Hallo Freunde,
hat jemand persönliche Erfahrungen mit einer WoMo-Tour zur Zeit des Indian Summer durch Neuengland/USA oder Canada unter Einschluss der Niagara-Fälle??
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Hallo Freunde,
hat jemand persönliche Erfahrungen mit einer WoMo-Tour zur Zeit des Indian Summer durch Neuengland/USA oder Canada unter Einschluss der Niagara-Fälle?? Hallo Allegria!
Ja, haben wir! 1999 sind wir von Boston aus mit einem gemieteten Wohnmobil durch Maine, New Hampshire, Vermont und auch zu den Niagara-Fällen gefahren. Was möchtest Du denn wissen? Hallo gelicat,
schön das schon einmal einer auf meinen Aufruf angesprungen ist. Und dann noch mit ziemlich genau der Erfahrung, die uns nützlich sein kann. Also, uns interessiert eigentlich alles, was Ihr an positiven und negativen Erlebnissen gehabt habt. Wie habt Ihr das WoMO gebucht, vor Ort oder von hier? Wie groß war es? Welcher Vermieter? Campingplätze (zahlreich oder knapp)? Individuell oder begleitete Tour? Wir möchten die Reise noch ergänzen um Chicago (mit Verwandtenbesuch) und New York - egal ob vor oder hinter der Neu-England-Tour. Also, lass uns bitte alles wissen, was für uns interessant sein könnte. :roll: Hallo Allegria!
Aber gerne doch lasse ich Euch an unseren Erfahrungen teilhaben. Dauert aber noch etwas, da ich erst einmal die Unterlagen aus meinem Chaos-Haufen ( :oops: ich bin nicht ganz auf dem Laufenden mit dem Einkleben der Bilder und schreiben der Reiseberichte) heraussuchen muß. Dann schreibe ich Eurch am besten eine PN. Also bis dahin noch etwas Geduld bitte - sorry! Wie haben "nur" Erfahrungen mit Mietwagentouren und das nur für West- / Südwest-USA.
Darf ich trotzdem antworten??? :wink: Es wird immer empfohlen Mietwagen von Deutschland aus zu buchen. Macht mein Mann auf Geschäftsreisen in die USA auch grundsätzlich so. Daher denke ich dass das mit Womos nicht anders ist. Wir haben schon mehrfach bei Explorer Fernreisen gebucht. Da kann man sich Reisen selber zusammen stellen. Womos, Flüge auch kombiniert mit Inlandsflügen, Mietwagen etc von versch. Anbietern. Fordert dort mal einen USA-Katalog an. Womo hin oder her. Mietwagen und Motels auf eigene Faust würde ich auch mal ins Auge fassen. Ganz gut finden wir das Holidy Inn Midtown 57th Street in New York. GRUSS PETRA Hallo Kathi und Herbert,
zwar nicht im Indian Summer und auch nicht Niagara (haben wir ausgelassen, weil wir es schon kannten), aber trotzdem: Im Sommer 2006 haben wir mit dem Wohnmobil eine sechswöchige Rundreise durch Ost-Kanada (Ontario, Quebec, New Brunswick, Prince-Edward-Island, Nova Scotia) sowie Maine (Acadia National Park) und New Hampshire (Mt. Washington) gemacht. Den ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos findet ihr hier: [url=http://www.luposreisen.blogspot.com]Ost-Kanada mit dem Wohnmobil[/url] Viele (auch an Lilly !!) Lupo3 Komisch, warum klappt das mit dem Link nicht ??
[url]http://www.luposreisen.blogspot.com[/url] Hallo Lilly und Herbert!
So, habe am Wochenende die Unterlagen gesichtet. Das Wohnmobil (ein Alkovenmodel knappe 7 m lang) hatten wir von "Cruise America" - gebucht in Deutschland bei meinem Reisebüro um die Ecke. Vom Reiseveranstalter habe ich keine Unterlagen mehr ich glaube, es war FTI. Mit "Cuise America" gab es keinerlei Probleme - kompetentes, hilfsbereites Personal - reibungslose Übergaben, sowohl in Denver 1996, als auch in Boston 1999.Zustand der WoMos gut - nichts zu meckern. Mangels deutschsprachigem Personal, gab es jedoch nur eine deutschsprachige Video-Einführung. Vor unseren Fernurlauben habe ich mir immer verschiedene Kataloge aus dem Reisebüro geholt und die Preise und Leistungen der WoMo-Vermieter verglichen (und mir Tips für Routen aus den angebotenen Rundreisen geholt) und dann im Reisebüro den günstigsten gebucht. Gleich noch das Hotel für die 1. Nacht vor Übergabe des WoMos - je nach Ankunftzeit am Zielort. (Das war vor ca. 7 Jahren - da haben wir noch nicht so viel per Internet gemacht!) D.h. wir reisten immer individuell. Wir haben uns während der Vorbereitungszeit diverse Reiseführer angesehen und uns so eine Route zusammengestellt, mit dem, was wir sehen wollten. Unterwegs dann aber auch immer wieder spontan die Route geändert, wenn es uns nicht gefallen, oder wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Campingplätze gibt es reichlich. Wir hatten in den USA immer riesige Campground Guides mit allen Angaben. (Damals war es eine 2-teilige Ausgabe 1 x USA-West und 1 x USA Ost - haben wir hier in Hamburg bei Dr. Götze Land & Karte gekauft). Außerdem war unser 1. Ziel nach Übernahme des WoMos und Einkaufen der Vorräte der Partner vom hiesen ADAC, der AAA, genannt Triple A. Dort haben wir nach Vorlage der ADAC-Karte umfangreiches Info-Material, Camp-Guides und Karten-Material bekommen - sehr hilfreich!! Aber - nach dem Labour Day (1. Montag im September) sind einige touristische Einrichtungen of nur noch eingeschränkt geöffnet, auch hatten wir, dass ein Campingplatz schon geschlossen hatte! Wir reisten im Zeitraum vom 10.09. bis 30.09.1999 - was eigentlich noch zu früh war. Die schöne Laubfärbung hatte gerade erst zaghaft begonnen. Ich glaube, später wäre besser gewesen, aber dann wird die Campingplatzsituation vermutlich etwas schwieriger. Was mir nicht gefallen hat, die Parkplatzsituation. Ein paar Mal wollten wir gerade an der Küste nach Norden, oder auch auf Cape Cod nur mal kurz an den Strand oder auf die Felsen - aber es gab keine Möglichkeit dort zu parken, fast alles an der Straße ist Privatbesitz und man kann nicht einmal schauen. (Oder wir haben uns einfach nur zu blöd angestellt - obwohl - in Florida haben wir das genau so mit dem PKW erlebt). Positiv erlebt haben wir die Menschen dort - immer hilfsbereit und meist rücksichtsvoller im Umgang mit den Mitmenschen, als hier. Entspannteres Fahren auf den Straßen als hier. Aber - alles unsere subjektiven, ganz allein von uns gemachten Erfahrungen. Außerdem schon mehr als 7 Jahre her. Wenn Ihr noch irgendetwas wissen wollt - immer her mit den Fragen! Soweit ich kann, will ich gerne antwort. Also dann - über die Elbe Hallo!
Habe in einem anderen Forum den Hinweis auf dieses Forum entdeckt: --> Link Ist bestimmt auch hilfreich bei der Reiseplanung und -vorbereitung. Hallo Allegria,
wir waren vor 2 Jahren in den Sommerferien in den Staaten und haben dort eine Auto/zelt tour gemacht. (WOMO war uns in den Sommerferien zu teuer.) Zelt und Ausrüstung haben wir alles Mitgenommen. Das Gebiet in das ihr fahren wollt, ist schon im Sommer beeindruckend - obwohl nur Wald.... Wir habe alles alleine gemacht. Auto, Flug, 1. und letzte Übernachtung im Reisebüro gebucht und dann per Internet, Reiseführer eine Route zusammengestellt. Allerdings sind wir von New York (3 Tage mit Hotel) - Washington - Niagara Fall- Toronto - Montreal - durch die Green und White Mountains - Boston und dann ganz gemächlich die Küste wieder richtung New York. Campingplätze habe ich im Netz gegoogelt. Aber Amerikanische Plätze sind teuer!!! Teilweise waren die Motels für uns 4 günstiger...aber die Freiheit... und unsere Jungs fanden dieses Abenteurerleben (wo sind wir heute Abend, wo schlafen wir..) einfach Klasse. Von außen hat man nicht erkannt das wir einen Mietwagen haben und man hat uns für Texaner gehalten (Nummernschild) darauf wurden wir natürlich öfters angesprochen. Auf diese Weise hatten wir viel Kontakt mit "Einheimischen". Falls ihr noch infos möchtet, sagt bescheid. Bis dann Sabine Hallo,
wir haben vor 12 Jahren eine Leihwagentour ausgehend von Toronto - Detroit - Toledo - Pitsbourgh - Washington - Philadelphia- Atlantic City - NY - Buffolo - Niagara Falls - Ottawa - Montreal - Toronto gemacht. Flug München Toronto und dann vor Ort Leihwagen geholt. Hat für die drei Wochen ca. Can $ 1000,- gekostet. Unterwegs immer in Motels übernachtet. War überhaupt kein Problem, gibts an jeder Ecke. SOnst aus den in den Tankstellen ausliegenden Flyern die Coupons ausreißen. Dann wirds noch billiger. Meist lagen die Motels zwischen 19,- und 39,- $. Campingplätze gibt es, sind aber relativ teuer. Frei stehen ist in Can. kein Problem, solange es nicht in den Großstädten ist. In den Städten (Toronto, NY,Washington,Montreal) haben wir uns meist mit dem ÖPNV bewegt. Geht sehr gut. Achtung: NY darf mit den meisten Leihwägen nicht befahren werden!! Am besten in Newark oder Jersey City das Womo bewacht abstellen. Wir haben am ersten Tag eine geführte Bustour gemacht um uns in der doch riesigen Stadt grob zu orientieren. Ich fand die Tour toll, die Leute meist nett. Allerdings finde ich Canada ehrlicher und offener. Chicago: War leider nur mal 16 STunden als ungeplante Zwischenlandung dort. Genial schöne Stadt mit dem größten Airport der Welt. Detroit: Falls ihr da hinkommt: Gebt Gas und nix wie weg. Und das nicht nur weil mir diese runtergekommene Ex Metropole des Automobilbaus schon auf unserer damaligen Tour nicht gefiel. Ich hab über einige Jahre öfter in Detroit gearbeitet. Dreckig, viele Ecken nicht ungefährlich, extreme Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Aus meiner SIcht unbedingt nötig: -ADAC Auslandskrankenversicherung oder vergleichbar mit Office in den USA und Canada -Schon vorab über die Abweichenden Verkahrsregeln schlau machen. In Can. z.B. an der Kreuzung fährt der zuerst ankommende auch zuerst. Wir haben insgesamt sechs Rundtouren in Ost-USA, -Kanada gemacht. Mit Van und Zelt. Im Gegensatz zu unseren Freunden, die ein WoMo gemietet hatten, waren wir damit auch Stadt-fähig, konnten also überall parken. Nach einiger Zeit haben wir, da wir auch im Van schlafen konnten, manchmal auch auf Parkplätzen übernachtet.
Campingplätze fanden wir nicht so zahlreich wie in Europa. Oder zumindest nicht so ausgeschildert. Wir haben dann einen KOA-Führer gekauft - die Plätze gefielen uns aber nicht besonders, da zu teuer und zu voll. Und uns ansonsten an die State Parks gehalten. Dort haben wir zum Beispiel in Boston in absoluter Einsamkeit gestanden. Ohne Sichtkontakt zur Nachbarparzelle. Dafür brauchte man das Auto, um zur Toilette zu fahren. Tisch, Bank, Feuerstelle und Grill haben wir auf solchen Plätzen auf jeder Parzelle vorgefunden, so dass wir außer dem Zelt gar nicht so viel mitbringen mussten. In Chicago gab es einen gut gelegenen Campingplatz. Eine meiner Lieblingsstädte übrigens. Dort konnte man jede Menge "American Country Living" kennenlernen. New York ist etwas spröde. Nach vielem Suchen haben wir dort meist in einem Motel in New Jersey übernachtet. Dort stand das Auto gut und man konnte mit dem Bus nach Manhattan. Es fanden sich die üblichen Motels zu den üblichen Preisen. In State Parks kann man für einige wenige Dollar campen. Die KOA-Campingplätze waren teuer. Andere lagen irgendwo dazwischen. Motels waren preislich jedenfalls mindestens doppelt so teuer für uns. Enja |
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