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BOSCH e-Bike laden an 12 V 1, 2, 3


uk1408 am 01 Mai 2021 21:03:12

Hallo,
hat jemand eine funktionierende Lösung um einen 500 Watt Bosch-Akku im WoMo zu laden? Solar und demnächst 120 Ah Li ist vorhanden.
Power-Butler ist bekannt, etwas teuer, wäre aber eine Lösung.
230 V-Wandler und originales Ladegerät gefällt mir wegen des Wirkungsgrades nicht wirklich.
An liebsten wäre mir ein Step-up-Konverter 12 V hoch auf - ja auf was, um die 40 V ? und dann ein Kabel zum Akku. Hat da jemand eine funktionierende Lösung, speziell was den Stecker zum BOSCH-Akku angeht?

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

viking92 am 02 Mai 2021 00:13:01

Hy Uwe,

google mal nach Modiary 12V Ladegeräte.
Habe selber 2 St. davon fest montiert. Hatten irgendwas um die 40€ gekostet.
Diese gibt es in verschiedenen Konfigurationen (Spannung & Stecker).
Hatte es hier mal vor einiger Zeit beschrieben.

Gruss
Birger

uk1408 am 02 Mai 2021 08:57:39

Hallo Birger,

danke für den Hinweis, die Google-Ergebnisse sind ziemlich dürftig, speziell über den Anschluss an den Akku finde ich nichts.
Es gibt hier --> Link Hinweise wegen dem 5 V Anschluss, aber ich weiß nicht was ich davon halten soll. Hast du dazu nähere Informationen?

Anzeige vom Forum


chrisc4 am 02 Mai 2021 09:13:54

Ich und viel andere benutzen die original Ladegeräte über einen Wechselrichter.
Da gibt es keine Probleme, beide laden gleichzeitig, ein Sinuswechselrichter ab 600 W reicht.
Damit kann man auch andere Gerät betreiben und die Garantie der Akkus bleibt erhalten.
Eine Solaranlage wäre sehr sinnvoll oder sogar unabdingbar.
Es gibt hier unzählige Beiträge zu diesem Thema. Mit der Suchfunktion wirst du fündig.

(Die 12V Ladegeräte laden mit nur 2 A, das dauert wesentlich länger!)

Gruß
Hans

giraffengero am 02 Mai 2021 09:45:00

genau, wegen der doch extrem langen 12 V Ladezeit würde ( und habe ) ich eine Wechselrichterlösung vorziehen (vorgezogen)

uk1408 am 02 Mai 2021 10:45:53

Na ja, die Ladedauer ist ja erst mal abhängig vom Strom der in den Akku reingeht bzw. den das Ladegerät liefert. Und wenn das 230V-Ladegrät am Ausgang 4 Amp. liefert und der 12V/40V-Wandler das auch kann gibt es da erst mal keinen Unterschied. Jetzt ist halt die Frage, ob im Akkugehäuse ein BMS (Batteriemanagement-System) drin ist und vor allem was das kann und ob das mit dem Ladegerät kommuniziert und falls ja- wie?
Deshalb nochmals meine Frage: Weiß jemand was es mit den 3 Polen am Originalstecker auf sich hat (+ und - ist ja ok, aber der 3. Pol?).

pepe53 am 02 Mai 2021 11:06:12

Hallo Klaus,

bei Boschsystemen bleiben nur die schon erwähnten Powerbutler oder Wechselrichtervarianten mit Originalladegerät übrig. Bosch sichert sich über einen Bus gegen Fremdfabrikate ab.
Bedenke aber bitte, dass der Energieverbrauch beim Laden je nach Ladezustand des E-Bikeakkus von 500 W schon die Stromversorgung des WoMo schon an die Grenze bringen wird. Bei Wechselrichterbetrieb ist auch der Wirkungsgrad bei nur ca. 70%.

Schönes Wochenende

Roman am 02 Mai 2021 11:18:41

pepe53 hat geschrieben:...Bei Wechselrichterbetrieb ist auch der Wirkungsgrad bei nur ca. 70%...


Daher habe ich mich letztendlich für den Power Butler entschieden.
Ladezeiten sind mir nicht so wichtig, da ich i.d.R. über Nacht lade.

Gruß
Roman

Mann am 02 Mai 2021 11:27:01

pepe53 hat geschrieben:Hallo Klaus,

bei Boschsystemen bleiben nur die schon erwähnten Powerbutler oder Wechselrichtervarianten mit Originalladegerät übrig.


stimmt das wirklich, dann bräuchte ich ja garnicht weiter zu suchen?

uk1408 am 02 Mai 2021 11:37:25

uk1408 hat geschrieben:Es gibt hier --> Link Hinweise


Kann jemand dazu was konkretes sagen?

Mann am 02 Mai 2021 11:49:37

könnt Ihr bitte folgende Frage beantworten, Bild eins ist die Beschreibung vom Powerbutler der Eingang beträgt max .10A, auf meiner Strombox Bild zwei steht 9A, kann ich den Powerbutler trotzdem nutzen in Verbindung mit der Box, oder geht was kaputt?




chrisc4 am 02 Mai 2021 13:11:22

Gute Wechselrichter haben einen Wirkungsgrad um 90 Prozent bei ca.70 Prozent Auslastung.
Dazu kommt noch der Verlust vom Ladegerät, auch bei den 12V Geräten wie der Powerbutler. Die müssen ja auch die Spannung wandeln und haben einen Eigenverbrauch.
Mit einer entsprechenden Solaranlage und Batterie ist das aber kein Problem.
Gruß
Hans

uk1408 am 02 Mai 2021 13:23:25

Hallo Enni,

was ist denn das für eine Strombox, was soll die machen?
Ich glaube mal dass da nichts kaputt geht, im Zweifel geht es einfach nicht....

Mann am 02 Mai 2021 13:37:04

2 mal geschrieben

Mann am 02 Mai 2021 13:39:03

uk1408 hat geschrieben:Hallo Enni,

was ist denn das für eine Strombox, was soll die machen?
Ich glaube mal dass da nichts kaputt geht, im Zweifel geht es einfach nicht....


na die liefert Gleich und/ oder Wechselstrom nach Aufladung über Solar oder Netzteil.
Dann habe ich aber den Powerbutler rumliegen.

uk1408 am 02 Mai 2021 14:00:40

Hast du mal die techn. Daten von dieser Strombox ?
Ausgang DC 9 A klingt ja erst mal gut, aber wie lange macht die das? Ich glaube nicht dass da die Energie drin ist die ein e-Bike Akku aufnehmen kann....

Mann am 02 Mai 2021 14:09:01

uk1408 hat geschrieben:Ich glaube nicht dass da die Energie drin ist die ein e-Bike Akku aufnehmen kann....


also ich kann den Ebike Akku mit der Box über die Wechselstrom Funktion reichlich 4 mal aufladen, würde aber lieber über die 12V uchse laden da dort die Verluste geringer sind. schau mal bei Poweroak.de, ich habe die PS9.

Gast am 02 Mai 2021 16:24:37

Hab mich eben mal bei der Powerbutler Webseite umgesehen.

Die waren früher recht preisgünstig, jetzt aber nicht mehr.

Das basis gerät ist schon teurer als das Bosch Ladegerät, dazu kommt noch für 42,-- ein Adapterkabel.

Dann bist du teurer als ein Wechselrichter. Unglaublich!

uk1408 am 02 Mai 2021 18:55:52

Hallo,
Enni: auf 1800 Wh hätte ich das so nicht geschätzt, deshalb immer detailliert angeben um was es geht... Probiere es doch einfach aus, wenn das PS9 den Ausgangsstrom begrenzt geht der Powerbutler halt nicht.

peffersalz: Deshalb ja meine Suche, da steckt ja "nur" ein Step-Up Wandler drin und halt das know-how über den Anschluss. Dass sich das ein Hersteller/Händler bezahlen lässt ist ja ok. Und selber machen ist ja dann mein Risiko.

Mann am 02 Mai 2021 19:29:58

uk1408 hat geschrieben:geht der Powerbutler halt nicht.

ja ich wollte mir in dem Falle das zurückschicken ersparen, trotzdem Danke.

horst_1 am 02 Mai 2021 23:27:10

Hallo, ich habe mich auch für einen Wechselrichter mit reiner Sinuskurve entschieden. Brauche ich auch für ein Notebook und den Aldi Ventilator in der Dachluke. Außerdem ich einen 48 Volt Akku für das Pedelec und meine Frau einen 36 Volt Akku.
Grüße Horst

uk1408 am 03 Mai 2021 17:28:48

Hallo,

ich hoffe mal dass noch jemand mitliest und Interesse besteht.
Nachdem ich immer noch keine Wandlerkette 12V-230V-40V möchte und ich auch noch nichts genaues mit Google gefunden habe, habe ich mal etwas am Bosch Ladegerät und Akku gemessen.

Der Akku hat 5 Pole, der Ladestecker hat 3, +,- und noch einen. Also müssen zu Laden die 3 reichen. So wie der originale Stecker konstruiert ist sollte man es tunlichst vermeiden hier irgendwo einen Kurzschluss zu machen.

Am Akku ist zunächst nichts messbar, - gegen +, - und + gegen den 3. Anschluss, alles nichts.

Am Ladegerät (an 230 V) von - nach + nichts, von - zum 3. Pol sind es 5 V.

Dann alles mal mit Messkabeln verbunden und Ladegerät an 230 V. Nach dem Einstecken geht die LED-Kette an, dann dauert es ein paar Sekunden, es klackt im Ladegerät, dann zeigt die LED-Kette den Ladezustand an und blinkt - es wird geladen.

Dann habe ich mal die Ströme gemessen. Zuerst fließen ca. 2,5 mA in der Leitung zum 3. Pol, dann - nach dem Klacken vom Relais - gute 3 A (Akku war teilentladen) in der + -Leitung zum Akku.
Als nächstes nochmals Spannungen gemessen: Plus-Leitung aufgetrennt und am Akku + gemessen, erst mal 0, am Ladegerät auch 0. Dann eingesteckt, 5V an Akku, LED-Leiste alle an, vom Akku kommen < 40V, vom + Ladegerät bleibt bei 0V. Dann die + Leitung durchverbunden, es klackt im Ladegerät, Spannung steigt auf etwas über 40V und der Ladestrom fließt.

Dann noch ein Versuch: Batterie + und - an Ladegerät + und -, 230 an - nichts passiert, 0V.
Dann + 5V von einem externen Netzteil über 1 kOhm an 3. Pol Ladegerät: Batterie bringt < 40V, paar Sek. später klackt es, Spannung steigt und es wird geladen.

Meine Überlegung: Step-up Wandler, 12V auf > 40V Link zum eBay Artikel, über ein Relais diese Spannung zu + Batterie. Ein Step-Down-Wandler 12V auf 5V, die 5V zum Meßeingang Akku. Die + Ladeleitung über ein R/C-Glied zur Verzögerung an die Erregerspule des Relais.

Ablauf: 12V an Wandler, -> 5V an Batterie, -> Batteriespannung an Relais, -> nach Verzögerung Ladespannung zur Batterie. Wenn die Batterie voll ist schaltet das BMS die Ladung (hoffentlich) aus; das konnte ich noch nicht testen.

Soweit meine ersten Überlegungen, vielleicht sind noch Denkfehler drin. Hat jemand Lust und Zeit das mal nachzuvollziehen? Evtl. geht es gemeinsam besser als allein.

Und wer es praktisch testen möchte: Bitte aufpassen, es geht hier um rund 40 V und LI-Akkus, da kann es bei einem Kurzschluss ordentlich knallen und der Akku und das Ladegerät kosten richtig Geld.....

Gast am 03 Mai 2021 17:38:17

Wozu testen und nachvollziehen?

Die Schnittstelle zum Bosch Akku ist bekannt und im Pedelec-forum findest du die Bauanleitung für ein preisgünstiges Ladegerät.

(Link zu "themengleichem" Forum verkneife ich mir) :ja:

uk1408 am 03 Mai 2021 19:16:38

Du meinst wohl nicht den Link den ich weiter oben angegeben habe?
Ich finde es nett und hilfreich wenn du deine Quellen (mit Links) auch angeben könntest.

Gast am 03 Mai 2021 19:33:21

Ja, wenn dir das selbst lesen nicht zu mühsam ist, fang damit an: --> Link

uk1408 am 03 Mai 2021 21:12:23

pfeffersalz hat geschrieben:Ja, wenn dir das selbst lesen nicht zu mühsam ist, fang damit an: --> Link

Danke. Lesen kann ich noch...
So langsam verstehe ich die Kommentare mancher Foren-Benutzer.

silo am 03 Mai 2021 23:25:16

pfeffersalz hat geschrieben:im Pedelec-forum findest du die Bauanleitung für ein preisgünstiges Ladegerät


Ja, wo denn? Ein Link zu einem lesbaren Text wäre sehr hilfreich!

dachfix am 04 Mai 2021 09:05:04

Vielleicht wäre so etwas für den TE auch interessant

--> Link

uk1408 am 04 Mai 2021 09:24:39

dachfix hat geschrieben:Vielleicht wäre so etwas für den TE auch interessant

--> Link

Danke, aber das sind ja eher 230 V-Ladegeräte. Es geht mir um 12 V Wandler, aber das ist nicht so das Problem, es geht um den Anschluss an den Bosch-Akku bzw. den Ablauf des Einschaltens.
Das pedelec-Forum habe ich schon ziemlich durchsucht, aber den bestimmten Beitrag eines Users zu diesem Thema habe ich noch nicht gefunden. Aber ich habe ja noch Zeit bevor wir wieder überallhin fahren können....

proff56 am 04 Mai 2021 11:38:34

uk1408 hat geschrieben:Zitat "pfeffersalz": "Ja, wenn dir das selbst lesen nicht zu mühsam ist, fang damit an: --> Link "

Danke. Lesen kann ich noch...
So langsam verstehe ich die Kommentare mancher Foren-Benutzer.


Hallo Uwe,

zunächst mal ein Danke-Schön für Deinen Bericht über die Messergebnisse!
Ja, es ist wirklich schade, warum manche Foren-Nutzer sich so leicht zu spitzen Bemerkungen hinreißen lassen. :roll:

Ich habe interessiert mitgelesen, zumal ich auch schon überlegt habe, ob man mit eigenem "Ladegerät" mittels STEP-UP-Wandler den Bosch-Akku preiswerter laden könnte: Schließich sind die alternativ angebotenen Ladegeräte nicht gerade preiswert ... und ich benötige zwei Ladegeräte für unterwegs.

Frage: Meinst Du, die Einschaltverzögerung ist wichtig für den sicheren Ladebeginn?
Andererseits ... wenn man schon selber baut, kommt es auf die wenigen zusätzlichen Bauteile nicht an.
Tiefentladeschutz benötige ich nicht, zumal ich Li-Bordbatterie habe. Übertemp. und Überstrom (Überlast, Kurzschluss) kann man mittels Thermoschalter preiswert realisieren.

Bleibt letzendlich das "Problem", den Ladestecker nachzubauen .... aber ich habe noch etwas Zeit, da die Lieferzeit unserer E-Bikes sich um 3Monate verzögert hat :roll:

uk1408 am 04 Mai 2021 13:07:40

proff56 hat geschrieben:Hallo Uwe,

zunächst mal ein Danke-Schön für Deinen Bericht über die Messergebnisse!
Ja, es ist wirklich schade, warum manche Foren-Nutzer sich so leicht zu spitzen Bemerkungen hinreißen lassen. :roll:

Danke, das tut dann beinahe wieder gut :razz:
Das andere fällt mir auch in anderen Foren immer wieder auf, oft werden Fragesteller richtig niedergemacht. Schade.

Zum Ladestecker: Diese 6 mm Kabelstecker

passen genau in die Buchsen der Batterie. Eine kleine Platte aus Epoxy, 3 Löcher rein und die Stecker reinkleben/vergießen, müsste passen. Oder jemand mit 3-D-Drucker finden :? .
Ich bleibe mal am Ball, Wandler ist bestellt, hat ja noch etwas Zeit....

BenNemsa am 05 Mai 2021 12:44:35

Servus aus Wien

Hab mir auch für den Bosch-Akku ein 12V-Ladegerät gebaut. Den Stecker vom Originallader mit einer 3-Poligen XLR-Stecker/Kupplung verbunden. Nun kann ich den Bosch-Stecker am Boschlader als auch am 12V-Lader verwenden.

Schönen Tag!

peter

uk1408 am 05 Mai 2021 16:23:49

BenNemsa hat geschrieben:Servus aus Wien
Den Stecker vom Originallader mit einer 3-Poligen XLR-Stecker/Kupplung verbunden. Nun kann ich den Bosch-Stecker am Boschlader als auch am 12V-Lader verwenden.
peter

Hallo,
das habe ich auch überlegt, aber ich möchte am Original möglichst nicht verändern.
Wie hast du die Steuerung bzw. den Anschluss nachvollzogen ?

proff56 am 05 Mai 2021 17:47:24

BenNemsa hat geschrieben: Den Stecker vom Originallader mit einer 3-Poligen XLR-Stecker/Kupplung verbunden. Nun kann ich den Bosch-Stecker am Boschlader als auch am 12V-Lader verwenden.

Hallo Peter,
die Idee hatte ich auch, zumal der "Powerbutler" gleiches Prinzip mit XLR verwendet. Ich möchte aber den Stecker vom 12V-Ladeteil nicht für jede WoMo-Fahrt vom 230V-Netzteil entfernen müssen (zu schnell dann zu Hause vergessen) - das 12V-Ladegerät soll vollständig im WoMo verbleiben. Die Idee zur Verwendung eines Verschlusssteckers der Ladebuchse zusammen mit Flachsteckhülsen finde ich sehr praktisch.

Betr. den 5V und die Ladefreigabe:
Die Verzögerung für die 40V-Freigabe sollte abhängig vom Zeitpunkt des Ankoppelns vom Akku sein, also nicht daran orientiert, wann die 12V-Eingangsspannung anliegt. Das würde aber bedeuten, am 5V-Strompfad müsste elektronisch erkannt werden, dass eine Verbindung entsteht: z.B. Erkennung eines Stromflusses, bei nur 2,5mA vielleicht über Optokoppler? Die 5V lassen sich stabil und sicher aus den 12V-Versorgung mit einem Spannungsregler (z.B.7805) erzeugen.

Meine Überlegung geht zudem dahin, einen StepUpWandler über Wahlschalter mit zwei verschiedenen Strombegrenzungen zu betreiben: Dann könnte man alternativ z.B. mit 2A oder 4A laden. Bei 2A(42V)-Ladestrom würden ca 14,5A aus dem Bordnetz gezogen (Input 12,5V und eta= 0,9). Für einen gängigen 12V-Anschluss als DIN-Stecker ist dieser hohe Stromfluss auf lange Dauer schon kritisch. Daher werde ich das Netzteil über KFZ-Steckverbinder (Amp Superseal 2,5) an das Bordnetz verbinden; die sind bis 20A geeignet.

Soweit meine Planung .... jetzt werde ich mich mal um die Bauteile kümmern und dann den "Testaufbau" machen .... und auch hoffen, dass meine erst in zwei Monaten gelieferten E-Bikes auch den hier genannten Ladestecker besitzen ... :mrgreen:

uk1408 am 06 Mai 2021 20:28:56

proff56 hat geschrieben:Dann könnte man alternativ z.B. mit 2A oder 4A laden. Bei 2A(42V)-Ladestrom würden ca 14,5A aus dem Bordnetz gezogen (Input 12,5V und eta= 0,9).

Bei 2 A Ladestrom und 42 V komme ich auf ca. 7 A bei 12 V und 0,9. Bei 4 A sind es die ca. 14 A.
Ich könnte mir da einen XTirgendwas als Steckverbinder zur Bordbatterie vorstellen, die habe ich auch (im trockenen innen) z.B. für Solar genommen.

proff56 am 07 Mai 2021 11:13:00

uk1408 hat geschrieben:Bei 2 A Ladestrom und 42 V komme ich auf ca. 7 A bei 12 V und 0,9. Bei 4 A sind es die ca. 14 A.
Ich könnte mir da einen XTirgendwas als Steckverbinder zur Bordbatterie vorstellen, die habe ich auch (im trockenen innen) z.B. für Solar genommen.

Danke für die Korrektur! "2A" war Tippfehler meinerseits, es sollte "4A" heißen. :lol:
Die XLR-Steckverbinder sind eine gute und naheliegende Idee, "3polige" vertragen 16A, "4polige" je Kontakt 10A .... und es gibt sie auch in preiswerte Ausführung. :lol:

uk1408 am 09 Mai 2021 20:58:21

proff56 hat geschrieben:Betr. den 5V und die Ladefreigabe:
Die Verzögerung für die 40V-Freigabe sollte abhängig vom Zeitpunkt des Ankoppelns vom Akku sein, also nicht daran orientiert, wann die 12V-Eingangsspannung anliegt. Das würde aber bedeuten, am 5V-Strompfad müsste elektronisch erkannt werden, dass eine Verbindung entsteht

Ich lege dazu die 5 V an den Akku am 3. Pol an, dann schaltet die Batterie die Akkuspannung frei.

Ich habe mir jetzt folgendes überlegt: Von 12 V geht es über ein Relais mit 16 A auf den Wandler 12/40 V und zu einem Step-Down-Wandler auf 5 V. Diese 5 V speisen einen ATMEGA 328 und über einen Widerstand den 5 V Anschluss der Batterie. Der ATMEGA übernimmt die Steuerung. Er misst die an + Batterie anliegende Spannung. Ist eine Batterie angeschlossen und die Spannung größer als z.B. 5 V zieht das Relais an und der Wandler läuft. Nach 5 Sekunden schaltet ein weiteres Relais den Ausgang 40 V zum Akku durch, er wird geladen.
Das Relais für 12 V wird vom ATMEGA über einen MOSFET gesteuert, am Gate dieses MOSFET liegt ein Elko 47 uF parallel mit 1MOhm gegen 0. Der ATMEGA liefert in bestimmten Abständen (ca. 20 Sek.) Impulse an das Gate damit er MOSFET weiter leitet. Stürzt der ATMEGA ab bleiben diese Impulse aus, das 12 V Relais fällt ab und alles ist aus. Das zur Sicherheit.
Läuft alles normal wird laufend die Spannung am Akku gemessen. Ist die Ladeschlussspannung erreicht schalte der ATMEGA alle Relais aus und geht in eine Endlosschleife. Fertig.

Was meint ihr dazu, habe ich was übersehen? Seht ihr irgendwelche Probleme bei diesem Ablauf?

BenNemsa am 10 Mai 2021 17:48:56

Servus Uwe (uk1408, hallo Helge (proff56),

ist nicht auf meinem Mist gewachsen, aber ein einfacher Stepup-Wandler von 12V auf 40,5V und an Minus noch ein Stepdown von 12V auf 5V tut seit einigen Ladevorgängen, was erwartet wird! Die Idee stammt von --> Link !

Schönen Tag!
peter

proff56 am 11 Mai 2021 08:55:02

uk1408 hat geschrieben:Was meint ihr dazu, habe ich was übersehen? Seht ihr irgendwelche Probleme bei diesem Ablauf?

Interessante Idee, aber ist diese "Sicherheitsschaltung" tatsächlich nötig? Oder ist diese Logik auch im Bosch-Original-Netzteil (bzw. beim 12V-Lader des Powerbutlers) berücksichtigt?

Und ich frage mich, wie man "durch" das BMS des Akkupacks eine verläßliche Ladespannung des Li-Zellen-Packs messen kann. Dazu müßten m.W. doch separate " Fühlerleitungen" auf der Steckverbindung liegen, oder?

uk1408 am 11 Mai 2021 13:38:05

Hallo Helge,
Powerbutler weiß ich nicht wie es dort abläuft, in meinem Original-Bosch-Lader ist es so, man hört auch wie nach ca. 5 Sekunden ein Relais anzieht. Und in diversen Foren wird beides beschrieben, gleichzeitig 5 V und Ladespannung oder mit Abstand. Ich habe mich jetzt mal für den Abstand entschieden. Und mit dem ATMEGA bzw. einem Arduino ist es auch kein großer Aufwand wenn man Teile sowieso hat :? und ein wenig Programmieren kann. Und dann ist die Sicherheitsabschaltung auch nur noch eine Kleinigkeit, ich habe schon einige solcher Prozessoren im Einsatz ohne Probleme, aber die etwas kräftigeren Spannungswandler kenne ich (noch) nicht.
Mit dem Erkennen des Ladeschlusses bin ich auch noch nicht so ganz sicher. Bei meinem BMS für die LiFePo Aufbaubatterie kann man aus der am BMS-Eingang liegenden Spannung schon die Schlussspannung ableiten, das BMS hat ja nur Milliohms und da fällt am Ende fast nichts mehr ab. Oder ich messe den Strom und werte das aus. Mal sehen.
Jetzt warte ich erst mal auf die Post damit ich weiterbasteln kann :) ...

proff56 am 11 Mai 2021 14:14:52

uk1408 hat geschrieben: in meinem Original-Bosch-Lader ist es so, man hört auch wie nach ca. 5 Sekunden ein Relais anzieht. Und in diversen Foren wird beides beschrieben, gleichzeitig 5 V und Ladespannung oder mit Abstand. Ich habe mich jetzt mal für den Abstand entschieden.

Hallo Uwe, besten Dank.
Auch Ich plane Zeitverzögerung für die 40V; die Erkennung, ob ein Akku angeschlossen ist, teste ich dann mal mit 5V-Strom über Darlington-Optokoppler z.B. 6N138 (1,6mA bis 10mA). Mein "Basteln" muss noch etwas warten .... :lol:

Acki am 11 Mai 2021 14:37:32

proff56 hat geschrieben:...
Auch Ich plane Zeitverzögerung für die 40V; die Erkennung, ob ein Akku angeschlossen ist, teste ich dann mal mit 5V-Strom über Darlington-Optokoppler z.B. 6N138 ...

Und warum nicht einfach mit einem USB-Anschluss? :wink:

fomo am 11 Mai 2021 14:57:32

Was spricht gegen das Original-Ladegerät?
BOSCH Travel Battery Charger 12V DC-DC
Bosch Nummer: 0275.007.914

uk1408 am 11 Mai 2021 15:11:20

fomo hat geschrieben:Was spricht gegen das Original-Ladegerät?
BOSCH Travel Battery Charger 12V DC-DC
Bosch Nummer: 0275.007.914


Wo gibt es das noch?

Gerry01 am 11 Mai 2021 17:45:08

uk1408 hat geschrieben:Wo gibt es das noch?


Das Teil wird leider nicht mehr hergestellt. Es gibt noch Restbestände die z.B. auf einer bekannten Auktionsplattform verhökert werden.
Für den Preis, unter 200€ hab ich noch keines gesehen, bekommt man einen schönen Sinuswandler.
Ob der Unterschied im Wirkungsgrad so dramatisch ist möchte ich mal bezweifeln.

Als kleine Warnung übrigens noch: Der Controller in den Bosch-Akkus ist eine Zicke. Wenn ihm irgendwas nicht passt geht er auf "Akku defekt".
Einen Reset gibt es nicht, der Akku ist dann teurer Schrott. Bastler können dann die Zellen noch verwenden deren Austausch übrigens in Eigenarbeit auch
sehr heikel ist. Lötet man in falscher Reihenfolge ab ist der Controller ebenfalls beleidigt.
Beim alten Bosch-Akku (großer rechteckiger Ladestecker) ist mir ein Zellentausch gelungen. Dabei haben wir aber einiges an Lehrgeld bezahlt.

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