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Neuabdichtung der Dachkanten Euramobil und andere 1, 2


Asphaltfluesterer am 10 Nov 2020 01:05:28

Stocki333 hat geschrieben:Dekalin Dekaseal 8936 Abtupfbare Dichtungsmasse
Hellgrau oder schwarz abtupfbar.. Damit ist dein Auto zusammen geklebt. Und damit kannst du das auch wieder Zertsörungsfrei zerlegen und wieder zusammen bauen.


Ganz sicher nicht. Damit sind die Fenster und Dachluken eingedichtet und lassen sich daher auswechseln oder nachdichten. Verklebt sind die Karosserie-Teile mit Sikaflex (z.B. 252). Sonst würde die Kiste in der ersten Kurve auseinanderfallen.

Tobias

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Stocki333 am 10 Nov 2020 09:15:07

Intressant.

JohnDeere am 15 Nov 2020 18:31:01

Sooooo, heute war bei uns im Norden pure Sonne und 15° - Kederleistentag - ran an die erste Seite.

Von hinten unten, an der Leiter hoch, die Krümmung und bis etwas über die Hälte des Daches bis hier zu dem Übergang, wo alles verklebt wurde.


Tatsächlich konnte ich das Kedergummi, obwohl richtig gelb und fest gut aus der Schiene herausziehen.
Da die Schrauben verzinkt sind habe ich testweise ein paar in größerem Abstand rausgedreht und den Zahnstochertest gemacht.
Alles trocken und dann alle Schrauben noch einen Tick reindrehen können. Und ja, sie haben sich alle festerziehen lassen (beißen) -
nach fest kommt ab - ich weiß.

Ich habe dann die Schiene echt gut gereinigt und abtrocknen lassen, dann den Dichtstoff Deakalin füllig auf jede Schraube aufgetragen.


Dann habe ich bis zur Übergang "verklebte Leiste" das Kedergummi recht gut einziehen können.
Nur an der Krümmung nach oben auf Dach da funktionierte es gar nicht mit dem Einziehen. Die Krümmung ist nicht so tief wie die Kederleiste
und die Schrauben sind daher nicht so tief drinnen, dazu noach das Dichtmittel - kein Ziehen mehr möglich.
Ich habe dann so viel Kedergummi durch die Leiste gezogen bis zum Übergang und konnte dann oben wieder in durch die Leiste ziehen.
Das Kedergummi haben ich dann in die Krümmung mit nem Schraubendreher reingedrückt. Hält bombenfest in der Krümmung.

ABER soll es so sein, dass das Kedergummi so locker in der Leiste liegt? Ist vielleicht auch von Vorteil, so kann das Wasser besser ablaufen?

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JohnDeere am 15 Nov 2020 18:42:34

Weil ich ja nicht so lange auf einer Leiter Stehen kann, habe ich mich an die verklebte Kederleiste erstmal nur testweise rangemacht.
Alter......ist das Zeug fest drinnen!!!
Ich bin jetzt aber zu einer Entscheidung gekommen:
Ich habe alles schon mal gut reinigen können und festgestellt, dass die Verklebung noch wirklich gut ist. Ein paar kleine Stellen scheinen mal doch Wasser aufgenommen zu haben, die konnte ich mit einer Spitzzange freilegen und reinigen.
Da die Verklebung fast überall recht tief eingearbeitet wurde, werde ich die nicht so tiefen Stellen, abarbeiten, so dass ein Kedergummi wirder drüberpaßt.
Die Kedergummiführung in der Schiene konnte ich testweise schon recht gut freibekommen.
Ich werde jetzt das Dekalin an den herausgenommenen Stellen einbringen und das Kedergummi drüber einziehen/einlegen.
So stelle ich es mir vor..........

Achso, die Übergänge bei der Krümmung habe ich von Dichtstoff entfernt, gereinigt und Dekalin neu eingebracht - mein Gott klebt das an den Fingern!
Bei den Übergängen habe ich mir dann noch zusätzlich etwas mit dem 3M-Klebeband einfallen lassen - Bilder folgen......


Der nächste Sonnentag wird kommen.

JohnDeere am 15 Nov 2020 18:49:22

Wie wird bitte dieses alukaschierte Klebeband genannt?


andwein am 16 Nov 2020 11:24:29

JohnDeere hat geschrieben:Wie wird bitte dieses alukaschierte Klebeband genannt?

Das ist einfaches Aluklebeband, gibts in jedem Baumarkt. Wenn noch Gummi drunter ist ist es ein "Dachdeckerband"
Gruß Andreas

JohnDeere am 16 Nov 2020 19:38:36

Danke Andreas, werde mal im Baumarkt wühlen.

Ich habe testweise ein Kedergummi in solch eine flachen Kederleiste eingezogen - ja das paßt gerade so rein.
Die Minischrauben sind fast alle angerostet, aber das Holz dahinter und auch der Rand an den Leisten machen einen echt noch festen Eindruck.
Dennoch tausche ich die Schrauben im Frühjahr aus.
Dichtstoff bekomme ich da aber nicht hinter, was macht ihr da?
Klarlack oder Fingernagellack rund um die Schrauben, dann würde das Kedergummi vielleicht drüberpassen.


drkklaus am 16 Nov 2020 20:04:07

05.11.2020, 20:15
drkklaus hat geschrieben:Nachdem ich auch noch versucht habe zwei Schrauben zu lösen (ging einfach nicht mehr ) habe ich das Innenleben mit Isopropanol gereinigt. Vorher die Schrauben mit Rostumwandler behandelt.

drkklaus hat geschrieben:Danach habe ich mehrmals Plastidip (Flüssiggummi z. B. --> Link) aufgetragen (Luft- und Wasserdicht versiegelt) und nach der Trocknung einfach neue Kedergummis eingezogen.
- Achtung, das Wasser hinter den Gummileisten soll immer die Möglichkeit haben abzulaufen -

JohnDeere ,
das ist/war meine Variante. Wenn man die Schrauben mit Glück herausbekommen hat, die neue Schraube in´s Dekalin "tauchen".
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Grüße aus dem nördlichsten Zipfel Sachsens
Klaus

JohnDeere am 16 Nov 2020 20:21:06

Klaus danke Dir
Ich habe auch so das Gefühl, dass ich einige nicht mehr rausbekommen werde.
Ich dachte schon erst an ausbohren, aber dann müssen die Löcher wieder dicht, so ist alles schön fest und dann lieber versiegeln.
Hier aus dem Thread werde ich im Frühjahr einiges umsetzen können.........

Stocki333 am 17 Nov 2020 08:19:05

JohnDeere hat geschrieben:Ich habe alles schon mal gut reinigen können und festgestellt, dass die Verklebung noch wirklich gut ist. Ein paar kleine Stellen scheinen mal doch Wasser aufgenommen zu haben, die konnte ich mit einer Spitzzange freilegen und reinigen.

Hi.
Es freut mich das du es vernünftig machst. Diese Arbeit, die du machst, sehe ich nur positiv. So hast du auch Ruhe, später wenn du unterwegs bist.
Achso, die Übergänge bei der Krümmung habe ich von Dichtstoff entfernt, gereinigt und Dekalin neu eingebracht - mein Gott klebt das an den Fingern!

Das kommt mir bekannt vor. Überschüssiges Material hebe ich immer in einen Kübel mit Wasser auf. Wenn ich dann wieder mit Dekalin arbeite habe ich einen Knödel Material zur Verfügung. Den drücke ich auf die Karosserie. Bekomme ich das auf die Finger oder auf der Hand. Einfach mit dem Knödel abtupfen. Wenn man die Technik heraus hat, hast du immer saubere Finger. Reinigen der Hand mit einem Reiniger ist Kontraproduktiv. Dann hält das nur noch bessser auf der Hand. Weil Fettschicht zerstört.
Noch etwas zu dem Aluband, welche den Durchfluß unter der Markise verhindert. Wird wegen der schwarzen Streifenbildung gemacht. Ich nehme das 3M Band dazu. das lässt sich problemlos auch noch nach Jahren entfernen bzw erneuern.
Letztes Jahr die Markise erneuert. Das Band ging nach 4 Jahren problemlos ab.
Gruß Franz

JohnDeere am 17 Nov 2020 21:02:17

Ha Franz, das mit dem Eimer Wasser habe ich ähnlich gemacht, ne Schüssel, so konnte ich einige kleine Knödelchen auch noch wiederverwenden.
Ich habe in meinen früheren Bastelarbeiten gerne mit Silkon geklebt, so wie heute bei meinem Sohnemann (Rigipswand aufgestellt - Bodenprofil durfte nicht angebohrt werden). Aber das Arbeiten mit dem Dichtstoff ist ja ganz schön anders......

Ich habe das 3M-Band auf dem Dach wieder neugesetzt an der Kederleiste zum Dach hin. Man sieht es nicht und es kann da nichts mehr reinlaufen. Super Band!
Der Vorbesitzer und wer auch immer hat es wohl auch als Vorsichtsmaßnahme gemacht. Das Band finde ich richtig gut.
An der Markiese werde ich auch wieder das Aluband nehmen, da das 3M-Band nicht so breit ist, jedenfalls meins und auch nicht so teuer.

Stocki333 am 17 Nov 2020 21:54:15

Hallo Bernd
Auf deinen Fotos ist eine Dachreling zu sehen. Bei den Füssen die waren bei mir mit 1cm kurzen 6mm Blechschrauben an der GFK Haut verschraubt. und zusätzlich natürlich mit MS5 verklebt. die Schrauben waren bei drei nicht mehr hundertprotzentig dicht. hab ich gesehen als ich die Dachhaut angehoben habe. Bei erneuern der Eckleiste. Dort wo die Stützen sind, waren schon kleine schwarze Flecken zu sehen.
Um hier auf Nummer sicher zu gehen. habe ich die Füsse und die Schrauben mit Dekalin versiegelt. Schaut nicht schön aus nach 3 Jahren.
Aber wer dort oben schaut, der hat nichts Gutes im Sinn. ;D ;D ;D
Schau dir deine Relingfüsse genau an.
Bei der Klappe würde ich nicht alzuviel machen. Wenn du innen dazusiehst. kannst ja einfach kontrollieren.
vielleicht hilft dir folgender Tipp von mir: Wenn Schrauben schon abgenudelt sind. Ich nehme eine Minidrill mit flexibler Welle und dort eine kleine Trennscheibe drauf. Und schneide einen Schlitz hinein. Mit einem Flachschraubendreher dann versuchen, ob er kommt. Mit einem kleinen hammer gleichzeitig hinten am Schraubenzieher klopfen.
So bekamm ich 80 % der Schrauben raus.
Gruß Franz

JohnDeere am 20 Nov 2020 18:17:35

Danke Franz,
das mit der Minidrill habe ich so noch nicht probiert, aber das Klopfen mit dem Hammer.

Die Halterungen der Reling hat wurde mit dem 3M-Band vorsichtshalber abgeklebt.
Das lasse ich über den Winter so und werde mir solche Stellen im Frühjahr explizit vornehmen.
Aber von der Idee an sich her finde ich es mit dem 3M-Band echt gut.

Ich habe jetzt überall wo Wasser stehen könnte, Übergangsrundungen wo Wasser eindringen könnte und wo Kedergummis nicht mehr gut aussehen das 3M-Band
drübergesetzt, von unten oder von der Entfernung nur ganz schwer zu erkennen.
Ich bin mir recht sicher, dass "Eventuellstellen" nun sicher sind.

Ich habe heute die Restarbeiten an den Dachkanten-Kederschienen vorgenommen.
Da habe ich nochmals Fragen an Euch für mich zum Verständnis.

So sehen bei mir die Rundungen unter den brüchigen Kedergummis aus:


Ich habe das Dekalin eingebracht:


Dann Teilstücke Kedergummi drüber eingeklickt:


Ich habe hier nun öfters gelesen, dass das Kedergummi locker in der Leiste liegen soll, damit das Wasser gut abrinnen kann.
Dann soll man aber auch Dichtmittel auf die Schrauben geben, um Wassereindrang zu verhindern.
Anders wie ich es in der Rundung gemacht habe, ist es aber nicht möglich, da diese Rundungen zu flach drinnen sind.
Das Kedergummi legt sich immer auf das Dichtmittel. Da kann aber kein Wasser mehr abrinnen.

Was ist nun richtig?

Stocki333 am 21 Nov 2020 08:15:24

Hallo Bernd
Hast du schon mal daran gedacht die Kurfenstücke abzunehmen. Neue Dichtmasse hinen, und die Schrauben abdichten. Nach dem du ja schon Erfahrung mit Dekalin hast, wäre das für dich eine Alternative.
Die frage ist allerdings, wie sind die Kurvenstücke konstruiert. Wenn die Stoß auf Stoß geformt sind, wäre das kein Problem. Liegt allerdings eine Nase hinter der geraden Leiste, geht das schlecht.
Einfach so mal als Idee.
Die Enden der Kederleiste mit einer kleinen Schraube sichern. Die kederleiste zieht sich durch Altern zusammen. Und wird immer kürzer.
So als Tipp.
Franz

Beduin am 21 Nov 2020 08:44:41

Es ist, wie es fast überall ist. Ein ganzes richtig wird es nicht geben. Wir machen es so, die anderen so und die dritten haben wieder eine andere Art.
Das was du bisher gemacht hast, schaut gut aus und es schaut aus wie wenn an diesen Stellen nichts mehr eindringen könnte.

Was mir Bauchschmerzen bereitet. Das M 3 Band, hatte ich auch schon mal auftragen lassen und das ging schief. Das Wasser, das reinkam, das konnte nicht mehr raus :( und den Dreck dann wieder abmachen, das war alles andere als Einfach. Keine Ahnung was da schiefging. Haben wir direkt beim Hersteller gekauft. Also gut aufpassen und beobachten

Stocki333 am 21 Nov 2020 09:04:34

Beduin hat geschrieben:Was mir Bauchschmerzen bereitet. Das M 3 Band, hatte ich auch schon mal auftragen lassen und das ging schief. Das Wasser, das reinkam, das konnte nicht mehr raus :

Hallo Ina
Das Problem, das du schilderst, trat bei mir bei den Füssen der Dachreling auf. Die Stärke der Ankerplatte ist so um die 3 mm. Und auf dem 3 mm Hast du ein Verklebungsproblem. Also dort wo der Fuß mit der Dachhaut Kontakt hat. Das ist auch mehr eine Notreparatur oder Übergangslösung. Ich habe die Füsse mit Dekalin und die Schrauben einfach damit verschlossen. Einfach aus Sicherheitsgründen. Die Reling ist bei mir ja nur mit der Dachhaut verklebt. Aber mit Schrauben zusätzlich gesichert. Leider.
Gruß Franz

Beduin am 21 Nov 2020 09:36:37

Hallo Franz

Ich habe sie ganz weggemacht, alles andere ist, meiner Ansicht nach! Prutsch. Da lief immer wieder Wasser rein, bei mir und nun sind große Platten Alu Riffelblech drauf verklebt. Da wird hoffentlich nichts mehr nach kommen

Stocki333 am 21 Nov 2020 10:20:09

Mit dieser Überlegung bist du nicht alleine. Ich brauche die aber sonst komme ich nicht nach oben. Bei der Rep der Heckwand wurden dort extra Verstärkungen für die Leiter eingebaut. Meine Überlegung geht eher dahin, bei den Relingfüssen Aluplatten (10x10) zu verkleben, und dort zu Verschrauben mit Gewinde. Wird aber erst im Frühjahr passieren.
Gruß Franz

JohnDeere am 01 Dez 2020 13:12:53

Auch ich werde im Frühjahr das 3M-Band abnehmen wollen. Soll halt als "Überwinterung" sein.

Ich habe den Tipp vom Nachbarn bekommen:
Eine Längswulst parallel in gutem Abstand auf dem Dach zu den Dachkantenleisten ziehen.
Flüssigkunststoff zwischen Wulst und Dachkantenleisten auftragen oder gar verlaufen lassen.
Jeglicher Übergang wird völlig abgedichtet und aufgrund des gleichmäßigen Verlaufens kaum zu erkennen.
Die Wulst kann dann mit einem Teppichmesser abgetrennt und abgezogen werden.

Hat jemand damit schon mal Erfahrungen gesammelt?

Hier ein Auszug aus einer Informationsseite zu flüssigem Kunststoff (Interessant ganz letzte Zeile):

Wir informieren Sie hier über:
Flüssiger Polyurethan Elastomer Kunststoff, Flüssigkunststoff, eine Flüssigfolie nach Anleitung selber erstellen, verarbeiten, streichen, auftragen.
Flüssigkunststoffe zur Kunststoffversiegelung, Abdichtung, Beschichtung, Versiegelung, Sanierung.

Die Materialausführungen & Eigenschaften sind:
Farbig oder transparent, begehbar, abriebfest, befahrbar, wurzelfest, chlorbeständig, dauerelastisch, diffusionsoffen, chemikalienresistent, lebensmittelecht, hitzebeständig, lösemittelfrei, lösungsmittelfrei, bitumenverträglich, zum abdichten und beschichten.

Die geeigneten Untergründe sind:
Bitumen Flachdach, Dachpappe, Schweißbahnen, Eternit, Faserzement, Wellplatten, Holz, OSB - Spanplatte, Holzboden, Holzbalken, Holzbalkon, Holzaquarium, Bodenfarbe, Fliesen, Steinteppich, Beton, Sichtbeton, Estrich, Dichtschlämme, Wand Putz, Gipskarton, Rigipsplatte, Metall, Blech.

Die Anwendungsbereiche sind:
Flachdach, Bitumendach, Terrasse, Balkon, Schwimmbecken, Bad, Schwimmbad, Pool, Zisterne, Wassertank, Wasser Speicher, Gartenteich mit Wasserfall, Betonteich, Teichabdichtung, Kellerboden, Garagenboden, Industrieboden, Parkdeck, Konstruktionen im Außenbereich und Innenbereich, Holz-Farbe, Wohnmobildach, Wohnwagendach.

Stocki333 am 02 Dez 2020 09:14:00

Ob das Problem dadurch gelöst ist. Das kann ich dir nicht sagen.
Eines weiß ich definitiv. Mein Womo hat ein Querbett. Somit eine grosse freie Fläche von 140 x 210. Mit einer dachlucke in der Mitte. Diese Fläche hängt aber schon durch. Steht die Karre in der Waage, und es regnet, steht dort oben eine riesige Wasserlache.Die Luke wurde vor 5.5 Jahren neu abgedichte. Und ist immer noch dicht.
Ich habe gesehen das du ja einen Wasserschaden hast. Dort mußt du die Leiste ja Abnehmen und neu eindichten. Dann weißt du wie das geht.
Und dann entscheide, wie du es löst.
Einfach zum Nachdenken: Dein Womo hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel. Und war mit der Methode der Abdichtung bis jetzt dicht. Was spricht dagegen. es wieder genau so zu machen. Jetzt das Rad ein zweites Mal erfinden....!!
Und was man für Überraschungen erleben kann, kannst du hier nachlesen. Ein Freund ist Dachdecker. Der hat mir gesagt, das ist eine Art Flüssiggummi. wird zum abdichten von Blechdächern an den Stößen verwendet.
--> Link
Gruß Franz

JohnDeere am 05 Dez 2020 15:04:57

Zum Glück hatten wir hier trockene Tage, so habe ich mir die "Abdichtungen" des Vorbesitzers erneut angesehen und wie hier schon geschrieben wurde festgestellt, dass das 3M-Band Feuchtigkeit zugelassen hat und einige Stellen doch nicht mehr so fest verklebt waren. Aber offen gestanden, war es nur ein Bereich von ca. 3 cm, der lose war. Als ich alles abzog, war ich geschockt, denn genau dort an der Stelle hat die Dachleiste den leichten Anstieg zu Alkoven.
Und genau dort ist ein Riss quer in der Leiste entstanden, sogar die Leiste konnte ich mit einem Flachschraubendreher leicht anheben.
Aber klare Entscheidung bei mir, dass ich aufgrund dieses Risses die komplette oder nur Teilbereiche der Dachleiste nicht hoch- oder abnehmen werde.
Dafür ist mir die Verarbeitung der Dachleiste viel zu gut gemacht. Ich könnte dies nie so hinbekommen.

Da die Firma des PU-Flüssigkunststoffes Urlaub bis zum 15.12. hat und mein Fahrzeug am 14.12. in die Werkstatt geht, habe ich den Dachleistenbereich mit dicksämiger Hameritefarbe mehrmals dick aufgetragen.


Dann habe ich um den Längsriss vorsorglich einen "Damm" gesetzt und gedeckelt, so dass sich dort durch den leicht offenen Deckel kein Kondenswasser
bilden kann, aber denn kein Wasser zur schadhaften Stelle wandern kann. Des Weiteren noch die damalig verklebte Kederleiste so gut es ging befreit und gereinigt und neu mit Dichtstoff abgedichtet.


JohnDeere am 02 Apr 2021 16:30:58

In einem anderen Thema wurde ich gefragt, was ich nun zum Abdichten gefunden habe, und ja ich bin völlig begeistert.
Meine ganzen Fummeleien, die ich zur Wintersicherung angeklebt und rübergeschmiert habe, habe ich alles wieder entfernt und bin noch am Kämpfen mit den Kleberesten, was einer der Vorbesitzer verarbeitet hatten.

Ich hatte den Tipp von einem Außenpoolbauer bekommen: Dime Bautenschutz, dort gibt es hochwärtige Materialien, extra für den Bereich Wasserabdichtungen.
Hier dazu eine pdf: --> Link
(in der 3.Abteilung rechts auch den Wohnmobilbereich)

Im Bereich Anhebung Richtung Alkoven bilden sich immer größere Pfützen. Dort war auch irgendwo eine Leckage.
Unter dem 3M-Dichtungsband des Vorbesitzers kam ein Querriss in der Dachleiste zutage. Ein Stück oberhalb wo der Alkoven beginnt, noch ein Riss.
Unter dem 3M-Dichtungsband waren viele Stellen naß und konnten nicht wegtrocknen.

Die Risse habe ich mit deren Dichtungs- und Klebemittel (ähnlich dem echt klebrigen Demiseal Klebemittel) und derem Verdünner super in die Risse einmodelieren können. Ganz leicht mit dem Pinsel.
Dann habe ich den ganzen Übergang, Dachleiste zum Dach, ca. 15cm grundiert in die Breite und von hinten bis zum Alkoven ran grundiert.
Einen Tag gewartet, dann in mehreren Gängen über mehrere Tage, die PU-Kunststofffarbe drüber gepinselt (diese ist dunkelgrau)
Danach werd ich dann die Tage, wenn ich alle(!) möglich Übergänge auf dem Dach gestrichen habe, mit der Abdeckfarbe weis von denen, alles überstreichen.
Dann ist alles wieder weis auf dem Dach.
Ich kann sagen, dass das Verarbeiten so anwenderfreundlich ist, dass ich sogar Spaß daran hatte.
Ich habe mir aus dem Baumarkt zuvor solche PU-Kunststofffarbe geholt, aber da habe ich zur Sicherheit deren Materialien drüber gestrichen, denn es
ist tatsächlich kein Vergleich zum Baumarktprodukt.
Nun nutze ich es sogar im Duschbereich. Da war das Silkon schon lose an einige Eckstellen.
Das Zeug bildet solch eine flexible Gummischicht, kaum zu zerreißen. Ich habe absolutes Vertrauen in meine Arbeit und deren Produkte.
Übrigens - Wassereinbruch total gestoppt!



JohnDeere am 02 Apr 2021 16:44:24

Und im Zuge der Kederleistenerneuerung habe ich nach Reinigung mit derem Verdünner alle Schräubchen mit der PU-Farbe bestrichen.
Eine richtiger Gummiüberzug ist zu spüren.


PaulMax am 03 Apr 2021 13:11:36

Hi John Deere

Danke für den Link!

Gruß Paul

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