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Sicherungsautomat - Schutzschalter Hymer Ti


Inselmann am 22 Nov 2019 18:29:23

Kann mir bitte einer der Elektrofachmaenner sagen was dieses Teil genau ist? Habe schon Google bemueht, werde aber nicht ganz schlau.

Vielen Dank schon mal.

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Gast am 22 Nov 2019 19:15:42

Das ist ein Leitungsschutz-Differenzstromschalter, also ein Kombigerät.
Er schaltet bei einem Differenzstrom zwischen Phase und Neutralleiter von 0,01A bzw. bei einer Überlastung von 10A gemäß B-Kennlinie.

Gruß, Holger

proff56 am 22 Nov 2019 20:04:32

Nicht ganz korrekt ist die Aussage, dass dieser 10mA-Typ (erst) bei 10mA auslöst - dass geschieht i.d.Regel bereits ab ca 5mA (bei üblichem Wechselstrom Sinuswelle)

Das "Kombigerät" etwas einfacher ausgedrückt:
Sicherungsautomat und Fi-Schutzschalter in einem Gerät.

Fachlicher ausgedrückt (ähnlich wie von Holger gesagt): ein FI/LS-Schalter,
also ein Leitungsschutzschalter, der (dieser hier) für 10A Nennstrom (Auslöse-Charakteristik Typ B) ausgelegt ist und kombiniert mit einem RCD Typ 10mA ist.
Dieser Schalter erfüllt gleichzeitig die Funktion als Hauptschalter, um den Stromkreis des WoMos allpolig trennen zu können. Nebenbei: Das Fabrikat KOPP ist eines der preiswertesten ... (würde ich niemals empfehlen) :roll: :oops: .

Laut Vorschrift wird als RCD lediglich 30mA gefordert; ein Typ mit 10mA ist empfindlicher. Vorteil bei 10mA ist, dass bereits viel kleinere Fehlströme bemerkt werden werden (das kann aber auch von Nachteil sein, wenn z.B. ein Warmwassergerät angeschlossen wird).

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Inselmann am 22 Nov 2019 20:48:39

Vielen Dank fuer eure Antworten. Ich habe den nicht gekauft, der war schon drin. Aber mit 10A ist der doch zu niedrig, oder?

proff56, welchen wuerdest du mir denn empfehlen zu kaufen? Und wieviel A sind denn erlaubt? 16A?

MountainBiker am 22 Nov 2019 20:57:31

Hallo,

naja so schlecht ist Kopp nicht (liegt preislich auch gleichauf mit den üblichen Verdächtigen Siemens, ABB... nur das Sortiment ist stark eingeschränkt)!

Darf ich fragen um welchen Hymer es sich handelt, bei meinen Tramp SL ist eine klassische FI/LS Kombination verbaut:
Bild

10A ist mehr als genug, mehr kann auch die interne Verkabelung nicht belastet werden, also auf keinen Fall austauschen gegen einen größeren!

Inselmann am 22 Nov 2019 21:09:39

MountainBiker hat geschrieben:10A ist mehr als genug, mehr kann auch die interne Verkabelung nicht belastet werden, also auf keinen Fall austauschen gegen einen größeren!


Vielen Dank fuer die Antwort, das beruhigt mich erst mal. Aber die Truma mit ihren 1800W braucht ja schon ca 8A alleine :eek:
Nen Toaster oder Wasserkocher (Wasserkocher 3000W :lol: ) darf ich dann ja wohl nicht mehr dazu anschalten.

Sorry beinahe vergessen, ist ein Hymer T622 Bj 2007. Aber der Fi war so nicht orginal drin.
Weiss nicht ob das wichtig ist, ist auch mit UK Zulassung (also Rechtslenker)

MountainBiker am 23 Nov 2019 08:34:41

Hallo Inselmann,

Deinen 3kW Wasserkocher würde ich überdenken, die verbauten Steckdosen und die Verkabelung sind für solche Verbraucher nicht ausgelegt! Hast Du schon mal den Stecker nach Gebrauch abgezogen und die Temperatur gefühlt, selbst bei meinen 1700W "kettle" ist das schon der Fall (heiss)! Das Bordnetz ist halt ein Kompromis aus Gewicht und Nutzbarkeit!

Inselmann am 23 Nov 2019 10:01:04

MountainBiker hat geschrieben:Hallo Inselmann,

Deinen 3kW Wasserkocher würde ich überdenken, die verbauten Steckdosen und die Verkabelung sind für solche Verbraucher nicht ausgelegt!


Sorry, der 3000W Wasserkocher war nur ein Scherz. Sowas benutzt man nicht im Wohnmobil. Trotzdem danke fuer deinen sachlichen Hinweiss.
Es wird oft vergessen das auch die 230V Verkabelung ihre Grenzen hat, selbst zuhause :ja:

Auch die ganzen elektrischen Heizluefter die auf Campingplaetzen benutzt werden treiben das Bordnetz sicher an die Grenzen.

proff56 am 23 Nov 2019 11:29:39

MountainBiker hat geschrieben:naja so schlecht ist Kopp nicht (liegt preislich auch gleichauf mit den üblichen Verdächtigen Siemens, ABB... nur das Sortiment ist stark eingeschränkt)!

Inwiefern ist dessen Sortiment stark eingeschränkt?? ..... Kopp stellt in sehr vielen Bereichen viele elektrische Produkte her, und es gibt Bereiche wie Schukostecker etc, die sind absolut akzeptabel. Aber im Bereich Schalterprogramm oder Sicherungsautomaten etc liegt Kopp in einem Qualitätsbereich, den manche Elektroinstallateure nicht vertreten können. Ich habe jahrelang die Erfahrung machen müssen, dass letztgenannter Bereich von Kopp qualitativ sehr unzuverlässig ist.

MountainBiker hat geschrieben:10A ist mehr als genug, mehr kann auch die interne Verkabelung nicht belastet werden, also auf keinen Fall austauschen gegen einen größeren!


Woher stammt dieses Wissen? :roll:
Wohnmobile etc müssen schon viele Jahre nach DIN-VDE0100-721 installiert werden. U.a. wird darin ein RCD und für die Leitungen ein Mindestquerschnitt von 1,5qmm gefordert. Und die können i.d.Regel immer bis 16A belastet werden.

MountainBiker am 23 Nov 2019 12:17:14

Woher stammt dieses Wissen?


Ich habe wie der TE einen Hymer und darum geht es! Ich habe mir eine detailliertes Bild über die Elektroinstallation gemacht und diverse Steckdosen wegen Umbau ausgetauscht. Natürlich ist die Verkabelung Vorgabengemäß ausgeführt, aber die Verbindungen zu den Steckdosen und Kontakte der verwendeten Schalterserie geben die Nennbelastung nicht her - also eigene Erfahrung!

Das Erhitzen von 1,8l Wasser mit einem Wasserkocher ca. 1700 Watt führt zu sehr heissen Steckerkontakten (über 70 Grad) obwohl die Schraubverbindungen in Ordnung waren, dies konnte an allen Steckdosen nachvollzogen werden. Deshalb habe ich den Heizlüfter (Ecomat) an eine eigene Leitung mit WAGO-WINSTA®-MIDI-Steckern direkt am WAGO-Verteiler angeschlossen!

Übrigens ich kenne auch viele Elektroinstallateure und war auch in diesem Bereich tätig - es wird auch über Siemens "geschimpft" nicht nur über Kopp... Persönlich bevorzuge ich ABB und Siemens (Schalterprogramme aber Busch-Jäger) weil man alles bekommt z.B. mehrpolige Gruppenschalter mit Nullstellung... Das bieten nicht alle Hersteller!

Meine Meinung dazu!

Inselmann am 23 Nov 2019 12:48:30

proff56 hat geschrieben:Woher stammt dieses Wissen? :roll:
Wohnmobile etc müssen schon viele Jahre nach DIN-VDE0100-721 installiert werden. U.a. wird darin ein RCD und für die Leitungen ein Mindestquerschnitt von 1,5qmm gefordert. Und die können i.d.Regel immer bis 16A belastet werden.


Deshalb ja meine Frage, ich kriege ja auch 16A (theoretisch) ueber den blauen CEE Stecker rein.

Bitte beachten, dieser FI war orginal nicht in meinem Hymer verbaut. Da war ueberhaupt keiner drin, nur ein Sicherungsautomat.
Den hat mir jemand geschenkt, neu und verpackt.

Wenn ich mir die ganze Verkabelung (von Hymer orginal) so als teilgebildeter Laie anschaue, dann wuerde ich am liebsten das alles neuverkabelt haben auf der 240V Seite. Viele Kabelstraenge sind teilweise aufgerollt (wahrscheinlich Kostenreduktion, ein Kabelbaum fuer alle Modelle) und die 240V Kabel sind an die dicken 12V Straenge mit Kabelbindern befestigt.
Und auch die klapprigen Steckdosen sind auch nicht gerade vertrauenerweckend. Aber das sind ja UK Typ Dosen und keine Schuko.

proff56 am 23 Nov 2019 13:52:31

Es ging ja aber nicht um subjektive Bevorzugung eines Fabrikats oder einer "einzeln" gemachten technischen Erfahrung, sondern um eine fachliche Beurteilung.

Ohne fachliche Begründung bzw. Kenntnis über die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort halte ich pauschale Aussagen wie "kann nicht belastet ... " oder "darf auf keine Fall ausgetauscht werden" für überzogen und sogar fachlich falsch. Solche Äußerungen können den Fragenden nicht nur irritieren, sondern auch zu unnötigen Konsequenzen verleiten und/oder zu vermeidbarem Ärger führen.

MountainBiker hat geschrieben:...aber die Verbindungen zu den Steckdosen und Kontakte der verwendeten Schalterserie geben die Nennbelastung nicht her - also eigene Erfahrung! ...

Auch in einer Gebäudeinstallation können die Schukosteckdosen bereits bei weniger als Nennbelastung sehr heiß werden - aber ohne die verwendeten Bauteile im WoMo bei "Inselmann" zu kennen bzw. korrekt zu nennen, wie kann man da solche Rückschlüsse ziehen? :oops:

MountainBiker hat geschrieben:...zu sehr heissen Steckerkontakten (über 70 Grad) obwohl die Schraubverbindungen in Ordnung waren, dies konnte an allen Steckdosen nachvollzogen werden. .
Dann könnte der Grund auch am Stecker liegen, was meistens sogar der Fall ist - und auch bei Gebäudeinstallationen häufig vorkommt. :eek:

MountainBiker hat geschrieben:.. es wird auch über Siemens "geschimpft" nicht nur über Kopp... ... Das bieten nicht alle Hersteller!

Nun ja - aber ebenso bietet Kopp viele Teile, die andere Hersteller nicht bieten können. :roll:

proff56 am 23 Nov 2019 14:03:35

Inselmann hat geschrieben:Deshalb ja meine Frage, ich kriege ja auch 16A (theoretisch) ueber den blauen CEE Stecker rein.
...
Wenn ich mir die ganze Verkabelung (von Hymer orginal) so als teilgebildeter Laie anschaue, dann wuerde ich am liebsten das alles neuverkabelt haben auf der 240V Seite. .... Aber das sind ja UK Typ Dosen und keine Schuko.

Korrekt, es nützt Dir wenig, den Strom zu begrenzen, wenn technischer Mangel im WoMo vorliegen sollte.

Du zeigst Skepsis, ob die vorhandene 230V-Technik in Ordnung ist - solche Verantwortung des Betreibers/Besitzers finde ich gut und vermisse ich häufig bei meinen Begutachtungen. Und letzteres wäre der sicherste Weg zu erkennen, ob deine Bedenken angebracht sind. Nicht alles was schlecht aussieht, muß auch gleich geändert werden. In erster Linie geht es um Sicherheit, bzw. Vermeidung unnötiger Gefahren.

Der eingebaute FI/LS von Kopp mit 10mA und Nennstrom 10A ist (mit genannten Einschränkungen) völlig i.O. - seine korrekte Funktion kann ein Fachmann leicht prüfen. Und ein qualifizierter Fachmann kann auch die vorhandene Installation begutachten (sofern er sich mit den zuständigen Vorschriften auskennt, was leider zu häufig nicht der Fall ist - meine Erfahrung!).

MountainBiker am 23 Nov 2019 14:13:36

aber ohne die verwendeten Bauteile im WoMo bei "Inselmann" zu kennen bzw. korrekt zu nennen, wie kann man da solche Rückschlüsse ziehen?


Genausowenig solltest Du Schlußfolgerungen treffen über die von mir durchgeführten Tests an "meiner Installation"!!! Einen Sicherungsautomaten gegen einen größeren auszutauschen ohne komplett überprüft zu haben, ob die Installation das hergibt ist noch viel mehr gewagt (so etwas macht man nicht, unabhängig davon was in der VDE0100 steht)!

Nur meine Meinung!

Gast am 23 Nov 2019 14:51:50

Es ist Haarsträubend wie hier geabtwortet wird -> Lass den Drin ->
Das ist ein Schutzschalter und keine Sicherung ,!
hier Kombiniert und ich wweiss nicht wieviel Kraftwerke im WoMo laufen sollen ..

--> Link
gleich die erste Antwort war doch korrekt , wenn Du das nicht verstehst musst du eh zum Fachmann -> Sorry . bin kein Fachmann .

proff56 am 23 Nov 2019 19:41:27

MountainBiker hat geschrieben: Genausowenig solltest Du Schlußfolgerungen treffen über die von mir durchgeführten Tests an "meiner Installation"!!! Einen Sicherungsautomaten gegen einen größeren auszutauschen ohne komplett überprüft zu haben, ob die Installation das hergibt ist noch viel mehr gewagt ...


Gewagt ist vielmehr, dass Du mit Deiner Aussage dem Wohnmobil von "Inselmann" ohne fundierte Hinweise unterstellen willst, es sei zum Zeitpunkt der Erstellung nicht regelkonform installiert worden. Auch hat "Inselmann" vorher keinen Kommentar abgegeben, welcher Deine unmittelbare Warnung begründen könnte - hierzu trägst du lediglich Deine eigene, subjektive Wahrnehmung bezüglich Deines eigenen Wohnmobils vor. Dann aber wäre jedes Wohnmobil von Deiner Warnung betroffen und dass wiederum würde den "Stand der Technik" in Frage stellen. Jemandem zu raten, die Installation fachlich überprüfen zu lassen, dies halte ich für eine angemessene und fürsorgliche Geste - aber lediglich nur das Verunsichern halte ich für unfair. Also bitte keine Haarspalterei, nur weil ich Deiner Meinung widerspreche. Fachlich begründete Gegenmeinung höre ich gerne, denn daraus kann man auch lernen.

Wir hatten das Thema "... was dieses Teil genau ist ..."
"Inselmann" schrieb (Zitat): "ist ein Hymer T622 Bj 2007. Aber der Fi war so nicht orginal drin" und " ..ich kriege ja auch 16A (theoretisch) ueber den blauen CEE Stecker rein."

Aus diesen Infos sehe ich keinen Grund zur "Panikmache" - im Gegenteil, ein Fachmann darf hieraus ableiten, dass "die Installation das hergibt". Welche Art von "Schutzschalter" ursprünglich installiert war, wissen wir nicht. :roll:

MountainBiker am 23 Nov 2019 23:53:36

Hallo,

auf die fehlerhaften Interpretationen von proff56 will ich gar nicht eingehen, der TE hat eine Kombination RCD/LS 10mA/10A bestückt das ist Fakt. Das hat einen Grund, eine Veränderung daran durchzuführen ohne die Installation dahinter zu überprüfen wird kein Fachmann durchführen.

Und Inselmann muss das auch gar nicht. Die Kombi wird Ihren Dienst verrichten!

Meine Meinung dazu!

proff56 am 24 Nov 2019 12:06:39

"What is right is not always popular, and what is popular is not always right․ Albert Einstein"
Mit dem Motto von "Inselmann" denke ich, dass er selber entscheiden kann, welche Antworten für ihn ausreichend begründet sind. :lol:

ät MountainBiker:
Eine (auch fachliche) Diskussion kann "fehlerhafte Interpretationen" sicherlich nicht immer vermeiden. Aber eine lediglich in den Raum gestellte Behauptung mit fehlender Begründung dient m.E. nicht der Beantwortung der Themenfrage - sie dient eher einer emotional unglücklichen Diskussionsentwicklung. Nicht böse gemeint, okay? :oops:

Inselmann am 24 Nov 2019 21:16:54

Helge, ich geb dir vollkommen Recht :lol:

Fuer mich war nur wichtig ob der eingebaute FI brauchbar ist oder nicht. Und fuer meine Zwecke wohl voellig ausreichend.

Ich habe mir nur mal alles genau angeschaut weil wir diesen Winter verstaerkt im Wohnmobil sein werden und ich mangels Sonne meistens am Landstrom haengen werde. Und wenn ich schon am Landstrom bin, dann wuerde ich auch einen kleinen Keramikheizer nutzen damit mein Gasvorrat etwas laenger reicht. Deshalb meine Insepktion der Landstrom Anlage.

Ich habe zwei Extra Steckdosen installiert weil Hymer anscheinend denkt das EINE Steckdose im ganzen Wohnbereich ausreicht. Diese extra Dosen habe ich mit extra Leitungen bis zum Hauptverteiler gelegt weil ich keine "Huckepack" Leitungen wollte.

Mein Plan ist einen oder zwei dieser "Steckdosen" Heizer zu verwenden mit jeweils 400W. Ich fang mal mit einem an und sehe ob das ausreicht um die Heizung ueber Nacht etwas zu unterstuetzen.

Ich habe diese Dose eingebaut Link zum eBay Artikel, damit kann ich wahlweise UK Stecker oder was auch immer in die Dose stecken :mrgreen:

PS wie schon gesagt, orginal war nur ein Sicherungsautomat verbaut. Kein Fi. Aber das Wohnmobil ist ja UK Standard. Und UK FI's (oder besser RCD wie sie hier heissen) sind nur EINPOLIG (oder ware es mal vor 12 Jahren als das Wohnmobil neu war).

PSS, ZWEI Leute hier, deren Meinung ich schaetze, haben mir bestaetigt das der FI ok ist. Mir reicht das :mrgreen:

proff56 am 25 Nov 2019 10:47:39

Inselmann hat geschrieben:..., damit kann ich wahlweise UK Stecker oder was auch immer in die Dose stecken :mrgreen:

Hallo "Islandman" :mrgreen:
ich hoffe, "was auch immer" war nicht wörtlich gemeint :kuller:
Ich verwende als Behelfslösung auch einen kleinen Keramik-Heizer; 400W ist dessen kleinste einstellbare Stufe. Leider hatte dieser keine Temperaturregelung, die habe ich nachgerüstet. Mit 400W (je nach WoMo-Typ und Außentemperatur) kann ich in der Nacht die Grundwärme halten. Allerdings lasse ich dabei für die Luftverteilung trotzdem den Lüfter der Truma schwach laufen.

Diese Art der Steckdosen in deinem Land (gibt/gab es ja auch in anderen Nachbarländern) mag ich gar nicht, besonders als Fachkraft - aber dafür ist ja der Schalter daneben :mrgreen:
Und ich bin froh, dass anscheinend keiner auf die Idee kam, den englischen Standard bezgl. meiner Erwähnung der DIN-VDE zu vergleichen :lol:

Übrigens: Früher war bei Dir vermutlich kein RCD (FI) eingebaut .... nur ein "Sicherungsautomat"; ein RCD (FI) war auch schon immer mindestens zweipolig. In Deutschland wurde vor zig Jahren eine neue VDE erlassen mit 2poliger Abschaltungsmöglichkeit, und erst später dann auch ein RCD gefordert. Seit es dann diese Kombination RCD-LS-Automat (FI-LS) gibt, verwendeten die meisten WoMo-Hersteller diese platzsparende Version. Aber seit wann (und ob) die DIN-VDE0100-721 auch in England (als IEC 60364-7-721 ?) in gleicher Form Anwendung findet, entzieht sich meiner Kenntnis - "man" kann nicht alles wissen. :mrgreen:

Inselmann am 25 Nov 2019 15:27:31

proff56 hat geschrieben:Diese Art der Steckdosen in deinem Land (gibt/gab es ja auch in anderen Nachbarländern) mag ich gar nicht, besonders als Fachkraft - aber dafür ist ja der Schalter daneben :mrgreen:
Und ich bin froh, dass anscheinend keiner auf die Idee kam, den englischen Standard bezgl. meiner Erwähnung der DIN-VDE zu vergleichen :lol:


was gefaellt dir denn da dran nicht? Ich mochte die englischen Stecker am Anfang auc nicht (besonders wenn man nachts barfuss auf einen drauftritt mit den Zapfen nach oben :cry: ) Aber wenigstens kann man die nicht "verpolen", bisschen wie ein blauer CEE Stecker.
Und im Stecker ist auch noch eine Schmelzsicherung drin. (stammt wohl noch aus der Zeit wo Haeuser in UK nur mit EINER Haupsicherung abgesichert wurden :eek: )
proff56 hat geschrieben:Übrigens: Früher war bei Dir vermutlich kein RCD (FI) eingebaut .... nur ein "Sicherungsautomat"; ein RCD (FI) war auch schon immer mindestens zweipolig.


Das hatte ja meine Erforschung des Problems erst losgetreten. Die englischen Camper hatten mir empfohlen ZWEI Kabel mit den blauen CEE Steckern mitzufuehren. Einen wo Phase und Null vertauscht sind fuer "continental" Gebrauch. Aber das war meiner Meinung nach nur notwendig bei aelteren und in England gebauten Wohnwagen erforderlich. In meinem Hymer waren Phase und Null nie vertauscht (habe so einen LED Teststecker) egal ob ich in UK einstecke oder auf dem "Kontinent".

andwein am 25 Nov 2019 17:05:05

Inselmann hat geschrieben:...Das hatte ja meine Erforschung des Problems erst losgetreten. Die englischen Camper hatten mir empfohlen ZWEI Kabel mit den blauen CEE Steckern mitzufuehren. Einen wo Phase und Null vertauscht sind fuer "continental" Gebrauch.

Ein (einziger) Vorteil der englischen Steckdosen und Stecker mit Sicherung ist ganz klar: Dabei gibt es kein Vertauschen von L und N!!
In englischen Installationen sind die fest auf die entsprechenden Steckdosenkontakte gelegt. Wenn eine englische Wohnmobilinstallation an ein deutsches Versorgungssystem angeschlossen werden soll muss man nur einmalig den Anschluss im CEE-Stecker kontrollieren. Ohne vorherigen Bastlereingriff sollte es passen.
Im übrigen Europa sind die Stecker auch verpolungssicher, auch hier sind L und N festgelegt.
Nur der deutsche Schukostecker ist drehbar, leider auch in den europäischen Reiseadaptern!. Deshalb CEE Kabel von der Stromsäule zum Wohnmobil, bitte ohne Schuko-Kabeltrommelverlängerung!
Gruß Andreas

Inselmann am 25 Nov 2019 18:37:11

andwein hat geschrieben:Ein (einziger) Vorteil der englischen Steckdosen und Stecker mit Sicherung ist ganz klar: Dabei gibt es kein Vertauschen von L und N!!
In englischen Installationen sind die fest auf die entsprechenden Steckdosenkontakte gelegt.

Hatte ich ja schon oben gesagt. Klarer Vorteil der UK Steckers.

andwein hat geschrieben:Wenn eine englische Wohnmobilinstallation an ein deutsches Versorgungssystem angeschlossen werden soll muss man nur einmalig den Anschluss im CEE-Stecker kontrollieren. Ohne vorherigen Bastlereingriff sollte es passen.

Nicht nur an ein deutsches, ALLE anderen Netzwerke ausser UK. Aber wenn das Kabel im CEE "richtig" angeschlossen ist, dann heisst das nicht das es IM englischen Wohnmobil/Wohnwagen auch richtig ist. Und warum das Wort "Bastlereingriff"? Wenn ich weiss das Phase und Null auf den richtigen Leitungen sein muss, dann ist das schon keine "Bastelei" mehr. oder?
andwein hat geschrieben:Im übrigen Europa sind die Stecker auch verpolungssicher, auch hier sind L und N festgelegt.
Nur der deutsche Schukostecker ist drehbar, leider auch in den europäischen Reiseadaptern!. Deshalb CEE Kabel von der Stromsäule zum Wohnmobil, bitte ohne Schuko-Kabeltrommelverlängerung!
Gruß Andreas

Mit keinem Wort habe ich Schuko erwaehnt? Es ging nur um die Phase und Null vertauschen (in CEE Stecker, fuer den Kontinent) damit das (alte, wahrscheinlich noch weit vor 2000 verkabelte) Wohnmobil/Wohnwagen den (einpoligen) Sicherungsautomaten und/oder FI auf der richtigen (im UK Fall wohl dem falschen, aber so wurde das hier wohl verkabelt) Leiter hat.
Deshalb wohl der Irrglaube der alteingesessenen englischen Campern das man dies auch bei einem "modernen" Wohnmobil so machen muss.

proff56 am 26 Nov 2019 09:16:48

Inselmann hat geschrieben:was gefaellt dir denn da dran nicht? Ich mochte die englischen Stecker am Anfang auc nicht (besonders wenn man nachts barfuss auf einen drauftritt mit den Zapfen nach oben :cry: ) Aber wenigstens kann man die nicht "verpolen", bisschen wie ein blauer CEE Stecker.

Wenn man die Stecker aus der Steckdose zieht - zumindest ist es mir so in Erinnerung - dann sind stromführende Stifte berührbar. Dies ist bei einer "typischen Schuko" bzw. bei allen CEEs aufgrund des Kragens nicht möglich.

Übrigens handelt es sich genau genommen bei CEE-Steckverbindern ebenfalls um eine "Schuko" : es ist ja nur die Kurzform von "Schutzkontaktsteckdose"; die Kurzform hat sich lediglich eingebürgert für die Bezeichnung der haushaltsüblichen Steckdosen. Ein Schutzkontakt ist m.W. mittlerweile in allen Netzspannungs-Steckdosen vorhanden, Ausnahme: die zweipolige Euroflachkupplung.

Die Verpolsicherheit könnte bei "deutschen" Schukosteckdosen sukzessiv sogar nachgerüstet werden, ohne dass die "alten Typen" unbenutzbar wären - aber dazu fehlte wohl der Mut oder eine gewisse Lobby ist zu groß. :roll:

Auch wenn man Neutralleiter ("Null") und Phase nicht tauschen kann, ist die "allpolige Abschaltung" (bei 230V-Netz meine ich N und P) wichtig und deshalb Vorschrift geworden, weil im Fehlerfall über den Neutralleiter Rückspannung in den Stromkreis (hier: in das vom WoMo) eingeführt werden könnte. Insofern muss es sich also nicht unbedingt um einen "Irrglaube der alteingesessenen englischen Campern" handeln. Im übrigen gilt der Neutralleiter auch als "aktiver Leiter" - die allpolige Abschaltung der Aktivleiter wurde nachträglich aus vorgenanntem Grund ebenso bei einigen festen Verdrahtungen (also ohne Einspeisung über Stecker) eingeführt.

Inselmann am 26 Nov 2019 10:26:38

proff56 hat geschrieben:Wenn man die Stecker aus der Steckdose zieht - zumindest ist es mir so in Erinnerung - dann sind stromführende Stifte berührbar.

Das hat man abgestellt. Die Haelfte der Pins am Stecker sind nun ummantelt und die Kontakte in den Dosen liegen tiefer. :ja:

proff56 hat geschrieben:Auch wenn man Neutralleiter ("Null") und Phase nicht tauschen kann, ist die "allpolige Abschaltung" (bei 230V-Netz meine ich N und P) wichtig.....

deshalb hatte ich ja den zweipoligen haben wollen. In UK ist das einpolige Abschalten noch ausreichend. Ich habe aber einen Elektriker in der Familie von der juengeren Generation und der sagte mir das mittlerweile auch zweipolig installiert wird weil es (durch weltweite Maerkte denke ich) mittlerweile nicht so einfach ist einpolige zu bekommen. Die sind nicht mehr am Lager und muessen extra teurer bestellt werden.
proff56 hat geschrieben:"Irrglaube der alteingesessenen englischen Campern"

Damit meinte ich das die immer noch glauben das alles so verkabelt ist wie vor 30 Jahren und einfach die Phase und Null in ihren "continental" Steckern tauschen ohne zu wissen das es unnoetig ist. Man konnte diese "Umpolstecker" sogar im Campinghandel kaufen!

rkopka am 26 Nov 2019 11:02:01

proff56 hat geschrieben:Die Verpolsicherheit könnte bei "deutschen" Schukosteckdosen sukzessiv sogar nachgerüstet werden, ohne dass die "alten Typen" unbenutzbar wären - aber dazu fehlte wohl der Mut oder eine gewisse Lobby ist zu groß. :roll:

Wie ?

RK

proff56 am 26 Nov 2019 19:07:43

rkopka hat geschrieben:Wie ?


Beispielsweise zunächst Steckertyp E (Frankreich) einführen und nach Übergangszeit dann die zugehörigen Steckdosen.

gespeert am 26 Nov 2019 20:30:33

Die im eby Link von Inselmann verlinkte Dose hat für Schuko keinen PE Anschluss!
Für UK aber schon.
Daher macht der 10mA FI Sinn. Keine Änderungen nach oben in Richtung 30mA ohne Überarbeitung der kompletten E Anlage!!!

gespeert am 27 Nov 2019 03:56:02

Was bringt die Verpolsicherheit, wenn ein Laie an der platzseitigen Installation arbeitete oder eigenmächtig Phasen dreht?
Besser zweipolig abschalten!

Die Besonderheiten im UK System sind Ringleitungen. Die sind teils hoch abgesichert. Deswegen die geräteabhängige Sicherung in den Steckern und gegen Mehrfachfehler die vorgegebene Polung.

proff56 am 27 Nov 2019 10:14:42

gespeert hat geschrieben:Die im eby Link von Inselmann verlinkte Dose hat für Schuko keinen PE Anschluss!
Für UK aber schon.

Soviel ich weiß, ist sie auch nicht für die "deutsche Schuko" gedacht - denn nur die etwas dünneren Stifte von Eurostecker Typ C (also ohne PE) passen da hinein. Zudem wäre - wie Inselmann auch erwähnt - der Typ F (Schukostecker) aus Deutschland in der Anwendung gefährlich, da hier bei Bedienung kein ausreichender Berührschutz gegeben wäre.

gespeert hat geschrieben:Daher macht der 10mA FI Sinn. Keine Änderungen nach oben in Richtung 30mA ohne Überarbeitung der kompletten E Anlage!!!

Ein RCD macht immer Sinn. Aber inwiefern deine Empfehlung zu einer "Überarbeitung" (Prüfen wäre verantwortungsvoller!) einen Sinn ergeben soll, wenn der 10mA-Typ im Betrieb "hält", kann ich nicht nachvollziehen. Zudem ist es ohnehin unlogisch, einen 10mA gegen 30mA auszutauschen, solange die Betriebssicherheit gewährleistet ist.

gespeert hat geschrieben:Was bringt die Verpolsicherheit, wenn ein Laie an der platzseitigen Installation arbeitete oder eigenmächtig Phasen dreht?
Besser zweipolig abschalten!
Was haben diese Mutmaßungen mit dem Thema zu tun? Ich kenne auch Fachkräfte, die leichtsinnig arbeiten ..... da ist mir ein verantwortungsbewußter Laie lieber. :mrgreen:

gespeert hat geschrieben:Die Besonderheiten im UK System sind Ringleitungen. Die sind teils hoch abgesichert. Deswegen die geräteabhängige Sicherung in den Steckern und gegen Mehrfachfehler die vorgegebene Polung.

1) Abgesehen von solcher Behauptung der mehrfachen Einspeisung einer Ringleitung von einem Steckdosenkreis, bezweifel ich noch mehr die Behauptung diese sei "hochabgesichert": auch in UK muss sichergestellt sein, dass ein Betriebsmittel wie die Steckdose nicht überlastet werden kann. Eine Sicherung im Stecker schützt nur das daran angeschlossene Betriebsmittel, einschließlich Leitung.
2) und um beim Thema zu bleiben: Welcher Hersteller installiert eine "Ringleitung" im Wohnmobil?

Inselmann am 27 Nov 2019 10:19:29

gespeert hat geschrieben:Was bringt die Verpolsicherheit, wenn ein Laie an der platzseitigen Installation arbeitete oder eigenmächtig Phasen dreht?
Besser zweipolig abschalten!


Immer das "wenn der Laie"...... Nochmals gaaaanz langsam, der Laie fummelte damals nicht einfach so aus Spass rum und verdrehte die Phasen um es FALSCH zu machen. Bedingt durch die Weise wie in UK Haeuser verkabelt wurden (einfache Abschaltung, keine Fi's) in der Vergangenheit UND die verschiedenen Kabel FARBEN (vor 1977 konnte sogar eine Phase BLAU sein), konnte es auch bei UK verkableten Fahrzeugen vorkommen das wenn sie in ein "fremdes" Netz einsteckt wurden, die Phase auf dem anderen Pin lag. Deshalb wurde Campern ein drehen der Phasen im CEE Stecker empfohlen wenn man "auf dem Kontinent" (also Europa...) zum urlauben gingen. Ob das dann wirklich notwendig war ohne testen wo die Phase (IM Wohnwagen) letztendlich war, bezweifle ich. Aber man weiss ja, sowas etabliert sich schnell und wird nachgemacht ohne nachzudenken.
Unser vorheriges Haus hatte nicht mal individuelle Sicherungsautomaten, da waren ZWEI Sicherungen (zwei verschieden dicke DRAEHTE!!) in nem grauen Kasten fuers ganze Haus. Aber das ist ein anderes Thema.


gespeert hat geschrieben:Die Besonderheiten im UK System sind Ringleitungen. Die sind teils hoch abgesichert. Deswegen die geräteabhängige Sicherung in den Steckern und gegen Mehrfachfehler die vorgegebene Polung.


Eine weitere Besonderheit ist das der Schutzleiter IN den Leitungen unisoliert drin ist und nur an den Enden wird ein gelb/gruener Schlauch druebergesteckt.

Aber das alles hat ja wenig mit meinem ersten Posting zu tun, die Frage war ja ob der gezeigte FI tauglich ist fuer ein Wohnmobil.
Und das ist ein HYMER Bj2007 und da gehe ich mal davon aus der nicht einfach zusammengefrickelt ist sondern nach Vorschrift verkabelt ist und ich nicht eine Horde von Elektrikern reinschicken muss um alle Kabel anzuschauen ob das dann mit dem zweipoligen FI eine "Laienbastelbude" geworden ist.

Eins weiss ich aber mit Sicherheit, es ist keine Ringleitung drin :ja:

gespeert am 27 Nov 2019 20:50:45

At Inselmann

Ich war einige Male "on the island" und hatte mit lokaler E-Technik zu tun. Darunter nen größeren Ausfall bei der Gastfamilie
Genau wie bei uns gibt es Bastler ohne Sachverstand die
gefährliche Installationen fabrizieren.
Dazu werden Sicherungen verstärkt, FI gegen solche mit höherem Auslösestrom getauscht, usw.

In deinem Fall ist der FI mit 10 mA sehr empfindlich, ein eingesteckter Schukostecker ist nunmal der worst case.
Die Frage ist nur wann dieser eintritt.
Zum Thema Ringleitung nur so viel. Einspeisung von rechts und links auf die Steckdose somit Hauptsicherung 2x16A, ergibt eine Absicherung von 32A gesamt!! Deswegen ja auch die Feinsicherung im Stecker.

Wenn Du nen Elo Techniker kennst, könnte dieser mal drübergucken

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