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Servus Warum ein Hybridsystem? Was sind die Vorteile eines Hybridsystem? Ist es der Gedanke Geld zu sparen? Vorhandene Bleibatterie mit Li in der Leistung aufzuwerten? Ist es der Gedanke von Sicherheit? 2 Systeme zu haben und von einen auf das andere umzuschalten bei defekt ? Ist es besser für die Li-Batterie? Kann mir das wer einfach erklären, ohne zu sehr ins Detail zugehen. Hat das für mein Batteriesystem auch Vorteile? Ich habe die gelben von Lisun 400Ah Landstromladegerät ca. 60A Votronic Booster 90A Votronic Solar 750 Wp 24V Prevent Module mit 2 Regler von Votronic Wechselrichter 1700 von Votronic Bitte um Aufklärung Interessiert sicher auch andere Mitglieder Danke schon im voraus Hatten wir schon... Antwort war, keine technischen Vorteile, nur für den Basteltrieb. :virus: Weil hier im Forum Unsicherheit mit den Winston-Akkus verbreitet wurde! Ich hatte, vor 6,5 Jahren, nur einen 60 Ah LiFeYPO4 gelben Winston zu meinen Gel-Akkus bestellt, angeschlossen und getestet. Immer die Unsicherheit wegen UVP! Kein Aufbauakku aktiv und Solar, Lima oder Landstrom wollen laden weiter. Dann kamen weiter 4 LiFePo4 dazu. Und ich nutze kein Bleiakku mehr, aber erst seit 49 Tagen. UVP möchte ich heute auch nicht erleben, deshalb haben 2 Akkus keine UVP-Abschaltung! (5 LiFe(Y)PO4 parallel, in Summe 442 Ah.) Geht einer kaputt, dann habe ich immer noch Strom :D PS.: Und ich habe im Womo alles so gelassen wie es war, Lader, Lima usw. Nix LiFePo4 Spezial! Keine Trenndiode oder was auch immer.
Ich sehe da keine Vorteile, allerdings muss das jeder für sich entscheiden. Der eine schwärmt für VI Wohnmobile der andere .... usw.
Ich versuchs... Aber kurz vorab: Es ist sicherlich nicht für jeden ein Vorteil. Für manche vielleicht auch ein Nachteil. Aber es gibt auch die, für die es ein ziemlich eindeutiger Vorteil ist und zu denen zähle ich mich. Trotzdem... diese Frage kann nur jeder für sich und seine individuelle Situation beantworten. Es gibt hier, glaube ich, keine eindeutige Antwort, die "ja" oder "nein" lautet. Es ist sicher eine Frage des Platzangebotes im Fahrzeug, des Zustandes der PB/AGM/Gel, des Gewichtsangebotes im Fahrzeug, und einiges mehr (z.b. Laden bei sehr tiefen Minusgraden, bei denen auch eine LifeYPo4 nicht mehr laden würde). Bei mir hat Gewicht keine Rolle gespielt, die PB war noch neu und der Platz, den die PB einnimmt, würde ansonsten ungenutzt bleiben. Gleichzeitig habe ich im Fahrzeug keinen Platz für eine richtig große Lifepo. Insofern sprach bei mir Vieles für die Hybridlösung, weil ich so ca. 50AH mehr Speicher habe, ohne hierfür Platz im Camper bereitstellen zu müssen. Das muss aber nicht für jeden gelten. Zusätzlich sollte man natürlich auch ein bischen Spaß an der Bastelei haben. :)
Tatsächlich. Ein Vorteil. Interessante Frage. Wenn noch gutes Blei da ist und man die LiFePO beistellt, kann ich das nachvollziehen. Mal andersherum gefragt. Ich hab noch 2 7-Ah-Gelakkus rumstehen, die sich als parallele Notversorgung eignen würden. Der einzige Nutzen wäre, bei Abschaltung des Li-Blocks wegen UVP, OVP oder Temperatur eine Grundfunktionalität des Womos zu gewährleisten. Den Vorteil bei UVP sehe ich nicht so ganz, wenn der Li-Block deswegen bei 12 Volt abschaltet, ist die Bleibatterie auch schon fast leer... Vorausgesetzt, man behält seinen Batteriecomputer im Auge, sollte UVP also extrem unwahrscheinlich sein. Mit grossen Balancern ist OVP bei max 14,4 Volt Ladespannung bei den Winstons aber eigentlich auch kein Thema... und Temperatur... na ja, hab ich auch noch nie gelesen. Unter diesen Voraussetzungen macht es doch eigentlich keinen Sinn, die Gelakkus einzubauen, oder? bis denn, Uwe
Genau so ist es. Der kleine Gel würde nur Sinn machen, wenn du noch Geräte im Womo hast, die du neu konfigurieren mußt, bei Notabschaltung der Lithium. Das betrifft manchmal Solarregler, die Umschalten auf 24V, wenn die Anschlussreihenfolge nicht eingehalten wird. War bei mir auch der Fall. Hat zu einem Test der OVP Abschaltung geführt. :mrgreen: Gruß Franz Servus
Ist wie mit dem Reserverad, kann man erst hinterher beantworten, Sicherheitsgedanke, und was willst du mit 27Ah am laufen halten?
Ich glaube sogar, nicht 27AH, sondern 2 x 7 = 14 AH :wink: Aber auch die würden reichen, um z.b. die Konfiguration einer Zeitschaltuhr o.ä. beizubehalten (so sie denn keinen eigenen Akku eingebaut hätte)
Echt, gibts die noch? Bei meinem ists so, dass der auch automatisch 12/24V erkennt. Allerdings nur 1 x, anschließend kann er nur noch manuell umgestellt werden.
Absolut. In meinem Fall gehts sogar noch nen Schritt weiter, denn da der Bleiakku bereits vor dem Lifepo-Kauf unterflur verbaut war, hätte ich ihn vermutlich sogar weiter mitgeschleppt, auch ohne ihn anzuschließen. Denn es wäre genauso arbeitsintensiv gewesen, ihn auszubauen und die vorhandenen Bodendurchführungen zu schließen und zu versiegeln, wie ihn letztlich anzuschließen und die 50AH mitzunehmen. Und 50AH bei gesamt 155AH ist schon ein beträchtlicher Anteil, zumindest in der kalten Jahreszeit. Aber ich verstehe auch jeden, der nach Überlegungen zu seinem individuellen Anwendungsfall zum Schluss kommt, dass es für ihn unnötig oder gar kontraproduktiv ist, einen Hybriden zu erstellen/nutzen. Servus Bevor das Thema abdriftet. Hybridsystem ist der Spargedanke das ich eine vorhanden Batterie weiterverwende, und Freude am basteln habe Jetzt weis ich es warum es mich nicht interessiert hat, ich habe keine alte Batterie die ich weiter verwenden könnte, die Vorgänger ( BK) meiner Li sind fast in Rauch aufgegangen. Den Sicherheitsgedanken habe ich nicht. und wenn würde ich eine neue Li nehmen. Danke für eure Antworten, ich habe es verstanden :heiss:
Dem Quatsch mit der Notreserve bei UVP und OVP sollte man nachgehen. Die üblichen BMS für Lifepo4 schalten bei 10 bis 11 V UVP und bei 14,6 Volt OVP. Könnte man zwar höher stellen, aber würde es Sinn machen eine Lifepo4 bei vielleicht 20% Rest abzuschalten? Bei 10 bis 11 V ist jede Bleibatterien am Ende und du hast keine Ladung. Da bewegt sich nichts mehr. Über 14,6 Volt kannst du zwar die Bleibatterien noch ein wenig kochen, aber wozu? Du hast ja offensichtlich auch mit abgestelltem BMS genug Strom im Womo. Hallo zusammen, für mich würde das Hybrid-System auch Sinn machen. (wenig Strombedarf, kein Wechselrichter, 45A Ladebooster bereits verbaut) Lithium für den Normalbetrieb mit allen Vorteilen (schnellere Ladung, mehr Zyklen) und noch gute 95Ah AGM-Batterie, wenn ich noch zwei Tage länger stehen will. Warum entwickelt kein Campingausrüster/Elektronikanbieter ein System, welches genau die zwei Systeme zur Parallel-Nutzung ermöglicht. Zuerst Ladung Blei mit abgestimmtes Ladekennlinie, wenn voll Ladung, dann LiFePo Ladung im Anschluss mit hohen Strömen. Keine Ladung LiFePo, wenn unter 5 Grad. 80% Entladung LiFePo, dann Umschaltung auf Blei. Abschaltung bzw. Warnung bei Entladung >50%. Das Hymer-System ist für mich uninteressant, da es teurer als leistungsfähigere Winston-Zellen ist. Ist so ein System nicht elektronisch darstellbar? Das würde bestimmt bei vernünftigen Preis sehr gut zu verkaufen sein. Gruß Grandeur
Die Reihenfolge ergibt aber keinen Sinn. Sinnvollerweise läd man (normale temperaturen vorausgesetzt) zuerst die Lifepo und anschließend die PB oder zumindest gleichzeitig. Wenn Du zuerst die PB voll machst, fährst Du stundenlang herum und tankst kaum Energie nach. Deine Lifepo würde selten in den Genuss der Nachladung kommen. Daher erst die Lifepo oder beide zugleich füllen und die letzten paar Prozent der PB kann die Lifepo dann ganz alleine machen und hat dafür alle Zeit der Welt. Aber Du musst dafür nicht herum fahren, das macht der Lifepo auch im Stand.
Doch, ist es. Ich habe es ja (bis auf die Reihenfolge beim Laden, die ich so wie oben beschrieben gelöst habe) so gemacht. Bei SOC 20% der Lifepo schaltet der BC von Lifepo auf Blei. Keine Ladung unter x Grad macht das verbaute BMS auch. Die 50% Warnung / Abschaltung der PB überwache ich allerdings manuell, da der BC auf den Lifepo eingestellt ist. Da habe ich noch keine optimale und kostengünstige Lösung gefunden. --> Link
Hallo Lakritz, ich habe mir den Schaltplan schon angeschaut. Wenn ich das bei mir so anschließe, werden beide LiFePo4 und AGM vom Booster mit 14,8V geladen mit der AGM Ladekennlinie. Ich dachte an ein System AGM Anschluss, LiFePo4-Anschluss, Booster-Anschluss, Solar-Anschluss und evtl. Wechselrichter-Anschluss. Das System sollte Ladespannung, Ladestrom,... automatisch managen ohne manuelles Schalten, überwachsen, prüfen,... Ich mag im Urlaub nicht neben dem Wohnmobil sitzen und Batterien überwachen. Gruß Grandeur
Hallo Grandeur, ich weiß schon, was Du meinst. Ich antworte quasi aus der Position heraus, dass es das eben bisher meines Wissens nach nicht gibt.
Das alleine wäre noch kein Grund, auf den Hybriden zu verzichten, wenn genügend andere Gründe für ihn sprechen. Ich denke da z.b. an Gleichspannungswandler, die in eine der beiden Leitungen eingeschliffen als Pufferladegerät fungieren könnten? Oder die Verwendung von 2 Ladeboostern? Ich stelle das mal als Frage an die Experten in die Runde... Man sollte aber bedenken, dass irgendwann der Zusatzaufwand den Vorteil des Hybriden, so überhaupt vorhanden, auffrisst.
Theoretisch könnte man doch den Booster auch auf Blei mit 14,4V einstellen :?: Würde das hilfreich sein? Die AGM wäre ja ohnehin nur die "Reserve" . Helmut Servus Wenn ich mir das so durchlese klingt das nach sparen egal was es kostet. Was macht ihr wenn eure Blei dann hinüber ist? Rüstet ihr dann in Blei nach oder baut ihr euch dann Li mit Y ein? :gruebel: Aber okay es geht nicht um das Sparen sondern um das basteln, hab es vergessen.
Richtig. :D Und es geht um labern. :lol: zum Thema steht nicht viel hier...
Sag ich ja...
Das ist dann eben nach dem Motto "Praxis trifft Theorie", was aber die grundlegenden theoretischen Überlegungen nicht selber beeinflusst, sondern maximal deren praktische Umsetzung. Nicht alles, was theoretisch machbar ist, ist praktisch sinnvoll. Trotzdem darf und sollte man Dinge theoretisch durchspielen, wenn man interessiert ist und/oder lernen möchte. Wo und an welcher Stelle die Umsetzung in die Praxis dann sinnbefreit ist, muss wieder jeder anhand seiner individuellen Situation überprüfen.
DU bist der Hybrid-Pionier hier im Forum! :dankeschoen: :klatschen: :respekt:
Dann stelle ich mir die Frage, ob Winston + Boosterumbau auf Lithium + EBL-Umbau auf Lithium überhaupt Sinn machen oder einfach wieder ne AGM reinstellen für die nächsten Jahre und Landstrom genießen. Alles lassen und ne Liontron reinstellen funktioniert lt. Liontron Marketing, aber reell klappt wohl auch das Laden unter 0 Grad noch nicht wirklich mit Hilfe der Heizmatten. Mit dem Hybrid-System könnte bestimmt die Standfestigkeit der AGM deutlich erhöht werden. Den China LiFePo von Ali traue ich nicht. Wer garantiert mit, dass nicht Ausschussware nach D entsorgt wird? Garantie gibt es nur theoretisch. Habe gerade Theater mit einem Anbieter. Teil nach 3 Monaten defekt. Zuerst will der Verkäufer Videos, dann will er es vom Ing. prüfen lassen, dann hat Ing. Wochenlang keine Zeit, Antworten kommen immer nur um Wochen Zeitverzögert. Jetzt soll ich das Teil auf meine Kosten nach China schicken, was sich bei dem Warenwert überhaupt nicht lohnt,... bei den LiFePos dürfte es ähnlich ablaufen, wenn die Zellen nicht in Ordnung sind. Gruß Grandeur Servus Garantie ist immer so gut wie der Händler will, klagen und so ist auch nicht lustig, egal ob der Teil 50€ oder 50 t€ kostet. So wie es dir passierte ist halt echt schei.. Lisunenergy haben ein gutes Service, kann ich empfehlen. :mrgreen: Hier mal meine Überlegungen, weshalb ich mir ein Hybridsystem gebaut habe: Nach 5 Monaten Nutzung meines neuen Wohnmobils mit einer Varta LFD 90 war klar, daß die Batteriekapazität nicht ausreicht. Mein Tagesbedarf lag zwischen 30 und 50 Ah, die zwar von 360 W Solar bei Sonnenschein locker hereingekommen sind, jedoch bei schlechtem Wetter kein Stehen über mehrere Tage autark ermöglichten. Mein Wunsch war auch bei schlechtem Wetter und im Winter 3 Tage autark stehen zu können. Die einzige Einbaumöglichkeit, die aktzeptabel war, war unter dem Beifahrersitz. 2x Blei wären nicht ausreichend, 1x LiFePo4 Liontron Untersitz 150 Ah wäre zu knapp gewesen 1x LiFePo4 Liontron Untersitz 200 Ah wäre ausreichend. --> 1996,37€ 1x LiFePo4 Liontron 100 Ah LX Smart BMS + alte 90 Ah Blei wäre auch ausreichend. --> 964,07 Damit ca. 1000 € gespart, und dabei folgende Vorteile erreicht: Durch ihre leicht höhere Spannungslage wird primär die Lithiumbatterie genutzt, während die Bleibatterie voll geladen auf ihren Einsatz wartet. - Lithium stört es nicht, wenn sie zwischen 20 % und 80 % Zyklisch genutzt werden, im Gegensatz zu Bleibatterien die sich bei 100 % Ladung am wohlsten fühlen (Sulfatierung). --> Haltbarkeit der Blei wird dadurch verlängert. - Lithium nimmt den Ladestrom besser auf wie Blei. --> bessere Solarausbeute - Lithium hat eine deutlich bessere Zyklenfestigkeit. --> Die Lebensdauer der Blei wird erhöht, da sie nur in Grenzsituationen zum Einsatz kommt. - Blei im Winter besser ladefähig, bis die Lithium eine Temperatur über 0°C erreicht hat. --> 0°C Problem gelöst - durch zwei Unabhängige Batterien die Ausfallsicherheit erhöht - deutliche Kosteneinsparungen gegenüber einer reinen Lithiumlösung. Umsetzung des ganzen: Die Lithiumbatterie wurde mit eigener Sicherung einfach stumpf parallel zur Bleibatterie angeschlossen. Um die Ausfallsicherheit zu erhöhen, wurde in die Masseleitungen der beiden je ein Natoknochen (15,55€) eingebaut. Es erfolgten keine weiteren Änderungen der Aufbauelektrik. Rückblick nach 6 Monaten Nutzung: Im Sommer ausreichende Batteriekapazität auch bei längeren Schlechtwetterperioden. --> kein Landstrom erforderlich Im Spätherbst war das System nach 3 Tagen bei Dauerheizung und normaler Fernseh und Lichtnutzung am unteren Ende angekommen. Ab ca. 20% Restladung der Lithium steuert die Bleibatterie langsam zu, die Spannung des Systems liegt dann bei ca. 12,8 V, bisher musste ich das Gesamtsystem nie unter 12,0 V bringen. Damit ist für mich das Hybridsysten in der Kosten-Nutzenrechnung die beste Lösung. --> Einsparung von ca 1000 € Langzeiterfahrung, wie lange unter diesen Vorraussetzungen die Bleibatterie hält habe ich natürlich noch nicht. Gruß Joachim
Danke sehr gut geschrieben, Daumen hoch
So einfach hatte ich auch vor 6,% Jahren begonnen :) Ich habe nur einen Masseschalter verwendet. Danke an Dich Joachim, denn Werte aus der Praxis sind wirklich wichtig, wenn es um individuelle Lösungen geht, von mir ein + an Dich! :top:
Danke Joachim, ich hätte nicht geglaubt, dass es auch so einfach gehen kann und wünsche Dir, dass alles langfristig weiterhin zufriedenstellend funktioniert. Fürs Mutmachen auch von mir ein + :daumen2: Betreibst Du die Batterien gleichzeitig (also parallel) oder schaltest Du über die beiden Natoknochen jeweils eine Batterie weg? Helmut
Eigentlich betreibe ich beide Batterien parallel,sie sollen ja beide von Solar und Lichtmaschine geladen werden. Während des Testens habe ich mit den Natoknochen etwas herumexperimentiert, um das Verhalten der beiden Batterien zu beobachten, bzw. die Lithiun tagsüber nicht zu laden, um zu sehen, wann die Blei anfängt mitzuspielen. Ich denke, ich werde im Winter, wenn das Fahrzeug nicht geheizt ist, die Lithium vom Netz nehmen, und erst wieder zuschalten, wenn sie auf Temperatur ist. Gruß Joachim
Hervorragend, danke! Helmut
Man kombiniert die Vorteile der Bleibatterie (billiger bei viel Kapazität, auf vorhandene Umgebung abgestimmt, hoher Strom bei sehr tiefer Temperatur) mit denen der Lithiumbatterie (hohe Zyklenzahl, niedriger Innenwiderstand, Spannungsniveau oberhalb Blei). Den preislichen Vorteil kann das natürlich nur ausspielen, wenn die Lithiumbatterie viel kleiner ist als die Bleibatterie, und die typische Entladungstiefe gering ist. Das wird bei der Wohnraumbatterie kaum der Fall sein, bei der Starterbatterie aber schon. Und da liegt m.E. auch die wirkliche Stärke der Hybridsysteme, da man ja softwareseitig bei modernen Fahrzeugen nichts ändern muss: da Blei komplett rauszuschmeissen scheitert derzeit noch an meinen Hemmungen. Gruss Manfred
In einem anderen Forum gibt es derzeit ein Bauprojekt mit 280 Ah LiFePo4 für 500,-- €. Googeln bei alibaba nach 3,2 v 280Ah Zelle Lifepo4 12v 280Ah Akku Pack In Blei sind das 500 Ah? Deine Glaubenssätze sind veraltet. :wink:
Diese Hemmung hatte ich auch und nach 6,5 Jahre immer noch nicht ganz überwunden. Auf eine BC kann und will ich mich nicht verlassen. Im JBD.BMS ist auch eine Kapazitätsanzeige und ich hoffe sie ist genau. Heute ist erst der 59 Nutzungstag vom neuen 240 Ah Akku mit diesem BMS. Der Winter wird es zeigen, ob es auch ohne Blei geht.
Zur Klarstellung, weil ich mich selektiv zitiert fühle: es handelt sich um die Starterbatterie eines Euro-6-Pkw mit Start-Stopp und starker Ladung im Schubbetrieb. Einen Eindruck (aber keinen guten) der Programmierfähigkeiten des unsympathischen Herstellers bekommt man beim Online-Konfigurator. Da liebäugel ich mit einer Hybrid-Lösung in der Art des Linano-Boosters. Im Aufbaubereich hat die Verwendung von Blei keinen technischen Vorteil, das gilt auch für Hybrid-Systeme. Allerdings kommt der Preisvorteil von Blei häufig schon dadurch zustande, dass die Bleibatterie irgendwie sowieso schon da ist. Und im Hybrid müsste eine Gel-Batterie auch dann recht lange halten, wenn man ihre Kapazität nahezu vollständig nutzt - weil das ja nur selten der Fall ist, und sie somit nicht viele Zyklen aushalten muss. Und damit wird das ganze wieder zur Frage der geplanten Nutzung, und was sich dazu alles passend in der Scheune anfindet. (Wer in der Mietwohnung lebt, aber viele Freunde hat: es muss nicht die eigene Scheune sein.) Gruss Manfred
Genau so ist es. Dort spielt der Hybrid seine Stärke aus. Für jeden Ganzjahresfahrer ein Thema. Aber Gut und Fair geschrieben. Franz
Das kannst du mit jeder Batterie machen, egal ob mit oder ohne Hybrid. :idea:
Mehr muss man nicht sagen. :wink: |
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