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Angeblich wird es ab nächstem Jahr deutlich teurer Auch wenn es uns mehr Geld kostet - die Steuer mit CO2 zu koppeln ist völlig richtig. Der absolute Betrag ist objektiv gesehen immer noch viel zu gering. Irgendwo muss doch das Geld, welches unsere Politiker gerade umverteilen herkommen. :wink: Was liegt näher, als den Menschen, häufig für das eigene Wohnmobil hart gearbeitet haben, also Privilegierte, das Geld wegzunehmen und es zu verteilen an Menschen die vielleicht eine schwere Kindheit hatten und nicht die Chance hatten hart zu arbeiten. :roll: Schauen wir mal, wo die Milliarden in Zukunft hergenommen werden? :? Bei der Kfz-Steuer geht es wirklich nur um die Umwelt! :lol: Gruß Grandeur
:lol: :lol: :lol: Gruss Jürgen Hallo, man kann nur abwarten. Das Verwerfliche daran würde sein, dass die meisten der Wohnmobilisten nur ein paar Mal pro Jahr mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Zumindest, wenn man sich noch im Arbeitsprozess befindet. Dementsprechend fallen nicht so viel Kilometer für ein Fahrzeug pro Jahr an. Die Umwelt wird daran also nicht zugrunde gehen. Man würde aber dennoch mit hohen Steuern hart "bestraft". Das wäre unfair, empfinde zumindest ich (ja, ich weiß, der Finanzminister benötigt dringend Geld :) ). Auf der Kehrseite der Medaille bleibt aber in der Welt offenbar alles wie gehabt. China, Indien und Co. pruduzieren für die ganze Welt einen erheblichen Anteil von Waren, der dann - wie auch immer - um die ganze Welt transportiert werden muss, beispielsweise mit Containerschiffen, Flugzeugen, LKW. Selbst in deutschen Landen wird bayerische Milch nach dem Norden gekarrt und Nordmilch kommt zu uns in den Süden, um nur mal ein an den Haaren herbeigezogenes Beispiel zu nennen. Auch die USA möchten uns gern Fracking-Öl und -Gas liefern, was erst über den großen Teich geschifft werden muss. Offenbar spielt dabei die Umwelt auch keine Rolle. Das ist schon alles recht widersinnig, oder ist es so gewollt? Die Lobby-Industrie spielt hier sicher eine entscheidente Rolle. Nur der Autofahrer (Berufspendler usw.), bzw. künftig eventuell der Hobby-Fahrer wird (bzw. würde) seit vielen Jahren ständig finanziell abgezogen, wenn es irgendwie machbar ist. Man ist halt relativ wehrlos. Dabei gibt es wirkliche Umweltsünden - und sündner, die es zu bekämpfen gilt. Ich achte auf die Umwelt, das ist für mich selbstverständlich. Aber ich hasse Abzockerei der kleinen Leute, wenn es denn so werden würde. Noch ist ja alles Spekulation.
Du meinst sowas wie die Lufthansa? In Anbetracht der Tatsache, dass man eigentlich nur mit Fahrrad und Zelt umweltfreundlicher unterwegs ist als in einem Womo (oder halt mit der Bahn), ist das für Womos ziemlich daneben. Alternative Antriebe gibts ja auch nicht. Überleben werden wir es wohl trotzdem... und für Bestandsfahrzeuge ändert sich ja nichts. bis denn, Uwe Ich fände eine Besteuerung über die Mineralölsteuer deutlich gerechter. Mit der generellen Steuererhöhung werden gerade Wenigfahrer, die die Umwelt auch wenig belasten bestraft. Gruß Grandeur Moin Moin, ich frage mich ja immer schon warum viele WoMo´s (Ducato usw.) auf Transporter Basis aufgebaut werden ? Die gleichen Basisfahrzeugen als PKW hätten sie schon seit Jahren Ad-Blue und Start-Stopp Technik, dementsprechend auch weniger CO2 Ausstoß. Eventuell ändert sich ja jetzt endlich mal was daran :bindafür: Grüße Ralf.
Na ja, ein Wohnmobil auf Basis eines VW Polo ist auch nicht so prickelnd :D
Haha, nee ich meine den Ducato als PKW, da hat der schon immer strengere Abgasnormen ;-)
Schon klar, war nur Spaß :) AdBlue spart kein Gramm CO2. Und Start-Stopp bringt nur im Stadtverkehr was, wo Womos wohl am wenigsten Kilometer machen dürften. Ausserdem war ja nur Fiat lange Zeit zu doof oder zu geizig, AdBlue in seinen Trapos einzusetzen... in LKW gabs AdBlue schon vor den PKW. bis denn, Uwe
So sehe ich das auch. Meine Schwiegermutter ist 88 und fährt (leider) immer noch mit ihrem PKW. Im Jahr ca. 200 - 300 km und zahlt genauso viel Steuer wie ein Vielfahrer mit 100 000 km, belastet die Umwelt und die Straßen aber fast Null.
Aber Stickoxide, und die Motoren mit Ad-Blue haben meist auch generell bessere Abgaswerte.
Hallo Uwe, du stehst nie im Stau ? Oder vor einer Geschlossenen Bahnschranke ? Oder an einem Grenzübergang ? Grüße Ralf. PS.: Ich find es schon den Hammer wie viele ihren Motor nicht mal an der Rezeption abstellen wenn sie am CP einchecken..... Deine Oma zahlt aber über die Mineralölsteuer deutlich weniger an Gesamtsteuern im Vergleich zu einem Vielfahrer. :D :D Und außerdem: Wer kann, der kann.... Moderation:Nebenbei angemerkt: Wenn es hier wieder so komisch politisch wird, löschen wir Beiträge raus und schließen den User aus dem Thema aus.
Wenn es meine Oma wäre würde ich mich freuen, denn dann wäre ich noch deutlich jünger. Es ist leider die berühmt berüchtigte Schwiegermutter :lol:
Moin, die KFZ-Steuer ( ich weiß, dass sie nicht zweckgebunden ist) ist für die Vorhaltung der Infrastruktur gedacht. Du kannst (fast) jederzeit losfahren und die Straßen sind da. Der Vielfahrer zahlt deutlich mehr Mineralöl- und Mehrwertsteuer über den Sprit. Bei 100.000 km p.a. sind es immerhin etwa 4.000,-- €. Insofern finde ich das jetzige System in Ordnung und gerecht.
seh ich genauso
Also wenn ich die ADAC Tabellen richtig lese ist mein altes Mobilchen mit S2 (Schlüsselnr.54) und 2.990 kg mit 290 €/Jahr unverändert. Also wen man das Link jetzt anklickt ist fast alles durchgestrichen - es dürfte also alles beim Alten bleiben. :) Meines Erachtens betrifft die Änderung :) ausschließlich PKW ab 01.01.2021, alle anderen sind außen vor. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
DAS ist auch der outcome aus diesem Erklär-Videoclip auf YT : --> Link
Ich fände dies auch wesentlich gerechter. Wer viel fährt soll auch mehr zahlen, ganz einfach. Ich bin seit der letzten Inspektion (04.2019, also 1,5 Jahre) runde 2000 Km gefahren, was auch sich vermutlich bis 04.21 nicht mehr ändert, oder nur unwesentlich. Habe aber in der Zeit für 2 Jahre 640 Euro Steuern gezahlt. Also je Liter Diesel den ich verfahren habe rd. 3 Euro :eek: Bin summa summarum in knapp 9 Jahren mit dem Womo 30.000 Km gefahren. Gruß Dieter
'n Abend, genau das ist doch der Fall und wird über die Mineralölsteuer gemacht. Die KFZ-Steuer ( ich weiß, dass sie nicht zweckgebunden ist) ist für die Vorhaltung der Infrastruktur gedacht. Du kannst (fast) jederzeit losfahren und die Straßen sind da. Der Vielfahrer zahlt deutlich mehr Mineralöl- und Mehrwertsteuer über den Sprit. Bei 10.000 km p.a. sind es immerhin etwa 700,-- €. Insofern finde ich das jetzige System in Ordnung und gerecht. Hallo Volker, die einzig Steuer davon, die Zweckgebunden ist, ist die Mineralölsteuer. Damit wird aber alles mögliche gemacht. Wie kommst Du auf die Idee, dass, obwohl nicht zweckgebunden, die Kfz-Steuer für die Infrastruktur gedacht ist? Sollen die Politiker doch die Mineralölsteuer erhöhen und die Kfz-Steuer fallen lassen. Wäre mMn gerechter. Geht auch dann wirklich auf den Verbrauch und nicht auf irgendwelche Mondwerte, die in der täglichen Praxis nie erreicht werden. Ganz abgesehen von den utopischen CO-Werten.... Gruß Dieter Um die Eingangsfrage zu beantworten: Nach dem KfZ Steuerrechner --> Link würde ein Womo mit Emmisionsklasse >= S4 und 3,5t weiterhin 240€ kosten. Dieter, auch die Mineralölsteuer ist nicht zweckgebunden. Denn dann dürfte damit ja nicht alles mögliche gemacht werden, wie du schreibst. Grundsätzlich sind Steuern nicht zweckgebunden sondern dienen der Finanzierung des öffentlichen Haushalts. Nur Gebühren (Maut und so) sind zweckgebunden.
'n Abend, woher kommt denn wohl das Geld, mit dem Straßen und die Straßenunterhaltung bezahlt werden? Richtig, aus dem großen Säckel, wo alles reinfließt, auch die KFZ-Steuer. Ich halte es auf jeden Fall für richtig, dass für die Vorhaltung der Infrastruktur eine "Grundsteuer" (KFZ-Steuer) erhoben wird, schließlich möchte ich jederzeit losfahren können. Und für eine intensive Nutzung wird ja die Mineralölsteuer erhoben.
Straßenbaufinanzierungsgesetz Art 1 Zweckbindung des Aufkommens der Mineralölsteuer Das Aufkommen an Mineralölsteuer, ausgenommen das Aufkommen aus der Besteuerung der Schweröle und Reinigungsextrakte nach § 8 Abs. 2 des Mineralölsteuergesetzes, ist im Rechnungsjahr 1964 in Höhe von 46 vom Hundert, im Rechnungsjahr 1965 in Höhe von 48 vom Hundert und in den folgenden Rechnungsjahren in Höhe von 50 vom Hundert für Zwecke des Straßenwesens zu verwenden. Dies gilt nicht für das Mehraufkommen an Mineralölsteuer, das sich infolge der Änderung von §§ 2, 8 Abs. 2 und § 15b des Mineralölsteuergesetzes durch Artikel 1 Nr. 2, 8 und 19 des Verbrauchsteueränderungsgesetzes 1988 vom 20. Dezember 1988 (BGBl. I S. 2270) und der Änderung von §§ 2, 8 Abs. 2 und § 15b des Mineralölsteuergesetzes durch Artikel 3 Nr. 1, 2 und 5 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBl. I S. 1318) ergibt.
Das war ja nicht die Frage. Die Frage war, ob die KFZ-Steuer zweckgebunden ist. Was Du für richtig halten würdest oder nicht, war nicht die Frage. Ich bin halt anderer Meinung: wer richtig viel fährt, soll auch dementsprechend bezahlen. Der belastet die Infrastruktur auch dementsprechend. Nur meine Meinung, sonst nix. ...um was ging es hier eigentlich? :lol:
Die Steuer für Wohnmobile soll 2021 steigen. Ist das jetzt so?? Gruß
Genau, Wohnmobile nur noch für steinreiche Leute! Nachdem die Inflation der Mittelschicht fast jede Möglichkeit eines Immobilieneigentums genommen hat, sollte man auch gleich die private Mobilität abschaffen. Alles für das Klima und für den Weg hin zur 100%-Staatsquote! Und jetzt im Ernst: Eine CO2-Steuer muss sich am Realverbrauch orientieren. Also entsprechender Preisaufschlag an der Tankstelle, wenn man auch nur irgendwie glaubwürdig sein will. Alles andere, der Aufschlag abhängig von Gewicht, Fahrzeugfarbe, Durchschnittsverbrauch oder Alter des Fahrzeugführers, ist vor allem unverschämt. Das ist übrigens der Beginn des massiven Umverteilens und des Abbaus von Wohlstand unter dem Vorwand, damit das Klima zu retten. Früher sagte man immer "die Gnade der späten Geburt", heute ist es eher die "Gnade der frühen Geburt", die seit Ende der beiden Weltkriege immer nur die fortwährende Vermehrung des allgemeinen Wohlstands kannte. Ich vermute, meine Kinder werden nicht mehr den Wohlstand erreichen, den ich erreicht habe. |
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