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Hi, lese schon längere Zeit interessiert hier im Forum mit und heute starte ich meinen ersten Post. Wie oben schon kurz geschrieben, würde ich gerne eine Überspannungsschutzsicherung und Bitzschutzsicherung nachträglich in mein Wohnmobil einbauen, wenn es unter Landstrom steht. Hier ein paar Punkte: - natürlich gibt es einzelne Sicherungsstecker, die ich an die jeweilige 220v Steckdose anschließen kann, aber das will ich nicht. Die Überspannung soll garnicht erst ins Wohnmobil kommen! - natürlich gibt es auch den Schaudt OVP1 gegen Überspannung etc. Zum einen habe ich den schon verbaut. Zum anderen schützt der "nur" alles danach. Also den EBL und dessen weitere Versorgung im Womo. Dies ist zwar gut, aber die 220V Versorgung unter Landstrom und alles vor dem Schaudt sind nach wie vor nicht geschützt. Wie gesagt, der Punkt ist der: die Überspannung soll erst garnicht ins Womo gelangen und schon vorher unterbunden werden. Daher ist es die Idee, nun eine Überspannungsschutzsicherung und Bitzschutzsicherung einzubauen. Diese soll direkt am Cee Landstromeingang erfolgen, also am L-N-PE Kabeln vor jeglicher Art Abzweigung des Landstrom zu den 220V Steckdosen, sonstigen 220V Verbrauchern und Weg zum EBL. Nun stellen sich mir ein paar Fragen: - es gibt Dehn und Finder etc. Sicherungen 1 Pol, diese würden in Frage kommen. >> braucht man eine Sicherung mit zusätzlicher Funkstrecke etc. Oder "reicht" ein normaler mit Varistor aus (was ist besser?) >> was habt ihr so im Einsatz? Ich habe mir schon den Anschluss angeschaut, aber ich werde da irgendwie nicht so ganz schlau. Wie habt ihr die Sicherung angeschlossen? Meine grundsätzlich Idee zum Einbau ist folgende: - direkt hinter der Landstrom Eingang an der Landstrom Säule, will ich die Sicherung in das Kabel integrieren. Die Sicherung wird in einem wasserdichten Gehäuse verbaut. Von dort aus geht das Kabel dann normal weiter und alles ist gleich. Eingang Womo mit allen anderen Sicherungen. Sollte eine Überspannung erfolgen, dann löst die Sicherung schon direkt am Kabeleingang an der Ladesäule aus und die Überspannung ist auch nicht im Womo. Sollte etwas schief gehen, dann würde auch dort zB. ein Brand etc. entstehen und nicht im Womo. Warum? Habe es schon selber gesehen und auch bei mir schon passiert, Überspannung ist aufgetreten und Überspannungssicherung an der teuren Kabeltrommel hat nicht richtig funktioniert und es hat zu schmoren angefangen bis hin zum Brand. Kann man auch gerade wieder mal aktuell im Netz lesen, was da das Ergebnis eines ausgebrannten Womo war. Danke für Eure Hilfe, insbesondere bei der Verkabelung. Grüße aus der sonnigen Mitte in D
Nur meine Ansicht und mein Umgang mit dem Problem: 1. Blitzschutz und Überspannungsschutz sind zwei verschiedene Themen. Aber natürlichj kann ein Blitzschlag zu einer induktiven Überspannung in Freileitungen und auf der erde verlegten Kabel (Kabeltrommel) führen 2. Man kann leider nicht verhindern, dass eine Überspannung ins Womo kommt, denn am CEE Stecker liegt sie an und das ist der Übergabepunkt. Aber ab da kann man eventuelle Auswirkungen verhindern. Dazu gibt es verschiedene Überspannungssicherungen, die fast alle Mit Varistor und Glimmlampe arbeiten. Wichtig ist halt, dass beide Leiter damit abgesichert sind. Auch Einsteckschutzeinrichtungen mit Schukodose schützen nicht nur das angeschlossene Gerät sondern das ganze 230V Netz im Womo. Gut sind Einrichtungen, die eine stattgefundene Überspannung anzeigen. Manche preisgünstigen Geräte muss man allerdings danach entsorgen. Übrigens: Das Überspannungen entstehen auch bei Notstromgeneratoren oder bei Schiffsgeneratoren (Kühlibetrieb) Ein wenig zu dem Thema kannst du hier nachlesen: --> Link --> Link Die Verkabelung, der Einbau etc hängen stark von der gewählten Lösung ab. Wenn du die beiden Beiträge gelesen hast wird sicherlich einiges klarer und (fast) alle Fragen Beantwortet Gruß Andreas In all den Jahren oder genauer Jahrzenten war das Thema für uns ein Problem: Kabel ausstecken und kein Blitz kann uns schaden. :wink: MfG kheinz Leitungsschutzschalter sind vorgeschrieben, ein FI kann nicht schaden und Überspannungsschutz gibt's auch. Mit dem Blitzschutz wird es aber schwierig: wo willst du die Erde hernehmen? Kannst natürlich wie Jack - sorry, Captain Jack Sparrow ne Flasche Dreck mitschleppen, aber ob das hilft? Eh du jedes Mal nen Erdanker setzt, würd ich dann auch eher bei Gewitter das Kabel raustun. Gruss Manfred Klar ist ne brilliante Lösung, besonders wenn mann gerade ich der Kneipe ist - bei Gewitter und ein weiteres Bierchen nimmt. Schaudt hat für vorsichtige Leute den OVP-01. Schutz für Über / Unterspannung. Einfach in die Zuleitung hinter den Steckdose einschleifen -oder machen lassen. FeinSi 10A mtr ist integriert und Ersatz dabei. Hab den drinne und er hat schon 2 x gewirkt. Blitzeinschlag in der Freiltg des CP.... Vorsicht mit Laienbasteleien in diesem Thema!!! Das ist auch für Fachleute komplex!! Wenn man das richtig einbauen möchte wird es kompliziert. Falsche Installation führt zu unsicheren Zuständen und/oder großen Schäden!! Ser Zwischensteckadapter ist wie oben geschrieben eine Lösung, ein Festeinbau nur durch FACHLEUTE!!!! Hallo, Danke für Eure ersten Antworten. Ist klar, Überspannungsschutz Und Blitzschutz. Blitzschutz ist natürlich schnell zu verhindern bzw. schneller. Einfach schnell Verbindung kappen. Aber Überspannung ist nicht einsehbar, kann ja jederzeit passieren. Daher hätte ich gerne zumindest mal einen Überspannungsschutz über eine Sicherung. Und ab besten direkt nach der Cee Einspeisung an der Ladestation und nicht im Womo. Natürlich ist ein Leitungsschutzschalter und FI-Schalter verbaut, ist ja klar. Wäre schön zu wissen, wie da ein Schaltplan ist und wie man es genau macht. Danke Für Surfoldie Natürlich gibt es den Schaudt OVP1. Genau das habe ich doch oben schon explizit erwähnt. Und genau das führt am Thema komplett vorbei. Es geht um Überspannungsschutz des 220V Netzes. Der Schaudt wird ERST VOR dem EBL eingebaut und schützt daher erst alles andere DANACH. Also EBL und was da angeschlossen ist. Aber schon viel früher gehen alle 220V Steckdosen ab, der Kühlschrank, Klima, Heizung... Da bringt der Schaudt leider nix. Und da gibt es dann wieder das Thema Überspannungsschutz für diese Geräte. Übrigens habe ich den Schaudt OVP1 eingebaut. Steht auch oben. Alles oben schon geschrieben....
Ich habe als Elektromeister mal quergelesen, keine Ahnung was Du nun konkret machen willst / Erreichen willst. Blitzschutz - google mal z.B. hier --> Link Ansonsten hilft am besten und sichersten Stecker an der Einspeisung und am Wohnmobil bzw. Wohnwagen ziehen, Kabel liegen lassen oder besser natürlich wegpacken. Denn Blitzschutz der Anschlußleitung kannst Du nur erreichen, wenn Du z.B. eine Blechabdeckung drüber legst die elektrisch ausreichend geerdet ist. Überspannungsschutz ist ein riesiges Thema, die Frage ist wie sicher du Überspannung technisch beseitigen willst ( Begriffe und Problematik siehe: Grobschutz, Mittelschutz, Feinschutz - einfach mal googlen ) At Andwein "Auch Einsteckschutzeinrichtungen mit Schukodose schützen nicht nur das angeschlossene Gerät sondern das ganze 230V Netz im Womo. Gut sind Einrichtungen, die eine stattgefundene Überspannung anzeigen." Echt? Das wusste ich nicht. Ich habe gedacht, dass dann nur die Geräte hinter bzw. an der Überspannungsschutzverteilerleiste gesichert sind. Um es so zu verstehen, ich stecke in meine 220V Steckdose eine Überspannungsschutzverteiler ein - gibt ja auch Single Verteiler mit Überspannungsschutz. Frage: 1. Dann ist mein ganzes Womo, also auch die anderen 220V ohne Überspannungsschutzverteiler bei Überspannung geschützt? 2. Sind dann auch andere Geräte die am 220V Netz hängen geschützt zB. Klima? 3. Muss an dem Verteiler mit Überspannungsschutz ein Gerät eingesteckt sein oder reicht es aus die Überspannungsschutzverteilerleiste an irgendeine 220V Steckdose im Womo einzustecken und dann hätte man einen Überspannungsschutz im ganzen Womo d.h im kompletten 220V des Womo. Das wäre ja die einfachste Variante und sowas habe ich bisher genutzt. Dachte es aber immer anders etc. Was spricht denn aus Elektromeistersicht gegen ein solches Gerät: Link zum eBay Artikel Das dürfte vor Überspannungen aus zweifelhaften Stellplatzquellen schützen - vor Blitzschlag eher nicht. Gruss Manfred Sollte es zu Missverständnissen gekommen sein: 1. Blitzschutz und Sicherung ist durch abziehen des 220V Steckers erstmal schnell und einfacher zu lösen. Daher klammern wir hier aufgrund der komplexen Thematik des Blitzschutz aus. 2. >> Überspannungsschutz Mir geht es um Überspannungsschutz des 220V Netzes ab Cee. Idee war und ist, eine Überspannungsschutzsicherung einzubauen: Wollte zB. die Sicherung DEHN 953200 953200 DEHNrail DR M2P 255 2polig Überspannungsschutz-Ableiter Überspannungsschutz für: Verteilerschrank 5 in die Cee Leitung einbauen. Entweder direkt am Cee Eingang in einer wasserdichten Box oder vor den Hauptsicherungen Leitungsschutzschalter und FI. Was sagen die Elektro-Fachleute dazu? Sollte doch einfach gehen oder nicht? Oben ist der Eingang L (1) PE N (2) Unten ist der Ausgang L (3) PE N (4) Eben wie bei den normalen Sicherungsrelais und laut Beschreibung. DANKE für alle Anregungen und Hilfestellungen. Gruss Wenn ich das richtig sehe, ist das ein Feinschutz, wo wird dann der Grob- und Mittelschutz erreicht? Ich denke, Du kommst nicht um einen kombinierten Typ1+2 Schutz rum in Deiner Verteilung. Leider braucht der eine solide Erdung, die ist aber im Wohnmobil nicht da oder nur über den Erdanschluß des CEE zu bekommen (und wenn Du Pech hast ist die Erde hinter der Dose nur mit 1.5qmm angeschlossen). Ich wage es nicht, einen Baustromverteiler mit Erdspiess direkt neben den Stromanschluß am CG vorzuschlagen. Heisst, es kann sein, dass der Schutz nicht richtig ableitet, dann bist Du aber auf jeden Fall nicht schlechter dran, als ohne. gruss kai
Das Gerät hat gar keine Angabe, wieviel A es ableiten kann. Es schaltet wohl einfach ab, wenn mehr als 250V auf der Leitung sind. Ob das für eine blitzinduzierte Überspannung reicht, die im Bereich von Millisekunden auftritt? gruss kai DEHNventil M TN (FM) Der ist Typ 1 + Typ 2 und AFAIk für <10 Meter Kabellänge deckt das auch Typ 3 ab. Die Strecken im Wohnmobil sind ja nicht so gross, als dass da hohe Spannungen induziert werden (außer der Blitz schlägt direkt daneben ein). Aber wie gesagt, die Erdung ist der limitierende Faktor. --> Link --> Link gruss kai Ja, der direkte Blitzschutz ist das Ziehen des Kabels. Abgesehen davon, daß Du für richtigen Überspannungsschutz die KIste ringsrum erden müßtest, die Trennungsabstände zu den Ableitern an den Ecken nicht einhalten kannst (das Schneckenhaus ist als Annahme aus GfK), usw. Hast Du dagegen ne solide Aluaußenhaut ist das was Anderes. Dann muß nur noch das Dach geerdet werden (PV, Schüssel, usw.).
Das ist ein Überspannungsschutz Typ 3 ( Grobschutz ), kannst Du in Dein Fahrzeug einbauen, wie Du geschrieben hast im Sicherungskasten. Dann direkt daneben ein Typ 2 ( Mittelschutz ) und an zwei verschiedenen Stellen ein Feinschutz ( Typ 1 ) Ist zwar alles etwas eng aber das Fahrzeug ist nun mal klein, funktionieren tut es. Ich halte es allerdings für übertrieben außerdem sollte der CP Betreiber einen Überspannungsschutz haben. An Kollegen kdupke: Ich verstehe ihn so das er generell plötzlich auftretende hohe Spannungen im Netz im Wohnmobil bekämpfen will. D.h. wenn in 500 m irgendwo im CP Stromnetz ein Blitz einschlägt hängen alle CP Fahrzeuge dran und könnten zerstört werden. Ob und wie stark der Effekt ist hängt davon ab, was der CP an Überspannungsschutz installiert hat, normalerweise ist das seine Sache und nicht die des Wohnmobil. Hier ist normalerweise nur ein Feinschutz ( Typ 1 ) vorhanden bzw. Typ 1 und 2. Überspannungschutz in EFH usw. ist heute in Deutschland Pflicht. Die Probleme ( Überspannung ) sind auf dem Land gang und gebe. Wie gesagt wir ziehen bei Gewitter raus und fertig und ein Fundamenterder sollte in jedem Anschlußkasten sein. Erdspieß benötigt er nicht, der Kurzschlußstrom eines Typ 3 beträgt 5 kA = 5.000 A aber nur für Millisekunden, da kommt das 3 x 2,5 mm2 mit klar. Wie bekommt man den Überspannungsschutz durch Erden hin ? Da müsstest Du schon so eine Autobahnbrücke als Erder vergraben :D Damit würdest Du allerdings jeglichen Blitz in der Umgebung zu Dir anziehen, was sicher auch nicht gewollt ist. Wenn ein Blitz oben oberhalb der Wohnmobilhaut in ein Sat Kabel oder PV Kabel einschlägt, dann wars das. Ob mit oder ohne Erder.
Dafür gibt es doch Kombi-Modelle für Klasse 1 und 2. Die sind nur 2TE breit. Und <10m decken die auch Klasse 3 mit ab.
Du weisst natürlich nicht, in welchem Zustand der ist. Daher bring auch ein reiner Klasse 3 wenig, weil wenn ich denke, ich brauch den, weil der CP Betreiber sich nicht drum kümmert, dann muß ich mich selber um die Klassen 1 und 2 kümmern. Die Preise sind jetzt auch nicht so hoch, da scheint es schon für <200€ brauchbares mit Überwachungsausgang zu geben. Andernseits, welche Versicherung tritt denn in Leistung, wenn etwas durch Überspannung passiert? Kasko? CP-Betreiber Haftpflicht? Andernseits², wem ist denn hier schonmal etwas durch Überspannung kaputtgegangen? Oder durch Unterspannung? gruss kai
Kai, ist jetzt zwar OT: ABer es sterben jedes Jahr so etwa 50 Robotermäher bzw. deren Ladestationen weil sie über die in der Erde vergrabenen Begrenzungskabel die Schrittspannung eines Blitzschlages abbekommen. OT Ende Hallo, ich bin zwar kein Experte in Überspannungs- bzw. Blitzschutz, schreibe trotzdem mal meine Gedanken dazu. Das OVP 01 A hilft bei von Blitzen hervorgerufene Überspannungen nicht, da es zu langsam reagiert. Ein Überspannungsschutz Typ 3 (z.B. DEHN 953200) ist da schon wesentlich besser geeignet. Ob ein Gerät Typ 1+2 ( wie z.B. in der Art DEHNguard DG M TNS 275 oder DV M TNC 255 FM) noch mal einen wesentlich besseren Schutz bietet? Daran habe ich meine Zweifel, da über die Zuleitung die event. hohen Ableitströme nicht fließen können. Wenn ein Gewitter droht ist wahrscheinlich der beste Schutz das Kabel abzuziehen. Und so plötzlich kommt ja ein Gewitter auch nicht. Von einem Blitzeinschlag in der Umgebung induzierte Überspannungen betreffen aber nicht nur die 230V Seite sondern alle Leitungen des Womo´s. Wenn das Womo kein faradayscher Käfig ist (GFK-Aufbau) ist die Induktion nicht zu verhindern. Da können dann mehrere Geräte betroffen sein. Eine Kabine aus Alu oder ein Kastenwagen schützt da wesentlich besser. Es kam die Frage nach der Versicherung auf. Meine Erfahrung, es kommt darauf an, ob der Schaden eindeutig einem Blitzschlag zuzuordnen ist. Ich hatte in meinem vorherigen Wohnhaus mal das SAT-Kabel und ein Datenkabel, um von einer Hausseite auf die andere zu kommen, über das Dach, an den Dachsparren verlegt. Nachdem ein Blitzeinschlag in der Umgebung des Hauses passiert war, war einer der beiden Fernseher und die Netzwerkarte des Computers defekt. Die Versicherung verlangte für beide Geräte ein Gutachten, dass den Blitzeinschlag als eindeutige Ursache bestätigte. Da an den Geräten jedoch keine Brandspuren oder sonstige Beschädigungen (wie geplatzte Bauteile) zu sehen waren, erübrigte sich das Gutachten. Die Versicherung zahlte nicht. Ich habe die Kabel dann in ein nach unten offenes U gelegt (darin festgebunden) und dieses dann mit 10mm² mit dem Blitzschutz des Hauses verbunden. (Die Kabel in ein Rohr zu verlegen war nicht mehr so ohne weiteres möglich.) Danach ist ein solcher Vorfall nicht mehr passiert. Gruß Gerald Zitat:- natürlich gibt es auch den Schaudt OVP1 gegen Überspannung etc. Zum einen habe ich den schon verbaut. Zum anderen schützt der "nur" alles danach. Also den EBL und dessen weitere Versorgung im Womo. Dies ist zwar gut, aber die 220V Versorgung unter Landstrom und alles vor dem Schaudt sind nach wie vor nicht geschützt. Das ist falsch! Der OVP-1 wird unmittelbar NACH der Einspeisungsdose in die Leitung geschaltet. Also Kabel trennen, 2 Stecker montieren und den Schalter dazwischen. Damit ist ALLES nach dem Gerät im Fahrzeug "gesichert" - soweit möglich. Also erst informieren, richtig einbauen und dann freuen....
Es kommt vor allem darauf an, ob deine HAUS-Versicherung überhaupt indirekte Blitzschlagschäden am WOHNMOBIL mit absichert ..... das würde ich mir schriftlich geben lassen .... At Surfoldie Natürlich ist es NICHT! falsch. Wie ist denn der bestimmungsgemässe Gebrauch des OVP1? Wie und wo soll er denn laut Schaudt eingebaut werden? Direkt vor dem EBL! Daher hat er ja auch die Kaltgeräte Anschlüsse. Aber was Du beschreibst ist ein Sonderlösung bzw. Umbau. Dies geht natürlich auch und dann sollte es auch klappen. Das habe ich mir auch schon so überlegt, weiss nur nicht, ob er tatsächlich so schnell auslöst. Das nächste Mal, vielleicht dann auch so schreiben, dass man den OVP1 nicht Bestimmungsgemäss verbaut hat, dann gibt es auch keine Probleme. Wenn man aber nur so den OVP1 einwirft, dass der passt, dann geht doch jeder von dem bestimmungsgemässen Einbau und Gebrauch aus und dann gerade passt er eben nicht. Und so kommt es dann zu kompletten Falschinformationen. Nur mal so.... Praktisch wäre ja auch der NP3000, aber der wird nicht mehr gebaut und was ähnliches habe ich noch nicht gefunden. Davon ab, es geht mir um Überspannungsschutz und diesen Schutz. Reiner Blitzschutz ist natürlich nicht einfach mal so zu realisieren und daher nicht mehr von Interesse. Neben einer Fremdverwendung eines Gerätes wie dem OVP1 oder eines USV etc. dachte ich halt, warum nicht gleich ein Sicherungsrelais wie zB. Dehn oder Finder Kombigerät Typ1 + Typ 2 einbauen und dann innen noch zusätzlich einen Gerätestecker mit Überspannungsschutz. Somit würde mal vielleicht oder auch hoffentlich besser da stehen als wenn man gar nichts hätte. Und natürlich kommt Überspannung oft vor und wie zu Hause, weiss ich ja auch nicht wann eine Überspannung auftritt, also Stecker ziehen ist nicht. Dachte dabei an folgende Kombigeräte: Dehn DG M TN 275 FM (952 205) Finder 7P.22.8.275.1020 oder 7P.21.8.275.1020 Da ist auf jeden Fall erstmal gewährleistet, dass sie auch schnell auslösen. Netzüberwachnungsrelais sollen laut Auskunft zu langsam sein und eigentlich nicht so dafür gedacht sein. Leider verstehe ich nicht ganz wie man dann den Dehn oder Finder einbaut. Komme da nicht so ganz klar, wie sollte da die Verkabelung sein, wenn ich das Landstrom Kabel durchtrennt. Wie läuft dann die weitere Verkabelung? Hat denn keiner sowas verbaut, ist doch eigentlich bei der ganzen Technik, die da auf engstem Raum mittlerweile ist, ein wichtiges Thema und Ding - meiner Meinung nach. Danke für Hilfestellungen!
Sorry, aber du siehst das Thema ein bischen zu kompliziert: 1. Wir reden nicht von Blitzschutz, den kannst du im Womo praxisgerecht nicht installieren 2. Da du keine besonderen Vorgaben für Schutzspitzen und Ansprechzeiten angegeben hast, gehe ich von normalen Geräten aus, die von sich aus eine Toleranz von 10-15% Plus/Minus haben. Schützen musst du also erst ab ca. 260V. Das Problem bei Überspannung sind hauptsächlich ganz kurzfristige Transienten im Nanosekundenbereich die über 260V hinausgehen. 3. Natürlich kann man das alles in einem 230V Schaltschrank mit Hutschienen realisieren. Dann schießt man aber mit Kanonen auf Spatzen und nur wenige haben in der Womo Verteilung einen Standard Schaltschrank eingebaut. 4. Hier gibt es eine Auswahl von Einsteckschutzvorrichtungen, Empfehlungen gebe ich nicht, da ich deine Spezifikationen nicht kenne. --> Link 5. Auch mit Einsteckgeräten kannst du das komplette Womo sichern, nämlich CEE - FI/LS - Doppelsteckdose - Einsteckschutz - restliche Verteilung an alle 230V Verbraucher. 6. Und so kannst du es auch mit dem Schaudt Teil handhaben. Einen Adapter für Schuko auf Kaltgerätestecker kannst du dir selber machen, oder? Ich arbeite übrigens seit 20 Jahren mit eine Überspannungssteckdosenleiste und im Womo mit einem Einsteckgerät. Ob es was taugt weiß ich nicht, Entweder ich hatte nie Überspannungen oder die Schutzvorrichtungen haben es verhindert. Was genaues weis man nicht. Meine Büro EDV ist bisher jedenfalls nicht wegen Überspannung sondern nur wegen Windows Software Bugs ausgefallen! Gruß Andreas "Bestimmungsgemäßer Gebrauch".............Mann Mann, wenn ich diese Formulierung schon höre, sehe ich meine "Freunde " in Verwaltung und Finanzamt schon vor mir. Schaudt gibt bestenfalls Empfehlungen so heraus, damit Leute ohne " ähm " auch klarkommen. Nun ist aber Schluß mit dem Quatsch. Sorry aber wieder mal typisch und ehrlich gesagt fängt es schon wieder an, dass ich gar keine Lust auf Forum habe. Man schreibt was und es wird oftmals nicht richtig darauf geantwortet. Thema schweift ab und es wird über was ganz anderes geredet. Oder man macht ein Forumsmitglied auf einen Fehler oder Missverständnis aufmerksam und dann wird es pampig. Genau: bestimmungsgemässer Gebrauch ist das Thema. Wofür und für welche Stelle hat Schaudt den OVP1 gemacht und worauf bezieht sich die Einbauanleitung? Jedenfalls erstmal nicht für das was Du vorschlägst und woher hätte ich und andere die das lesen wissen können? Und im übrigen, wenn Du schon mit dem erhobenen Zeigefinger kommst, lies mal was Du schreibst. Ich habe explizit geschrieben vor allen Leitungen, direkt nach der Cee Einspeisung und VOR den 220V Steckdosen. Was schreibst Du als Empfehlung im ersten Post? "einfach nach den 220V Steckdosen einbauen" Dann ist es gerade nicht so wie ich es beschreibe und im übrigen fast 600 Leute schon so alles gelesen haben. Wenn es nach den 220V Steckdosen etc. ist, ist es vor dem EBL und deckt sich dann auf den ersten Blick 1:1 mit der Einbauanleitung von Schaudt und deren bestimmungsgemässen Gebrauch, gegen den Du ja scheinbar allergisch reagierst. Im übrigen gibt es genauso so einen Thread von Dir aus 2017, wo Du den.... Upps da sage ich es wieder... den Schaudt nach deren bestimmungsgemässen Gebrauch eingebaut hast und es auch da nicht verstehen wolltest, dass dann erst alles danach also ab EBL geschützt ist. Davon ganz unabhängig ist es aber natürlich so möglich den OVP1 so einzubauen, wie Du es auch beschreibst, also direkt in die Leitung und einfach Kaltgerätestecker zu verwenden - sollte der OVP1 nicht zu träge sein, was ich gerade mit Schaudt mal anfrage. Warum schreibe ich das ganze? Weil man pampig angemacht wird, dass man was nicht verstehen würde, obwohl der andere es nicht versteht bzw. falsch schreibt. Und macht man ihn darauf aufmerksam, wird man pampig... >> 1. Sehr anstrengend + nervend Davon ab mittlerweile wie gesagt 600 Leute es lesen und es falsch lesen bzw. dann auch falsch installieren oder es garnicht erst verstehen. Und es dann so noch nach Jahren so missverständlich hier steht. >> 2. Sinn und Zweck der Frage und des ganzen Forums unnötig da gespickt mit Falschaussagen. Zitat Schaudt: Das OVP 01 Überspannungsschutzgerät dient.... Es wird zwischen den Netzanschluss und die zu schützenden Schaudt-Geräte geschaltet. Zitat Surfoldie: Also erst informieren, richtig einbauen Bitte dann selber an den eigenen Tipp halten. Davon ab, natürlich ist es kein Thema und Problem, Kaltgerätestecker einbauen und dann dazwischen den OVP1.
Der Hinweis ist natürlich richtig - bei mir ist das Womo nicht mit in der Haus-Versicherung enthalten :cry: Macht aber nichts, Fahrzeughülle aus Alu, Netzeinspeisung verwende ich so gut wie nie. ;D 360Wp Solar und 220Ah Li-Akku reichen bisher noch immer. In den Vollkasko Bedingungen habe ich noch nicht nachgeschaut. Gruß Gerald Hallo, mein Link zu dem Dehn Gerät ist zufällig ein 30V Gerät, gibt es aber auch für 230V AC Ausführung Eine Einbauanleitung gibt es auch dazu. Im Prinzip von der Landstromeinspeisung mit separatem Kabel zum Gerät. Das Kabel muss von denen, die nach dem Gerät kommen, getrennt verlegt werden. Gruß Gerald Hallo Gerhard, Danke schon mal. Die Auslösezeit habe ich auch schon gesehen und die ist suboptimal, d.h. schon ziemlich lang und eigentlich viel zu lange bei Überspannung. Daher denke ich die beste Lösung ein Sicherungsrelais. Werde mir nun erstmal ein Kombigerät Typ 1 und Typ 2 aussuchen und komme dann wieder zurück. Gruß Interessanter Faden! Vorallendingen das Fachwissen des Themenstarters. Überspannungsschutz Typ 1 + 2 kann man zwar ins Wohnmobil einbauen bringen aber rein gar nichts! Der Themenstarter bezieht sich auf reine Namensgebung! "Überspannungsschutz" Typ 1 + 2 ist aber Laienhaft gesprochen Blitzschutz!!! -> Klar das ist alles Überspannung Typ 1 ist für direkten Blitzeinschlag in die Leitung gedacht Typ 2 sorgt sich auch um die Induktiven und nachfolgenden Auswirkungen Aber bei einem direkten Einschlag ins Wohnmobil hilft kein Schutz egal welcher Typ, da bruzzelts einfach nur. Für alles Andere reicht ein Typ 3 Induktiv weil das Wohnmobil ein "kleines Objekt" ist Für Überspannung weil es mit einen relativ dünnen und meist langen Kabel am Strom hängt und deshalb eigentlich nur relativ kleine Ströme fließen können. Aber jeder darf einbauen was es will!
Ich finde, du kannst es jetzt gut sein lassen. Es langt. Du hast eine Menge Antworten bekommen, mit denen kannst du arbeiten. Wenn du Probleme hast mit Formulierungen der BDA, ruf den Hersteller an. Hier kann dir keiner Antworten was sich ein Hersteller bei den Formulierungen gedacht hat. Kümmer dich um techn. Daten in den Datenblätter. Mit deiner Kritik an anderen kannst du dich übrigens an die eigene Nase fassen, du hast auf keinen der Vorschläge geantwortet warum das kein Überspannungsschutz in deinem Sinne ist. Also: Feedback, was ist falsch an den Vorschlägen (außer den Formulierungen?? Andreas
Bester Beitrag im Thread!
Nicht das ich mich wesentlich wieder einbringen will, aber gern will ich helfen. Wie bereits geschrieben, gefällt der Thread mir nicht das das Problem / die Aufgabenstellung nicht klar war und ist. Ich denke aber das Du mit einer Kombination von Typ 2 und 3 besser aufgestellt bist, denn Typ 1 ist mit Sicherheit bereits im Stromnetz vorhanden. Ohne Feinschutz ( Typ 3 ) funktioniert es nicht, ob Du Bauteile zum Steckdoseneinbau kaufst oder ein Einzel oder kombigerät in den Sicherungskasten einbaust ist egal. Wenn möglich würde ich sogar 2 oder maximal 3 Feinschutz einbauen. Das Überspannungsgerät von Schaudt OVP 1 hat meiner Meinung ohne das innenleben zu kennen und mich weiter damit befasst zu haben, eine ganz andere Aufgabe. Hier soll eine falsche Netzspannung erkannt und abgeschaltet werden. Beispiel ist wenn 2 Außenleiter also 400 V anliegen, schaltet das Gerät ab. Es ist also für eine ganz andere Aufgabenstellung gedacht, wobei wie gesagt die Aufgabenstellung des TE also von Dir nie klar beschrieben wurde. Um nochmals auf die Wikipedia zu verweisen und zu zitieren: --> Link "Eine der Hauptursachen für kritische Überspannungen sind Blitzeinschläge in Energie- und Signalleitungen und in deren Nähe. Durch kapazitive und induktive Wirkungen der Blitze (LEMP von engl. lightning electromagnetic pulse) werden in Leiterschleifen in der Umgebung von ca. 200 Metern unzulässige Spannungen induziert." Fazit: Wenn ein Blitz irgendwo auf dem CP / SP oder in dessen Nähe einschlägt hat die Festinstallation die Installation Überspannungen zu vernichten. Dies ist auch immer vorhanden, allerdings kann diese Installation den Feinschutz am Endverbraucher nicht ersetzen. Das heißt Ausläufer der Überspannung werden immer bis an die Netzenden als zu unseren Campingfahrzeugen durchlaufen und können nur durch Feinschutz ( Typ 3 ) vernichtet werden. Ein Mittelschutz ( Typ 2 ) ist natürlich eine Erweiterung der Schutzmaßnahme die man machen kann, wenn man zuviel Geld hat oder viel machen will. Ansonsten wie Andwein schon geschrieben hatte, ist ausreichend geschrieben worden. Wie Silver schon geschrieben hatte Typ 1 ist das erste Glied das die maximale Überspannung vernichten soll, d.h. normalerweise am Hauseingang, wobei in dessen Hausanschluss ein Blitz einschlagen kann oder in der Nähe oder in einem Nachbarhaus. Das jedes Wohnmobil einen derartig teuren und starken Schutz einbaut ist stark übertrieben. Das Überspannungskonzept sieht zwingend Grob - Mittel und Feinschutz vor, d.h. Typ 1 + 2 + 3. D.h. 3 darf niemals weggelassen werden, da der Feinschutz zwingend vorhanden sein muss. Auf einen Schutz gegen Volleinschlag ( Typ 1 = Grobschutz) kann man in aller Regel verzichten, der ist beim Energieversorger und lt. Vorschrift auch beim CP Besitzer vorhanden. Natürlich habe ich auf jeden Vorschlag geantwortet. Explizit habe ich Deinen Vorschlag aufgegriffen und sogar nochmal nachgefragt. Aber eine Antwort habe ich nicht bekommen. Leider ist es hier ein typisches Forum. Schade! Manche hier sind sehr hilfsbereit und mache sich Gedanken, bevor sie etwas posten. Aber manche werfen irgendetwas ein ohne es weiter zu beschreiben oder es ist auch nur teilweise richtig. Sagt man was dazu wird man noch angeblafft. Wobei dann auch bei genauer Betrachtung dann doch kein Wissen vorliegt. Natürlich springen auch Buddies schnell zur Seite zur Unterstützung. Sorry aber, wenn man schon eine Antwort gibt, sollte sie doch schon annähernd stimmen, ansonsten lasse ich es sein. Schade das man es auch nicht schafft, dann mal ehrlich zu sein und zuzugeben, dass man falsch liegt - was kein Thema wäre. AT Surfoldie Sicherlich wäre es auch für Dich interessant zu lesen, dass der OVP1 doch nicht ganz so den Schutz bringt und auch das was Du Dir als Schutz von ihm erhoffst. Ist doch grundsätzlich gut, dass wir hier durch den länger werdenden Post zu guten Lösungen kommen und manches als Unzutreffend aufdecken. Besonders für die, die es in der Zukunft lesen, wenn sie die gleiche Überlegung haben und dann googeln und genau hier landen! At Womo TourEU Danke für Deine Ausführungen!! Genauso sehe ich es auch. Der OVP1 ist ein Stromüberwachungsgerät, aber bei echter sehr schneller und massiver Überspannung wird er an seine Grenzen kommen. Sieht man an der Auslösezeit und alleine schon, dass er nur eine Feinsicherung hat. Habe ihn wie gesagt ja auch, will aber trotzdem besser bei Überspannung abgesichert sein. Reiner Blitzschutz ist nicht mehr das Thema, wie ich es bereits mehrfach erwähnt habe. Daher ist es ein guter Tipp und Idee, eine Überspannungsschutzsicherung Typ 2 einzubauen und dann als Feinschutz Typ3 auf eine Steckdosen Überspannungsschutz zu setzten, die ich von Anfang an natürlich schon drin habe. Also es fehlt Typ 2. Ubd darum ging es mir von Anfang an, war auch meine Idee von Anfang an, vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, Sorry dafür. Werde später eine Typ2 Sicherung DEHN oder FINDER kaufen. Und stelle später mal die Verkabelung ein. Nochmals Danke für die Tipps und Ideen - an alle hier!
Gut erkannt, wobei man sich bemüht ( was nicht nur ich anerkenne ) Ordnung zu schaffen und das ganze in die Richtigen Bahnen zu führen. ( Letztlich u.a. auch mit dem Bewertungssystem ) Allerdings solltest Du auch einmal Selbstreflektion betreiben und die den Thread noch mal durchlesen. Dein wie Du es beschrieben hast erster Thread wurde von Dir sehr schlecht mit dem ersten Beitrag eröffnet. Denn wenn Du Landstrom anschließt erdest Du erst mal das Wohnmobil und sorgst dafür das der komplette Aufbau Erdpotential hat, was so ein Blitz " richtig anspricht". D.h. er wird angezogen. Also wurde Dir vom Kollegen Andwein geraten, am besten Stecker ziehen usw. Ein sehr gut gemachter Beitrag des Kollegen übrigens ( wie immer ) - bitte beachte seinen Rat Dich in die gesetzten Links einzulesen. Im Gegensatz dazu der Beitrag des Mitglied fschuen nur verwirrend wie ich finde. In Deinem nächsten Beitrag willst Du etwas in das Kabel einbauen, die Anschlussleitung darf nach Vorschrift nur an den Enden ein CEE Stecker udn Kupplung haben, da wird kein "Kasten zwischengebaut" unzulässig und gefährlich usw. Wenn ich mal so den Thread lese, versuchte man Dich sehr gut "auf Spur zu bringen" und Dir alle nötigen Infos zu geben. Offensichtlich jedoch hattest Du Dich nicht eingelesen sondern im Beitrag 4.Mai 20:48 Uhr die Thematik des Blitzschutz ausgeklammert ohne Dich dem Sachverhalt zu stellen. Der Sachverhalt jedoch ist und bleibt das ein bestehender Anschluss Dein Wohnmobil mit dem Gesamtnetz verbindet und Du Dein Wohnmobil geerdet hast. Also der Blitz findet dies "anziehend" ob Du das nun ausklammerst oder nicht. Du hast nicht erkannt und Dir nicht zueigen gemacht, dass wo auch immer Überspannungskomponenten eingebaut sind, dies auch allen helfen. Das steht aber in den verlinkten Beschreibungen einwandfrei erklärt. Da steht unter Überspannungsstecker das dieser Feinschutz also Typ 3 im Rahmen eines abgestuften Schutzkonzept an dritter Stelle steht usw. So hättest Du eigendlich auf die Infos nicht mit der Frage: "Dann ist mein ganzes Womo, also auch die anderen 220V ohne Überspannungsschutzverteiler bei Überspannung geschützt?" ( 4. Mai 20:01 Uhr ) reagieren dürfen. Klar hilft ein Typ 3 ( Feinschutz ) egal wo er im Wohnmobil eingesteckt ist in deinem Wohnmobil und sogar wenn Landstrom gesteckt ist deinen Nachbarn bzw. dem gesamten Stromnetz. Denn der Varistor wird bei Überspannung Überspannung "kurzschließen" wenn man so will also ableiten bzw. vernichten. Das hilft allen so wie bei Corona Abstand halten usw. das sich nicht alle anstecken. Kurz wie Andwein am 6. Mai 10:45 Uhr schon geschrieben hatte " Du kannst es gut sein lassen. Es langt ". Lies Dir bitte diesen BEitrag genau durch er sagt alles ( wie immer Perfekt ) was Sache ist. Du hast Dir nicht an die eigene Nase gefasst, sondern kritisierst nur andere. Überdenke mal Dein Verhalten und kümmere Dich weniger um andere, die sind für sich selbst verantwortlich. Aucch das "Pfeffersalz" dies so bestätigte hätte Dir zu denken geben sollen. Deshalb mein Rat, wenn noch offene Fragen sind, stelle sie konkret und beschreibe sie so das andere sie verstehen. ( Den Fehler mache ich auch manchmal weil ich ja weiß worum es geht, aber die anderen nicht ) Alles also nicht schlimm aber bitte lern aus Deinen Fehlern. Beim nächsten Thread beschreibe Deine Frage bzw. worum es Dir geht besser und bereite Dich ein bischen vor und schreibe nicht ohne Dich mal kurz eingelesen zu haben, das hilft und vermeidet Chaos. Ein Stromnetz ist ein Stromnetz sowie ein Forum, ganz oder gar nicht. Lebe mit den Vorteilen du bekommst aber auch die Nachteile ( Coronavirus auch nein das ist jetzt ein anderes Thema :D ) Aber wie auch bei Corona, egal wo Du stehst ein Virenschutz hilft allen anderen und Dir, egal wo in Deinem Wohnmobil Du Typ 2 und Typ 3 einbaust es hilft in Deinem ganzen Wohnmobil und auch den Nachbarn oder anders gesagt dem ganzen Stromnetz in Deiner Umgebung. Je besser Du in Deinem Thred schreibst, desto besser werden die Antworten ausfallen, konkreter und weniger Fehlbeiträge kommen, wobei einige natürlich einfach nur etwas schreiben wollen, egal ob es passt oder nicht. Liebe Grüße von einem Kollegen und mache es selbst besser und alles wird besser. Du kannst Dich ändern die anderen nur wenig.
Ein guter, zusammenfassender, vermittelnder und erklärender Beitrag zu dem Verlauf dieses Fadens Gruß Andreas at WomoToureu Ich möchte was korrigieren! Bezüglich deiner Aussage der Überspannungsschutz hilft allen und auch egal wo dieser eingebaut ist! Dies ist nicht so! Er schützt nur den nachfolgenden Leitungsabschnitt solange dieser sich in einem "Farradayschen Käfig" (Haus, Auto, Womo) ist. Alle Leitungen die von Außen kommen müssen abgesichert sein ( Auch das Kabel zur Garage, Gartenhütte...). Auch gehört zwingend zum Überspannungsschutz die Kombination mit einer Sicherung. Nach auslösen der Sicherung ist nur noch der innenliegende Teil geschützt! Für Typ 1 + 2 müssen dies Lichtbogenverlöschende sein (meist irgendwelche NH-Sicherungen [meist bis 200A, ansonsten Extra {siehe Einbauanleitung}]) Typ 3 sollte es auch so eine sein, auch die Montage nach einem RCD (bei DEHN Absicherung max. 25A). Typ 3 schützt nur ungefähr 5m nachfolgender Leitung, bei längeren Leitungen kann die Spannung nicht mehr sicher abgeleitet werden. Von der Theorie her ist Überspannungsschutz einfach -> bei Überschreitung der Spannung einen Potenialausgleich herzustellen (von L zu N und N zu PE). In der Praxis ist dies aber sehr kompliziert weil viele Faktoren reinspielen und für jede Installation eine eigene Lösung gesucht werden muss. Sich auf den Überspannungsschutz von Campingplätzen zu verlassen ist aber auch leichtsinnig! Bei alten Plätzten kann man froh sein das die einen RCD drin haben. Und bei Neuanlagen reicht es meist wenn diese einen fetten Erdspieß in den Boden rannen (Aber meist nur wegen dem RCD) weitergehende Überspannungsmaßnahmen können müssen aber nicht!
Dieses Zitat gekürzt, nur wegen der Forensoftware. Für diesen Beitrag musste man insgesamt zwingend ein Positiv vergeben. Ja, habe ich "Andwein" nur bestätigt, obwohl ich eigentlich zum Dozieren neige. :lol: Erst wollte ich bereits oben, als "Andwein" das Wort "Transienten" einführte, reinhacken. Bedeutung von Transiente: --> Link in Wikipedia nachsehen, zur Not mehrfach lesen. Es handelt sich bei den gefährlichsten Spannungsspitzen nach Blitzeinschlägen also nicht um "Transienten" sondern um "Subtransienten". Wer das nun genau verstehen will, liest mal ein paar Arbeiten zu ähnlich (Kurzschluss) gelagerten Themen, zum Beispiel: --> Link oder --> Link Google macht es möglich. Ich erkläre mal "Subtransienten" in meinen eigenen Worten: Subtransienten sind Vorgänge (z.B. Spannungsspitzen), welche so schnell vorbei laufen, dass sie schon wieder weg sind, wenn man sie bemerkt. :mrgreen: Trotzdem kann man sowas berechnen, sogar die Spannungsspitzen, welche (bei einem Blitzeinschlag in einiger Entfernung) durch die Leitung laufen und dann in einem zu schützenden Gebilde (Haus, WoMo) entstehen. Weiter oben hat ein Fachmann zu Recht auf die Reaktionszeit hingewiesen, welche für solche Subtransienenten im Nanobereich liegen muss. Für die wohnmobile Praxis bedeutet das, dass man zwar schützen kann, aber nicht gewiss ist, ob es im konkreten Fall wirklich hilft. Wenn man Ventilableiter montieren will, dann aber richtig. In über 80% der (von mir) bisher untersuchten Anlagen wurde der Überspannungsschutz nicht optimal und damit unwirksam installiert. Erste Hinweise dazu findet man bei Dehn: --> Link zum Download. Meine Empfehlung: Direkt hinter der Fremdstrom-Steckdose mit sehr kurzen Drähten je einen Kombi-Ableiter Typ 1 von N und P zu PEN, Typ 2 braucht man im Womo wegen zu kurzer Abstände nicht, dazu in der Verteilung (nach dem FI) je einen von N und P zu PEN von Typ3. Dann ist nur noch wichtig, dass man bei Gewitter nicht unter der Markise steht und sich am Alugehäuse des Womo abstützt. Für alle User hier. Bitte zu beachten: --> Link
Aha. ..... :D ... ich weiß nicht wie lange Überspannungs und Blitzschutz auf CP schon Pflicht ist aber schon sehr lange. Mittlerweile ist die Übergangszeit für Überspanungsschutz im Privathaus auch schon über ein Jahr abgelaufen und damit Pflicht --> Link Über weiteres von Dir, auch das ein Überspannungsschutz z.B. Typ 3 nur nachfolgende Leitungen schützt ist einfach nur Quatsch. Gleiches gilt dafür das man sich nicht auf eine sichere Elektroinstallation inkl. Überspannungsschutz auf dem Campingplatz verlassen könne. Das muss ich aber, ich gehe davon aus das die Vorschriften eingehalten werden. Wenn ichan eine Tankstelle fahre gehe ich auch davon aus, dass ich sicher und eine geeichte Menge Treibstoff zapfe, die den Vorschriften entspricht.
Deshalb graust es mir auch vor Laien die in die Anschlussleitung ein Kasten mit Überspannungsableitern installieren wollen. Das ist unnötig und gefährlich, nicht zulässig sowie so. Zwar ist es sinnvoll am Einspeisepunkt den Schutz zu installieren, aber nicht zwingend notwendig wenn wir hier von einem Wohnmobil reden. Überspannungsschutz Typ 3 haben wir auch, sollte auch sein.
1.) "nachfolgend" oder "zuleitend" kann der Feinschutz Typ drei nicht unterscheiden .... oder wie will er das? Wenn man davon sprechen kann, dann im Fall einer Überlastung, sofern der ÜSP das nachfolgende Stromnetz trennt. 2.) "5m" ist eine floskelhafte Rede .... z.B. von einem Elektriker, der mehr Geräte verkaufen will? Es gibt ebenfalls die Aussage unter Fachkräften, die von 15m sprechen. Die örtlichen Gegebenheiten (Leitungsverlegung, Querschnitt, induktive und kapazitive Bedingungen ....) sind das ausschlaggebende Argument.
Oder wenn ich aus dem VDE zitieren darf --> Link : Der Aufenthalt in einem Zelt ohne Metallgestänge oder einem Campingwagen ohne Metallkonstruktion ist genauso gefährlich wie der Aufenthalt im Freien. Empfehlungen: ..... sind Gebäude oder Autos in der Nähe, diese bei Gewitter aufsuchen .... alle zum Stellplatz geführten Leitungen durch Herausziehen der Stecker unterbrechen, Außenantennen abbauen oder einziehen. Womit wir wieder am Anfang sind, am sichersten und ohne Kosten, bei Gewitter Anschlußkabel entfernen. Insbesondere bei Wohnmobilen mit großen Dachfenstern wie das ja heute gern der Fall ist, Antennenanlagen auf dem Dach und vieles mehr ( Metallische Konstruktion ist ebenfalls heute kaum noch in Wohnmobilen und Wohnwagen vorhanden ) ist es bei Gewitter im Campingfahrzeug nicht völlig sicher. Da hilft auch Überspannungsschutzeinrichtungen nur bedingt .... Zu Proff 56 zutreffendem Beitrag möchte ich noch anmerken, dass es deshalb ein Lehrberuf ist ( Elektriker ) und nicht für Forummitglieder die basteln wollen. Ich habe genug wirklich genug, verbastelte Wohnmobile auf meinen Touren gesehen udn oft genug mich geweigert einen Fehler zu suchen, obwohl ich schon Messgeräte und Werkzeug in der Hand hatte. |
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