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Hallo, es gibt ja nun schon viele Nutzer von LiFePO4 mit mehrjähriger Erfahrung. Was mich im Zusammenhang mit Einlagerung des Wohnmobils im Winter interessieren würde ist, wie reagiert man, wenn bei niedrigen Temperaturen so um 0 Grad C der Ladezustand der Batterie im Keller ist? Ein Landstromkabel einfach ans Wohnmobil anschließen, geht dann ja nicht. Den Motor starten und die Batterie laden, wäre wohl auch nicht gut für die Batterie. Das Wohnmobil aufheizten mit externen Wärmequellen wäre möglich, um dann bei höheren Temperaturen wieder laden zu können. Aber wie ist es, wenn im Winterlager überhaupt kein Landstromanschluss ist? Wie bereiten sich Nutzer von LiFePO4 auf diese Situation vor und vermeiden in diesen Fall? MK
Meine LiFePO4 wird voll geladen in das Winterlager gestellt. Ein Natoknochen trennt den Akku vom Netz. Dort kann er locker mehrere Monate bis zu einem halben Jahr liegen ohne das er wesentlich an Kapazität verliert. Somit kann man das Laden unterhalb 0°C umgehen. Falls das alles mal in die Hose geht kann ich den Akku mit einem 230V-Heizlüfter auftauen. Für die bleihaltige Starterbatterie nutze ich die Erhaltungsladung meines Tripple-Lader über Landstrom.
Wird niemals vorkommen - siehe unten!
Die Batterie wird vor der Winter-Einlagerung üblicherweise 50-70 % aufgeladen und ABGESCHALTET. So lange dauert kein Winter, dass aufgrund der minimalen Selbstentladung der Ladezustand der LiFe in den Keller geht. - So sagen die Fachleute - ob es so ist, werden wir ja bald hören :lol: - Holger war schneller! Helmut
Ich schalte den Accu immer ab. Früher als der noch im Freien stand, nicht abgeschaltet. Bis der nach 2 Monaten durch den Ruhestrom fast leer war. Und ich hatte einen SR der beim Abschalten und Wiedereinschalten auf 24 Volt ging und damit OVP auslöste. Die Solaranlage erneuert, einen Victron Solarregler eingebaut. Der hat diese Unart nicht. Seit 3 Jahren Stehe ich in einer Maschinenhalle. Muß damit die Anlage stillegen aus versicherungstechnischen Gründen. Passiert so 15 mal im Jahr. Nie ein Problem damit gehabt. Darum auch meine Empfehlung. Immer eine Abschalteinrichtung einbauen. Abschalten wenn das WOMO nicht benutzt wird. Und wenn die Kiste ein halbes Jahr steht. Vollkommen Egal. Du bist immer auf der sicheren Seite. Es gibt ja die Meinung, man sollte die nicht voll Lagern. Stelle ich ab, WR an Fön, eingeschaltet einen Kaffee dazu. So entnehme ich ein paar Ah. geniese somit noch die letzten Minuten im Womo. :mrgreen: Gruß Franz Genau das ist auch das Problem was mich bei dieser Akku-Sorte auch plagt. Würde auch ein Abschalten am EBL reichen, oder ist zwangsläufig ein Hauptschalter nötig ? EBL 208 S wäre mein Typ... Danke
Mann, habt ihr Probleme. Bleiakkus müssen immer randvoll sein, und entladen sich beim Rumstehen selbst - da sollte mindestens ein, zwei Mal im Winter das Ladegerät dran. Bei Lithium ist der Ladezustand wurscht, solange nicht ganz leer, und die Selbstentladung ist kaum vorhanden. Abschalten/isolieren ist Best Practice, aber notwendig ist das nicht. Auch hier gilt: was bei Blei funktioniert hat, ist bei Lithium erst recht kein Problem. Gruss Manfred Diesen Hinweis findet man im Internet: Auf Nummer Sicher: Die Batterie direkt am Pol von allen Verbrauchern trennen. Victron Energy LiFePO4 Batterien haben ein BMS in der Minusleitung. Trennt man bei SOC 80% direkt die Minusleitung von dem Batteriepol ist die Batterie sicher und kann 1 Jahr gelagert werden ohne nachgeladen werden zu müssen. Manfred.... interessanter Beitrag, aber keine Antwort auf die Frage! Typisch Netz , viel Blabla - nix Konkretes
:lol: Guter Beitrag. So sind sie halt die Lithium-Jünger ... MK (TE) hat vor drei Fragezeichen immer die gleiche Frage gestellt und dafür genaue Umgebungsbedingungen vorgegeben: - Winter bei 0 grad (es ist kalt :roll: ) - Womo "eingelagert" (also kein Solar?) - kein Landstrom vorhanden - die Lithium-Batterie ist leer (warum eigentlich?) Antwort: Ich bereite mich auf diesen Fall gar nicht vor, meine Anlage hat Solar satt und das Y im Namen. Hinweis: TE sollte den FAll vermeiden durch abklemmen des Minuspols der Batterie.
Bau einen Natoknochen in die Plusleitung ein. Fertig. Auch bei abgeschalteten EBL gibt es oft Ruheströme. Auch ein Solarregler, braucht Nachts Strom. Steht der in der Halle, frißt der Strom. nicht viel. Aber keine Sonne tagsüber. Aber Kleinvieh macht im laufe der Zeit auch viel Mist. :lach: :ja: Abstellen, Abschalten und vergessen. Ausser der Starterbatterie. Gruß Franz
Wirklich noch ein Schaltglied in die Plusleitung? Wäre es nicht ausreichend die Haupt-Sicherung zu öffnen oder die Minusleitung abzuklemmen?
Es kommt halt auf die Einbausituation an. Manche nutzen keine schaltbare Hauptsicherung, sondern benötigen zum Trennen der Hauptsicherung ein Werkzeug. Weiterhin sind die Batteriepole nicht immer so leicht zugänglich. In solchen Fällen ist ein Hauptschalter (Natoknochen) eine gängige Alternative.
Ja, aber da fängt auch bei mir der Zweifel an, Abklemmen eines Winston Li Blocks, da sehe ich kein Thema, die Selbstentladung der Zellen ist kein Problem. Bei Plug n Play Akkus mit intern verbauter Elektronik inklusive Balancer kann es schon zu einer Entladung kommen. Die Balancer balancieren ja auch die Selbstentladung! und die Elektronik hat einen Ruhestrom. In den techn. Unterlagen habe ich noch nie Angaben zu den möglichen Ruheströmen gefunden, aber als Elektroniker weiß ich dass sie da sind. Allein die bei manchen eingebaute Abfragemöglichkeit via Bluetooth verbraucht Strom. Und der TE will ja den Akkublock in den Keller legen. Für mich sind da einige offene Fragen die aber sicherlich auch von Produkt zu Produkt unterschiedlich zu beantworten sind. Gruß Andreas
Und es gibt nix produktiveres, als die menschliche Faulheit. Schlüssel suchen, Den Batteriekasten öffnen. Batteriepol abmontieren. Finger sind fettig vom Polfett. Schlüssel fällt runter, macht einen Kurzschluß. Endlich fertig. man will Hände Waschen. Geht die Scheiß Wasserpumpe nicht ohne Strom. :cry: Setzt man sich dann in den Pkw. Das Lenkrad wird auch noch fettig. Da kriegst du die Krise. Ich brauche dann einen Psychiater, der mich wieder einklingt. Und der nimmt richtig Geld. Der Natoknochen wäre der billigere Weg gewesen. Und was macht der Arme wenn die Accus unter dem Sitz verbaut sind. Und die Sicherung unterm Sitz ist. Ach mir fallen so viele Möglichkeiten ein, warum man nicht abschaltet. Dann lieber einen Natoknochen. Gruß Franz
Jepp. Und manch anderer hatte zwei Batterien, und da liegen noch so Kabel unter'm Beifahrersitz. Da kann man eine Reservebatterie dranhängen, oder eine Zweitbatterie nur für den Winter. Und über den Wahlschalter kann man die eine wählen, oder die andere, vielleicht mal beide, oder keine. Feine Sache, das. Und für den Notfall kann man den Hauptschalter noch auf der Rettungskarte vermerken. Ein mechanischer Schalter, der für den Nennstrom ausgelegt ist, hält ewig und macht keinen nennenswerten Übergangswiderstand. Balancer verbrauchen bei Stillstand keinen Strom, soll heissen: im Microamperebereich. Das gilt für die am meisten verbreiteten passiven Balancer, die Top-Balancing machen (ab ca 3,6 V). Bluetooth weiss ich nicht, aber wenn ich mir 'nen Radio und eine Zellenbeleuchtung mit in die Batterie baue, braucht das natürlich auch Strom. Wenn ich "die Batterie" isolieren möchte, muss ich natürlich auch den Schalter entsprechend platzieren. Gruss Manfred ...oder man hat "Randgruppen-Akkus" von Robur und schalte sie einfach per Bluetooth ab... :wink: Da hast du gestern was gehört - Randgruppe :eek: ich habe 2 Victron Ladegeräte, das Womo ist am Strom den ganzen Winter, das ist mir Recht so hab ja immer mal was zu tun. Die Ladegeräte haben einen Lagerungsmodus von daher alles gut, der Verbrauch ist vernachlässigbar.
Hallo Andreas Du hast die grosse unbekannte gut definiert. Nähmlich BL. Aber die Hersteller geben eine Lagerungszeit an. An der kann man sich orientieren. Aber so lange es keiner gemessen hat. tapen wir im Dunkeln. Kommt dann noch ein geringer Ruhestrom eines Gerätes hinzu. schaut die Rechnung wieder anders aus. Darum bin ich immer der Meinung, abschalten. Gruß Franz Es kommt wohl in erster Linie auf das Verhältnis Akkukapazität : Ruhestromverbrauch an. Bei meinem 300 Ah-Akku können die 50 mA schon einige Wochen nuckeln , ohne dass da Probleme zu erwarten sind. Deswegen mach ich beim Einwintern einfach gar nix außer vorher vollladen. Abgeschaltet wird der normale Hauptschalter im Mobil, das reicht. Schalter betätigen - Akku mit ca. 80% Ladezustand aus, nur der BC bekommt noch ein paar mA , das macht über den Winter eine Handvoll Ah - wenn überhaupt - da kann man den Kopf beruhigt zu machen ;-) Gruß
Die integrierten Balancer sind passiven Balancer, die Top-Balancing machen. Im Ruhezustand ist deren Verbrauch nahezu nicht meßbar.
Das Bluetooth-Modul in meinem Akku läuft nach der Low Energy Spezifikation und verbraucht im passiven Modus ca. 0,01W. Mein 150Ah Liontron ist im letzten Winter je 3 Monate ohne Ladung gestanden, war per Natoknochen vom Netz getrennt. Dabei war der Kapazitätsverlust so im die 1-2%.
Wie hast Du das gemessen?
Ich habe nach der Wiederinbetriebnahme den COC über die Bluetoothschnittstelle abgefragt und über meinen BC gegengeprüft wieviele AH nachgeladen wurden. |
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