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Wohnmobil leasen 2020


HeikoLRO76 am 09 Aug 2020 13:41:34

Hallo lieben Wohnmobilisten!

Ich habe ja schon mal vor Jahren hier nach Meinungen zur Finazierung gefragt.
Und ich habe gerade ein billigen Kastenwagen , den ich umbauen wollte, mit Motorschaden verloren. :eek: :? :(

Da Wir seit Jahren den WoMo Traum verfolgen,
der ja jetzt wieder mit dem Kastenwagen in die Hose ging,
ist meine Idee, da wir auch jetzt endlich ein besseres Monatliches Einkommen haben aber keine Rücklagen mehr,
das Wir uns ein WoMo für 1-3 Jahre leasen und dann weiter entscheiden...

Sonstige Miete kommt nicht in frage , weil wir einfach zu spontan sind und sein wollen..
z.b. können es 4Wochenenden im Monat sein aber auch mal keins.
Oder mal abends schnell wo hin , oder was sich sonst noch so ergibt.

Was für Erfahrungen habt ihr mit Leasen gemacht.

Habe hier schon bißchen gelesen , aber die Beiträge sind ja schon paar Jährchen her.


tztz2000 am 09 Aug 2020 16:01:16

HeikoLRO76 hat geschrieben:Was für Erfahrungen habt ihr mit Leasen gemacht.

Keine Rücklagen und leasen? :eek:

Sorry, so hart das auch klingen mag, vergiss es ganz schnell wieder! :ja:


Vielleicht ist sparen heute "old school", aber bevor ich mir so einen Traum verwirkliche, würde ich finanziell "etwas Speck ansetzen". Und, so wie Du schreibst, hast Du ein gutes Einkommen.... was hält Dich also vom sparen ab?

Grundsätzlich würde ich für eine private Nutzung nicht leasen. Als Leasingnehmer bist Du rechtlich gesehen Mieter des Leasingobjekts, nichts anderes. Wenn, dann über die Hausbank finanzieren, da bist Du rechtlich gesehen Eigentümer!

rolf51 am 09 Aug 2020 16:04:41

Hallo,
frage mal bei Vermietern nach, es gibt dort Angebote für Langzeitmieten mit Unterbrechungen. In Günzburg gibt es einen.

Anzeige vom Forum


DonCarlos1962 am 09 Aug 2020 17:01:38

Leasen bringt Dir als Privatmann eigentlich mehr Nach- als Vorteile.

Anders sieht es als Geschäftsmann aus. Da kannst Du ja Abschreiben und Deinen Gewinn vor Steuern senken. Da ist es etwas anderes.
Selbst Reparaturen kannst Du abschreiben.

Beim Leasen werden Wartungs- und Instandsetzungsleistung bzw. der Gewährleistungsanspruch auf den Leasingnehmer geschrieben. Das bedeutet um Umkehrschluss auch, dass Du die Wartung penibel einhalten und bezahlen musst. Auch alle kleine Missgeschicke gehen auf Deine Kappe. Ein kleiner Kratzer auf dem Dach- oder Seitenfenster durch einen Ast?
Als Eigentümer kannst Du entscheiden ob Dir die Reparaturkosten das Wert sind und wann Du es machen lässt.
Als Leasingnehmer bis Du verpflichtet alles durch eine Fachwerkstatt reparieren zu lassen. Ohne ein gutes Geldpolster ist das sehr schnell eine Milchmädchenrechnung.

Auch wenn das Mobil wegen einem technischen Defekt nicht nutzbar ist, ist es im Regelfall Dein Problem. Lies mal diesen Beitrag: --> Link
Als Leasingnehmer ist das dann Dein Ding.
Das Auto steht, und Du zahlst trotzdem.

Das ist nur ein Beispiel.
Deshalb bin ich ganz bei Thomas: Wenn das monatliche Einkommen gut ist, sparen und dann etwas passendes kaufen.

Oder eben mieten. Dann geht das Risiko auf den Vermieter über oder ist, bis auf den Eigenanteil, über die Versicherung abgedeckt.

LG Carsten

HeikoLRO76 am 09 Aug 2020 17:08:35

DonCarlos1962 hat geschrieben:Leasen bringt Dir als Privatmann eigentlich mehr Nach- als Vorteile.
....
Das ist nur ein Beispiel.
Deshalb bin ich ganz bei Thomas: Wenn das monatliche Einkommen gut ist, sparen und dann etwas passendes kaufen.

Oder eben mieten. Dann geht das Risiko auf den Vermieter über oder ist, bis auf den Eigenanteil, über die Versicherung abgedeckt.

LG Carsten


Ja danke,

Das sind natürlich Agumente.

Wobei 3 Jahre sparen und nicht in Urlaub fahren oder Enkel aufwachsen zu sehen ist ja auch verschenkte zeit, oder??

tztz2000 am 09 Aug 2020 17:24:05

HeikoLRO76 hat geschrieben:Wobei 3 Jahre sparen und nicht in Urlaub fahren oder Enkel aufwachsen zu sehen ist ja auch verschenkte zeit, oder??

Du solltest nicht nur schwarz und weiss sehen.... es gibt auch hell- oder dunkelgrau! :D


Lt. Profil bist Du 44.... wir waren 55 als wir uns den Traum vom Kastenwagen erfüllten....

.... das Haus war uns vorher wichtiger.... oder die Kinder und deren Ausbildung.... die Urlaube verbrachten wir im Zelt oder mieteten eine Ferienwohnung!

Tinduck am 09 Aug 2020 17:26:18

Man kann ja auch finanzieren. Da gehört einem die Kiste hinterher wenigstens, ohne wenn und aber.

Wie oben schon geschrieben, ist Leasing für Privatleute nur mit Nachteilen verbunden. Ausserdem, was stellst Du dir denn für eine Leasingrate vor bei der aktuellen Nachfrage? Günstig leasen kann man auch bei PKW nur Ladenhüter.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 09 Aug 2020 17:48:14

In "jungen Jahren" hatten wir auch noch nicht so viel Geld für ein neues Wohnmobil übrig.
Da waren die Kinder und das Haus wichtiger.

Darum sind wir auch lange Zeit mit einen alten, aber sehr gepflegten Wohnwagen unterwegs gewesen.
Ist zwar nicht das Gleiche wie mit dem Wohnmobil. Aber die Kosten sind doch deutlich geringer!

Versicherung (nur Haftpflicht, weil der WW schon so alt war) und Steuer, kostet den Preis von einmal essen gehen im Jahr. Wartung kann man meist selbst machen und er ist im Regelfall auch immer wieder gut zu verkaufen oder - wenn ihr mehr Geld zusammengespart habt - für ein Wohnmobil in Zahlung zu geben. Da verliert man derzeit fast nichts!

Wir sind dann auch erst einmal vom alten Wohnwagen auf einen ganz Neuen umgestiegen, den wir dann später für das WoMo in Zahlung gaben.
Das war eine gute Basis und wir konnten vieles Zubehör im Wohnmobil weiter verwenden.

Einen Kredit dafür aufnehmen würden wir nicht. Denn das Leben kennt Wichtigeres!


LG Carsten

HeikoLRO76 am 09 Aug 2020 18:15:52

tztz2000 hat geschrieben:
Lt. Profil bist Du 44.... wir waren 55 als wir uns den Traum vom Kastenwagen erfüllten....

.... das Haus war uns vorher wichtiger.... oder die Kinder und deren Ausbildung.... die Urlaube verbrachten wir im Zelt oder mieteten eine Ferienwohnung!


Ja, verstehe euren werdegang und ja ich bin 44...
aber meine Frau 8j älter also 52 und die Kinder somit 31,29 und 21 und nicht mehr im Haus.
Und in 4 Jahren kommt die Enkelin in die Pubertät und will auch nicht mehr mit Opa und Oma auf Tour..
Haus haben wir nicht , wir müssen uns noch was zur mieten suchen da ein arbeitsplatz wechsel ansteht.

Wir haben schon genug erlebt und lebenserfahrungen machen müssen,
unsere geliebten Haustiere sind auch schon nach langer schöner Zeit vor kurzen verstorben.
Nun ist es uns wichtig unsere Familie sehen zu können und auch mal wieder freunde nach all den Jahren,
wenn wir schon soviel arbeiten.
Ich bin es seit meine Lehre gewohnt (27j.) auch Samstags und Sonntags zu arbeiten und kaum freizeit zu haben...
Nun muss sich mal was ändern!

HeikoLRO76 am 09 Aug 2020 18:26:00

DonCarlos1962 hat geschrieben:In "jungen Jahren" hatten wir auch noch nicht so viel Geld für ein neues Wohnmobil übrig.
Da waren die Kinder und das Haus wichtiger.

Darum sind wir auch lange Zeit mit einen alten, aber sehr gepflegten Wohnwagen unterwegs gewesen.
....
LG Carsten


Hey Carsten,

Danke für deinen Beitrag , aber wenn ihr es so gemacht habt wie die meisten WoWa besitzer dann seit ihr planmässig in urlaub gefahren auf
irgend ein Platz oder?
Zumal es sich so liest als wenn eure Kindern noch zuhause waren
und nicht wie bei uns an 2 anderen Orten, geschweigen von weiteren Verwandten und Freunden.

Also an WoWa habe ich auch schon gedacht aber ist absolut nicht praktikabel für die spontanen ausflüge die wir vor haben.

Mann am 09 Aug 2020 18:41:12

prinzipiell habt ihr alle Recht, aber wenn ich nee Wohnung miete ist das ja eigentlich nicht anderes, und wenn ich nach 10 Jahren ausziehe ist Geld und Wohnug auch weg. Also warum ist das eine Normalität und das das andere nicht gut?

xiquadrat am 09 Aug 2020 18:45:08

HeikoLRO76 hat geschrieben:]Was für Erfahrungen habt ihr mit Leasen gemacht.

solange dir die Umbuchung von CapEx auf OpEx keine Vorteile bringt, lass' das mit dem Leasen. Wenn dir der vorige Satz nix sagt, lass' es auch.

Bei den jetzigen Niedrigzinsen würde ich im privaten Bereich eine Finanzierung einem Leasingmodell jederzeit vorziehen. Selbst wenn's mich ein oder 2 Jahre Wartezeit kosten würde.

huohler am 09 Aug 2020 18:59:24

Dass man keinen Kredit für ein Wohnmobil aufnehmen soll ist natürlich so eine pauschale Antwort die nicht viel mit der Lebensrealität zu tun hat.
Es gibt häufig Lebensläufe bei denen es sich anbietet. Wenn beispielsweise das Haus abbezahlt ist kann man das Geld 8 Jahre sparen und dann ein Wohnmobil davon kaufen. Man kann aber auch 2 Jahre sparen und dann einen Kredit über 6 Jahre aufnehmen. Dann hat man 6 zusätzliche Lebensjahre in denen man das Wohnmobil mit relativ gesunder Kondition nutzen kann. Ich habe zu viele Geschichten gehört von Menschen die alles bis zur Rente aufgeschoben haben um dann kurze Zeit später gesundheitliche Probleme zu bekommen die ihre Planungen zerplatzen ließen.

Selbstverständlich muss die finanzielle Belastung in einem gesunden Verhältnis zum verfügbaren Einkommen stehen.

Wenn man Umzug und Miete bezahlen muss, einen Arbeitsplatzwechsel gerade erst hinter sich und keine Rücklagen hat, ist das mit durchschnittlichem Einkommen sicher nicht zu empfehlen.

Hubert

xiquadrat am 09 Aug 2020 19:04:55

huohler hat geschrieben:Dass man keinen Kredit für ein Wohnmobil aufnehmen soll ist natürlich so eine pauschale Antwort

Der TE fragte ja nicht nach Finanzieren oder nicht (kann imho durchaus Sinn machen), sondern er will ein Fahrzeug privat Leasen. Vollkommen andere Baustelle.

huohler am 09 Aug 2020 19:12:25

xiquadrat hat geschrieben:Der TE fragte ja nicht nach Finanzieren oder nicht (kann imho durchaus Sinn machen), sondern er will ein Fahrzeug privat Leasen. Vollkommen andere Baustelle.


Ich habe es so verstanden, dass nach den bisherigen Antworten das Thema "leasen" vom Tisch ist. Wenn nicht sollte er sich die Antworten noch einmal durchlesen.

Hubert

CamperJogi am 09 Aug 2020 19:18:47

Moin

Mit Leasen hab Ich keine Erfahrung gemacht - das zu Deiner Frage.
Aber hier mal was zum nachdenken: --> Link

Wenn Ich das so sehe, dann sind erstmal Mietsonderzahlungen/Anzahlungen fällig - und dann ständig relativ hohe monatliche Zahlungen. Nur ein Hinweis - es liegt mir fern irgendwas an Deiner finanziellen Situation zu kritisieren oder zu hinterfragen.

Wenn Du das Leasing für Euch als die Lösung herausgefunden hast, ja dann mach das.

Ansonsten bin Ich mal auf die Antworten der Leasingnehmer gespannt - denn nach deren Erfahrungen hast Du ja gefragt. Bisher hat noch kein LN geantwortet, sondern es wurde wie bei mir auch die eigene Meinung als Nicht-LN kundgetan!

Viel Glück
Gruss
Jürgen

xiquadrat am 09 Aug 2020 19:28:37

Mann hat geschrieben:prinzipiell habt ihr alle Recht, aber wenn ich nee Wohnung miete ist das ja eigentlich nicht anderes, und wenn ich nach 10 Jahren ausziehe ist Geld und Wohnug auch weg. Also warum ist das eine Normalität und das das andere nicht gut?

solange du mietest weil du musst (also das Kapital nicht anderweitig gewinnbringend anlegen kannst), ist das tatsächlich der Vermögensbildung nicht förderlich :(

HeikoLRO76 am 09 Aug 2020 19:43:13

Danke Euch für die vielen Antworten!

Leasing ist nicht grundsätzlich vom Tisch.

Langzeitmiete hört sich ja auch gut an.
Und bisher in ein anderen Tread habe ich immer gehört das man sich erstmal verschiedene Grundrisse
mieten soll für ein Urlaub bevor mein ein WoMo kauft und ein falsches hat und umhandeln muss mit Geldverlust.
Aber das Problem beim Mieten ist das wir unseren Urlaub nicht planen und spontan einsteigen wollen am WE losfahren
wenn wir zeit haben, aber das ist ja wohl schwierig bei den Vermieter.
Und wenn man denn immer noch diese pauschalen von 100-200€ zusätzlich zu den tagespreis bezahlen soll ist das ja auch teuer.
zumal ich Freitag abend um 19uhr nach der arbeit kein WoMo bekomme und es auch nicht MOntag um 6Uhr vor der arbeit abgeben kann!!??

Generell dachten wir ja das wir jetzt los können da wir Kastenwagen zum selbstausbauen gekauft haben
mit unsern knappen gehalt aber der motorschaden hat das projekt gestrichen.

Agepi am 09 Aug 2020 19:45:17

xiquadrat hat geschrieben:solange dir die Umbuchung von CapEx auf OpEx keine Vorteile bringt, lass' das mit dem Leasen. Wenn dir der vorige Satz nix sagt, lass' es auch.


Was du alles weißt.

Leasen bringt dir als Privatmann wie schon gesagt keinen Vorteil. Sofern du es dir leisten kannst würde ich auch finanzieren und du kannst je nach Vertrag die Restsumme auch ohne Zinsabschlagszahlung sofort abbezahlen, solltest du in der Zukunft zu mehr Geld kommen. ZB LV Auszahlung.
LG HP

xiquadrat am 09 Aug 2020 19:49:17

Agepi hat geschrieben:Leasen bringt dir als Privatmann wie schon gesagt keinen Vorteil.

Na dann sind wir uns ja in der Beziehung schon mal einig :)

DonCarlos1962 am 09 Aug 2020 20:25:33

HeikoLRO76 hat geschrieben:Haus haben wir nicht , wir müssen uns noch was zur mieten suchen da ein arbeitsplatz wechsel ansteht.

Dann liegen doch erst einmal hier die Prioritäten?
HeikoLRO76 hat geschrieben:Nun ist es uns wichtig unsere Familie sehen zu können und auch mal wieder freunde nach all den Jahren,
wenn wir schon soviel arbeiten.
Ich bin es seit meine Lehre gewohnt (27j.) auch Samstags und Sonntags zu arbeiten und kaum freizeit zu haben...


Ein Wohnmobil macht eigentlich nur Sinn, wenn man auch die Freizeit hat damit unterwegs zu sein.
Ansonsten sind die Kosten dafür einfach zu hoch!

Nicht nur die Anschaffung, sondern auch die Unterhaltungs- und Wartungskosten sind vergleichsweise teuer.

Vielleicht versucht ihr es wirklich erst einmal mit einem Wohnwagen? Die haben ggf. auch etwas mehr Platz für die Enkel und ihr könnt auch damit zur Familie fahren und sie besuchen. Auch habt ihr dann schon einen Grundstock für ein Wohnmobil.



Jahreskosten ganz grob überschlagen ca.:

Wohnmobil 3,5To neues Leasingfahrzeug 55.000,-€:

Steuer: 240€
Versicherung: ca. 600,-€ (Vollkasko weil Neu-/Leasingfahrzeug)
Wartung: 600,-€ (Basisfahrzeug, Dichtigkeitskontrolle, Gasprüfung, TüV)
Reifen: ca. 100,-€ alle 6 Jahre neu

Fixkosten im Monat: 128,- plus Leasingrate 530,-€ --> Link
Eigentum nach 5 Jahren 0,-€ (fiktiv)


Gebrauchter Wohnwagen 1,2To 10.000€:

Steuer: 44,76€
Versicherung: ca. 360€ (Vollkasko wenn finanziert) Haftplicht wäre nur 15€/Jahr.
Wartung: ca. 100€
Reifen: ca. 30€ (alle 6 Jahre neu)

Fixkosten im Monat: 44,56€ plus Abtrag: 175,-€ (Beispiel Postbank 10.000€ auf 5 Jahre)
Eigentum nach 5 Jahren 100%


Keiner wird euch hier sagen was ihr zu tun oder zu lassen habt! Geht auch niemanden etwas an!

Aber hier habt ihr einmal eine ganz primitive Übersicht über die zu erwartenden Kosten, wenn nichts an Reparaturen und Anschaffungen (Akku, Markise, Vorzelt, Campingmöbel ) dazu kommt.

Was hier aber natürlich trotzdem noch fehlt, sind die Kosten für

- den Stell-/Campingplatz,
- die Versorgungskosten für Wasser und Strom und natürlich
- einen Abstellplatz daheim, wenn eure nächst Behausung kein großes Grundstück hat.

Ihr werdet schon das Richtig treffen!

LG Carsten

Pechvogel am 09 Aug 2020 22:49:07

Leasing lohnt sich für Privatpersonen nicht weil schon alleine die Zinsen zu hoch sind!
Und bei "Langzeitmiete" geht es nicht darum einen Womo-Vermieter zu finden sondern ein Unternehmen das sich auf Langzeitmiete spezialisiert hat ( Autos, Bau- / Maschinen, Flugzeuge, Womos,... ).
Aber auch da kommst Du über Jahre nicht aus dem Vertrag ( wie beim Leasing ).

Besser finanzieren ( Zinsen sind eh niedrig ) und wenn es wirklich mal eng werden sollte: verkaufen!


Grüße
Dirk

DonCarlos1962 am 10 Aug 2020 02:48:04

HeikoLRO76 hat geschrieben:Also an WoWa habe ich auch schon gedacht aber ist absolut nicht praktikabel für die spontanen ausflüge die wir vor haben.


Nun, das liegt ganz allein bei Dir! Wenn Du es richtig anfasst, kann man auch mit einem Wohnwagen genau so flexibel und spontan sein, wie mit dem Wohnmobil!
Haben wir auch gemacht. Da ist keine große Veränderung zum Wohnmobil eingetreten. Nur eine Frage der Organisation.

Mit Routine dauert das anhängen, nach der Beleuchtung gucken und anbringen der Zusatzspiegel nur etwa drei Minuten. Auch Wohnwagen kann man ziemlich autark machen! Da gibt es, bis auf die Dusche, auch keinen Unterschied mehr!

Lass das Vorzelt weg und baue eine Markise an. Dann brauchst Du nicht mehr Zeit vor Ort, als ein Wohnmobil auch!
(Die Stützen kurbelt man eh heute mit einem Akkuschrauber rauf und runter. :lol: )


Wo sind die Unterschiede zwischen dem WoMo und dem Caravan?

Du darfst mit den neuen Wohnwagen "nur" 100Km/h fahren.

Aber, frage einmal hier in die Runde der Wohnmobilfahrer, wie schnell sie wirklich unterwegs sind! Echte 100Km/h sind für die Meisten vollkommen genug und ein Großteil darf sowieso nicht schneller fahren.
Auch da gewinnt man nichts! Das sind oft nur Minuten, wenn überhaupt!

Der große Unterschied liegt nur in der Möglichkeit Stellplätze anfahren zu dürfen.

Und da kommst Du selbst ins Spiel.

Heute gibt es jede Menge guter Apps, die Dir helfen schnell einen Campingplatz in Deinem Urlaubsort zu finden.
Die sind, zumindest außerhalb der Saison, auch nicht teuer. Sieh mal nach der ACSI-Card oder "Landvergnügen".

Deine Kinder/Familie wirst Du sicher auch nicht überfallen, sondern ein paar Tage vorher den Besuch ankündigen. Zeit genug den Campingplatz anzurufen.

Und Freitag abends, zu Feierabend nach 19:00 Uhr, spontan ins Wohnmobil steigen und noch ins Wochenende auf einen Stellplatz starten?

Eine schöne Vorstellung, aber zumindest im Frühjahr, Sommer und Herbst, nicht praktikabel! Versuche da mal einen Stellplatz zu bekommen, das gleicht dem Titel "Mission impossible"! Die sind dann schon rappel voll. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)

Hier liegen Wunsch und Realität schon recht weit auseinander. Denn reservieren ist auf Stellplätzen für ein oder zwei Tage selten, fast nie, möglich.
(Freitags Abend ist da auch keiner mehr, wenn nicht sowieso nur ein Automat auf dem Platz steht.)

Natürlich kann man mit einem Wohnmobil verbotener Weise wild übernachten.
Kann gut gehen, muss aber nicht.
Gerade mit einer "Weißware" bist Du in einem Wohngebiet so unsichtbar, wie ein Feuerwerk zu Neujahr.
Haben wir, auf dem Parkstreifen, vor dem Haus unserer Freunde, im Neubaugebiet, trotzdem auch schon gemacht!

Aber da wäre auch nicht aufgefallen, wenn wir mit dem Wohnwagen eine Nacht davor gestanden hätten.

Also unter dem Strich: Wo liegt denn jetzt der Vorteil des Wohnmobiles? (Hier bis 3,5To)

Zum Reisen von Stadt zu Stadt ist es angenehmer, kompakter. Man hat beides zur Auswahl, Stellplatz und Campingplatz. In der Stadt ist so ein Teil etwas handlicher, besonders beim rangieren, auch weil es nicht so lang ist.

Dafür hast Du dann vor Ort kein Auto, sondern im Regelfall nur Fahrräder, wenn´s hoch kommt noch ein Moped.

Bleibt noch die Dusche im Fahrzeug und ein tolles Raumgefühl. Aha. Aber sonst? Da wird die Luft dann schon eng.

Es ist ein Prestigeobjekt oder für Langzeitreiseurlauber (Dusche, Autarkie) besser geeignet.

Sonst sehe ich kaum entscheidende Vorteile. Man möge mich ggf. hier berichtigen.

Neue Mobile stehen ab etwa 50.000€ in den Hochglanzprospekten. Zumindest wenn der Grundpreis mit den notwendigen Ausstattungspunkten und Überführung angefettet wurde, ist selbst bei Billiganbietern selten etwas unter dieser Preisgrenze zu bekommen.
(Selbst Beifahrerairbag und Radio steht da oft noch in der Aufpreisliste!) Nach oben gibt es bekanntlich kaum Grenzen.

Muss man diese 50.000€ voll finanzieren, hat man derzeit auf 6 Jahre eine monatliche Belastung von ungefähr 740€, allein für den Abtrag und hat das Ding damit weder versichert, noch gewartet (130€ Fixkosten im Monat) und ist auch noch keinen Meter gefahren, hat getankt oder einen Tag Urlaub damit gemacht!

In diesem Fall würde ich von realistischen ca.1.000€ im Monat für das Wohnmobil ausgehen. (Rücklagen für ein Neues noch nicht inkludiert!)

Vielleicht sieht das mit einem alten, selbst ausgebauten, Kastenwagen finanziell etwas günstiger aus. Aber dann hat man auch nicht den Komfort.

Man kann es drehen und wenden wie man will. Es ist ein schönes, aber teures Hobby. :ja:

Übrigens Heiko, unsere drei Kinder sind zwischen 27-29 Jahren alt. Und sie schwärmen noch heute von einer sehr schönen Kindheit und Urlaubserinnerungen auf dem sommerlichen Campingplatz. Ab und zu fahren sie sogar noch gemeinsam mit uns in den Campingurlaub! Familie ist etwas Gutes und Wichtiges für uns, aber sie stehen auf eigenen Füßen und gehen ihren Weg.

Lieber Heiko,

Du wirst bestimmt das Richtige für Dich und Deinen Bedarf finden. Vielleicht ein Wohnmobil, vielleicht doch einen Wohnwagen. Versuche einmal ohne Vorbehalte zum Händler oder auf die Messe zu gehen. Schau dir Beides an, nimm einen spitzen Bleistift und rechne es Dir durch. Preislisten, Prospekte, technische Daten können eine sehr spannende Lektüre sein.

Von Herzen wünsche ich Dir, dass Du, egal wie die Entscheidung ausfällt, glücklich damit wirst!

LG Carsten

zimbro am 10 Aug 2020 09:15:12

moin
dumme frage . warum keinen ersatzmotor einbauen und weiter mit dem ausbauprojekt?
grüsse
chris der auch in ältere fahrzeuge ersatzmotoren eigebaut hat.gebrauchte für kleines geld
und auch schon wieder 100 oookm damit gemacht hat.

CamperJogi am 10 Aug 2020 09:48:43

zimbro hat geschrieben:moin
dumme frage . warum keinen ersatzmotor einbauen und weiter mit dem ausbauprojekt?
grüsse
chris der auch in ältere fahrzeuge ersatzmotoren eigebaut hat.gebrauchte für kleines geld
und auch schon wieder 100 oookm damit gemacht hat.


Herrlich - genau das hatte Ich mir auch gedacht...einige Leasingraten sparen...dafür Ersatzmotor einbauen...und weiter geht das Projekt.

Daumen hoch für Deine Idee

Gruss
Jürgen

bigben24 am 10 Aug 2020 10:03:47

Noch ein Problem beim Leasing, so wie es einem Freund passiert ist: Fahrzeug wurde gestohlen, Versicherung zahlt den Zeitwert an die Leasingfirma. Der kalkulatorische Wert der Leasingfirma ist aber nicht gleich dem Zeitwert . Er hatte dann eine Rechnung von 9TEUR auf dem Tisch. Gleiches gilt bei Unfallschäden -> Wertminderung, die holt sich die Leasingfirma auch gerne beim Leasingnehmer.

Als Privatmann würde ich nie einen Leasingvertrag abschließen, zumal das Fahrzeug am Ende des Vertrages an die Leasingfirma zurückgeht. Ob sie einem dann das Fahrzeug verkauft ist offen, denn rechtlich darf man das , meines Wissens nach, bei Vertragsabschluß nicht vereinbaren und von daher besteht am Ende auch kein Rechtsanspruch auf den Kauf.

Gruß

Lixeii am 10 Aug 2020 10:35:34

Hallo Heiko,

was hat den der Kastenwagen gekostet? Wenn der Motor so schnell kaputt ist, kann dich der Verkäufer nur über den Tisch gezogen haben.

Aber grundsätzlich bleibt dir in deiner Situation nur selbst ausbauen. Jeder hat mal klein angefangen. Im ersten Schritt brauchst du nur ein Bett und stell dir ein Campingklo rein und los gehts.
Das geht auch mit einen Caddy oder Berlingo, da kann man hinten noch ein Zelt dran machen für einen Tisch oder Küche etc. Das kostet sicher nicht die Welt und der Wagen ist alltagstauglich.

Gruß

lixeii

DonCarlos1962 am 10 Aug 2020 10:40:12

Oder man fängt neu, aber klein an:

--> Link
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--> Link

--> Link

--> Link

--> Link

--> Link

Und wenn der Platz für das Enkelchen nicht reicht, einfach ein Dachzelt oben drauf oder die Billigvariante: Ein Iglo davor stellen, oder ab ins Heckzelt.

Zum Schluss noch die leider noch nicht zu kaufende Luxusvariante das Billigwohnmobil Dacia Sandman: --> Link

LG Carsten

P.S.: Wir haben einen Dacia Lodgy als sieben Sitzer, der auch als Minicamper genutzt werden kann. Als Weekender und für Festivals einfach toll. Sitze hinten raus, Bettgestell, Matratze 1,40m x 2,00m! und Campingsachen hinten rein und ab dafür! Auch das geht, wenn keine Isolierung notwendig ist.

Pechvogel am 10 Aug 2020 10:44:16

bigben24 hat geschrieben:...Versicherung zahlt den Zeitwert an die Leasingfirma. Der kalkulatorische Wert der Leasingfirma ist aber nicht gleich dem Zeitwert .... Gleiches gilt bei Unfallschäden -> Wertminderung... zumal das Fahrzeug am Ende des Vertrages an die Leasingfirma zurückgeht. Ob sie einem dann das Fahrzeug verkauft ist offen...


Oh mann, da ist ja wieder viel Halbwissen dabei:

den Unterschied zwischen Zeitwert des Fahrzeugs und dem Buchwert bei der Leasinggesellschaft deckt eine halbwegs seriöse Versicherung über die sog. GAP-Deckung ab.
Und natürlich kann man beim Abschluss eines Leasingvertrages ein sog. Andienungsrecht ( ähnlich einem Vorkaufsrecht ) vereinbaren.

Ein Fahrzeug geht am Ende der Leasingzeit auch seltenst an den Leasinggeber zurück. Die wenigsten "Leasing-Banken" leisten sich entsprechende Aufbereitungen und Veräußerungen ( am Besten noch mit Garantie?! ).
In der Regel muß sich das Autohaus / der Händler gegenüber der Leasinggesellschaft verpflichten das Fahrzeug am Ende der Leasingzeit zu einem festen Preis wieder anzukaufen. Davon erfährt der Leasingnehmer aber vorher natürlich nichts.

Trotzdem ist leasen grundsätzlich teurer als finanzieren. Gewerbetreibende haben da aber noch andere Möglichkeiten beim leasen.




Grüße
Dirk

eddan am 10 Aug 2020 12:30:21

... wenn das WoMo als Erst- oder Zweitfahrzeug genutzt werden kann, dann ist die Rechnung wieder eine andere, denn hier kann ich die Anschaffung bzw. Finanzierung eines PKW gegenrechen.

Munter bleiben!
.
.

Tinduck am 10 Aug 2020 14:44:30

Ja genau, und dann den Wertverlust des Womos vervielfachen, indem ich es als Daily Driver verhunze. Ein günstiger Kleinwagen ist fast immer billiger in Anschaffung und Betrieb als der zusätzliche Wertverlust und Wartungskosten und teurere Versicherung des vielgefahrenen Womos. Allenfalls für gelegentliche Fahrten würde es Sinn machen.

bis denn,

Uwe

bigben24 am 10 Aug 2020 15:49:01

Pechvogel hat geschrieben:...
Oh mann, da ist ja wieder viel Halbwissen dabei:

Deshalb schrieb ich:
bigben24 hat geschrieben:... , meines Wissens nach,
Gruß


Pechvogel hat geschrieben:den Unterschied zwischen Zeitwert des Fahrzeugs und dem Buchwert bei der Leasinggesellschaft deckt eine halbwegs seriöse Versicherung über die sog. GAP-Deckung ab.

Ich wußte das es den GAP gibt, aber nicht, das man das auch versichern kann, spart sich aber vielleicht so mancher - kann man ja sparen ....zumindest bis die Rechnung kommt :mrgreen:

Gruß

HeikoLRO76 am 10 Aug 2020 16:47:52

zimbro hat geschrieben:moin
dumme frage . warum keinen ersatzmotor einbauen und weiter mit dem ausbauprojekt?
grüsse
chris der auch in ältere fahrzeuge ersatzmotoren eigebaut hat.gebrauchte für kleines geld
und auch schon wieder 100 oookm damit gemacht hat.


Werkstattmeister sagt es lohnt nicht...
schätzt die kosten bei 2000€ und denkt das bei den Fahrzeug weitere Reperaturen vor kommen...
Er versteht auch nicht warum mein Vorgänger deutlich mehr geld in das Auto gesteckt hat als ich bezahlt habe...
Er vermutet ein grossen versteckten Mangel (Problem)!?

HeikoLRO76 am 10 Aug 2020 16:58:25

eddan hat geschrieben:... wenn das WoMo als Erst- oder Zweitfahrzeug genutzt werden kann, dann ist die Rechnung wieder eine andere, denn hier kann ich die Anschaffung bzw. Finanzierung eines PKW gegenrechen.

Munter bleiben!
.
.


Ja, da haben meine Frau und ich auch drüber gesprochen,
weil wir wohl 2 Auto´ s brauchen werden um zur arbeit zu kommen.
Und ausserdem währe ein netter nebeneffekt das ich auch mal eine Mittagsstunde drin machen könnte
an einen langen Arbeitstag.
Von den kosten her glaube ich nicht das ein Jumper so viel teurer ist... muss ja kein Daily sein.....
und unser Caddy hat uns auch schon sehr sehr viel gekostet..

DonCarlos1962 am 10 Aug 2020 17:15:55

HeikoLRO76 hat geschrieben:Werkstattmeister sagt es lohnt nicht...
schätzt die kosten bei 2000€ und denkt das bei den Fahrzeug weitere Reperaturen vor kommen...
Er versteht auch nicht warum mein Vorgänger deutlich mehr geld in das Auto gesteckt hat als ich bezahlt habe...
Er vermutet ein grossen versteckten Mangel (Problem)!?


Das ist oft das Problem. Auf den ersten Blick sieht das Auto gut aus und man hat vielleicht schon viele Ideen, wie man das Teil ausbauen könnte. Der Preis ist lukrativ und so wird das Basisfahrzeug ohne intensive Prüfung gekauft. (Ein Gutachter hat das Auto wohl nicht vor dem Kauf gesehen.)

Der "haben wollen Effekt" und die Vorfreude ist so hoch, dass man nicht genügend Zweifel aufbaut. Das eigene technische Verständnis reicht zur Begutachtung nicht aus und der Gutachter kostet ja so viel Geld, dass man ja lieber in die Ausbauten stecken möchte.

Im Nachhinein wird man dann schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Da der Werkstattmeister weitere Reparaturen befürchtet, hat er wohl schon Anzeichen dafür gesehen.

Wahrscheinlich bleibt Dir nur der Schritt den Kaufpreis abzuschreiben und das Teil zu verschrotten. Wenn schon 2000€ den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, hat das Teil wirklich kaum Wert.

Wenn Du schon Ausbauteile in das Auto eingebaut hast, die für den Wagen Form spezifisch sind, kannst Du ja nach einem besseren Trägerfahrzeug suchen und diese Teile wieder verwenden.
Sollte Dich das jedoch schon vor finanzielle Hürden stellen, dann solltest Du das Projekt vergessen und einen andere Art der Wohnmobilität suchen.


Tinduck hat geschrieben:Ja genau, und dann den Wertverlust des Womos vervielfachen, indem ich es als Daily Driver verhunze. Ein günstiger Kleinwagen ist fast immer billiger in Anschaffung und Betrieb als der zusätzliche Wertverlust und Wartungskosten und teurere Versicherung des vielgefahrenen Womos.


Da kann man Uwe nur Recht geben!

Eine Ausnahme kann man machen: Wenn man z.B. so einen Dacia Dokker, oder vergleichbaren anderen Minikamper fährt.

Weil hier die Einbauten in ein neues, ggf. gebauchtes Fahrzeug einfach mitgenommen werden können, erleidet man keinen Verlust.
Das Auto ist halt auch der Erstwagen.


LG Carsten

Boxerlasse am 11 Aug 2020 12:16:50

Zum Thema Leasing kann ich auch einiges zu steuern, da ich das regelmässig mache.

Zum Thema GAP wurde hier ja schon alles wichtige erklärt, dafür von mir ein Danke. Einfach darauf achten, das die eigene Versicherung das beinhaltet.

Als Inhaber einer kleinen Firma bekomme ich teilweise Leasingkonditionen, dafür kann man keinen schrottreifen Kleinwagen kaufen, und vor allem unterhalten.

Insofern lease ich regelmässig auch die Autos meiner besseren Hälfte. Diese laufen dann aber auch komplett über das private Konto, und werden nicht steuerlich abgesetzt,
was bei den Konditionen aber auch keinen Sinn ergibt, Stichwort 1% Versteuerung. Da sind da schon mal für ein 35.000 € Auto 109 € Leasingrate ohne Anzahlung zu zahlen.
Wichtig ist aber, das man das Fahrzeug gut behandelt, sonst wird es bei der Abgabe teuer.

Was ich aber nie, nie leasen würde, wäre ein Wohnmobil. Allein die zu veranschlagende Leasingrate, 500 € bei einem günstigen Womo halte ich für eher vorsichtig kalkuliert,
die bei der Rückgabe einfach weg wären, sprechen gegen das Leasing. Dazu das Risiko für kleine Schäden, auch das wurde hier ja schon beschrieben, die es bei der Abgabe
teuer machen.

Als einzige Alternative fällt mir eine Ballonfinanzierung ein. Bei einem 50.000 € Mobil, wie z.B. einem Pepper würde die Rechnung grob so aussehen :

Kaufpreis 50.000 €

Bei monatliche Raten von 500 €, bei angenommen 2,9 % Zinsen

- ergibt einen Restwert nach 36 Monaten von 35.950 €, bei 48 Monaten 30.992 €.

Alles grob und nicht auf die letzte Kommastelle berechnet. Dann könntest Du nach der vereinbarten Laufzeit das Womo auslösen, und dann verkaufen. Der Erlös sollte bei
guter Pflege höher sein. Alternativ eben behalten und dann die Ablöse bezahlen oder weiter finanzieren.

Mit einer kleinen Anzahlung oder einer höheren Rate wird das Rechenbeispiel dann noch besser.

Wie geschrieben, nur als Alternative zum leasen.

Gruß

Rainer

Pechvogel am 11 Aug 2020 12:46:35

Boxerlasse hat geschrieben:...Da sind da schon mal für ein 35.000 € Auto 109 € Leasingrate ohne Anzahlung zu zahlen....
:gruebel: :nixweiss:

Was man beim Leasing und der Langzeitmiete auch nicht vergessen darf:
das Womo gehört einem nicht! D.h. etwaige Änderungen an dem Womo ( AHK, Solar, .... ) darf man eigentlich nicht machen lassen! Auch nicht auf eigene Kosten da das u.U. den kalkulierten Restwert zum Nachteil des Leasinggebers verändert. Und sowas mögen die Leasinggesellschaften gar nicht!




Grüße
Dirk

HeikoLRO76 am 22 Aug 2020 09:32:59

Boxerlasse hat geschrieben:....
Insofern lease ich regelmässig auch die Autos meiner besseren Hälfte. Diese laufen dann aber auch komplett über das private Konto, und werden nicht steuerlich abgesetzt,
...


Hey Rainer,

Das klingt ja auch interessant.
Denn es sieht jetzt wohl so aus das wir 2 Auto´s brauchen werden um zur arbeit zu kommen,
denn bis jetzt wohnten wir auf Arbeit und brauchten nur 0,5 von 2 Auto`s und so war der Kastenwagen über..bzw Luxus/Hobby.
Jetzt durch die neue Arbeit fehlt uns das zweite und daher meine frage,

macht es sinn das wir z.b. ein kleinwagen leasen oder sogar mein Arbeitgeber der schon 2 Arbeitsautos least noch ein dritten least
und das auf mein lohnzettel auftaucht?

Gruss

bigben24 am 22 Aug 2020 09:37:13

Wie die Vorredner schon gesagt haben, würd ich als Privatmann gar nicht leasen. Dein AG könnte ein Fahrzeug leasen und mit Deinem Gehalt verrechnen (oder als Gehaltserhöhung) Du mußt dann nur den geldwerten Vorteil versteuern (1% des NP/Monat)

Gruß

HeikoLRO76 am 22 Aug 2020 09:43:54

bigben24 hat geschrieben:Wie die Vorredner schon gesagt haben, würd ich als Privatmann gar nicht leasen. Dein AG könnte ein Fahrzeug leasen und mit Deinem Gehalt verrechnen (oder als Gehaltserhöhung) Du mußt dann nur den geldwerten Vorteil versteuern (1% des NP/Monat)

Gruß


Hi,

Ja das habe ich schon verstanden und kann ich nachvollziehen, gerade bei einen Wohnwagen!!

Meine frage jetzt bezieht sich aber ja auf Pkw, so wie VW Golf oder gar kleiner
und weil es hier hieß das Firmen gute Angebote bekommen und es sich nicht lohnt eine gebrauchtes anzuschaffen..

pwglobe am 22 Aug 2020 09:51:16

Hallo,
bei den aktuellen Finanzierungskosten würde ich eher zum Kauf und Finanzierung durch eine Bank raten.
Leasing Unternehmen berechnen mit der Finanzierungsrate plus Zuschlag die Leasingrate, da kann man gleich finanzieren.
Ohne Eigenkapital und Rücklagen sehe ich dies eher kritisch, allerdings macht sparen bei den aktuellen Zinsen auch wenig Sinn.
Bei einem sicheren Einkommen (z.B. Beamter) und keinen sonstigen Schulden kann man auch eine 100% Finanzierung riskieren.
Mir persönlich wäre es zu riskant, aber ich kenne Leute die haben ihr neues Wohnmobil zu 100% über ihre Hausbank finanziert. Mit dem Argument: 2 Jahre Garantie, niedrige Zinsen, günstiges Neuwagen Angebot und guter Wiederverkaufswert falls etwas schief geht.

Pechvogel am 22 Aug 2020 11:58:42

bigben24 hat geschrieben:... Dein AG könnte ein Fahrzeug leasen und mit Deinem Gehalt verrechnen (oder als Gehaltserhöhung) Du mußt dann nur den geldwerten Vorteil versteuern (1% des NP/Monat)


Und was ist mit Krankenversicherung, Rente, Arbeitslosenversicherung,....??



Grüße
Dirk


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