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Naja wenn ich direkt über 2 Ebike Akkus, die gerade mit einem fremden Ladegerät geladen werden schlafe, ist schon eine andere Sache. :)
Provozieren geht natürlich immer ... was aber selbstverständlich nichts an den technischen Tatsachen ändert ... :wink:
Die Tatsachen in dem Fall sind Wahrscheinlichkeiten, die man fast nicht sauber bestimmen kann. Und noch seltener richtig einschätzen kann. Also wie gefährlich ist das eine oder das andere ? Wie häufig tritt es auf, wie sind die möglichen Folgen ? Was nehme ich inkauf, um die Risiken zu minimieren ? Eine Gasflasche und ein Dieseltank mit offenem Feuer (Herd, KS...) sind jetzt auch nicht so unkritisch. Und selbst normale PKW brennen immer wieder mal aus. Ich kenne die Diskussion aus dem Modellbaubereich, wo die Akkus tatsächlich gefährlicher sind, nicht zuletzt, weil sie keine interne Ladeelektronik haben und physisch eher etwas abbekommen, weil nicht gekapselt. Man kann einen Keller fliesen mit bombenfestem Kasten und Absaugung nach außen. Oder man lädt einfach. Dort meistens nicht, wenn man nicht zumindest in der Nähe ist oder es irgendwie kontrolliert. Aber wie gesagt, das Risiko in dem Bereich ist viel höher - aber immer noch verschwindend gering. Ich hatte in langen Jahren einen (schon vorher miesen) Akku, der nach der Landung abgegast hat (keine Flamme), ein Akku ist nach einem Crash in Flammen aufgegangen. Ein Akku wurde total dick, weil ich das falsche Ladeprogramm hatte (keine Schäden). Und einige im Club haben Akkus mechanisch beschädigt oder kurzgeschlossen mit Brandergebnis. Eine Anzahl von Akkus wurden praktisch zur Ziehharmonika gefaltet bei Abstürzen und zeigten keine Reaktionen (auch Langzeit). Es gibt auch da Berichte, daß Akkus bei normalem Laden gebrannt haben, aber die sind auf die Menge an Ladevorgängen bezogen zu vernachlässigen. In dem speziellen Beispiel also die Frage, ob Akkuladen ohne direkte Sicht, evt. beim Schlafen aber mit Rauchmelder darüber ein besonderes Risiko ist ? Und wie es besser aber noch sinnvoll handhabbar wäre. Draußen laden ? Nicht immer sinnvoll machbar. Immer dabei sein ? Es gibt da übrigens so ein Granulat, das man über den Akkus lagern kann. Bei Hitze löst sich die Verpackung auf und das Granulat begräbt den Akku. Dabei nimmt es Hitze auf und unterdrückt einen Brand. z.B. --> Link RK
Das nenne ich konstruktiv! :zustimm: Moin, also wenn ich mir schon einen Wechselrichter installieren ließe, dann richtig, sowas wie den Büttner 1700 SI N. Damit könnte ich wirklich alles abdecken einschließlich E-Bikeakku laden. Meine Bordakkus könnten den sogar für Föhn und Kaffeemaschine versorgen. Brauche ich aber nicht, weder Föhn noch elektrische Kaffeemaschine. Wenn ich so einen WR hätte, würde ich auch das Originalladegerät nehmen, keine Frage. Vielleicht bin ja mal nicht alleine unterwegs und brauche einen Föhn ... Gefährlich fand ich allerdings den Hinweis auf nicht nicht ortsfest installierte Wechselrichter für kleines Geld. Entweder ich habe eine Dauerbastellösung und muss zum Laden immer direkt an den Akku. Da habe ich zumindest keinen Bock drauf. Oder ich gehe über den Zigarrettenanzünder. Den Verbrauch eines Bosch Ladegeräte WR hat jemand in einem öffentlichen WoMoBlog ermittelt mit glaube ich 218 Watt (davon 68 Watt Verlust). Ich bin zwar kein Elektriker, aber dauerhaft über 15A an einem Zigarrettenanzünder mit unbekannter Kabellänge und Querschnitt machen mich bedenklich. Und jetzt noch eine Frage: Warum ist das Aufladen eines E-Bike-Akkus gefährlicher als das eines WoMo-Bordakkus oder eines Laptopakkus? Viele Grüße landmesser Edit: Die Frage ist zwischenzeitlich zumindest teilweise beantwortet. |
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