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Hallo Leute, auf der Suche nach einem „neuen“ Womo bin ich auf einen Bavaria I69 aufmerksam geworden. Leider kann mir Knaus anhand der Fahrgestellnummer keine Historie mehr dazu liefern(Neupreis...) auch finde ich sonst keine Infos über das Fahrzeug anbei mal der Link zu dem Womo --> Link vielleicht kann mir wer was dazu sagen wie das Womo von der Qualität und vom Preis einzuschätzen ist. Danke Hallo, Bavaria war ursprünglich mal mit Frankia verbandelt und anschließend mit Pilote. Knaus kommt bei mir in der Firmengeschichte nicht vor. Ich werd mal schaun ob ich Email Kontakt zu Pilote herstellen kann Bavaria Camp hat nur Kastenwagen gebaut. Die wurden von Knaus übernommen und danach geschlossen. Die Firma Bavaria, die Integrierte gebaut hat, ist eine andere Unternehmung nach meiner Kenntnis. Genauso wichtig wie die Qualität des Fahrzeugs ist die Seriosität des Händlers. Mach dir mal ein Bild aus allen Bewertungen auf der Seite des Autoportals und dann über seine Adresse bei guglmäp. Gruß Günter Ist dir da was merkwürdiges aufgefallen oder soll es nur ein allgemeiner Tip sein? Die Adresse scheint es ja zu geben und natürlich würde ich mir ein Bild Vor Ort machen, was aber aktuell nicht geht.
ja nur Pilote kann Dir da helfen. Bavaria ist einfach nur eine Untermarke von Pilote. Ich vermute mal dass ein Bavaria-Womo in Sachen Aufbautechnik in weiten Teilen baugleich mit Pilote ist. Soweit ich weiß wurden/werden Bavaria-Womos auch gar nicht in D vermarktet sondern man müsste eines bei einem z.B. französischen Händler kaufen. In Frankreich ist das eine nicht selten anzutreffende Marke (ich schätze mal halb so häufig wie Pilote-Womos). In D praktisch unbekannt (trotz des geläufigen Namens). Gruß Stefan Der Händler hat mir per Sprachnachricht zukommen lassen, dass das Fahrzeug aus Belgien stammt und er meint, dass er einen neuen TÜV machen lässt und ich dann das Fahrzeug anmelden könne und dann einen deutschen Brief bekomme. Kennt sich zufällig wer aus mit Importfahrzeuge? Genau so geht es. Der deutsche TÜV wird auf Einzelabnahme bestehen. Kann nervig sein, ist aber das Problem des Händlers. Ich habe mal ein Womo aus den Niederlanden importiert, frischer holländischer TÜV hat die nicht interessiert. G.G. Danke für die Info, dann ist es also total unkompliziert und der gleiche Ablauf wie wenn es ein dt.Fahrzeug wäre sobald der TÜV seine Plakette erteilt hat, richtig? Es kann bei der Zulassungsstelle länger dauern wenn die zuständige Person sowas nicht kennt. Irgendwie klappt das auch bei denen. G.G. Wir haben unser aktuelles Womo auch aus Belgien importiert, (allerdings selbst gemacht), dass ist an sich kein Problem. Wichtig: Du benötigst das COC-Papier, dann kann man eine normale HU/AU machen, zum Straßenverkehrsamt gehen und das ganze zulassen. Wenn das COC nicht vorhanden ist kann man es beim Hersteller gegen Geld bekommen. Einer Einzelabnahme würde ich bei einem Fahrzeug mit Motor aus dem Weg gehen wollen, bei einem Wohnwagen ist wiederum das kein Probelm, aber wenn dir der Händler das Fahrzeug wirklich zulassungsfertig übergibt- sein Problem, nicht deins. Lass es dir im Vertrag bestätigen! Was mich eher stutzig macht sind hier die 3,5t bei der Länge und Ausstattung. Das glaube ich erst, wenn ich auf eine Waage gefahren bin. Schaue nach, ob die belgischen Papiere noch vorhanden sind. An sich müssen die jedes Jahr mit ihrem "TÜV" auch auf die Waage. (Aber auch hier kann es zu Mogeleien kommen.) Mich hat es bei einem Eura vor einem Kauf bewahrt, da stand nämlich gewogen 3450kg drin- Zuladung 50kg. (im COC standen etwas über 3000) Wäre also interessant. Interessant ist auch der KM-Nachweis, der muss bei belgischen Fahrzeugen immer dabei sein. Fehlt der würde es mich sofort stutzig machen. Danke für deinen Tip! Lt.Händler wiegt das Fahrzeug 3085kg. Keine Ahnung ob dann noch die Zusatzausstattung wie Dachklima...hinzukommt. Danke für den Hinweis mit den Kilometern aber wo muss das festgehalten sein und Betrifft das dann nur den letzten abgelesenen Kilometerstand seit der Abmeldung in Belgien? Ok, teilen wir das mal auf. Papiere in Belgien: Car-Pass. Ohne darf an Privatleute nicht verkauft werden. Wie das mit Betrieben ist weiß ich nicht. Bei unserem Camper kann man hier schön nachvollziehen, in welchem Jahr wie viele KM gefahren wurden. (Und auch, warum verkauft wurde- nach 10tkm in den ersten Jahren waren es am Ende immer so 1500-2000, dafür muss man kein Womo unterhalten, da kann man besser mieten, in Belgien müssen die da jährlich hin) Identifikatieverslag. Kann, wenn man Glück hat, irgendwo rum liegen. Da steht auch was zu den Gewichten. Bei den privaten Womos lag es meist zwischen den Papieren, bei den Gewerblichen Verkäufern war es komischerweise oft nicht da. Die wussten warum. Wenn da Nutzlast 200kg bei einem 4 Personenmobil steht, kommt man wohl eher auf den Gedanken, dass passt nicht. Vorsicht: An sich müssen alle Versorgungsstoffe (Gas,Wasser,Diesel) bei der Wägung mit 90% gefüllt sein- das wird aber nicht überprüft, es steht sinngemäß drauf: Der Eigner hat versichert, dass alles voll ist. Da kann man schön schummeln (ohne Gasflasche, mit leerem Wassertank und 10l Diesel wiegen bringt bis zu 200kg, die fehlen dir dann später) Hat bei uns so leidlich gepasst, standen 2900kg drin, Ladevermögen mit 75kg Fahrer 525kg. Mit mir auf der Waage waren dann bei 2 Gasflaschen, 50l Wasser, vollem Dieseltank, leer so ca. 3050kg angezeigt. 450kg reichen für uns so gerade eben, irgendwo sind aber wohl 50kg dazu gekommen. Das wäre unser voller Wassertank. Also nicht alles glauben, wenns da drin steht, es ist ein erster Indikator. Keuringsbewijs: Sowas wie unser TÜV. Nice to have, hilft aber in Deutschland null. Gewichtsproblematik: Sind die 3085kg gewogen, stehen die in den Papieren, oder im Prospekt? Da gibt es hier tausend Threads zu, ich behaupte aber, dass das bei der Kiste fast nicht klappen wird. Ich schaffe es mit unserem Alkoven zu fünft mit Rechnen, Aufpassen und Wiegen so gerade, aber nicht jeder hat die freundliche TÜV-Station vor der Haustüre, außerdem gehöre ich zu den komischen Menschen, die z.B. Fernseher im Urlaub für über halten. Wenn die Angabe ohne Sonderzubehör ist, käme hier dazu:
Hab dir kurz ne PN geschickt Früher waren die Bavaria-Modell (nicht Bavaria-Camp) abgewandelte Frankia´s, die innerhalb der Pilote - Gruppe vorwiedend in Frankreich und über Importeure auch in Deutschland angeboten wurden. Dementsprechend wenig Verbreitung bei uns. Ob da heute dann eher abgwandelte Pilote Modelle, kann ich nicht sagen. Schau mal unter bavaria.com nach, daß ist deren Webseite. Grüße, Ralf unter bavaria.com lande ich auf einer holländischen Bierseite :-D Nur mal so meine Meinung, gepflegt sieht für mich anders aus. Ist aber persönliches Empfinden. Den wirklichen Eindruck kann man nur vor Ort gewinnen. Ein Mobil aus Belgien, welches durch einen Autohändler in Nürnberg verkauft wird...? die Stoßfänger vorne und hinten sind neu, oder neu lackiert. Parkrempler oder mehr? Die Frontmaske ist schon ziemlich vergilbt. Daß die Seitentür eine andere Farbe hat, ist zu vernachlässigen, ist oft ein Zukaufteil und die Platten sind dann aus einer anderen Produktionscharge. Aber die Zuladung von 350kg mit vier Personen ist knapp. Und wenn die Kinder größer werden? Und unterschätzt nicht das Gewicht des ganzen Geraffels, was man so mitnehmen und einräumen will. Vorräte, Getränke, Campingmöbel, Grill, Fahrräder, Klamotten... da kommt ganz schön was zusammen. Auflastung ja, wenn die Führerscheine passen, aber dann ist das Chassis wirklich an der Grenze. Sicherheitsreserven...? Und was die Staumöglichkeiten im Innenraum angeht, da ist nur ein schmaler Kleiderschrank, in dem unten wahrscheinlich noch die Heizung sitzt. Und die Hängeschränke obenrum sind schon spärlich gesät... Aber das ist nur meine Meinung nach 22 Jahren Womo und dem nun sechsten Wohnmobil. Grüße, Ralf Danke für deine Meinung und Einschätzung. Ich bin für sämtliche Meinungen dankbar! Vielleicht noch ein Nachtrag. Ein gepflegtes Mobil aus privater Ersthand kann auch mit 10 Jahren noch attraktiv sein, wenn der Eindruck und die Chemie zum Verkäufer passt. Eine Garantie bedeutet auch nicht immer, daß man alles ersetzt bekommt. Die typischen Gebrauchtwagen-Garantien haben so viele Einschränkungen, daß es kaum Wert ist, diese abzuschließen (ausser bei einem kapitalen Motorschaden). Die Gewährleistung des Händlers ist auch nicht immer Gold, nach 6 Monaten gibt es die sog. "Beweislastumkehr", d. h. der Käufer muß beweisen, daß der Mangel schon bei Verkauf bestanden hat. Von den sechs Mobilen, die ich in 22 Jahen nun besessen habe oder besitze, hatte ich die meisten Probleme mit einem neuen. Beim ersten habe ich die berühmten Anfängerfehler gemacht und der Händler hat sich auch nichts von den verfaulten Rahmenleisten angenommen. Und da gab es noch nicht diese tollen Foren, um sich vorab zu informieren. Und wenn der Händler nicht direkt im Ort ist, wird hede Gewährleistungsarbeit lästig, Auto hinbringen, Auto abholen....die Diskussionen oder Druck mit Anwalt... Lieber ein bisschen länger suchen und auch mal auf das Bauchgefühl hören. Zur Zeit ist der Markt leider überhitzt und es werden Phantasiepreise aufgerufen und leider auch bezahlt. Wenn man schon so viel Geld hinblättert, dann sollte man einen Blick mehr riskieren und Geduld walten lassen. Viel Erfolg. Grüße, Ralf
Ich hab jetzt immer gedacht diese Gelb/Beige Farbe an der Front gehört so :eek: Da mich so was immer etwas nervt: Es gibt einige Händler, die in Belgien Fahrzeuge in größeren Massen aufkaufen und in Deutschland wieder verkaufen, mit Wohnwagen aus Holland das gleiche. Meine Erfahrung: Wenn die Dinger ein COC haben, ist es auch für Privatpersonen dank EU ein leichtes, die zu importieren. Bei Kauf von Privat würde ich immer versuchen auszuhandeln, dass man das Womo beim TÜV hinter der Grenze übernimmt, das ist am einfachsten. Frische HU und AU, dann kriegt man ein Kurzzeitkennzeichen und kann nach Hause. Oder wie bei mir, beim Händler stehen lassen, der macht noch die Gasprüfung und zwei Kleinigkeiten, die ich haben wollte, man düst nach Hause, lässt es zu, düst zurück, Schilder dran, fertig. Geht natürlich nur, wenn man so im Umkreis von 2-3h Fahrt um die Grenze wohnt. Was beim Kauf in BeNeLux nicht funktioniert: Bargeld. Die nehmen das Thema Geldwäsche wesentlich ernster als wir hier in Deutschland. Ich habe mal einen VW in Luxemburg gekauft, da die Paketpolitik bei VW Deutschland mist war. Nachdem alles klar war, der Vertrag unterschrieben, habe ich dann noch gefragt, ob ich das Geld in bar bei der Abholung mitbringen soll. Lauter Schrei auf der anderen Seite... :razz: Die würden echt Probleme bekommen. |
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