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Hallo, mein Projekt des Einbaus von zwei 130 Ah-Akkus kommt gut voran, ich forotgrafiere fleißig mit, um dann zu berichten. Heute sind die Akkus eingetroffen mit allem Zubehör, alles sieht soweit ganz gut aus, auch die Beschreibung reicht. Nur ein Punkt ist unklar: der Einbau und Anschluss der Relais für Über- und Unterspannung. Dazu jetzt die Dummi-Fragen: - Es sind vier gleiche Relays dabei (i-Autoc KSJ30D100-L). Also kann jedes Relays beides: Unter- und Überspannung (natürlich getrennt verwendet)? - In der Beschreibung steht, welches Kabel in das Relays geführt werden muss. An die andere Seite gehört dann einfach Masse (Verbindung zum Minus des letzten Akkus) hin? - Richtiger Einbau: Plus Akku - Sicherung - Unterspannungsschutz - Überspannungsschutz - Verteiler für Plus mit Anschluss des Ladegerätes und über Sicherungen zu: zweiter Akku (Sicherung/eigene Relays) und Verbindung zur Bordelektrik bzw. Ladebooster (Sicherung/ein Kabel wie bisher eingebaut). Da ja vom Ladebooster auch Ladestromm kommt, sollte die Verbindung ja ebenso durch die Relays abgesichert sein? Liege ich da richtig? Wenn ich das habe, bin ich ziemlich durch, so hoffe ich, und muss Euch nicht mehr mit Fragen löchern. Gruß Klaus Soll das Ganze dann ein BMS darstellen? Wenn ja - warum kein "normales" BMS? Hallo, gemäß dem Datenblatt der Relais muss auf der Schaltseite (Anschlüsse 1- und 2+) die Polarität beachtet werden. Wenn die Relais Über- und Unterspannung schalten sollen, dann gibt es zwei Möglichkeiten der Verschaltung: Pluspol der Batterie -> Sicherung -> [2+ 1-] Leitung [2+ 1-] -> Verbraucher/Ladegerät [+] Minuspol der Batterie -> [1- 2+] Leitung [1- 2+] -> Verbraucher/Ladegerät [-] Alternativ: Pluspol der Batterie -> Sicherung -> [2+ 1-] -> Verbraucher [+] Pluspol der Batterie -> Sicherung -> [2+ 1-] -> Ladegerät [+] Minuspol der Batterie -> [1- 2+] -> Ladegerät [-] Minuspol der Batterie -> [1- 2+] -> Ladegerät [-] Vielleicht ist die Frage damit beantwortet. Gruß, Gerhard Hallo, sorry, Frage zu ungenau gestellt: Vom den Balancern/BMS (auf den Polen montiert) soll vom letzten Balancer jeweils ein Kabel aus OVP/LVP - Ausgang zu jeweils einem Relay geführt werden. Das ist soweit klar. Aber zum Schalten braucht es ja ein zweites Kabel, das am anderen Pol rausgeht. Und da steht eben nichts. Nur mit einem Kabel, das reingeht, passiert ja nichts. Ich denke, das Kabel aus den Balancern soll in "Input" 3+ rein, aber was wird dann bei -4 angeschlossen? Masse, also das Minus der letzten Zelle? An den Relays ist immer markiert - 1 und 2+ . Bei 2+ müsste das Kabel vom Plus der von Batterie her reingehen und bei -1 zu den Verbrauchern weg? Gruß Klaus Hallo, es kommt darauf an, ob die Balancer Plus oder Minus schalten. In Abhängigkeit dessen müssen die Relais angeschlossen werden. Ohne diie genaue Bezeichnung der Balancer kann man hier nur spekulieren. Gruß, Gerhard Hallo, der erste Balancer (LiPro1-3_RS485_V2) soll an den Pluspol gehängt werden mit den Eingängen OVP/LVP, also schaltet er wohl Plus? Gruß Klaus Seite 15 der Anleitung: OVP Ausgang: Verdrahtung zum nächsten LiPro1-x V2 OVP Eingang. Ist dies der letzte,dann zum OVP - Steuereingang vom greenSwitch, greenController, zum Charger-Ctr-1 oderzum OVP Relais verdrahten. OVP Eingang: bei der ersten Zelle vom Pluspol der Batterie, bei den anderen Zellen jeweilsvom OVP Ausgang des vorherigen LiPro1-x V2. Geschaltet wird der Plus. Somit wird der Minus des Relais mit dem Minus der Batterie verbunden. Hallo, vielen Dank, die ersten beiden Zeilen waren mir klar, nur eben die dritte Zeile nicht. Jetzt kann ich in Ruhe planen, super. Gruß Klaus Wichtig ist zu wissen, daß jedes SSR Relais die volle Spannung vom Akku bekommt! Hier ist es wichtig auf 5 volt oder kleiner zu gehen, sonnst ist der Eigenverbrauch sehr hoch. Wir hatten damals unseren SSR Converter dafür vorgesehen. Leider habe ich keine mehr da. Gemäß dem Datenblatt liegt der Eigenverbrauch bei max. 25mA bei 32V. Geht man von einem linearen Strombedarf aus (was nicht exakt zutrifft), dann ergibt sich bei 4 konstant aktivierten Relais ein Bedarf von: 12V 0,025*12/32*4*24 = 3,6Ah / Tag 5V 0,025*5/32*4*24 = 1,5Ah / Tag Beachten sollte man auch die Temperaturkurve des Relais: Bei 20 Grad soll die Stromstärke ohne Kühlkörper max. nur ca. 55A betragen. Warum der Hersteller nicht zwei bistabile "normale" Relais verwendet hat ist für mich unklar. Der Dauerstrombedarf wäre dann 0A und auf einen Kühlkörper könnte man auch verzichten. Kritisch sehe ich auch den Parameter "Maximum Surge Current (Apk. at 10ms)", der nur 250A beträgt. Bei 2 Relais parallel sind das dann 500A. Wie wird der Wechselrichter angeschlossen? Wird das funktionieren, oder legst Du Dir besser schon zwei Relais in den Schrank, als Ersatzteil? Wenn man jetzt noch aus den 12V 5V machen soll (= eine weitere Komponente, warum macht das BMS das nicht?), damit die Lösung nicht so stromhungrig ist, dann muss man diese Lösung wirklich haben wollen.
Hallo, es gibt einen Wechselrichter, aber der wird nur sehr sparsam gebraucht: Notebook oder Laden von Akkus Foto/Tablet ... Hauptgrund der LiFeYPO4 ist für mich das Freistehen im Winter. Meine 2x80 Ah waren da schnell am Ende. Wegen Winter auch der ganz Spaß mit den Winston und nicht mit einem "Fertigakku". Jetzt bin ich dann gespannt, ob das alles läuft, und wenn ja: wie lange? Gruß Klaus Also wenn es primär um die Kapazität geht, dann wird es auch mit einem kleinen Wechselrichter funktionieren. Ohne Kühlkörper hast Du nur max. 110A zur Verfügung. Ich empehle Dir, Deine Ausstattung an Geräten mit ECS zu besprechen und Dir von ECS ein Ok einzuholen. Ich würde da noch einmal darüber nachdenken und mit ECS sprechen. Hier wäre der Greenswitch das wesentlich bessere Gerät für die Abschaltung!
0,025 * 12/32 * 4 * 24 = 0,9 Ah / Tag wenn ich nicht irre. Mit einem 330 Ohm Widerstand vor dem SSR wird diese Leistung ohne Funktionseinschränkung halbiert. Hallo, ich rate Dir von der Verwendung dieser SSR für diesen Zweck ab: - Diese SSR haben ein Vielfaches des Durchschaltewiederstandes einer MOSFET-Endstufe eines BMS; - Bei der angegebenen Belastung durch einen WR werden diese sehr heiss (Verlustleistung), d.h. Du brauchst einen passenden Kühlkörper dazu; - Ohne Treiberstufe sind diese nicht direkt an die Balancer betriebssicher zu betreiben; - Ohne Überspannungsschutz (TVS-Diode...) haben diese wahrscheinlich eine "kurze Lebensdauer" (das steht übrigens auch im Datenblatt) - Der Eigenverbrauch ist doch beträchtlich; Die SSR sind eigentlich Bauteile für die Verwendung innerhalb einer geeigneten Schaltung und nicht für den "standalone-Betrieb". Dafür gibt es sicherlich eine bessere Lösung, wie Lars vorgeschlagen hat!
Stimmt, da habe ich wohl den Wert in Excel falsch berechnet. Bei 5V sind es nur 0,375 Ah/Tag. Sorry. Trotzdem überzeugt mich das Konzept mit zwei Halbleiterrelais pro Batterie nicht. Getennte Relais für OVP und UVP, der Dauerstrombedarf, der geringe Schaltstrom ohne Kühlkörper. Ich vermute diese Lösung ist preisgünstiger für den Hersteller und die OVP/UVP-Schleife ist ein einfacher Schalter, der für mechanische bistabile Relais so nicht verwendet werden kann (kein zweiter Ausgang vorhanden und kein Umpolen möglich). Könnte man nicht auf ein Relais verzichten, wenn man den OVP- und UVP-Ausgang gemeinsam auf ein Relais schalten würde? Möglicherweise noch mit zwei Dioden voneinander entkoppeln. Bei zwei getrennten Batterien könnte man durch die Entkopplung mit Dioden für beide Batterien den OVP- und UVP-Schutz mit nur einem Relais für beide Batterien realisieren. Alternativ könnte man anstatt der Halbleiterrelais die Switch Unit 100 von Votronic einsetzen. Der Dauerstrombedarf soll dabei nur 3 mA betragen. Bei 100A wird bei diesem mechanischen Relais kein Kühlkörper benötigt.
Welche SSR werden hier mit welchem BMS verglichen? Keine der Aussagen ist fundiert und richtig.
Das bereits geschriebene lesen hilft viel weiter, ein Blick in die dazugehörigen Datenblätter auch!
Hallo, das wurde ja von ECS so als Set geliefert. Dann müsste es doch auch gehen? Zum Stromverbrauch: Wenn ich das Minus der Relays an den Shunt des Batteriemonitors hänge, müssten ja auch der Stromverbauch durch die Relays mitgemessen werden? Spitzenverbrauch am Wechselrichter ist höchstens das Notebook, sind so 100 W, also fließen, wenn ich das richtig rechne, ca. 9 A? Dazu noch evtl. die Heizung und Licht. Werden die Relays davon wirklich so heiß? Beim Laden gibt es höchstens 39 A vom Ladebooster, macht pro Batterie 20 A, oder vom Ladegerät mit 30 A, macht pro Batterie 15 A? Oder gibt es ein BMS, das auch schon die Schutzabschaltungen mit drin hat? An dem also direkt der Anschluss für Ladung/Verbraucher erfolgen kann? Ich dachte, dass das immer geetrennt ist? Gruß Klaus Hallo, wie leistungsfähig ist der WR, es zählt nicht was erwartet wird sondern was möglich ist und abgesichert! Zu diesen SSR ... ein Strom von 40A bei einem 100A-Typ führt zu einer Erwärmung, wie groß die Maßnahmen zur Kühlung dafür sein sollen sollte Dir ECS mitteilen, wenn Sie Dir die Bauteile empfohlen hat. Eine Suppressor-Schutzschaltung wird im Datenblatt empfohlen - das würde ich bei der Verwendung im KFZ auch vorsehen! Es gibt doch einen ECS-Kollegen hier im Forum, warum ist der denn so still? Hallo, die Plus-Leitung zum Wechselrichter werde ich mit 30 A absichern, damit eben kein so hoher Strom fließen kann. Ich will das alles begrenzen aus Sicherheitsgründen. Beim ECS habe ich gerade nachgefragt. Gruß Klaus
Ich möchte meinen Beitrag korrigieren: Es ist nicht möglich, nur ein Relais zur OVP- und UVP-Absicherung zu verwenden. Aufgrund der Polarität des "Lastkontaktes" müssen die Lade- und Entladeströme zwingend getrennt über zwei Relais geführt werden. Beim Laden hat der Plus bspw. des Solarreglers ein höheres Potential als die Batterie, beim Entladen hat die Batterie das höhere Potential. Aus diesem Grund werden auch bei Victron zwei BatteryProtect eingesetzt (siehe Handbuch BatteryProtect). Bei zwei parallelen Batterien sind somit mindestens zwei Relais notwendig. Alternativ würde eine Switch Unit von Votronic ausreichen, denn mechanische Kontakte kennen keine Polarität. Meine Empfehlung: Halbleiterrelais zurückgeben und entweder eine Switch Unit oder zwei BatteryProtect von Victron einsetzen. Nun zu Deinem letzten Beitrag Klaus: Natürlich wird es funktionieren, wenn ECS es geliefert hat. Nur weil es elektrisch funktioniert muss es nicht eine gute Lösung sein. Wie bereis geschrieben wurde, diese Relais sind nicht für den Einbau in einem Wohnmobil gedacht, auch wenn sie dort funktionieren. Vergleichbar mit diesen Relais ist der Victron BatteryProtect. Dieses Gerät wurde für den mobilen Einsatz konzipiert und hat auch die Zulassungen, um in ein Fahrzeug einzeln eingebaut werden zu dürfen. Bei Deinem Relais habe ich da Zweifel. Ich empfehle Dir, die Batterie auf den Fahrer- und Beifahrersitz aufzuteilen, um ein BMS und zwei Relais einzusparen. Also eine 2P4S-Konfiguration zu machen. Somit wäre die untere Hälfte der Batterie unter dem Fahrersitz und die obere Hälfte unter dem Beifahrersitz. Du würdest auch nur vier Balancer benötigen. FS: BFS: ++=-- ++=-- // // // // -- ++=-- ++ Anschluss - und + ist unten links und rechts = Verbindung / einzelne Zelle Weiterhin würde ich auf die Halbleiterrelais verzichten und eine Switch Unit 100 von Votronic einsetzen. ECS soll Dir bestätigen, dass die OVP- und UVP-Ausgänge gemeinsam mit oder ohne Diode auf die Switch Unit geschaltet werden können. Wer eine bessere Lösung für Klaus hat, der möge ihm die hier vorschlagen. Gruß, Gerhard Hallo, zunächst nochmal vielen Dank für die Geduld mit mir. Ich habe mir gerade die Votronic Battery Protector 40 angeschaut. Die müssten doch die Funtkion des Solid State übernehmen können? Und jetzt wohl noch das große Problem: Ich habe ja die Absicherung durch das Relais für Unterspannung zu den Verbrauchern. ABER: Das ist ja auch gleichzeitg das Kabel vom/zum Ladebooster. Also fließt sozusagen Strom in beiden Richtungen (oder wie man das erklären soll)? Geht das dann überhaupt noch, weil ja dann Ein- und Ausgang vertauscht sind? Gruß Klaus
Nochmal: mit welchem SSR hast du das gemessen? Es macht beim Verlust in Durchgangsrichtung einen riesen Unterschied, ob der MOSFET für 24, 60 oder 220 Volt DC Betriebsspannung ausgelegt ist. Ich betreibe SSR DD 100 A 24 V DC mit 80 A Belastung bei 12 bis 14 V seit Jahren mit minimalem Kühlkörper! Hallo, so, hatte Telefonat mit Mitarbeiter von ECS. Ergebnis: Diese Relays seien ohne Kühlung bis 40 A zu betreiben, es sei kein Problem. Und ich muss doch ein Kabel vom Ladebooster zur Batterie ziehen, damit Ladung und Entladung getrennt sind. Also wieder Kabel durchpfriemeln ... Es lebe die Bastelei. Gruß Klaus
Im Datenblatt wird der max. Widerstand mit 2,1 mOhm angegeben. Bei P = I² x R = 100² x 0,0021 = 21W Verlustleistung bei 100A Da kann ein kleiner Kühlkörper nicht schaden. Somit kann Dein SSR bei 80A durchaus funktionieren. Ich denke ECS verkauft ein günstiges Halbleiterrelais und der Kunde soll sich dann um die Beschaffung und Dimensionierung des Kühlkörpers kümmern. 99% der Kunden sind damit überfordert. ECS sollte zumindest das Relais mit dem Kühlkörper verkaufen. Weiterhin ist ein entsprechender Einbauort zu finden, der die notwendige Kühlung ermöglicht. Nicht ohne Grund sind die BatteryProtect von Victron teurer als diese Relais. Hallo, Du meinst sicher dieses: ![]() Ich hatte ja schon länger eine Vermutung :D Übrigens die Spannung definiert nicht die Verlustleistung sondern der R(DSon), und MOSFET mit hohen Spannungsbereich "können" einen höheren R(DSon) haben - müssen aber nicht (außer Du gehst über 70V). Im Bereich 30-40V wird dies nur durch die Bauteilqualität definiert und die Anzahl im Cluster. Leider ist es so dass diese SSR meistens nur auf Basis eines PowerMOSFETs --> Linkaufgebaut sind und kein Paralleles Cluster verwenden, der Einfachheit halber. Hallo, 21W und kleiner Kühlkörper - "funny Joke", wie auf dem Bild ersichtlich hat jeder eine eigene Defintion von klein :D Hallo, wenn das angeführte SSR 2,1mOhm R(DSon) hat ist dies doch ein Beleg für meine Aussage: hier das MOSFET-Cluster meiner eigenen BMS-Enwicklung hat trotz bidirektionaler Verbindung lediglich 0,225mOhm also ungefähr ein Zentel nur, was die Verlustleistung erheblich reduziert (ist jetzt das Zehnfache auch ein Vielfaches ....)! Selbst die preiswerten JDBMS oder Daly BMS sind da erheblich besser!
Ich bin gar nicht still, aber ein bischen Zeit müsst Ihr mir schon lassen. Ich bin ja nicht 24h hier am mitlesen. Außerdem waren es da gerade mal 8 Uhr, da muss ich noch Kaffee trinken, um wach zu werden :lach: :lach:
Klar, Man könnte auch ein greenSwitch nehmen, aber ein 500A Schalter halten wir hier doch ein wenig übertrieben. Da der Strom im Bereich von 30A liegt. Das geht noch wunderbar mit SSR's. Die Verlustleistung ist nur P = I² x R = 30² x 0,0021 = 1,89 W.
Wir legen deshalb kein Kühlkörper dabei, weil er halt oft nicht gebraucht wird. Das viele Kunden mit der Auslegung des KK überfordert sind kann sein. Aber da helfen wir dann auch gerne. Zum Thema bistabile Relais. Ja, der Eigenstromverbrauch ist dabei nahezu 0. Aber (zumindest ohne zusätzliche Überwachung) ist ein bistabiles Relais im (Fehlerfall) weniger sicher. Eigenverbrauch der SSR lässt sich eventuell noch durch einen Widerstand senken. Falls es stört kann man hier vielleicht noch optimieren. wir haben es noch nicht getestet. Ist aber eine gute Idee. Gruß und schönen Abend euch! Hallo, das ist schön, dass Ihr Euch der Sache annimmt, aber einen Punkt sollt Ihr wirklich nicht vergessen:
Hallo an den Kollegen von ECS, wenn man den maximalen Strom nicht nutzt, dann sinkt naturgemäß die Verlustleistung und es geht auch ohne Kühlkörper. Beworben wird das Relais mit "Sicherheitsabschaltung, Lastabschaltrelais: SSR_30V_100A". Immerhin findet sich im Schaltplan der Hinweis "SSR ggf. auf Kühlkörper/Kühlblech". Wann dieses "ggf." sein soll, konnte ich nicht finden. Im Datenblatt findet sich der Hinweis "Relay must be mounted to proper sized heat sink based on thermal curve." Somit ist bei 20 °C Umgebungstemperatur und 100A ein Kühlkörper mit 0,8 °C/W erforderlich. Bei 30 A ist selbst bei 80 °C Umgebungstemperatur kein Kühlkörper erforderlich. Warum ein bistabiles Relais im Fehlerfall weniger sicher sein soll, als ein Halbleiterrelais erschließt sich mir nicht. Beim mechanischen Relais klebt der Kontakt im Fehlerfall, der Halbleiter wird im Fehlerfall dauerleitend. Das klingt für mich nach identischen Szenarien. Was würde eine Überwachung für Vorteile bringen? Wenn bei OVP oder UVP der Kontakt nicht öffnet, dann ist das eben so. Eine Überwachung könnte dies nur erkennen, aber nicht ändern. Beim mechanischen Relais gibt es i.d.R. zusätzlich eine manuelle Betätigung (siehe Votronic Switch Unit). Beim Halbleiter hilft im Fehlerfall nur der Seitenschneider oder die Sicherung zu entfernen. Einen Vorteil des mechanischen Relais hat ECS ausgeblendet. Man benötigt nur ein Relais für OVP und UVP und nicht zwei, weil der Kontakt keine Polarität kennt. Somit erspart man sich den Kauf eines zweiten Relais. Dies gilt zumindest dann, wenn man Lade- und Entladeströme nicht trennt. Vielleicht bietet ECS seinen Bausatz künftig alternativ mit der Votronic Switch Unit oder dem Victron BatteryProtect an, dann entfällt die Thematik mit dem Kühlkörper vollständig und diese Komponenten sind für den Einbau in ein Fahrzeug zusätzlich originär vorgesehen. guten morgen zusammen
Genau
Die Kurven dazu findet man beim Relais unter Bilder.
Genau
Problematisch ist, dass ein bistabiles Relais nicht mehr abschalten kann, wenn die Stromversorgung wegfällt. Die SSR Lösung schaltet bei Kabelbruch weg. Aber ja, wie bei fast allen Sachen in der Elektrotechnik, gibt es nicht perfektes. Bei unserem greenSwitch arbeiten wir aktuell auch (noch) mit bistabilen Relais. Man muss halt immer Vor- und Nachteile abwiegen
Das ist ein Vorteil, bringt aber auch Nachteile. Beim abschalten des Relais sind Ladequellen und Lasten direkt verbunden, ohne puffernde Batterie. Zwangsläufig gibt es bei den Verbrauchern Spannungsschwanken. Nehmen wir mal an, ein Solar Laderegler lädt mit hohem Strom in die Batterie. Die Batterie wird jetzt schlagartig weggeschaltet, dann steigt für einen kurzem Moment die Spannung an den Verbrauchern stark an. Ein anderes Problem ist, das beim abschalten wegen Tiefentladeschutz nicht mehr geladen werden kann und umgekehrt. Also, wenn Ladung und Last getrennt werden können, ist ein getrenntes schalten sinnvoll. Für Kunden die es nicht trennen können, arbeiten wir an einen eigenen neues SSR, das beide Richtung abschalten kann. Und auch gezielt nur Ladung oder Last. Dabei werden wir auch ideal Dioden Controller einsetzen, und außerdem das schalten langsam machen, so das Spannungsspitzen vermieden werden.
OK, kein Problem, der Kunde kann das Set auch ohne Relais kaufen, dann rechnen wir es aus dem Gesamtpreis raus. Wir sind flexibel :ja:
Da ist ein guter Hinweis. Aktuell hatten wir aber noch kein Ausfall bei dem Relais. Bei Überwiegend induktiver Last, Motoren oder ähnlich kann das notwendig sein. Wir behalten das im Auge. Gruß von der Mosel Falko Jahn [ECS - Team]
So ist es ... Ich kenne keine solche Last im Wohnmobil. Aber wer weiss schon, was den Marketingspezialisten noch alles an Zubehör für den Komfort einfällt. Was ich mich generell frage: Wie viele Abschaltungen wegen UVP oder OVP kommen eigentlich in der Praxis vor? Ich hatte noch keine. :lupe: Hallo, Nach viel Mühen und Planungen eine neue dumme Frage dazu: Im Shunt des Batteriemonitors Victron BMV 712 Smart ist auch ein Relais zum Abschalten bei Über- und Unterspannung eingebaut. Würde das eigentlich genügen, so dass die Relais unnötig wären? Oder reagiert der Batteriemonitor zu langsam? Gruß Klaus Hallo, Noch zur Erklärung: Irgendwie wird da BMS auf verschiedene Weise verwendet - für den Batteriemonitor und für das Management der Zellen, oder täusche ich mich da schon wieder? Gruß Klaus Hallo,
Was willst Du damit signalisieren, dieser Relaiskontakt wird durch den BC entweder spannungsgeführt (Gesamtspannung des Zellverbundes) oder SoC-geführt gesteuert. Damit wird keine Analyse der Einzelzellspannung hinsichtlich UVP/OVP gemacht. D.h. wenn Du bei SoC 10 ausschalten läßt, kann es durch Drift sein, dass bereits eine Zelle die untere Spannungsgrenze unterschritten hat und tiefentladen ist. Hallo, Gleichen das nicht die Balancer aus, dass die Spannung innerhalb einer Batterie zwischen den Zellen ausgeglichen wird? Die Balancer sind in Serie verbunden, ausgehend vom Pluspol, am Ende geht es raus zum Relais, das an Minus hängt. Ich dacht eigentlich, dass die Relais für das Abschalten bei Unter- oder Überspannung der Gesamtbatterie zuständig sind? Gruß Klaus Hallo, die Gesamtspannung bei LiFePO4 sagt nichts aus, wichtig ist die Spannung der Einzelzellen - ansonsten macht ein BMS keinen Sinn! Meine Meinung dazu! Hallo, Es ist wohl so, dass die Einzelspannungen überwacht werden und dann bei einem Fehler (Über-/Unterspannung) alles abgeschaltet wird. Also brauche ich die Relais. Gruß Klaus
Respekt. Gut mit gedacht. :top: :top: :top: Franz
Zwei Zwangsabschaltung: Wegen SR. der ging nach Abschaltung in den 24 Volt Modus. Das erste mal habe ich nicht gewußt warum. Erst beim 2 Mal kamm ich drauf, warum am Zielort der Accu abgeschaltet hat. Franz
Ich habe bisher nur von Problemen mit SSR gehört, bei Verwendung als Schalter, deshalb teile ich die Meinung von moutainbiker. Es gibt doch bipolare Relais oder auch die alten Victron Battery Protect MOSFET-Schalter. Wenn man eh schon in Lade- und Entladezweig unterteilt, kann man z.B. die Victron BP nehmen und hat ca. 1-2mA Ruhestrom. Ich habe ein ähnliches BMS (123SmartBMS), habe getrennte Lade-/Entladezweige und verwende den BP100 im Ladezweig und den BP220 im Entladezweig. Wenn man die Eigenheiten dieser MOSFET-Relais berücksichtigt, läuft das prima. UVP, OVP im BP100/220 abgeschaltet und alles das BMS machen lassen. Hallo, Noch eine Frage: Wegen der Polarität der Relais kann ja kein Strom in der falschen Richtung durchfließen? Grund der Frage: Es müssen wegen der beiden Reails für Unter-/Überspannung die Ströme getrennt werden, als die zuführenden von Ladebooster/Ladegerät und die ausgehnden zu den Verbrauchern. Bei mir geht ein Kabel vom EBL aus zur Batterie. An dieses Kabel ist bis jetzt auch der Booster angeschlossen. Es gibt also nur ein Kabel für eingehenden und ausgehenden Strom. Problem: Es ist bei den Durchführungsmöglichkeiten sehr eng, um ein neues Kabel zu legen. Wäre es möglich, das Kabel zum Ladebooster/EBL vor der Batterie aufzuteilen: ein Anschluss an das Relais für Unterspannung: Wenn der Ladebooster aktiv ist, geht ja Richtung Batterie nichts durch wegen der Polarität des Relais. Der zweite Anschluss geht an den Überladungsschutz. Durch das Relais kann es auch keine ungewollte Entladung geben, da es ja den Stromfluss in diese Richtung verhindert? Wenn das ginge, würde mir sehr viel Arbei erspart bleiben. Gruß Klaus |
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