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Wohnmobil vs Luxus Wohnwagen ? 1, 2


bernierapido am 23 Mai 2019 21:16:57

Fifth-Wheel-Company hat seit ein paar Jahren viel bessere Qualität. Am Anfang habe ich oft von Undichtigkeiten gelesen. Die Probleme sind ausgemerzt. Seit Büsching und andere Tischervertreter Homar im PÜrogramm haben, hat man ja auch den Service in Deutschland.
Ich kenne einige, ältere wie auch die ganz neuen, da wir regelmäßig an Sattelaufliegertreffen teilnehmen. beim letzten Treffen waren 28 Wohnsattelgespanne, davon 2 USA-Gespanne.
Und ja, das fahren damit ist einfacher. er liegt sehr satt auf der Straße und Wackelt und schlingert nicht. Meine Frau fährt den Auch (BE-Führerschein). Es sei aber nicht verschwiegen, dass man um einige enge Kurven nicht herumkommt. Man muss weit genug ausholen. Das Rangieren ist einfacher aber anders als mit normalem Anhänger, da das ganze Auto der Drehpunkt ist. Aber Doppelboden, je 200l Wasser und Abwasser, Autarkie von 7 Tagen von März bis November. Motorrollermitnahme auf einer Bühne ....
Homar gefällt mir einfach nicht, sieht aus wie ein umgebauter Pferdeanhänger und das Autodach, auf dem ich ja das Dachzelt habe, ist überbaut. aber das ist Geschmackssache.

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Gast am 23 Mai 2019 22:13:13

rkopka hat geschrieben:Und wer ganz kleine und steile Straßen fahren will, kommt wieder zum Wowa, weil er dann das Geländefahrzeug gleich davor einfach abkoppeln kann :-).

RK


....dann ist der Geländewagen unten in der Bucht und der WoWa steht oben - Wo ist da der Sinn? ;-)

Gruß

tober am 23 Mai 2019 22:38:02

bigben24 hat geschrieben:
....dann ist der Geländewagen unten in der Bucht und der WoWa steht oben - Wo ist da der Sinn? ;-)

Gruß


Kommt darauf an. Wenn man einen Roller oder E-Bike mitnimmt und damit ne Radtour macht hat man das Womo auch nicht dabei. :wink: Ich vermute so war es gemeint. Wohnwagen auf den Campimgplatz und mit dem Allradler kurztrip ins "gelände" oder an sonst schlecht ereichbare Stellen.

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flatso am 24 Mai 2019 08:45:32

Die Frage beschäftigt mich seit 2-3 Jahren, was der beste Kompromiss wäre.
Die Lösung von "bernierapido" ist fast perfekt, weiss nicht ob man damit auf Stellplätze stehen kann, also gleich die Frage an dich "bernierapido".

Der grösste Nachteil von WoWa ist das man die Stellplatz Infrastruktur in Europa nicht benutzen darf, also das Hauptargument von "frei resien" ist damit mehr oder weniger ruiniert. Man muss imeer nach CP suchen, ggf. in voraus reservieren usw.

Mit dem WoMo ist man nicht mehr so beweglich wenn einmal vor Ort. Klar kann man mit E-Räder usw sein Radius erweitern, aber wer hat Lust einen schönen Abend mit essen & trinken in eine hübsche, kleine Stadt in der Provence zu verbringen und dannach 15 km um 1 Uhr morgens zu pedalieren um auf den Campingplatz wieder zu kommen.

Eine vielleicht kontraintuitive Idee wäre einen kompakten Wohnmobil mit einen kleinen Wohnwagen zu kombinieren. Der WoWa läuft viel stabiler hinter dem WoMo, man kann auf Stellplätze , mit einem kompakten WoMo kommt man ziemlich gut fast überall durch und kann auch damit parken, kann spontan überall bleiben und seinen tollen Campingplatz nicht verlieren.

rkopka am 24 Mai 2019 09:36:22

flatso hat geschrieben:Eine vielleicht kontraintuitive Idee wäre einen kompakten Wohnmobil mit einen kleinen Wohnwagen zu kombinieren. Der WoWa läuft viel stabiler hinter dem WoMo, man kann auf Stellplätze , mit einem kompakten WoMo kommt man ziemlich gut fast überall durch und kann auch damit parken,...

Das müßte aber jeweils sehr klein sein. Selbst mit einem 5m Womo und einem 3m Wowa wäre man schon bei mind. 8m. Und am SP (mit Regeln) nutzt das genausowenig wie auf einem kurzen Parkplatz. Grundsätzlich ist ein Pickup mit Aufsetzkabine eine Lösung für das Problem. Evt. könnte man das etwas ausweiten. D.h. Fahrzeug größer (Ducato?) und Kabine auch etwas größer und genau angepaßt, aber nur als Ergänzung zum Fahrzeug, das auch noch eine minimale Übernachtungsmöglichkeit bietet ? Dann also etwa 5m ohne und 7m mit Kabine ? Die Kabine ergänzt z.B. hinten das Bad und die Küche und oberhalb des Fahrerhauses ein Alkovenbett. Direkt am Fahrzeug wäre eine niedrigere Kabine mit Dinette, auf der man auch schlafen kann.

RK

dieter2 am 24 Mai 2019 13:44:24

flatso hat geschrieben:
Eine vielleicht kontraintuitive Idee wäre einen kompakten Wohnmobil mit einen kleinen Wohnwagen zu kombinieren.


Dann lieber ein Womo mit einen Kleinwagen auf den Anhänger hinten drann.
Haben wir ein Jahr praktiziert.
Aber den Kleinwagen,einen Smart,haben wir weniger benutz wie wir es vorher dachten,meist nur zum Einkaufen.
Haben ihn dann nicht mehr mitgenommen,einkaufen kann man auch unterwegs mit den Womo.

flatso am 24 Mai 2019 14:20:38

Wenn WoMo mit WoWa dann müssen beide relativ kompakt sein, ein WoMo mit cca 6-7 m und einen sehr kleinen WoWa.
Den Vorteil wäre das man sein Basislager auf den CP legen kann und mit den kompakten WoMo die Gegend erkunden kann, und wenn es einer irgendwo gefällt, bleibt man einfach da.

Die Variante mit einen grossen WoMo mit den angehängten Smart ist auch gut, halt nicht so flexibel.

rkopka am 24 Mai 2019 14:27:37

flatso hat geschrieben:WDen Vorteil wäre das man sein Basislager auf den CP legen kann und mit den kompakten WoMo die Gegend erkunden kann, und wenn es einer irgendwo gefällt, bleibt man einfach da.

Aber Übernachten bringt nur was, wenn man weiter vom CP wegfährt. Und am Ende muß man doch wieder zurück zum CP. Außerdem ist es immer noch ein Womo mit den bekannten Einschränkungen. Das dürfte dann nicht mehr als ein VW Bus sein, damit es etwas bringt. Evt. sogar nur etwas im Format eines Caddy oder Espace. Für eine Nacht reicht auch das.

RK

morpheus22 am 04 Jun 2019 08:30:14

Wir sind jetzt erst vom Wohnwagen auf Wohnmobil(6,74m) umgestiegen. Was uns am meisten genervt hat, dass wir mit dem Wohnwagen (Länge über alles 6,40m) auf den allermeisten Stellplätzen nicht stehen dürfen. Wir haben auch letztes Jahr in Südengland gemerkt, dass man mit dem Wohnwagen da schon an seine Grenzen stößt. Wir wollen einfach nicht mehr lange auf einem CP stehen, sondern eher umherreisen, und ein Wohnmobil ist unserer Ansicht nach dafür besser geeignet. Es kommt einfach darauf an, wie man Urlaub machen möchte, und die Entscheidung ist doch sehr individuell. :wink:

Privateer am 04 Jun 2019 17:11:18

Tja, es gab schon soviele richtige bzw. Gute Antworten hier...dennoch, ich versuche auch eine zu geben, da wir vor 2 Jahren nach über 30 Jahren und 3 Wohnwagen auf ein Womo umgestiegen sind. Und zwar auf einen Hymer B 704 PL. Das Womo ist 7,78m lang, 2,35m breit und 2,75m hoch ohne Aufbauten wie Klima und Sat-Anlage.

Wir hatten zuvor 2 x Hymer Nova 530 in 2,20 und 2,30m Breite und 1x Tabbert Puccini 550E in 2,50m Breite.
Alle hatten typische 2 Personen Grundrisse: Hymer Einzelbetten im Bug und RSG im Heck, beim Tabbert umgedreht. Dazu Bäder mit integrierter Dusche und vergleichsweise grosse Küchen. Auf letztere habe ich als Hobby-Koch immer Wert gelegt. Dazu hatten alle Wohnwagen natürlich grosse Kleiderschränke, Rundum Hängeschränke mit viel Platz und jede Menge , von aussen zugänglichen, Stauraum unter den Längsbetten.
Die letzten beiden Wohnwagen hatten 45ltr. Frischwassertanksund natürlich auch Mover, denn 1,7 bzw.1,8t bewegt man nicht mehr so ganz einfach mit Muskelkraft durch Kies und Sand.
Weiters hatten wir bei den Hymers Vorzelte ( Sommer und Winter ) und bei demTabbert eine Markise montiert. Dazu die obligatorischen Fahrradträger auf der WoWa Deichsel, natürlich auch die Sat-Antenne mobil dabei..ganz klassisch halt.

Als Zugfahrzeuge dienten diverse MB,darunter GLK ( der erste 250 Diesel , Super ! ) und zuletzt ein Grand Cherokee 3.0 mit 250 Dieselpferdchen und 8 Gang ZF Automatik. Der spürte den Tabbert gar nicht....

Aaaaber...nach 30 Jahren WoWa Fahrerei in Europa und immer komfortabler werdenden Womos kamen wir ins Grübeln, ob wir nicht doch den Tabbert gegen ein Womo tauschen sollten, konnten uns aber nicht entscheiden.

Auch wenn meine Frau bei steigendem LKW Verkehr immer weniger Lust auf lange Autobahnreisen mit dem 13mtr. Gespann hatte, waren wir im Geiste zum Besuch des Caravan Salons 2016 noch auf "Neuer Wohnwagen, Doppelachser, Hymer 620" eingestellt. Die 2,50 Breite des Tabbert waren uns auf Dauer irgendwie zu unhandlich geworden.Länge war nie das Problem. Breite aber schon, vor allem in den heute üblichen Grossbaustellen in D aber auch im Süden.

Nunja, Das Ende vom Lied war, das wir die Messe zu einer Probefahrt mit dem Privatmobil ( B-Klasse VI) der Besitzerin des Hymerzentrums in Mülheim verliessen. Nach einer etwas ausführlichen Fahrt haben noch am selben Abend den Kaufvertrag für den jetzigen Hymer unterschrieben.

Das Fahrzeug wurde im Mai 2017 ausgeliefert. Ausser ein paar wirklich unwichtigen Kleinigkeiten,die der Händler zuverlässig erledigte, gab es nix zu meckern. Zumindest nichts, was Hymer direkt beträfe.

Wir haben das Fahrzeug mit Volluftfederung bestellt und diese Ausgabe nicht ein einziges Mal auf den letzten 22.000 km bereut.

Natürlich ist ein Womo-Urlaub anders als die Urlaube mit demWoWa. Man plant anders, oder schon mal gar nicht. Man nutzt Stellplätze , aber eben auch unsere Lieblings-Campingplätze. Oder wir stehen auch schon mal frei...z.b. bei Freunden vor dem Haus...

Das fahren empfinden wir inzwischen deutlich entspannter als mit dem Gespann. Die 7,80mtr. Länge + 80 cm für den Fahrradträger spüren wir inzwischen kaum noch. Der Massstab für das was geht mit dem Womo sind heute Lieferwagen bis 7,5t , Kleinere Busse usw.
Klar können wir nicht die allerkleinsten, Menschenleeren Buchten in der Bretagne oder auf dem Gargano direkt anfahren. Aber das geht heute auch schon mit den meisstn Autos kaum noch...Wir sind aber sehr viele kleine Dörfer / Dorfstrassen in der Bretagne, der Normandie, in Ligurien und der Schweiz abgefahren...ohne Probleme, immer dem Milchlaster oder dem Postbus hinterher.
Mit 2,35 Breite geht es noch. Mit einem 2,50 mtr WoWa hintendran eher schon mal nicht...

Was uns allerdings wirklich fehlt bzw der Kompromiss den wir eingehen mussten :
Uns fehlt die Rundsitzgruppe MIT festen Längsbetten UND grosser Küche.

Wir haben jetzt sehr gute Betten, eine insgesamt noch brauchbare Winkelküche mit gegenüberliegendem Kühlschrank und immerhin 2 Apotheker Auszügen, Backofen, Grill und 3 Gasflammen / 1 E-Platte.
Die Frontsitzgruppe mit L-Sitze, kleiner Seitensitzbank und den drehbaren Fahrzeugsitzen ersetzt mehr schlecht als recht die RSG aus dem WoWa.

Aber : Alles was es da derzeit als Womo Alternativen mit RSG gibt ist entweder von den Betten her schlecht ( Hubbett im Duomobil und anderen, ) oder viel grösser( Concorde , Phoenix) , oder Alkoven oder zu teuer....
Am ehesten käme noch der Carthago Liner for Two in Frage...aber in der Ausstattung wie unsere B Klasse ,kommt der auf über 50.000 EUR mehr. Auch wenn wir uns das leisten können, möchte ich nicht soviel Geld extra nur dafür ausgeben. Dafür könnte ich mir ja einen kompletten Nova 530 ans Womo hängen. AHK haben wir ja dran.. :lol:

Noch was zu den Bikes und Heckgarage :
Ja,wie bei vielen war das , die Grösse der HG, ein wichtiges Kaufkriterium.Man will ja die teuren E-Bikes nicht im Freien übernachten lassen... :P Aber nach inzwischen 2 Jahren und diversen Urlauben mit Gepüngels um die Räder rein und raus zu nehmen, drinnen festzurren usw..usf. sowie etlichen Ratzern im Lack der Räder stehen diese jetzt auf einem AHK Fahrradträger und gut ist.
Keines der angebotenen Garagensysteme hat mich überzeugt. Vor allem wohin damit im Winterurlaub wen wir den Platz in der geheitzten Garage für dicke Jacken, Schneestiefel usw Schaufel usw benötigen ?

Seitdem wir das Thema "Begleitfahrzeuge müssen unbedingt in die Heckgarage" ad Acta gelegt haben, tun sich ganz neue Optionen auf.. :-o

Zum Schluss die Antwort auf die Frage an eingefleischte WoWa Fahrer wie uns " Würdet ihr den Wechsel zumWomo nochmal machen und wenn ja, würdet ihr das gleiche Fahrzeug nochmal wählen ? ":

Zum ersten Teil :
Ja..das Womo erlaubt uns weitgehend den gleichen Urlaub wie der Wohnwagen, istaber entspannter zu fahren..macht ehrlich gesagt viel Spass. Für die Fälle wo wir länger an einem Org bleiben wollen und die Gegend erkunden, nutzen wir die Option eines kleinen Mietwagens.

Darüberhinaus stehen uns alle Möglichkeiten des Womo-Reisens inkl. Autarkes Reistehen für mindestens 1 Woche auch um Winter zur Verfügung ( Reichlich Bleikristallbatterien mit 330 Ah nutzbare Leistung, Solaranlage,Ladebooster, Wechselrichter....etc)

Zum 2. Teil :
Jein. Mit Hymer und dem Händler sind wir insgesamt sehr zufrieden. Wir hadern jedoch noch etwas mit der kleinen Küche ( wie gesagt Hobby-Koch ) und der "zerstückelten Rundsitzgruppe" vorne. Ansonsten muss ich sagen das wir dem Fahrzeug in dieser Ausstattung sehr zufrieden sind.

Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass ein Fahrzeug auf Sprinter-Basis mit Heckantrieb und echter Wandlerautomatik in dieser Gewichtsklasse (4,5t) wahrscheinlich noch souveräner waere.
Dennoch hat uns der Duc mit seinen 150 PS und automatisiertem Schaltgetriebe noch nicht im Stich gelassen. Er ist sparsam im Verbrauch, liegt sicher auf der Strasse, erledigt Überholvorgänge zügig und eslässt sich sehr entspannt darin reisen. Wen man die Helferlein richtig nutzt, braucht man auch vor schwiergen Passagen keine Angst zu haben. Trotzdem habenwir immer ein paar Sandbleche und ein ausreichend starkes Abschleppseil ( bis 11 t ) mit passenden Schäkeln dabei. Wir waren bisher einmal im Sand versunken (Arcachon) da half nur noch dasFahrzeug mit den Hydraulischen Hubstützen vorne hochfahren, Sandbleche drunter und diese unterbaut mit Auswurf der Räder, Stützen wieder einfahren und los ging es...

ASR im Winter ist auch sehrhilfreich und wir kamen auch gut aus schneewehen wieder heraus, mit und ohne Ketten Einsatz.

Was der Duc nicht mag sind nasse, lehmige Wiesen. Sollten Sandbleche & Co versagen, bleibt noch das 11t Abschleppseil... :mrgreen:

Tja, doch bischen länger ewodden.Hoffe meine Ausführungen helfen euch ein wenig.
Gruss
Stefan

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