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Solaranlageneinbau Weinsberg CaraSuite 650 MF 1, 2


TFS1979 am 04 Mär 2020 16:26:53

Hallo und guten Tag,

aufbauend auf diesem Thread (--> Link) möchte ich gern mal Eure Meinung wissen. Ich habe einen CaraSuite 650MF (vom Aufbau her gleich wie der CaraLoft von maverix) und möchte diesen ebenso autark machen. Das Fahrzeug ist ein 2017er Euro6 Ducato. Die aktuelle Ausgangssituation ist ein EBL von Schaudt (252) und eine 180AH LiFePO4 Batterie unterm Fahrersitz. Die folgenden Komponenten habe ich mir bisher rausgesucht:

- 2x 110 Watt Solarmodule
- Votronic VBCS 45/30/350 Triple
- Votronic 1247 LCD Charge Control S für VBCS Triple Serie
- Votronic 1266 LCD-Batterie-Computer 200 S Smart-Shunt
- 2000Watt reiner Sinus Wechselrichter
- Montagematerial

Ich denke 220 Watt sollten reichen. Ich habe aber bei der Wahl der Komponenten darauf geachtet das noch Luft nach oben ist. Die Entscheidung für das VBCS habe ich auf Grund der Ladekennlinien für den LiFePO4 und der 3in1 Kombination getroffen.

Meine Idee wäre jetzt die Solarmodule über den VBCS entsprechend dem Schalplan direkt an die Batterie anzuschließen. Die Verbindung Batterie → EBL (12V) besteht ja bereits. Die 230V Verbindung vom EBL mit Verteiler auf das VBCS weiterleiten und dann die Sicherung vom Netzladegerät am EBL ziehen.

Über Eure Meinung zu meinem Vorhaben, Denkanstöße, Kritik oder ähnliches würde ich mich wirklich freuen und wenn folgende Fragen irgendwie beantwortet werden könnten wäre ich mehr als begeistert ;-).

- Habe ich irgendwas vergessen?
- Wo wäre, Eurer Meinung nach, ein guter Platz für die Module? (maverix Wo hast Du Deine Module verbaut?)
- Wo wäre es sinnvoll die Kabel durchs Dach zu ziehen? (maverix Wo hast Du die Kabel durchgezogen?)
- Würdet Ihr auch ein Kombigerät vorziehen oder würdet Ihr die Ladegeräte einzeln verbauen?
- Reicht es aus die Sicherung vom Netzladegerät am EBL zu ziehen oder würdet ihr ein Umschaltrelais wie im Schaltplan vom VBCS einbauen?

Vielen Dank schon mal für Eure Mühe und die Antworten.

Anlagen:


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Gast am 04 Mär 2020 16:37:21

Der Triple hat auch Nachteile im Vergleich zu Einzelkomponenten:
- falls mal etwas kaputt geht läuft direkt gar nichts mehr
- er lädt nur mit eine Ladequelle. So wird Solar bei der Fahrt oder bei Landstrom nicht genutzt
- Einzelgeräte kann man besser an den Bedürfnissen anpassen, z.B. bei Erweiterung der Solaranlage.

Dessen solltest du dir bewusst sein!

Gruß Andreas

Gast am 04 Mär 2020 20:15:32

Bodimobil hat geschrieben:...- er lädt nur mit eine Ladequelle. So wird Solar bei der Fahrt oder bei Landstrom nicht genutzt...


Für die Ladung mit Landstrom stimmt das nicht ganz, was du sagst.
Folgende Aussage trifft Votronic in seiner BA:

„AC Power Off“: Taste länger (ca. 4 s) zur Aktivierung drücken (jederzeit möglich, auch ohne Netzanschluss):
Anzeige:
LED „Power“ blitzt alle 2 s auf.
Funktion:
- Zur vorrangigen Ladung mit Solarenergie wird die Netzladung bei vorhandenem Netzanschluss gesperrt und in
den Schlafmodus versetzt.
- Eine spezielle Schutzfunktion sorgt dafür, dass eine (versehentlich) ausgeschaltete Netz-Ladung reaktiviert
wird, wenn die Batterien Gefahr laufen, tiefergehend entladen zu werden, z.B. bei hohem Verbrauch und
geringer Solarleistung durch anhaltend ungünstige Wetterlage. Dann schaltet sich die Netz-Ladung automatisch
hinzu und lädt die Batterien sicherheitshalber auf.
Rückkehr auf Normalbetrieb mit vorrangiger Netz-Ladung (Vollladung bei vorhandenem Netzanschluss):
- Manuell durch abermaligen langen (ca. 4 s) Tastendruck, jederzeit möglich.


Gruß, Holger

Anzeige vom Forum


Gast am 04 Mär 2020 20:50:20

TFS1979 hat geschrieben:...Vielen Dank schon mal für Eure Mühe und die Antworten...


Hallo,

ich habe einen nahezu ähnlichen Umbau gemacht. Noch fehlt Solar auf dem Dach, ansonsten aber ziemlich gleich zu deiner Planung.

- LiFePO4 150Ah von Liontron unter dem Fahrersitz
- Votronic Tripple
- Bluebattery D1 als Batteriecomputer - Ablesen via Handy mit App

Falls dich meine Überlegungen, Planungen und der Umbau interessieren hier der
https://www.wohnmobilforum.de/viewtopic,p,2759676.html#p2759676
dazu.

Die Installation ist so ausgeführt, dass, falls der Votronic Tripple ausfallen sollte, ein paar Leitungen umzuklemmen sind und die "alte" Installation läuft wieder.

Gruß, Holger

Gast am 04 Mär 2020 23:36:13

Holger, du kannst nur zwischen verschiedenen Ladearten hin und her schalten. Aber nicht gleichzeitig. Ich lade während der Fahrt mit Booster (45A) und Solar(bis 15A) also im günstigsten Fall mit 60A.
Gruß Andreas

TFS1979 am 05 Mär 2020 19:31:19

Hallo und guten Abend,

vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Die angesprochenen „Nachteile“ sind mir bewusst. Gegen einen Defekt gibt es wohl kein wirkliches Argument. Man kann nur auf die Qualität der Bauteile hoffen. ;-) Ich habe halt die Hoffnung dass der Einbauaufwand bei dem VBCS nicht so hoch ist wie bei drei einzelnen Geräten. Die Lademöglichkeiten sehe ich jetzt nicht so problematisch. Zuhause steht das WoMo in der Scheune an Landstrom, während der Fahrt ist es mir eigentlich egal ob die Batterie über Solar oder die LiMa geladen wird, zudem ich mal davon ausgehe das die Batterie bei Fahrtantritt in der Regel sowieso voll ist. Und wenn wir irgendwo stehen und nicht an Strom hängen bzw. i.d.R. ja auch der Motor nicht läuft bleibt ja dann nur Solarladung übrig. Und was die Erweiterung der Solaranlage angeht habe ich mit dem VBCS 45/30/350 Luft nach oben gelassen. Sprich, bei den geplanten 220W wäre ja noch problemlos ein drittes Modul möglich.

Holger! Ich bin sprachlos und dankbar für Deinen Bericht. Hut ab! Hab den verlinkten Thread gestern und heute zweimal gelesen. Habe mich dabei auf die technischen Sachverhalte konzentriert. So langsam steige ich durch. Bei deinem Schaltplan habe ich zuerst gedacht „ Ach Du Sch..., das blickst Du nie“, aber Du hast alles so gut beschrieben das selbst ein NichtElektriker das versteht. Das ist für mich eine enorme Hilfe. Werde das am Wochenende mal alles aufarbeiten und für mich anpassen. Es werden sicher dann noch einige Fragen aufkommen. Wieviel Solar willst Du bei Dir drauf bringen? Spricht etwas gegen die Idee die Sicherung am EBL fürs Netzladegerät zu ziehen und das EBL an 230V zu belassen?

Über weitere Diskussionen und Denkanstöße würde ich mich freuen.

Viele Grüße

Sven

Gast am 05 Mär 2020 21:30:15

Hallo Sven,

TFS1979 hat geschrieben:...Holger! Ich bin sprachlos und dankbar für Deinen Bericht.


Gerne geschehen.

Wieviel Solar willst Du bei Dir drauf bringen?


Meine Planung ist bei 2x 100Wp mit der Option auf weitere 2x 50Wp. Hier muss ich mal mit meiner Werkstatt sprechen, denn wegen der Dichtigkeitsgarantie werde ich die Paneele montieren lassen.

Spricht etwas gegen die Idee die Sicherung am EBL fürs Netzladegerät zu ziehen und das EBL an 230V zu belassen?


Das kannst du auf jeden Fall auch so machen.

Gruß, Holger

TFS1979 am 29 Mär 2020 19:34:35

Hallo und guten Abend,

sorry das ich mich jetzt erst wieder melde. Es gab ausnahmsweise mal wichtigeres zu tun. ;-) Ich hoffe aber ihr seit alle gesund!

Aktueller Stand: Nach weiterer Recherche habe ich mich nun weitestgehend für die o.g. Konfiguration entschieden und bei offgridtec.de bestellt.

Weiterhin habe ich mich jetzt dazu entschieden den VBCS und den Spannungswandler unter den Beifahrersitz zu bauen. Die Idee von Holger den VBCS hinter den Sitz zu bauen fand und finde ich nicht verkehrt, aber den SW da seitlich unter den Tisch zu schrauben gefällt mir dann doch nicht so wirklich. Letztlich, damit auch die Verkabelung nicht zu lang wird, bleibt nur der Beifahrersitz übrig. Das Werkzeug zum Räderwechseln findet auch woanders seinen Platz. Wo ich die Kabeldurchführung unterbringe weiß ich noch nicht, aber das wird sich dann sicher schnell zeigen. Für Ideen oder ähnliches bin ich natürlich weiterhin sehr dankbar. Meine Verkabelung habe ich auch mal in so eine Art Schaltplan untergebracht. Nicht so professionell wie bei Holger, aber als Übersicht dient er allemal. Die mm-Angaben sind der Querschnitt und die cm-Angaben die Länge der Kabel. Vielleicht schaut ihr Euch den Plan mal an und schreibt mal bitte Eure Meinung dazu auf.

Weiß jemand zufällig wie man User hier im Forum direkt ansprechen kann? Also direkt hier im Thread, nicht als KN oder PN.

Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Rest-Sonntag und bleibt gesund.

Sven


TFS1979 am 29 Mär 2020 19:58:23

Hab grad gesehen das der Schaltplan sehr unscharf dargestellt wird. Bekomme es leider nicht anders hin. Hier nochmal eine vergrößerte Version. Sind jetzt zwei Bilder.


rkopka am 29 Mär 2020 21:09:36

Sind die TBORD I Anschlüsse so korrekt ? Normalerweise schaltet man alles hinter den Shunt und nicht direkt an die Batterie.

RK

TFS1979 am 29 Mär 2020 21:15:22

Hallo,

das ist der Temperatursensor für die Sicherheitsabschaltung bei zu hohen Temperaturen!

VG

rkopka am 29 Mär 2020 21:22:48

TFS1979 hat geschrieben:das ist der Temperatursensor für die Sicherheitsabschaltung bei zu hohen Temperaturen!

In einem Schaltplan hat das SO aber nichts zu suchen.

RK

TFS1979 am 29 Mär 2020 21:27:39

Mal davon abgesehen das der "Schaltplan" ja nur für mich zur Übersicht dient, wie wäre es denn richtig? Ganz weg lassen oder anders kennzeichnen?

Sven

rkopka am 29 Mär 2020 22:02:32

TFS1979 hat geschrieben:Mal davon abgesehen das der "Schaltplan" ja nur für mich zur Übersicht dient, wie wäre es denn richtig? Ganz weg lassen oder anders kennzeichnen?

Es könnte ihn auch mal jemand sehen und denken, die Leitungen müssen direkt angeschlossen werden. Oder du selbst hast es nach 15 Jahren vergessen...

Ein eigenes Kästchen/Symbol für den Sensor neben dem Batteriekontakt z.B. mit der Anmerkung "thermisch verbunden".

RK

TFS1979 am 29 Mär 2020 22:52:02

Ja das mit dem vergessen könnte sicher auf mich zutreffen. :D
Also hier die neue Version.


TFS1979 am 13 Apr 2020 12:29:52

Hallo Leute,

mal ein kleiner Zwischenbericht. Man hat ja nun grad doch ein bisschen Zeit zu basteln. Habe, wie man auf dem Bild unten erkennen kann, die Fahrerhauskabine von den Sitzen befreit. Und die Bodenabdeckung gelöst. So konnte ich die entsprechenden Kabel gut und einfach verlegen. Die „dünneren“ Kabel habe ich in die vorhandenen Kabelkanäle eingebracht. Für die „dickeren“ Kabel habe ich Gardenarohr (hatte ich noch im Keller) als Kabelkanäle genommen. Zum einen bieten Sie zusätzlichen Schutz der Kabel, zum anderen kann man auch mal ein Kabel tauschen ohne alles Abbauen zu müssen. Diese Kanäle habe ich links und rechts neben dem vorhandenen Kabelkanal platziert. Die Isolierung der Bodenabdeckung habe ich an den entsprechenden Stellen angepasst.
Aktueller Stand: Alle Kabel sind verlegt und fast alle angeschlossen, Bodenabdeckung und Sitzunterkontruktionen sind wieder montiert. Leider habe ich dazu grad kein Bild. Zum schlussendlichen Anschluss fehlen mir noch zwei Kabelschuhe. Hab da irgendwie bei der Bestellung nicht aufgepasst. Und die 50mm2 oder 35mm2 Kabelschuhe gibt es leider nicht mal eben so im Baumarkt. Auch das Solarkabel habe ich bis zum Dach verlegt. Ich werde die Dachdurchführung dann innerhalb des Kleiderschrankes unterbringen. Wenn es zeitlich passt werde ich dann dort entsprechend weiter machen. Dazu hätte ich dann auch nochmal eine Frage:

Ich möchte die Kabelkanäle zwischen den Modulen nicht unbedingt aufkleben, zwecks Vermeidung von Wasser- und Dreckansammlungen. Meine Idee war es diese evtl. „schwebend“ zu installieren. Dann kann man auch mal drunter lang wischen. Hat dazu jemand eine Idee bzw. eigene Erfahrungen?

Viele Grüße und bleibt gesund.

Sven


gespeert am 13 Apr 2020 12:46:29

montiere an den Modulschienen Halter für Rohr und ziehe das 2x4 Quadrat dort durch. Wenn die Dachdurchführung unter dem Modul sitzt, nimmst Du MC4 Gehäusestecker und montierst die an der Dachdurchführung.

TFS1979 am 13 Apr 2020 17:33:53

Hallo und danke für die schnelle Antwort. Meintest Du als Rohrhalterung sowas?



Und ja die Dachdurchführung soll unter ein Modul. Welchen Vorteil siehst Du bei den Gehäusesteckern? So eine Dachdurchführung war bei der Bestellung dabei!



Finde es eigentlich ganz gut dass das Kabel in einem Stück vom Regler bis zu den Modulen reicht.

VG

gespeert am 14 Apr 2020 07:23:22

Mit an der Durchführung montierten MC4 Steckern kann so im Servicefall das Modul auf dem Dach abgenommen werden ohne Werkzeug in die Hand nehmen zu müssen oder nachträglich Kabel kappen zu müssen.
Gut bei Moduldefekt am Platz oder in der Werkstatt für Arbeiten.

TFS1979 am 14 Apr 2020 12:08:56

Ja das macht Sinn. Ist allerdings kein Problem, und da hatte ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt, das Solarkabel vom Regler wird mittels MC4 Stecker/Verteiler sowieso mit den Modulen verbunden. Da ist dann die Entfernung eines Moduls problemlos möglich. Wollte jetzt nicht unbedingt noch einen Stecker dazwischen bauen. Kannst Du bitte nochmal zwei Worte zu der Rohrhalterung verlieren!?

Vielen Dank und VG

HartyH am 14 Apr 2020 13:17:32

Hallo Sven,

Ich würde Rohre und Rohrclipse aus dem Elektroinstallationsbereich nehmen, als ein Beispiel siehe Foto:



die kannst du schön mit Sikaflex o.ä. aufs Dach kleben und hättest den definierten Abstand zum Dach.
Versuche die Abstände zwischen den Rohrclipsen gering zu halten, damit die Rohre während der Fahrt nicht zu sehr schwingen.

Gruß
Harty

TFS1979 am 14 Apr 2020 18:45:04

Hallo Harty,

die Clipse sind auch eine Idee. Allerdings hatte ich die Vorstellung irgendwie direkt an den Modulrahmen zu gehen und gar nicht aufs Dach. Zwischen den Modulen sind es höchsten 30 bis 40cm, also sollten evtl. Schwingungen kein Thema sein.

VG

Rockerbox am 14 Apr 2020 19:26:59

TFS1979 hat geschrieben:
Und ja die Dachdurchführung soll unter ein Modul.


Servus,

worin siehst du denn den Vorteil unter einem Modul? Ich hab die Durchführung bewusst nicht drunter gesetzt, weil ich ab und zu die Klebenaht kontrollieren möchte und im Fall des Falles die Durchführung austauschen oder nachdichten kann.

Das wird unter einem Modul schwierig .....

TFS1979 am 14 Apr 2020 19:41:22

Servus.

Mal ganz davon abgesehen das es sich zufällig ergeben hat das die Dachdurchführung unter einem Modul liegt, sehe ich den Vorteil darin dass die Durchführung relativ Wettergeschützt ist.
Eine Kontrolle wäre sicher trotzdem möglich, das Modul ist ja nur geschraubt. Man schraubt es sicher jetzt nicht zweimal im Jahr runter, aber ein seitlicher Blick unter das Modul erlaubt ja auch eine gewisse Kontrolle! Denke ich zumindest! ;-)

VG

Rockerbox am 14 Apr 2020 19:57:53

Den Wetterschutz haste aber nur im Stehen und da nur so lange, bis das Wasser zur Durchführung läuft.

Ist natürlich eine Montagevariante, ich hab mich wie geschrieben genau dagegen entschieden.

TFS1979 am 14 Apr 2020 20:10:16

Ich hab da jetzt weniger das Wasser gemeint als vielmehr die Sonne (UV-Strahlung) bzw. die Kombination. Schlussendlich macht es wahrscheinlich keinen wirklichen Unterschied wenn es gut verklebt ist!? Will ich mal hoffen. :-)

TFS1979 am 18 Apr 2020 23:05:42

Hallo und guten Abend,

die Solarmodule habe ich zwar noch nicht installiert, aber ich habe heute schon mal alles angeschlossen. Es scheint auch alles zu funktionieren. Einzig was mir aufgefallen war das der Charge S (Votronic Anzeigedisplay für das VBCS) nach ungefähr 4 Stunden Batterieentladung (also kein Landstrom) bei 13,1 V plötzlich auf 0,0 gesprungen ist. Erste Maßnahme, da der VBCS laut LEDs funktioniert hat, war das ich die Steuerleitung getrennt habe und dann wieder verbunden habe. Danach ging es für vielleicht 5min., dann ist er wieder auf 0,0 umgesprungen. Übrigens der Batteriecomputer hat ganz normal funktioniert und 13,2 V angezeigt. Siehe auch Bilder. Dann habe ich 230V angestöpselt und sofort war die Anzeige 13,2 V wieder da. Landstrom habe ich dann wieder getrennt und wollte schauen ob beim Übergang von 13,2 auf 13,1 sich das ganze wiederholt. Diesmal hat es aber funktioniert.

Ich habe ja eine 180Ah Lithiumbatterie, der Batteriecomputer hat mir allerdings erstmalig nur 158Ah angezeigt und 90%, trotz das ich die Batterie vorher entsprechend geladen habe. Ich habe dann mal alle Verbraucher im Wohnmobil eingeschaltet und habe die Batterie 4 Stunden mit knapp 10A entladen. Bei 116Ah Restkapazität (laut BC) ergab sich dann die o.g. Situation.

Hat evtl. jemand eine Idee was das ausgelöst haben könnte?

VG und noch nen schönes Wochenende.

Sven

Links Batteriecomputer / Rechts Charge S




Gast am 18 Apr 2020 23:24:25

Hast du den BC einmal gemäß der BA abgeglichen:

"Grundeinstellung:
Es muss die Nenn-Kapazität der Bordbatterie eingestellt werden.
Es muss der verwendete Batterietyp und deren Nennspannung eingestellt werden.
Es können die Ab- und Einschaltschwellen angepasst werden.

Die Nenn-Kapazität wird in Ah angegeben und ist auf der Batterie aufgedruckt. Sind mehrere Ah-Angaben zu
finden verwenden Sie die Angabe ....Ah (20 h). Sind mehrere Batterien im 12 V-Verbund zusammen geschaltet
sind die Ah-Angaben zu addieren. Gesamtkapazität bei 2 Batterien a 110 Ah ist 220 Ah. Dieser Wert -220 Ah-
muss eingegeben werden.

Beachten:
Ist die Grundeinstellung durchgeführt, muss die Batterie mit einem geeigneten Ladegerät (bei
Reisefahrzeugen mit dem vorhandenen Bordladegerät) über einen Zeitraum von 24 h geladen
werden. Dies ist unbedingt erforderlich damit der Batterie-Computer die 100 % Vollladung erkennt
und seinen Betrieb aufnehmen kann. Verliert der Smart-Shunt seine Spannungs-Versorgung
(Batterie abgeklemmt usw.), so ist ebenfalls wie oben beschrieben vorzugehen."


Gruß

Holger

TFS1979 am 19 Apr 2020 00:00:31

Hallo Holger,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja ich hab die Grundeinstellungen angepasst.

Kapazität: 180Ah
Typ: 86
Abschaltschwelle 0%
Einschaltschwelle 101%

Aktuell lädt die Batterie.

VG Sven

TFS1979 am 23 Mai 2020 18:11:36

Hallo Forumgemeinde,

da wir dieses Wochenende nicht unterwegs sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mal kurz mein Umbauergebnis vorstellen.

Die Basis für meinen geplanten Umbau waren die beschriebenen Komponenten im ersten Post. Da gab es auf Grund von Lieferschwierigkeiten zwei Änderungen. Aus den 2 Modulen zu je 110 Watt sind 5 Module zu je 60 Watt geworden. Die Technik der Module ist identisch. Und der Spannungswandler hat jetzt „nur“ 1500W, ist aber ein neueres Modell. Den Spannungswandler brauche ich letztlich hauptsächlich für meine Mädels damit sie sich die Haare föhnen können. ;-)

Neben den Hauptkomponenten habe ich natürlich noch diverse andere Dinge benötigt: Sicherungshalter (Verteiler) & Sicherungen, Trennschalter, Verteilerblock, 5Fach MC4 Abzweigbuchse & -stecker, diverse kabel in unterschiedlichen Größen, Dekasyl, Dachdurchführung, Solarkabel, Kabelschuhe, Kaltgerätestecker & Y-Verteiler, Einbausteckdose, EinbauLED und natürlich Werkzeug.

Nach ausgiebiger Recherche, vor allem hier im Forum, habe ich dann alles bestellt und wie schon weiter oben beschrieben die Fahrerhauskabine von den Sitzen befreit und die Bodenabdeckung gelöst. So konnte ich die entsprechenden Kabel gut und einfach verlegen. Hier war es sehr hilfreich die Kabel schon entsprechend zu beschriften. Auch mein Schaltplan für die Übersicht war da eine sehr große Hilfe. Die „dünneren“ Kabel habe ich in die vorhandenen Kabelkanäle eingebracht. Für die „dickeren“ Kabel habe ich Gardenarohr als Kabelkanäle genommen. Diese Kanäle habe ich links und rechts neben dem vorhandenen Kabelkanal platziert. Die Isolierung der Bodenabdeckung habe ich an den entsprechenden Stellen angepasst. Danach habe ich die Bodenabdeckung und Sitzunterkonstruktionen wieder montiert.

In die Unterkonstruktion des Fahrersitzes habe ich dann meine Batterie gesetzt und entsprechend laut Schaltplan angeschlossen. Natürlich war der Batterieschalter ausgeschaltet und die Sicherung bis zum Schluss draußen. ;-)

Die Verteiler, Sicherungshalter und den Trennschalter habe ich ähnlich wie bei Holger --> Link mit einer Platte auf der Vorderseite des Sitzes verbaute. Das Verschwindet dann alles hinter der Abdeckung! Den Spannungswandler und den VBCS habe ich in die Unterkonstruktion des Beifahrersitzes verbaut und angeschlossen.

In die hintere Abdeckung des Beifahrersitzes habe ich eine 230V Einbausteckdose und eine 12V Einbau-LED verbaut. Diese sind entsprechend mit dem Spannungswandler verbunden.

Das Solarkabel habe ich durch den Boden bis zum großen Kleiderschrank verlegt Ebenfalls durch den Boden habe ich ein 230V Kabel vom VBCS zum EBL verlegt wo ich über ein Y-Verteiler mir den Strom für den VBCS direkt vor dem EBL hole. Die Sicherung für das interne Ladegerät habe ich übrigens entfernt, damit sich VBCS und EBL nicht in die Quere kommen. Sollte mal mit dem VBCS was sein, brauche ich nur die Sicherung einstecken und die alte Konfiguration ist (zumindest technisch) wieder hergestellt.

Die Steuerleitungen für die Batterie- und die Solaranzeige sind auch in vorhandenen Kabelkanälen verschwunden. Eingebaut sind die Anzeigen über der Tür bei den anderen Bedienelementen. Das weiter oben erwähnte Problem mit der Solaranzeige wird aktuell durch Votronic begutachtet. Bin gespannt was raus kommt.

Nachdem alles angeschlossen war überprüfte ich nochmal die Verkabelung nach Schaltplan, baute die Hauptsicherung rein und drehte den Batterieschalter. Was soll ich sagen: Es funktionierte alles so wie gedacht und gehofft. ;-)

Jetzt blieben ja nur noch die Solarmodule übrig. Da hab ich erstmal das Dach sauber gemacht. Die Panele vorbereitet und mit den Spoilern verbunden. Auf dem Dach habe ich dann ebenfalls alles vorbereitet. Nachdem ich genau wusste wo die Panele installiert werden sollten, habe ich das Loch gebohrt und das Solarkabel aufs Dach gelegt. Dann alles abgeklebt, entfettet, geprimert und geklebt. Zum Installieren der Module hatte ich mir einen zweiten Mann organisiert. Zu zweit geht das alles etwas entspannter.

Die Module konnte ich so anschließen wie ich es mir gedacht habe. Alle Kabel treffen sich unter einem Modul. Die Kabel habe ich mit Installationsrohren an der Unterseite der Modulrahmen mit Kabelbindern befestigt. Also liegt nicht ein Kabel oder Kabelkanal auf dem Dach auf. So war es gewollt.

Der Anschluss an den VBCS war dann auch nur noch Formsache.

Ich habe dann alles wieder zusammengeschraubt und hab das Auto in die Sonne gestellt. Es war gegen 17Uhr und der Himmel war ganz leicht bedeckt → 10,2A. Ladestrom!

Fazit: Es funktioniert alles.

Letztes Wochenende waren wir unterwegs. Nachmittags wurde der Strombedarf (Kühlschrank, Radio und Ladegerät fürs Handy) komplett durch die Solaranlage gedeckt. Abends haben wir ca. 20Ah verbraucht. Früh um 10 war die Batterie wieder voll.

Der nächste Test ist dann Pfingsten (Freitag bis Montag)

Vielen Dank für die Unterstützung hier im Forum. Und besonderen Dank an Holger und die super ausführliche Beschreibung seines Umbaus (--> Link). Das hat mir wahnsinnig geholfen.

Fragen, Anregungen und Kritik sind immer erwünscht.

VG und noch ein schönes Wochenende

Gast am 23 Mai 2020 18:36:23

Hallo,

es freut mich, dass ich dich für deinen Umbau etwas inspirieren konnte und wünsche dir alle Zeit gute Fahrt, elektrische Energie wird dir zumindest nicht mehr ausgehen.

Gruß

Holger

gespeert am 24 Mai 2020 02:56:01

Denke an die Rückstromabsicherung der Module im Defektfall. Es gibt Diodenzwischenstecker.
Wenn durch vier Module die Einzel-Istrangmax überschritten würde, ist abzusichern.
Jedes Modul der Parallelschaltung!!

TFS1979 am 10 Jun 2020 17:46:44

at gesperrt: Entschuldige bitte, ich hatte Deine Anmerkung irgendwie übersehen.

Die Rückstromabsicherung ist schon von Haus aus per Bypassdiode an den Panels verbaut. Aber vielen Dank für den Hinweis. :daumen2:

VG Sven

gespeert am 11 Jun 2020 05:54:38

Nein, ist sie nicht.
Die Bypassdioden sind Bestandteil der Innenbeschaltung des Moduls.Sie wird gewollt bspw. bei Beschattung von Teilbereichen des Moduls aktiv. Ungewollt bei Modulschaden.

Im Defektfall des Moduls werden die restlichen Module auf dieses einspeisen (bzw. die restlichen Strings beliefern den defekten String, welcher auch 1bis x Module darstellt).
Die dann fließenden Ströme können bei Überlastung zum Brand führen.

Deswegen sichere deinen Strang ab, speziell wenn die max. Strangströme überschritten werden.

HartyH am 11 Jun 2020 12:02:36

gespeert hat geschrieben:Die dann fließenden Ströme können bei Überlastung zum Brand führen.

Hi gespeert,
ist das schon mal irgendwo passiert?

gespeert am 11 Jun 2020 18:23:17

Ja, das passiert häufig. Wird aber oft falsch gedeutet.
Die Versicherung weiß aber worauf zu achten ist.
Speziell bei Großanlagen mit hohem Schaden.
Bei Kleinanlagen heißt es dann oft "Fehler in der Anschlußbox", da diese dann anschmort (Istrangmax ist meist der max. zulässige Strom durch die Bypassdioden, diese brennen durch).

TFS1979 am 11 Jun 2020 22:30:12

at gesperrt: Da mich das technisch etwas überfordert habe ich die angesprochenen Problematik mal an den Hersteller-/Vertriebsupport meiner Module weitergeleitet und meinen Händler des Vertrauens dazu angeschrieben.

Die Antwort vom Support: "...bzgl. Rückstrom von oder zu den Modulen brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Durch die integrierten Bypass-Dioden, kann der Stromfluss nur in eine Richtung erfolgen. Das ein zu hoher Strom ausgegeben wird, ist auch nicht möglich..."

Die Antwort vom Händler: "... da brauchst Du keine Bedenken haben, selbst bei Defekt eines Moduls, erreichen die anderen vier lt. Datenblatt max. etwas über 12A. Wir verbauen seit 10 Jahren diese und andere Hochleistungsmodule und hatten diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungen. Wir haben 15A Sperrdioden auf Lager, welche bei Dir aber nichts bringen würden. Ein Rückstrom ist sicher möglich, spielt aber eher bei großen Anlagen eine Rolle...

Als Laie sitzt man jetzt irgendwie zwischen den Stühlen. Was ist jetzt richtig? Hab mal Google dazu befragt, leider sind auch da die Meinungen nicht wirklich eindeutig. Bei meiner Suche sind mir dann auch Zwischenstecker mit 15A und 10A unter gekommen. Mein Händler schreibt 15A würden kein Sinn machen, wie sieht es mit den 10A Steckern aus? Und warum wird bei den Anbietern der Anlagen nicht auf diese "Problematik" hingewiesen?

VG Sven

gespeert am 11 Jun 2020 22:45:18

Ja, da kannst Du mal im etz in Stuttgart anrufen und das Dir erläutern lassen. Einer der Ausbilder ist vereidigter Sachverständiger und ist regelmäßig wegen Pfusch deswegen in Gerichtsverfahren Gutachter.

Geschulte Solarteure kennen die Problematik und legen ihre Anlagen entsprechend aus.
Die Ramscher glauben es verstanden zu haben. Die Bypassdioden sind rein für die interne Schutzbeschaltung verbaut (Serienschaltung von Modulen, Teilverschattung).
Nicht für den externen Überstromschutz!!! Den erreicht man über Dioden oder Sicherungen mit spezieller Kennlinie, sogenannte PV Sicherungen. Wichtig ist die Angabe auf dem Typenschild der Module für die max. Strangsicherung (10A, 15A, 20A).
Wichtig ist die Anzahl Strings oder Module in Parallelschaltung.

gespeert am 12 Jun 2020 06:22:02

Angenommen dein Regler hat die Module aufgrund voller Batterie in den Leerlauf geschalten.

Jetzt sind 6 Module mit Impp von 5A vorhanden, also gesamt möglicher Strom im Modulfeld 30A.
Aufgrund eines Modulschadens laufen noch 5 Module, das Defekte verhält sich wie ein Verbraucher, also können 25A in den Zuleitungen des defekten Moduls auftreten!!! Wenn nun Imax 10A ist, wird das Modul mit 15A überlastet

HartyH am 12 Jun 2020 08:42:13

Ich habe da eine andere Theorie:
Solarmodule bestehen aus einzelnen Solarzellen, welche in den Solarmodulen in Reihe geschaltet sind.
Zum Beispiel bei einem 36-zelligen Modul sind das 36x 0,6V = 21,6V (0,6V ist der max. Wert einer Zelle).

Jede einzelne Solarzelle ist ähnlich aufgebaut wie eine Diode, also einem n- und einem p-dotiertem Halbleiter. Dazwischen ist die Raumladungszone zur Erzeugung des Elektronenflusses (ich habe das sehr einfach versucht zu erklären).
Eine unbestrahlte Solarzelle verhält sich ähnlich einer Diode.

Was bedeutet jetzt ein Modulschaden, um einen internen Kurzschluß zu erzeugen?
Wenn eine Zelle defekt wäre, dann würden die anderen Zellen den möglichen entgegengesetzten Strom stoppen.
Wenn mehrere Zellen defekt wären, würden diese aber auch keine elektrischen Verbindungen mehr im System haben.
Meistens sind aber doch die internen Verbindungen bei den Solarzellen untereinander gebrochen oder lose.
Und wenn man sich mal anschauen könnte wie filigran der Kontakt der Solarzelle auf der Vorderseite ausgeführt ist, könnte ich mir schon vorstellen, daß eine "defekte" Solarzelle durch einen fehlenden Kontakt auffällt.

Warum soll ein entgegengesetzte Stringspannung /-strom in diesem defekten Solarmodul weiteren Schaden anrichten?

Hannus am 12 Jun 2020 10:14:53

Hallo

Ich denke "gespeert" ist Spezialist für Großanlagen und da treffen seine Ausführungen natürlich zu. Aber das für unsere Minianlagen zu verallgemeinern, halte ich dann doch für übertrieben.
Was soll hier brennen. Kabel und Steckverbinder müssen im Normalbetrieb sowiso 30A abkönnen, die fallen schon mal weg. Und bei den 25A die in Richtung eines Moduls fließen können, müßte ich schon mit Klingeldraht arbeiten, damit da was brennt. Auch wenn man sagt eine Diode brennt durch, brennt sie ja nicht wirklich. Solarmodule brennen glaub ich auch nicht. Also wo ist jetzt das Problem?

Gruß Egon

andwein am 12 Jun 2020 12:59:20

gespeert hat geschrieben: Die Bypassdioden sind rein für die interne Schutzbeschaltung verbaut (Serienschaltung von Modulen, Teilverschattung). Nicht für den externen Überstromschutz!!!

Tja, da hat "gespeert" vollkommen recht!!
Gruß Andreas

gespeert am 12 Jun 2020 13:11:37

At Hannus,
Stringstrom ist Stringstrom, egal ob 1000V oder 12V.
Wenn die Diode 10A verträgt, dann 10A. Und nicht mehr.
Und es ist egal ob der String von einem oder 20 Modulen gebildet wird solange die max. Spannung eingehalten wird.
Die Effekte sind gleich, es wird etwas zu warm.
Und wenn dann ein Lichtbogen ensteht, dann wird es unlustig.

Hannus am 12 Jun 2020 18:00:07

Hallo

Ich finde trotzdem, daß hier etwas zuviel Panikmache betrieben wird. Natürlich kann jedes fehlerhafte Bauteil und jede fehlerhafte Verbindung in jeder Baugruppe, natürlich auch im Solarmodul, zu einem Brand führen. Sollen wir deshalb auf die komplette Elektronik verzichten. Mein Kühlschrank ist z.B. mit 30A abgesichert. Das reicht locker für einen kräftigen Schwelbrand.

Gruß Egon

gespeert am 12 Jun 2020 18:45:13

Dein Kühlschrank steht auch nicht unter Spannung sobald Licht darauf fällt. Und die ist nicht abschaltbar, dein Kühler schon.
Wäre schön wenn das einfach zu händeln wäre. Ist es aber nicht aufgrund der Physik.

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