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200 Ah LiFePO4 Selbstbau für Weinsberg CaraLoft 1, 2, 3


Stocki333 am 22 Apr 2021 20:17:30

Serg8 hat geschrieben:Was verlerne ich da zurückschalten?

:juggle: :juggle: :juggle:

Ein aktiver Balancer kann man an den vorhandenen BMS anschließen und über einen Schalter dann ein Mal von mir aus im Monat einschalten und fein balancieren lassen.

Gute Idee. Einfache Schalter liegen in jeder Restekiste. So finden die auch mal Verwendung.
Serg8 hat geschrieben:Oder man lässt den Balancer wie es manche schon länger praktizieren ganz weg und lädt nicht immer auf 100% sondern ab und zu halt vollladen und, ob jetzt die Zellen 3500 0der 4000 Ladezyklen packen ist mit persönlich Schnuppe. Für mich ist ein Akku ein Verschleißteil wenn jetzt mit Lifepo4 ein langsames aber das weiß du bestimmt schon länger:)

Habe den Tipp doch nicht umsonst geschrieben.
Aber eine Bitte hät ich noch:
Welches BMS du verwendest. Und wie du es Programmierst das es nur einmal im Monat balanciert.

Diese Frage hast du mir nicht beantwortet. Und ich lerne immer etwas gerne dazu.
Dankend Franz

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basste315 am 22 Apr 2021 20:19:16

womocharly hat geschrieben: 1 Stück Sicherungsautomat 12 V / 100 A für 8,54 Euro

An der Vorderseite der Kiste die 2 Stromverteilerschienen, der Sicherungsautomat für den 1500 W WR und die 3 Leitungssicherungen für Kompressor-Kühli, Solarregler und Ladegerät
(sitzt bei mir unter dem Beifahrersitz).

30723

Grüße
womocharly


Hallo Charly, du hast aber recht dünne Kabelchen für deinen 1500W WR . Dafür ist die Kiste recht stabil :) .

Ich denke, dass das vermutlich egal ist, da der 100A Sicherungsautomat ohnehin viel früher auslösen wird. Diese Erfahrung habe ich mit solchen Automaten leider gemacht. Ich würde eine zu Stromabnahme und Kabel passende Streifensicherung empfehlen.

Was möchtest Du am WR betreiben?

Helmut

Serg8 am 22 Apr 2021 22:51:30

Stocki333 hat geschrieben:Was verlerne ich da zurückschalten?

:juggle: :juggle: :juggle:

:juggle: :juggle: :juggle: :juggle:

Stocki333 hat geschrieben:Ein aktiver Balancer kann man an den vorhandenen BMS anschließen und über einen Schalter dann ein Mal von mir aus im Monat einschalten und fein balancieren lassen.
Gute Idee. Einfache Schalter liegen in jeder Restekiste. So finden die auch mal Verwendung.


Meine Schalter kaufe ich neu .

Stocki333 hat geschrieben:Aber eine Bitte hät ich noch:
Welches BMS du verwendest. Und wie du es Programmierst das es nur einmal im Monat balanciert.
Diese Frage hast du mir nicht beantwortet. Und ich lerne immer etwas gerne dazu.
Dankend Franz


Jetzt warte bis ich meine Zellen bekommen habe dann gucke ich mir die Sache mit dem Balancer in meiner Praxis an und dann kann ich hier posten,vielleicht wird sogar was für dich da sein.

Übung macht den Meister das weißt du doch :juggle: :juggle:

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cinzano01 am 22 Apr 2021 23:14:36

Ich hab doch geschrieben, dass der Elektrolyt in der Lage sein muss zwischen die einzelnen Lagen zu gelangen. Das geht in in allen 3 möglichen senkrechten Positionen, mit Ausnahme kopfüber l, in horizontal flacher Lage geht es nicht, bis sehr schlecht..

Solange keine Gase im Bereich der Ladeschlussspannung permanent neu gebildet werden, ist der maximale Innendruck gleich dem Dampfdruck der am leichtest siedenden Komponente, die ich ebenfalls bereits genannt habe. Nach dem Raoultschen Mischunggesetz verringert sich der Druck bei Gemischen allerdings etwas.

Dimethylcarbonat als am leichteste siedende Komponente hat bei 20 Grad einen Dampfdruck von 53 mbar (absolut, also Unterdruck), bei 90 Grad entspricht der Innendruck der Zelle dem Umgebungdruck.
Bei der Temperatur muss ein vernünftig eingestelltes BMS SCHON LÄNGST abgeschaltet haben.

Wenn du weißliche Krusten um das Berstventil erkennst, ist es nicht ganz dicht und es kristallisiert das im Elektrolyten eingesetzte LiPF6 aus,

Und nochmal zum Mitschreiben: Es gibt keinen elektrochemischen Grund für eine senkrechte Position mit den Polen oben!

Wir arbeiten bei uns als Testvehikel mit sogenannten Pouchzellen und die legen wir EXTRA HORIZONTAL hin, damit kein Gradient über den Elektrodendurchmesser auftritt.

Noch Fragen?

Mannmannmann.....

Acki am 23 Apr 2021 06:00:01

Gewisse Erklärungen von cinzano sind schlüssig.
Vielleicht gibt es aber auch noch andere ”Argumente" zu den Zellen, die den Hersteller dazu führen, die aufrechte Position zu empfehlen ... :nixweiss:

Ich kann dies nicht beurteilen. Ich habe in meinen bisherigen Projekten Winston, CALB und Lishen verbaut. Ich habe dazu die entsprechenden Herstellerangaben gelesen - und hier noch einmal bildlich aufgeführt - und habe mich bisher danach gerichtet. Meine Systeme funktionieren damit tadellos und ich würde keinen Grund sehen, meine Philosophie zu ändern und dabei gegebenenfalls ein Risiko (?) einzugehen ...


Ostseebaer am 23 Apr 2021 07:40:46

Moin,

Acki hat geschrieben:Gewisse Erklärungen von cinzano sind schlüssig.
Vielleicht gibt es aber auch noch andere ”Argumente" zu den Zellen, die den Hersteller dazu führen, die aufrechte Position zu empfehlen ... :nixweiss:


Wenn man sich das Bild mal in allen drei Einbaulagen vorstellt, sehe ich folgende Argumente:
a) stehend - Betriebsbedingungen erfüllt (alle Platten benetzt), Sicherheitseinrichtung im günstigsten (trockenen) Bereich => empfohlen
b) liegend hochkant - Betriebsbedingungen erfüllt (alle Platten benetzt), Sicherheitseinrichtung im ungünstigen (ggf. nassen) Bereich => nicht empfohlen
c) liegend flach - Betriebsbedingungen nicht erfüllt (nicht alle Platten benetzt) => verboten

Acki hat geschrieben:Ich habe dazu die entsprechenden Herstellerangaben gelesen - und hier noch einmal bildlich aufgeführt - und habe mich bisher danach gerichtet. Meine Systeme funktionieren damit tadellos und ich würde keinen Grund sehen, meine Philosophie zu ändern und dabei gegebenenfalls ein Risiko (?) einzugehen ...


Es ist eine Frage des "Versicherungsschutzes" - ich würde da aber auch den abgesicherteren Fall bevorzugen.

Grüße
Georg

Stocki333 am 23 Apr 2021 08:14:26

cinzano01 hat geschrieben:Ich hab doch geschrieben, dass der Elektrolyt in der Lage sein muss zwischen die einzelnen Lagen zu gelangen. Das geht in in allen 3 möglichen senkrechten Positionen, mit Ausnahme kopfüber l, in horizontal flacher Lage geht es nicht, bis sehr schlecht..

Hallo Cinzano
Einfach mal so meine Gedanken zu dem was du schreibst. Können richtig sein, oder falsch. Gilt aber auch für dich. Das sollte man akzeptieren.
Wir haben uns eigentlich immer auf die Hersteller berufen und verlassen. Die haben natürlich auch ein Intresse daran, das zu publizieren.
Man könnte jetzt speculieren. Aus welchen Gründen sie das machen.
Ein gewichtigen Wert dazu sind immer Reklamationen. Auch ein Chinese sichert sich ab. Nicht gegen, uns paar Mobilisten, die so etwas einbauen. Sondern der Gross der Kunden. Produkthaftung in anderen Erdteilen ist auch so ein Thema.
Jetzt kommt ein Forist, der eine andere Meinung vertritt. Und, mein Eindruck, er weiß, von was er schreibt. Bitte das nicht als Bauchpinseln auffassen. ;D Und du schreibst jetzt gegen eine Strömung der Selbstbauer. Das sind Fakten die man akzeptieren sollte.
Und nicht nur ich habe Zweifel. Aber ich überlege schon, was ist richtig. Meine Ansicht oder deine.
Denke ich an die Anfangszeit zurück. Was gabs dort für Meinungen zu Lithium. Das wir eine Menge Geld versenken, war noch das harmloseste. :cry: Acki könnte, der sich ja noch länger damit befasst, ein Buch schreiben.
Warum schreibe ich das. Du sollst verstehen das wir bereit sind, weiter zu denken. Aufgeschlossener gegenüber Neuen Gedanken und ideen. Bereit sind auch über anderes Gedankengut zu diskutieren.
Und wenn ich mir überlege, das viele Fertigbauer ihre Accus nicht nur Stehend einbauen. Gründe sollten hier nicht maßgeblich sein. Und es wenig Probleme auf Zellebene gibt. Die Probleme kommen fast immer woanders her.
Den die Zellen sind sehr robust. Ausfälle und defekte Zellen sind eher die Ausnahme.Wenn das BMS seinen Job macht, laufen die Dinger. Und laufen lange.
Auf der anderen Seite, die These von dir. Und jetzt kommt ein Faktor ins Spiel, Der Preis von Lithium Zellen. Wir sind heute auf einem Preisniveau von teuren PB Batterien. Und was macht es jetzt aus, wenn man die Zellen Liegend stehend einbaut. Wahrscheinlich nicht die Welt. Wenn man dein Posting Revue passsieren läßt.Und jeder sollte sich einfach die Frage stellen:
Kann ich mit dem Restrisko leben und umgehen.
So, das waren so meine Gedanken. Frei Schnauze.
Das wäre mal dieses Thema. Aber nachdem du vom Fach bist und es hier noch ein anderes Thema gibt, das alle beschäftigt.
Temperaturverhalten der Blauen bei Minustemperaturen.
Könntest du ein paar gedanken deiner Sichtweise dazu Schreiben. Am besten in einem eigenen Fred.
Gruß Franz

Tinduck am 23 Apr 2021 08:50:59

Acki hat geschrieben:


Jetzt müsste man natürlich zwischen Winston und Blauen Bechern differenzieren.

Das Innenleben der Blauen ist ja hinlänglich bekannt, aufgewickelte, beschichtete Folie mit ziemlich wenig Elektrolyt. Der Elektrolyt wird wahrscheinlich sogar noch weitestgehend durch Kapillarkräfte zwischen den Wicklungen gehalten, und es ist ein leichter Überschuss im Gehäuse, damit alles schön 'feucht' bleibt.
Insofern kann man die Skizze mit den benetzten Platten für diese Zellen getrost vergessen. Deckt sich auch mit den Ausführungen unseres neuen Experten :) und etlichen YT-Videos, in denen Blaue Becher live zerlegt wurden.

Die Kopfüber-Position wäre in jedem Fall wirklich nicht zulässig, wenn oben Totvolumen ist, dann sammelt sich der Elektrolyt dort und die Wicklung steht 'trocken'. Solange die Wicklung tw. im Elektrolyten steht, zieht der sich auch zwischen die Wicklungen und alles ist gut. So stelle ich mir das vor.

Die flach liegende Position könnte deshalb ausscheiden, weil in den Zellen, die ich bisher zerlegt gesehen habe, zwei Wickelpacks in der Zelle waren (flache Packs mit halber Breite der Zellen-Schmalseite). Davon würde flach liegend nur noch einer Kontakt zum Elektrolyten haben, was für den anderen Pack sicher nicht gut ist. In aufrecht stehender und auf der Schmalseite liegender Position hätten beide Packs noch 'nasse Füße'.

Leider weiss ich nicht, wie die Winstons intern aufgebaut sind, hab dazu im Netz auch auf die Schnelle nichts gefunden. Wenn die wesentlich mehr Elektrolyt enthalten als die Blauen oder wenn die Trägerfolien nicht gewickelt, sondern nur geschichtet sind, wäre die Empfehlung plausibel.

Insofern sollte man die Skizze auf jeden Fall nicht auf Blaue Becher verallgemeinern, sie stammt ja auch aus dem Winston-Umfeld.

Edith sagt: hab doch noch ein Bild einer offenen Winston gefunden:

Bild

Da sieht man, dass der Pack nicht gewickelt, sondern geschichtet ist. Das würde die flach liegende Stellung verbieten. Warum hochkant liegend auch 'verboten' ist... vielleicht wegen der Elektrolyt-Menge.

bis denn,

Uwe

proff56 am 23 Apr 2021 10:58:30

Acki hat geschrieben: Ich habe dazu die entsprechenden Herstellerangaben gelesen - und hier noch einmal bildlich aufgeführt -

Ich darf korrigieren: Die auf Foto gezeigte Einbaulage ist lediglich eine Empfehlung des Lieferanten - was der Hersteller dazu vorgibt, ist mir bisher unbekannt geblieben, denn in den mir bekannten Manuels etc des Herstellers habe darüber nichts finden können. Aber nicht die Empfehlungen eines Lieferanten sind maßgeblich, sonder m.W. rechtlich betrachtet nur die Vorgaben bzw. Produktangaben des Herstellers.

Es wäre schön, wenn wir "Lieferanten-Empfehlung" und "Herstellerangaben" in der Diskussion unterscheiden würden (was im Übrigen auch im Originalthread des Foto-Ursprungs nicht der Fall war/ist)

Wenn der Lieferant eines Produktes um einen "Sicherheitsmangel" Bescheid weiß - in diesem Fall wäre es z.B. eine mögliche Gefährdung aufgrund falscher Einbaulage - ist er laut Produkthaftungsgesetz in Deutschland verpflichtet, auf diesen Sachverhalt hinzuweisen. Das tut GWL mittels Blog-Kommentar sicherlich nicht: Daher nur die Rede von "Empfehlung" ohne konkrete Angabe, lediglich Aufzählung, was mögliche Folgen sein könnten. Selbstverständlich darf GWL Empfehlungen aussprechen, aber diese sollten auch nachvollziehbar fachlich begründet sein, sofern dem Lieferanten die Hersteller-Angaben unbekannt sind.

Es werden von GWL als Begründung nur wage Vermutungen geäußert, einschl. dem Bezug auf das Sicherheitsventil. "Kann die Zelle beschädigen" oder "kann die Lebenszeit verkürzen" sind fachlich unbegründete Angaben, zumal diese im Widerspruch zu einer vorherigen Aussage (bis Juni2019) stehen. Es wird auch auf das "Swelling" (Schwellung) hingewiesen, gleichzeitig aber eine Box (Modular Battery box for LiFeYPO4) angeboten, die die Zellen einspannt: also m.E. sind das keine seriösen Begründungen.

Daher sehe ich überhaupt kein Problem, mich an die "alte" Empfehlung des Lieferanten GWL zu orientieren (bis Juni2019): Die sind auch betr. des Sicherheits-Ventils nachvollziehbar, zumal hier das angeblich enthaltene Elektrolyt bei der diskutieren seitlichen Lage nicht bis zum Ventil reicht: :mrgreen:

womocharly am 23 Apr 2021 11:50:36

Hallo basste315, Helmut,
Der WR wird nur selten und ausschließlich mit einem 800 W Haarfön benutzt( Hier geht es um den häuslichen Frieden!!).
Ich denke, daß die Kabel dafür reichen, werde es aber im Auge behalten.
Grüße
womocharly

cinzano01 am 26 Apr 2021 15:08:51

Ich hab mir doch nochmal Zeit genommen, eine Antwort vorzubereiten.

Doch zu allererst: Ich habe am Wochenende direkt von LISHEN ein aktuelles Datenblatt zu 202Ah prismatischen Zellen erhalten. Im kompletten Dokument findet sich kein Hinweis mehr auf die Norwendigkeit zum Betrieb in aufrechter Position :-o



Weiter im Text:

Ich hab mal den ganz groben schematischen Aufbau der Zelle skizziert. Man kann es an der aufgeschnittenen Winston-Zelle auch sehr gut erkennen.

In dem Zellenstapel wechseln sich die Kathode, Separator, Anode jeweils ab. Man kann das als Einzelsheets stacken oder wickeln. Man kann die Elektroden stacken und den Separator in Z-Faltung legen - es bleibt immer dabei, dass der hochporöse Separator wie Löschpapier den flüssigen Elektrolyten aufsaugt und an die Porenstruktur in das Aktivmaterial leitet. Ohne Elektrolyt können sich keine Ladungen bewegen.

Die Hersteller versuchen in dem zur Verfügung stehenden Raum so viel Kapazität wie möglich zu verpacken und dabei so wenig Material als denkbar zu verwenden. Also: Dünnste Trägerfolien, dünnster Separator, geringste Totvolumina und so wenig (teuren) Elektrolyts, als möglich.

Bauartbedingt lässt sich der Totraum zwischen den Polen nicht vermeiden, da die Anschlussfahnen dieser zahlreichen Einzellagen sicher an die Polblöcke geklemmt werden müssen. Und wegen der nicht unerheblichen Ströme lässt sich die Geometrie dort nicht beliebig verändern.

Der Elektrolyt wird durch die Kapillarkräfte der Poren und der engen Spalte entgegen der Schwerkraft hochgezogen.

GENAU GENOMMEN, wäre also eine bevorzugte Lage, wo der Elektrolyt die geringste hydrostatische Höhe überwinden müsste. Flach horizontal ist allerdings aus den von mir schon mehrfach aufgeführten Gründen am ungünstigsten.
Pole kopfüber nach unten sammelt den Elektrolyt außerhalb der Reichweite der Kapillaren.

Also bleibt stehend hochkant oder liegend hochkant.




basste315 am 26 Apr 2021 18:51:36

cinzano01 hat geschrieben:
Also bleibt stehend hochkant oder liegend hochkant.





Ich bin dafür, dass diese Einbaulage ausreichend getestet wird, also nur zu und bitte berichten, wie es ausgeht :daumen2:

Helmut

Serg8 am 26 Apr 2021 21:24:30

Hallo,

ich werde wenns soweit bei mir ist hier berichten und ich finde ,dass cinzano01 zum zeiten Mal hier mehr als aureichend akkutechnisch argumentiert hat ,ja es fehlen zur 100% Sicherheit die Langzeiterfahrung,aber ich denke da kann nichts schlimmes passieren ,vielleicht meldet sich irgend wann mal irgend jemand noch hier ,der schon länger sein Akku in einer ligenden Position hat.

cinzano01 wie lange hast du schon deine Zellen so liegend in deinem Fahrzeug?

Herbstsonne am 26 Apr 2021 22:19:22

cinzano01 hat geschrieben:...
Also bleibt stehend hochkant oder liegend hochkant ...

Es mag ja Zellhersteller geben, die nur stehend zulassen - dann ist das bei denen eben so.
Für allgemeingültig halte ich das nicht zwingend.

Mein Robur 164Ah Mj 2020 hat hochkant liegende Zellen - natürlich gibt es dazu noch keine langjährige Erfahrung.
Am meisten stört mich, daß man nicht "einfach" an die Zellköpfe drankommt ...

Eine Tatsache stützt die Aussage von cinzano01:
Das Nachfolgeprodukt 176Ah Mj 2021 wird vom Zellhersteller als Akku-Gesamtsystem gebaut.
Dieser Zellhersteller gibt dem Importeur 5 Jahre Garantie auf sein System mit seinen eigenen hochkant liegend verbauten Zellen.
Jetzt nehme ich mal an, daß dieser Zellhersteller seine Physik kennt und keine selbstmörderischen Garantien gibt.
Ist aber auch kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Kann man in der Folge beobachten.

Grüße, Erhard

Sailor06 am 26 Apr 2021 23:50:51

Hallo,

ich verfolge diesen Thread mit großem Interesse, da ich keine Alternative zur Untersitzmontage habe und mich schon fast mit 100 Ah abgefunden habe.

Ob so eine liegende Position evt. zu einer schnelleren Alterung, zu 10% weniger Ladezyklen oder so führt, interessiert mich nicht die Bohne. Wir reden über tausende von Ladezyklen und 6, 8 oder gar 10 Jahren Brauchbarkeit. Leute, was ist in 8 Jahren? Da gibt es längst was viel besseres für weniger Geld. Wenn sie nach 6 oder 8 Jahren nur noch 50% bringen, bin ich da, wo ich jetzt mit einer 100 Ah läge. Und die paar Euro Unterschied (100 vs. 200 Ah im Selbstbau) hat man schnell vergessen.

Das einzige, was mich interessiert: gibt es bei der liegenden Montage irgendwelche Sicherheitsbedenken? Austretende giftige Gase, Flüssigkeiten oder sonst was. Wenn da auch nur ein Hauch an Zweifeln aufkämen, wäre das Thema "aufrecht liegend" für mich durch. Wie ist da die Sachlage?

Stocki333 am 27 Apr 2021 06:44:47

Sailor06 hat geschrieben:.
. Wir reden über tausende von Ladezyklen und 6, 8 oder gar 10 Jahren Brauchbarkeit. Leute, was ist in 8 Jahren? Da gibt es längst was viel besseres für weniger Geld. Wenn sie nach 6 oder 8 Jahren nur noch 50% bringen, bin ich da, wo ich jetzt mit einer 100 Ah läge. Und die paar Euro Unterschied (100 vs. 200 Ah im Selbstbau) hat man schnell vergessen.

Damit hast du vollkommen recht. Und eine 100 Ah ist in meinen Augen ein Witz. Weil zu klein, für diesen Aufwand den man hat.Da muß man schon ein Purist sein. :cry:
Das einzige, was mich interessiert: gibt es bei der liegenden Montage irgendwelche Sicherheitsbedenken? Austretende giftige Gase, Flüssigkeiten oder sonst was. Wenn da auch nur ein Hauch an Zweifeln aufkämen, wäre das Thema "aufrecht liegend" für mich durch. Wie ist da die Sachlage?

Davon ist mir nichts bekannt. Und im Worst Case bist du mit PB wahrscheinlicher schlimmer dran. Das wird auch gerne unter den Tisch gekehrt.
Und nachdem viele Kistenbauer in China ihre Zellen liegend verbauen. So wie Herbstsonne es beschreibt. Und ich hab auchs so einen Accu im Test der liegend verbaut ist.
Aber das es so kritisch zu sehen ist der liegende Einbau. Hier habe ich persönlich meine Zweifel. Auch durch den Bericht von cinzano01
da ich keine Alternative zur Untersitzmontage habe und mich schon fast mit 100 Ah abgefunden habe.

Warum baust du keine 2P4S oder 3P4S Konfiguration. Gibt ja auch Zellen mit niedriger Bauweise. Der Aufwand ist nicht viel höher. Und die paar Verbinder machen das Kraut auch nicht mehr fett. Dann kannst du stehend bauen.
Nur so als Anregung. Diese Variante wird selten in Betracht gezogen. Den diese Variante bietet eine Vorteil. Sollte eine Zelle defekt werden. Einfach 4 Zellen Entnehmen und du hast wieder einen funktionierenden Accu.
Gruß Franz

Hajot am 27 Apr 2021 09:12:45

Sailor06 hat geschrieben:Hallo,

ich verfolge diesen Thread mit großem Interesse, da ich keine Alternative zur Untersitzmontage habe und mich schon fast mit 100 Ah abgefunden habe.


Moin,
exakt meine Überlegung. Ich werde die Zellen stehend unter dem Sitz plazieren. Klar, liegend wird möglich sein, ist mir aber irgendwie zu heikel. Zumal ich auch den WR unten den Sitz montieren möchte. Ich habe Zellen mit 150Ah geplant. Das sind die niedrigsten (blauen) die ich gefunden habe, die die größte Kapazität haben und die ich damit stehend montieren kann. Alles was darüber geht, ist höher.
Im Bedarfsfall kann ich noch so eine Kiste unter den Sitz quetschen, dann hätte ich 300Ah (wenn ich das jemals brauchen würde). Der WR muss dann allerdings unter die Sitzbank.

Gruß
Hajot

rkopka am 27 Apr 2021 09:47:42

Stocki333 hat geschrieben:Damit hast du vollkommen recht. Und eine 100 Ah ist in meinen Augen ein Witz. Weil zu klein, für diesen Aufwand den man hat.Da muß man schon ein Purist sein. :cry:

Warum ? Wenn man keine Blei mehr will und einem bisher eine 95Ah Blei schon (knapp) gereicht hat, wäre das doch genug. Für eine Kaffemaschine vielleicht nicht, aber sonst...
Das ist ungefähr meine Lage, wenn die jetzige Blei den Geist aufgibt.

RK

basste315 am 27 Apr 2021 10:14:36

Stocki333 hat geschrieben:... eine 100 Ah ist in meinen Augen ein Witz. Weil zu klein, für diesen Aufwand den man hat.Da muß man schon ein Purist sein. :cry:

rkopka hat geschrieben:Warum ? Wenn man keine Blei mehr will und einem bisher eine 95Ah Blei schon (knapp) gereicht hat, wäre das doch genug. Für eine Kaffemaschine vielleicht nicht, aber sonst...
Das ist ungefähr meine Lage, wenn die jetzige Blei den Geist aufgibt.
RK

Wenn du keine E-Bikes laden willst, können für Puristen auch 100 Ah reichen. Und die Nespresso (kurzzeitig 100-120A) wird auch funktionieren, wenn es das BMS schafft.
Aber wie Franz schreibt, warum einschränken, 200er oder 280er sind unwesentlich teurer, den Rest (BMS, Kiste ...) brauchst du sowieso.
Wenn es so weit ist, bin ich sicher, dass Du auch "mehr" nimmst.
Ich wollte Gewicht sparen und auch nur 100Ah (14 kg) und freue mich jetzt über 200Ah (23 kg) statt 160 Ah Blei (58 kg) :lol:
Was man hat, hat man ......

Helmut

Tinduck am 27 Apr 2021 10:27:35

Wenn man sich manche Threads so durchliest, scheint 200 Ah schon das neue 100 Ah zu sein, jetzt werden schon 280er gekauft, weil sie billiger sind als die 200er :) oder gleich 2 x 280 Ah reingeballert. Bald reichts für den Elektroantrieb aus der Bordbatterie :lol:

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 27 Apr 2021 10:30:43

[quote="rkopka"]
Warum ? Wenn man keine Blei mehr will und einem bisher eine 95Ah Blei schon (knapp) gereicht hat, wäre das doch genug. Für eine Kaffemaschine vielleicht nicht, aber sonst...
Das ist ungefähr meine Lage, wenn die jetzige Blei den Geist aufgibt./quote]
Ganz einfach. Bei Selbstbau spielt vom Preis her eine höhere Kapazität ein geringe Rolle. Und mehr Ah. keiner der das hat. Wer beschwert sich.??
Und eines darft du nicht vergessen. Mit den Lithium steigt oft auch der Anspruch. Anderseits ist oft bei Fertigaccus die Differenz geringer, vom Preis.
Eine 150 Ah ist so ein guter Kompromis. Auch vom Preis zur 100er. Braucht er mehr sind 2x100 einfach teurer.
Und ein Punkt wird auch gerene ausgeblendet. Die Zukunft. Brauchst du auf einmal E-Bike wirds mit der 100er eng. Dann hast du nicht nur die die kosten von den Bikes. Auch noch die Kosten für einen Zusatzaccu.
Und einen WR der eine Kaffeemaschine antreibt. Da geht das mit 100er genauso. Gibt ja auch Zellen in dieser Kapazität. die das problemlos stemmen.
Und noch etwas spricht für eine kleinere Accugrösse. Viel Solarfläche. Oder viel Kurzzeitbetrieb. Wie viel am Wochenende unterwegs. Urlaub am CP.
Wie heißt es so schön. Das gesammtpaket muß stimmig sein.
Franz

Fledermaus am 27 Apr 2021 10:36:51

Servus
Je nach Reisegewohnheiten, und auch die ändern sich.

Is wie beim Haushaltsstrom, es kommen immer mehr Geräte die Strom brauchen......

Stocki333 am 27 Apr 2021 10:37:30

Tinduck hat geschrieben:Wenn man sich manche Threads so durchliest, scheint 200 Ah schon das neue 100 Ah zu sein,

Hallo Uwe.
Und genau so sehe ich das auch, bei den Selbstbauern. Eine Variante die ich bei Bekannten realisiert hab. alle 3 haben einen 2P4S mit 120er Zellen gebaut. 2 davon sind Winter in SP. Die stehen dort auch in Sp. Fliegen nach Hause. Einfach aus Sicherheitsgründen. Falls mal eine Zelle mucken macht.
Franz

rkopka am 27 Apr 2021 10:52:55

Stocki333 hat geschrieben:Und ein Punkt wird auch gerene ausgeblendet. Die Zukunft. Brauchst du auf einmal E-Bike wirds mit der 100er eng. Dann hast du nicht nur die die kosten von den Bikes. Auch noch die Kosten für einen Zusatzaccu.
Und einen WR der eine Kaffeemaschine antreibt.

Trinke keine Kaffee :-). Föhn nutze ich auch zuhause nicht. E-Bike wäre möglich. Aber mit Solar sollte das halbwegs gehen. Bei schlechtem Wetter würde ich sowieso nicht radeln. Wenn ich länger wo bin, dann eher am CP, wo man sich auch anhängen kann, wenn es sein muß (oder inklusive ist).
Wenn es denn kaum teurer wäre, hätte ich natürlich nichts gegen mehr Kapazität. Andererseits liest man immer wieder von allen möglichen Klimmzügen, weil die Akkus z.B. nicht unter den Sitz passen (dort sollten sie auch bei mir hin). Falls das ein Problem ist, warum dann mehr Kapazität als nötig (was bei mir derzeit nicht soviel ist) ?

RK

Sailor06 am 27 Apr 2021 10:59:13

Danke an alle, die auf meine Frage eingegangen sind (auf die erhaltene PN darf ich leider nicht antworten). Nur soviel: ich habe noch andere Technik unterm Sitz, daher passen wohl keine zwei mal 100 Ah rein. Über die 2P4S oder 3P4S Konfiguration muss ich mich mal schlau machen, das hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm.

gernwomofahrer am 27 Apr 2021 13:04:48

Tinduck hat geschrieben:Wenn man sich manche Threads so durchliest, scheint 200 Ah schon das neue 100 Ah zu sein, jetzt werden schon 280er gekauft, weil sie billiger sind als die 200er :) oder gleich 2 x 280 Ah reingeballert.
Uwe

Lass mal keine Neiddiskussion aufkommen als harter Verfechter der Gelben...

gernwomofahrer am 27 Apr 2021 13:11:11

rkopka hat geschrieben:Falls das ein Problem ist, warum dann mehr Kapazität als nötig (was bei mir derzeit nicht soviel ist) ?
RK


Wahrscheinlich fährst du auch immer die kleinste Motorisierung beim Wohnmobil und deinen PKW...
Vielleicht solltest du die Seite wechseln, nicht immer Bedenken haben, sondern auch mal was gönnen...

rkopka am 27 Apr 2021 13:58:25

rkopka hat geschrieben:Falls das ein Problem ist, warum dann mehr Kapazität als nötig (was bei mir derzeit nicht soviel ist) ?
gernwomofahrer hat geschrieben:Wahrscheinlich fährst du auch immer die kleinste Motorisierung beim Wohnmobil und deinen PKW...
Vielleicht solltest du die Seite wechseln, nicht immer Bedenken haben, sondern auch mal was gönnen...

Wenn ich mir was gönne, dann damit ich mich besser fühle. Ein großer Akku ist dazu weniger geeignet. Beim Womo brauch ich auch keinen Rennboliden (130PS sind schon ein Luxus gegen die 63PS des ersten). Mein PKW geht schnell genug. Mehr als 130km/h sind nicht erlaubt. Das hat auch schon der alte 70PS Wagen geschafft (obwohl ich jetzt schon etwas mehr habe - 136PS - war die kleinste Motorisierung bei diesem Sondermodell :-)). Nachteil bei mehr PS (bei uns): höhere Kosten Versicherung und Steuern. Ist nicht soviel, aber doch. Der Wagen kostet auch nochmal mehr. Wozu ? Um mit mehr PS durch den Stadtverkehr mit 50km/h zu fahren oder besser im Stau zu stehen ?

Ich sage nicht, niemand soll viel PS oder Ah haben. Aber wozu, wenn ich es nicht nutze/nutzen kann ? Nur um es zu haben und vielleicht mal in 5 Jahren, wenn jemand mit einer Kaffeemaschine mitfahren will, genug Strom zu haben ?
Und genau auf das Beispiel bezogen: warum soll ich mir einen fetten PKW kaufen, der dann nicht auf meinen Parkplatz oder in die Garage paßt ? Oder ein 10m langes Womo, das ich nirgendwo abstellen kann ? Mein nächstes Womo soll eher kleiner werden (falls noch eins kommt).

RK

Stocki333 am 29 Apr 2021 07:41:31

rkopka hat geschrieben:Wenn ich mir was gönne, dann damit ich mich besser fühle. Ein großer Akku ist dazu weniger geeignet.

Hallo RK
Hier habe ich eine andere Meinung dazu. Und ich habe das schon ein paar mal geschrieben. Einfach darüber nachdenken und das sich überlegen.
Man zieht ja gerne eine Analogie zu den Bleibatterien. Hier kannst du effektiv 50 % nutzen.
Bei Lithium heißt es ja immer 90 %. Manche glauben auch 100 %. Aber ohne Bedenken kannst du nur 80 % nutzen.
Ich begründe das auch aus meiner Sicht.Die kann richtig sein aber auch falsch.
Lithiumaccus die unter die 15 % entladen sind. haben ein Problem mit der Stromaufnahme. Vor allem wenn sie mit kleinem Strom entladen werden. So wie die typische Anwender es im Womo herbeiführt.
Schaut euch den Test an mit dem CS Accu. Dort trat der Effekt auf. Accu war ungefähr auf dieser Prozentzahl.War der Test mit den 200 A Stromentnahme.
Der sollte eigentlich 80 A aufnehmen. Die ersten 5 min machte er das nicht.
Warum wohl. Und ich habe das nicht publiziert. Aber ein weiterer Test bracht das selbe Ergebnis.
Warum laden Lader von E-Autos beileeren Accus nicht mit der vollen Stärke. bei leeren accu und nehmen den ladestrom zurück ab 80 %.
Auch wenns LIions sind. Alle gehören zu der Gruppe der Lithium. Mit ähnlichen Verhalten.
Und mit einem 100 Ah Accu kommst du sehr schnell in den Bereich unter 20 %.
Weil es ist ja so Schön hier. Bleiben wir halt noch 2 Tage stehen. ;D :lach: :ja:
Und dann kommt etwas ins Spiel. Unsere Ladequellen.
Die normalen Ladungen über Ebl sind auch schon um die 25-30 A. Booster auch mit 45 - 50 A. Dazu kommt auch noch die Solarenergie.
Und dann bist du mit geringen Kapazitäten sehr hoch mit dem ladestrom. Bei leeren Accu.
Und gehst du dann auch noch an eine Landstromquelle. Und hast einen Zusatzlader. Ist das nicht gerade der Lebensdauer förderlich.
Schlimm kanns werden, wenn du unter die 10 % kommst. Hier passieren die Schädigungen des Accus.
Den eines sollte man nie aus den Augen verlieren. Lithium Accus sind sehr Robust. Aber an den Grenzen sehr empfindlich. Da verträgt eine Blei viel mehr. Die hält auch eine Tiefentladung aus. Eine Lithium bläht sich auf. verliert Kapazität und kannst du entsorgen.
Gruß Franz

Uli.F am 29 Apr 2021 08:57:45

Stocki333 hat geschrieben:Warum baust du keine 2P4S oder 3P4S Konfiguration. Gibt ja auch Zellen mit niedriger Bauweise. Der Aufwand ist nicht viel höher. Und die paar Verbinder machen das Kraut auch nicht mehr fett. Dann kannst du stehend bauen.

... so hab' ich es auch machen müssen. Über der Hinterachse hat unser Eura ein großes Fach, das sich für eine neue LiFePo4 geradezu anbot, aber nur 197mm hoch war:

Die Lösung bestand in einer 2P4S-Batterie mit 240Ah auf einer 9mm-Siebdruck-Grundplatte, die sozusagen "saugend" in das Fach hinein geschoben wird:


rkopka am 29 Apr 2021 10:10:33

Stocki333 hat geschrieben:Bei Lithium heißt es ja immer 90 %. Manche glauben auch 100 %. Aber ohne Bedenken kannst du nur 80 % nutzen.
...
Und mit einem 100 Ah Accu kommst du sehr schnell in den Bereich unter 20 %.
Weil es ist ja so Schön hier. Bleiben wir halt noch 2 Tage stehen. ;D :lach: :ja:

Wie das meiste hier wären das Auslegungen, die eben nicht passen oder über ihre Grenzen gebracht werden. Das gleiche kann auch mit großen Akkus geschehen, dann eben in größerem Maßstab.

Es geht um die Relation. Ich habe eine 95Ah Blei. Höchster Verbrauch so 45Ah/Tag (sehr selten), sonst eher bis 20Ah. 200Wp Solar. Stehen bleibe ich wohl länger nur bei gutem Wetter. Dann bekomme ich das sicher wieder rein. Bei Blei bin ich schon etwas an den (gesunden) Grenzen. Mit der gleichen Kapazität in Lithium sollten die Reserven entsprechend höher sein.

Die normalen Ladungen über Ebl sind auch schon um die 25-30 A. Booster auch mit 45 - 50 A. Dazu kommt auch noch die Solarenergie.
Und dann bist du mit geringen Kapazitäten sehr hoch mit dem ladestrom. Bei leeren Accu.

EBL 18A, Booster 25A, Solar max. 15A. Also alles im Rahmen.

Und gehst du dann auch noch an eine Landstromquelle. Und hast einen Zusatzlader. Ist das nicht gerade der Lebensdauer förderlich.
Schlimm kanns werden, wenn du unter die 10 % kommst. Hier passieren die Schädigungen des Accus.

Auch da ist die Größe immer relativ. Zusatzlader gibts nicht.

All die Zahlen sind für einen kleinen Akku in einer Umgebung für große Akkus (Ladung und Entladung). Das paßt nicht. Aber wenn alles(!) entsprechend kleiner ist, schon. Für jemanden mit fettem WR und ständig Kaffeemaschine und Föhn wird eine 100Ah Batterie nicht passen. Für mich und meinen (derzeitigen) Verbrauch und Nutzung eben schon. Sollten die sich gravierend ändern, muß man eben anpassen. Aber man kann nicht völlig unterschiedliche Aspekte kombinieren und dann sagen, das paßt nie.

RK

Stocki333 am 29 Apr 2021 10:27:30

Hallo RK
Du bist natürlich ein "Schlechtes Beispiel" für das was ich geschrieben habe.
Den du bist jemand, der sehr gute elektr. Kenntnisse hat. Und du bist Modellflieger. Die haben viel Ahnung von Energiemanagment und Accus sowieso.
Aber du sollst die Masse nicht ausser acht lassen. Die dieses Wissen nicht haben. Für die habe ich das geschrieben.
Dort sollte man den Level höher legen. Und anderes.
Ich kenne deine Meinung zu diesem Thema. Und für deine Erfahrung ist das auch für mich in Ordnung. Was du schreibst.
Gruß Franz

Stocki333 am 01 Mai 2021 08:18:18

cinzano01 hat geschrieben:IBei der Temperatur muss ein vernünftig eingestelltes BMS SCHON LÄNGST abgeschaltet haben.
Wenn du weißliche Krusten um das Berstventil erkennst, ist es nicht ganz dicht und es kristallisiert das im Elektrolyten eingesetzte LiPF6 aus,
Noch Fragen?

Hallo cincano
Ich komme noch einmal auf dieses Problem zurück. Nachdem du dich ja als Fachmann geoutet hast. Solche Menschen findet man nicht oft.
Du kennst doch dieses Video auf YT. Hier wurde die Zelle kurzgeschlossen.
--> Link
Was hat es mit diesem Rauch auf sich.
Ist der gefährlich. bzw.hat der bestimmte Eigenschaften die sich durch das Kurzschliessen in der Zelle entwickeln.
Der Rauch errinnert mich einfach an die Kristalle.Das Sicherheitsventile mal nicht dicht sind. Das wird es immer mal wieder geben.
Warum frage ich das. Im Womo werden die oft unter den Sitz verbaut. Und sind damit oft der Gefahr von Kurzschlüssen ausgesetzt. Gabs hier schon mal das unterm Fahren der hochging. Ursache leider unbekannt.
Ein Punkt, der sich aus der Praxis ergeben hat:
Leerer Accu.Passiert öfter als man glaubt.
Was passsiert in der Zelle, wenn du einen leeren Accu mit hohen Strom ladest. Es gibt ja jede Menge Fotos und Filme von aufgeblähten Zellen.
Es gibt ja die Empfehlung leere Accus mit geringen Strom auf ca 15-20% zu bringen. Sonst werden die Zellen Schwanger.
Wenn die Zellen sich aufblähen. Heißt das für mich, das der Innendruck der Zelle ansteigt. Wenn nun das Sicheheitsventil öffnet, Kommt es zum weißen Rauch. Vermutlich.
Bei der Angelegenheit gibt es ja noch einen Aspekt. Unsere BMS sind nicht in der Lage den Ladestom zu Drosseln. Hat jemand kräftige Ladegeräte oder Booster verbaut. Kommt es dann zu kritischen Zuständen in der Zelle. Die in weiterer Folge zum Austritt am Ventil kommt.
Und wie Schädlich ist das in der Praxis.
Dieses Szenario ist nicht aus der Luft gegriffen. Aber die Antworten sind schwer für Leute wie mich zu finden.
Gruß Franz

cinzano01 am 01 Mai 2021 10:51:21

Hallo,

ich hab mir das Video mal angesehen und dazu folgende Anmerkungen:

1. Es wird ein hochstromstabiler externer Kurschluss hergestellt. Wann habe ich diese Situation durch äußere Einwirkungen? Insbesondere bei der Wahl des doch sehr stabilen Einbauorts unter den Sitzen innerhalb der Fahrgastzelle wäre bei einem Unfall, der solche Deformationen hervor ruft, eine durchgehende Batterie nur noch ein peripheres Problem.....

2. Träte der praktisch auszuschließende Fall eines internen Kurzschlusses auf, der solche Ströme verkraften kann (das entspräche dem Wegfall praktisch aller Separatorlagen), zeigt das Video, dass es zwar zu einem Bersten kommen kann, aber kein Brand auftritt. Im Gegensatz zu einer Lithium-Cobalt (oder Mangan)- Zelle, wie sie üblicherweise als 3,7V Systeme verbreitet sind.

3. Für den Fall eines externen Kurzschlusses gelten die selben Regeln, wie bei jeder Stromquelle: Schutzeinrichtungen verbauen - so nah wie möglich an der Batterie. In unserem Fall haben wir mehrere Möglichkeiten: a) BMS - softwarebasiert und nicht eigensicher; b) Batterieabsicherung - ich verbaue mittlerweile Hochstromsicherungen, die im Kurzschlussfall durchbrennen; c) Die allgemeine Leitungsabsicherung der Installation.

Das sollte eigentlich reichen und übertrifft mit den Punkten a) und b) jede handelsübliche Bleibatterie bei weitem.

Nachtrag zu dem Video: Es ist eher Dampf, der da austritt. Sofern der Elektrolyt flüssig als Aerosol ausgetragen wird, verbleiben auch die gelösten Leitsalze (LiPF6, u.a.) Auch der Separator KANN verdampfen, wenn er aus PE/PP besteht, was nicht unüblich ist. Siehe auch die Typen der Fa. CELGARD.

Übrigens: Die Dickenzunahme der Zelle erfolgt bei jedem LADEvorgang. Den Mechanismus dahinter habe ich weiter oben beschrieben. Eine entladene Batterie bläht sich nicht auf. Es ist kein Gasen möglich, bzw. wo soll die Energie für eine Elektrolytzersetzung herkommen?

Eine tiefentladene Batterie kann unter normalen Umständen bei korrekt arbeitendem BMS nicht vorkommen. Sollte es doch der Fall sein, ist die Batterie eben keinesfalls per Hochstromladegerät zu laden, sofern dieses keine spezielle Li-Kurve hat.

Regler von VOTRONIC oder VICTRON (egal, ob Solar, Booster, usw.) erkennen diesen Zustand und laden mit extrem verringertem Strom, bis die Impedanz der Zelle in einem Bereich angelangt ist, der ein Laden mit dem Maximum ermöglicht.

Nur wo läge denn dieses Maximum? Ein Beispiel zur Überlegung:

Eine frisch gebaute Zelle enthält alle Li+-Ionen in der Kathode. Die Anode ist noch nicht lithiiert. Diese Zellen weisen einen erhöhten Innenwiderstand auf und haben ein Potential von nur wenigen 100 mV. Die Zellen werden dann mit einem Strom zwischen 0,05 - 0,1 C geladen.
Übertragen auf eine 200 Ah Batterie wäre das ein Strom von 10-20 A. Ein Schaudt EBL lädt mit 18 A. Ich sehe da also kein Problem. Eine 200 Ah Batterie in normalem Zustand könnte problemlos mit 0,5C, resp. 100 A geladen werden. Wer bitte macht das so, bzw. hat das hierfür erforderliche Equipment?

Ich finde es gut und richtig, wenn man sich Gedanken macht, aber bitte nicht anfangen Dinge irgendwo hinein zu interpretieren, weil die Detailtiefe fehlt!

Gast am 01 Mai 2021 11:00:35

cinzano01 hat geschrieben:...

Übrigens: Die Dickenzunahme der Zelle erfolgt bei jedem LADEvorgang.
...
Ich finde es gut und richtig, wenn man sich Gedanken macht, aber bitte nicht anfangen Dinge irgendwo hinein zu interpretieren, weil die Detailtiefe fehlt!


Wie können sich die Zellen beim Ladevorgang blähen wenn sie eingespannt sind? Sowohl die qualifizierten Hersteller als auch die Selbstbauer spannen die Zellen press ein.

rkopka am 01 Mai 2021 11:13:31

pfeffersalz hat geschrieben:Wie können sich die Zellen beim Ladevorgang blähen wenn sie eingespannt sind? Sowohl die qualifizierten Hersteller als auch die Selbstbauer spannen die Zellen press ein.

Aber was passiert dann ? Geht der Überdruck einfach über ein Ventil raus ? Ist das besser ? Wenn so was passiert, wird er so oder so auftreten !?

RK

Stocki333 am 01 Mai 2021 12:21:37

Hallo cinzano
Eine tiefentladene Batterie kann unter normalen Umständen bei korrekt arbeitendem BMS nicht vorkommen.

Das ist so nicht richtig. Ich begründe das auch.
Womo abgestellt.
Ruheverbrauch des Womo 100 mA.
Irgendwann ist der Accu leer.
Das BMS schaltet ab.
Accu Spannung geht hoch.
BMS schaltet wieder ein.
Womo nuckelt wieder Strom.
Das BMS schaltet wieder ab.
Das Spiel geht immer weiter. Das BMS braucht auch Strom. Sehr wenig. Aber da kommt etwas zusammen. Über oft Wochen.
Noch schneller gehst mit WR. Wenn man den vergissst. Gibt ja auch welche die den Direkt an den Polen befestigen. :cry: :cry:
Und jetzt fängt sich die Katze in den Schwanz zu beissen.
Der User kommt zum Womo. Was macht er. Er startet die Maschine. Und der Booster jagt 45-50 A hinein. Es gibt auch User die haben 90A Booster.
Und dieses Szenario passiert immer wieder. nähmlich bei Bleibatterien. Aber auch dieser Fehlerteufel kann genauso bei Lithium zuschlagen.
Und was passiert jetzt bei den Zellen. Und oft kommt noch etwas dazu. Nach dem Winterrlager könnte die Temperaturen niedrig noch sein.
Übrigens: Die Dickenzunahme der Zelle erfolgt bei jedem LADEvorgang. Den Mechanismus dahinter habe ich weiter oben beschrieben. Eine entladene Batterie bläht sich nicht auf. Es ist kein Gasen möglich, bzw. wo soll die Energie für eine Elektrolytzersetzung herkommen?

Sehe ich ganwu so wie du. Aber der Fehler sitzt dann hinterm Lenkrad.
Übertragen auf eine 200 Ah Batterie wäre das ein Strom von 10-20 A. Ein Schaudt EBL lädt mit 18 A. Ich sehe da also kein Problem. Eine 200 Ah Batterie in normalem Zustand könnte problemlos mit 0,5C, resp. 100 A geladen werden. Wer bitte macht das so, bzw. hat das hierfür erforderliche Equipment?

Das ist der normale Zustand. Und die zahlen sind zu niedrig. Vor allem bei neueren Fzg. und kurzen Kabel. Und Potente LM. Und die ersten 10min liefern die volle Leistung. Anderseits aber viele Fertigaccus mit nur 100-120 Ah.
Damit das auch richtig rüber kommt. Es geht immer noch um den Leeren Zustand oder nahezu leer.In Verbindung von Temperaturen um die +5 Grad.
Und bei einstellbaren BMS mit Temparatursensoren. empfehle ich immer eine Einstellung für die Freigabe der Ladung von 7 Grad.
Und wenn ich mir deine kompetente Meinung so lese und das hoffentlich richtig verstehe. Liege ich gar nicht so verkehrt. Und schau dir die Einstellungen der Fertigaccus an. -10 Grad.
Was passiert deiner Meinung nach mit Den LiFePO4 Zellen wenn eine 100Ah Grösse mit 30-35 A geladen wird. Noch dazu vielleicht ziemlich leer.
Die Ampere sind realistisch. Trennrelais und kalte LM. Grossse Spannungsdifferenz.
Gruß Franz

MountainBiker am 01 Mai 2021 13:37:53

Hallo Franz,

Das BMS schaltet ab.
Accu Spannung geht hoch.
BMS schaltet wieder ein.


Ein "anständiges BMS" ist mit eine Hysterese für UVP/OVP ausgestattet. Selbst meine "simple" Eigenentwicklung hat das!

Aber es gibt hier natürlich Kollegen, die auf ein BMS verzichten :D
Wahrscheinlicher ist es, das der Akku durch einen Billig Balancer tiefentladen wird, weil dieser einen Ruhestromverbrauch im 2stelligen mA-Bereich hat! Die Temperatursicherung ist ja nicht als Betriebsmodus gedacht sondern als Notfallsicherung, wenn wirklich alles rundum versagt!

cinzano01 am 01 Mai 2021 20:32:35

pfeffersalz hat geschrieben:Wie können sich die Zellen beim Ladevorgang blähen wenn sie eingespannt sind? Sowohl die qualifizierten Hersteller als auch die Selbstbauer spannen die Zellen press ein.
cinzano01 hat geschrieben:...

Übrigens: Die Dickenzunahme der Zelle erfolgt bei jedem LADEvorgang.
...
Ich finde es gut und richtig, wenn man sich Gedanken macht, aber bitte nicht anfangen Dinge irgendwo hinein zu interpretieren, weil die Detailtiefe fehlt!


Ich sehe, dass hier völlig falsche Vorstellungen über die resultierenden Kräfte vorherrschen.

Ich habe im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit Methodenentwicklung zur Verfolgung der Dickenänderung der Zellen betrieben. Wir reden hier über Auflösungen im Nanometerbereich. Dabei wurden Zellen in Materialprüfmaschinen eingespannt. Bei Gegenkräften von 100N/cm² zeigen sich solche Systeme völlig unbeeindruckt. Eine 200 Ah-Zelle hat eine Fläche von 300 cm² - zeig mir mal die Mechanik, die einer analogen Gewichtskraft von ca. 3 Tonnen paroli bietet! Die Kraft resultiert nicht durch Gasung in elastischer Form, sondern durch Materialausdehnung wegen der Abstandsänderung von Atomlagen.
Wir haben Primärzellen mit fixer Strecke eingespannt. Die Kraft geht komplett durch die Decke und führt zur Durchdringung der Separatorlagen, weil der wie ein Fluid einfach weggedrückt wird.

Einspannen hilft nur gegen den Kapazitätsverlust bei Gasung - und die kann man durch die richtigen Parameter praktisch unterbinden.

andwein am 02 Mai 2021 12:04:53

cinzano01 hat geschrieben:........Ich sehe, dass hier völlig falsche Vorstellungen über die resultierenden Kräfte vorherrschen.
Einspannen hilft nur gegen den Kapazitätsverlust bei Gasung - und die kann man durch die richtigen Parameter praktisch unterbinden.

Ich finde es toll wie du die Thematik erklärst und Einblicke in die tiefere LI Technologie gibst.
Weiter so, Gruß Andreas

Stocki333 am 02 Mai 2021 17:07:23

cinzano01 hat geschrieben:Übrigens: Die Dickenzunahme der Zelle erfolgt bei jedem LADEvorgang.
Einspannen hilft nur gegen den Kapazitätsverlust bei Gasung - und die kann man durch die richtigen Parameter praktisch unterbinden.

Sehe ich das richtig.
Je niedriger die Spannung bzw. die Restkapazität, desto stärker ist der Druckanstieg in der Zelle.
.
Ist die Zelle nahezu voll. Wie ist dort der Druck in der Zelle.
Mir ist kein fall bekannt, wo sich zellen im oberen Ladebereich aufgebläht haben.
Ist das was ich hier geschrieben hab im Ansatz Richtig oder Falsch
Danke Franz

Gast am 02 Mai 2021 18:44:42

Stocki333 hat geschrieben:Mir ist kein fall bekannt, wo sich zellen im oberen Ladebereich aufgebläht haben.


Schon klar.
Hast du das gelesen?
cinzano01 hat geschrieben:Wir reden hier über Auflösungen im Nanometerbereich.

cinzano01 am 02 Mai 2021 19:40:40

Völlig falsch!
Das ich Auflösung im Nanometer Bereich leisten kann, heißt doch nicht, dass die Ausdehnung in diesen kleinen Bereich liegt!

Leute, ihr müsst RICHTIG lesen!

Stocki333 am 02 Mai 2021 20:02:36

cinzano01 hat geschrieben:Leute, ihr müsst RICHTIG lesen!

Ich habe das schon richtig gelesen, auch wie ihr es gemacht habt.
Aber meine Fragen sind leider noch offen.
Ich will dich ja nicht löchern, aber du weißt mehr als wir zusammen. Und es ist gar nicht so einfach, an praxisorientierte Antworten zu kommen.
Gruß Franz

cinzano01 am 02 Mai 2021 22:10:00

Der Druck in der Zelle entspricht dem Dampfdruck des Elektrolyten, sofern keine permanenten Gase entstanden sind. Also geringer, aus der Umgebungsdruck vom Innendruck kann die Kraft des Zelllstapels sein, aufgrund der mechanischen Expansion beim Laden.

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