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Ich lasse den Saisonwechsel der Räder immer von einer Werkstatt erledigen, incl. Einlagerung. Beim letzten Mal waren trotz Terminvereinbarung alle Bühnen besetzt, weshalb man die Räder einzeln je ein kleines Stück aus dem Federweg anhob, um die Räder zu tauschen. Das gefiel mir garnicht und ich monierte dies. Die Meister meinte, dass dies wegen der geringen Anhebung kein Problem sei. Außerdem kämen solche Teilanhebungen bei den Rädern im Alltag laufend vor. Ich bin jedoch der Meinung, dass ein gewisser Unterschied zwischen kurzzeitiger Radanhebung in den Federwegen bei der Fahrt und einer ca. 10-minütigen Daueranhebung pro Rad besteht. Bin ich da zu ängstlich? Ich vermute, dass ADAC u.a. beim Wechsel immer die Gesamt-Achse anheben...habe glücklicherweise keine Erfahrung machen brauchen. Anders gefragt, ab wann sieht man die Verschränkung als problematisch an? Sicher je nach Fahrgestell und Produzent verschieden. Gibt es bei den Herstellern gewissse Hinweise zu Maximalwerten? Dem Aufbau und der Dichtigkeit bekommt das Ganze sicher nicht. Nach den Bordpapieren habe ich einen Sprinter mit Mercedes-Standardrahmen (302d Bj 1998). Hallo ich denke mal das hängt davon ab wie viel Restfederweg du noch hast. Wird das anheben von der Feder aufgenommen sollte es kein Problem sein. Deine Radlasten sind mit Sicherheit links und rechts auch nicht gleich, was im Prinzip einer dauerhaften Verschränkung gleich kommt. Sollte dein Womo bereits so schwer sein, daß die Federung bereits an den Zusatzdämpfern (Anschlagpuffern) anschlägt hebt sich auch der Rahmen an. Generell dürfte das bei deinem Fahrgestell aber nicht so dramatisch sein wie bei einem Tiefrahmenchassis. Ich persöhnlich sehe dabei aber weder beim einen noch beim Anderen Fahrgestell ein Problem, du hebst das Rad ja keine 30 cm an. Gruß Joachim
... ja, bist Du. Aber fahr mal mit voll beladenem Mobil zügig und einseitig über einen "schlafenden Polizisten" (Bremsschwelle) - so etwas kann weh tun! Im Stand an einem Rad anheben - das halte ich für eine "Belastung", die jedes normale Wohnmobil verkraftet. Das mache ich bei meinem 3,5-Tonner ohne Bedenken 8x/Jahr. Es wäre mir auch ganz neu, dass bei einem Radwechsel die ganze Achse angehoben wird.
wie willst denn unterwegs, bei einer reifenpanne, sonst dein rad wechseln? das ist doch eine 0815-vorgehensweise. Hallo, Bei unserem Ahorn muss ich hinten beim Rahmen bzw Federauge anheben. Wenn ich nur die Achse anhebe, bekomme ich das Rad nicht von der Bremsscheibe, weil kein Platz ist. Ich glaube, die Belastungen im täglichen Leben sind größer. Windböen, Kurvenfahrt mit Schlagloch, Einfahrten und Bodenwellen, die ich 'jedes Rad einzeln' nehme, um nicht aufzusetzen. Ich denke das Fahrzeug kann das ab. . Ich habe das so gelernt, von meinem Chef, Händler mit Werkstatt seit 40 Jahren. Beim Räderwechsel immer eine Achse ganz hoch oder noch besser, der ganze Wagen. Ich achte auch darauf das es so passiert. Und klar, bei einem Platzer ect gehts halt nicht. War ja schon oft beim Reifenwechsel dabei und habe das geächze und gestöhne gehört und bin auch der Meinung das man das Anheben mit einem Wagenheber nicht mit einem Randstein vergleichen kann. Das geht mit dem Wagenheber viel höher dann auf keinen Fall Hubstützanlage einbauen! :D
Liebe Ina, im Grunde hat dein Chef recht! Aber hier ist die Rede, dass nur das Rad (unter die Achse) für zwei centimeter angehoben wird und nicht die ganze Karosse wie beim PKW üblich. Darum passiert mit Sicherheit nicht schlimmes. Du hast es leider falsch verstanden. :) Gruß Gordan und der Weg, bis zB bei meinem Sprinter das Rad oben ist, die 2 cm, der ist hoch selbstragende Karosserien und auch Fahrgestelle müssen sich etwas verwinden können...sonst würden die auf Dauer an einen Punkt irgendwo einreisen. Und da passiert auch beim einseiten Anheben eines Rades nix. Das ist der eine Punkt...anders sieht es aus mit dem Aufbau...der muss diese Verwindung auch mitmachen...ob das bei jeden Mobil besonders mit langen Radstand und Flachrahmen, auf Dauer so ist ?? Bei VI kam es früher oft zu Undichtungskeiten zwischen dem stabilen Fahrerhaus aus GFK und den Sandwichaufbau...und das ist genaus die Stelle wo sich die Verwindung am meisten auswirkt. Und das Knarzen der Möbel, was bei manchen Mobilen auftritt ist auch eine folge von Verwindungen während der Fahrt.
Ja, denn ein Verdrehen des Aufbaus auch während der Fahrt in Serpentinen zum Beispiel ist normal und da muss das Fahrzeug durch. Klar leidet das Fahrzeug, deshalb werden ja nach ca. 10 Jahren die Fahrzeuge alle undicht und wenn man nicht regelmäßig nacharbeitet "hat man den Pilz drin".
Wieso? Die heben in der Regel doch nur achs- oder seitenweise, nicht einzeln. Wenn ich auf einem Freistehplatz stehe der als Ebene nach vorne rechts abfällt, dann fahre ich mit dem rechten Vorderrad auf einen meiner Quattro Keile, bis zu 16 cm. Schade ich meinem Womo damit extrem? Ich fahre auch schon mal öfters auf unbefestigten Wegen. Da bekommt mein Womo auch ähnliche Verschränkungen beim durchfahren mit. All so was passiert viel öfters als ein Radwechsel ausserhalb der Werkstatt. Das muss ein Womo meiner Ansicht nach ab können egal welches Fahrwerk! Ich fahre übrigens - Alko Tiefrahmen! Hubert
ja, die fahren achsweise aus, nivellieren tun die aber einzeln. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Womo Hersteller sagt oft mehr als tausend Worte. Es ist schon erstaunlich, wo und wie manche Kollegen*innen Probleme herbeireden, die eigentlich garkeine sind. Jeder halbwegs talentierte Kraftfahrer weiß, dass die Belastungen im Fahrbetrieb wesentlich größer sind, als bei einem Radwechsel, egal wie der ausgeführt wird. Ein Fahrzeug hebe ich übrigens niemals an/mit der Achse an, immer am Chassis oder Rahmen...nur mal am Rande erwähnt. Aber, bitte bedenken: An der Achse, Querlenker o.a. braucht man bei den meisten Fahrzeugen nur minimal für den Radwechsel anzuheben! Voraussetzung: Man weiß die richtigen Punkte, sprich technisches Wissen! ....genau das macht man(n) eben nicht! Rahmen oder Chassis...was ist daran so schwer? Wohl eher technisches Halbwissen, dass ist besonders gefährlich. Doppel Post
Lieber Michael, einen Sprinter hebt man am sichersten an der Achse an. Es sei denn es steht in der Bedienungsanleitung anders beschrieben. Das betrifft übrigens alle mit Heck Antrieb und vernünftiger Starrachse vorn. Nur da ist ein Anheben achseise möglich! Bei einem Ducato sieht das alles anders aus. Insbesondere das Blechprofil welches Achse genannt wird! Ein zentrales anheben achsweise ist nicht möglich, aber einzeln außen. Hier sind wir aber beim Sprinter ersteinmal, ob als Kasten oder TI /VI. In beiden Fällen ist ein anheben an der Achse Karosserie-schonender und auch sinniger! Es IST in der Bedienungsanleitung anders beschrieben! Es gibt verschiedene Aufnahmepunkte, aber nie die Achse selbst. Vielleicht mal nachlesen? Das ist bei allen Fahrzeugen mit Achsen gleich, unabhängig ob FIAT oder MB. Was ist das für ein „Problem“? Die Keile kannst man doch auch nicht immer genau symmetrisch unterlegen. Auf der Straße sind zum Teil wilde Schlaglöcher, wo ein Rad reinfällt,... Solange das Wohnmobil an stabilen Achsteilen oder Aufnahmepunkten angehoben wird, sollte eigentlich nichts passieren. Gruß Grandeur
Komisch, bei meinem ist das gar nicht anders möglich als unter der Achse und so steht es bei mir auch in der Anleitung! Hast du die Betriebsanleitung von hossi46 denn vorliegen? hnmobilforum.de] [/urlBitte schön, wo ist hier die Achse? Selten so einen Unsinn gelesen zum Kopfschütteln. Ein Ducato hat z. B vorne Einzelradaufhaengung und die Aufnahmepunkte sind am "Rahmen", hinten sollte man tunlichst nicht am Achsrohr ansetzen das vertragen die nicht. Wenn ein Fahrzeug geringe Verwindungen nicht verträgt gehört es auf den Schrott. Kurzfristige einseitige Anhebungen vertragen alle Fahrzeuge. Die Achse / Achskörper ist auf Bild 2 deutlich als Aufnahme Punkt angegeben und zwar außen! Die mitgelieferten Wagenheber sind in der Regel auch nur dafür ausgelegt. Für ein anheben an der Karosse sind die zu kurz... auch wenn da schöne Bildchen drin sind. Das sind Beispiele! Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was du uns mitteilen möchtest mit deinen Aussagen wenn es dem TE darum geht ob achsweise oder einzeln anheben
Siehst Du ein anderes Bild als ich? Bild 2 zeigt eindeutig die Blattfederaufnahme am Rahmen als Aufnahmepunkt für den Hydraulischen Heber! Und zwar innen!!
Die lassen sich übrigens unheimlich schwer lenken!! :lol: Grüße Dirk Ruedi1952 ...da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht! Ich hab den Scheiß mal gelernt und ein Fahrzeug hebt man nun mal nicht an den Achsen an. Immer an den vorgesehenen Punkten und die sind am Chassis oder Rahmen. Steht in jeder BA (habs jedenfalls noch nicht anders gesehen!) und insbesondere in den Werkstattanweisungen der Hersteller! Weiß aber jeder Lehrling nach 4 Wochen... Kann privat natürlich jeder machen, wie er will...ist sein Risiko! Soo, und jetzt Schluß hier...ich bin raus! Dann hättest du besser mal LKW Mechaniker gelernt. Dann würdest du den Unterschied kennen Moderation:Ein wenig freundlicher würde besser in die vorweihnachtliche Zeit passen. Vielen Dank. Ist ja schon gut, wir geben uns Mühe. :razz:
Der Weg ist 3-4cm und nicht mehr, vorausgesetzt du hebst unter die Achse wie ich das auch geschrieben habe. :D Gruß Gordan
Die vordere Starrachse hat eine Achsschenkellenkung. Im leichten Gelände ragte an einer Böschung auch mal ein Hinterrad meines Mobilchens einen halben Meter in die Luft ohne dass die Kabine vom Fahrerhaus abriß obwohl das der Schwachpunkt wäre. Danke Hans: hier noch etwas für die ungläubigen. Habe mir gerade mal die Mühe gemacht in das Werkstatthandbuch rein zu schauen. Allerdings kann ich dem Sprinter von TE nicht zuordnen. Einen 302 gibt es so nicht. Denke er meint den 312 aus 98 mit 122PS, da gab es aber viele. Da ich keine Fahrgestellnummer habe kann ich also die raus gesuchte Werkstattanweisung nicht dem Sprinter des TE zuordnen. Ich habe folgende raus gesucht: AA00.60-D-1000-01A Da heist es beim Sprinter vorn: Fahrzeug mit Grubenheber oder Rangierheber (015) an der Querbrücke des Vorderachsträgers anheben und zum Absichern Unterstellböcke (016) an der Wagenheberaufnahme am Längsträger unterstellen. Bild D00.60-0011-01 Hiermit wird das mittige Anheben vorn beschrieben. Und hinten: Fahrzeug mit Grubenheber oder Rangierheber (015) am Hinterachsmittelstück anheben und zum Absichern Unterstellböcke (016) an den Tragrohren der Hinterachse unterstellen. Bild D00.60-0010-01 Hiermit wird das Mittige Anheben hinten unter dem Achskörper beschrieben. Diese Beschreibung betriefft einen Sprinter mit 2 Starrachsen, also nicht zu verwechseln mit Einzelradaufhängung. Die Bebilderte Anleitung aus der Bedienungsanleitung die hier gezeigt wurde dient dem Fahrer geeignete Stellen zu finden wenn das Fahrzeug auf dem Boden steht um Reifen zu wechseln. Dieses schließt keine weiteren Möglichkeiten das Fahrzeug an zu heben aus es sei denn es ist direkt angesprochen. Das Anheben mit Grubenlift ect ist aber dann auch Werkstattarbeit... die haben da Ahnung von. Zur Frage noch mal vom TE: 1.Nein, es ist nicht mit Schäden zu rechnen 2. Man kann es achsweise oder einzeln machen, der Meister hatte Recht Gruß Nachtrag: Den Auszug aus der Werkstattanweisung betrifft: Anheben mit Grubenlift oder Werkstatt-Wagenheber TYP 900, 901, 902, 903, 904, 905, 906 TYP WD1XD141, WD1XD241, WD1XD341, WD1XD441, WD1XD541, WD1XD641, WD1XD741, WD2YD141, WD2YD241, WD2YD341, WD2YD441 Wer noch etwas über Anheben von LKW wissen möchte, einfach melden. So , Bilder hab ich auch noch zum Sprinter anheben aus dem Werkstatthandbuch ![]() ![]() Danke für die Beiträge. Teils konträr. Offenbar muss man sich keine Sorgen machen, außer der Wagenheber würde an nicht tragfähiger Stelle angesetzt, dies wäre jedoch wieder ein eigenes Thema bei: "was man alles nicht tun sollte" (Lach). Gruß hossi46 Hallo zusammen ! So , es hat ja jeder so seine Meinung kund getan . Ich für mich hebe mein Sprinter nie , außer bei einem Platten , einzeln an . An der Vorderachse hebt man ein ganzes Stück an , um den Reifen abziehen zu können . Mir ist es schon passiert das ich den Reifen auf der anderen Seite gleich mit wechseln konnte . Verwindung beachten !! Da ja jeder Wohnmobilfahrer so einen schönen langen Wagenheber zu Hause hat , kann man es ja machen !! Ich hebe mein Womi vorn am Längsholmen mit zwei Hydraulikwagenheber rechts und links an , sichere mit zwei Unterstellblöcke das Fahrzeug und dann kanns losgehen . Da kann man ganz beruhigt auch einmal mit einem schweren Hammer arbeiten. Da mein Sprinter ganz tief liegt , kommt man ja garnicht ans Hinterachsgehäuse . Ich gehe mit meinen Hydraulikwagenheber ganz nahe am Achsgehäuse unter die Hinterfeder . Hebe an , und sichere mit Unterstellböcke am Rahmen das Fahrzeug . Nun kann ich , wenn das Rad nicht durch den Radkasten geht , die Ache ganz leicht wieder ab lassen und so das Rad abziehen . Ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest und wir sehen uns ja bald wieder . Gruß : Emil Ich werf mal den Iveco Daily III ins Rennen :-) Falls mal jemand nach den Infos sucht... Hinten wird (laut BDA!) an der Achse angehoben (einzeln für jede Seite sind sogar Aufnahmen vorhanden, damit der Wagenheber nicht abrutscht). Vorn am Motor-Hilfsrahmen, auch dort sind Aufnahmen für den Wagenheber vorhanden. Und wenn ich nen Reifen wechseln muss, bekomme ich bestimmt keine Kopfschmerzen über die Verschränkung, da gibts ganz andere Prioritäten. Wenn man solche Ängste hat, empfehle ich, mit dem Womo bloss nie den ebenen Asphalt zu verlassen. Es könnte ja ein Kratzer drankommen oder im Schrank was umfallen. :D bis denn, Uwe |
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