An meinem Frankia 820GD stand nach ca. 125000 Kilometer das rechte hintere Rad der Doppelachse(wurde jährlich abgeschmiert!) ca. 15 - 20cm nach außen. Nur durch die nachträglich eingebaute Luftfeder wurde ein komplettes herausfliegen des Rades samt Drehstäbe verhindert. Geschehen war dieses Unglück in Frankreich ca.1200 Km von zu Hause. Dank ADAC entfielen die Rücktransportkosten. Es entstanden aber Reparaturkosten von 5300 €. Die gesamte Lieferzeit belief sich auf über sieben Wochen. Auf eine Kulanzbeteiligung von Alko angesprochen, weil die Drehstäbe abgenutzt waren, wurde mir erklärt, dass es völlig normal sei bei der Kilometerleistung! Neue Drehstäbe einbauen war nicht möglich! Jetzt fährt ständig die Angst mit, dass auch die zweite Achse die gleichen Schwächen zeigt und die gleiche Prozedur(und viel Ärger) mit unnötigen hohen Reparaturkosten auf mich zukommen.
Tipp als Alternative: Ein Fahrgestell mit Zwillingsräder (Mercedes, Ford, VW usw.) wäre bei der Anschaffung nicht viel teurer gewesen, hätten aber mit einer Originalachse mindestens das Doppelte an Km ausgehalten (viele Originalachsen laufen sogar 300000 - 400000 Km).
Ich kann eine Alko-Achse auf keinen Fall weiterempfehlen. Die defekte Achse kann bei mir besichtigt werden.

