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15.09.06
Wir starten am frühen Abend von Kiel in Richtung Süden. Wir befahren die BAB 7 bis zur Abfahrt Schlitz und fahren dort ab, hier kann man auf dem Hinterhof einer Tankstelle ganz ruhig übernachten. 16.09.06 Nach dem Frühstück geht es weiter auf der BAB 7, dann bei Würzburg auf die BAB 3 und dann auf die BAB 9, denn wir wollen noch einen Besuch in München machen. Die Adresse in München finden wir dann schnell und gehen dann zum Plauschen und Austauschen der neuesten Nachrichten in einen nahegelegenen Biergarten. Das Wetter ist prima und im Schatten genießen wir ein leckeres Essen. Die Zeit vergeht so schnell und es geht zurück zum Wohnmobil und wieder auf die BAB 8 in Richtung Österreich. Wir verlassen aber bald darauf die BAB und übernachten in Miesbach an einem Sportplatz. In der Nacht beginnt es zu regnen. 17.09.06 Das Wetter ist immer noch trüb und nach dem Frühstück fahren wir wieder auf die BAB 8 und bei Siegsdorf verlassen wir die BAB und fahren über Inzell und Bad Reichenhall nach Österreich. Hier geht es über Kitzbühel, Mittersill, Matrei und Lienz nach Italien. Kosten Felbertauerntunnel 10,-€. Unterwegs hat es zu regnen begonnen und bei einer Rast beschließen wir unsere nächsten Planungen. Wir wollten ja von Toblach – Cortina d`Ampezzo eine Radtour machen, aber bei dem Wetter sinnlos. Also geht es erstmal zum nächsten Stellplatz hoch zum Missurina-See. Hier stehen am Fuß zur Auffahrt zur Auronzo-Hütte eine Menge an Womo mit deutschen Kennzeichen. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang um den kleinen See, der Regen schreckt uns nicht. Dann gibt es noch Essen und ab ins Bett. In der Nacht kühlt es herunter auf 3 Grad und wir machen erstmal die Heizung an. 18.09.06 Am nächsten Morgen kommt langsam die Sonne raus, nach dem Frühstück entsorgen wir und tanken Frischwasser nach und dann geht es wieder talwärts zur SS 51. Wir fahren durch Cortina d`Ampezzo und kleinere Städte und Dörfer, bis wir bei Belluno die mautpflichtige Autobahn benutzen. Diese befahren wir bis auf einen längeren Stau recht zügig bis Ferrara. Hier wollen wir nochmals Station machen. Wir finden den kleinen SP mit V/E auch schnell. Er liegt neben einem größeren Parkplatz, nahe zur Innenstadt. Wir bummeln dann einmal durch die Stadt, genießen das erste Gelati, einfach köstlich. Die Sonne scheint und wir lassen die fremden Eindrücke auf uns wirken. Zurück am SP machen wir uns noch einen Kaffee, den wir draußen am Mobil einnehmen. Gegen Abend kommen noch mehr Reisemobile und wir gehen bald ins Bett. Sp-Gebühr 6,- €/24 Std 19.09.06 Wir haben trotz des Pendlerparkplatzes gut geschlafen und verlassen nach dem Frühstück die Stadt. Wir fahren über Bologna weiter, hier machen wir nur eine kurze Rast und bummeln einmal durch die Stadt, aber es ist sehr laut und hektisch. Bald sitzen wir wieder im Mobil. Kurzfristig haben wir beschlossen über Landstraßen Richtung Adria zu fahren, das klappt auch wunderbar. Kurze Zeit später erreichen wir Cesenatico. Vor mehreren Jahren habe ich einmal eine Tour mit dem ADFC Bayern gemacht, mit dem Rennrad über die Alpen. Von München bis Cesenatico, jetzt will ich nochmals die Stadt als Wohnmobilist anschauen. Wir stellen das Womo in einer Seitenstraße ab und bummeln durch den Ort zum Meer. Wir bestaunen wieder mit Entsetzen die Liegen und Sonnenschirme, welche militärisch genau ausgerichtet, auf die Touristen warten. Das Wasser selbst ist warm und angenehm, wir bummeln dann langsam zurück. Unterwegs entdecken wir noch einen Supermarkt und decken uns mit frischen Sachen ein. Nach dem verstauen der Sachen geht es weiter. Wir wollen noch weiter nach San Leo, dort gibt es eine Bergfestung und einen Stellplatz. Es geht dann auf kleinen Straßen hoch in die Berge des Montefeltro-Gebirges. Bald erreichen wir den kleinen Ort San Leo, das letzte Stück führt eine einspurige Straße hinauf zum Ort. Am Ortseingang wartet ein Stadttor auf uns......... Im halbdunkel des Abends ist schwer abzuschätzen, ob wir durchkommen. Also muß meine Frau erstmal schauen und dann werde ich langsam eingewiesen und es passt. Dann geht es durch die kleinen Straßen zum SP, den wir auch schnell finden. Es ist ein kleiner einfacher Platz mit Frischwasser und Bodeneinlaß. Wir stellen das Womo erstmal ab, dann machen wir nach der Fahrt nochmals einen kleinen Marsch durch den Ort. 20.09.06
Heute wollen wir nun die Festung San Leo besichtigen, sie liegt auf dem 639 m hohen Felsen. In der Festung selber, ist eine militärhistorische Waffensammlung, sowie eine Ausstellung mit Folterinstrumenten zu sehen. Es waren hier diverse Leute eingekerkert, deren Zellen man auch noch besichtigen kann, darunter Cagliostro (Magier, Alchimist) und Orsini (Freiheitskämpfer). Man hat eine wunderbare Aussicht von der Festung über die Hügel des Montefeltro und den Rest der Marken. Dann geht es wieder zurück in den Ort, der tagsüber auch von Touristen angefahren wird und die eben auch die Festung und den kleinen Ort besichtigen. Abends kehrt dann wieder Ruhe ein. Abends wird dann nochmals gegrillt und wir sitzen lange draußen unter den Sternen. 21.09.06 Wir fahren heute morgen zeitig los, damit wir auf der einspurigen Straße durch das Tor und bergab keinen Kleinbussen und Lieferanten begegnen. Das klappt auch, wir suchen einen Parkplatz und frühstücken mit Blick auf die Festung. Dann fahren wir wieder weiter in Richtung Pennabilli, denn dort in der Nähe wollen wir eine kleine Wanderung machen. Auf schmalen kurvenreichen Straßen erreichen wir den kleinen Ort Ca`Barboni, hier gibt es kleinen Parkplatz und wir können das Auto stehen lassen. Wir machen uns wanderfertig, Schuhe, Getränke und Verpflegung und dann geht es los. Die Wanderung ist einfach, der Weg ungenau markiert, aber wir finden uns zurecht. Bald können wir unser Ziel den Sasso Simone ausmachen. Oben auf dem Berg angekommen machen wir dann eine Pause und genießen den Ausblick und die Ruhe, bevor wir wieder zurück wandern. Dann duschen wir und planen den nächsten Streckenabschnitt. Unser Nächstes Ziel ist Urbino, daher müssen wir erst mal aus den Bergen heraus auf eine größere Straße und dann geht es über Sant`Angelo und Urbania nach Fermignano. Hier gibt es einen kleinen SP mit V/E an einer Sportanlage, hier werden wir erstmal übernachten, denn in Urbino ist nicht dergleichen. Die Nacht ist trotz der nahen Straße ruhig. Heute geht es nun nach Frühstück,Abwasch und Ver-Entsorgung in Richtung Urbino, wir erreichen die Stadt die auf einem Hügel angelegt ist. Wir finden schnell einen kleinen Parkplatz und gehen dann in diese Stadt, die laut Beschreibung eine der besterhalten Altstädte hat und Geburtsort berühmter Maler und Architekten ist. Wir bummeln durch die Stadt und schauen uns die Kirchen an und sind begeistert.
Helle und lichtdurchflutete Kirchen, daneben der Dom sowie die Paläste in der Stadt sind beindruckend. Die Stadt ist voller junger Studenten und Touristen, diese Mischung sorgt für volle Cafe`s . Daneben läuft der normale Verkehr mit Autos und Mopeds. Typisch italienisch eben, wir kriegen auch noch einen Platz in einem Cafe und schreiben erstmal die obligatorischen Karten nach Hause. Wir genießen einfach den Nachmittag und lassen das Leben an uns vorbeilaufen. Am späten nachmittag fahren wir dann weiter Richtung Adriaküste. Hier wollen wir auf den einen SP am Meer, aber trotz gründlicher Suche ist er nicht auffindbar. Kurz entschlossen fahren wir am Abend auf einen SP in Loreto. hallo peter
ein rennradfahrer grüßt seines gleichen san leo bin ich schon mit dem rennrad oben gewesen bin gespannt wie euer bericht weiter geht gruß helmut Schöööööön - ist wohl doch nicht alles im Festplatten-Nirwana verschwunden?
Bin schon gespannt, wie es weitergeht! Tolle Bilder bisher die Lust auf Italien machen ... 23.09.06
Nach unserer abendlichen Ankunft in Loreto auf dem SP unter der Basilika des Wallfahrtsortes, frühstücken wir morgens draußen, mit Blick auf die entfernte Adriaküste. Heute wollen wir uns am Platz entspannen und einfach in der Sonne sitzen. Dabei fällt mir dann auf, das unser Deckel vom Wassertank fehlt. Hat sich wahrscheinlich unterwegs losgerüttelt. Das Teil war sowieso mein „Sorgenkind“, ließ sich entweder nicht abschließen, oder mal irgendwann nicht wieder aufschließen. Wir verstopfen den Einlassstutzen erstmal mit einem sauberen Lappen. Ich frage den Platzwart, der leidlich deutsch spricht und sehr bemüht ist, ob er vielleicht einen liegengebliebenen Ersatz hat. Aber er verneint dies und weist uns auf einen Camping-Händler im übernächsten Ort hin. Da werden wir dann hinfahren, wenn wir weiterwollen. Das ist der zweite Verlust auf unserer Reise, in Innsbruck habe ich meine Tankhandschuhe liegengelassen. Bis jetzt alles noch im grünen Bereich. 24.09.06 Heute morgen wollen wir nun die Wallfahrtskirche besichtigen und wir gehen die paar Schritte in den Ort, in der Kirche werden von morgens bis abends Messen für die Gläubigen gelesen, während gleichzeitig Tausende von Touristen durch den Dom strömen und das „Heilige Haus“ besichtigen wollen. Auf dem Vorplatz stehen diverse Buden mit Devotionalien und ein prächtiger Brunnen. Wir kaufen uns wieder ein leckeres Eis und schlendern durch den Ort zurück zum Stellplatz. Hier genießen wir den Rest des Tages und lesen unsere mitgenommenen Schmöker oder unterhalten uns mit den Stellplatznachbarn aus der Schweiz. Fast alle die auf dem Platz sind, wollen noch weiter in den Süden und das für Monate..... Einfach beneidenswert 25.09.06
Es ist nun genug entspannt und wir wollen weiter. Wir füllen also wieder alles auf bzw. entleeren alles an der Station, verabschieden uns von der SP-Aufsicht, der immer sehr um uns alle bemüht war. Dann fahren wir wieder ein Stück nach Norden hinauf Richtung Ancona, um wieder einen Tankdeckel zu besorgen. Wir finden den Camping-Vertrieb auch bald und mit allen möglichen Ausdrücken, frage ich nach einem Deckel. Aber bald sind wir uns einig und ich kaufe gleich zwei dieser Deckel, wenn ich auch weiß das ich nun nie wieder einen verlieren werde. Nebenan gibt es einen großen Supermarkt und wir kaufen dort gleich wieder frische Sachen wie Obst und Gemüse und natürlich Wein. Dann fahren wir an die Küste nach Sirolo, dort wollen wir nur mal kurz schauen und dann wieder weiter in Richtung Süden. Das Auto parken wir in Sirolo am Straßenrand und gehen dann in den Ort. Im Ort gibt es eine Art Aussichtsplattform (Piazza Belvedere) mit einem wunderbaren Blick auf die Adria. Danach bummeln wir durch die kleinen Gassen zurück zum Womo. Unsere Fahrt soll uns jetzt in die Sibillinischen Berge führen, also weiter entlang der Adria auf der gut ausgebauten Autobahn bis kurz hinter San Benedetto. Dann weiter Richtung Ascoli Piceno und dann auf kleinen Landstraßen weiter Richtung Montemonaco und dann nach Foce. Wir haben mit Mühe den Ort in der Karte gefunden, aber in unserem Reiseführer ist eine Wanderung enthalten, die von dort aus startet. Wir erreichen dann auch Foce, seit ein paar Stunden regnet es auch. Mal sehen was wird. In Foce angekommen stehen wir dann fast am Talschluß, man kann nur zu Fuß weiter und kurze Zeit später ist es wirklich stockdunkel. 26.09.06.
In der Nacht hat es ordentlich geregnet und am Morgen ist noch alles grau in grau. Aber allmählich reißt es auf und ich(wir) beschließen, wir gehen auf Wandertour, es wird alles gepackt. Unser Ziel soll sein der verwunschene See „Lago di Pilato“, hier soll angeblich das Ochsengespann mit der Leiche von Pontius Pilatus in die Tiefe gestürzt sein. Seitdem soll es an diesem Ort spuken. Wir gehen auf dem ausgewaschenen Fahrweg für die Forstwirtschaft hoch, bis wir zu dem Einstieg kommen, der uns hoch auf 1940 m zum See bringen soll. Es ist noch recht kühl aber uns wird schnell warm, es geht steil bergauf über Stunden. Dann erreichen wir eine Art Hochebene, aber der Weg führt immer noch aufwärts. Langsam kommen dunkle Wolken auf, aber noch ist es trocken. Nach einiger Zeit fängt es leicht an zu regnen und die Wolkenfetzen hängen an den Bergspitzen, wir ziehen die Regenjacken und –hosen an und überlegen, was tun. Abbruch oder weitergehen??? Wir beschließen noch ein Stück zu gehen, aber der regen lässt nicht nach, gut also Pause Essen und Trinken und dann wieder Abstieg ins Tal. Der Rückweg ist natürlich unangenehm, weil die Stufen und Tritte glitschig sind. Außerdem läuft das Regenwasser auf die Schuhe und lässt sie langsam durchweichen. Im letzten Abschnitt auf der Forststrasse laufen wir dann quasi in einem Bach, das ganze Wasser läuft über die Straße Richtung Tal. Platschnass kommen wir am Auto an, toller Ausflug. Wir haben glücklicherweise unsere großen Ikea-Taschen, da hinein wandern erstmal alle nassen Sachen und die Schuhe kommen ausgestopft in die Heckklappe. Nachdem, wir uns abgetrocknet und umgezogen haben, beschließen wir weiter zu fahren. Wir fahren erstmal in Richtung Sarnano. Hier gibt es einen Stellplatz mit V/E. Aber als wir am späten Abend ankommen, ist der Platz durch einen Wanderzirkus belegt. Wir stellen uns auf den Parkplatz daneben. Die Nacht regnet es weiter und unsere Klamotten können im Bad gar nicht trocknen, trotz Heizung. Hallo Eddy,
bin ein ganz Neuer im Forum und überhaupt. Aber lernfähig. wir sind keine WOMO-Besitzer (noch nicht). Sammeln gerade unser Geld zusammen. Bis dahin bleibt's beim Mieten. Zu Deinem Beitrag: wir möchten im Mai in die Toscana. Eure Bilder sind toll und machen hungrig (der Bericht auch). Ich bin gerade dabei, eine Grobplanung zu machen. Eure Erfahrungen fließen sicher mit ein. , Igel Hallo Igel,
herzlich willkommen im Forum. Zum Thema Italien-Urlaub rate ich dir auch die anderen Beiträge im Italien-Thread zu lesen. besonders sind hier als fleißige Schreiber LIRA und FREBEKA hervorzuheben, aber auch JOXY und viele andere. Daneben haben,uns bei der Planung Bücher aus dem Michael-Müller-Verlag geholfen. Zum Thema SP/CP gibt es wieder andere Hilfsunterlagen. Viel Spaß beim planen, meine Fortsetzung kommt morgen. Eddy Hallo Eddy,
hab mal in meinen Bildern gestöbert und darf dir nachstehend euer leider nicht erreichtes Ziel, den Lago di Pilato, zumindest ausschnittsweise, von oben zeigen. Das dahinter aufragende Massiv müßte die Cima del Redentore oder Quarto San Lorenzo sein. Ihr wäret rechts davon hochgekommen. Unser Standort ist die Punta di Prato Pulito (auf der Karte also genau südlich des Sees), bevor wir auf den Gipfel des Monte Vettore, des höchsten der Sibillinen, aufsteigen. Man geht an der Kante entlang dann rechts die letzten 250 Höhenmeter hoch oder steil nach unten eben zum Lago di Pilato und dann talauswärts nach Foce. Der Weg von Foce aus zum See ist sehr weit, er zieht sich elend zunächst durch ein langes Hochtal, bevor er dann an Höhe gewinnt. In Foce standet ihr aber "frei"? Alles in allem habe ich den dumpfen Verdacht, daß grade die Sibillinen ein Schlechtwetter-Loch sind. Als wir 2005 im August da waren, herrschten 50 km auswärts an der Küste 35 bis 40°C und wir stocherten teilweise bei 12 bis 14°C im Nebel herum; als wir im letzten Jahr August wiederum vom Süden auf der Autobahn hochfuhren und links das Gran-Sasso-Massiv erkennen konnten, bauschten sich wieder nördlich davon, also im Bereich der Sibillinen, drohend die dunkelgrau-schwarzen Wolkenbatzen auf. Sonst wären wir nochmals reingefahren, denn die Landschaft dort hatte uns schwer beeindruckt. So, da bin ich jetzt aber gespannt, wie es weitergeht! 27.09.06
Unser Ziel soll diesmal Assisi sein. Es ist eine ordentliche Strecke, die wir zu fahren haben, aber gegen Mittag kommen wir nach Assisi. Wir finden einen kleinen SP neben einer Sportanlage. Flugs werden alle nassen Sachen herausgenommen und am Zaun zum Trocknen aufgehängt, denn das Wetter ist besser geworden. Wir nehmen auch die Stühle raus und machen es uns in der Sonne bequem. Nach kurzer Zeit haben Sonne und Wind alles getrocknet. Wir essen noch eine Kleinigkeit und beschließen dann per Fahrrad den restlichen Weg nach Assisi zurückzulegen. Das war sehr beschwerlich, denn es ging stetig bergauf, aber wir haben es dann doch geschafft. Oben angekommen, haben wir dann alle Kirchen im Ort besichtigt. Die meisten Touristen hatten Assisi schon verlassen, so das man in Ruhe alles ansehen konnte. Man hatte von oben eine tollen Ausblick über die Ebene vor Assisi. Die Rückfahrt zum Stellplatz war dann mit dem Rad genial, einmal draufsetzen und rollen lassen. Den Abend haben wir dann lauschig draußen gesessen und gegrillt. Assisi 28.09.06
Wir verlassen am Morgen den Stellplatz in Assisi und wollen weiter in Richtung Montepulciano, vorbei an Perugia und dem Lago Trasimeno, erreichen wir bald die Stadt Montepulciano. Den Stellplatz finden wir schnell. Er liegt zentral nah an der Innenstadt. Als wir ankommen ist gerade Markt. Wir stellen uns an den Rand des Marktes und fragen einen anwesenden Polizisten, ob wir da stehen können. Er verweist uns freundlich auf einen anderen Parkplatz der etwas unterhalb liegt und er erklärt uns, das wir nach Schließung des Marktes, sofort wieder auf den Stellplatz könnten. Wir fahren also ein Stück weiter, parken das Womo und gehen zurück, um auf dem Markt noch einige Dinge zu erstehen. Der Markt schließt dann auch bald und die Reinigungskolonne säubert den Platz und kurz danach stehen auch die Mobile auf dem Platz. Es ist allerdings genug Platz vorhanden. Kurze Zeit später machen wir unseren ersten Bummel in die kleine Stadt. Es sind jede Menge kleiner Läden mit den entsprechenden touristischen Angeboten und natürlich in einem Hauptanbaugebiet von Rotweinen, auch eine Vielzahl von Weinhandlungen, mit Verkostung. Nachdem wir alles in Ruhe beschaut haben, geht es zurück zum Womo, Kaffee trinken und entspannen. Wir sitzen wie fast immer draußen und genießen die Wärme. Auch abends kann man es gut noch draußen aushalten und der italienische Wein schmeckt noch mal so gut 29.09.06.
Nach dem Frühstück wollen wir nochmals in die Stadt, wir haben einen Laden entdeckt der Lederwaren anbietet. Dort wollen wir dann nochmals einschauen, um uns ggf. ein paar Dinge zu kaufen. Wir werden auch fündig und erstehen diverse Dinge, dann werden noch einige nette Mitbringsel für unsere „Blumengießer“ zu Hause als kleines Dankeschön besorgt. Auf dem Rückweg wird ein Supermarkt aufgesucht, dort kaufen wir noch einige Zutaten, Obst usw. ein. Der Rest des Tages wird mit faulenzen verbracht. 30.09.06
Heute soll es nun weitergehen, wir wollen wieder weiter in Richtung Norden, unser nächstes Ziel soll in Radda in Chianti liegen. Über kurvenreiche Straßen erreichen wir unser Ziel in Radda und finden auch den Stellplatz schnell. Doch der Stellplatz ist voll besetzt, darunter ein Wohnwagen mit Zugfahrzeug und ein Womo, das quersteht. Na gut, wir fahren eine Etage tiefer auf einen staubigen Parkplatz und stellen uns erstmal hin. Dann besichtigen wir den Ort und finden ihn auch nicht so hübsch, so dass wir kurzerhand beschließen, wir fahren weiter nach Greve in Chianti. Gesagt und getan. Bald erreichen wir auch Greve in Chianti und finden auch den Stellplatz schnell. Beim Auffahren auf den Platz werden wir von einer Hundemeute begrüßt und es sind auch drei italienische Womos da, deren Bewohner einen etwas merkwürdigen Eindruck machen. Es handelt sich um jüngere Pärchen, die wohl zur Zeit der Weinlese in Greve tätig sind. Es sind aber nur die Äußerlichkeiten und die Hunde, die wirklich auffallen. Ansonsten machen sie keinen Ärger, sorgen aber natürlich ungewollt für Gesprächstoff. Daneben sind aber auch „normale“ Womos da. Wir finden eine Parkbox für unser Womo und sind erstmal froh, wieder einen passablen Stellplatz gefunden zu haben. Dann werden die Stühle rausgeholt, denn es soll erstmal Kaffee geben. Unsere SP-nachbarn wollen mit ihrem Hund auf Gassirunde gehen. Ein kurzer Blick auf unser Womo mit Aufkleber und dann „ Hallo, in dem Forum bin ich auch!!!“ Wie sich rausstellt sind unsere Nachbarn „Knausi“, die auch im Forum aktiv sind. Nach ihrer Rückkehr setzen wir uns dann zusammen und erzählen über das Woher und wohin.. So geht der Abend dahin. 01.10.06 Am nächsten Morgen wollen wir uns mal in Greve umschauen. Wir gehen das kurze Stück bis zum Marktplatz, der nett anzuschauen ist. Er wird von Häusern umsäumt, welche mit Laubengängen versehen sind und auf dem Marktplatz steht ein Denkmal eines berühmten Seefahrers aus Greve. In den Laubengängen sind eben, die üblichen touristischen kleinen Läden, welche besonders die Damenwelt immer wieder erfreuen............ Nach einiger Zeit schauen wir nochmals nach einem Supermarkt und versorgen uns mit einigen Dingen. Zurück am Stellplatz, wird dann wieder entspannt. Abends sitzen wir wieder zu viert am Mobil und unterhalten uns wieder über alle möglichen Themen. 02.10.06 Auch dieser Tag dient der Erholung. Wir lesen unsere Bücher und spielen mit Kira, dem Hund von KNAUSI (Thomas und Christine). Im nachhinein haben wir festgestellt, das wir noch nicht mal ein „Beweisfoto“ gemacht haben. Am Abend haben wir wieder unser „Unterhaltungsprogramm“, das aber immer wieder auch durch andere Womo-Besatzungen aufgelockert wird, die mit hinzukommen und erzählen. Der Platz ist gut besucht und wird gut angenommen, aber er bietet trotzdem Ruhe. 03.10.06
„Knausi“ (Thomas und Christine) wollen nun heute weiter in Richtung Norden. Nachdem die beiden an der V/E alles erledigt haben, verabschieden wir uns voneinander und wollen den Kontakt über PM im Forum aufrechterhalten. Sie wollen weiter über Maranello und Gardasee und Füssen nach Hause zurück. Wir haben uns erst den nächsten Tag zur Weiterreise vorgemerkt. Heute wollen wir noch den nahegelegenen Ort Castello di Montefioralle anschauen. Dieser Weiler ist schön gelegen, oberhalb von Greve und mitten in den Weinbergen. Der Weg über die Strasse geht steil hinauf, doch bald erreichen wir den kleinen Ort und schauen uns die kleinen Gassen an. Den Rückweg gehen wir durch kleine Versorgungswege, der Weinbauern zurück nach Greve ein. Die Weinlese hat schon begonnen und hier im Chianti-Gebiet werden die blauen Trauben geerntet. Unterwegs treffen wir Winzer, die ihre Weintrauben vor Ort schon pressen. Sie drücken uns ein paar Trauben in die Hand zum kosten, einfach wunderbar. Bald erreichen wir wieder den Stellplatz und genießen den restlichen Tag und Abend in Greve. Schööön - an Greve haben wir auch recht nette Erinnerungen. Zwischen Greve und Panzano liegt auch ein ausgesprochen hübsches Restaurant (pah - wie heißt das gleich wieder, wir waren letztes Jahr erst dran vorbeigefahren - Montagliari oder so ähnlich) ??
Das ist ja Chianti-Classico-Gebiet. Hast Recht, absolut bereisenswert!! Greve und Umgebung @ Lira
Fattoria di Montagliari Info aus dem Michael-Müller-Verlag -Mittelitalien- Ja, stimmt.
Da waren wir schon des öfteren zum Essen. Mittags draußen im Garten, abends im Oktober mal am offenen Kamin. Halt toskanisch. Schöööön ... 04.10.06
So, heute wollen wir Greve verlassen und zwar in Richtung Gardasee. Wir erledigen alles an der V/E Station und fahren kurz vor Florenz auf die mautpflichtige Autobahn. Wir wollen nach Peschiera d.G. , haben uns dort einen CP ausgesucht. Es ist der Platz „Bella Italia“. Dieser CP nimmt auch Camping-Cheques an, davon haben wir noch mehrere, die wir jetzt noch verbraten wollen. Am späten Nachmittag erreichen wir den Platz, nachdem wir in Affi noch schnell eine Runde durch den Riesensupermarkt gemacht haben, um unsere Vorräte aufzufüllen. Wir bekommen einen Platz am Wasser, der Platz ist saisonmäßig fast fertig. Der Platz wird in den nächsten Tagen geschlossen. Allerdings ist alles noch Top, d.h. die Sauberkeit usw. ist in Ordnung. Wir gehen dann noch am Seeufer nach Peschiera rein und bummeln durch die Stadt und schauen uns ein wenig um. Gegen Abend kommt dann ein schweres Gewitter auf, beim dem die WW- und Zeltcamper noch ihre Vorzelte abbrechen bzw. sie draußenstehen und alles festhalten. Aber bald lässt auch das nach und es regnet nur noch ein wenig. 05.10.06 Heute wollen wir eine Radtour nach Lazise machen. Wir fahren am Seeufer entlang, dieser Weg ist zum Teil recht gut ausgebaut, aber zum Teil auch recht holperig. Unterwegs passiert es dann, an einem schrägen Übergang fällt Marlene vom Rad. Kleine Abschürfungen und die linke Seite schmerzen stark (Rippen). Arztbesuch nicht notwendig..........(Indianer kennen keinen Schmerz) Nach einiger Zeit geht es dann wieder und wir fahren nach Lazise, eine Umkehr zum CP kommt nicht in Frage. In Lazise selber bummeln wir dann rum, eben alles mal anschauen. Dann geht es wieder zurück zum CP. Diesmal über die Straße, damit die angeschlagene Rippe nicht unnötig belastet wird. Die Nacht ist entsprechend hart, da auch erstmal keine Schmerztabletten eingenommen werden wollen. (Indianer kennen......) 06.10.06 Am Morgen werden jetzt endlich die Tabletten genommen, ein Arztbesuch wird immer noch abgelehnt. Als Tagesprogramm wollen wir heute nach Malcesine mit dem Bus und dann mit der Seilbahn auf den Monte Baldo. Alles klappt gut und wir stehen nach einigem Warten an der Seilbahn auch auf dem Gipfel des Monte Baldo. Es ist ein toller Ausblick auf die umliegenden Gipfel und den unter einem liegenden Gardasee. Wir haben uns im Rucksack eine Brotzeit mitgebracht und machen erstmal Pause. Trotz der vielen Besucher verläuft sich alles auf dem Berg, man kann in Ruhe die Aussicht genießen. Nach einiger Zeit fahren wir dann wieder ins Tal an den See und bummeln dann noch durch den Ort, bis wir mit dem Bus wieder zurückfahren. Aber auch die Busfahrt ist ganz nett, man kann die vielen kleinen Orte in Ruhe betrachten und hinter jeder Kurve gibt es einen anderen Seeblick. Am Abend genießen wir dann noch mal den Blick auf den See. Morgen soll es weitergehen. Monte Baldo 07.10.06.
So bezahlen wir heute mit drei Cheques a´13 € , für 2 Personen incl. Womo und Strom. Das hat sich gelohnt. Es geht wieder zurück über Affi und wieder in den Supermarkt. Nach dem Einkauf gleich auf die Autobahn und dann Richtung Norden. Es zieht sich endlos und es ist relativ stark befahren. Wir fahren bis Bozen und dann nach Meran weiter. Dann geht es über den Reschenpass nach Österreich hinein. Wir durchqueren Österreich und kommen dann über Reutte nach Füssen. Hier sehen wir dann auch Thomas und Christine aus Greve wieder. Die beiden sind mit Freunden hier und wir unterhalten uns über die letzten Tage. Am Abend gehen wir zu zweit nach Füssen, dort ist „Blauer Abend“, so eine Art langer Einkaufstag mit Modevorführungen und ähnlichen Dingen. Alles ist ganz toll gemacht und zieht eine Menge Leute an. Wir müssen uns jetzt wieder an die Temperaturen gewöhnen, es ist recht frisch geworden. Der Stellplatz ist zur Nacht recht voll geworden, alle Plätze sind belegt. . 08.10.06./09.10.06 Am nächsten Morgen wollen wir nun weiter Richtung Norden, wir verabschieden uns von Thomas und Christine und bald sind wir auf der BAB Richtung Heimat. Die Nacht verbringen wir auf dem Parkplatz am Heidepark Soltau, auch hier jede Menge an durchreisenden Mobilen. Am nächsten Tag kommen wir dann wieder in Kiel an. Fazit der Reise: Die drei Wochen Italien waren sehr schön, wir haben eine Menge gesehen und erlebt und nette Menschen kennen gelernt. Es ist soweit alles gut gegangen, die Rippen meiner Frau waren gebrochen und haben noch zwei Wochen Krankheit nach sich gezogen. Insgesamt eine Tour, die wir in ähnlicher Art, mit anderen Zielorten noch mal machen werden. PS: Wer Rechtschreibfehler gefunden hat, darf sie behalten. hallo eddy
super euer bericht von italien - wir werden diese gegend auch noch öfter bereisen - es gibt ja noch so viel schöne fleckchen bei uns ist dieses jahr kroatien angesagt - hab ihr da schon erfahrung??? grüße helmut + lisa Hallo Eddy,
schließe mich an, rundum schöner Bericht und hübsch bebildert - da freu ich mich jetzt schon wieder noch mehr auf die Osterwoche am Gardasee! Allerdings die Rippenbrüche Deiner Liebsten, naja, irgendwie habt ihr das Pech schon auch immer mit dabei (siehe Sturz mit Knieverletzung)?! Wie geht's ihr denn jetzt - alles gut verheilt ?? Wieviele Kilometer habt ihr da eigentlich abgerissen? Ich schätze mal so viereinhalb Tausend? Fleissig, fleissig!! Aber trotzdem noch viel gesehen, toll! Hallo,
wie? schon fertig? :D Ich dachte das geht so weiter bis Ostern, dann kommen auch wir wieder in die tolle Gegend. Ich möchte trotzdem ein grosses Lob für den Bericht aussprechen :wink: Für die Bilder und den Bericht erhälst du von mir den Osacar 1. Klasse am Silberband.......es muss ja fürs Goldband noch eine Steigerung möglich sein für Deinen nächsten Bericht :D Also vielen Dank an alle die meinen Bericht loben, gerade die jenigen wissen, wieviel Mühe es bereitet einen derartigen Bericht im Forum oder Netz bereitzustellen.
Eigentlich dachte ich, nachdem meine Erstversion irgendwo im Nirvana verschwunden war, mich darum zu drücken. Gerade Lira hat einen "gewissen Druck" ausgeübt, der ausreichte, micht erneut dafür zu motivieren. :D Danke dafür Lira, sonst hätte ich auch das Lob nicht einstreichen können. :) Vielen Dank also nochmals. Eddy Also, Eddyyyyyyy - nein, einen "Druck" hab ich doch nicht ausgeübt ??!!
Ich hatte lediglich drauf hingewiesen, daß es vielleicht auch andere Leute gäbe, die gerne die abgefahrene Gegend bereisen würden und sich über Tipps und Hinweise freuen könnten?! Naja, zugegeben, hab ich auch meine Freude über einen Reisebericht aus einer meiner Lieblingsgegenden kundgetan, stimmt schon ... Schaut doch mal auf die Anzahl der Aufrufe - die sprechen doch für sich?! Insgesamt hat sich's schon gelohnt, daß Du nochmal in die Tasten gehauen hast, bloß, wieviel km waren's denn am Ende wirklich? Auf jeden Fall habe wohl nicht nur ich gerne mitgelesen und geschmökert - und geschwelgt. Und das macht's doch schon aus?! Dank Dir nochmals!! Hallo Lira,
habe gerade meine Reisespickzettel nochmals hervorgeholt. Es waren dann doch noch 4131 Km, über die drei Wochen verteilt. Das ist natürlich eine Menge an Kilometern, aber sie sind natürlich auf viele kleine Einzeletappen verteilt gewesen. Für uns bringt ja die Anreise und Rückreise nach Kiel, die entsprechenden Kilometer. :wink: Zu den Rippen kann man nur sagen, alles tadellos verheilt, ist wieder voll einsetzbar. :) Eddy Hallo Peter,
die Mühe hat sich absolut gelohnt. Ein Bericht mit Fotos, der zum Nachfahren einlädt. an die Besitzerin der wieder einsetzbaren Rippen :D Hallo eddy- ein richtig toller, lesenwerter sehr schön geschriebener und bebilderter Reisebericht. Mich zieht es ja eher nach Frankreich als nach Italien- aber deine Zeilen haben Lust auf den "Stiefel" gemacht- nur leider haben wir viel zuwenig Urlaub für all die schönen Ziele die noch anstehen.
Aretousa Hallo Eddy,
dein Reisebericht Toscana/Marken hat mir sehr gefallen. Obwohl wir die Gegend auch schon bereist haben, konnte ich einige Anregungen für unsere nächste Italien Tour rauspicken. Liebe Judith (auch mit einem Beisl Wohnmobil unterwegs) unsere HP: --> Link Hallo Nora,
danke für deine netten Worte, habe gesehen, das ihr auch einen BEISL nutzt. Haben Euren mal in einem Reisebericht von JOXY gesehen, (Stichwort Sturm Düne Pyla??) Ist ja schade das BEISL aufgehört hat, hoffentlich halten sie noch lange mit uns aus. Eddy Ganz bestimmt haltens unsere Wohnmobile noch lange mit uns aus.
Auch wir sind mit der Qualität unsres Beisls sehr zufrieden. Ausser ein paar kaum nennenswerter Keinigkeiten sind wir bisher von jeglichen Mängeln verschont geblieben. Bisher haben wir 15000 km zurückgelegt. Judith Hallo Nora(Judith),
habe Eure Site mal besucht. Sehr nett gemacht, meine Frau hat sich natürlich auch noch für die Aufteilung Eures Autos interessiert. Es gibt ja unter den BEISL-Mobilen eine Menge diverser Grundrisse, die zum Teil außergewöhnlich sind. Eure Reiseberichte sind sehr interessant, auch den Tip beim Reschenpass werden wir uns mal merken. Es gibt im Forum noch ein oder zwei Beisl-Fahrer, ein Paar ist "Sterntaler", wir haben uns auch mal auf einen Abend getroffen und geplauscht. Wünschen Euch noch viele schöne Touren. Eddy |
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