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Hallo, danke noch mal für die bisherigen Tipps und Rückmeldungen. Ich habe mich jetzt entschieden, die Variante 1 (nur Balancer) zu installieren. Zunächste dachte ich durch Umbau des Batteriekastens die folgende Variante mit BMS realisieren zu können: Beim zweiten Hinsehen habe ich aber festgestellt, dass das Fach neben dem jetztigen Batteriekasten ein anderes Höhenniveau hat. Damit fällt diese Option auch weg. Also Variante 1.
Die Balancer-Empfehlung von pfeffersalz ist: Amazon Link Gibt es hierzu ggf Alternativen? Ich würde die Platine in das Batteriegehäuse installieren und das Gehäuse dann wieder verschliessen. Spricht was dagegen? Des weiteren würde ich gern einen (abschaltbaren) Montitor zur Kontrolle der 12 Zellspannungen installieren. Auf Grund der Einbausituation kann ich nicht mal schnell mit dem Voltmeter nachmessen. Gefunden habe ich das hier: Amazon Link Müsste für die 12 Zellen dann 2 dieser Anzeigen einsetzen. Frage: Sind die dafür geeignet? Hat jemand Erfahrung damit? Gibt es Alternativen?
Danke schon mal für euren kompeten Rat! Gruß Otone
Hallo, Danke für die Tipps und Rückmeldungen. Ich habe mich jetzt für die Variante 1 (Balancer ohne BMS) entschiednen.Zunächst hatte ichgedacht, ichkönnte durch Umbau des Batteriekastens diese Variante installieren: Beim zweiten Hinsehen habe ich aber festgestellt, dass das Höhenniveau neben dem Batteriekasten unterschiedlich ist, diese Formation also auch nicht paßt. Also Variante 1!
Die Empfehlung von pfeffersalz ist: Amazon Link Was wäre ggf Alternativen? Ich würde die Platine im Batteriegehäuse installieren und dan das Gehäuse wieder verschließen. Spricht was dagegen? Des weiteren würde ich gern einen (abschaltbaren) Zellmonitor installieren, da ich auf Grund der Einbausituation nicht mal eben mit dem Voltmetter nachmessen kann. Gefunden habe ich dies: --> Link Müsste dann für die 12 Zellen 2 dieser Anzeigen installieren. Würde das passen? Hat jemand Erfahrung damit? Gibt es Alternativen?
Danke für eure kompetente Unterstützung! Gruß Otone
Gast am 03 Mär 2021 07:37:17
Du kannst zunächst von den Zellen innen je einen 2,5 mm2 Draht zu WAGO klemmen nach außen ziehen, dann außen die kleinen Balancer anbringen. Dadurch hast du die LED sichtbar und kannst an den Klemmen die Spannungen der einzel Zellen messen.
Schau dir mal den Thread von Acki an, da sind Bilder der Klemmen und vom Balancer im Bild oben links.
Hier noch der passendere Thread von Acki ... weil dieser Akku eigentlich genau Deinem entspricht (3p3s) ... --> Link
Mit dem Zellmonitor kannst Du bei einem entsprechenden Verbund (3p3s) immer nur die Zellpakete messen (3p), das diese parallel geschalteten Zellen natürlich alle 3 genau die selbe Spannung haben! Also brauchst Du nur die Anzeige für 4 Zellen/Zellpakete! Alternative auch .... --> Link
AnReg am 03 Mär 2021 10:30:11
otone hat geschrieben:Gefunden habe ich dies: --> Link
Hallo Otone ,
das von dir verlinkte BattGo kommt aus dem Modellbaubereich, wird dort oft und gerne verwendet. Es hat den Vorteil, dass es alle Einzellenspannungen auf einmal anzeigt, macht nicht jedes Gerät. Bei manchen muss man durchtippen.
Gruß
Andreas
Tinduck am 03 Mär 2021 15:42:03
Kann das BattGo nur empfehlen, funktoniert einwandfrei, und man kann damit die Zellen sogar aktiv balancen, wenn sie mal aus dem Ruder laufen sollten.
Aber daran denken, einen passenden Stecker zu bestellen. Ich hab den Fehler gemacht, einen für 4S zu nehmen, dadurch ist das jetzt immer ein ziemliches Gefummel, den Stecker richtig aufzusetzen. Besser einen für 8S nehmen und die überzähligen Adern entfernen.
bis denn,
Uwe
otone am 03 Mär 2021 19:00:17
pfeffersalz hat geschrieben:Du kannst zunächst von den Zellen innen je einen 2,5 mm2 Draht zu WAGO klemmen nach außen ziehen, dann außen die kleinen Balancer anbringen. Dadurch hast du die LED sichtbar und kannst an den Klemmen die Spannungen der einzel Zellen messen.
Schau dir mal den Thread von Acki an, da sind Bilder der Klemmen und vom Balancer im Bild oben links.
Leider stehen die Akkus in einem verschraubten Fach. Selbst wenn ich den Deckel abnehme, komme ich nur an die 1. Batterie, die 2. und 3. sind überbaut. Ich müßte die Balancerkabel etwa auf 1m verlängern, um sie an einen geeigneten / zugänglichen Ort zu führen.
Im Prinzip suche ich eine Lösung wie Acki sie realisiert hat, eben für 3 Akkus; die Maxpro 2-6 S LCD sind leider nicht mehr lieferbar. Wenn ich es richte verstehe benötige ich ja pro Akku eine Anzeige, also 3 insgesamt. Theoretisch müßte es doch auch reichen, wenn ich aus jedem Akku ein 5-fach Kabel rausführe und mit einer Anzeige durch Umstecken die Zellspannungen prüfe. Bei 10€ pro Anzeige würde ich auch 3 fest verbauen, aber bei 30€/Anzeige (--> Link wäre das doch eine Überlegung wert?
btw: wofür steht "WAGO"? Gruß Otone
otone am 03 Mär 2021 19:08:37
Tinduck hat geschrieben:Kann das BattGo nur empfehlen, funktoniert einwandfrei, und man kann damit die Zellen sogar aktiv balancen, wenn sie mal aus dem Ruder laufen sollten.
bis denn,
Uwe
Verstehe ich das richtig, dass das ISDT BattGo BG-8S Batterieanzeige eine Balancierfunktion hat? d.h. ich bräuchte keine separaten Balancierer (z.B. --> Link ??? Gruß Otone
otone am 03 Mär 2021 19:20:56
Acki hat geschrieben: Mit dem Zellmonitor kannst Du bei einem entsprechenden Verbund (3p3s) immer nur die Zellpakete messen (3p), das diese parallel geschalteten Zellen natürlich alle 3 genau die selbe Spannung haben! Also brauchst Du nur die Anzeige für 4 Zellen/Zellpakete! Alternative auch .... --> Link
3p3s? Ich bleibe doch bei den 3 parallel geschalteten Akkus. Also benötige ich doch je Akku einen Balancer und eine Anzeige. Die von dir eingebaute Maxpro-Anzeige ist leider nicht (mehr?) lieferbar. Evt. ist das --> Link noch eine Alternative? Oder gibt es andere Empfehlungen?
Gruß Otone
otone am 03 Mär 2021 19:31:27
Hallo, habe noch dieses Teil entdeckt: --> Link Balancer und Anzeige für 4,x€ ?? Gibt es dazu Erfahrungen?
Danke und Grüße Otone
Acki am 03 Mär 2021 20:22:00
otone hat geschrieben:... 3p3s? Ich bleibe doch bei den 3 parallel geschalteten Akkus. Also benötige ich doch je Akku einen Balancer und eine Anzeige. Die von dir eingebaute Maxpro-Anzeige ist leider nicht (mehr?) lieferbar. ...
Sorry ... war ein Tipp-Fehler von mit: meinte natürlich 3p4s! Für mich macht eigentlich nur diese Konstruktion aus deinen Akkus/Zellen einen Sinn ... Wenn Du wirklich 3 Akkus parallel betreiben - und die Zellen überwachen willst - dann müsstest Du 3 einzelne Geräte (Zellmonitore) haben ... oder beim testen jeweils umstecken!
Den Maxpro Zellmonitor findet man sicherlich über Google auch von einem anderen Händler ... für mich ist er halt der ansehnlichste :wink:
Ansonsten, wie von Uwe empfohlen, würde ich - bei den diversen Alternativen - auch auf den BattGo zurückgreifen!
otone am 03 Mär 2021 23:18:36
Hallo Acki, ich habe 5 Internethändler gefunden, die das Maxpro zwar im Programm haben, aber mit dem Hinweis "nicht Lieferbar" Gruß Ottone
Tinduck am 04 Mär 2021 09:41:55
otone hat geschrieben:Verstehe ich das richtig, dass das ISDT BattGo BG-8S Batterieanzeige eine Balancierfunktion hat? d.h. ich bräuchte keine separaten Balancierer (z.B. --> Link ??? Gruß Otone
Ich bin mir nicht sicher, ob es clever ist, das BattGo permanent am Akku hängen zu haben, da es selber doch einiges an Strom verbraucht. Zumindest in einer Ruhephase ohne Nachladen (Winterpause o. Ä.) könnte das zum Tiefentladen des Akkus führen.
Wenn man das BattGo permanent dranlässt, könnte man sich die normalen Balancer theoretisch sparen. Der aktive Balancer wäre dann allerdings permanent aktiv, weil man ihn auf der Benutzeroberfläche nur ein- oder ausschalten kann. Ob das schon mal einer ausprobiert hat, weiss ich allerdings nicht.
bis denn,
Uwe
Stocki333 am 04 Mär 2021 20:03:07
Wenn du es schon so einfach machen willst. Nimm das BG-08 Da gibt es ein Set mit 5 Kabeln. 1 Kabel hat ein Männchen und am anderen Ende einn Weiblichen Part. So kannst du problemlos den Hintern Kabelsatz nach vorne ziehen.DU hast dann vorne für jeden Accu einen Stecker. Und dort kannst du durch umstecken des BG-08 jeden Accu messen. Und gegenfalls jeden Accu Balancieren. Hört super an. Aber ich will dir auch die Nachteile erklären: 1 BG-08 hat einen Stromverbrauch von 30 mA. Nehme mal an ein Accu hat Drift bei den Zellen. Du nimmst Abends dein BG und hängst es über Nacht an. Damit die Zellen wieder auf Gleichstand kommen. Du hast aber 3 Accus parallel geschlossen. Das BG nimmt dir in ja eine definierte Strommenge aus dem Accu. Du produzierts damit ein Ungleichgewicht der 3 Accublöcke. Wird sich vermutlich beim laden wieder ausgleichen. Aber mir gibt das einfach zu denken, ob das bei den Lithium auch so ist. Oder einfach ausgedrückt. Ich traue mir das nicht zu befürworten. Weil ich das so noch nicht gemacht habe. Das blödeste ist einfach das dir ein Accu zuwenig Ladung hat. Die anderen versorgen noch dein Womo. Aber einer geht in die Tiefentladung. Deine Schutzschaltung des Womo au die du dich verlässt. schaltet nicht ab. Sind jetzt nur meine Gedanken dazu. Ob richtig oder Falsch.Das wissen die Götter. Bei PB wäre es kein Problem. Und schau mal was 3 JBD BMS mit 80 Ampere kosten. inkl BL. Und ein BG-08 Kostet auch nen 50ziger. Und die kabel mußt du sowieso legen. Das sind kein 100er mehr. Solltest du dich für den ersten Vorschlag entscheiden. Ganz gleich was für ein gerät du verwendest. Alle geräte sind nicht dazu gedacht, permanent am Accu zu hängen. Wegen dem Stromverbrauch.
Gruß Franz
WomoTechnikService am 04 Mär 2021 20:35:09
otone hat geschrieben:Hallo, wäre dieser Balancer für die Variante 1 geeignet? Amazon Link
Ich würde, auch wenn teurer, Balancer von EV-Power nehmen, die jeweils pro Zelle balancieren. Die können auch UVP und OVP. Davon 12 Stück und die "Querverbindung" für OVP und UVP dann 12 mal in Reihe und zum Abschalten eines TSA 265 von Philippi... Frag mal bei Lars an, ob er Dir einen Komplettpreis machen kann, ansonsten hier:
Dass die EV Balancer eine (teure) Variante zu den modernen Balancern sind ist klar. Bewährt und robust. Aber: Wozu in eine Anlage die seit 8 Jahren gut funktioniert das teure Phillipi-Relais aka "Superlast" einbauen? Was versprichst du dir davon für den TE?
WomoTechnikService am 04 Mär 2021 20:47:42
pfeffersalz hat geschrieben:Hallo Peter,
Dass die EV Balancer eine (teure) Variante zu den modernen Balancern sind ist klar. Bewährt und robust. Aber: Wozu in eine Anlage die seit 8 Jahren gut funktioniert das teure Phillipi-Relais aka "Superlast" einbauen? Was versprichst du dir davon für den TE?
Weil durch die Reihenschaltung der UVP-OVP-Schleife der Balancer jede einzelne Zelle, die aus dem Ruder läuft, das Gesamtsystem abschaltet. Dann kann man die fehlerhafte Zelle mit dem Voltmeter ermitteln und versuchen, sie wieder richtig zu laden oder die einzelne Zelle ersetzen.
LG Peter
Gast am 04 Mär 2021 21:15:54
Das verstehe ich zwar, halte diesen Fall aber für extrem unwahrscheinlich.
otone am 07 Mär 2021 23:20:49
Hallo, ich glaube, je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, um so mehr Fragen treten auf. Folgende grundsätzlicchen Fragen: 1. Was ist der Unterschied zw Balancern, die a) pro Zelle zw. Plus- und Minuspol geschaltet werden (wie z.B. der o.g. von EV-Power) und solchen, die b) mit 4 Anschlüssen auf die Pluspole geschaltet werden wie z.B. dieser Amazon Link
2. Wenn ich ein 3p4s mit BMS realisiere, wo analog zu 1b) 4 Anschlüße auf die Plusschiene der 3 parallel geschalteten Zellen führt: wie werden dann die 3 Zellen eines Blocks untereinander ausbalanciert? also bei dieser Variante:
3. Evt. gibt es eine Möglichkeit die Variante 2b zu realisieren. Allerdings müsste ich auf Grund der Einbausituation die 3er-Blöcke einzeln in den Batteriekasten einsetzen. Würde es ausreichen, jeden 3er-Block mit Panzertape "zusammen zu binden" und und die 4 Blöcke mit einer Abschlußwand/-Brett zu fixieren? Anm.: Alle 4 Blöcke zu einer Einheit zusammen gefügt einzubauen geht leider nicht.
Danke und Grüße Otone
Acki am 08 Mär 2021 09:14:18
ad 1) a sind passive Balancer, die (ab eingestellter Spannung) überschüssigen Strom in Wärme umwandeln b sind aktive Balancer, die den Strom von einer Zelle in die andere umverteilen
ad 2) 3 parallele Zellen "balancieren" sich selber ... automatisch gleiche Spannung
ad 3) möglich bei guter und genügend starker Verkabelung der Zellblöcke miteinander
Stocki333 am 08 Mär 2021 09:41:52
Würde es ausreichen, jeden 3er-Block mit Panzertape "zusammen zu binden" und und die 4 Blöcke mit einer Abschlußwand/-Brett zu fixieren?
Es würde reichen, wenn du 2 Spannbänder über die gesamte Einheit spannst. Ich hab das mal auf einem Foto gesehen. Das ist wie eine Endlose Schlauchklemme. Die Breitseite ist doch gerillt. Da kannst du das gut reinlegen und Zelle für Zelle ranbauen. Und danmit 2 oder 3 " Schlauchklemmen" zusammendrücken. Das reicht. Die Gehäuse sind einfach stabiler als die Blauen. Noch ein Wort bevor du die zusammen baust. Alle Zellen sollten die gleiche Spannung haben. Also alle drei Volladen. Und bei der enge die du dort hast. unbedingt das Werkzeug isolieren. Es knallt furchtbar wenn du einen Kurzen reist. Auch kannst du den Pol Beschädigen. Nimm ein JBD 150 A BMS. Kurz. Das kann alles was du brauchst. Inkl. Balancing, OVP, LVP und abschaltung bei Zelldifferenz. Franz
Acki am 08 Mär 2021 10:55:38
otone hat geschrieben:... 3. Evt. gibt es eine Möglichkeit die Variante 2b zu realisieren. Allerdings müsste ich auf Grund der Einbausituation die 3er-Blöcke einzeln in den Batteriekasten einsetzen. Würde es ausreichen, jeden 3er-Block mit Panzertape "zusammen zu binden" und und die 4 Blöcke mit einer Abschlußwand/-Brett zu fixieren? ...
Skizziere uns doch mal den Einbauraum mit Vermassung! Vielleicht können wir dann geistig mal etwas bauen ... :wink:
otone am 08 Mär 2021 18:37:52
Stocki333 hat geschrieben: Nimm ein JBD 150 A BMS. Kurz. Franz
Was bedeutet "Kurz"?
otone am 08 Mär 2021 18:48:33
Acki hat geschrieben:Skizziere uns doch mal den Einbauraum mit Vermassung! Vielleicht können wir dann geistig mal etwas bauen ... :wink:
So siehts aus:a) mit Abdeckung
b) ohne Abdeckung; ein Akku ist entnommen
c) schematische Darstellung mit 3p4s-Anordnung mit Bemaßung:
Gruß Otone
Acki am 08 Mär 2021 19:04:00
Geht doch:
1. Bei 2 und 3 musst Du jeweils die Pole noch (grafisch) verbinden 2. Du drehst alles um 180 Grad, so dass die Anschlüsse am Schluss vorne sind 3. Damit kannst Du BMS etc. vorne montieren 4. Du stellst die 4 vormontierte Zellpakete rein und schraubst noch die Brücken 3-4 und 1-2 und 2-3 drauf
Falls ich etwas falsch geschrieben habe, sollt man doch verstehen, was ich meine ... :wink:
Acki am 08 Mär 2021 19:17:23
Acki hat geschrieben:Geht doch:
1. Bei 2 und 3 musst Du jeweils die Pole noch (grafisch) verbinden 2. Du drehst alles um 180 Grad, so dass die Anschlüsse am Schluss vorne sind 3. Damit kannst Du BMS etc. vorne montieren 4. Du stellst die 4 vormontierte Zellpakete rein und schraubst noch die Brücken 3-4 und 1-2 und 2-3 drauf ...
Vielleicht noch etwas klarer:
1. Alle einzelnen Pakete je verbinden (die jeweiligen Plus- und die Minus-Pole) 2. Paket 2 und 3 in die Kiste stellen 3. Paket 2 und 3 verbinden 4. Doppelpaket 2/3 etwas nach hinten schieben 5. Paket 1 und 4 in die Kiste stellen 6. Paket 1 mit 2 verbinden 7. Paket 4 mit 3 verbinden 8. Alles maximal nach hinten schieben 9. Anschlösse vorne montieren 10. Trenn/Stabilisierungswand vorne montieren 11. BMS etc. vor der Trennwand montieren 12. Anschlüsse zum Plus- und Masse-Verteiler verlegen 13. Fertig!
ich kann noch immer nicht ganz nachvollziehen, was gegen eine Lösung mit 3x 80A BMS spricht. Gäbe es z.B. von Daly für insgesamt ca. 95 EUR und man kann die LP12 zusammengebaut lassen. 3P4S mit Lisunenergy / Faktor KISS / Nothnagel etc. kann ich nachvollziehen, da man ca. 160 EUR für 8 zusätzliche EV-Power Module spart. Aber bei einem MOSFET-BMS ist der Kostenvorteil nicht mehr vorhanden und man verliert Redundanz.
Gruß, Stefan
Tinduck am 09 Mär 2021 08:48:43
Na ja, man müsste dann die BMS irgendwo extern montieren, da in der Kiste mit den alten Gehäusen nicht genug Platz zu sein scheint.
Zum Anbringen der Balancer-Anschlüsse müssen die Gehäuse eh aufgemacht werden, da kann man das ganze auch gleich zerlegen und sauber neu aufbauen...
Ich finde Ackis Vorschlag super, so kommt Ordnung in die Kiste :daumen2:
bis denn,
Uwe
otone am 11 Mär 2021 22:01:59
Hallo, ich werde jetzt ein 3p4s-System bauen. Duzu würde ich gern ein BMS mit Gehäuse (und BT) verwenden. Wie sind die Erfahrungen mit Daly? z.B: --> Link ? oder Delgreencs aus? Andere Alternativen?
Zudem benötige ich 10 Polverbinder mit 61mm Lochabstand. Die günstigste Variante die ich gefunden habe: --> Link ; gibts günstigere Alternativen? DIe Schrauben benötige ich nicht, da die ja vorhanden sind.
Danke und Grüße Otone
Schneckerich am 11 Mär 2021 22:44:28
otone hat geschrieben:Wie sind die Erfahrungen mit Daly?
Nabend, zum Thema Daly gibt's hier ein paar Threads ... Ich selber habe ein 100A-Daly mit Bluetooth für ne 4S-Schaltung. Das funktioniert soweit ganz ok, gewisse Parameter lassen sich aber nicht mittels BT und der App, sondern nur mit einer geeigneten Software am PC einstellen (oder evtl schon entsprechend programmiert bestellen). So scheint es auf Werkseinstellung zB keine Ströme kleiner 2A zu erfassen, hat man aber (so wie ich) überwiegend solch kleinen Ströme, ist die Kapazitätsanzeige nicht nur wie erwartet relativ unpräzise, sondern komplett für'n Arsch ...
otone am 13 Mär 2021 18:56:01
Hallo, also doch JBD oder welche Alternativen gibt es noch?
Zu Polverbindern: statt der Enzelverbinder könnte ich die Pole der 3er-Packs mit je zwei Kupfer Flachschienen verbinden. Frage zum Querschnitt: 15*3mm = 45mm² müßte da ausreichen?
Danke und Grüße Otone
Rockerbox am 13 Mär 2021 18:59:42
otone hat geschrieben:Hallo, also doch JBD oder welche Alternativen gibt es noch?
Ein BMS von REC
Tinduck am 13 Mär 2021 19:22:35
otone hat geschrieben: Zu Polverbindern: statt der Enzelverbinder könnte ich die Pole der 3er-Packs mit je zwei Kupfer Flachschienen verbinden. Frage zum Querschnitt: 15*3mm = 45mm² müßte da ausreichen?
Danke und Grüße Otone
Nee, keine Flachschienen, schon gar nicht über mehrere Zellen himweg. Das Kupfer dehnt sich bei Temperaturänderungen anders aus als die Zellen, das gibt Querkräfte auf die Pole.
bis denn.
Uwe
otone am 13 Mär 2021 22:03:14
Tinduck hat geschrieben: Das Kupfer dehnt sich bei Temperaturänderungen anders aus als die Zellen, das gibt Querkräfte auf die Pole. Uwe
Theoretisch gebe ich dir recht, aber ist das von praktischer Relevanz? Kupfer hat einen Längenausdehnungskoeffizient von 16,5; d.h. eine 1m lange Kupferschiene würde sich bei einer T-diff von 1° um 0,0165mm ausdehnen. Der Abstand zw den Polen beträgt 61mm, bei 3 Polen also 122mm ==> Ausdehnung bei 1° Diff = 0,002mm. Selbst bei einer T-Diff von 50° wäre die Ausdehnung 0,1mm. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, daß dies ein Problem sein könnte.
Gruß Otone
Acki am 14 Mär 2021 22:36:05
Tinduck hat geschrieben:... Nee, keine Flachschienen, schon gar nicht über mehrere Zellen himweg. Das Kupfer dehnt sich bei Temperaturänderungen anders aus als die Zellen, das gibt Querkräfte auf die Pole.
bis denn.
Uwe
Ich denke, dass die Zellen und deren "Elastizität" und "Verschieblichkeit" der Pole das grössere Problem darstellen könnten ... und nicht die Kupferschiene selbst. Die Zellverbinder soll man deswegen "elastisch" machen! Bei den stabilen Winston Zellen habe ich hier aber gar keine Bedenken ... und eines meiner Projekte - welches seit bald 6 Jahren im ungestörten Einsatz ist - scheint dies auch zu bestätigen --> Link Da sind gar 8 Zellen mit einer Kupferschiene verbunden :eek:
otone am 15 Mär 2021 13:48:26
Acki hat geschrieben:Da sind gar 8 Zellen mit einer Kupferschiene verbunden :eek:
Danke für die Bestätigung! Kannst Du noch was zum erforderlichce / empfohlenen Querschnitt der Kupferschiene sagen? 15*3, 20*2mm , ..?
Danke und Grüße Otone
Acki am 15 Mär 2021 15:38:51
otone hat geschrieben:... Danke für die Bestätigung! Kannst Du noch was zum erforderlichce / empfohlenen Querschnitt der Kupferschiene sagen? 15*3, 20*2mm , ..?
Danke und Grüße Otone
Damals habe ich 25 x 3 mm verwendet.
Bei diesem Projekt hier ... --> Link 20 x 3 mm Kupferschiene.
Die Isolation der Schienen erfolgt übrigens mit Selbstverschweisendem Reparaturband ... --> Link
otone am 15 Mär 2021 19:38:42
So die Teile sind bestellt, jetzt heißt es warten. Danke an alle für die bisherige Unterstützung! Ich melde mich wieder, wenn alles aufgebaut ist (oder wenn vorher Fragen auftreten :razz: )
Wünsche noch eine entspannte Woche. Gruß Otone
otone am 10 Apr 2021 22:01:23
Hallo, die Teile sind jetzt alle da. Habe heute die Batterien zerlegt, nachdem sie voll geladen wurden. 11 der 12 Zellen haben eine Spannung von 3,45V +/- 0,01V; die 12. Zelle hat eine Spannung von 3,38V. Meine Frage: Wie groß darf der Spannungsunterschied zwischen den einzelnen Zellen, bzw. zw. den 3er-Packs beim 3p4s sein?
Interesse halber: Bei der jetzigen Anordnung könnte ich auch ein 4p4s-System unterbringen (dann hätte ich 360Ah statt jetzt 270Ah). Bei Bleibatterien soll man ja nicht jung mit alt mischen; wie sieht das eigentlich bei LiFeYPo aus?
Wünsche noch ein schönes Wochenende Otone
Stocki333 am 11 Apr 2021 09:02:42
otone hat geschrieben:. Habe heute die Batterien zerlegt, nachdem sie voll geladen wurden. 11 der 12 Zellen haben eine Spannung von 3,45V +/- 0,01V; die 12. Zelle hat eine Spannung von 3,38V. Meine Frage: Wie groß darf der Spannungsunterschied zwischen den einzelnen Zellen, bzw. zw. den 3er-Packs beim 3p4s sein?
Du kannst ja die eine Zelle mit geringen Strom auf Das selbe Niveau bringen. ich glaube, das du den Zellenblock ohne Initialbalncing direkt Verschrauen kannst. Alle Zellen haben ja die selbe Spannung. Das JBD verrät dir ja auch die Differenzspg. Das BMS auf 5 mV Balancing stellen. Und mit 14 Volt beginnen zu Laden. Die Spannung langsam erhöhen bis 14,6 und dann einfach auf dieser Spannung lassen bis ein stabiler Zustand da ist. Solltest du das BG-08 Auch noch haben, anstecken. BMS auf 10 oder 15 mV zurückstellen. Und dann mit dem WR belasten. Nach einigen Zyklen hat ich der Accu eingespielt.
Interesse halber: Bei der jetzigen Anordnung könnte ich auch ein 4p4s-System unterbringen (dann hätte ich 360Ah statt jetzt 270Ah). Bei Bleibatterien soll man ja nicht jung mit alt mischen; wie sieht das eigentlich bei LiFeYPo aus?
Jaja, die Coronakrise macht Lust auf Meer(mehr). :mrgreen: :mrgreen: Man weiß ja nicht die Vorgeschichte der Zellen. Wieviel die Zyklen am Buckel haben. Das was ich jetzt dazu schreibe ist nur meine Meinung. Die kann falsch oder richtig sein. Wenn ich mir deine Zellspg so betrachte. Ohne Balancing. Sind die nicht gerade Gefordert worden. Normalerweise kann man die ersten Jahre das machen. Du hast aber jetzt die Kalendarische Alterung von 7 Jahren. Das könnte in der Zukunft zu problemen Führen. Bei 4P 4S Aufbau. Die Frage ist wann. Sonst müßte das funktionieren. Immer 3 alte und eine neue im Parallelverbund verbauen. Bei selber Spannungslage zusammenbauen. Was verlierst du. Nicht viel. Sollte der Verbund Probleme bereiten. Die Neuen Zellen Entnehmen. Die 4 Zellen mit einem BMS ausstatten. Und parallel verschalten im Womo. Kosten 100.- Aber noch ein anderer Gedanke zur Kapazitätserweiterung. Frei Schnauze. Kauf dir je nach Platz 4 Blaue um selbe Geld das 4 Winston kosten. Mit eigenem BMS. Mit Temperaturabschaltung. Das kannst du sehr früh, +10 Grad abschalten lassen. Diese Blaue verschaltest du wieder Parallel. Ist es kalt schaltet der blaue Accu ab. Es arbeiten nur die Winston. Ist die Karre warm. Schalten sich die Blauen wieder dazu. Ohne das das du Bauchweh bekommst. Du hast einen Hybrid der besonderen Art. Der Vollauomatisch funktioniert. Nachteil: Teuer. Weil bei der möglichen Stromentnahem und Kapazität brauchst du einen grössern WR. Und natürlich auch die dazu passenden 230 V Geräte. Hoffentlich Platz vorhanden. :juggle: :gruebel: :vogel: Ich würde an deiner Stelle dein Hybrid den Vorzug geben. Franz
otone am 11 Apr 2021 11:57:14
Danke für die schnelle Rückmeldung, Franz. So werde ichs machen, also die einzelne Zelle auf das gleiche Niveau bringen. Dann alles zusammen bauen, BMS anschliessen und Probelauf starten.
Die mögliche Erweiterung sind momentan tatsächlich nur Gedankenspiele. :)
Grüße Otone
otone am 11 Apr 2021 11:59:02
Danke für die schnelle Rückmeldung, Franz. So werde ichs machen, also die einzelne Zelle auf das gleiche Niveau bringen. Dann alles zusammen bauen, BMS anschliessen und Probelauf starten.
Stocki333 am 11 Apr 2021 12:17:41
Bin schon neugierig, ob es so funktioniert. Viel Glück Franz
otone am 11 Apr 2021 20:26:42
So, hab jetzt alles im Testaufbau zusammen gesetzt. Das Daly Smart BMS 150A läuft und kann über APP/Bluetooth parametrisiert werden:
Jetzt habe ich noch folgendes Problem: 1. Beim Laden ist ein Zellblock von anfänglich 5mV auf >60mV kurz vor LAdeschluß abgedriftet 2. in der APP wird weder ein Lade- noch ein Entladestrom angezeigt (0,0A) 3. Das BMS balanciert offensichtlich nicht, obwohl die Parameter so eingestellt sind, daß balancing bei 3,2V und 0,1V Differenz starten soll.