Na ja, ganz so auf die leichte Schulter würde ich den Fiat abgasskandal nicht nehmen. Wenn die betroffenen Motoren die Grenzwerte nachweislich nicht einhalten, ist halt die Betriebserlaubnis nicht mehr gültig. Dann gilt es die Motoren entsprechend nachzurüsten. Das hat schon bei VW nur so schlecht funktioniert, dass für Fiat nichts gutes zu befürchten ist.
Die VW Motoren unterliegen teilweise plötzlichem Ausfall während der Fahrt, ruckelnde Fahrweise und nachfolgend Schäden an diversen Teilen. Daher haben viele VW Fahrer diese Nachrüstung abgelehnt und auf Rücknahme der Fahrzeuge geklagt. In sehr vielen Fällen wurde dies von den Gerichten als Betrug eingestuft und VW musste die Autos gegen nutzungsentschädigung zurück nehmen. Für die Kläger war das eine lukrative Sache.
Nun möchten die meisten
Womo Fahrer ihr geliebtes Fahrzeug ja gar nicht zurück geben, sondern einfach weiter nutzen wie bisher. Das wird wohl, wenn auch nicht kurzfristig, aber unterbunden werden. Ist der abgasbetrug erst einmal in der Öffentlichkeit, kann auch die autolobby dies nicht mehr unter den Tisch kehren. Die Frage ist daher, was kommt da auf die betroffenen Besitzer zu?
Im Moment kann man dies nicht seriös beurteilen, denn das Ganze befindet sich noch im Anfangsstadium.
Ich persönlich würde aber kein betroffenes Fahrzeug mehr kaufen, nach den Erfahrungen im VW Dieselskandal muss ich das nicht noch einmal haben.
Gruß Birgit