ohne am 28 Feb 2021 17:07:34 Hallo zusmmen Ich besitze einen Challenger 194 mit einer Büttner Solaranlage Powerline Solaranlage mit 240 Wp auf dem Dach. Ich übernachte auch gerne auf Stellplätzen ohne Versorgung mit Strom, bisher ohne Probleme. Da ich aber mein E-Bike über das Bordnetz laden möchte, habe ich mal eine Frage und hoffe, dass ich hier Antworten bekomme. Das Ladegerät lädt den E-Bike Akku mit 6 Ah bei 36 V, das heisst, bei 12 Volt verbraucht das Ladegerät 18 Ah. Hinzukommen noch der Grundverbrauch des Stromwandler und restliche Stromverbraucher. Auf Grund der Anzeigen meines Batteriecomputer und der Solarfernanzeige konnte ein Stromverbrauch von bis zu 21 Ah feststellen. Der Fahrradakku hat eine Leistung von 625 Wh bei 36 V, ergibt 17,36 Ah. Umgerechnet auf 12 Volt ergeben das 52 Ah. Auch wenn ich den Fahrradakku nicht restlos leer fahre, so komm ich doch auf einen Strombedarf von 30 bis 40 Ah für eine Ladung. Bei meinem letzten Urlaub auf Rügen im September letzten Jahres produzierte meine Solaranlage bei strahlendem Sonnenschein gegen 16 bis 17 Uhr zwischen 8 und 9 Ah/Std Strom, das heisst, bis zu 13 Ah/Std wurden aus der Bordbatterie entnommen. Bei schlechterem Wetter ist die Bilanz für die Bordbatterie noch schlechter. Auch ist am Abend keine Zeit mehr für ein Nachladen der Bordbatterie. Nun habe ich 2 Überlegungsvarianten: 1. Variante: Einbau einer 150 Ah LiFePo4 Bordbatterie mit einem Ladebooster. Diese Variante hätte den Vorteil, dass selbst bei Entnahme von 50 Ah aus der Bordbatterie nur eine Entladung von 30% vorliegt und ich noch genug Kapazität für die Nacht habe. Die Batterie kann am nächsten Tag ohne Probleme aufgeladen werden. Auch hätte die Batterie eine hohe Zyklenfestigkeit, da die prozentuale Entladung gering ist. An normalen Tagen verbrauche ich im Sommer nur ca 10 bis 15 Ah 2. Variante: Ausbau der 240 W Solaranlage um ein weiters Panel mit 210 W. Dann hätte ich 450 Wp auf dem Dach. Damit sollten im Regelfall Ladeströhme zwischen 15 und 20 Ah/Std erreichbar sein. Die Stromentnahme aus der Bordbatterie würde auf 10 bis 15 Ah begrenzt bleiben. Auch würde bei dieser Variante bei schlechtem Wetter reichlich Strom für den täglichen Verbrauch erzeugt. Bei Sonnenschein könnte der Absorberkühlschrank via AES Schaltung den Tag über mit 12 Volt laufen, was den Gasverbrauch vermindert. Klar ist hierbei auch, dass ich an normalen Tagen (ohne E-Bike Ladung) die Solaranlage nicht ausnutze (überdimmensioniert). Hat jemand von euch das selbe Problem oder vielleicht auch schon eine Lösung. Mir ist klar, dass es nicht die eine Lösung gibt. Mich interessieren eure Meinungen. Ich bin erst seit drei Jahren Wohnmobilfahrer und habe daher nicht die Langzeiterfahrungen.
schnecke0815 am 28 Feb 2021 17:48:01 Bezieht sich dein Nick „ohne“ auf „ohne Vorstellung“?
HaJo55 am 28 Feb 2021 18:11:24 Moin, willkommen im Forum. Deine Überlegungen und Berechnungen sind meiner Meinung nach okay. Leider fehlen die Angaben zur jetzigen Batterie. Wieviel an Ah sind dort abrufbar? Ich selbst habe 400Wp auf dem Dach verbaut, mein Schwachpunkt sind die Bordbatterien mit 2x95Ah, wobei ich nur etwa 50% davon nutzen kann. Leider noch kein LiFoPo4 an Bord. Ich würde im ersten Schritt meine Speichermöglichkeiten vergrößern (auf 200Ah) und dann mal ausprobieren. 240Wp sind doch schon ordentlich. Wenn sich dann zeigt, dass die Reserven nicht ausreichen, würde ich im zweiten Schritt die PV-Anlage erweitern. Dann sollte auch mal ein Tag ohne Sonne zu überbrücken sein. Dann ist morgens auch noch genug Energie um einen Kaffee aus der Maschine zu genießen. Grüße aus Schleswig-Holstein Ha-Jo
ohne am 28 Feb 2021 19:34:19 Hallo, zur Vervollständigung: Als Bordbatterie habe ich noch die Standardbatterie AGM mit 100 Ah. Klar ist, wenn ich die große Batterie sowohl auch die größere Solaranlage verbaue, werde ich keine Probleme mehr haben. Das wäre in meinen Augen aber total überdimmensioniert, da ich keine weiteren größeren Verbraucher habe.
Inselmann am 28 Feb 2021 20:00:51 Der Ladebooster wird aber nur jeden Tag laden wenn du jeden Tag entsprechen lange fährst
thomas56 am 28 Feb 2021 20:10:42 es gibt keine zu große Solaranlage, weil zum Winter hin bringt auch die größte Anlage immer noch zu wenig!
frankkk am 28 Feb 2021 20:24:39 thomas56 hat geschrieben:es gibt keine zu große Solaranlage, weil zum Winter hin bringt auch die größte Anlage immer noch zu wenig!
genau deshalb muß Photovoltaik und Batterie im einen brauchbaren Verhältnis stehen. Was nutzen grosse Batterien im Winter wenn sie nicht voll werden. Was nutzt eine grosse Photovoltaik im Sommer wenn die Batterie schon voll ist. gruss Frankkk
Joachim260 am 28 Feb 2021 20:55:02 frankkk hat geschrieben:genau deshalb muß Photovoltaik und Batterie im einen brauchbaren Verhältnis stehen. Was nutzen grosse Batterien im Winter wenn sie nicht voll werden. Was nutzt eine grosse Photovoltaik im Sommer wenn die Batterie schon voll ist. gruss Frankkk
Ja, und genau deshalb wird es nie ein passendes Verhältnis von Batterie und Solar geben das für jede Jahreszeit paßt. Die Anlage muß zum Nutzungsverhalten passen. Fahre ich einmal im Jahr im Winter für eine Woche in Schiurlaub bringen mir große Batterien mehr als die größte Solaranlage. Wenn ich mit vollen Batterien ankomme und genügend Kapazität habe kann ich ein paar Tage ohne nachladen auskommen. Die größte Solar bringt nichts wenn Schnee drauf liegt oder du im Herbst 2 Wochen im Nebel stehst, da helfen nur vollgeladene Batterien mit ordentlich Kapazität. Man wird nie so viel Solar auf ein Womodach bekommen, daß man damit eine längere Schlechtwetterperiode überbrücken kann, dann ist halt mal Fremdspannung oder ein Stück fahren angesagt. Ich würde erst mal die Batteriekapazität erhöhen. Gruß Joachim
Pechvogel am 28 Feb 2021 21:10:31 Wenn man aus einer ( schon gebrauchten ) 100Ah Batterie 52Ah zum E-Bike-Akku laden entnimmt, ist sie leer. Wenn dann abends noch 'n bisschen Licht, Fernsehen und Wasserpumpe oder Handy laden dazukommt hat die Solaranlage, in diesen Abendstunden, gerade soviel eingeladen das die Batterie " auf Reserve" bleibt. D.h. den nächsten Tag über müssen über Solar wieder soviel reinkommen dass sie wieder voll ist.
Wenn man auch im Frühjahr und Herbst entsprechend laden / fahren will würde ich erstmal eine größere Batterie empfehlen. Bei mehr Kapazität kann man auch mal zwei / drei Schlechtwetter-Tage überstehen. Zumal die Kapazität der Batterie im Laufe der Zeit eher nachläßt!
Grüße Dirk
rkopka am 01 Mär 2021 14:52:57 Einheiten ! ohne hat geschrieben:Das Ladegerät lädt den E-Bike Akku mit 6 Ah bei 36 V, das heisst, bei 12 Volt verbraucht das Ladegerät 18 Ah. Hinzukommen noch der Grundverbrauch des Stromwandler und restliche Stromverbraucher. Auf Grund der Anzeigen meines Batteriecomputer und der Solarfernanzeige konnte ein Stromverbrauch von bis zu 21 Ah feststellen.
6A 36V 12V 18A 21A Der Fahrradakku hat eine Leistung von 625 Wh bei 36 V, ergibt 17,36 Ah. Umgerechnet auf 12 Volt ergeben das 52 Ah.
Hier stimmen die Ah. Bei meinem letzten Urlaub auf Rügen im September letzten Jahres produzierte meine Solaranlage bei strahlendem Sonnenschein gegen 16 bis 17 Uhr zwischen 8 und 9 Ah/Std Strom, das heisst, bis zu 13 Ah/Std wurden aus der Bordbatterie entnommen.
Ah/Std stimmen, aber hier wäre einfach A passender. 2. Variante: Ausbau der 240 W Solaranlage um ein weiters Panel mit 210 W. Dann hätte ich 450 Wp auf dem Dach. Damit sollten im Regelfall Ladeströhme zwischen 15 und 20 Ah/Std erreichbar sein. Die Stromentnahme aus der Bordbatterie würde auf 10 bis 15 Ah begrenzt bleiben.
Ah/Std geht (A besser), 10-15Ah macht keinen Sinn ohne weitere Infos. Pro Tag ? Wo ist der Zusammenhang ? Meinst du, die Solar würde für den Grundverbrauch am Tag mit E-Bike reichen und die 10-15Ah wären für die Nacht ? Auch würde bei dieser Variante bei schlechtem Wetter reichlich Strom für den täglichen Verbrauch erzeugt.
Wenn keine Sonne da ist, kann auch (fast nichts) nichts erzeugt werden. Fährst du bei Wolken nicht mit dem Rad ? Bei Sonnenschein könnte der Absorberkühlschrank via AES Schaltung den Tag über mit 12 Volt laufen, was den Gasverbrauch vermindert. Klar ist hierbei auch, dass ich an normalen Tagen (ohne E-Bike Ladung) die Solaranlage nicht ausnutze (überdimmensioniert).
Hast du ein Problem mit der Gasversorgung (Zeit oder Ort) ? Finanziell bringt es kaum was. Willst du die Akkus immer am Tag laden (d.h. du hast zumindest 2 Packs) ? Dann kann das mit Solar gehen. Sonst ist in jedem Fall eine Batterie besser. Auch für schlechtes Wetter und laden durch Lima oder Netz. RK
Tinduck am 01 Mär 2021 15:23:19 frankkk hat geschrieben:Was nutzen grosse Batterien im Winter wenn sie nicht voll werden. Was nutzt eine grosse Photovoltaik im Sommer wenn die Batterie schon voll ist. gruss Frankkk
Es gibt auch keine zu grossen Batterien, das ist Blei-Denke. Eine LiFePO interessiert es nicht, ob sie halb oder ganz oder viertel Voll ist. Insofern macht ein überdimensionierter Akku mehr Sinn als eine überdimensionierte Solaranlage. Akku: 100 Ah = zwei bis drei Tage Reichweite im Winter (bei 30-40 Ah Verbrauch und LiFePO), 200 Ah = 5 bis 6 Tage. Relevante Verlängerung der Freistehzeit. Solaranlage: 200 Wp = 4 Ah pro Tag im Winter bei Mistwetter, 400 WP = 8 Ah pro Tag. Nützt beides nix bei 30-40 Ah Verbrauch pro Tag. Die alte Faustregel Solarleistung in Wp = Akkukapazität in Ah passt immer noch ganz gut, selbst in LiFePO-Zeiten. Bei zu knapper Kapazität im Winter hilft nur der größere Akku, mehr Solar bringt da fast nix, es sei denn, man pflastert sich bei mäßigem Stromverbrauch pro Tag das ganze Dach voll. bis denn, Uwe
Gast am 01 Mär 2021 15:35:08 So mal eine persönliche Erfahrung:
Grundsätzlich stimmt es , das Solar & Batteriekapazität in einem sinnvollen Verhältnis stehen müssen. Wie das genau aussieht ist Ansichts- oder Erfahrungssache. Mal vorausgesetzt, das man E-Bikes mehr im Sommer als im Winter laden möchte und das man eh mehr im Frühjahr bis Herbst unterwegs sein möchte, denke ich, das eine Anlage wie folgt aussehen könnte:
Unsere mit 240Wp mit 200Ah Life reichte bisher immer aus, allerdings lade ich nicht jeden Tag ein Ebike, sondern nur ab- und zu. 200Ah werden eigentlich immer ausreichen und sind daher eine, auch kostenmäßig vertretbare Lösung. Solar: unsere 240WP haben 2020 das ganze Jahr (März bis Okt) ausgereicht und es wurde ausschließlich mit Solar geladen (kein Booster -> abgeschaltet) Allerdings gab es auch Tage (Viele Wolken / Regen, etc.), da hat man sich so langsam nach unten vorangearbeitet, so weit ich mich erinnere waren wir mal bei einem Minimum von 45% Kapazität, aber auch da sind wir nur mit Solar wieder aus dem Keller gekommen, hat aber ein paar Tage gedauert, bei einem mittleren Stromverbrauch von ca 40 - 45Ah/Tag.
Wir hatten angefangen mit 120WP udn 190Ah AGM. dann erweitert auf 240Wp und zurletzt AGM getauscht gegen LiFe.
Wenn ich das nochmal machen müsste, würde ich gleich 200Ah Life nehmen und ca. 360Wp Solar, das reicht dann wahrscheinlich für alles, was man möchte und zur Not kann man dann auch mal den Booster einschalten. Im Moment denke ich daher noch über zusätzliches ein Faltpanel mit eigenem Solarregler nach, wenn man mal im Schatten (Baum) steht oder ein paar Ah mehr einsammeln möchte.
Gruß
Wie gesagt, meine subjektive und unmaßgebliche Erfahrung und Meinung ;-)
Gruß
frankkk am 01 Mär 2021 16:49:51 bigben24 hat geschrieben:So mal eine persönliche Erfahrung:
Grundsätzlich stimmt es , das Solar & Batteriekapazität in einem sinnvollen Verhältnis stehen müssen. Wie das genau aussieht ist Ansichts- oder Erfahrungssache. Mal vorausgesetzt, das man E-Bikes mehr im Sommer als im Winter laden möchte und das man eh mehr im Frühjahr bis Herbst unterwegs sein möchte,
Schön wenn man sich alles kaufen kann. Photovoltaik für 1000 €,LiFoPo4 für 2000 € und dann noch ein Booster für mehrere 100 € passt auch ganz gut. Und wenn alles Installiert ist dann gehts weiter,hätte ich doch noch eine größere LiFoPo4 nehmen sollen oder mehr Module. ES REICHT NIE. Denn die Ansprüche werden immer höher,und was hat das mit Camping zutun. Anstatt mal runterzufahren und mit wenig auskommen wird Aufgerüstet "Kostet es was es wolle". Um nicht in solche Gewissenskonflikte zu kommen bin ich sehr flexibel,wenn die Sonne mal nicht den Ertrag bringen sollte fahr ich einfach mal einen Stellplatz mit Stromsäule an und stecke dann wenn Bedarf sein sollte einfach einen Euro rein und gut is. meine Meinung grüsse Frankkk
Gast am 01 Mär 2021 17:35:44 frankkk hat geschrieben:.. Anstatt mal runterzufahren und mit wenig auskommen wird Aufgerüstet "Kostet es was es wolle"...
grüsse Frankkk
sagt der, der selbst mit einem asketischen 70k€ WoMo mit, 7,40 m Länge durch die Gegend fährt und anderen vorwirft, das sie sich für 2k€ etwas Autarkie erkaufen - Nicht Dein Ernst, oder? Da sollte man schon ein wenig aufpassen, das man nur kleine Steinchen mit in sein Glashaus nimmt ;-) Gruß
Energiemacher am 01 Mär 2021 18:07:11 frankkk hat geschrieben: ES REICHT NIE. Denn die Ansprüche werden immer höher,und was hat das mit Camping zutun. Anstatt mal runterzufahren und mit wenig auskommen wird Aufgerüstet "Kostet es was es wolle".
You made my Day! Warum eigentlich nicht einfach mit Iglu-Zelt und kleiner Handlampe losziehen und Camping wieder Camping sein lassen? :lol: :lol: Grüße
Energiemacher am 01 Mär 2021 18:13:11 schnecke0815 hat geschrieben:Bezieht sich dein Nick „ohne“ auf „ohne Vorstellung“?
Was soll denn immer wieder dieser Käse mit der "Vorstellung"? Der Kollege hat doch seine Frage ausführlich und umfangreich beschrieben und auch ein paar Angaben zum Rahmen gegeben. Was soll er noch machen? Größe der Schlüpper und Bankverbindung angeben.....absolut wertlos hier im Forum. :D Und wenn er ein Problem mit der Energieversorgung hat, interessiert auch prizipiell weder sein Name noch sein Wohnort o.ä. Die wenigsten User reagieren hier auf eine "Vorstellung" im entsprechenden Unterforum......warum wohl? :roll: Grüße
ohne am 01 Mär 2021 18:52:02 Hallo zusammen, danke erst mal für die Antworten. Daraus kann ich entnehmen, dass eure und meine Einschätzung die Gleiche ist, nämlich erst mal auf eine größere Batterie LiFePo4 umzusteigen. Der Ladebooster kommt in erster Linie wegen der Ladekennlinie für LiFePo4 in Betracht. Ich habe so Einiges über Euro6 Diesel und Ladecharakteristik gelesen. LG Lutz
frankkk am 01 Mär 2021 19:07:22 bigben24 hat geschrieben: sagt der, der selbst mit einem asketischen 70k€ WoMo mit, 7,40 m Länge durch die Gegend fährt und anderen vorwirft, das sie sich für 2k€ etwas Autarkie erkaufen -
Ich werf niemanden etwas vor,das war nur ein Denkanstoss von mir. Das Wohnmobil ist nur Mittel zum Zweck.Wie jeder weiss ist im Wohnmobil keine bis wenig Photovoltaik und Module standertmäßig verbaut sind. Trotzdem hab ich zum Camping machen nur das nötigste verbaut. Wie du selber schreibst kann man sich für 2000€ nur etwas Autarkie erkaufen. grüsse Frankkk PS: asketischen WoMo find ich gut(wenn eine freiwillige Enthaltsamkeit zwecks Erreichung eines als höherwertig geltenden Ziels praktiziert wird)
Gast am 01 Mär 2021 19:20:05 frankkk hat geschrieben:... Trotzdem hab ich zum Camping machen nur das nötigste verbaut. Wie du selber schreibst kann man sich für 2000€ nur etwas Autarkie erkaufen.
grüsse Frankkk
Frankkk, alles ist gut ;-) Soviel wie nötig, so wenig wie nötig, da bin ich ja bei Dir. Wer nur auf dem SP/CP steht der braucht das alles nicht, wer wie wir aber oft frei steht oder lange Reisen (USA/CDN) plant, der ist darauf angewiesen. Der eine kauft sich daher einen gescheiten Akku und Solar, der anderen einen halben Meter mehr WoMo - so what :lol: Hauptsache alle sind zufrieden Gruß
basste315 am 01 Mär 2021 19:32:11 ohne hat geschrieben:Daraus kann ich entnehmen, dass eure und meine Einschätzung die Gleiche ist, nämlich erst mal auf eine größere Batterie LiFePo4 umzusteigen. Der Ladebooster kommt in erster Linie wegen der Ladekennlinie für LiFePo4 in Betracht. Ich habe so Einiges über Euro6 Diesel und Ladecharakteristik gelesen. LG Lutz
:ja: Du bist am richtigen Weg, würde ich auch so machen. Eine hungrige Li-Batterie ist auch schneller als Blei geladen, das wirst du schnell bemerken. Und bedenke, dass eine Solarerweiterung auch mehr an Gewicht bedeuten würde, die Umstellung Blei --> Li bringt Gewichtsvorteile! Im Hinblick auf die Absicht, freistehend 2 E-Bikes nachladen zu können, habe ich 200 Ah Li geplant und denke, damit auch auszukommen, da mein sonstiger Tagesbedarf bei nur 20-40 Ah liegt . Meine 200 W Solar sollten normalerweise reichen, da ich kaum im Winter fahre und bei Regenwetter auch keinen großen Ladebedarf für die E-Bikes-Akkus erwarte. Falls ich irgendswann einmal in Spanien überwintern würde, wäre vielleicht ein mobiler Solarkoffer eine sinnvolle Ergänzung. Helmut
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