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Hallo Habe da Mal eine Frage.... Was könnt ihr für ein Stromkabel empfehlen? Ist es besser eine Kabeltrommel zu haben, oder das Kabel lose? Besser 50 Meter am Stück oder 2 x 25 Meter? Adapterstücke habe ich, stehe aber jetzt vor der Entscheidung ein passendes Kabel kaufen zu müssen. Achso, besser 2,5er oder nur 1,5er Querschnitt? Naja, bei 50 Meter wohl eher 2,5.... Gruß Paul Meines Wissens sind offiziell laut Vorschrift nur Kabel mit CEE-Steckern erlaubt. Das Kabel darf maximal 25 Meter lang sein und muss einen Kabelquerschnitt von mindestens 2,5mm² haben. Natürlich sind auch viele andere Kabel mit allen möglichen Adaptern in Verwendung, aber wenn du schon fragst ;-) Hallo PaulMax, Kann mich dem Vorschreiber nur anschließen und habe mich auch für die vorschriftenkonforme Version ohne Trommel entschieden, da es ja eh aufgerollt werden sollte und leichter zu verstauen ist! Gruß Christoph Wie mein Vorschreiber schon meinte, 25m ist maximal, mit CEE und 3x2.5 qmm. Hintergrund ist nicht, dass genügend Leistung durch die Leitung kommt, sondern dass FI und LS wirklich auslösen, und eine gesicherte Steckverbindung benutzt wird (und CEE Kontakte haben eine höhere Kontaktsicherheit als Schuko). Manchmal wird man nur einen Schuko-Anschluß finden, daher haben wohl alle einen Adapter von Schuko-Stecker auf CEE-Buche dabei. 50m sind schon eine Nummer - aber wenn dann würde ich 2x25m nehmen. Problem ist die Verbindung, die ist in der Regel IP44 - das ist spritzwassergeschützt, aber darf nicht in der Pfütze liegen. Wenn Du verhindern kannst, dass die in einer Pfütze liegt, dann geht es technisch. gruss kai Hallo, wir haben eine ordentliche 25m-Kabeltrommel, die mit Anschlusskabel in einer Stabelbox verstaut wird (Vorderseite ausgesägt!). Der Gebrauch funktioniert sehr gut. Ich ziehe die Trommel einem Losekabel vor. Gruß Hallo Paul, mit der Kombination aus 10m Kabel plus 20m Trommel bin ich bis jetzt überall ausgekommen. Beide natürlich in 3x2,5mm CEE. Viele Grüsse Andi Moin, gerade gestern gebraucht: ein CEE-Verteiler--> Link Wir standen in Jerichow am Kloster und dort gibt es für 5 Stellplätze nur 3 CEE-Steckdosen. Die letzte freie Dose hatten wir belegt. Nun kam ein Nachbar, der auch gerne Strom gehabt hätte. Kurzer Plausch und "ja, wir teilen uns die Kosten", mein Y-Adapter hatte mal wieder Arbeit und zwei Stellplatznutzer hatten Strom. Gruß der Michi
Fast genauso habe ich das auch.... .... 1 x 10 m + 1 x 20 m 3 x 2,5 mm PUR-Kabel mit CEE-Steckern auf diesen einfachen Spulen von Obelink: --> Link Hat bisher immer gereicht! :ja: Meine max. Länge auf einem CP waren 72 m. Auf einem Stellplatz in Deutschland hatte ein Womo über 100m Kabel verlegt. Auf etlichen CP/Stellplätzen hatte die Stromsäule Schuko Steckdosen. Da hilft die ganze CEE Norm nicht weiter.
Am Ende ist ein jeder seines eigenen Glückes Schmied. Entwerder er berücksichtigt die Normen, die durch Elektro-Sachverständige zum Schutze des Benutzers entwickelt wurden oder der Benutzer erhöht sein persönliches Risiko - bewusst oder unbewusst - und nimmt eventuell auftretenden Schaden an seiner Gesundheit in kauf, indem er sie missachtet.
Wir mußten (damals noch mit Wowa) in Spanien ein 30m Kabel kaufen, weil unser 50m am CP nicht reichte... Mein Vater (El. Ing.) hatte damit kein Problem :-). RK Hallo , Ich bin ein Gegner der Kabeltrommel , die sollte bei Gebrauch immer völlig abgerollt werden! Ich glaube fast niemand macht das, wenn überhaupt nur dann, wenn laufend der Überlastschutz auslöst. Eine Kabeltrommel ist auch sehr sperrig , was die Verstauung im Fahrzeug einschränkt . Ich habe ein 10m / 2,5 mm² Kabel, was meistens ausreicht, und ein 50 m / 2,5mm² Kabel , beide mit CEE Steckern . Für normale Schuko Steckdosen habe ich ein 1m langes Adapterkabel . Auf jeden Fall würde ich von kleineren Querschnitten abraten. Hier noch ein "Lehrfilm" fürs Kabel aufwickeln . --> Link Gruß Frank Hallo, Wir haben eine 25m Baumarkt-Kabeltrommel. Um die blaue Kupplung ohne Adapter an der Trommel ins Womo stecken zu können, habe ich den Überlastungsschutz ausgebaut. (Kabel wird immer ganz abgerollt und ein Kabel ohne Kabeltrommel hat auch keinen Überlastungsschutz) An Stelle des Überlastungsschutzes und der Steckdosen im Kern der Trommel habe ich das Kabel ca 1m in den Kern gezogen und eine blaue Kupplung montiert. Mit Abreiss-Sicherung. Das Meterstück lege ich in das KernLoch und halte es mit einem Rest Fahrradschlauch. Aufrollen ist so einfacher. So liegt die Trommel unterm Womo, Kabel quasi ununterbrochen von der Stromsäule 'durch die Kabeltrommel' in die Womo-Einspeisung. Ich hoffe, ich habe es verständlich beschrieben. . Hallo nochmal, Habe ich vergessen, der Tod der Kabel ist das Drüberfahren.
Naja, so eng ist das nun auch wieder nicht zu sehen. Wenn man ein wenig seinen Verstand einschaltet, dann muss man die Trommel nicht (oder nicht immer) abrollen. Eine 3x1,5 Trommel soll in nicht abgerollten Zustand nicht über 1000 Watt belastet werden. Bei kompletter Abrollung mit max. 3300 Watt. Da sprechen wir jetzt noch nicht mal von 3x2,5. Ich z.B. rolle die Trommel auch nur soweit aus wie nötig. Einzige Verbraucher sind, wenn alles zusammen kommt, der Kühli, die Heizung, TV und Beleuchtung. Heizung: max. ca. 65W Kühlschrank: Spitzenwert ca. 160W TV: 30W Beleuchtung LED: 10W, wenn Festbeleuchtung. Das sind zusammen im schlimmsten Fall rd. 270 W. Da spielt das abrollen wirklich keine große Rolle. Bei Klimaanlage, Elektrogrill etc. ist das natürlich anders. Im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden und sollte dann schon selbstständig denken. Natürlich habe ich mir auch eine anständige Camping-Trommel zugelegt, 3x2,5; 25Meter lang, komplett CEE mit Überlastungsschutz. Nur meine persönlich Meinung, sonst nix. Gruß Dieter
Dazu die gute Antwort von hmarburger:
Es gibt drei Ebenen des Schutzes gegen gefährliche Körperströme. Nach DIN VDE 0100 Errichten von Niederspannungsanlagen wird der Schutz in folgenden Stufen unterschieden: Schutz gegen direktes Berühren ist der Basisschutz (1. Schutzebene) Er schützt unmittelbar vor Gefahren, die sich aus einer direkten Berührung mit aktiven, spannungsführenden Teilen ergeben. Man unterscheidet zwischen: - vollständigem Schutz durch Isolierung (das ist der gebräuchlichste Schutz), Abdeckung, Umhüllung, großen Abstand - teilweisem Schutz gegen zufälliges Berühren, z.B. durch Hindernisse und (geringen) Abstand, der aber nur innerhalb abgeschlossener elektrotechnischer Betriebsstätten zulässig ist Schutz bei indirektem Berühren ist der Fehlerschutz (2. Schutzebene) Diese Maßnahmen schützen vor Gefahren, die sich im Fehlerfall aus einer Berührung mit berührbaren elektrischen Teilen elektrischer Betriebsmittel, dem sogenannten Körper (z.B. das Metallgehäuse eines Elektrogerätes) oder fremden leitfähigen Teilen (z.B. Heizung, Wasserleitung etc.) ergeben. Die Aufgabe besteht darin, nach dem Auftreten von Fehlern - gefährliche Berührungsspannungen abzuschalten oder - gefährliche Berührungsspannungen zu verhindern Abschalten (oder Melden) durch Schutzmaßnahmen mit Schutzleiter Je nach Netzform (TN-System, TT-System, IT-System) werden der Neutralleiter N und der Schutzleiter PE oder PEN unterschiedlich angeordnet und verlegt. Ordnungsgemäße Erdung und Potentialausgleich vorausgesetzt, wird im Fehlerfall mit Hilfe von Sicherungen oder FI-Schutzeinrichtungen abgeschaltet. Isolationsüberwachungseinrichtungen im IT-System (kommt im Wohnungsbau nicht vor) melden Fehler ohne abzuschalten, um z.B. eine laufende Produktion nicht zu beeinträchtigen. Für das TN-System gilt z.B. alle Körper müssen durch Schutzleiter bzw. PEN-Leiter (früher Nullleiter) mit dem Sternpunkt des speisenden Netzes verbunden werden (bisher bekannt als „Nullung“). Bei einem Körperschluss entsteht ein Kurzschluss und der hohe Fehlerstrom führt zum sofortigen Abschalten des betroffenen Stromkreises durch Sicherungen oder Leitungsschutzschalter. Verhindern gefährlicher Berührungspannungen mit Hilfe der Maßnahmen: - Schutzisolierung (Geräte der Schutzklasse II) - Schutzkleinspannung (Schutzklasse III) - Funktionskleinspannung (z.B. bei Klingel- und Türsprechanlagen - Schutztrennung (z.B. Rasiersteckdose mit Trenntrafo) Schutz bei direktem Berühren ist ein Zusatzschutz (3. Schutzebene) Ergänzt die vorgenannten Schutzmaßnahmen, wenn z.B. der Basisschutz versagt und/oder der Fehlerschutz, d.h. Schutzmaßnahmen bei indirektem Berühren, unwirksam wird. Ist aber als alleiniger Schutz nicht zulässig. Dieser Schutz wird durch die hochempfindlichen Fehlerstromschutzeinrichtungen (FI-Schutz) erreicht. Beim Auftreten von Fehlerströmen von 30 mA oder größer, darunter sind sie für den Menschen im Allgemeinen ungefährlich, schalten FI-Schutzschalter innerhalb von 0,2 s (einige schon nach 20 ms) ab. Dieser Zusatzschutz ist bei Neuinstallationen in einigen Bereichen mit besonderen Gefährdungen verbindlich vorgeschrieben. Wird das Wohmobil durch eine Leitung welche nicht den Vorschriften entspricht angeschlossen, gibt es unzählige Möglichkeiten zu Schaden zu kommen. Nur ein Beispiel: Annahme: CP mit ungenügender Installation und Masseschluss der Phase gegen Gerätegehäuse oder Wohnmobil-Masse: Es tritt bis zum Auslösen der Schutzorgane (Sicherung oder FI) eine Berührungsspannung von wenigstens der halben Netzspannung auf. Hat das Wohnmobil und der CP eine ordnungsgemässe Installation, löst der FI innerhalb 0,2 Sec. aus (Viel Spass beim Anfassen!) Bei fehlendem FI ist die Frage, ob bei einem Kabel z.B. 50 m mit 1,5 mm² (Dazu kommen diverse Übergangswiderstände und noch die Installation des CP) die Sicherung überhaupt in einer vernünftigen Zeit auslöst. (Viel Spass beim Anfassen!) Gleiches gilt bei Schuko-Stecker-Adaptern und üblicherweise nach kurzer Benutzungszeit zurück-gebogenem Schutzkontakt. Entschuldige Dieter , dass ich meinen Verstand nicht eingeschaltet habe ! Ich wollte auch nur mitteilen wie ich es mache. Ich dachte meine Ausbildung zum Ingenieur für Elektro Energieanlagen reicht einfach so aus , aber das ist ja auch schon lange her ! Ich werde das aber an meine Frau weiterleiten , wenn sie sich wieder mit Ihrem 1200 W die Haare föhnt , Kaffee kocht oder ich mit meinem Staubsauger rum mache. Von meiner Klima Anlage will ich gar nicht erst anfangen , wer weiß was dann für eine Antwort kommt. Auf jeden Fall will ich versuchen selbstständig zu denken. Gruß Frank
So eines habe ich für "Notfälle", falls sich mal ein CP aufregt :-). Sonst die 50m Kabeltrommel. Sperrig ist relativ. Ein einfach so aufgewickeltes Kabel braucht auch Platz. Und beim Handling muß man viel mehr aufpassen, damit sich nicht alles mit sich oder mit anderem verknotet. Sowas hatten wir früher mal und ist nicht in guter Erinnerung geblieben. Mit der Trommel kurbele ich einfach eine Weile und das Kabel ist verstaut. Mehr als 1kW habe ich eigentlich nie. Normalerweise habe ich nichtmal solche Verbraucher mit. RK
Das ist nicht richtig. Er muss die Sicherheitsstandards einhalten, die mit den Normen beschrieben sind, nicht die beschriebene Ausführung. Nur wer das nicht einhält, hat unter bestimmten Umständen ein erhöhtes Risiko. Was ist beispielsweise mit Kabellänge größer 50 m, wenn im Mobil ein eigener FI drin ist?
War nicht auf dich bezogen, war eher generell gemeint :roll: Kann ja jeder halten wie er will. Ich fasse mal zusammen: du weisst nicht, was du für ein Kabel brauchst. Hier gibt es viele Kollegen, die wissen genau, was du brauchst, trauen dir aber nicht zu, es sicher und vorschriftsmässig zu benutzen. Um dem Fred mal eine konstruktive Wendung zu geben: es kommt darauf an, was du damit machen willst. Fährst du immer auf Campingplätze mit Strom? Wie sieht das zu Hause aus? Wie lang soll das Kabel sein? Ich würde es nicht so lang kaufen, dass es für alle Eventualitäten reicht - ich komme mit 10m hin, aber muss auch nicht unbedingt an den Strom. Lange Kabel sind teuer und schwer. Kabeltrommeln finden manche praktisch, ich auch, aber es ist Zusatzgewicht. Die technisch beste Lösung ist ein CEE-Kabel, wenn du immer an CEE-Dosen stehst, in 2,5er Querschnitt. Ob 1,5er auch reicht, hängt vor allem von deinen Verbrauchern ab. Und wenn du an Schuko-Steckdosen hängst, kannst du auch ein Schuko-Kabel nehmen. Das wiederum geht auch mit zwei Adaptern, was dann aber mehrere Steckverbindungen beinhaltet. Diese sollten möglichst vermieden werden - ein Kabel ist immer besser als zwei. Unter dem Aspekt würde ich das Kabel, wenn du wirklich manchmal 50m brauchst, niemals symmetrisch teilen - eher in ein 15m- und ein 35m-Teil. Dann solltest du in den meisten Fällen mit einem Kabel ohne Zwischenstecker hinkommen. Gruss Manfred Hallo Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps. Also: Ich muss nicht unbedingt immer auf einen Campingplatz. Hab' ein Solarium auf dem Dach, so das der Saft für etwas Licht und mal ne Stunde TV mit 12 Volt für 2-3 Tage wohl ausreicht. (Hab's jetzt noch nicht probiert wie lange das geht) Kühlschrank und Heizung geht ja auf Gas. Mit Stromanschluss würde ich dann aber den Kühlschrank auf 220 Volt betreiben! Während der Fahrt geht er mit 12 Volt automatisch an und aus. (FI ist übrigens im Fahrzeug direkt hinter der Einspeisung!) Radio wird von der Fahrzeug-Batterie gespeist, aber wohl so gut wie gar nicht im Stand genutzt! Vom Verbrauch her sollte hier wohl auch ein 1,5 Querschnitt ausreichen, da ich ja auch keine 50 Meter am Stück machen würde. (Obwohl bei der Länge schon 2,5er besser wäre!) Entweder 15/35 oder 20/30 und auch wohl nicht unbedingt auf der Kabeltrommel. Dann schon eher so'n Aufwickel-Dingens wie oben schon mal verlinkt. Außerdem kann ich auch eine lange Verlängerung "Knitterfrei" mit meinen Händen aufwickeln...also nicht die Methode mit übern Ellenbogen wickeln!!! Habe ja auch bis vor 3 Jahren als "Funken-Schlosser" gearbeitet.... Dann wäre jetzt noch die Frage, was nehm' ich für 'ne Farbe! Es gibt da ja außer schwarz auch noch orange, rot, gelb oder blau. Ist es besser ne auffällige Farbe zu nehmen damit man das Kabel auch liegen sieht oder nicht?? Werde aber auf jeden Fall wohl einen kompletten 50 Meter Ring kaufen und dann passend zuschneiden. Gruß Paul
Nimm auf alle Fälle 2,5qmm, am besten HO7RN-F oder auch "schwere Gummischlauchleitung", da kann dann auch mal der Nachbar drüberfahren. Und wenn Du sie selber konfektionieren möchtes kaufe Dir gescheite CEE Kupplungen / Stecker dazu. Von meinen 3x10m Längen nehme ich nur noch eine für den Notfall mit, sonst reicht mir mein Solarertrag völlig aus. Gruß |
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