Zeit: Dienstag 20.08.2019 bis Montag 09.09.2019
Strecke: Graz – Zagreb – Split – Orebić – Zaton – Graz

Besuchte CP:
Camping Zagreb
Camping Stobreć Split
Camping Nevio
Camping Zaton Holiday Resort
Wir sind am Dienstag um 15:00 Uhr in Graz bei guten 30 Grad und blauem Himmel losgefahren und das erste Hindernis ist gleich nach 50 Metern gekommen. Es wurde gerade eine neue Baustelle eingerichtet und unser Weg zum Urlaub war versperrt. Nach Rücksprache mit den Bauarbeitern konnten wir aber dann aber doch quer durch die gesperrte Straße fahren und den Urlaub beginnen. Ich glaube ich hätte mich sowieso nicht aufhalten lassen, egal was sie gesagt hätten So wie die Reise begonnen hat, so sollte sie heute auch enden. Die Straße zum Campingplatz wird gerade saniert und ist eigentlich gesperrt. Die Zufahrt zum Campingplatz ist aber trotzdem erlaubt. Dh. man kurvt quer durch die Baustelle, muss Baggern und Löchern ausweichen und ruft natürlich große Freude bei den Arbeitern hervor weil man im Weg steht. Der Campingplatz war um die Zeit noch relativ leer, das sollte sich bis zum Abend aber noch ziemlich ändern. Wir haben uns eingeparkt, Tisch und Sessel rausgestellt, uns einmal gemütlich in den Schatten gesetzt (bei 37 Grad) und mit einem eiskalten Bier den Urlaub so richtig beginne lassen.
Nach dem sehr gemütlichen Frühstück, sind wir wieder losgefahren. Der Campingplatz hat sich inzwischen schon wieder geleert, da die meisten schon wieder am Runway zurück in die Heimat waren. Wie gestern war in unsere Richtung sehr wenig Verkehr, in die andere aber Kolonnenverkehr da das Ferienende naht. Bei Split sind wir abgefahren und bis zum Campingplatz war sehr viel Verkehr. Da wir wegen der Hochsaison diesen Platz vorreserviert hatten, war das Einchecken in 1 Minute erledigt. Wir haben einen wunderschönen, riesigen Platz nahe dem Meer bekommen, nur der Weg zu den zwei Waschhäusern war weit.
Wir haben uns mit dem Roller Trogir, Split, Omis und das zugehörige Tal bis weit auf den Berg hinauf angesehen, und auch ein paar ruhige Badetage eingelegt.
Nach ein paar Tagen sind wir von Split nach Stobreć weiter gezogen. Da wir keine Reservierungen hatten, wollten wir früh am Campingplatz sein um einen Platz zu bekommen. Aber eigentlich wäre die Eile nicht not gewesen, es wäre genug frei gewesen. Die Strecke ist eigentlich ganz schön zu fahren, auch landschaftlich finde ich sie durchaus ok. Bei der Abzweigung nach Ploće biegen wir ab weil wir von dort mit der Fähre auf die Halbinsel Pelješac übersetzen wollten. Der Parkplatz im Hafen war noch fast leer, da das nächste Schiff erst in knapp 2 Stunden fahren würde. Wir sind bei den ersten gewesen die aufs Schiff durften, und somit auch fast vor der Rampe für die Ausfahrt gestanden. Die Überfahrt war ruhig und hat ca. 1 Stunde gedauert. In Trpanj sind wir als erster Camper raus und haben eine Kolonne von Wohnmobilen angeführt. Die Straße ist sehr kurvig und geht ordentlich den Berg hinauf, ist aber gerade breit genug dass man entspannt fahren kann. Nach ein paar Kurven haben wir die Kolonne im Rückspiegel nicht mehr gesehen Scheinbar hatten wir ein paar „Flachländer“ hinter uns die mit den Straßenverhältnissen ein Problem hatten. Ich hab auch ein oder zweimal im Internet gelesen dass die Fahrt von der Fähre bis zum Camping Nevio auf der anderen Seite der Halbinsel anspruchsvoll wäre, das kann ich aber nicht so bestätigen. Selbst mit unserem 7 Meter Wohnmobil und dem Wheely hinten dran ist die Strecke wirklich lustig zu fahren wenn man mit Bergstraßen umgehen kann. Am Camping Nevio wurden wir super freundlich begrüßt und gleich in einen Golfwagen verfrachtet. Eine sehr aufgeweckte Kroatin hat uns einige Plätze gezeigt, bis wir den Trauplatz für uns gesehen haben. Auf einer Terrasse, teilweise mit Meerblick wo nur ein Wohnwagen vor uns einen Teil der Aussicht verdeckt hat, aber man trotzdem links und rechts einen super Blick auf das Meer hatte. Der Platz war umgeben von Rosmarin, blühenden Palmen und sogar zwei Bäume im richtigen Abstand für die Hängematte waren vorhanden. Und dass er noch 150 m2 groß war, war das Sahnehäubchen.
Auch hier haben wir wieder eine Mischung aus Faulenzen und Sightseeing betrieben. Korčula und die die Halbinsel nach oben und unten haben wir mit dem Roller ausgiebig besucht. Hier haben wir auch ein paar Tage eine zum Glück nicht zu starke Bora genießen dürfen.
Nach einigen wirklich schönen Tagen in einem für uns bisher unbekanntem Paradies, sind wir schön langsam wieder Richtung Norden aufgebrochen.
Wie bei der Herfahrt sind wir auf der Fährer wieder ganz vorne gestanden. Vor Zadar ist unser Garmin wieder einmal besonders kreativ geworden und hat uns auf einer Spezialstrecke durch Zadar geschickt. Beim Camping Zaton haben wir uns vor der Rezeption eingeparkt, und sind bewaffnet mit einer Liste der freien Plätze losgezogen. Wir haben uns ein paar angesehen, und dann einen schönen Platz direkt vor dem Waschhaus genommen. Irgendwie sind uns die Stellplätze hier heuer sehr klein vorgekommen. Aber nach dem großen Platz in Split, und dem noch viel größeren in Orebić auch kein Wunder. Der Campingplatz war viel leerer als erwartet und sicher auch leerer als im Vorjahr als wir hier waren. Das Programm hier war auch wieder gleich, Faulenzen und herum fahren, wobei es hier schon merklich kühler war als weiter unten im Süden. Und auch hier hatten wir wieder ein wenig Bora und auch ein richtiges Unwetter in einer Nacht. Aber Schäden dürfte es keine nennenswerte gegeben haben.
Am letzten Tag sind wir gegen 10:00 Uhr Richtung Heimat aufgebrochen. Der Himmel war blau, die Temperatur recht angenehm und der Wind war auch nicht stark, perfektes Reisewetter Bis zur Grenze zwischen Kroatien und Slowenien sind wir recht gut und ohne Stau weiter gekommen, die Grenze hat uns dann aber 45 Minuten Zeit gekostet. Ein paar Kilometer vor Marburg war dann noch die Autobahn wegen eines Unfalls gesperrt, und wir mussten eine enge Umleitung durch Dörfer und kleine Wohnsiedlungen nehmen. Bei Hoce konnten wir wieder auf die Autobahn auffahren und weiter Richtung Österreich fahren. Der Rest war dann recht entspannt und ohne Stau.
Und wie immer, auf meiner Homepage gibt es den ganzen Reisebericht und noch mehr Fotos
--> Link





















