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Hallo zusammen Ich habe die Pirelli Carrier Camper (215 70R15 CP) auf meinem WOMO mit Alkoven und 3,5 t zGG. Bin ein wenig ratlos welcher Druck nun der richtige ist. Lg Frag mal Tante goggle nach "Continental technischer-ratgeber-data". Da wird dir geholfen. Es stehen alle Luftdrücke für fast alle Reifen und Belastungen drin.
Aber nur für Continental-Produkte, der TE hat aber Pirelli.
Hast du schon mal bei Pirelli nachgeschaut ob die auch eine Drucklufttabelle wie Continental haben? Tja scheinbar sind Pirelli aus gaaanz anderen Material un vieeeel besser, deswegen gilt der technische Ratgeber von Conti nicht.
Das ist so ein immer wieder gerne kopierter Internet-Hoax. :lol: Der Continental -Ragtgeber gilt (Zitat) "Für alle Marken des Konzerns". Der Reifen-Unternehmensbereich umfasst die Marken Continental, Uniroyal, Semperit, Barum, General Tire, Viking, Gislaved, Mabor, Matador und Sportiva. Nun könnte vielleicht Pirelli die Physik neu erfunden haben und für baugleiche Reifen andere Drücke brauchen? Ich halte das aber für sehr unwarscheinlich. HIer der LInk, erster Eintrag: --> Link Vielen Dank an alle :-)
Es geht hier nicht ums Material, sondern um Gewährleistungsansprüche. ich glaube kaum, das Pirelli sich in so einem Fall von der Continental-Liste beindrucken lässt. Aber jeder so wie er es für sich halten möchte. Ich stelle eine Pirelli-Tabelle ein, ok etwas unscharf, auf die Schnelle, und dann ist das Internet-Hoax. Hat das Womo normalerweise nicht generell Vorgaben vom Aufbauhersteller? Bei mir steht für die Conti für diese Größe im Handbuch des Aufbauherstellers hinten 5,5, vorne 5,0 bar. Gruß Dieter
Hallo Dieter, dann fährst du aber wie auf Vollgummi Reifen. Vorne 3,0 und hinten zwischen 3,5 und 4,5 reicht meist. Man muss schauen welche Tatsächlichen Achslasten bei seinem Fahrzeug zum tragen kommen. Dann den Luftdruck auf die verwendeten Reifen und die tatsächlichen Achslasten anpassen. Grüße Ralf.
Hm, ich dachte es geht um drücke in den Reifen ? Duck und wech… :lol: der richtige Luftdruck richtet sich ja auch nach der tatsächlichen Achslast ... zb. du hast hinten eine Achslast von 2000kg ...das sind dann schon fast die max Traglast vom Reifen (1030kg pro Reifen) bedeutet das du den außen auf dem Reifen angebrachte max. Luftdruckwert einfüllen musst. Dieser max wert ist immer auf auf die max Tragfähigkeit ausgerichtet.
Bei der ganzen Druckgeschichte ist darauf zu achten, dass bei Fahrzeuge mir integriertem RDKS die Grenzwerte für die Vorder- und Hinterachse anzupassen sind. Meist sind diese auf die vom Hersteller festgelegten Maximalwerte für die verbauten Reifen eingestellt. Leider gibt es bei einigen Fahrzeugen keine Möglichkeit das über die Bedienung des Bordcomputers zu erledigen.
Hallo Ralf, ich gehe aber davon aus, das fast alle von uns, die ein Mobil in der 3,5 T-Klasse haben, fast immer grenzwertig unterwegs sind. Ich will mich da nicht um 50 Kg streiten, aber viele haben doch Probleme, überhaupt die 3,5 T einzuhalten. Beispiel von mir: Carado T345, leer ca. 2750. Vollgeladen, d.h. mit Fahrer, Klamotten, 2 x Gas, voller Wassertank, voller Dieseltank, Garage komplett eingeräumt für den Urlaub, mit Markise, Sat-Schüssel, Fahrradträger usw. sowie 1 Fahrrad = 3300 Kg auf der Waage beim TÜV. Es fehlen noch der Kühlschrankinhalt, der Beifahrer, zweites Fahrrad, Hund, sowie Hundefutter, dann bin ich bei 3400+x. Daher ist das für mich schon fast obsolet, den Maximaldruck, zumindest jedoch annähernd, z.B. vorn 4,5 und hinten 5,0, einzufüllen. Wegen zu hohem Druck ist glaube ich noch kein Reifen über die Wupper gegangen, wegen zu niedrigem schon einige..... Gruß Dieter Hallo Dieter, schau dir mal diesen Link an : --> Link Dort wird sehr gut erklärt wie man den richtigen Druck ermittelt und für welche Reifen welcher Druck ok ist. Dort sind auch Tabellen von Reifenherstellern. z.B. diese : ![]() Wenn du nun bei ; 225/75 R16CP Michelin Reifen ; vorne 1600 Kg und hinten 1900Kg Achslast hast, kannst du mit 3,0 vorne und 3,5 bar hinten fahren (dabei ist der Druck immer noch etwas zu hoch, für die Sicherheit). Du siehst das es auf die Tatsächliche Achslast UND die verwendeten Reifen ankommt. Grüße Ralf.
Der Hoax wurde zitiert. Da bist du mit deiner Tabelle gar nicht dabei. :lach:
Hallo Ralf, du sprichst aber jetzt von 225/16 die haben anderen Lastindex und anderen Druck zu fahren. Schon meine 225/70 R15 fahre ich, da Lastindex 112 mit 4,2 bzw. 4,4 bar (bei max.). Ich habe gerade eine Tabelle gefunden, in der Conti, Michelin und Pirelli gegenübergestellt wurden, wobei die Reifenmarke kaum eine Rolle spielt. --> Link Da musst du bei max. Achslast (die hinten garantiert bei einem 3,5 T-Mobil erreicht wird) 4,25 bzw. 4,5. Gruß Dieter
Was ich mich dabei immer Frage ist, dass bei meinem Fahrzeug für beide Achsen 5,5bar von Peugeot und Knaus vorgeschrieben werden, obwohl es bei den ab Werk montierten Reifen gar nicht nötig ist. Noch nerviger ist, dass weder Peugeot, noch Knaus, noch Continental sich zu dem Zustand problemlösend äußern, wenn man sie danach fragt. Jeder schiebt dem anderen den "schwarzen Peter" zu. Man darf ja auch selber sein Gehirn einschalten. Es gibt zu jedem Reifen eine Belastungs/Druck-Tabelle, die im Netz zu finden ist. Achsweise wiegen, Druck nach Tabelle einstellen, fertig. Die Empfehlungen vom Womo-Hersteller gelten NUR für die Original verbauten Reifen, NICHT für andere Reifengrössen und Traglasten. Wenn man C-Reifen auf die empfohlenen 5,5 Bar für CP-Reifen aufpumpt, haben die locker ein Bar zuviel, das ist vielleicht auch nicht so toll, weil es den zulässigen Maximaldruck (auf der Reifenflanke aufgedruckt) überschreitet. Da sollte man nicht drüber hinaus gehen. bis denn, Uwe
Das mit dem "fertig" ändert sich sobald du ein vom Hersteller verbautes RDKS hast und dieses auf den, wie oben beschreiben, Maximaldruck des vormontierten Reifens vor eingestellt ist. Dann hast du laufend das Alarmgepiepse und die dazugehörige Anzeige vom Bordcomputer. Dann rennst du von Wohnmobilhersteller/-händler über Fachwerkstatt des Unterbaus, über Reifenspezialisten und zurück und suchst einen der dir den RDKS umprogrammiert. Und jeder von denen will ein vom jeweilig anderen zur Verfügung gestelltes Dokument indem die niedrigeren Drücke zugelassen sind. So habe ich das erlebt. Zum Schluss hatte der Reifenspezialist ein erbarmen mit mir und hat sich mit mir auf eine Alarmgrenze von 4,6bar geeinigt und diese auf meine Verantwortung hin eingestellt.
Hallo Uwe, da beißt sich dann die berühmte Katze in den Schwanz. Meine alten Vanco Camper, 215/70 R15 CP hatten auf der Flanke 69 PSI aufgedruckt, macht umgerechnet 4,75 bar :? Carado sagt aber vorn 5,0 und hinten 5,5. Und nu? Gruß Dieter
Nu liest du diesen Beitrag, --> Link dann lädst du dir den Reifentratgeber runter und informierst dich. Wie oben schon gesagt wurde: Man darf sein Gehirn einschalten. :wink:
Brauche ich nicht, schalte mein Gehirn eigentlich regelmäßig ein. War nur eine Anmerkung zum Beitrag Reifendruck versus PSI-Aufdruck. Ich habe die Teile auch gar nicht mehr drauf, fahre jetzt 225er mit anderem Lastindex. Und nu ist gut hier in dem Beitrag :roll:
Hallo Uwe, habe die ganze Zeit eine Mail von Conti gesucht. Wusste, dass ich zu dem Thema PSI schon dort nachgefragt hatte. Es ging dabei um die neuen Reifen in 225. Antwort von Conti: Der Reifen in der Dimension 225/70 R15C 112/110R benötigt bei einer maximalen Achslast von 1850 kg einen Mindestluftdruck von 3,8 bar, bei einer maximalen Achslast von 2000 kg einen Mindestluftdruck von 4,0 bar in Einzelradanordnung im kalten Zustand. Laut ECE-R54 gibt die „PSI“-Kennzahl den Reifendruck an, der bei den Belastungs/Geschwindigkeits Dauerprüfungen anzuwenden ist. Diese hat also nichts mit dem Fahrluftdruck zu tun. Gruß Dieter ICH würde immer dem Reifenhersteller glauben. Die Womo-Hersteller bestellen die Fahrgestelle bei Fiat oder sonstwo samt Reifen und haben im Zweifel überhaupt keinen Plan, was da bei ihnen anrollt. Es ist in der Automobilbranche durchaus üblich, dass da wechselnde Reifenmarken auf den Fahrzeugen landen, und wenn gerade am Markt keine CP-Reifen verfügbar sind, kann es schon mal sein, dass der Unterbau-Hersteller mit C-Reifen ausliefert. Warum auch nicht, der LI ist ja OK. Und wer glaubt, dass die Womo-Hersteller ihre Bedienungsanleitung auf den aktuell beim Fahrgestellieferanten verfügbaren Reifen anpassen, hält diese mittelständischen Bastelbuden schon für aussergewöhnlich gut organisiert... wenn man Glück hat, fällts vielleicht dem ausliefernden Händler auf. Beim Gebrauchtwagen ist sowieso keinesfalls gewährleistet, dass die richtigen, zur BDA passenden Reifen drauf sind. Aber das ist nun mal alles ganz klar die Verantwortung des Halters und/oder Fahrers. Reifendruck ist keine Vertrauenssache, mich haben sie auch schon mal mit 3 Bar (bei 4,5 benötigt) beim Reifenhändler vom Hof schicken wollen... da war ich nur einmal. bis denn, Uwe
Ich find, man sollte die Themen/Probleme getrennt behandeln. 1. Als erstes kommt der richtige Luftdruck. Und dafür ermittelt man die Achslasten /vorne/hinten bei Urlaubsbeladung und ruft/schreibt unter Angabe der Reifendaten und der Fahrgestellnummer den Reifenhersteller an (Adressen im Web). Der ermittelt den korrekten Druck und schreibt dafür für dieses Fahrzeug und für diese Reifen kostenlos eine Bescheinigung aus. Diese Bescheinigung hilft bei TÜV und Polizei. 2. Mit der Bescheinigung geht man zur Vertragswerkstatt und lässt das eventuell eingebaute RDKS einstellen! Übrigens: Ich habe diese Bescheinigung sogar von Yokohama erhalten, Ford Transit 3,5t Heckantrieb, Zwilling, max. VA 4,7 HA 3,5 Bar, und habe diese Daten dann auch am Typenschild geändert. Die ganzen Tabellen sind Werte für die eingetragenen maximale Achslasten und berücksichtigen keine "Unterlastung". Wer mal "mit Tabellendrücken" und "echt ermittelten Drücken bei Urlaubsbeladung" gefahren ist spürt den Unterschied sofort in der Sitzfläche!! Gruß Andreas
Hallo Andreas, ich war bei zwei Peugeot-Vertragswerkstätten und beide wollten ein Schreiben von Kanus mit den reduzierten Reifendrücken. Die schriftliche Bescheinigung von Continental, die ich ihnen vorlegte, reichte ihnen nicht aus. Knaus hingegen antwortete mir, dass sie mit den Reifendrücken nichts am Hut hätten, die würden von Peugeot vorgegeben und von ihnen nur bestätigt. Peugeot hingegen antwortete mir auf meine schriftliche Anfrage bezüglich der Reifendrücke im Verhältnis zum Achsgewicht, das sie ja nicht wissen, was auf das Rohfahrzeug aufgebaut wird und daher geben sie den Maximaldruck für die Reifen an. Als ich Knaus diesen Sachverhalt darlegte meinten sie nur lapidar, dass sie diesbezüglich nicht aktiv werden könnten. So wie es aussieht, hast du bei deinen Aktionen Glück und ich Pech gehabt mit der reibungslosen Einstellungen durch die Vertragswerkstatt am RDKS.
Das finde ich auch. Vielleicht sollte man für das Minderheiten-Thema "RDKS und die Probleme damit" einen zusätzlichen Thread an passender Stelle aufmachen. In Ergänzung zu Andwein: 1. Zuerst kommt das wiegen der Achslast 2. dann nachschauen in der Conti-Tabelle oder beim Hersteller nachfragen 3. dann den empfohlenen Druck einfüllen und sich im Fahrzeug notieren.
Das sehe ich nicht so, denn in immer mehr neuen Wohnmobilen ist ein RDKSab Werk verbaut. Somit bleibt es kein Minderheitenthema und daher gehört Reifendruck und RDKS gemeinsam behandelt. Gerade auch in dem Fall, wo das RDKS selbst kein Problem an sich hat sondern sich die beteiligten Reifenhersteller, Fahrzeug- und Wohnmobilbauer mit der passenden Grundeinstellungen nicht einig sind. Es gibt bestimmt den ein oder anderen Wohnmobilisten, den das interessiert auch wenn es für andere uninteressant ist. Schafft Euch einen OBD Scanner an und stellt die Werte selber ein. Multiscan zum Beispiel kann das. Da können alle Werte nach belieben eingetragen werden. |
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