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Mir ist ja im letzten Urlaub dieses Missgeschick passiert: --> Link Zwischenzeitlich habe ich das Problem wie folgt behoben: Hinten sind jetzt 2 NEUE Reifen Conti Vanco Camper 255/55 R18 120 R 10PR (Winterreifen) drauf, genau die gleichen Reifen wie vorne, d.h. das Fahrzeug hat jetzt rundum gleiche Räder. Nun sind folgende Reifen/Räder "übrig": - der REIFEN, der notfallmässig in UK drauf kam, ein ContiCrossContact UHP 255/55 R18 116/114T (Sommerreifen) - der andere REIFEN von hinten (gebraucht), ein Conti Vanco Camper 255/55 R18 120 R 10PR (Winterreifen) und - das serienmässige ErsatzRAD Conti 235/65 R 16C Die Frage ist, nehme ich jetzt ein ErsatzRAD oder einen ErsatzREIFEN? 1. Ich lasse das bisherige ErsatzRAD, nehme aber in Kauf, dass ich bei einem erneuten Reifenschaden ohne neuen Reifen dastehe, weil Conti die Reifen im Ausland nicht vorrätig hat. Das Ersatzrad ist kleiner als meine 18 Zoll-Sonderbereifung, das macht im Durchmesser 712 mm zu 738 mm aus. Längere Strecken möchte ich so nicht fahren. 2. Ich nehme den übrigen REIFEN von hinten, den gleichen Conti Vanco Camper 255/55 R18 120 R 10PR (Winterreifen), aber eben kein RAD, sondern ein REIFEN. Eine weitere Option, eine zusätzliche Felge zu kaufen, um den Reifen zu einem Rad zu komplettieren, wäre zwar denkbar, aber das komplette Rad passt nicht in meine Reserveradhalterung. Den losen Reifen konnte ich gerade so mit Ach und Krach reinquetschen. Ich selbst tendiere zum REIFEN aus folgendem Grund: Wenn ich mit einer Reifenpanne liegenbleibe, dann passiert das weder in der Sahara noch in Sibirien, sondern in der Zivilisation, wo ein Reifenbetrieb in erreichbarer Entfernung ist. Der Reifenfritze könnte das defekte Rad holen und entweder mit einem Pfropfen flicken, wenn nur ein Nagel im Profil ist oder er nimmt das defekte Rad und meinen Ersatzreifen mit und montiert meinen Ersatzreifen auf die Felge vom kaputten Rad. Denkt Ihr genauso oder habt Ihr gar eine andere oder bessere Idee? die klassische panne hat man samstachabend um 18:00 uhr, da hilft dir der reifen nix! das 16er rad würde ich dem 18er reifen klar vorziehen... allesbleibtgut hartmut Wenn Dich die Panne im Umfeld einer offenen Werkstatt erwischt, dann ist der Reifen wohl ausreichend. Ansonsten ist das komplette Rad vorzuziehen. Irgendwie muss man ja mal auch zum Service hinkommen. Ggf. auch über einen neuen/modifizierten Reserveradhalter nachdenken.
... bei Regen, Sturm und Schnee! Laß Alles Zuhause oder verklopp es .. besorg Dir einen Schutzbrief "all-in" .. :idea: Im falle eines Schadens dann den kleineren Reifen oder Rad auf die nicht angetriebene Achse montieren. Das das Differential nicht permanent am arbeiten ist. Gruss dieter Thomas, wir hatten in Spanien mit unseren neuen Wohnmobil, Reifenpanne. Das Reifenpannenset hat nicht geholfen, ADAC hat abgeschleppt und wir hatten Glück das die Werkstatt unseren Reifen hatte! Es hätte aber auch 3, 5 oder länger dauern können, bis so ein Reifen besorgt wird. Nimm nur den Reifen deiner Wahl mit, aufziehen können sehr viele, auch Samstag und Sonntag! Die Abschleppmitarbeiter gehören bzw. haben meist Zugang zu einer Werkstatt, da läuft mit 20 € extra immer was! Ach ja, ich würde den Conti Vanco Camper 255/55 R18 120 R 10PR (Winterreifen) mitnehmen :lol:
Eben, das ist das Problem, für 'ne kurze Strecke ist das ok.... aber ich möchte nicht 1000 oder mehr km "humpelnd" fahren!
Das ist ziemlich eng da unten, da reicht der Platz nicht. Der Vorteil beim Reifen ist, den kann ich ein bissel zusammenquetschen, das geht beim kompletten Rad nicht.
Ja.... so einen Schutzbrief habe ich vom TCS, nur der nützt mir nix, wenn der Reifen nicht vorrätig ist. Da ist mir der Ersatzreifen lieber als ein Stück Papier! :D
Danke, da hätte ich jetzt nicht dran gedacht! :)
Ja Gerd.... an dem "Schmiermittel" soll's nicht liegen! :D
Ja, der hängt schon unten dran, ich musste ja testen, ob er überhaupt reinpasst! :ja:
Schonmal versucht? wenn man sich die Felge zerditscht, hilft die beste Decke auch nicht!
Weiß nicht Thomas, das "Stück Papier" besorgt Dir im blödesten Fall in 24 h europaweit den richtigen passenden Reifen oder - falls nötig - das komplette Rad. Dein Risiko ist also begrenzt ! Ich würde das Komplettrad in der Grösse der Fahrbereifung nehmen. Das ja der Reifen solo passt, musst halt das Komplettrad ohne Luft versuchen, da kannst der Reifen ja wieder quetschen. (und leichter ist er ohne Luft ja auch noch :) Und dann so einen kleinen Kompressor, sofern nicht sowieso eine für die Luftfeder da ist. die idee ist prinzipiell gut, aaaber... ... du wirst einen luftlosen tubeless nach einer längeren "zusammenquetschung" mit so einem spielzeugkompressor nicht gefüllt kriegen, weil der druck am felgenrand nicht reichen wird! allesbleibtgut hartmut Mit funktionsfähigem ErsatzRAD ist (schnelle) Selbsthilfe möglich. Wer seinen Urlaub gern auf den ADAC wartend oder in Werkstätten verbringt, fährt mit Ersatz-Reifen oder ganz ohne. Immer dran denken, im Fahrzeug warten is nich! Bei kühleren Temperaturen wirds frisch auf dem Standstreifen, und dann kann der ADAC auch schon mal 2 Stunden brauchen, weil viel los ist (Startschwierigkeiten). Das erspare ich mir mit drei Kindern gern, das Ersatzrad (mit Fahrbereifung) ist in 20 Minuten drauf (max.) und weiter gehts. bis denn, Uwe Lass das Ersatzrad drin wenn es den besten Zustand hat. Je nach Zielgebiet macht es Sinn beide Decken zu fahren bzw. eine davon mitzunehmen. Somit hast Du zwei Optionen um weiterzukommen. Machen die Expeditionsfahrer teils auch, nur die Decken zu fahren wenn im Zielgebiet Felgen oder Werkstätten in Reichweite sind (mit geteilten Felgen auch einfacher). WIe schon gesagt, antriebsseitig wg. Diff. dann gleichartige Reifen. Und wenn Du kannst, hole Dir das Reifenflickset von ARB oder Würth mit den Gummiwürsten. Plus einem guten dauerlauffesten Kompressor (analog Viair). Somit bist Du selbst bei Nägeln im Reifen wieder nach 10 Minuten unterwegs.
Hallo, Das sind 26 mm Durchmesser Unterschied. Nah dran im Vergleich: Ein nagelneuer Reifen und ein Reifen an der 'Verschleissgrenze' auf der gleichen Achse. Wenn der blank gefahrene Reifen GUT ist, nur kein Profil mehr hat, warum willst du damit nicht noch entspannt nach Hause fahren? Wegen des Differentials. Es sollte eine der leichtesten Aufgaben sein, diesen kleinen Unterschied ohne Schaden auszugleichen. . Trotz allem. Jeder sollte es so machen, wir er es gut findet und WICHTIG . wie er sich SICHER FÜHLT. .
Mir hat das Schutzbrief-Froilein am Telefon gesagt, jetzt sei Sonntagabend und der Schutzbrief-Mechaniker komme nicht vor Montag Vormittag. Und genau so war es dann auch. Gruss Flatus
Vorausgesetzt man schleppt auch einen passenden Wagenheber und Schlüssel mit, und die Muttern/Schrauben sind nicht zu fest angeknallt. Beim meinem LT haben sie beim Reifentausch mal einen LKW Schrauber mit Verbrenner gebraucht, um die loszubekommen.
Ist auch eine Frage der Zuladung, des Platzes(meist weniger) und der erwarteten Häufigkeit. Beim mir am Womo das letzte Mal eine Schraube und schleichender Plattfuß ca. im Jahr 2000. Am PKW etwas öfter, aber ich bin noch nie deswegen unterwegs liegengeblieben. Niemand aus meiner Familie hatte in den letzten Jahrzehnten einen platzenden Reifen. Daher setze ich da auf die geringe Wahrscheinlichkeit. Und dann noch das Argument: hast du auch alle Ersatzteile für den Motor immer dabei ? Und wo ist man und wie sehr stört es einen, nicht weiterzukommen ? Da gibt es große Spannen von gute Zeit mit dem Leihwagen bis zu Langeweile in der Pampa und die Fähre ist weg.
Und du wechselst gern ein (linkes) Rad am Standstreifen, wo ständig die LKW an dir vorbeizischen ? Was ist wenn es keinen Standstreifen gibt ? Oder wenn der kaputte Reifen dir den ganzen Unterbau incl. Leitungen zerfetzt hat ? Mit kleinen Kindern oder am Polarkreis ist es wohl schwieriger, aber sollte man nicht immer darauf vorbereitet sein, mal 2h außerhalb des Womos auszuharren ? Macht ihr keine Wanderungen ? RK
Da hilft dann Muttis Haarspay, oder Bremsenreiniger. --> Link Für die Softies kann man auch noch einen Fahrradschlauch empfehlen. Den zwischen Felge und Reifen gelegt mit Spüli eingeseift, etwas aufpumpen dass er den Spalt dichtet und man kann den Autoreifen gut aufpumpen. Ist halt nicht das große Kino für die Umstehenden klappt aber zuverlässig :razz:
Ich hätte nicht mal einen Wagenheber dabei. Dafür gibts Fachbetriebe. Die kommen in D auch sehr zügig, wenn nicht gerade Chaos herrscht. Am Polarkreis bleibe ich im Auto sitzen dreh die Heizung hoch und schenke mir einen Jägermeister ein und warte auf Rentiere. Hilfe kommt dort halt etwas später, aber jeder der vorbeikommt hilft. Nette, hilfsbereite Menschen dort. Übermorgen gehts wieder hin. :D Wir haben zwei Reifen dabei, die zur Not gewechselt werden könnnen. Und wenn das dann einen Tag dauert ist es auch egal... Danke für Eure Inputs! Wir haben uns jetzt für den Reifen und gegen das Ersatzrad entschieden. Einige Gründe: Wenn das auf der Autobahn passieren sollte, egal ob rechts oder links, wechsle ich weder Rad noch Reifen. Es sind genug Penner und Handytipper unterwegs und es wäre nicht das erste Mal, wenn ein Fahrzeug auf dem Standstreifen "abgeschossen" wird. Und was dem armen Radwechsler da passiert, kann man sich ausmalen. Nö, dann rufe ich, wenn‘s sein muss, sogar den Abschleppdienst. Man sagt ja, dass man auf dem Standstreifen nicht im Auto sitzen bleiben soll. Ich bin quasi 3-fach mit Schutzbriefen abgesichert: 1. bei der Versicherung von Generali ist er dabei, wollte ich gar nicht, aber ist in der Schweiz serienmässig dabei. Man könnte noch den Einwand bringen, das sind Italiener.... :D Ok, kein guter Witz! :lach: :lach: 2. beim Automobilclub TCS.... der kommt sogar, wenn ich beim eBike einen Plattfuss habe. 3. über Mercedes, als ich vor vier Jahren in Aix-les-Bains am Karfreitag morgens nicht starten konnte, haben die schnell geholfen. Glück war, dass der Karfreitag in F kein Feiertag ist, aber egal, sie haben ruckzuck den Abschleppwagen geschickt, den Kasten in die Werkstatt gefahren und die haben es innerhalb 4 Stunden repariert (einschl. 2 Std Mittagspause! :D ). Also.... einer von der Dreien wird schon irgendwie helfen können.... und wenn‘s am Heiligabend ist! :wink: Ergänzung.... jetzt habe ich ORC angerufen, von denen die Räder sind, die haben auch Reifen und Felgen da. Der Chef sagte, sie hätten auch schon ein Komplettrad per Overnightkurier für teures Geld nach Frankreich geschickt, weil der Fahrer mit seinem 4x4 dort liegengeblieben war, wo kein Abschleppdienst mehr hinkommt. Er meinte, statistisch gesehen hätte ich nach dem letzten Schaden jetzt wieder 40 Jahre Ruhe! :D Hallo Thomas, Ich würde den Reifen nehmen. Kenne jetzt mehrere Fälle wo der ADAC auf die Schnelle auch keinen auftreiben konnte. Achtung! Sind ja keine PKW Reifen. Bei meinem Reifenfuzzi um die Ecke hat das auch 2 Tage gedauert! Der "normale" Reifenbetrieb hat die garantiert nicht auf Lager! Ich denke wenn es so schlimm wird, das es die Felge zerreißt ist vermutlich eh Schicht. Rkopka schrieb:
Genau so war es bei mir auch! GsD zuhause auf der Einfahrt. Habe ein 1,5 m Rohr gebraucht um die los zu bekommen. Hätte ich unterwegs nicht dabei gehabt. Ich habe jetzt diesen "Handwerker" Schlüssel (mit Getriebe) dabei. War mal ne Empfehlung eines Foristen. Hab das aber (3 x auf Holz klopf) GsD noch nicht ausprobieren müssen. Ich wollte immer schon mal so eine "Feuerwehrübung" machen, weil ich auch nicht weiß ob ich das Ersatzrad unten raus bekomme. (Alko Tief- Rahmen, sehr wenig Platz zum Boden). |
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