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Hallo zusammen, unser Carado V337 2020 wird in kürze eine Büttner Power Line 260 mit MPP Laderegler sowie einen 1500 WR erhalten. Es ist außerdem ein Schaudt EBL 31 verbaut. Aktuell ist noch eine 90AH AGM Batterie verbaut, welche ich selbst durch eine LIONTRON 12.8V 150Ah Lithium LiFePO4 Wohnmobil-Untersitz austauschen möchte. Da ich keine zwei linken Hände habe traue ich mir den reinen Austausch der AGM Batterie durch die LiFePo4 durchaus zu. Allerdings ist mir noch nicht klar ob ich beim Einbau noch etwas beachten muss oder ob ich lediglich die Batterien austauschen und den Solar Laderegler auf LiFePo4 stellen muss? Der EBL kann nur auf GEL oder AGM gestellt werden. Das hier nicht die ideale Spannung anliegt ist glaub ich klar, aber ist dies für die LiFePo schädlich? Sowie ich das verstehe wird sie nur nicht ganz voll, aber das ist bei einer Lithium Batterie ja grundsätzlich eh besser. Wobei wahrscheinlich eh nicht relevant, da der Rest bzw. ein Großteil wahrscheinlich eh durch Solar kommt. Kann das einfach "kombiniert" werden? Also Solar Regler auf LiFePo4 und EBL31 weiter auf AGM eingestellt? Muss ich weiteres beachten? Dass ich ggf. später noch einen Ladebooster oder etwas wie ein Büttner BCB 25/20 verbauen kann ist denke ich klar, aber das möchte ich erst machen wenn ich Erfahrung gesammelt habe und merke, dass es tatsächlich nötig ist. Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe! Grüße Michael Die Suche im Forum würde da schon viele Antworten ausspucken ;-) EBL bei LiFe NICHT auf AGM, da ist die Spannung zu hoch, sondern auf Blei-Gel Solarregler auf LiFe 14,4V oder 14,2 V Bei Booster: Das D+ Signal auf einen Schalter legen, damit kann man den Booster wegschalten. Im Sommer reicht Dein Solar lang aus, da brauchst Du den Booster nur im Ausnahmefall. Landstrom - wirst Du nicht mehr brauchen, außer Winterlager für Erhaltungsladung /Starterbatterie, für die neue LiFe Batterie - Baue Dir einen Natoknochen ein, damit kannst Du im Winterlager den LiFe vom Bordnetz trennen, der überwintert gerne im eigenen Saft so bei 80% Hoffe geholfen zu haben ;-) Gruß Hallo, ich nehme an Du hast an der Serienverkabelung des Fahrzeugs aus 2020 nichts verändert, deshalb: - Natoknochen/externer manueller Batterietrennschalter ist nicht notwendig das EBL31 hat einen Trennschalter der die Batterie komplett stillegt; - Die AGM-Einstellung beim EBL31 ist eigentlich eine AGM2-Einstellung mit 14,6-14,8V Ladespannung und entsprechender Ausgleichsphase, diese ist für LiFePO4 wenig bis gar nicht geeignet, besser ist es die GEL-Einstellung zu wählen (hier ist die Ausgleichsphase zwar 12h aber bei 14.3V - weniger schädlich und mehr als genug Zeit damit die Balancer Ihren Dienst verrichten); - Eine D+ Unterbrechung wenn Du irgendwann mal einen Booster/B2B-Lader verbaust ist nicht notwendig, wenn das Gerät eine LiFePO4-Einstellung hat; Worauf Du ein Auge haben solltest ist bei der Serienverkabelung über EBL, dass der Ladstrom bei "fast leerer" LiFePO4-Batterie nicht länger als ein paar Sekunden über 50A geht, das wäre für das EBL31 schädlich! (und würde die Sicherung durchbrennen) Meine Meinung dazu! Ich wäre mit der Gel-Einstellung vorsichtig. Besser wäre zu wissen, wie hoch die maximale Ladespannung bei der AGM-Einstellung ist. Bei 14,4 Volt würde ich die wählen, wenn sie höher ist, hast Du die Wahl zwischen Pest und Cholera... Die Gel-Einstellung wird eine endlos lange Float-Phase auf voller Ladeschlussspannung haben, was die LiFePOs auf Dauer gar nicht mögen. Ist die AGM-Ladeschlussspannung zu hoch, hat die Batterie keine Zeit zum Balancieren, weil sie viel zu schnell in OVP geht. Beides nicht so toll. Am besten wäre AGM mit 14,4 Volt Ladeschlussspannung. Worauf Du noch achten musst, ist, wie hoch der Ladestrom von der Lichtmaschine ist, wenn der Akku halb leer ist. Da sollten nicht mehr Ampere fliessen, als der EBL ab kann. Ist aber je nach EBL unterschiedlich, manche können 30 A, manche 50. Beachtet man das nicht, kann dir das Trennrelais im EBL abfackeln. Ist der Strom bei LiMa-Ladung grenzwertig hoch, empfiehlt sich ein Ladebooster zur Begrenzung des Ladestromes oder - wenn man weiss, was man tut - ein Extra-Kabel von der Starter- zur Aufbaubatterie mit höherem Querschnitt, also am EBL vorbei. bis denn, Uwe
Eine Frage dazu (bei Standardverkabelung wenn kein Booster verbaut ist): Wenn umgekehrt die Starterbatterie fast leer ist, ist da mit zu hohen Rückströmen :?: :?: :?: von der vollen Li-Batterie zur leeren Starterbatterie zu rechnen :?: Manche behaupten das und empfehlen unbedingt den Einbau einer Idealdiode oder eines Boosters. Sonst würde das Trennrelais Schaden nehmen können. Ich möchte nach Möglichkeit beides nicht einbauen. Kann es überhaupt zu hohe Rückströme geben (> 50A), wenn doch die LIMA-Spannung anliegt? Fragend Helmut Hallo,
Das habe ich bereits geschrieben ... 14,7V (genau), ich habe selbst ein EBL31 verbaut!
Die Stromaufnahmemöglichkeit bei einen Spannungshub auf 13,4V (Leerlaufspannung der LiFePO4) ist nicht ausreichend einen so hohen Strom in die Bleibatterie zu "treiben", ausgenommen bei einen Defekt (Batterieschluß), bei dieser Spannung treibt die Lima ja bereits 110-150A in Richtung Batterie (erst dann wird D+ im EBL aktiviert und das Trennrelais schließt). Dies stellt also kein realistisches Risikopotential dar! Das Thema Idealdiode macht nur Sinn bei einer direkten Kopplung (ohne Trennrelais) um den Starterstromimpuls zu vermeiden (so ist dies ja bei mir der Fall)! --> Link Meine Meinung dazu! Nachtrag:
Bevor man so etwas durchführt, muß man sich die Folgen "simulieren", so wie ich es im o.g. Thread getan habe, Stichworte dazu: -hybride Batteriebestückung (Blei/LiFePO4) -Starterstromimpuls -Ist man im Winter unterwegs/Temperaturkompensation der Lima ... Am einfachsten ist es hier wohl eine LiFePO4-fähigen B2B-Lader einzubauen! Wenn umgekehrt die Starterbatterie fast leer ist, ist da mit zu hohen Rückströmen zu rechnen?
Endlich eine differenzierte Einschätzung, ich danke Dir. Helmut
Bist Du da sicher? Bei meinem EBL 30 sind auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter noch Verbraucher aktiv, wie Treppenstufe etc. ...und was ist, wenn Landstrom gesteckt ist, dann kriegt die Batterie 5 Monate Erhaltungsladung über ein Gelprogramm, die sie gar nicht braucht. Ich würde immer einen Trennschalter (Natoknochen) einbauen, dann trennt man sie im Winterlager und alles ist gut.
Und auch dann gilt: Warum, eine durch Solar schon volle Batterie mit einem Booster stundenlang weiterzuladen, obwohl sie voll ist und das nicht braucht. Für mich ist das Quatsch und der "Gesundheit" der Batterie nicht unbedingt zuträglich. Aber kann ja jeder machen wie er möchte :-) Gruß Hallo,
Kurz - Ja! Treppe ist ausgeschaltet! LiFePO4-Kennlinie heißt ja, wenn voll dann voll und Spannung zurückgeregelt (verschieden schnell je nach Programm). An bigben24: Wozu hast Du ein TSA/FBR? Das hat einen Ausschalter und einen Einschalter - Jede zusätzliche Trennstelle ist eine potentielle Fehlerquelle und hat einen Übergangswiderstand! Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen Antworten. Nach dem 1. Post war ich eigentlich sehr optimistisch, dass ich das "einfach so" wie geplant machen kann. Nach den weiteren Antworten eher wieder etwas unsicherer... Ich versuche mal zusammenzufassen: Grundsätzlich kann ich einfach austauschen, ja. "Probleme" evtl. zu erwarten wenn Batterie sehr leer ist. Bzw. EBL überlastet werden kann und die Einstellungen AGM oder Blei natürlich beide nicht ideal sind. Würde ich einfach noch einen Ladebooster ergänzen wäre ich aber auf der sicheren Seite, richtig? Grüße Michael Hallo, wie oben bereits geschrieben: -einzig mögliche Einstellung am EBL31 ist für Dich "GEL"! -B2B-Lader/Booster mit LiFePO4-Einstellung zwischen Starter-und Aufbaubatterie "einschleifen"; -> Sorglospaket. Für die Stillegung im Winter, Trennschalter ausschalten am EBL. Die Starterbatterie benötigt sowieso nach ca. 2Monaten einen "Refresh". Über den Eigenverbrauch des BMS der Li-Batterie kann ich natürlich nichts sagen, das hängt vom gewählten Produkt ab! Alles andere erfordert ein wenig mehr Kenntnis der vorhandenen Umgebung im Fahrzeug und der Eigenschaften der LiFePO4-Batterie - unter Umständen kann auf einen B2B-Lader verzichtet werden, wenn Du nicht im WInter fährst (Lima-Spannung steigt bei -10 Grad schon mal auf >14,8V an, -20Grad >15V). Soweit verstanden. Danke! Wenn ich nun zusätzlich einen B2B Booster verbaue wäre es dann nicht am besten überhaupt nicht mehr über den EBL zu laden? Die 260WP Solar + der Booster sollten denke ich in den allermeisten fällen genügend Strom für die 150AH Stunden Batterie liefern und wären dann beide auf LiFePo4 Kennlinie gestellt. Wenn ich aber trotzdem Landstrom für die 230V Steckdosen am Campingplatz nutzen will um z.B. den WR zu schonen, wie kann ich dann das 230V Ladegerät für die Aufbaubatterie deaktivieren? Ich habe mal gelesen den 230V Stecker vom EBL einfach ausstecken. Ist es so einfach? Wenn ja, kann er ja auch theoretisch dauerhaft ausgesteckt bleiben oder? Wenn der letzte Groschen jetzt noch gefallen ist, dann habe ich denke ich alles zusammen ;-) Grüße Michael
Kurz - Wer einen Ausschalter hat - kann ihn nutzen, wer keinen hat....................eben nicht Wer das D+ wegschalten kann, kann es nutzen, wer es nicht kann ..................eben nicht Jeder wie er mag, ICH mag es so und bin nicht alleine mit der Meinung. Eine Option zu haben ist besser, als keine zu haben. Gruß
Hallo Michael, darf ich mal fragen, wie Du es mit dem 230V-Landstrom gemacht hast. Gruß Arno
Hallo Arno, ich kann beim EBL 101 einfach direkt am EBL den Netzgerätestecker abziehen. Dann ist bei Landstrom nur das Ladegerät deaktiviert, Kühlschrank und Steckdosen haben weiterhin 230V. Der EBL 31 ist wohl fix verkabelt, also einfach das Kabel durchschneiden und einen Schalter dazwischen einbauen. Helmut
Super Info! Danke Ich werde mal die Handbücher (Aufbau: Anschlüsse und Sicherungen) ansehen und die 230V-Leitung abklemmen. Bei mir heißt die Leitung „Netzanschlusskabel mit WAGO-Steckverbinder".
Da spricht der Fachmann :-o LG Hallo, Ich möchte meine zwei AGM durch eine Lizium Batterie ersetzen. Ich habe gesucht und diesen Beitrag gefunden. In meinem Wohnmobil ist aber zusätzlich der große Ladeboster von Schaudt eingebaut. Diesen kann ich auf Lizium Batterien stellen. Ist dann der Wahlschalter am EBL überhaupt noch relevant? Über eine Antwort würde ich mich freuen. Joe
Der Strom vom Booster oder Trennrelais wird nur durchgeschleift. Vermutlich. Die Ladespannung bestimmt der Booster. Der Wahlschalter ??? Ist aber für das eingebaute Ladegerät. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Franz Danke für die Antwort. Ich kann am EBL nur Gel oder AGM einstellen. Am ladebooster zusätzlich Lizium. Den würde ich auf Lizium stellen. Aber am EBL, Gel ? Spielt das überhaupt eine Rolle? Der ladebooster bestimmt doch die Ladeliste oder?
Dann nimm GEL.
Das eine ist ein Batterie zu Batterie Ladegerät. Umgangssprachlich Booster genannt. Das andere ist ein Ladegerät, das von 230 Volt gespeist wird. Also bitte sich mal Schlau machen- Was was Macht. Franz
„Übersetzung“ des Beitrages von Franz ;) Das sind 2 von einander völlig unabhängige Ladegeräte! Am EBL stellst du den Schalter für den eingebauten Landstromlader auf GEL, das ist der bessere Kompromiss, da die AGM- Ladeschlussspannung für LiFe zu hoch ist. Der Ladebooster ist nur im Fahrbetrieb (also wenn Du nicht am Landstrom hängst ;) ) aktiv, und ja, den stellst du auf Lithium. Alle Klarheiten beseitigt ? Helmut Hallo Zusammen, ich habe die selbe Konfiguration wie Joeleon. EBL31 (ohne Lithium ladefunktion)+ Booster WA 121525 (mit Lithium ladefunktion). Diese scheinen Parallel geschaltet zu sein (Das muss ich noch mal verifizieren). Ich frage mich allerdings, was mich daran hindert den EBL Parallel zur Lima auf den Booster Eingang zu legen und nur diesen an die Lithium zu schließen... Das Auto ist ein Dethleffs Globetrail Advantage Wenn du ein Ladegerät hättest, daß mindestens 30A Ladestrom liefern kann, würde daß gehen. Dein EBL liefert nur 18A, daß ist zu wenig für den Booster. Musste den Beitrag löschen wegen Missverständnis
Der EBL gehört IMMER direkt auf die Aufbaubatterie angeschlossen. Der EBL wird bei Anschluss an eine Lithiumbatterie einfach auf "Blei-Säure" gestellt. Das reicht völlig und hat keinerlei Nachteile oder Auswirkungen auf die Lebensdauer der Lithiumbatterie.
Zustimmung! Da der EBL 31 nur GEL oder AGM kann, stell den Wahlschalter auf GEL. Helmut |
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