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Montage Flexible Solar Panel auf dem Dach


Hajot am 20 Mai 2021 12:44:18

Moin,
ich möchte auf meinem WoMo Dach ein Solarpanel (oder vielleicht 2 in Reihe) montieren. Größenordnung so um die 200-250Wp. Nur Sommerbetrieb (März-Oktober).

Prämissen für mich:
--Aus Gewichtsgründen sollen es flexible Panel(s) werden.
--Vollverklebung kommt nicht in Frage. Die Demontage (Defekt o.ä.) möchte ich mir und dem WoMo nicht antun.
--Möglichts einfache Montage/Demontage
--Ausreichende Befestigung (Stichwort Vibrationen o.ä.)
--Möglichst große Belüftung

Ich weiß, das das eigentlich nicht so zusammengeht und es sich auch z.T. ausschließt. Aber ich möchte einen guten Kompromiss, unter Berücksichtigung meiner Vorgaben, erreichen.
Auf YT habe ich ein Video eines amerikanischen Kollegen gesehen, der so ein System aufs Dach gebracht hat. Erfahrungen waren allerdings (noch) nicht angegeben.

Meine Idee dazu mal im Bild:



Was meint ihr dazu?
Einzig die Auflage der Stegplatte auf dem Dach ist noch nicht ganz klar. Sie sollte aber eigentlich flach aufliegen.

Bei der Demontage muss "nur" das vordere/hintere Dichtband entfernt/aufgeschnitten werden und die Platte (incl. Stegplatte) kann abgeschraubt werden.
Erhöht alles das Gesamtgewicht, ist aber immer noch leichter als ein entsprechendes Glaspanel.

Gruss
Hajot

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MountainBiker am 20 Mai 2021 12:50:03

Hallo,

durch die "nachgebende" Stegplatte wird das Panel wahrscheinlich auch bei kleinerem Hagel oder ähnlichem Schaden nehmen, die leichten Flex-Module benötigen eine "harte Oberfläche". Besser wäre es zumindest nur Semiflex-Module zu verwenden (wie bei maritimen Anwendungen), dann hast Du aber kaum noch einen Gewichtsvorteil!

Meine Meinung dazu!

Ginnes am 20 Mai 2021 13:05:24

Wenn wir dasselbe YT Video des amerikanischen Kollegen gesehen haben, prost Mahlzeit.
Da gibt es Schrauben & Flügelmuttern, aber eigentlich doch nur geklebt, eine "Hinterlüftung" die allenfalls funktioniert wenn man Lüfter daneben packt...dafür pfeift beim Fahren der Wind durch - oder auch nur drüber: das reicht doch schon, um das Ding flattern zu lassen und Brüche im Kristall zu erzeugen. Eternabond kann in den Ecken m.E. gar nicht dauerhaft dicht sein; es überlappt sich, früher oder später tritt Wasser ein, Frost - ausbeulen - Bruch. Und dann: och, schon nach 6 Monaten kaputt, blöde flexible Panels.

Frag doch mal seriöse Vertreiber - was sagen die? Vollflächig.
Alles andere sehe ich als Theorie & Wunschdenken.

Und Obacht: es gibt große Qualitätsunterschiede bei den flexiblen - besser ein paar € mehr anlegen.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich hoffe, Du bekommst viele Jahre ordentlich Power vom Dach.
Ich hab 790W drauf, vollflächig. Aber auch noch nicht lange.

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Hajot am 20 Mai 2021 14:04:38

Ginnes hat geschrieben:Wenn wir dasselbe YT Video des amerikanischen Kollegen gesehen haben, prost Mahlzeit.
Da gibt es Schrauben & Flügelmuttern, aber eigentlich doch nur geklebt, eine "Hinterlüftung" die allenfalls funktioniert wenn man Lüfter daneben packt...dafür pfeift beim Fahren der Wind durch - oder auch nur drüber:
......


Nein, das scheint ein anderes Video zu sein. Er hat auch Doppelstegplatten und C Profile verwendet. Ist auch nur der Ideengeber.
Ja, es gibt da große Unterschiede. Vor allem auch in dem Modulaufbau. Schlichte 2mm dicke, welche mit Aluplatte drin, welche mit doppelter ETFE Schicht etc.

uwet am 21 Mai 2021 12:37:01

Hajot hat geschrieben:Prämissen für mich:
--Aus Gewichtsgründen sollen es flexible Panel(s) werden.
--Vollverklebung kommt nicht in Frage. Die Demontage (Defekt o.ä.) möchte ich mir und dem WoMo nicht antun.
--Möglichts einfache Montage/Demontage
--Ausreichende Befestigung (Stichwort Vibrationen o.ä.)
--Möglichst große Belüftung
Hajot


Hallo Hajot,
und wo ist da der Gewichtsvorteil ? Ein 100WP flexibel bekommst Du mittlerweile für 100 EUR. Die ersten haben bei mir 6 Jahre gehalten, dann waren sie blind und es kam Wasser rein. Jetzt habe ich welche drauf da ist oben und unten Plaste, die sind nach 2 Jahren noch wie neu. Angeklebt mit doppelseitigem Klebeband direkt am Rand ringsum und an jedem Kreuzungspunkt der Einzelzellen. Die sind sehr fest, man bekommt die sicher nicht mehr zerstörungsfrei ab. Du kannst noch ein 3cm Butylband ringsum als Abdichtung kleben, dass kein Wasser drunter kommt. Achte lieber drauf das keine Ösen drin sind, das war eine der Schwachstellen bei meinen ersten Modulen. Und fange die Solarkabel richtig ab, sonst halten die Dosen nicht, auf die dürfen keine Kräfte wirken. Meine Module sind von Renogy und von Tesup. Tesup empfehle ich aber nicht weiter, Module gut Support gleich Null. Ich verbaue öfters sowas, da war mal ein Modul von Tesup defekt schon bei der Lieferung. Die halten einen nur hin, bis man aufgibt.

Gruß Uwe

Hajot am 21 Mai 2021 14:24:24

uwet hat geschrieben:Hallo Hajot,
.......und wo ist da der Gewichtsvorteil ?

Gruß Uwe


Moin Uwe,
Der Gewichtsvorteil käme zu den "Standard" Panel mit Alurahmen und Glassplatte zustande. 150Wp Standard wiegen 9 KG. Dein Beispiel Renogy 150Wp (100Wp+50Wp, nur rechnerisches Gewicht) wären 3,1 KG !
Wenn ich meine Idee umsetzen würde, wären es Panel (2,4Kg), Stegplatte (1 KG), Schiene (1Kg) also ca. 4,5Kg. Ein Standardpanel incl. Konsole käme aiu ca. 10Kg.
Flexlösung also ca. die Hälfte. Das Ganze würde sich dann in der Endausbaustufe verdoppeln (Flex 9Kg zu Standard 20Kg).
Der Unterschied würde noch gravierender wenn ich, wie du, die Panels DIREKT aufs Dach klebe.

Mir wollen aber die YT Bilder nicht aus dem Kopf wo die Camper mit Draht, Cuttermesser, angeschliffene Mauerkelle u.ä. die defekten/unbrauchbaren Panels vom Dach holen müssen.

Bei Standardpanels wären das dann eben nur die Konsolen. Oder auch nur eine, würden sich die Panelmaße ändern.

Ich könnte auch sagen, dann fahr ich eben mit 15 Liter Wasser weniger und baue die festen Platten auf´s Dach ;)

Gruß
Hajot

Hajot am 23 Mai 2021 11:30:30

Moin
ich habe mich nun doch mal mit der Suchfunktion hier beschäftigt (hätte ich gleich machen sollen) und bin auf jede Menge Einträge/Diskussionen gestoßen die meine Fragen größtenteils schon mal behandelt haben. Besonders dieser --> Link ist sehr intersaanat. Der läuft schon sehr lange und man kann die Entwicklung der flexiblen Module seit 2004 gut verfolgen.

Mein Fazit:
Meine Idee geht in den Rundordner!!

Das Thema verkleben und wieder lösen ist wohl nicht das große Problem. Eher die mangelnde Zuverlässigkeit der Module. Ob das bei der heute verwendeten Technik immer noch so ist muss man sehenIch habe mich nach wie vor nicht eindeutig entschieden.

Flexible (teurer, leichter, weniger Zuverlässig usw.)
Standard (eben das Gegenteil)

Ich werde das Thema erstmal noch eine Weile verfolgen. Beiträge, sowohl der einen als auch der anderen Parteien, gibt es ja reichlich.

Gruß
Hajot

Acki am 23 Mai 2021 11:43:24

Es gibt mMn keinen Grund auf Semiflexible Module zu verzichten, wenn man Gewicht sparen will etc.
Nur halt auf jede alternative Form der Fixation zur direkten Verklebung (Sika oder wie in meinem Fall mit 3M Montageband --> Link )!
Alles andere ist Blödsinn: Mikrobewegungen zerstören die Module, künstliche Hinterlüftung ist nicht notwendig und so weiter ...

Hajot am 25 Mai 2021 16:10:58

Acki hat geschrieben:Es gibt mMn keinen Grund auf Semiflexible Module zu verzichten, wenn man Gewicht sparen will etc.


Das du ein unermüdlicher Verfechter der Klebeversion (sieht man ja schön an deinem WoMo :top: ) bist kann man ja in den Treats lesen. Scheint das du es richtig gemacht hast.
Ich habe nun einmal mehrere Firmen/Verbauer angeschrieben und nachgefragt, ob ein allseitiges Verkleben/Abdichten notwendig sei.
Interessant ist, das zwei Firmen sagen das ein Abdichten nicht erforderlich und nicht vorgeschrieben ist.

Zitat 1:
....In diesem Fall bitte einzelne, dickere Klebebahnen über die lange oder kurze Seite ziehen. Es soll und darf Luft unter Modul zirkulieren.
Bitte nicht ringsrum verkleben oder versiegeln.

Zitat 2:
...Das Modul sollte nicht mit Dichtband umwickelt oder abgedichtet werden. Die Nutzung des 3M-Klebebands reicht hier vollkommen aus.

Zitat 3:
...Klebeband wird auch gehen, wenn Sie es verantworten können.
Es sollte außenrum versiegelt werden, damit sich keine dauerhafte Feuchtigkeit darunter sammelt. Klebebänder sind da ungeeignet, am besten geht es daher mit Dekalin MS5. Damit kann man das Modul auch gleich festkleben.

Da weiß ich doch sofort was zu tun ist. Wie es scheint ist die Sache neben den technischen Gegebenheiten (Flex-Modul) auch noch aus Herstellersicht zu betrachten.

Schaun ma mal...

/Hajot

Wuidsau am 26 Mai 2021 18:35:13

Frage mal die Hersteller oder richtigen Solarteure die diese Technik gelernt haben und jeden Tag mit PV arbeiten!
Ne PV verbauende Campingbude hat da nicht den fachlichen Hintergrund eines entwickelnden PV Herstellers oder Solarteur mit 20 Jahren Erfahrung!
Flexmodule nicht nach Vorgabe zu verkleben, gibt Bruch!

Gerry01 am 26 Mai 2021 19:26:25

Wuidsau hat geschrieben:Frage mal die Hersteller oder richtigen Solarteure die diese Technik gelernt haben und jeden Tag mit PV arbeiten!
Ne PV verbauende Campingbude hat da nicht den fachlichen Hintergrund eines entwickelnden PV Herstellers oder Solarteur mit 20 Jahren Erfahrung!
Flexmodule nicht nach Vorgabe zu verkleben, gibt Bruch!


Genau so ist es. Egal ob flexibel oder "semiflexibel" die Teile sind sowieso schon mal nicht so dicht und langlebig wie die konventionelle Ausführung.
Wenn sie dazu noch nur mit Doppelklebeband oder anderweitig provisorisch befestigt werden hat man damit nicht lange Freude.
Wenn du damit unter einem Baum mit tief hängenden Ästen durchfährst geht der Spass schon los.
Das geringe Mehrgewicht würde ich in Kauf nehmen. Preiswerter, stabiler, langlebiger, alles andere ist Unfug.
Flexible Module sind gut in den Klappmodulen bei vorsichtiger Behandlung. Und auch bei denen gilt: Vor Nässe schützen!

Hajot am 26 Mai 2021 19:40:39

Wuidsau hat geschrieben:Frage mal die Hersteller oder richtigen Solarteure die diese Technik gelernt haben und jeden Tag mit PV arbeiten!
Ne PV verbauende Campingbude hat da nicht den fachlichen Hintergrund eines entwickelnden PV Herstellers oder Solarteur mit 20 Jahren Erfahrung!
Flexmodule nicht nach Vorgabe zu verkleben, gibt Bruch!


Angefragt habe ich bei Wattstunde, Solarswiss (Amumot), Offgridtec und nun auch noch eine entsprechende Info von Greenakku in ähnlicher Aussage (keine Abdichtung). Ich glaube kaum des das " verbauende Campingbuden" sind.

Ich denke alle haben das Problem der Wärmeabfuhr erkannt. Nicht so sehr wegen der Leisungseinbußen, eher wegen der Standfestigkeit.

at_Gerry01; ich tendiere mittlerweile auch eher zu einer Montage der klassischen Solarpannels.

Gruß
Hajot

Acki am 26 Mai 2021 19:48:35

Gerry01 hat geschrieben:...
Das geringe Mehrgewicht würde ich in Kauf nehmen. Preiswerter, stabiler, langlebiger, alles andere ist Unfug.
...

Gut gibt es noch die Theoretiker, die die Erfahrung der langjährigen Anwender ad absurdum führen ... :wink:

Hajot am 26 Mai 2021 20:12:44

Acki hat geschrieben:Gut gibt es noch die Theoretiker, die die Erfahrung der langjährigen Anwender ad absurdum führen ... :wink:


Moin
es ist wohl leider dann, aus meiner Sicht, so, das ich mir z.B. 2 gute Flexmodule (wie immer man gut definieren würde) kaufe und entsprechend der Erfahrung, z.B. von dir, auf das Dach klebe.
Das wäre dann entgegen der Empfehlung des Lieferanten. Was ist dann im Garantiefall, wenn ich belegen müßte wie ich die Module installiert habe? Die wäre futsch.
Wenn ich die Einträge hier im Forum mal "von oben" betrachte ergibt sich eine Art "Gaußsche Glockenkurve". Bei einigen gehen die Dinger schnell kaputt,1 Jahresfrist. Bei den meisten sind sie nach 2-3 Jahren defekt und dann gibt es welche, die sind noch länger als die 3 Jahre in Betrieb.
Hieße, ich investiere 600-700 Euro (manchmal auch noch mehr) für 2 Module, die im Normalfall 2-3 Jahre halten und im Problemfall keine Garantie haben da nicht nach Vorgabe motiert. Wie gesagt -> Worst Case!!

Für eine genauere Betrachtung sind bei vielen Einträgen aber die Umstände des Defektes nicht eindeutig. Es fehlen da Daten wie, welcher Kleber/Band, was für ein Dach (Blech, GFK...), Montageerfahrung, Wetter bei Montage (?!), Sorgfalt usw. Das ist keine Wertung der Arbeiten als solches, die Daten wären aber für eine eindeutige Einordnung der Fehlerursache sehr hilfreich.

Alles meine persönlichen Eindrücke aus dieser Diskussion (Flex-Fest) hier. Deshalb mag ich solche Foren. Wo sonst bekommt man als interessierter Laie solchen Überblick. Bestimmt nicht auf YT oder bei den genannten "Campingbuden" (atWuidsau, ich leihe mir mal den Ausdruck ;D ).
Dem gehe ich lieber aus dem Weg, Gewichtsreduzierung hin oder her.

Gruß
Hajot

Acki am 26 Mai 2021 21:04:12

Schlüssige Analyse ... und entsprechendes Fazit für Dich! :zustimm:

Für mich sah es halt etwas anders aus:
Hatte mich auf die Empfehlung von Raidy (langjähriges, sehr verdientes und elektronisch äusserst versiertes Mitglied hier) verlassen.
Danach war es mein Bastelprojekt!
D.h. ich bin verantwortlich für Erfolg und Misserfolg ... und erwarte von niemandem eine Gewähr oder eine Garantie-Leistung.
Ähnliches Vorgehen damals auch mit LiFeYPo4 ... :wink:

Wuidsau am 27 Mai 2021 06:43:57

Nur mal so zur Info,
Solarteure nehmen beim Kauf der Module, spätestens aber bei der Montage mit dem Installationstester erstmal ne Kennlinie des Moduls ab.
Die Module werden spannungs-, schwingungs- und lastfrei sicher montiert.
Nachher kommt alles inkl. der Abschlußmessung in die Dokumappe. Sollte die Anlage später Auffälligkeiten zeigen, kennt man nach wenigen Messungen die Ursache.

Bastelbuden die keine PV Betriebe sind, verramschen und/oder werfen das Zeug aufs Dach, wird schon irgendwie funktionieren.
Die Betriebe die aus dem Bereich Limeshain kommen, dürften besonders über Erfahrung verfügen, da hier einer der PV Pioniere ansässig ist.

uwet am 27 Mai 2021 11:52:44

Die ersten flexiblen Module, noch mit Alu drunter, habe ich 2013 montiert, damals noch mit Sika252--> Link. Die haben gut 6 Jahre gehalten, keine Zelle kaputt aber Wasser drin und Oberfläche blind und spröde geworden. Entfernen war eine größere Aktion. Seitdem klebe ich die Flexmodule nur noch mit 15mm doppelseitigem Klebeband an, ging nur keines mehr kaputt oder löste sich wie gerne behauptet wird. Und das bei mehreren Fahrzeugen jährlich. Ich versuche immer welche ohne Ösen zu bekommen und den Rand mit 3cm Butylband zu verkleben. Habe allerdings auch schon welche nur mit Klebeband befestigt und da kam auch kein Wasser rein.
Wenn ich immer die Diskussion mit den Ästen höre, totaler Quatsch. Die kommen eher unter ein Modul mit Träger, ein Flexmodul ist 2mm über Dach. Die Kabel von dem Dosen spannungsfrei zu verlegen ist viel wichtiger, weil bei mechanischer Spannung und Vibration die Anschlüsse in der Dose zur ersten und letzten Zelle reißen. Kaputte Zellen mit angeblichen Mikrorissen kenne ich nicht in der Praxis. Auch keine Hotspots.
Hatte schon mehrere Kunden mit Modulen auf Trägern wo wir die Pfeifgeräusche gesucht und behoben haben, bei Flexmodulen kein Thema.
Die Module werden immer alle in Reihe verschaltet, das gibt auch bei Teilverschattung den höchsten Ertrag. Man muss halt den passenden Solarkontroller wählen. Parallele Verschaltung geht auch, dann entkopple ich die Module untereinander mit Idealdioden. Mehrere Teilstrings parallel wie 2013 mache ich übrigens nicht mehr, das ist bei Teilverschattung die ungünstigste Variante.

Gruß Uwe

HartyH am 27 Mai 2021 11:58:26

uwet hat geschrieben:...
Mehrere Teilstrings parallel wie 2013 mache ich übrigens nicht mehr, das ist bei Teilverschattung die ungünstigste Variante.

wie muß ich das verstehen mit "Mehrere Teilstrings parallel"?

Gast am 27 Mai 2021 11:58:55

uwet hat geschrieben: Parallele Verschaltung geht auch, dann entkopple ich die Module untereinander mit Idealdioden. Mehrere Teilstrings parallel wie 2013 mache ich übrigens nicht mehr, das ist bei Teilverschattung die ungünstigste Variante.

Gruß Uwe



So ist es!

silver34 am 27 Mai 2021 14:18:08

HartyH hat geschrieben:wie muß ich das verstehen mit "Mehrere Teilstrings parallel"?


z.B.:

4 Module

jeweils 2 in Reihe und diese dann parallel

wenn eines Abgeschattet wird fallen 2 aus!

KAWADO am 27 Mai 2021 15:55:42

Acki hat geschrieben:Gut gibt es noch die Theoretiker, die die Erfahrung der langjährigen Anwender ad absurdum führen ... :wink:


Hier noch etwas von einem anderen Praktiker. 8)

Ich habe vor 2 Jahren 4 Module (verschiedene Größen, weil Platzmangel) wie Acki auf den Kasten geklebt mit 3M doppelseitigem Klebeband auf die Sicken. Ich habe das ringsherum auch verklebt, aber dabei die Sicken freigelassen.

Fazit: Funktioniert bis heute einwandfrei und hält bombenfest.

haryhirsch am 03 Jun 2021 13:26:20

Die Flexmodule habe ich ausgeschlossen weil dann die Dachisolation durch die von der Sonne heisen Module schaden nehmen soll. Daher habe ich normale Module verbaut.
Meine Frage geht zu den "Idealdioden"
Ich habe 2 Module 150W 24V Prevent die mit einem Y-Kabel paralel sind und 2 Module 80W 12V die in Reihe und zu den 24V wiederum paralel sind. Ich denke dass das so nach den Schaltbildern die im Netzt sind stimmen sollte. Müssen die Module dann noch über s.g. Idealdioden entkoppelt werden und was sind "Idealdioden" bitte mal eine Datenangabe oder den Typ.

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