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Stattdessen kommt hier unisono immer wieder das gleiche, abgelutschte Ausredeargument: " Es gibt ja NOCH Schlimmere
Tempolimits sind absolut ok und "Spass" macht Autobahn fahren eh nicht mehr!
Was Max aber mit seinem Beispiel Hamburg sagen wollte: Es wird in vielen Fällen immer die Keule heraus geholt, politischer Aktionismus. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird aber nicht kritisch hinterfragt. In Hamburg bringt halt das Dieselverbot in den Strassen nix, genau wie in Stuttgart. Die Probleme liegen halt woanders.
Wenn ich über Umweltschutz rede muss ich über die Wirkung von Maßnahmen nachdenken und zwar nicht nur lokal. Viele (vor allem Politiker) sind da sehr kurzsichtig. Wer z.B. ein Elektroauto fährt und glaubt, nur weil hinten nix raus kommt wäre er umweltfreundlich sollte sich noch mal ein paar Gedanken machen über alle Zusammenhänge.
Ich lebe in einer Industriestadt. Hier eine "Umweltzone" einzuführen wäre geradezu lächerlich.
Aber da es ja hier um das Tempolimit in den Niederlanden geht: Absolut ok! Sollte für jeden akzeptabel sein!
mv4 hat geschrieben:...und das nicht erst seit Greta keinen Bock mehr auf Schule hat und das Segeln für sich enteckt hat
Solche Aussagen mehren sich leider. Sie sind verleumderisch und vergiften den notwendigen Konsens schon im Ansatz. Eigentlich sollten wir "Erwachsene" da etwas gelassener sein. Denn so sind wir für die junge Generation unglaubwürdig.
rhino65 am 14 Nov 2019 10:20:58
Es sollten auf allen Autobahnen in Europa die gleichen Thempolimits gelten. Man kann sich ja Regeln wie in Nordamerika vorstellen: Tempolimit für alle 110 (auch LKW's) und Rechts überholen erlaubt. (Ueberigens gilt in Kanada folgende Bussenregelung: Bei 3maligem massivem Ueberschreiten der Höchstgeschwindigkeit wird das Fahrzeug eingezogen und zwangsversteigert)
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hampshire am 14 Nov 2019 10:45:31
felix52 hat geschrieben:Stattdessen kommt hier unisono immer wieder das gleiche, abgelutschte Ausredeargument: " Es gibt ja NOCH Schlimmere Umweltschädlinge".
So wird dat nix... :mrgreen:
Damit hast Du recht. Langsamer fahren bedeutet geringeren Schadstoffausstoß. Ich bin einfach nur müde davon, dass die Maßnahmen nicht nach ihrer faktischen Wirksamkeit angegangen werden, sondern nach ihrer Öffentlichkeitswirkung. Das das als Ausrede diffamiert wird ist genauso absurd wie die Argusaugen auf eine Greta Thunberg, von der vermutlich nun auch noch verlangt wird, dass sie methangasfrei furzt.
Es ist wie ein Gärtner, der Unkraut bei akuter Dürre jätet. Eine zweifelsfrei sinnvolle Tätigkeit, das Jäten. Wenn aber die Pflanzen gerade verdursten kann man hinterfragen, ob die Konzentration auf das Wesentliche nicht bedeuten würde, die Pflanzen erst einmal zu wässern und zu einem späteren Zeitpunkt das Jäten fortzusetzen. Das ist kein Sprechen gegen das Jäten, keine Ausrede.
So wird das nix.
Für diejenigen von uns, die finanziell auf der sorgenfreieren Seite sind: Eine einfache Möglichkeit übrigens einen Beitrag zu leisten ist es neben Einsparungen den eigenen CO2 Verbrauch zu ermitteln und über ein Portal wie atmosfair zu kompensieren.
Tinduck am 14 Nov 2019 10:56:41
Das erinnert mich allerdings an die Ablaßkäufe im Mittelalter... das Gewissen wird rein, sonst passiert nicht viel.
Jaaa, ich weiss auch, dass die CO2-Kompensationszahlungen in Umweltprojekte fliessen. Aber für mich hat das trotzdem ein Geschmäckle. Lieber selber was tun, und wenn man nur seine (nicht verzichtbaren) Plastiktüten mehrfach benutzt...
bis denn,
Uwe
Rollator am 14 Nov 2019 11:40:39
RichyG hat geschrieben:Solche Aussagen mehren sich leider. Sie sind verleumderisch und vergiften den notwendigen Konsens schon im Ansatz. Eigentlich sollten wir "Erwachsene" da etwas gelassener sein. Denn so sind wir für die junge Generation unglaubwürdig.
Sind wir das? Ich denke, in der Schule könnte manmal lernen, wie es in diesem Land noch in unserer Jugend ausgeschaut hat. Am Rhein wurde das Auto Samstags gewaschen und danach in dem Wasser die Fotos entwickelt, es stank überall nach Abgasen, Vögel fielen bei Smog tot vom Himmel, die Wälder waren vom sauren Regen kaputt und an manchen Tagen war der Himmel diesig vom Dreck, das Ozonloch wurde immer größer etc.
Insofern könnte man schon voller stolz sagen, man hat zwar nicht alles geschafft, aber eine ganze Menge. Das sollte glaubwürdiger sein als ultimativ und agressiv vorgetragene Maximalforderungen, wie sie oft bei Pubertierenden zu beobachten ist. Erst recht sollte man nun nicht all diesen Maximalforderungen blind hinterherlaufen, zumal diese auch von Ideologen gepusht werden, die schon vor Jahrzehnten den Plan hatten, den Spritpreis auf 5 DM zu bekommen, um damit den Autos den Garaus zu machen.
Wenn ich Lust auf ein Land habe, so wie es diesen Ideologen wohl vorschwebt, gehe ich nach Nordkorea.
bernie8 am 14 Nov 2019 11:53:14
Hallo Max,
Ich bin einfach nur müde davon, dass die Maßnahmen nicht nach ihrer faktischen Wirksamkeit angegangen werden, sondern nach ihrer Öffentlichkeitswirkung
So sehe ich das auch. Wir haben hier auf unserer Autobahn (A 555) auch Tempolimits. Der Umwelt bringt das gar nix, weil sich Morgens und Abends kilometerlange Schlangen dreispurig im 1. Gang hin und her schieben.
thomas56 am 14 Nov 2019 12:00:18
Rollator hat geschrieben:Wenn ich Lust auf ein Land habe, so wie es diesen Ideologen wohl vorschwebt, gehe ich nach Nordkorea.
warum so weit weg? Mir würde es reichen wenn sie in Deutschland einen Zaun ziehen und jeder darf nur einmal wählen auf welche Seite er möchte! Umweltdenken ist ok, aber alles in ein nichtmachbares unüberlegtes Zeitfenster zu setzen ich nur noch Schwachsinn. Das Ergebnis zeigt schon erste Wirkungen, unsere starke Säule, die Automobilindustrie mit allen Zulieferern ist am bröckeln und gepaart mit hohen Arbeitsplatzvernichtungen.
hampshire am 14 Nov 2019 13:01:40
Tinduck hat geschrieben:Das erinnert mich allerdings an die Ablaßkäufe im Mittelalter... das Gewissen wird rein, sonst passiert nicht viel.
Ja, da kann man Parallelen ziehen. Es ist schwer „richtig“ zu handeln. Jeder zeigt mit dem Finger auf Andere. Meschen, die „zu schnell“ fahren, Fleisch essen oder Plastiktüten kaufen kann man alltäglich sehen. Es ist so einfach damit Politik zu machen. Währenddessen bleiben Unternehmen, die Dreck produzieren mehr oder weniger geschützt vor finanziellen Auflagen im Hintergrund.
Gast am 14 Nov 2019 13:49:25
hampshire hat geschrieben:...Jeder zeigt mit dem Finger auf Andere...
Das ist schon richtig, dabei zeigen ja immer noch drei Finger auf jeden selbst :wink:
Mich stört das Tempolimt in NL überhaupt nicht, weil ich mit dem Womo sowieso >3,5t unterwegs bin und daher nie schneller fahre (auch nicht, wenn ich es dürfte). Mit dem PKW wäre ich auch für ein generelles Tempolimit in Deutschland. Im Urlaub reichen mir auch 100km/h, im Alltag würde ich mir 130km/h wünschen. Ich habe einen lieben Menschen auf der Autobahn bei hoher Geschwindigkeit verloren, seither hat sich meine Beziehung zum Schnellfahren deutlich verändert.
StefanF am 14 Nov 2019 16:48:42
Das ist schon richtig, dabei zeigen ja immer noch drei Finger auf jeden selbst :wink:
Du hast natürlich Recht, jeder sieht gern bei den anderen, was sie gefälligst zu unterlassen haben. Alle, die gern langsam fahren, sind für ein Tempolimit. Veganer sind für fleischloses Essen (meist mögen die sowieso nur Kuchen und Nudeln) etc. Ich könnte z. B. gegen Hundehalter sein, deren Hunde ja Fleisch fressen und deren Hinterlassenschaften mit einer Plastiktüte entsorgt werden müssen. So werden wir uns alle gegenseitig zurechtweisen. Alle sind mit ihrem schlechten Gewissen unterwegs. Die wirklichen Probleme werden aber so nicht gelöst.
Gruß, Stefan
Parkhotel am 14 Nov 2019 19:20:13
Das ist genau die Entschleunigung die wir doch alle immer im Urlaub suchen ... ... Danke, Greta
cbra am 14 Nov 2019 19:39:22
schade dass scherze und frozzeleien nicht im passenden thread bleiben können
und ja - wenn wir in paar jahren so zum surfen fahren ist mir das auch recht - glaube es aber nicht
und ja - danke greta - finde sie sehr wichtig für uns alle - hat aber NULL mit dem thema hier zu tun die gute - sie kann ja nicht überall sein
in NED stehen bauprojekte wegen schadstoffen, und dass man die projekte weiterbringen kann wird an allen schrauben gedreht, zunächst an einer der einfachsten und verträglchsten - dem tempolimit. zumindest entnehme ich das vielen nachrichten zum thema.
DonCarlos1962 am 15 Nov 2019 00:23:16
So ganz verstehe ich das nicht. Da werden Bauprojekte wegen fehlender CO² Ressourcen nicht gebaut, dafür das Tempolimit heruntergesetzt.
Abgesehen davon, dass es nicht allzuviel bringen wird, weil schon jetzt nicht jeder auf der Autobahn die höchste, erlaubte Geschwindigkeit fährt, was zu einem Teil der bereits heute bestehenden Beschilderung, dem Verkehrsaufkommen, den Baustellen und dem freiwilien Verzicht geschuldet ist. Außerdem soll das Tempolimit nur auf folgenden Autobahnen gelten:
Außerdem soll die Beschränkung nur tagsüber zwischen 6 und 19 Uhr gelten. Nachts darf auf den betroffenen Strecken auch weiterhin die bisherige Obergrenze von 130 Kilometern pro Stunde gefahren werden.
Was soll da noch als Gewinn herauskommen??
Zudem gehören die Niederlande zu den größten Importeuren von Strom aus Deutschland.
Dieses CO² wird für sie derzeit im Ausland "produziert". (Durch Verstromung der Kohle vom Rheinischen Braunkohlerevier?)
Das soll sich zwar in der Zukunft ändern, man will vom Importeur zum Exporteur durch erneuerbare Energien werden, aber noch ist es nicht soweit. Einige Elektrische Windmühlen werden in den Niederlanden gar nicht mehr ans Stromnetz angeschlossen, sondern über die Umwandlung in Wasserstoff direkt ans Gasnetz. Die Verlußte sind hoch, aber scheinbar hinnehmbar. Die Ziele sind hoch gesteckt.
LG Carsten ...der etwas an Augenwischerei glaubt.
volley97 am 15 Nov 2019 08:00:14
Perfekt geschrieben Carsten, das ist der reinste Scherz, messbar, wird diese sinnlose Aktion rein gar nichts bringen.
Natürlich sollte jeder etwas tun (z.B. Jenkeexperiment Plastik - welches im Fernsehen kam, mal anschauen) jedoch muss sich das "Große" global drehen, sonst wird sich nichts ändern, dazu gehören z.B. * Die größten 15 - 20 Schiffe, welche mit Schweröl unterwegs sind, stillzulegen * die ganzen Schiffsreisen a) zu reduzieren b) stark (z.B. durch Umweltbeitrag) zu verteuern, damit dies kein Massentourismus mehr ist - passiert nicht, weil die werden ja jedes Jahr mehr und größer - eines der letzten, welche gerade vom Stapel gelaufen sind, mit Kartbahn, Rutschenparadis - krank! * was bringt es denn, wenn wir Kohlekraftwerk und Atomkraftwerke abbauen und gefühlt "100km" weiter dutzende neue geplant sind? * sämtliche Rennveranstaltungen & deren Trainings - aber hier geht es um das Geld - wenn jede Rennstrecke als Biotop umgebaut wird, da kommen etliche Bäume und "Teiche" zusammen * die heutige Just-in-Time Produktion erzeugt das hohe LKW Aufkommen, auch hier wäre es sinnvoll, vielleicht mal wieder über das ein oder andere Schienenstück nachzudenken - nicht einfach, wie so vieles, aber eine Möglichkeit * Fliegen in der laufenden Form ist ebenfalls viel zu billig - "politisch, ich weiß" - "kein Geld da für z.B. Altersvorsorge" aber um jedes 3. WE auf Malle zum feiern, shoppen in London, WE in Italien, etc. geht alles - diese vielen Flugzeuge erzeugen heftige Umweltprobleme (mal dazu auch schauen, wie der Notfallplan über der Pfalz ist, wie oft da schon dieses Jahr "Sprit" der Flugzeuge abgelassen wurde - krass, so gesund ist das sicher nicht, dauern Flugbenzin in den Wald zu kippen...….. * gleiches gilt für die Entsorgung von Plastikmüll und Batterien - alle denken dass dies vollständig recycelt wurde, und wissen nicht, wie viele herrliche Fleckchen in der Welt heute eine Sondermülldeponie geworden sind - Geld regiert die Welt.
Ich weiß, dass hier sehr viel diskutiert werden kann, aber es muss sich im Großen und Global ändern, sonst wirkt hier nichts mehr. Wenn in den ganzen aktuellen Diskussionen, tatsächlich Projekte wie Gletscherverbauung Pitztal/Ötztal auch nur ansatzweise in Betracht gezogen werden, brauchen wir über alles andere nicht zu sprechen, weil wenn von Oben nichts korrekt und sinnig entschieden wird, geht es weiter mit der ganzen Zerstörung von allem, das ist ähnlich der Rentenlüge & Aktionen seitens der Politiker.
Anfangen kann eigentlich jeder Camper mal direkt in unserem Bereich & Thema, wenn wir selbst wieder darauf achten, den Müll nicht überall fremd und unzweckmäßig zu entsorgen, keine Chemie WC oder allgemeine Fäkalien ständig irgendwo in die "weite Welt" zu verteilen, und Plätze / Sanitärhäuser (Fremdeigentum) wieder behandeln wie früher - "wir könnten ja die nächsten sein", die z.B. das WC / Waschbecken benutzen wollen, also hinterlassen wir es sauber und unzerstört :ja: Beispiel dazu: gehe mal im Winter, z.B. Weihnachten / Sylvester am Spätvormittag oder Abend in das Frauen-Waschhaus am Campingplatz Edelweis im Stubai - da fällst Du vom Glauben ab, in welcher Welt wir leben :eek: :? (wir reden hier nicht vom Einzelfall, war 9 Jahre in Folge Saisonal 7 Monate dort) :wink:
In diesem Sinn schönes WE 8)
wolfherm am 15 Nov 2019 08:47:40
Moderation:Erinnert ihr euch noch an den Titel dieses Themas? Prima. Dann bleibt bitte dabei. Vielen Dank.
rolf51 am 15 Nov 2019 10:14:16
Hallo, wenn einem der Umweltgedanke wichtig ist, ist ein Tempolimit der richtige Schritt. Wir benötigen viele Schritte und können nicht bei jedem sagen "es bringt nicht". Alleine schon mit dem Womo können wir mit 90kmh, statt 120kmh über 30% Sprit sparen, damit auch weniger Abgase.
cbra am 15 Nov 2019 10:29:05
rolf51 hat geschrieben:Hallo, wenn einem der Umweltgedanke wichtig ist, ist ein Tempolimit der richtige Schritt. Wir benötigen viele Schritte und können nicht bei jedem sagen "es bringt nicht". Alleine schon mit dem Womo können wir mit 90kmh, statt 120kmh über 30% Sprit sparen, damit auch weniger Abgase.
richtig - wenn ich den wwf co2 abdruck berechne schlägt das womofahren schon brutal zu - da gibst am allermeisten optimierungspotential
langsamer fahren wäre schon schlau....
hampshire am 15 Nov 2019 11:14:19
cbra hat geschrieben:richtig - wenn ich den wwf co2 abdruck berechne schlägt das womofahren schon brutal zu - da gibst am allermeisten optimierungspotential
langsamer fahren wäre schon schlau....
Menschen, die keinen Draht zum Womo haben werden sagen: Stehen lassen und umweltverträglicher Urlaub machen (oder gleich gar nicht). Genau wie die Menschen, die nicht gerne etwas flotter fahren Tempolimits verlangen, Menschen, die Veganer sind Fleischesser verdammen, und... und... und...
Am Ende fordern alle Gesetze, die "die Anderen" disziplinieren sollen und einen selbst nicht belasten, da man selbst ja nicht die Neigung hat. Genau diese Form der Emotionalität muss aus der Diskussion weichen. Nur dann kann man die großen Herausforderungen auch klar, konsequent und vor Allem gemeinsam angehen.
DonCarlos1962 am 15 Nov 2019 11:21:02
rolf51 hat geschrieben:Alleine schon mit dem Womo können wir mit 90kmh, statt 120kmh über 30% Sprit sparen, damit auch weniger Abgase.
Lieber Rolf,
diese Aussage ist vielleicht genau so verallgemeinert, wie die, dass das Tempolimit auf 100Km/h in den Niederlanden nicht viel bringt.
Moderne 3,5To Ti-/ oder Kasten-Wohnmobile sparen keine 30% mehr, in diesem Bereich. Tatsächlich brauchen wir auf der Landstraße mit 80-90 Km/h etwa 8,5L im 5.ten Gang, auf der Autobahn mit Tempomatgesteuerten 115 Km/h, dafür im 6.ten Gang, 9,3L!
Diese 0,8 Liter Unterschied sind natürlich immer noch ein Argument und richtig.
Aber ich glaube einfach nicht an die propagierte "Große Ersparnis". Das sind keine 30%!
Auch mit dem PKW bei weitem nicht. Ob ich 100Km/h fahre oder 120Km/h fahre, macht bei meinem kleinen Diesel-PKW etwas über einen halben Liter - und damit CO² aus, mehr nicht.
Und wenn ich als Regierung schon den mutigen Schritt unternehme das Tempolimit auf 100Km/h herunter zu regeln, dann bitte auch ganz. Ohne die vielen Ausnahmeregelungen! Da würde ein Schuh draus.
Und bitte auch Landstrom für alle (Übersee-)Schiffe in den Niederländischen Häfen vorschreiben, da laufen, wie auch bei uns, die Schweröldiesel unentwegt zur Stromerzeugung. Das allein würde wohl schon reichen, um das Tempolimit überflüssig zu machen!?
Hier in Deutschland ist der Ruf nach einem generellen Tempolimit gerade wieder einmal abgeschmettert worden.
Aber, ich denke es ist eine Frage der Zeit. 130Km/h anstatt als Richtgeschwindigkeit zur Maximalgeschwindigkeit zu erklären wäre ein guter, erster Schritt.
Ich habe Respekt vor den Niederländern, die tun etwas.
LG Carsten
thomas56 am 15 Nov 2019 11:26:44
hampshire hat geschrieben: Menschen, die keinen Draht zum Womo haben werden sagen: Stehen lassen und umweltverträglicher Urlaub machen (oder gleich gar nicht). Genau wie die Menschen, die nicht gerne etwas flotter fahren Tempolimits verlangen, Menschen, die Veganer sind Fleischesser verdammen, und... und... und...
das führt auf längerer Sicht zur Spaltung der Gesellschaft. Fängt es langsam am Stammtisch an und geht dann über Arbeitsplatz, Sportverein bis hin zur Familie immer weiter. Alle Ideologen werden auf Dauer einen riesen Scherbenhaufen hinterlassen.
rkopka am 15 Nov 2019 11:32:54
DonCarlos1962 hat geschrieben:Moderne 3,5To Ti-/ oder Kasten-Wohnmobile sparen keine 30% mehr, in diesem Bereich. Tatsächlich brauchen wir auf der Landstraße mit 80-90 Km/h etwa 8,5L im 5.ten Gang, auf der Autobahn mit Tempomatgesteuerten 115 Km/h, dafür im 6.ten Gang, 9,3L!
Beim Alkoven ist das schon mehr. Ich habe getestet und brauche von 90-110km/h(GPS) fast 1l mehr für alle 10km/h mehr (Verbrauch über eine längere Strecke, fast nur AB). Darüber sind noch größere Differenzen zu erwarten. Landstraße mit anderem Gang mit AB/Tempomat zu vergleichen ist nicht sehr aussagekräftig. Schlechte Landstraßen in Ungarn haben mir auch mal einen Verbrauch von unter 10l verschafft, sonst knapp 12l im Schnitt, einfach weil es nicht so schnell ging.
RK
DonCarlos1962 am 15 Nov 2019 11:47:05
rkopka hat geschrieben:[ Landstraße mit anderem Gang mit AB/Tempomat zu vergleichen ist nicht sehr aussagekräftig. RK
In unserem Fall schon, weil wir Landstraße eben nicht im letzen Gang fahren können, weil die Drehzahl zu niedrig ist. Es ist eben ein Real-Vergleich.
Vielleicht wird der Mehrverbrauch eines Alkovenmobiles, durch den Minderverbrauch eines Kastenwagen, kompensiert?
LG Carsten
wolfherm am 15 Nov 2019 11:50:23
Ich mach hier mal zu. Das Thema Geschwindigkeitsbeschränkung in NL ist durch. Die letzten Beiträge drehen sich im Kreis um andere Themen, die hier nicht hin gehören. Dafür könnt ihr ein eigenes Thema aufmachen.