Von Stockholm nach Hammerfest
17. bis 30.05.2018
Donnerstag, 17.05.2018 (Tag 23)
Stockholm - Uppsala: 349 km; gesamt: 2581 km (einschl. Fahrt Vaxholm)
Camping Fyrishov; GPS: 59°52´17´N; 17°37´8´´E.
Über Nacht sind die Temperaturen von 30 auf 15 Grad gefallen. Daran müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Aber am Wochenende soll es erneut besser werden.
Unser Weg nach Uppsala führte uns über Schloss Gripsholm.
[/url]Schloss Gripsholm
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das 13. Jh. zurück. Allerdings ist unbekannt wie es damals ausgesehen hat. Die heutige Struktur geht auf das 16. Jh. und König Gustav Vasa zurück. In den folgenden Jahrzehnten wurde hier nun schwedische Geschichte geschrieben. Um 1750 entschied König Karl XIV. aus dem Schloss ein schwedisches Pantheon zu machen und sammelte in der Folge über 4000 Werke, die bis in die 1960-ger Jahre erweitert wurden. Diese kann man heute in über 60 Räumen besichtigen. Sehen kann man aber auch zahlreiche teils sehr aufwändig restaurierte Räume genauso wie wenige Zimmer im Originalzustand. Erst dann bekommt man einen Eindruck vom manchmal kargen Leben auch den gehobenen Gesellschaft.
[/url]Ein restauriertes Zimmer
[/url]Ein Zimmer, wie es wahrscheinlich im Original ausgesehen hat
Das Schloss hat übrigens auch ein eigenes Theater, in dem vom König geschriebene Stücke aufgeführt wurden. Dieser spielte darin teilweise selbst mit, bis ihn sein Onkel Friedrich der Große (Der Alte Fritz) an seine königliche Würde erinnerte.
[/url]Das Theater
Freitag, 18.05.2018 (Tag 24)
Uppsala
Camping Fyrishov; GPS: 59°52´17´N; 17°37´8´´E.
Die Stadt ist stolz auf ihre älteste Universität Skandinaviens, gegründet im Jahre 1477. Sie entwickelte sich in der Folgezeit zu einem Zentrum des Geisteslebens. Ihr berühmtester Sohn, der nicht nur hier studierte sondern Jahre später auch unterrichtete ist Carl von Linne (1707-1778). Er brachte mit seinem Ordnungssystem erstmals eine heute noch gültige Struktur in die Pflanzenwelt.
Die Studenten prägen auch aktuell das Bild der Stadt. Zehntausende junger Leute aus aller Herren Länder radeln durch die Straßen und bevölkern die Kaffees. Ein Großteil der Studiengänge wird in Englisch angeboten, was den internationalen Charakter noch unterstreicht. Es war eine lockere, lebensfrohe Stimmung um uns herum, als wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Kaffee tranken.
Natürlich durfte der Besuch des Doms in unserem Programm nicht fehlen. In diesem stark gotisch geprägten Kirchenhaus wurden bis ins 18. Jh. Schwedens Könige gekrönt. König Gustav Vasa ist hier zusammen mit seinen beiden ersten Frauen genauso beerdigt wie der schwedische Nationalheilige König Erik.
[/url]Der Dom
[/url]Sarkophag von König Gustav Vasa und seinen beiden ersten Frauen
Samstag, 19.05.2018 (Tag 25)
Uppsala - Falun: 211km; gesamt: 2792 km
Camping Lugnet; GPS: 60°37´17´N; 15°39´8´´E.
Nach etwa 3 Stunden ruhiger Fahrt erreichten wir unseren Stellplatz in einem riesigen Sportzentrum direkt unterhalb der beiden Sprungschanzen. Hier haben schon deutsche Asse wie Erik Frenzel oder Severin Freund Weltmeistertitel gefeiert. Bei einem Spaziergang zum Fuß der Schanzen ist uns deren beängstigende Größe deutlich geworden.
[/url]Internationales Sportzentrum
[/url]Blick vom Fuß der Großschanze in die umgebende Landschaft
Sonntag, 20.05.2018 (Tag 26)
Falun
Camping Lugnet; GPS: 60°37´17´N; 15°39´8´´E
Die Kupfermine von Falun deckte im 17. Jh. zweidrittel des Kupferbedarfs der damals bekannten Welt ab. Sie war die reichste Stadt des Landes und finanzierte mit dem Ertrag der Mine die Kriege der Herrscher. Seit 1990 ist die Grube stillgelegt und gehört mit ihrer unmittelbaren Umgebung zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir sind heute im Rahmen einer Führung bis 75 Meter tief in das Bergwerk eingestiegen, dessen Schachttiefe insgesamt 208 Meter beträgt. Sehr eindrucksvoll erläuterte uns eine junge Frau die für uns unvorstellbaren Arbeitsbedingungen und deren Risiken in der damaligen Zeit. Immer wieder brachen Stollen ein und Arbeiter wurden verschüttet.
1677 wurde auch Fetter Matts verschüttet. 40 Jahre später wurde seine versteinerte, unversehrte und durch diverse Mineralien konservierte Leiche geborgen. Als die Gemeinde ihm die letzte Ehre erweisen wollte, soll eine alte Frau erstaunt ausgerufen haben: „Das ist doch mein Verlobter Matts“.
[/url]Die Kupfermine von Falun
Montag, 21.05.2018 (Tag 27)
Falun - Mora: 103 km; gesamt: 2895 km
Camping Mora; GPS: 61°00´30´N; 14°31´55´´E
Nach ruhiger Fahrt über weitgehend leere Straßen erreichten wir Mora, die Stadt in der auch der jährliche Vasalauf endet. Ein herrlicher Campingplatz lädt ein, zwei Tage hier stehen zu bleiben und die Gemeinde sowie den Siljansee etwas näher kennenzulernen.
Dienstag, 22.05.2018 (Tag 28)
Mora
Camping Mora; GPS: 61°00´30´N; 14°31´55´´E
Mora ist der Geburtsort der Dalapferdchen. In früherer Zeit haben die Holzfäller nach getaner Arbeit zusammengesessen und geschnitzt. Das Pferd als Nutztier und treuer Gehilfe bei der schweren Arbeit war dabei bevorzugtes Objekt und Mitbringsel für die Kinder. So entwickelte sich das Symbol für die hiesige Region. Es wird heute vornehmlich in roter Farbe mit gekräuselten Kürbisblumenmustern in allen Größen verkauft.
[/url]Das DALA Pferd
Der berühmteste Sohn der Stadt ist der Maler Andres Zorn. Er ist hier 1860 geboren und lebte von 1896 bis zum Tode 1920 in seinem hier errichteten Haus, das nebst Museum einen beeindruckenden Überblick über das Schaffen dieses Mannes gibt. Er machte sich einen Namen als Porträt- und Aktmaler. Er war in Europa, Marokko und vor allem in USA bekannt, wo er u.a. durch Porträts dreier Präsidenten Berühmtheit erlangte.
[/url]Wohnhaus von Andres Zorn
Der spätere König Gustav Vasa konnte die hiesigen Adligen 1520 nicht dazu bewegen sich mit ihm gegen die herrschen Dänen zu erheben. Er musste sogar vor ihnen fliehen. Die Bevölkerung änderte jedoch kurzfristig ihre Meinung, ein Trupp verfolgte ihn, konnte ihn zur Umkehr bewegen und zum Kampf gegen die Dänen zu führen. Diesem Ereignis wird beim jährlichen 90 km langen Vasalauf, an dem über 10 000 Skiläufer teilnehmen, gedacht.
[/uIm Vordergrund die von Andres Zorn geschaffene Statue von König Vasa, dahinter das Zieltor des Vasalaufs und ganz im Hintergrund das Vasamuseum
Nach zwei ruhigen, sonnigen Tagen auf einem herrlichen Campingplatz setzten wir morgen unsere Reise in den Norden des Landes fort.
Mittwoch, 23.05.2018 (Tag 29)
Mora - Strömsund: 416 km; gesamt: 3311 km
Camping Strömsund; GPS: 63°50´48´N; 15°32´3´´E
Es war mit etwa acht Stunden Fahrt einschließlich diverser Pausen ein langer Tag. Mit ihren leichten Hügeln ähnelt die Landschaft dem Allgäu, allerdings in größeren Dimensionen. Kilometerlang unberührte und urwüchsige Wälder, dunkelgrün die Nadelwälder, im lichten Grün die Birken. Bei strahlendem Sonnenschein spiegelt sich der Himmel in den tiefblauen Seen. Die saftig grünen Wiesen werden immer wieder unterbrochen von den gelben Narzissen und den falunroten Häusern. Und zwischen all dem schlängelt sich eine breite Straße in einem hervorragenden Bauzustand. Das geringe Verkehrsaufkommen erlaubt eine entspannte Fahrweise. Mit wenigen Ausnahmen ist alles gepflegt und sauber. Es macht einfach Spaß, durch dieses Land zufahren und dabei Menschen zu erleben, die von Stress und Hektik Deutschlands offensichtlich weitgehend unberührt sind. Wiederholt wurde uns von Schweden bestätigt, dass der Ausgleich zwischen Familie, Freizeit und Beruf einen besonders hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießt. Ich frage mich auch unter Berücksichtigung der Größe des Landes und dem offensichtlichen Wohlstand der Bevölkerung, wie dies wirtschaftlich bei einem 10 Millionen Volk möglich ist. Es wundert mich jetzt gar nicht mehr, dass die Schweden zu den zufriedensten Menschen der Welt gehören sollen.
[/url]Donnerstag, 24.05.2018 (Tag 30)
Strömsund - Arvidsjaur: 365 km; gesamt: 3676 km
Camping Gielas; GPS: 65°34´57´N; 19°11´24´´E
Es war wieder eine lange Fahrt, wenn auch durch eine wunderschöne Landschaft. Manche mögen sie eintönig und langweilig finden, wir waren jedoch fasziniert von den Farben und der unendlichen Weite der Natur. Was uns heute allerdings doch genervt hat war die zum Teil sehr wellige Straße, die manchmal nur Geschwindigkeiten von 50 km/h zugelassen hat. Trotzdem reichte die Zeit noch zu einem Besuch des Kirchdorfs Lappstaden. Dort sind etwa 80 Blockhäuser, Hütten und Vorratshäuser der Samen zusammengefasst. Es ist Schwedens älteste erhaltene „Kyrkstad“. Dieses Samendorf diente den Waldsami als vorübergehende Wohnstätte während der Kirch- und Markttage. Es war der wichtigste Kontaktpunkt der Nomaden, die bis dahin teils lange Strecke auf sich nehmen mussten und ist heute noch zum Teil in Benutzung.
[/url]Kirchdorf Lappstaden
Freitag, 25.05.2018 (Tag 31)
Arvidsjaur – Pitäelven/Moskosel: 58 km; gesamt: 3735 km
Freier Stellplatz bei Moskosel; GPS: 65°34´57´N; 19°11´24´´E
Der heutige Tag nahm einen überraschenden Verlauf. Aufgrund einer entsprechen Anzeige auf dem Campingplatz suchten wir einen ortsansässigen Händler auf, der es tatsächlich in kurzer Zeit und überaus hilfsbereit schaffte, den Moover wieder einsatzfähig zu machen.
Auf der Strecke zu unserem eigentlichen Tagesziel wies der Reiseführer auf eine besonders schöne Stromschnelle mit entsprechendem Parkplatz hin. Nachdem am Rande dieses reisenden Flusses schon einige Wohnmobile aber auch Wohnwagen ein malerisches Plätzchen gefunden hatten, gesellten wir und dazu und stehen nun zum ersten Mal frei, d.h. nicht auf einem Campingplatz, wie wir dies mit dem Wohnmobil in den vergangene Jahren so gerne gemacht haben. Wir genießen diese Stunden und werden erst morgen weiter fahren.
[/url]
[/url]Was will der Mensch noch mehr?
Samstag, 26.05.2018 (Tag 32)
Pitäelven/Moskosel - Jokkmokk: 113 km; gesamt: 3848 km
Camping Arctic; GPS: 66°35´40´N; 19°53´29´´E
Leider konnten wir heute Morgen seit langer Zeit nicht im Freien frühstücken, war es mit 13 Grad doch etwas kalt, aber der blaue Himmel versprach Besserung.
Aufgrund einer Straßenbaustelle und der damit verbundenen 20 Kilometer langen Schotter-strecke brauchten wir heute doch länger als erwartet. Auch ein Zwischenstopp hielt uns etwas auf, überquerten wir doch kurz vor unserem heutigen Tagesziel den Polarkreis. Ich war schon überrascht, dass wir ganz alleine diesen Augenblick genießen konnten. Im Restaurant standen die Stühle noch auf den Tischen, sodass der geplante Arktik Kaffee verschoben werden musste.
[/url]Am Polarkreis
Der Nachmittag gehörte dann dem viel gelobten hiesigen Samenmuseums. Die Stadt ist ein alter Siedlungspunkt der Lule-Sami, die hier schon im 16. Jh. lebten und einer der wichtigsten Wintertreffpunkte der Waldsami, einem weiteren Teil der weit verzweigten Volksgruppe. Mit viel Mühe und Geschick ist das Leben dieser Menschen dargestellt, die bis in die jüngste Vergangenheit als Minderheit nicht anerkannt und unterdrückt wurden. Heute kämpfen sie um ihre Rehabilitation und den Schutz bzw. die Rückgabe der angestammten Gebiete. Leider mussten wir auch dabei wieder feststellen, dass viele interessante und geschichtsträchtige Orte auf Touristen nicht oder nur sehr eingeschränkte vorbereitet sind. Alle Erklärungen waren nur in Schwedisch und das uns angebotene Begleitheft war zwar sehr aufschlussreich hatte aber keinen direkten Bezug zur Ausstellung; schade, damit blieb vieles nicht nachvollziehbar.
Zu unserer großen Überraschung bot allerdings der sehr übersichtliche Karten- und Bücherstand zwei Lapplandkrimis in deutscher Sprache an, die hier spielen.
Ein Besuch der Samenkirche aus dem Jahre 1607, die 1972 abbrannte und 1976 originalgetreu wieder aufgebaut und eingeweiht wurde, schloss den Besichtigungsreigen für heute ab.
[/url]Kirche der Sami in Jokkmokk
Sonntag, 27.05.2018 (Tag 33)
Jokkmokk- Karesuando: 308 km; gesamt: 4156km
Camping Karesoundo; GPS: 68°16´2´N; 22°30´58´´E
Geschlossene Wolkendecke, 8 Grad teils eisiger Wind machen uns deutlich, wo wir sind. Auf einem einsamen Campingplatz standen wir zunächst alleine, mittlerweile sind wir zu dritt. Die Rezeption befindet sich in dem einzigen Raum eines Blockhauses, in dem die Familie gerade bei offenem Kaminfeuer ihr verspätetes Mittagessen einnahm. Es war ein tolles Ambiente, freundlich, einfach und vor allem sauber. Zu einem kleinen Spaziergang mussten wir erstmals Thermohose und Anorak aus dem Schrank holen. Das ist wohl der korrekte Anzug für diese Breitengrade, etwa auf der Höhe von Nordalaska.
Bei aller Begeisterung für die Natur haben wir heute auch einen Blick auf die Schattenseiten geworfen. Schweden bezieht einen erheblichen Teil seiner Energie aus der Wasserkraft. Dazu werden Flüsse zu riesigen Seen aufgestaut. Die nachfolgenden Bilder zeigen, wie es vor und nach der Staumauer aussieht. Die dramatischen Auswirkungen auf Fauna und Flora sind so gravierend, dass nun endlich über Alternativen nachgedacht wird.
[/url]
[/url]Oben der Stausee und unten das ausgetrocknete Flussbett
Montag, 28.05.2018 (Tag 34)
Karesuando - Karasjok: 288 km; gesamt: 4444 km
Camping Karasjok; GPS: 69°28´7´N; 25°29´17´´E
[/url]Das heutige Wetter
Nach wenigen Metern überquerten wir die Grenze zu Finnland und etwa hundert weitere Kilometer später erreichten wir Norwegen. Einen geplanten Besuch in Kautokeino, einer kleinen finnischen Stadt brachen wir schnell ab. Die als Campingplatz ausgewiesene Wiese glich eher einem Abfallplatz, und das vollmundig angepriesene Samenmuseum wurde seinen Anspruch in keinster Weise gerecht. Die Fahrt verlief wieder ruhig, wenn sich auch die Vegetation während der knapp 300 Kilometer verändert hat. Nach den von den letzten Tagen bekannten Hochmoorgebieten wechselten wir in eine eher trostlose Tundra Landschaft, die dann wiederum von dichten Wäldern abgelöst wurde. Natürlich sahen wir auch wieder am Straßenrand grasende Rentiere, die sich von den vorbeirauschenden Autos überhaupt nicht stören lassen.
[/url]Rentiere am Straßenrand
[/urlParlamentsgebaeude der Samen in Karasjok
Dienstag, 29.05.2018 (Tag 35)
Karasjok – Hammerfest: 226 km; gesamt: 4770 km
Freier Stellplatz
[/url]Begruesung in Norwegen
Das Wetter ist hier wirklich unberechenbar. Campingnachbarn berichteten gestern von dem stürmischen, nebligen und regnerischen Wetter am Nordkap. Die Wetterkarte versprach für heute auch nichts Gutes. So entschieden wir uns zur Fahrt nach Hammerfest, der nördlichste Stadt der Welt.
Während wir noch bei frühlingshaften Temperaturen im Freien frühstückten, genießen wir heute Abend Novemberwetter bei 6 Grad, Regen und Wind, also auch nicht besser als am Nordkap. Zu allem Überfluss mussten wir dann noch feststellen, dass der eigentlich ab Mitte Mai geöffnete Campingplatz noch geschlossen ist. So stehen wir heute Nacht mit freundlichem Einverständnis der Anwohner auf dem Parkstreifen in einem Wohngebiet. Was für ein Glück, dass wir auch mit dem Wohnwagen weitgehend autark sind, wenn wir auch in einer derartigen Situation unser Wohnmobil besonders vermissen.
Ein kurzer Streifzug durch die Stadt brachte eine Menge Frischluft, aber keine berauschenden Bilder. Vielleicht wird es ja morgen besser. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.
Allerdings hatten wir noch ein nettes Erlebnis. Wir entschlossen uns kurzer Hand eine Pizza zu essen. Als wir bestellen wollten, sprach uns ein junger Mann in fließendem Deutsch an. Auf unsere Frage nach seiner Herkunft erklärte er uns, dass einer seiner Kollegen wie auch er aus Kurdistan stammt, während der Dritte im Bunde aus Syrien kommt. Sein Deutsch habe er mit You Tube gelernt, und sie fühlten sich alle hier sehr wohl. Das sah man ihnen auch an.
Da das Wetter in den nächsten Tagen so bleiben soll, haben wir das Ziel „Nordkap“ gestrichen und werden uns ab morgen nach Süden orientieren.
Die Nacht verlief ruhig, der Vormittag stürmisch. Ich wollte gerne von einem empfohlenen Aussichtspunkt aus ein Bild der Stadt aufnehmen. Dies gestaltete sich aber recht schwierig, jagte doch eine Sturmbö die nächste und ein Regenschauer den anderen und das alles bei drei Grad. Schließlich erwischten wir doch noch einen „sunny spell“ (Erinnerung an Schottland) und so entstand das Abschiedsbild von Hammerfest.
[/url]Hammerfest – Schweden Ade! Der nördlichste Punkt unserer Reise.
Die kommenden abwechslungsreichen und aufregenden sechs Wochen werden wir Norwegen durchstreifen und u.a.
- Tromsö
- die Lofoten
- Alesund
- den Geiranger Fjord
- den Nigardsbreen Gletscher,
- Bergen
besuchen.
Was wir dort erlebt haben beschreibe ich dann im „Norwegen Forum“.
Ich freue mich, wenn Ihr mir dann auch folgt.

