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Neue Richtlinien für Führerschein B 1, 2, 3


DonCarlos1962 am 21 Jul 2022 11:13:10

Die Luftwaffe und ich nehme an, dass die anderen Teilstreitkräfte nicht anders verfahren haben, ließen mich zum Schluss handelsübliche Fahrzeuge des BwFuhrparkservice nur fahren, wenn ich eine Einweisung auf die Modellgruppe hatte.

Diese Einweisung umfing das Erklären des Fahrzeuges, inkl. der Sicherheitsvorschriften/Ausstattung und der Selbsthilfe im Pannenfall.
Bei Fahrzeugen oberhalb eines normalen PKW kam dann, neben einer Einweisungsfahrt, Rangieren/Einparken/Einweisen dazu.

Erst wenn der Prüfer überzeugt war, dass man ein Fahrzeug der gewünschten Fahrzeugklasse sicher bewegen konnte, bekam man in sein Fahrtenbuch das OK vermerkt.

Mag sich vielleicht etwas übertrieben anhören, hat aber die Unfallzahlen merklich gesenkt.

So ein Vorgehen könnte ich mir auch im zivilen Bereich gut vorstellen.
Einen Basisführerschein, der dann mit kleinem Aufwand für weitere Modelle freigegeben wird. Bis wohin ist dann noch die Frage.

Für Anhänger wird dies ja schon praktiziert.

Vielleicht wäre es auch ein Weg, den Führerschein nicht mehr nach dem Fahrzeuggewicht, sondern dessen Ausmaße und physikalischen Eigenschaften zu bewerten?

Meine ersten Erfahrungen mit einem Transporter machte ich auf einem OPEL Blitz mit dem Bremsweg einer Wanderdüne. Heute bremst ein vergleichbarer Transporter besser, als ein Porsche aus den 70gern.

Denn entscheidend ist doch nicht unbedingt wie schwer das Fahrzeug ist, sondern wie es sich verhält. So kann ein 4,5 Tonner technisch sicher dazu gebracht werden, früher und besser zu bremsen als ein 3,5 Tonner. Assistenzsysteme und bessere Bremsen/Reifen Kombinationen sollten es doch möglich machen.

Damit würde auch die Industrie gefordert werden, nicht nur das eben notwendige, sondern das Mögliche in die Transporter/WoMo einzubauen.

LG Carsten

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babenhausen am 21 Jul 2022 11:44:41

DonCarlos1962 hat geschrieben:Damit würde auch die Industrie gefordert werden, nicht nur das eben notwendige, sondern das Mögliche in die Transporter/WoMo einzubauen.

LG Carsten


Würde man alles technisch mögliche verbauen muss im gleichen Atemzug auch die Frage nach bezahlbarem und noch sinnvollem gestellt werden.
Beispiel man könnte nun für alle Fahrzeuge über 3,5 to 3 Achsen fordern.......denn damit würden die Bremswege signifikant verkürzt werden können gegenüber 2 Achsen mit selbem Gewicht.

Pechvogel am 21 Jul 2022 12:35:29

babenhausen hat geschrieben:Würde man alles technisch mögliche verbauen muss im gleichen Atemzug auch die Frage nach bezahlbarem und noch sinnvollem gestellt werden.
Beispiel man könnte nun für alle Fahrzeuge über 3,5 to 3 Achsen fordern.......denn damit würden die Bremswege signifikant verkürzt werden können gegenüber 2 Achsen mit selbem Gewicht.

Nur dass die 3.Achse auch Gewicht hat.
D.h. je mehr man in die Fahrzeuge reinpackt umso schwerer werden sie.
Die Katze beißt sich also in ihren Schwanz.




Grüße
Dirk

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babenhausen am 21 Jul 2022 12:46:09

Pechvogel hat geschrieben:Nur dass die 3.Achse auch Gewicht hat.
D.h. je mehr man in die Fahrzeuge reinpackt umso schwerer werden sie.
Die Katze beißt sich also in ihren Schwanz.


Grüße
Dirk


Richtig ist die Achse hat zusätzliches Gewicht
Richtig ist aber auch die Bremswirkung einer vollwertigen Hinterachse kompensiert um ein vielfaches das zusätzliche Eigengewicht der Achse und führt dadurch zum verkürzen des Bremsweges.

fomo am 21 Jul 2022 13:01:30

DonCarlos1962 hat geschrieben:Vielleicht wäre es auch ein Weg, den Führerschein nicht mehr nach dem Fahrzeuggewicht, sondern dessen Ausmaße und physikalischen Eigenschaften zu bewerten?

Das ist auch mein Vorschlag.

rkopka am 21 Jul 2022 14:20:36

peter1130 hat geschrieben:Auch in der Fliegerei gibt es bestimmte Grenzen einer Pilotenlizens. Z.B. Ein und Mehrmotoige Flugzeuge.

Das kann man zwar nicht direkt vergleichen weil die Unterschiede erheblich größer sind als zwischen 3,5t und 7,5t ist aber halt ne Grenze.

Mehrmotorig kommt ja auch ein viel umfangreicheres (Fehler)handling dazu (Rollen, ein Motor fällt aus...). Das wäre eher wie das Fahren mit einem Hänger vs. nur PKW/LKW. Geradeausfahren ist gleich. Aber Kurve oder rückwärts ist halt was anderes.

RK

Joachim260 am 21 Jul 2022 23:31:31

Hallo

Die Diskussion hier finde ich durchaus interressant, wenn ich auch nicht alle Meinungen teile.
Wo die Gewichsgrenzen der FS- Klassen liegen sollten ist durchaus interessant und wenn man es genau nimmt müßte, wenn man nach dem Fahrverhalten der Fahrzeuge geht, eigentlich noch eine Klasse eingeführt werden.

Wenn ich das Verhalten der Fahrzeuge mal vergleiche muß ich sagen, daß sich auch ein 3,5 Tonner nicht mehr so verhält wie ein PKW, selbst ein VW-Bus hat schon ein anderes Fahrverhalten als ein PKW. Ein 4,x Tonner mit Single-Bereifung verhält sich sehr viel ähnlicher einem 3,5 Tonner als ein 3,5 Tonner zu einem PKW. Singelbereifte Fahrzeuge verhalten sich in der Gewichtsklasse 4,x Tonnen meist nochmal etwas anders als zwillingsbereifte und ein 7,5 Tonner ist nochmal eine andere Klasse. Wenn man danach gehen würde bräuchte man eigentlich nochmal eine Klasse für 3,5 oder 3 bis 7,49 Tonnen.
Ich habe all diese Fahrzeuge schon gefahren und weis also wie sie sich verhalten, auch im Grenzbereich.
Und wer sagt, ein 3,5t Wohnmobil fährt sich wie ein PKW, der soll doch mal aus 100 km/h eine Vollbremmsung mit Ausweichmanöver machen dann merkt ihr mal wie die 3,5 Tonnen schieben und das Fahrzeug sehr leicht auf der Hinterachse wird. Ich empfehle diese Übung aber nur wenn ihr ein paar Assistenten drin habt, sonst laßt es lieber.

Meiner Meinung nach kann ein Führerschein nicht vom Antriebskonzept abhängig sein, da das Fahrverhalten ausschließlich vom Gewicht bestimmt wird und nicht vom Antriebskonzept.

Gruß
Joachim

rkopka am 22 Jul 2022 09:40:04

Joachim260 hat geschrieben:Und wer sagt, ein 3,5t Wohnmobil fährt sich wie ein PKW, der soll doch mal aus 100 km/h eine Vollbremmsung mit Ausweichmanöver machen dann merkt ihr mal wie die 3,5 Tonnen schieben und das Fahrzeug sehr leicht auf der Hinterachse wird.

Ja, das ist ein Sicherheitsaspekt. Andererseits wie oft wird das relevant ? Für mich (PKW und Womo kombiniert) ca. alle 10 Jahre.

Meiner Meinung nach kann ein Führerschein nicht vom Antriebskonzept abhängig sein, da das Fahrverhalten ausschließlich vom Gewicht bestimmt wird und nicht vom Antriebskonzept.

D.h. Front- und Heckantrieb sind gleich beim Untersteuern/Übersteuern ??? Und die Höhe und Länge sind auch egal ? FS für Frontantrieb ist sicher nicht sinnvoll, aber auch nicht zu sagen, die sind alle gleich.

RK

peter1130 am 22 Jul 2022 09:40:57

Das das Fahrverhalten der verschiedenen Gewichtsklassen anders ist steht außer Frage. In welcher Fahrschule werden Notbremsungen und Ausweichmanöver geübt? Richtig in keiner.

Das heißt das jemand der den entsprechenden Führerschein hat so ein Fahrzeug bewegen darf auch wenn er nicht weiß wie sich sowas im Notfall verhält. Für mich besteht kaum ein Unterschied zur alten Klasse 3 was die Beherrschung des Fahrzeugs angeht. Außer das Ganze natürlich Geld kostet.

Pechvogel am 22 Jul 2022 09:49:51

Joachim260 hat geschrieben:Und wer sagt, ein 3,5t Wohnmobil fährt sich wie ein PKW, der soll doch mal aus 100 km/h eine Vollbremmsung mit Ausweichmanöver machen dann merkt ihr mal wie die 3,5 Tonnen schieben und das Fahrzeug sehr leicht auf der Hinterachse wird.

rkopka hat geschrieben:Ja, das ist ein Sicherheitsaspekt. Andererseits wie oft wird das relevant ? Für mich (PKW und Womo kombiniert) ca. alle 10 Jahre.

Ach wenn dieser Sicherheitsaspekt nur alle 10 Jahre mal zum tragen kommt: Hauptsache die Sicherheit ist da wenn man sie braucht. Und es gibt so einige Womos. Also jeden Tag eine Situation wo jemand diese Sicherheit braucht?

Und zum Thema Fahrerassistenzsysteme: Ja, die gibt es heute reichlich und sind im Womo fast genauso vorhanden wie im PKW.
Mit dem Führerschein "B" darf man aber auch Womos / Transporter fahren die vor 8, 10 oder gar 30 Jahren gebaut wurden und da war das einzige Assistenzsystem das Autoradio mit den Staumeldungen.




Grüße
Dirk

Joachim260 am 22 Jul 2022 14:22:17

rkopka hat geschrieben:D.h. Front- und Heckantrieb sind gleich beim Untersteuern/Übersteuern ??? Und die Höhe und Länge sind auch egal ? FS für Frontantrieb ist sicher nicht sinnvoll, aber auch nicht zu sagen, die sind alle gleich.

RK


Das ist schon klar, ich hab mich hier aber nur auf die mögliche Änderung des FS wegen des Gewichts bezogen das für E-Fahrzeuge anders sein soll als für Verbrenner.

Gruß
Joachim

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