ist auf fast 3,5 T aufgelastet und ich will evtl. noch Luftfedern einbauen.

KAWAMANE am 26 Mär 2019 20:34:54

Moin,
Ich nehme alles zurück, ich hatte den kleinen Mitsubishi -Bus im Kopf.
Gruß
Bruno

cbra am 26 Mär 2019 20:43:42

hmmm - ich hab wenig mit pickups am hut - wir hatten vor ca 25 jahren mal einen hilux als auto meiner frau

ich bin eher bei pritschen zuhause - da ist kabine vom rahmen "entkoppelt" die kabine hinten bewegt sich deutlich gegen das führerhaus - das würde ich nicht blockiern

was meinst du mit aufschaukeln - bewegt sich die kabine in ihrer hlterung auf der ladefläche?
schwingt/federt der rahmen des fahrzeuges?
das sind zwei sehr unterschiedliche dinge

wegen dem gewicht im alkoven - was ist deine sorge? dass der alkoven abbricht, oder gewichtsverteilung ?

Boarzar am 26 Mär 2019 20:50:36

cbra hat geschrieben:was meinst du mit aufschaukeln - bewegt sich die kabine in ihrer hlterung auf der ladefläche?

Der Alkoven/Die Kabine beginnt nach oben und unten zu schaukeln und schaukelt das Fahrzeug mit durch.
cbra hat geschrieben:was ist deine sorge? dass der alkoven abbricht, oder gewichtsverteilung ?

Es liegt sehr viel Gewicht auf der Hinterachse (sogar hinter der Hinterachse) und der vorderste Auflagepunkt der Kabine ist nur wenig vor der Hinterachse. Mit einem weiteren (schwachen) Auflagepunkt (Alkoven auf Fahrerhaus) könnte ich vielleicht noch etwas Gewichtsverlagerung nach vorn erreichen.

Tinduck am 26 Mär 2019 21:04:54

Boarzar hat geschrieben:Ich weiß nicht so recht, ob Herr v. Liebe Zeit und Lust hat jemanden zu beraten der ein 20 Jahre altes Gefährt seiner Firma modifizieren will, das er nicht mal bei ihm gekauft hat (sondern gebraucht aus 4. Hand...) Aber versuchen kann ich's ja mal.
Danke!


Meiner Erfahrung nach geht Bimobil sehr nett mit Gebrauchtkäufern um. Ersatzteile kein Problem, technische Fragen auch nicht. Die halten sogar nach, wer gerade welches Fahrzeug besitzt, wenn man sich registrieren mag. Dann gibts auch immer Infos zu Veranstaltungen et cetera.

Einfach anrufen!

bis denn,

Uwe

cbra am 26 Mär 2019 21:08:13

Boarzar hat geschrieben:[....
Es liegt sehr viel Gewicht auf der Hinterachse (sogar hinter der Hinterachse) und der vorderste Auflagepunkt der Kabine ist nur wenig vor der Hinterachse. Mit einem weiteren (schwachen) Auflagepunkt (Alkoven auf Fahrerhaus) könnte ich vielleicht noch etwas Gewichtsverlagerung nach vorn erreichen.


wenn du gewicht nach vorne lädst geht der schwerpunkt nach vorne, ob du da vorne noch eine strebe einbaust ist der achslastverteilung zunächst egal.

ob die konstruktion von der kabine/alkoven bzw die verbindungen das hergeben weis ich nicht, aollte aber mMn in den technischen dokumentationen zu finden sein - welche last darf im stillstand und bei fahrt im alkoven sein bzw welche achslasten zulässig sind

kannst du nicht ein paar schwere sachen in die zweite reihe deiner doppelbaine laden? zu wievil pers seid ihr unterwegs? das wäre mmn der ideal platz für gewichtiges ladegut - vorne, weit unten und belastet die kabine nicht

Tinduck am 26 Mär 2019 21:08:32

Boarzar hat geschrieben:Es liegt sehr viel Gewicht auf der Hinterachse (sogar hinter der Hinterachse) und der vorderste Auflagepunkt der Kabine ist nur wenig vor der Hinterachse. Mit einem weiteren (schwachen) Auflagepunkt (Alkoven auf Fahrerhaus) könnte ich vielleicht noch etwas Gewichtsverlagerung nach vorn erreichen.


Zur Gewichtsverlagerung brauchst Du keinen weiteren Auflagepunkt, eine feste Verbindung zum Fahrzeug existiert ja und die Kraft wird dort samt Hebel übertragen, wenn du mehr Gewicht in den Alkoven packst.
Der sollte das übrigens ohne Probleme aushalten, du schläfst ja auch drin.

bis denn,

Uwe

cbra am 26 Mär 2019 21:10:14

Tinduck hat geschrieben:[....
Der sollte das übrigens ohne Probleme aushalten, du schläfst ja auch drin.

bis denn,

Uwe


aber nicht während der fahrt - und dynamische lasten sind ganz was anderes als statische.

ok - manchmal wirds auch im stehenden alkoven dynamisch ;) duckundweg...

ichsehnix am 26 Mär 2019 21:15:10

Das mit der schlechten Gewichtsverteilung hast du schon selbst erwähnt. Das Aufschaukeln ist unter den Wohnkabinenfahrern ein ewiges Thema. Mit dem musst du mehr oder weniger leben. Das Kopfnicken ist insbesondere auf Betonfahrbahnen sehr ausgeprägt. Hast du schon mal etwas mit dem Reifenluftdruck gespielt. Geschwindigkeit reduzieren oder erhöhen? Bei den Amis gibt es Leute die Dämpfer vom Pickupdach zum Alkoven führen. Den Alkoven fest mit dem Dach des Pickups zu verbinden, würde ich mir aufgrund statischer "Bauchschmerzen" nicht trauen. Fragt doch mal bei den Leuten vom Wohnkabinenforum nach. Ich glaube verlinken soll man nicht. Aber du wirst es sicher finden.
wohnkabinen-magazin

Boarzar am 26 Mär 2019 22:51:37

ichsehnix hat geschrieben:Fragt doch mal bei den Leuten vom Wohnkabinenforum

OK, danke ichsehnix!

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