|
Hallo, nachdem sich meine TRUMA Combi 6 verabschiedet hat (siehe Beitrag hier im Forum --> Link) wurde eine neue, baugleiche Heizung eingebaut. Bei der alten waren das Gehäuse und der Kessel extrem verformt, lt. meinem Händler nach dessen Telefonate mit TRUMA ein Frostschaden. und wirtschaftlichem Totalschaden. Ich meine mich zu erinnern, dass beim Öffnen des TRUMA FrostControl das Wasser aus dem Boiler nur mit sehr, sehr schwachem Strahl ausgelaufen ist. Deshalb war für mich der Frostschaden einigermaßen erklärbar, wenn auch nicht sehr logisch. Jetzt wurde ein neuer FrostControl verbaut, der alte war angeblich defekt. Aber das Wasser "tröpfelt" immer noch sehr zaghaft aus dem Boiler (ja, die Wasserhähne waren geöffnet und die Pumpe aus). Ist das normal? Ich hätte erwartet, dass sich das Boilerwasser kräftiger entleert. Welche Erfahrung habt Ihr? Moin Die Truma hat oben/seitlich ein Entlüftungsventil. Das ist hier auch schon thematisiert worden. Wenn Du da mal gegen klopfst oder das Ventil löst sollte das Wasser komplett aus dem Boiler laufen. Es ist und bleibt Murks..und könnte genau Deine Heizung ursächlich zerstört haben. Genau das befürchte Ich nämlich auch, wenn dieses Eckventil nicht funktioniert bei Frost und gefülltem Boiler - also bei Heizungsausfall. LINK: --> Link Gruss Jürgen Lieber Jürgen, meinst du das Ventil an dieser Stelle? ![]() Dieses Ventil wurde nicht ausgetauscht. Da ist immer noch das alte dran. Waren die in der Werkstatt wohl zu faul dazu. Wäre ja fatal wenn das die Ursache für den Frostschaden wäre. Moin Joe Genau das Ventil. Öffnet das nicht bei Auslösen der Frostcontrol wird der Boiler nicht komplett leerlaufen - es verbleiben ca. 7 Liter im Boiler!!!! Passiert mir sowas, werde Ich das Ganze von einem unabhängigen Sachverständigen dokumentieren lassen. Und Ich vermute das nur!!! Aber mit diesem Problem bin Ich nicht alleine, und auch das von Truma gesendete neue Eckventil hat schon wieder "gehakt"... Gruss Jürgen Hallo Joe, Dein Link führt zu einer kochenden Truma Combi 4. Die wurde ersetzt durch eine 6? Ohne das Ventil zu tauschen? Oder fehlt mir hier irgendwo die Verbindung zu einem weiteren Thread? Hallo Henner, der Link ist schon richtig. Ich habe mich aber in dem vorherigen Beitrag vertan, es war tatsächlich eine TRUMA Combi 6. Ja, die hat gekocht, wegen der Verformungen und des Frostschadens !? Ich werde einfach wieder Wasser auffüllen und das Ventil abziehen. Dann müsste sich der Boiler ja zügig entleeren. PS: Ist das Ventil einfach aufgesteckt? Das Problem mit dem Belüftungseckventil hatte ich auch schon. Mal lief das Wasser nicht ab, weil das Rückschlagventil innen fest war. Ein anderes Mal machte es nicht dicht und mir tröpfelte der Boiler der Truma Combi 4 leer. Liegt in der Regel an Kalk oder Schmutz. Ich ziehe dann den Schlauch direkt am Eckventil ab und piekse mit einen feinen Schraubenzieher in das Eckventil, mit viel Gefühl! Wenn man da mit Gewalt vorgeht, dann ist es gleich ganz defekt. Kostet um die 20 EUR. Mein erstes Ventil hatte noch eine Kugel, mein neues Ventil hat ein kleines Plättchen. Mit dem Schraubendreher löst man dann so entweder das "festklebende" Rückschlagplättchen, oder falls ein Kalkteilchen die Dichtigkeit verhindert spült man es frei, in dem man es hin und her bewegt. Einmal hab ich es ausgebaut und freigeblasen, geht auch. Austauschen musste ich es übrigens nur einmal, weil es unbemerkt abgerissen war, wegen Altersschwäche. Da stand ich dann beim Abspülen in einer riesigen Pfütze-uncool!
xxx.womoblog.ch/Blog/Reisebericht/Entlüftungsventil-Boiler-wechseln/667/ Klappte irgendwie mit dem LINK nicht... Boiler füllen - Frostcontrol öffnen - gegen das Ventil klopfen, wenn kaum noch Wasser rausläuft und/oder das Ventil abziehen - wenn dann das Restwasser zügig rausläuft hast Du das Problemverursachende Bauteil gefunden! Gruss Jürgen Wenn die Therme nicht über den Winkelanschluss belüftet wird, sollte man den sofort austauschen. Klopfen, durchspülen etc. bringt überhaupt nichts, nach kurzer Zeit hängt in diesem billigen Teil wieder alles fest. Man kann alternativ aber auch alle Zapfhähne in Mittelstellung öffnen, dann belüftet der Kessel über die Zapfstellen. Auch so ließe sich kontrollieren, ob das Belüftungsventil einen Schaden hat: Hähne auf und es rauscht hinaus heißt Winkelanschluss defekt.
Stimmt Das klopfen dient nur zur Fehlerlokalisierung und selbst ein von Truma geliefertes Neuteil brachte nur kurz Erfolg. Auch das neue Ventil hängt/klemmt schon wieder. Eigentlich sollten wir Truma dicht pflastern mit Beschwerden über dieses Teil. Obs was bringt...ich glaube nicht, denn das Problem ist schon sehr lange bekannt! Meine Lösung im Winter (Fahrzeug ist stets reisefertig): Pumpenschalter auf aus - Boiler gesichert ablassen. Wenn wir fahren wollen Boiler wieder füllen und gut ist es. Gruss Jürgen Ich hab' das Ding entfernt und durch einen normalen Winkelanschluss ersetzt. Belüftet wird der Boiler hier durch die Zapfstellen, das funktioniert genau so gut. Moin. Wenn ich mal bei Frostgefahr das Wasser im Tank lassen möchte so schalte ich die Pumpe ab und öffne die Wasserhähne. Dann wird das System beim Auslösen der Frostventils ausreichend belüftet. Da bleiben dann doch keine 7 Liter im System? Es läuft gurgelnd ab. Wo ist der Unterschied zwischen der Belüftung über die Hähne bzw. das Ventil?
In meinen Augen ein fataler Fehler bei Frost und gefüllten Boiler - oder öffnen sich dann Deine Wasserhähne automatisch? :roll: Es sei denn, Du meinst die Lösung von Trashy - das ist ein gangbarer Weg! Immer dran denken, hier sind auch nicht so technisch versierte Wohnmobileigner am Werk! Bastel so einer das um wie Du es gemacht hast, hat er definitiv keinen Frostschutz für die Therme! Und nun bin Ich raus aus dem Thema - es ist von meiner Seite aus alles gesagt. Gruss Jürgen
Also bei meiner TRUMA "rauscht" trotz offener Wasserhähne nichts, es tröpfelt nur. Ich werde mir am Wochenende des Eckventil mal anschauen.
Bei mir ist es auch nur ein sehr schacher "Strahl". Zur Kontrolle habe ich das genannte Sicherheitsventil abgezogen - und wenn auch Bedenken wegen Hygiene mögliche wäre - mit dem Mund beide Funtionen gestest: Hineinblasen nicht möglich, Saugen ganz leicht. Dann habe ich Unterschied mit geöffneten Wasserhähnen (Stellung Warm, Pumpe Aus) verglichen: mit Wasserhähnen geht es etwas schneller - die 100l aus dem Frischwassertank sind aber schneller draußen. Als letzte Kontrolle mit 12l-Baueimer getestet: randvoll. Also alles im grünen Rahmen. Aber i.d.R. lasse ich immer auch die Wasserhähne offen, dann sind im Winter diese wenigsten frostsicher.
Boiler und Schläuche sind bei Frost *niemals* gefüllt. Wer bei Minustemperaturen Wasser im Fahrzeug stehen hat, ist immer der Dumme. Selbst wenn Therme oder Boiler sich brav automatisch entleeren, bleibt wegen der Unterdrucksituation bei geschlossenen Zapfstellen das Wasser in Schläuchen, Verteilern und Zapfhähnen stehen. Dann platzt eben nicht der Boiler, sondern da ein Schlauch oder dort ein Abzweig oder eben ein Wasserhahn. So oder so geht mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendetwas kaputt. Man muss bestimmte Dinge einfach draufhaben. Wenn man sein Auto verlässt, schließt man es ab, vor der Fahrt legt man stets einen Sicherheitsgurt an - und eine brennende Kerze wird auch grundsätzlich gelöscht, wenn der Raum länger als eine Minute verlassen wird. Jeder von uns macht das so. Für den geneigten Camper gilt: kommt man am Ende der Tour zu Hause an, wird das komplette Wasser abgelassen und alle Zapfstellen werden geöffnet. Das kann man sich genau so angewöhnen wie die anderen Sicherheitsmaßnahmen auch.
Ich verbitte mir so einen Ton! Wir fahren das ganze Jahr und heizen im Winter durch. Sowas soll es auch geben. Und Ich mag diese Art des persönlichen Angriffs und solche Begrifflichkeiten überhaupt nicht. Ab auf die Igno Liste. Gruss Jürgen
Wer wird denn so empfindlich sein ? Nur weil er nicht genau geschrieben hat "bei Minustemperaturen auch im Fahrzeug". Klar, daß das keine Rolle spielt, wenn ihr heizt. RK
Und ihr seit immer die ganze Zeit im oder am Womo? Wenn Du auf dem Abstellplatz durchheizt und aus irgendeinem Grund fällt die Heizung aus, hast Du nach einer kalten Nacht den Salat, selbst wenn das Womo direkt neben dem Haus steht. Aus diesem Grund würde ich mich nie auf das FS-Ventil verlassen und immer alles kontrolliert und selber entleeren. Wir fahren auch das ganze Jahr, aber das Womo steht in einer nicht garantiert frostfreien Halle, deshalb machen wir es genauso, alles Ablassen und Ruhe ist. Nichts anderes meinte Philoucamper, wenn ich das nicht fehlinterpretiert habe. Ich würde die Anlage zwar nicht so modifizieren wie er, weil ich das ZUSÄTZLICHE Sicherheitselement auch gern habe, aber man kann es schon so machen. Wenn man die nötige Selbstdisziplin aufbringt und nie nie nie 'mal schnell' macht...
Aaah... das ist aber jetzt irgendwie mit Kanonen auf Spatzen geschossen, oder? :D Peace, Bruder... bis denn, Uwe Also für mich ist die Formulierung Wer bei Minustemperaturen Wasser im Fahrzeug stehen hat, ist immer der Dumme. beileibe keine persönliche Beleidigung, sondern der Ausdruck dafür, dass derjenige den Schaden hat, der das Wasser stehen lässt und die Geräte dann ggf. beschädigt werden. Moin Bevor es nur um mich geht - PN an Phil ist schon raus! Das Thema hier ist wohl ein anderes... Es gibt eben auch mal schlechte Tage! Gruss Jürgen
Das Schläuche bei Frost - auch starkem - platzen, ist mir neu. Hartplastik wie Abzweiger, ja. :lol:
Wenns kalt genug ist, ist das Material der Schläuche aber auch nicht mehr weich. Etwas extrem: mit flüssigem Stickstoff zerspringt auch ein Flummi :-). RK
In diesen Zeiten kann das durchaus mal passieren. Mit Frost hat das ja auch nur sekundär zu tun da das Ventil schon bei ca. +4°C öffnet. Bei diesem Temperatur hin und her im Moment....wenn man denn unterwegs wäre... Wichtig ist, dass man nicht mit Restwasser stehen bleibt, wenn es denn drin bleiben soll, sondern den Tank nochmal gut voll macht. Dann reicht im Fall des Falles die Unterdruckzeit aus um die Leitungen leer zu ziehen. Zumindest bei mir klappt das.
Das ist wohl von Mobil zu Mobil unterschiedlich, bei uns läuft der Frischwassertank überhaupt nicht leer, wenn die Frostcontrol auslöst. Nur der Boiler... bis denn, Uwe
Vielen Dank dafür, Adi. Ich mag mich nicht gern erklären, du hast's jetzt freundlicherweise getan. Ich beanspruche für meine Beiträge größtmögliche Sachlichkeit, Beleidigungen von fremden Personen sind nicht meine Manier. Bei den hier getätigten, emotionalen Äußerungen würde ich es allerdings tatsächlich begrüßen, sicherheitshalber ignoriert zu werden. Was spricht eigentlich dagegen, dieses Winkelstück durch einen Schlauch zu ersetzen, der dann möglichst weit oben endet? Scheint mir einfacher und sicherer als dieses Ventil... Oder stehe ich gerade selber auf dem Schlauch? Gruss Vagant ... dann gibt es eine schöne Überschwemmung, wenn die Pumpe einschaltet. Aber einfach mal einen Tipp, zumindest für Womo Fahrer mit Druckpumpe: 1. Vor dem Entleeren des Wassersystems die Pumpe laufen lassen und druck im System aufbauen. 2. Frostschutzvenit öffnen, der Pumpendruck unterstützt das schnelle ablaufen 3. Erst jetzt die Wasserhähne öffnen um Luft ins System zu lassen 4. Alle Wasserhähne und Ablaufhähne über den Winter geöffnet lassen Oft funktioniert die Belüftung über das Eckventil auch nicht weil der Belüftungsschlauch verstopft ist. (nachträglicher Unterbodenschutz, totes Kriechgetier. Ich habe zum Schutz gegen solche Dinge ein Fliegengitter aus Draht über die Schlauchenden gestülpt. Gruß Andreas |
Anzeige
|