|
Oli/Prollos Dein Teil sieht sehr hübsch aus. ABER es wäre bestimmt besser wenn das Mittelstück höher ist und daher das Material direkt abfangen kann. Wäre eine sauberere Sache. Dass der Einfüllschacht mit der Tüte direkten Kontakt hat. Moinsens FastFood44... ... joah, also das hatte ich beim Rohling auch noch gedacht ... ![]() ... bei der Sitzprobe hat es mich dann doch gestört - die Tüte hat teilweise irritierend gekitzelt ... :D ... ... im Praxistest hat sich mit dem fertigen Teil gezeigt, dass nix daneben gehen kann, da die Fallhöhe ohne Führung lediglich ein paar wenige cm beträgt und der Fänger oberseitig komplett mit dem Fangbeutel eingekleidet ist. Auch ist meine Fanggrube im aufnehmenden oberen Durchmesser etwas großzügiger bemessen, als bei der Originalversion im Video ... ... insgesamt kann ich das Teil zum Nachbau absolut empfehlen ... LG Oli ...°;°...
Die großzügige Fanggrube ist mir gleich positiv ins Auge gestochen. Das finde ich prima! Jedoch denke ich dass es je nach Konsistenz und Darmtätigkeit bei manchen Menschen von Vorteil sein könnte das Ding doch etwas dichter an den Ausgang zu bringen? Ich glaube diese Lösung wurde hier noch nicht gezeigt: --> Link Der Film ist sehr interessant und spricht eines an, was ich schon bei den normalen teuren Trenntoiletten nicht mag: Die Hinterlassenschaften durch das Womo nach draußen bringen. Von außen Klappe auf und raus damit ist ja schon ganz praktisch! was ein geiles Thema. Aber mal in echt. Für temporären Einsatz doch eine gute Idee. Wenn es so etwas ferig zu kaufen gäbe, würde ich es auch kaufen. Ein Freund von mir benutzt als Auffangbehälter einen 1 kg Jogurt becher, klappt einwandfrei Auf Anregung eurer Beiträge hier habe ich mit einem Trichter mit Kragen angefangen. Nun nehme ich einen Blumentopf aus Plastik, der steht höher. So habe ich wenig Umbau und abgespült wartet das Set in einer hübschen Box auf den nächsten Einsatz. Ich mußte mich beim Freistehen aber erst mal überwinden, aber der Vorteil ist klar. Die Kassette ist nicht so schnell voll und stinkt weniger. Als Einlage nehme ich 2 Kottüten meines Hundes ineinandergesteckt und mit Küchenkrepp ausgelegt. Gefüllt wartet die Tüte zugeknotet an der Eingangstür auf Mitnahme :)
Nur hat dieses System den großen Nachteil: Fest- und Flüssigabfälle können nur gemeinsam entsorgt werden. Bei meiner Nature's Head entsorge ich den Urin nach zwei Tagen, den Stuhl erst nach etwa zwei-drei Monaten. Der Kompost braucht eben etwas länger. Auch habe ich kein Problem, die Hinterlassenschaften in einem verschlossenen Beutel durch mein - ach so langes :lach: - Womo zu tragen. Der meiner Meinung nach größte Vorteil einer Trenntoilette (egal welches System) ist die enorme Wasserersparnis und die Tatsache, dass die Abfälle geruchlos sind. In welchen Mengenverhältnissen stehen denn Kot und Urin? Also "lohnt" das Trennen denn überhaupt, wenn ich die Kassette mit dem Urin sowieso jeden 2. Tag leeren muss? Um wieviel wird das Leerintervall verlängert? Interessanter Punkt. Wenn man den Urin eh jeden 2. Tag entleeren muss, kann man auch einfach seine Cassette entleeren... Wobei ja propagiert wird, dass man den Urin auch hinter'n Baum schütten darf. Sollte man mit einer gut bestückten Cassette natürlich nicht tun. Und ja, den Urinbehälter kann man wahrscheinlich auch unauffälliger irgendwo mit aufs Klo nehmen als unsere alte 20 L Banktoiletten-Cassette :D bis denn, Uwe
Das mit dem "Hinter-den-Baum-schütten" versteh ich nicht so richtig, wenn man am Rastplatz hinter den Baum pinkelt kanns ein Knöllchen geben aber einen Urin-Kanister soll man "einfach so" hinschütten können?
Das Trennen lohnt sich. Siehe mein letzter Beitrag. Und ich habe keine Kassette zu entleeren. Ich nutze die Nature's Head und das Fassungsvermögen des Urinkanisters beträgt gut acht Liter. Das ist in etwa die Menge, die wir beide in zwei Tagen von uns geben. Daher der Zwei-Tage-Intervall.
Ja, es lohnt sich und zwar enorm. Mengenverhältnisse Kot und Urin sind irrelevant. Du hast leider den Sinn, Fest vom Flüssig zu trennen, nicht ganz verstanden. Dreissig Jahre Kassette und jetzt vier Jahre NH!? Bin mehr als begeistert und werde mich immer wieder dafür entscheiden. Vorteile kann man beschreiben, aber glaubt so gut wie keiner, wie ich im voraus. Du muß selber probieren, testen und dann werdest du alle Vorteile eine Komposttoilette erkennen. :) Gruß Gordan
Ich glaube nicht, dass du dies aus meiner Antwort beurteilen kannst! Für mich wäre der Hauptvorteil das Leerintervall und Chemie im Kassettentank. Wenn ich gleich oft leeren muss, entfällt für mich der Sinn. Und meine Scheiße in einem Plastiksäckchen in öffentliche Müllbehälter schmeißen finde ich ehrlich gesagt widerlich. Und den Urin kann ich selbstverständlich auch nicht hinter einem Baum entsorgen. Ansonsten OT off. Es geht hier um den Einsatz für die Kloschüssel !!
Der für mich entscheidende Vorteil einer Trenntoilette besteht vor allem darin, dass ich nun nicht mehr an Entsorgungsstationen für Fäkalien gebunden bin. Eine Stelle für die Grauwasserentsorgung reicht. Wir hatten eine Schiffstoilette mit einem 80l-Fäkalientank, der bei meiner Frau und mir ca. 9 Tage gereicht hat. Nach Einbau einer Trenntoilette läuft nur noch Urin in den Tank. Bei 2 Personen mit je ungefähr 2l Urin/Tag reicht der 80l-Tank 20 Tage. Allerdings müssen wir unseren 150l-Grauwassertank ungefähr alle 14 Tage entleeren. Dabei wird der Urintank gleich mitentleert. Der limitierende Faktor ist nun das Grauwasser. Wenn das Volumen des Urinbehälters ein zu geringes Entleerungsintervall erzwingt, nimmt man halt einen zweiten mit. Die Fäkalien werden bei uns in einem 20l-Eimer gesammelt. Die Tüte wird durchschnittlich alle 10 Tage gewechselt. Sie kommt, wie Hundekotbeutel oder Windeln auch, in den Müll. Falls gerade kein Müllbehälter verfügbar ist, kann der - geruchsfreie! - Beutel auch kurz in der Heckgarage oder im Staufach zwischengelagert werden. Haben wir schon praktiziert, ist überhaupt kein Problem. Dass für die Feststoffe reißfeste Tüten verwendet werden sollten, versteht sich von selbst.
Na ja, hier muss man dann aber nochmal unterscheiden: 1. mit SOG muss Chemie nicht sein. 2. ohne und mit Chemie stinkt eine Cassette immer irgendwann (Dichtigkeit), auch wenn man nur Pipi reinfüllt, weil Spülwasser dazukommt und sie eine längere Standzeit hat (meistens). 3. mit einer Cassette unter dem Arm bist Du für alle ein: Chemietoiletten-Entsorger (auch ohne Chemie und mit SOG), mit einem nach 2 Tagen nicht riechenden Pipi-Behälter nicht. Den Pipi-Behälter kannst Du in jeder Toilette entsorgen und die gibt es fast überall... Deshalb überzeugt mich das Projekt mit der Außenentsorgung der umgebauten Thetford nicht. Gruß Andreas
Irgendwie hinkt der Vergleich mit Hundekotbeuteln und Babywindeln, wenn man 10-15 Kg nicht kompostierte Scheisse in einen normalen Abfallbehälter deponiert. Das ist einfach nur noch End-eklig. Da schmeisst einer was Scharfkantiges hinterher und dann liegt der Mist frei im Mülleimer! Oder der Beutel wird beschädigt, wenn der Abfall geleert wird. Wenn das mehr Leute machen, haben wir bald 'Keine Trenntoiletten'-Schilder auf den Stellplätzen. Dann lieber Cassette und ORDENTLICH entsorgen. bis denn, Uwe Soderle, habe das alles mal durchgelesen, da ich mich auch für eine TT interessiere und mich damit schon ausgiebig beschäftigt habe. Nach dem Lesen des Ganzen, ist meine Meinung aber klar: Das hier propagierte, "Zwischending" ist völliger Murks, das ist nichts halbes und nichts ganzes. Entweder macht man es richtig, also Pipi richtig getrennt und Festes in einen Behälter mit Streu, den man kompostierbar entsorgen kann, oder man sollte es lassen. Hier gilt leider nicht, was man manchmal "durchgehen" lassen kann, nämlich das "Guter Pfusch keine schlechte Arbeit sein muß" Nur meine "2 Cents" Gruß
Ein 35l-Beutel ist nach 10 Tagen etwa zu einem Drittel gefüllt. Deine Gewichtsvermutung ist wilde Phantasie (und evtl. Deinem Ekel geschuldet :D ).
Ja, und? Erstens ist der Inhalt dann immer noch in einem Beutel, zweitens stinkt der Beutelinhalt nicht und drittens sind Müllcontainer und erst recht Müllwagen generell olfaktorisch keine Wohlfühlorte. Und was Du eklig findest, ist übrigens hier gerade nicht das Thema.
Das lässt wegen der absurd kurzen Leerungsintervalle Reisen, wie ich sie gern unternehme, nicht zu und setzt eine entsprechende Infrastruktur voraus, die in den Ländern, in die ich reise, eher nicht oder nur rudimentär bzw. nicht flächendeckend vorhanden ist. Für mich also ein mehrfaches no-go. Von der Chemiefrage ganz zu schweigen.
Das sind dann 11,667 Liter. Da die Dichte von Sch... größer als 1 kg/Liter ist (sinkt üblicherweise unter Wasser...), liegt meine Schätzung von 10-15 Kg genau im angegebenen Zielgebiet und du verharmlost hier irgendwas... :D Und warum eure Sch... nicht riecht, musst du mal erklären. Schliesslich kompostierst Du in deinem Beutel ja nicht? Oder füllst Du aus einer Komposttoilette um? Im übrigen sollten Deine wie auch immer gearteten Reisegewohnheiten nicht zu Lasten des Reiselandes gehen, Und randvoll (ok übertrieben) Sch... gefüllte Abfalleimer zu hinterlassen ist eindeutig zuviel des Guten, zumindest aus meiner Sicht. Man könnte den Kot ja zumindest in irgendwelchen Plumpsklos entsorgen. bis denn, Uwe
Aha... und wer darf sich dann über Deine Hinterlassenschaften in seiner Tonne freuen? Das auffällige "ich" sticht bei den Beiträgen der Trenntoilettenfraktion immer ganz besonders ins Auge.
Hätte nicht gedacht, dass es hier so viele gibt, deren Hobby die Betrachtung des Inhalts von Müllabwurfstellen und die Geruchsprüfung des Mülls ist. Aber jeder wie er mag. :wink:
Der Grund ist ganz einfach: ich kann nicht für andere sprechen und will das auch nicht (diesbezüglich ist bei einigen hier noch viel Luft nach oben). Warum kauft / baut man sich dann nicht direkt eine richtige TT? Damit wären alle Probleme gelöst , die hier offensichtlich noch ungelöst zu sein scheinen. Gruß Der nächste Schritt bei TT muss sein, aus dem Urin den Harnstoff herauszutrennen und als adblue zu verwenden. Dann überlege ich mir auch eine Umrüstung. :D
Und ein Anhänger an das Womo für den Festanteil als mobiles Hochbeet um Kürbisse und Gurken zu züchten. :lol: Ich subsummiere mal, dass eine Trenntoilette ohne Kompostierung der Feststoffe eigentlich keinen Sinn macht, wenn man nicht hinreichend skrupellos bei der Entsorgung ebendieser ist. Also entweder Cassette, Fäkaltank oder Kompost-TTT. Das Zwischendings vereint aus meiner Sicht irgendwie nur die Nachteile aller Systeme. bis denn, Uwe
Das Offensichtliche trifft nicht immer den Kern der Sache. Es gibt bei TTT, die nicht kompostieren, keine ungelösten Probleme. :D Ansonsten: :thema: . Wir haben noch nicht auf Trenntoilette umgerüstet. Das mit einfacher entsorgen auf Restmüll und Öffentl. Toiletten alles verstanden, aber länger autark? Wie macht ihr das mit dem Grauwasser? Das muß nach 3-4 Tagen auch raus, man muß eh irgendwo zum Entsorgen, oder? . Ja, letztlich muss irgendwann eine Versorgungsstation angefahren werden. Ich habe einen 100l Abwassertank und wasche mich jeden Tag, dusche aber nicht unbedingt :) Da ich Jahre auf einem Campingplatz gewohnt hatte, wo es kein fliessendes Wasser gab (es wurde hin und als Abwasser zurück getragen) habe ich gute Übung auch beim Abwasch sparsam zu sein, z.B Auswischen mit Küchentüchern, Nudelwasser für die Pfannenreinigung ....) Ein Woche komme ich so hin als Einzelperson ;D
Abgesehen von der lächerlich geringen Menge: welche Skrupel soll man genau haben, wenn der Feststoffanteil in die Müllverbrennung geht, ohne vorher den Umweg über Kläranlage und Klärschlammtransport gegangen zu sein? Die Kotbeutel im Müll sind zu 99% von Hunden, nicht schön, aber die Alternative geht halt gar nicht. Also, wo ist genau das Problem? Aus Prinzip dagegen? Kannst du doch schreiben, musst' nicht auf Krampf nach "Argumenten" suchen. Gruss Manfred Möchtest Du in Deiner Mülltonne haufenweise kiloschwere (womöglich durch anderen Müll beschädigte) Plastik-Kackebeutel von Wohnmobilisten finden? Nein? Siehst Du, die Stellplatz- und CP-Betreiber wahrscheinlich auch nicht, haben ja auch vorher extra in Infrastruktur für die ordnungsgemäße Entsorgung investiert. Ganz zu schweigen von öffentlichen Müllbehältern. Das ist einfach nicht der vorgesehene Entsorgungsweg für menschliche Fäkalien, auch wenn die Hersteller von diversen Produkten das gern so hätten. Geht aber immer auf Kosten anderer Leute. Ich sehe keinen Krampf darin, so eine Sauerei zu vermeiden. Wenn man das als Problem Anderer Leute sieht, ist das natürlich ein bequemer Entsorgungsweg.... bis denn, Uwe Ich mag ja deine Sichtweisen und finde bei den unterschiedlichen Themen deine Argumentation meistens ganz gut und reflektiert, nur hier, Tinduck, hier liegst du völlig daneben, weil du eben nur theoretisierst und keine Ahnung von der Praxis hast. Wenn das Feste vom Flüssigen getrennt wird, entsteht zwar anfänglich beim Festen Geruch durch die Eigenfeuchtigkeit, aber eben nur anfänglich. Da diese Endprodukte mit Humus, Kokosfasern oder sonstigem Streu vermischt werden, wird Feuchtigkeit entzogen....ebenso durch die laufenden Lüfter. Sobald das Feste trocken ist, riecht nichts mehr. Du kannst die Probe aufs Exempel machen, leg einen Hundehaufen in die Sonne; er wird anfänglich stinken - nonaned - je weiter jedoch der Trocknungsvorgang fortschreitet, desto weniger gibt es Geruchsbelästigung. Wenn also jemand die Feststoffe einer TTT im Restmüll entsorgt, gibt es keine ekeligen Gerüche. Und was die Umweltbelastung betrifft, da hat die TTT jederzeit die Nase vorne, auch wenn die Feststoffe im Restmüll entsorgt werden. Diese biogenen Abfälle sind CO2-neutral und es wird kein einziger Liter Wasser kontaminiert. Ein weiter Aspekt zum Thema Fäkalien im Haushaltsmüll: gelegentlich habe ich den Kotbeutel meines Hundes in den Mülltonnen eines Pflegheimes entsorgt. Diese sind voll mit benutzten Windeln, das ist offensichtlich kein Sondermüll. Dabei fällt mir dann oft die Diskussion hier ein :roll:
Ist ja auch kein Sondermüll, ebenso wenig wie die zig tausenden Windeln von Säuglingen, die tagtäglich in den grauen Tonnen landen, aber das sehen manche hier offensichtlich anders .....
genau das ist doch die richtige Fragestellung in diesem Thread. Eine wirklich schöne und einfache Idee des TE aber der limitierende Faktor ist doch der Urin ! Und genau deswegen wäre es doch viel genialer eine ähnlich einfache Idee zur umgekehrten Separierung zu haben und umzusetzen. Man müsste den Urin in eine Flasche o.ä. umleiten und die (üblicherweise) 17 Liter-Cassette nur für den Kot reservieren. Das würde den Wechslintervall der Cassette um ein vielfaches verlängern. Der Flascheninhalt kann dann einfach in einer öffentlichen Toilette oder notfalls auch mal in der Natur (falls erlaubt) entsorgt werden. Hat jemand sowas in der Art schonmal irgendwo gesehen ? Wenn ja, bitte hier beschreiben oder verlinken. Ich würde sowas dann gerne nachbauen. Wenn nein, werde ich mir selbst mal überlegen wie so eine Modifizierung der Standard-Toilette aussehen könnte. Gruß Stefan
Leite doch einfach in eine Urinflasche um --> Link wenn du nur Pippi musst. Hubert
So abwegig ist der Gedanke gar nicht. Ich finde die Diskussion hier sehr sehr interessant. Gute Ideen und auch gute Kontras. Ich glaube auch, dass es idealer ist, festes zu sammeln und zu kompostieren und flüssiges extra abgefangen sofort quasi zu entsorgen. Wenn man immer sagt dass es kein Problem sei, Urin hinter einen Baum zu kippen, mag ich hier doch mal anmerken dass es die Dosis macht. Ein Behälter mit mehreren Litern Urin ist schon heftig für die Pflanzen und Bäume. Da sollte man sich nichts vormachen. Hier habe ich eine ganz tolle Seite gefunden bei denen es auch um Trenntoiletten geht, aber eben nicht von Wohnmobilisten gedacht. Da gibt es eine Art Trenntoilette. Quasi nur ein Behälter für Festes und so gebaut dass man den Urin gleich abfängt und sofort entsorgt und nicht sammelt. Irgendwie scheint mir das schon richtig Sinn zu machen. Schaut mal selber: --> Link Gefunden habe ich die Seite nachdem ich mich über die Pipinette informiert habe. Die gibt es dort zu erwerben. Ein dezentes Produkt. --> Link So viel zum Thema Urin umleiten. Ansonsten für öffentliche Toiletten, Festivals etc kann ich Freelax uns Damen empfehlen. Seit Jahren im Besitz, nicht sehr oft benötigt aber ein gutes Gefühl es bei vielen Reisen (in unserem Fall meist Rucksacktouren in Asien) dabei zu haben. Funktioniert super. --> Link Alles das was nicht in der Campertoilette landet muss nicht getrennt/entsorgt werden. Aber aufs eigene Klos geht man halt lieber, ganz klar. Jedoch mit diesem Hilfsmittel besucht man vielleicht doch ab und an die ein oder andere öffentliche Toilette mehr. Hey, wieso eigentlich den Urin separat sammeln, wenn man vor hat das "irgendwohin" zu kippen, kamm man es doch auch einfach mit dem Schlauch direkt unter das Fahrzeug tröpfeln lassen. ....nicht ganz ernst gemeint. Grüße Auch ich würde gerne bei meiner Thetford C220 einen Urinabscheider verwenden und in einer extra Flasche, die neben dem Klo steht sammeln. Wenn einer ne ansehnliche Idee mit einem Einsatz hat bitte melden! Danke Udo Also ich habe in eine Platte aus Verbund Kunststoff ein Loch gesägt und in dieses Loch passen genau die 1 Liter joghurt Eimer. Das Loch ist etwas kleiner, so dass der Eimer nicht nach unten durch rutscht, aber fest eingeklemmt ist. Am Rand oben kann man Tüten gut befestigen und bei nicht Gebrauch kann man beides sogar gut und Platz sparend auseinander nehmen. Der Eimer ist leicht zu ersetzen, wenn er mal nicht mehr so schön ist... die Kunststoff Platte werde ich noch mal durch eine Edelstahl Platte ersetzen. Gruß Markus Also Wir leeren den 12l Kotbehälter recht früh. unten ist eine Schicht Strohpellets aus dem Heimtierbereich im Beutel, dazu kommen eine große Ladung Toilettenpapier, dass ja beim kleinen Geschäft ebenfalls benutzt wird. im Großen und ganzen verteilt sich die Feuchtigkeit in die Streu und das Papier. so dass der Lüfter noch effizienter trocknen kann. da schmiert nix und selbst bei angerissenem Beutel ist kein Mist zu entdecken... Da riecht das entsorgte Nackensteak oder Bratwurstrest nach einem Tag in der Sonne wirklich schlimmer ... Entsorgt wird übrigens im Müllcontainer auf dem Stell/Campingplatz. oder zu Hause.
Völlig richtig. Die hier aber propagierte Lösung, den Köttel OHNE Zusätze ins Beutelchen zu machen, also nicht zu kompostieren, sondern diesen einfach in den Müll zu werfen, hat ja eigentlich mit einer TTT nicht wirklich etwas zu tun. Wird der Beutel dann beschädigt, dann stinkt es im Müll halt gewaltig. Deshalb meine Meinung TTT, entweder richtig oder gar nicht. Gruß Danke, das war eine der sinnvollsten Ideen die ich in den letzten Tagen gesehen habe. Natürlich gibt es Einwände, aber die gibt es zu Recht oder auch zu Unrecht immer. Ich sammle den Ertrag in einem größeren, verschließbaren Eimer und entsorge an entsprechender Stelle. Hallo zusammen, habe mit Interesse diesen Thread verfolgt: Manche scheinen alles besser zu wissen und immer Recht zu haben, manche sind aber offen, neugierig und kreativ... Vielen Dank an alle Schreiber der KONSTRUKTIVEN Beiträge! Ich selbst kann zum Thema dieses Threads nur mit MEINEN Meinungen beitragen: - Gut verpackte Feststoffe (Würste) sind im Restmüll nicht ekliger als vieles andere was darin landet. Der Restmüll landet üblicherweise in der Müllverbrennungsanlage. (Kinder-)Windeln sind ausdrücklich auf der Liste der Stoffe für den Restmüllbehälter, genauso wie (gefüllte) Hundekotbeutel. - Nach mehreren Reisen im Kastenwagen mit meinem Eigenbau (ähnlich dem Wurstfänger im oben verlinkten Video) kann ich für unsere Familie ein sehr positives Fazit ziehen: Die Entleerung des Urins aus der Kassette ist super einfach, Mülleimer für die Tüten gibt es in der Regel sehr viele (zur Not muß eben der volle Beutel auch mal bis zur nächsten Mülltonne mitgefahren werden) und der Gestank einer vollen Kassette muß nicht mehr ertragen werden. Zudem wird keinerlei Chemie mehr benötigt - was für mich als langjährigen Camper ein besonders positiver Aspekt ist. Viele Grüße, Matthias Also ich fand sowohl den Originalbeitrag des TE als auch die Meinungen sehr interessant. Über das Für und Wider möchte ich mich hier nicht auslassen. Ebensowenig möchte ich über Etepetete, Ekelfaktoren oder Beutelkack-Enthusiasten philosophieren. Jeder sollte das Abwurfgeschäft so handhaben, wie er es für richtig hält. Ich hatte mich auch schon seit einiger Zeit mit der Frage beschäftigt, eine TTT einzubauen, weil wir unsere Zeit mit dem Womo eher nicht auf CPs sondern lieber frei stehend verbringen. Allerdings haben mich die verfügbaren Konzepte von DIY bis Markenklo nicht wirklich überzeugt. Die Pipi-Behältnisse sind eher klein dimensioniert und Knödel mit Rührwerken, Torf, Katzenstreu, Humus oder Kokosbriketts zu durchwirbeln erschien mir nicht sonderlich innovativ. Abgesehen davon bekommt man für sein Geld (bis zu 1.400 EUR) nicht gerade die letzte Hightech sondern eher durchschnittliche Qualität mit 2 Plastikeimern, die in der Lage sind, die menschlichen Ausscheidungen zu trennen. Na ja, Idee gut aber im Verhältnis doch recht teuer. Außerdem könnte eine eingebaute TTT bei einer eventuellen Verkaufsabsicht des Womos beim Kaufinteressenten Naserümpfen verursachen. Also ist die Lösung, ohne bauliche Veränderungen aus einer Chemietoilette eine Trenntoilette zu machen, ja gar nicht so schlecht. Gegenwärtig ist in meinem Womo eine SOG-gepimpte Chemietoilette von Dometic, Typ CT 3xxx verbaut, die ohne Chemie betrieben wird. Die Dometic scheint die edlere Variante der in Womos verbauten Chemietoiletten zu sein, weil sie eine massive und hochglanzpolierte Keramikschüssel besitzt. Allerdings kommt hierfür die vom TE vorgestellte Lösung bauartbedingt nicht in Betracht, weil der Rand für die Auflage des Wurstfängers bei der Dometic nicht vorhanden ist, wie bei einer Thetford Toilette. Dennoch hat mich das Thema sehr beschäftigt und die Idee, einen immerhin ca. 18l großen Pipi-Behälter für das Sammeln von Urin zu verwenden, hat mich nicht losgelassen. Das ist mindestens die doppelte Kapazität der im Handel befindlichen Marken Trenntoiletten. Die Trennung der Feststoffe ist mit etwas Erfindergeist recht einfach und ich bin zu einer praktikablen Lösung gekommen. Ich habe einfach mit einem 3D Programm einen exakt passenden, unten geschlossenen Trichter konstruiert und mit einem handelsüblichen 3D-Drucker gedruckt. Passt perfekt und tut was es soll. Der untere Verschluß bietet den Vorteil, dass 1. keine Wurst in der Pipibox abtauchen kann und 2. auch Kreuzungen zwischen Weisswurst und Meica extra lang (im Fachjargon auch Turmknödel genannt) bequem und ohne ungewollte frühzeitige Bodenkontakte abgeworfen werden können. Ich wollte mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn die Wurst bereits den Boden erreicht aber die hinteren Wagons noch nicht das Ende des Tunnels erreicht haben. Die Röhre unterhalb des Trichters misst daher 10cm und davon ragen 5cm in die Pipikassette hinein. Die Öffnung in der Schüssel zur darunter befindlichen Kassette misst 7cm. Die 4 Nüppies an der Unterseite des Trichters liegen auf der Öffnung der Schüssel auf. Die innenliegende, unten geschlossene Röhre misst 6cm und hat so einen Abstand von ringsherum 5mm, so dass die Flüssigkeit problemlos von allen Seiten in die Pipibox abfließen kann. Somit kann es auch die weibliche Fraktion einfach zwanglos laufen lassen, ohne das flüssige und feste Geschäft zeitlich koordiniert bzw. nacheinander absolvieren zu müssen. Der obere Durchmesser misst 16cm, so dass auch schräg herabfallende Wurststränge sicher landen können und somit nicht über den Zaun schauen können. Die Wurst selbst wird in einem extra starken und außergewöhnlich großen Hundekotbeutel geparkt, den wir seit Jahren auch für unsere Wauzi's benutzen. Die Beutel haben praktischer Weise Henkel zum verschließen. Sie sind so stabil, dass auch darin abgestellte 3x 1,5l Wasserflaschen den Beutel nicht reißen lassen. Wasserdicht und geruchsdicht sind sie außerdem. Für diejenigen, die wirklich gute Hundekotbeutel suchen, hier der Link. --> Link Ich kann nur sagen, meine Eigenbaulösung funktioniert bestens mit Dometic Klo's und war darüber hinaus sehr preiswert. Der geschätzte Materialpreis für den im 3D-Drucker geschmolzenen Kunststoff liegt bei unter 20,- EUR. Die Feststoffe wandern nun samt Klopapier ebenso wie der Kotbeutel von unserem Wauzi in den Restmüll, der üblicherweise in der Müllverbrennung landet. In diesem Sinne wünsche ich allen "Gute Geschäfte". ![]() ![]()
Für diesen humorvoll beschriebenen Abwurfprozess inklusive der Lösungen habe ich erst mal herzlich gelacht und dann ein Pünktchen vergeben. Dieser Beitrag fasst in humorvoller, aber technisch guter Beschreibung alles zusammen was man über dieses Thema sagen kann, muss oder will. Den sollte man schon fast an den Anfang dieses Themas stellen! Gruß Andreas |
Anzeige
|