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Moin moin, bin gerade einen 7,5t Kühlkofferausbau am planen dran ;). Leer wiegt der allerdings schon 6260kg, die Kühlung käme noch raus. Was wiegt sowas denn ungefähr (Thermo King)? Der Koffer ist mit 2,55m eingetragen und auch ausgemessen. Ich wollte flache Fenster einbauen. Passt das dann noch von der Breite oder meckert der TÜV dann? Wieviel freie Nutzlast sollte man denn minimum haben für einen 7,5t-Ausbau. Ich weiss, hängt davon ab was ich alles einbauen möchte. Wir stehen mehr auf Campingplätzen, vielleicht mal drei-vier Tage autark. Und kennt jemand noch ne günstige LKW-Versicherung? Danke! VG tfab Hallo, Frag vielleicht mal beim TÜV, ob der Ausbau der Kühlung nicht evtl Deine Betriebserlaubnis erlischen lässt. Die (Ausnahme)Genehmigung 2,55 m breit ist normaler Weise gebunden an den Transport 'temperaturgeführter Ware'. Wäre möglich, du verlierst die BE später bei einem kritischen Prüfer. Viele Grüße Martin Ahoj Meine Meinung: Auch wenn das Kühlaggregat einige 100 Kg wöge, wäre mir die Nutzlast im Verhältnis viel zu gering - Du schleppst dann konstant gegen 6to durch die Gegend... Das Problem mit der Breite hast du schon erkannt, 2.55m ist das Maximum - 2.56m wird nicht akzeptiert -> Jede Klappe, jedes Fenster und die Tür musst du versenkt einbauen, es darf nichts auftragen... Mein spartanischer Ausbau in Leichtbau (Balsa-Multiplex) wiegt auf eine Kabinenlänge von 2.7m ca. 300 Kg, pro Person inkl. Gepäck und Proviant rechne ich mit mind. 100 Kg (ohne Extras, wie Fahrräder, Sportgeräte etc... diese kommen seperat dazu!) Mit Gruss
Die Fahrzeugabmessungen --> Link Umgeschlüßelt wird das Fahrzeug so oder so denn die Zweckbestimmung entfällt und wird durch Wohneinbauten ersetzt Thema :Vollabnahme TÜV Moin, bei den 7,5 Tonnern ist es meist die gleiche Diskussion wie bei den 3,5 Tonnern ;-) Nach dem Einbau von Solar, Tanks, Elektronik und und und bleiben meist gerade noch 3 oder 400 Zuladung. Ich finde es bei einer solchen Zuladung schon eigenwillig, dann mit einem LKW herum zu fahren. Was man an Zuladung benötigt, hängt natürlich von den Ansprüchen ab. Urlauber oder Wochenendfahrer können auch bestimmt mit 400 kg auskommen, aber spätestens wenn man Wünsche wie ein Moped, e-Bikes oder sonst. Sportgeräte hat, wird es eng. Ebenso, wenn man dauerhaft oder für viele Monate mit dem Fahrzeug unterwegs sein möchte, dann kommt auch so einiges an Klamotten und Ausrüstung zusammen. Anfangs kamen wir auch mit 400 kg hin. Mittlerweile leben wir quasi dauerhaft im Womo, da sind 700 kg Beladung exkl. vollen Tanks und uns drin normal. Die 900 kg hatten wir auch schon geschafft... :-) LG vom Mikesch Bei der geringen Nutzlast ist das wohl ein abgelasteter 10- oder 12-Tonner. Wäre eventuell cleverer, sich nen ‚echten‘ 7,5-Tonner zuzulegen, dann bleibt auch mehr Zuladung über. bis denn, Uwe
also eine Restzuladung von bisschen über 1,2t bei einem abgelasteten 8,8t Fahrgestell erscheint mir selbst für einen Kühlkoffer mit Aggregat ein bisschen wenig. Außer natürlich der Koffer ist schon so abgeranzt, dass sich die Iso mit Wasser vollgesogen hat. Dann wär's aber sowieso ein Abschreibungsobjekt. Das passiert aber eigentlich eher bei Tiefkühlkoffern als bei Kühlkoffern. Da ist doch mit Sicherheit noch eine Hebebühne dran ? Wie steht's mit Einbauten im Kühlkoffer, da sind ja oft auch noch Zwischenwände drin wegs Klimazonen usw. ? Um es einfach kurz zu machen, mit der Zuladung wirst du keinen vernünftigen Ausbau hinkriegen, wenn du da noch selbst einsteigen willst und vielleicht sogar noch eine Reisetasche mit einpackst ;) Da wirst du vermutlich noch wesentlich mehr abbauen müssen als nur die Kühlanlage, die ja bei Kühlkoffern auch nicht so schwer ist wie bei Tiefkühlern. Da siehst du mit 100-150 kg viel. Was meist auch noch recht gewichtig ist, sind, falls vorhanden, die Portaltüren hinten. Auch die ließen sich zur Gewichtsreduktion ersetzen, genauso wie die ganzen Geschichten zur Ladungssicherung. Das läppert sich am Ende dann schon zusammen, aber große Batterien, große Tanks und massiv Ausbau wird trotzdem alles nicht gehen.
Kommt drauf an... die 2,55 sind ja grundsätzlich für Wohnmobile und LKW's zulassungsfähig. Dann gelten die 2,55 auch nicht für alle Anbauten, sonst gäb's keine Rückspiegel ... Aber da du um eine Vollabnahme sowieso nicht herumkommst bei der Umschlüsselung, würde ich mich mit dem zuständigen TÜV'ler in Verbindung setzten bevor ich das erste Loch in den Koffer schneiden. Manches ist da einfach auch ein bisschen Ermessensspielraum.
soviel wie irgend geht, und genau davon hängt es ab. Aber unterschätze einfach bei den Dimensionen des Koffers nicht das Gewicht der Kleinteile, der Verkleidungen der Wände und des Bodens, Türen, Klappen, Fenster.... Da wird dir nichts anderes übrig bleiben, als mal einen Grundriss zu malen und eine lange Excel-Tabelle mit Teilen und Gewichten zu machen. Und am Schluß nochmal 10%-20% draufzurechnen. Und dann schauen ob am Schluß noch eine Zuladung übrig bleibt mit der du leben und reisen kannst.
im Grunde ist das schon richtig was du schreibst. Vollkommenes Unding bei Allradfahrgestellen, die dann auf Teufel komm raus irgendwie noch unter die 7,5 t geprügelt werden. Bei einem umgebauten Brötchenlaster dagegen kommt es eben drauf an auf was man Wert legt. Ein Zuladungswunder wird das zwar nie, aber sinnvolle Konstruktionen mit einer handhabbaren Zuladung lassen sich schon machen. Ob das für einen persönlich Sinn macht, hängt halt von den Präferenzen ab. Da das meist abgelastete 8,8t Fahrgestelle sind, sind die eben bei 7,5t nie auch nur annähernd ausgereizt, was sich dann natürlich auch auf Verschleiß und Langlebigkeit auswirkt. Es ist halt insgesamt sowohl vom Motor her als auch vom Fahrgestell ein auf Robustheit ausgelegter LKW, wenn auch ein kleiner :) Ob man dafür dann mit den anderen Kompromissen leben möchte, die Geschmäcker sind halt verschieden... So gesehen wirklich schade, dass sowas wie der MB Vario nicht mehr gebaut wird, da hatte man wirklich fast das Beste aus beiden Welten.
und die Achslasten werden auch nicht angekratzt bei 4,0t auf der VA und 5,6t auf der HA. Vielen Dank für die Antworten! Woran erkenne ich denn, ob das Gestell abgelastet wurde? Achslasten sind 3400 und 5700 laut Fahrzeugschein. Das hohe Koffergewicht ergibt sich wohl aus der Länge des Koffers von über 7m. Hebebühne ist zwar noch eingetragen, aber nicht mehr dran. Sonst keine Ausbauten. Gewogen wurden so inkl. Kühlung 6260kg. Werde mich auch noch mal beim TÜV erkundigen, ob der Einbau von Fenstern ein Problem mit der Breite darstellt. Oder weiss zufällig jemand, wieviel die Dometic Seitz S7p nach aussen abstehen? VG trab wenn z.B. F1 u. F2 im Fahrzeugschein unterschiedliche Gewichte eingetragen sind. Aber da werden auch Fehler gemacht. Kühlkoffer mit 7 Meter auf einen 7,5 to Fahrzeug ist mir etwas zu lang.Könnte es sein es ist ein bereits abgelasteter 11.99 To dann passt auch das hohe Leergewicht. Was steht denn auf dem Typenschild ? bei 9,1t max. Achslasten kann es nie ein 11,99t gewesen sein!
Auch die Achslasten werden bei einer Ablastung geändert! wenn technische Veränderungen gemacht wurden, könnte es sein. Habe ich aber noch nie gesehen.
weshalb soll der Koffer zu lang sein ?!? Die max. Kofferlänge ergibt sich aus dem Radstand, bzw. der Länge des Rahmens, das hat mit dem zulässigen Gesamtgewicht überhaupt nix zu tun. Es gibt ja tatsächlich Fälle in denen Kühlgut zwar viel Volumen hat aber wenig Gewicht. Blumen, Brötchen .... ;) Da kann das schon sein, dass die auch mal so geordert werden.
also wenn der so gewogen wurde, und dann eigentlich noch eine Bühne dran gehört, dann hätte der ja in komplettem Zustand gerade mal um die 800kg Nutzlast im kommerziellen Verkehr gehabt. Das ist wirklich maximal wenig. Bist du dir sicher, dass der Koffer nicht vielleicht doch nass ist ? Andere Möglichkeit wäre, dass da ursprünglich ein anderer Aufbau/Koffer drauf war, und der Kühlkoffer nachträglich aufgesetzt wurde. Damit dann noch ein wenig Zuladung übrig bleibt, hat man eben die Bühne abgebaut... Welches Fahrgestell das ist ergibt sich im übrigen meist auch aus der Typbezeichnung des Fahrzeugs. Bei MB z.B. die erste, bzw. die ersten beiden Ziffern die Tonnage, die letzten beiden die PS. Also Atego 815, Fahrgestell 8,8t, 150 PS. So ähnlich handhaben das die anderen Hersteller auch. Die regelmäßige Ablastung von 8,8t Fahrzeugen auf 7,5t kommt durch Maut und andere Unannehmlichkeiten eines höheren zGG zustande.
also das verlinkte Fahrzeug ist ein Tiefkühlkoffer, da ist das Aggregat schwerer, dann sind die auch meist dicker isoliert und damit schwerer als ein Kühlkoffer. Deshalb auch die Ausnahmegenehmigung auf 2,60 Breite. Ist schon ein Unterschied ob da 35m^3 auf 4°C oder auf -25°C runtergekühlt werden sollen. Vielleicht einfach mal um Missverständnissen vorzubeugen. Es gibt Tiefkühlkoffer, die dann die -20 bis -25°C auch halten können müssen, und dann gibt es Kühlkoffer, Frischdienstkoffer etc., die zwar auch gekühlt werden, aber meist eben so auf 4-8°C. Das ist nicht das gleiche. Zum Ausbau eines Gebrauchtlasters eignen sich eigentlich fast nur die letzteren. Ich hatte in einem anderen Forum gelesen, dass ein 7m Kühlkoffer durchaus 3t wiegen kann. Dann kommt das mit dem Gewicht schon hin. Es wurden Blumen transportiert. Glaube nicht, dass der Koffer feucht ist. Meine Frage ist ja auch eher, ob ich einen "normalen" Ausbau ohne viel Schnick und Schnack mit ca. 1,5t Zuladung hinbekomme. In Deutschland darf man ja auch 5% drüber sein, in Holland sogar 10% :D . Bin gerade dabei den Ausbau mal durchzurechnen. VG
ohne jetzt diese unselige Überladungsdiskussion lostreten zu wollen, nein du darfst nicht 5% überladen sein. Ist nur so, dass hier - noch - die Strafen dafür relativ belanglos sind. Das mit dem Rechnen ist eine gute Idee. Tiefkühlkoffer haben Sandwichverbundsysteme mit Stahlblechen, Blumenkoffer meistens GFK- Systeme. Wir haben einen 7,2m Alukoffer auf orginal 7,5to Mercedes Fahrgestell aufgebaut. Waren bei 7,3 to Leergewicht ohne Wassertanks. War ein Schlafwagen für Monteure mit Festwasseranschluss und Zerhacker, Also keine Tanks.Wird eine Herausforderung werden. LG Klaus
Danke für den Hinweis,habe ich so nicht gewust. :top: Andreas
Ich denke, die Größe deines Fahrzeugs wird dich dazu verleiten, eben doch das eine Schnick und das andere Schnack einbauen zu wollen. Zumindest langfristig, wenn deine Reiseerfahrung dir deutlich macht, was du so alles im Laufe der Jahre brauchst. Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als massiv auf Leichtbau zu achten. Schnell sind mit Wasser- und Gasversorgung (Wassertanks (Frischw. und Grauw.) und den 2 bis 3 Gasflaschen) schon dreistellige Massen vergeben. Die verwendeten Holzplatten o.ä. bringen angesichts deiner Koffergröße für Schränke, Tisch und Sitzgelegenheiten auch nicht wenig Gewicht mit sich. Und dann wirst du vermutlich auch nicht sonderlich viel Gepäck inklusive Konserven etc. mit einladen dürfen. Hinkommen wirst du mit konsequentem Leichtbau vermutlich, aber es wird eng und der Spritverbrauch wird dann aber auch nicht wenig sein. Und das Dauerhaft. Danke erstmal für Eure Antworten. Der TÜV war schonmal ganz positiv, was die Breite betrifft. Es gäbe ja z.B. beim Einbau von Fenstern auch ein gewisse Messtoleranz ;). VG trab
Schrub ich ja, da gibt's einen gewissen Ermessensspielraum :) Super, dass du da offensichtlich an einen eher pragmatischen Menschen geraten bist. Ist nicht selbstverständlich und läßt für die Zukunft hoffen .... Aber trotzdem, überleg's dir echt noch mal, ob du den Ausbau angesichts der wirklich mikrigen Zuladung angehen möchtest. Du steckst da jetzt eine Menge Arbeit, Zeit und schlußendlich auch Geld in das Projekt, und es wird ein wirklich schwieriger Kompromiß bleiben. Ganz ehrlich, mich würde es auf Dauer nicht glücklich machen jede Schraube aus Gewichtsgründen zweimal umdrehen zu müssen. Aber wir sind schlußendlich alle erwachsen hier. Wünsche dir auf alle Fälle viel Erfolg mit dem Ausbau :) Danke xiquadrat. Der TÜV hat sich noch mal gemeldet. Die Messtoleranz ergibt sich wohl hieraus: Vorschriften zu § 30 StVZO Zulässige Messwert-Abweichungen bei Fahrzeugprüfungen --> Link Damit hätte ich bei 2,55m Breite ungefähr +/- 3,27cm Spielraum. Was für mich reichen dürfte. Am Gewicht rechne ich noch rum ;). VG tfab Die ganze Aufregung umsonst ;). Der Kühlkoffer war mir einfach zu groß für die geringe Zuladung. Jetzt wird's dann doch ein Sprinter! Zuladung ist da aber leider auch etwas begrenzt... :lach: .
auch wenn's im Moment vielleicht weh tut wegs dem vielen Platz im Kühlkoffer, ich denke, dass du eine gute Entscheidung getroffen hast, den nicht auszubauen. Da war einfach zu wenig Zuladung für einen vernünftigen Ausbau. Also wenn du einen großen Koffer brauchst und noch einigermaßen Zuladung, dann schau dir mal den 7,5t Fuso Canter an. Das ist ein ziemlich leichtes Fahrgestell mit einem Motor vom Iveco Transporter. Da bleibt in der 7,5t Klasse die größte Zuladung übrig. Aber wie gesagt, ist eigentlich kein LKW, eher so ein Zwischending zwischen Transporter und Brötchenlaster ;) Danke für den Tipp! Habe aber wohl einen Sprinter gefunden - 318CDI, lang hoch, 6 Zylinder, Automatik, wenig Rost... Freue mich auf meinen ersten Umbau... ;D |
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