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Hallöle Raidy, sach mal, was machste denn mit dem "alten" Modul? Ich wüsste da ein nettes kleines Womo in Deiner Nähe, wo es super draufpassen würde... :D
Ich notiere es mal. erst mal muss ich es irgendwie schadfrei runter bekommen.
Hier lässt's sich trefflich übers laminieren lamentieren :lol: Wärmeableitmessung Wie gut ist die Wärmeableitung eines Flachmoduls gegenüber einem hinterlüftetendem Normalmodul. Hierzu habe ich das Flachmodul 2h auf ein normales hinterlüftetes Modu gelegt, welches bei mir Brunnen und Nachtbeleuchtung in Garten antreibt. Das Wetter war blauer Himmel und ziehende Wolken und es war deutlich windig. Das hinterlüftete müsste also wegen des Windes klar im Vorteil sein. Das Flachmodul hat es echt schwer, liegt es doch auf sehr schlecht weiterleitendem Glas. Gemein, aber ich mache es bewusst so um euch den Effekt deutlich zu zeigen. ![]() Die Messergebnisse: 1) Normalmodul 64 Grad. 2) Flachmodul 67 Grad. Gemessen mit einen Pyorometer und noch gefühlsmäßig mit Handrücken (Auch die Handmessung lies nur leichte Unterschiede erkennen). Man muss dazu sagen, dass eine exakte Messung sehr glatter Oberflächen mit einem Pyrometer nicht exakt ist. Da aber beide Oberflächen spiegeln, wird die Messung vergleichbar. Schlussfolgerung: Das wegen des windigen Wetters bevorzugte Normalmodul ist nur unwesentlich (3 Grad <5%) kälter wie das Flachmodul. Ich wage zu behaupten, dass das Flachmodul es ungerecht schwer hatte da es auf einer Glasscheibe lag und es bei Windstille sogar besser kühlen könnte. Aber es bleibt eine Behauptung, so lange ich es nicht unter Windstille messen kann. Allerdings ist die Rückseite des Flachmoduls, der Aluoxid-Träger fast genau so warm wie die Vorderseite. Begründung: Wie schon geschrieben kühlt ein Flachmodul nach oben über die dünne Folie. Ein Normalmodul hat oben eine schlecht Wärmeleitende Glasscheibe und muss von unten kühlen. Unterm Strich dürfte die Behauptung, dass Flachmodule erheblich heißer werden hiermit widerlegt sein. Werden immer interessanter .. die Flachdinger .. :) Ich hätte 2 Fragen :) , 1. Ist es denn wirklich so einfach nach Deiner Meinung, die Solarteppiche zunächst einfach auf zu kleben und dann hinterher wieder ab zu ziehen? :eek: Wie wirst Du das erledigen? 2. Ist es denn nicht so, dass zum Beispiel diese von Dir gemessenen 67 Grad Celsius direkt ins Dach gehen? Mit anderen Worten: Wird durch die Panels die Hitze durch direkte Sonneneinstrahlung direkt auf die Dachhaut nicht verstärkt mit evtl. beschädigter Dachstruktur und mehr Hitze im Innenraum? Felix52 :)
1) Aufgeklebte Zellen lassen sich nur schwer entfernen. Vor Allem dann, wenn man sie flächig verklebt. Verklebt man sie nur am Rand, kann man sie mit einem Kanthaldraht bei ca. 600 Grad gut ablösen. Das stelle ich aber mal gesondert hier ein. Ich plane gerade eine "lösbare" Befestigung - abwarten! 2) Ein klares NEIN! Warum: Die Einstrahlungsleistung im Sommer beträgt ca. 1000W/qm. Egal ob da nichts auf dem Dach ist oder eine Solarzelle. Sicher wird eine dunkle Solarzelle etwas heißer sein als ein weiß lackiertes Dach, da dieses besser reflektiert, aber das sind keine 20 Grad. Zudem werden ja ca. 15% der Leistung als Stromgewinn abgeführt. Aktuelle Messung (jetzt gerade 17:20 Uhr) am WoModach, wo ja schon eine Flachzelle ist: Flachzelle: 48 Grad, lackiertes Alublech 41 Grad. Und beides war die Oberfläche. Unter der Zelle wird es wohl eher nur 5 Grad Differenz sein. Also diese Bedenken habe ich nicht. Denn sonst dürftest du nie mit einem WoMo nach Marokko, sonst würde es ja auch so schon Schaden nehmen - tut es aber nicht. Glaube ich fest und hoffe es zumindest. :lach: Danke raidy..... :ja: , zu "1.": Habe ich verstanden. Ich würde dann die Ecken verkleben und die Freiflächen mit etwa einer Silikonlegierung abdichten... zu "2.": Hier habe ich noch Zweifel, da Du bei Solarpaneelen (wie ich sie habe, mit mind. 3 cm Abstand zur Dachhaut) in Deinen Überlegungen nicht die Wärmereduzierung durch eben diese Luftschicht berücksichtigst. Mal abgesehen davon, dass diese Luftschicht ständig ausgetauscht wird und eine direkte Sonneneinstrahlung aufs Dach nicht stattfindet. In jedem Fall wäre das ne super Lösung auch für mein Womo, denn mit nur 270 Wp Solarleistung bekomme ich die Aufladung meiner 2 x 250 Ah Akkus schon im Herbst nicht hin. Eine Umrüstung auf diese Klebe-Panels auf ca. 500 Wp wäre erfolgversprechender. Mach mal ruhig weiter..... :wink: Felix52 :) At felix52 bloß kein Silikon am und im Wohnmobil verwenden. Spätestens wenn was lackiert werden soll kann es Probleme geben. Bei Automobilwerken ist z. T. auf dem ganzen Werksgelände generelles Silikonverbot für alle Handwerker, auch in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Haaaallllooooo, ;D ich sagte doch ich will eine lösbare Verbindung. Man, seid ihr ungeduldig. :evil: ............... :wink: Hier die ersten Gedankengänge: Jedes Panel hat mehrere Ösen: ![]() Laut Hersteller kann man sie alleine daran am Boot festbinden. In eine Aluschiene (Länge=Modul, Breite=40mm, Höhe=3mm) bohre ich 1,5mm tiefe Sacklöcher (für Schraubenkopf) und eine 10mm Durchbohrung (zum Einschlagen der 4-Kant Edelstahl-Schlossschrauben 8mm Gewinde. Insgesamt hat die Stange dann 3 solche Sacklöcher mit Schrauben, die kleinen Module nur 2. Durch das Einschlagen der Schraube sitzen diese via Presspassung mit dem Vierkant im Alu und können sich nicht mehr verdrehen. Symbolisch sieht das dann so aus (für euch aus Acrylglas gemacht): ![]() Diese Schienen werden nun mit Silka UV auf dem Dach aufgeklebt. Dann kommt das Modul drauf. Von oben kommt eine Kunststoff-Mutter (POM, sehr zäh), welche unten konisch ist. Sie zentriert sich somit beim Einschrauben automatisch in die Öse. ![]() Das Gewinde wird zuvor mit einen Schraubensicherungslack versehen. Diese Mutter lässt sich von Hand anziehen, aber später nur noch mit der Zange wieder öffnen, hält also bombenfest. Im Realzustand wird sie so flach sein, dass sie keinen Schatten auf die Zelle werfen kann. Hier nochmals die Querschnittzeichnung: ![]() Gelb=Womodach, weiß=Silka, Blau=Flachkopf Schlossschraube, blau=Panel dunkelgrau= Spezialmutter, hellgrau=Aluschiene Zusätzlich werde ich das Modul auf der Rückseite in der Mitte mit nur einem Streifen 3M-Tape längs ans Dach kleben, damit es nicht schwanken oder vibrieren kann. Das Band wäre mittels einer Klinge wieder "lösbar" Vorteil: 1) Modul schnell lösbar. 2) Nur Schiene muss verklebt werden. 3) ca. 3mm Luftraum zwischen Panel und Dach und somit kaum Wärmeübertragung. 4) Bei Wind sehr minimale Hinterlüftung (obwohl nicht benötigt). 5) Da Modul und Dach nicht verklebt sind, kann es auch bei unterschiedlichen Materialien (Modul/Dach) nicht zu Erwärmungsverspannungen kommen. Trotz dieser Maßnahme wäre die Gesamthöhe des Moduls nur 2,5mm Modul + 3mm Aluflachkantschiene. Die Mutter ist niedriger wie die Anschlussdose. Na, was meint ihr dazu?
Ganz schöner Aufwand ... :gruebel: Warum denn nicht direkt aufs Dach pappen .. :?: Warum sollte man das je wieder lösen wollen :?:
Aufwand: Nicht viel größer. die Schienen sind an einem Tag gemacht. Es ist einfacher zwei Schienen statt einen 127x100cm Modul zu verkleben. Warum nicht direkt aufs Dach: Vermeidung von Ausdehnungsspannungen, Warum je wieder lösen: Im Defektfall schnell wechselbar. Und der Dieb hat auch eine Chance. :lach: Ich denke, das Handling der Montage ist so sogar einfacher. Aber noch sind es Gedankenspiele. wenn die Module nicht verklebt werden schwingen die sich doch bestimmt selbst zu Schrott oder? Franz, genau das ist neben der Temperatur meine Sorge.... Superduty, ich hab n durchgefärbtes GfK Dach. Ich meinte Dekalin in irgendeiner Form. .., sorry Raidy, ab wann biste denn in der "Beta-Phase" ? :? Beeile Dich bitte, damit die Solarprotzer hier vor Neid erblassen....... :D Vielleicht wirste dann auch "MOD"..... :lol: Für mich ist entscheidend: je mehr Gewicht ich oben auf dem Dach spare, desto mehr ( Batteriegewicht ) kann ich unten einsetzen..... :wink: . Das verbessert nicht nur das Handling. Bist halt immer für ne Überraschung gut. Liebe Felix52 :)
:D Du "sparst" oben 20 kg ... wieviel Batterie unten kriegst Du denn da ... Kauf Dir halt mal ein g´scheites Auto ... 8) Wolfgang, dat iss ganz einfach: Ja aber jetzt ganz ohne Flachs: Wegen bestimmter physikalischer Gesetze..... :gruebel: Oben 50 kg weniger und unten 100 kg mehr verbessert die Strassenlage... Und Gewichtsprobleme hab ich nicht.. :D Das "Schwingen" ist kein Problem. Mein jetziges, wesentlich größeres Modul ist auch nur am Rand und einmal in der Mitte verklebt. Diese Aluoxid-Platte hat rund 1mm Dicke und macht einen recht steifen Eindruck. Schaut euch das Bild im Angebot an, mit er Zelle auf dem Dach: . Das dürfte wohl um Faktor 10 mehr schwingen.Also da habe ich keinerlei Bedenken, da halte ich Hagel immer noch für wesentlich kritischer. 20kg mehr oder weniger auf dem Dach allerdings merkt man schon deutlich. Aber das soll jeder machen wie er denkt. Meine Motivation ist jetzt halt auch die Verdeckung des Hagelschadens. Ansonsten bin ich in den sonnigen Monaten bisher auch so durchgekommen. Mit 600Wp kommen einem aber auch andere, verrückte Gedanken. Die behalte ich aber noch für mich. Das mit den Aluschienen geht übrigens erheblich einfacher, ganz ohne Sackbohrungen. Dazu aber später, wenn ich die erste Führung gebaut habe. schau mal bei zoelzer.de da gibt es schoene aluschienen
Mit welchem Suchbegriff findet man die?
:?: Was meinst du damit?
Dekalin ist och idR. das dauerelastische Dichtmittel: als Kleber (mit Eignung zur mechanischen Dauerbelastung) taugt das nichts! Oder willst du damit nur abdichten? Das würde ich auch nicht machen: wenn dann Wasser in den Zwischenraum gelangt ... Ist der Modulstoff aus dickem Dacron? Ich waere besorgt, dass er sich mit der Zeit durch die dauerhafte Spannung ausdehnen koennte. Auf dem Boot sind die Module i.d.R. schwaecherem Wind ausgesetzt und flexibel angebracht. Das bedeutet, dass man sie weniger stark spannen muss, dass sie vor Ueberspannen durch das flexible Tauwerk geschuetzt sind, und dass man jederzeit leicht nachziehen kann.
Morgen Raidy, wie lange ist Dein erstes Folien-Modul schon auf dem Dach, womit ist es verklebt? Walter
Zweieinhalb Jahre, mit Silkaflex. Verklebt vom Händler, aber nicht "verschönert" (nicht abgestreift) und kein Silka UV. Ich werde Silkaflex 521 UV nehmen. Mit einer Zugfestigkeit von 1,5N/mm² müssten auf einer 1200x40mm Aluschiene 72000N ~ 7200kg Zug sein, bevor sie reißt. (10N=1kg, schon wieder eine Faustregel :lach: ). Bei 2 solchen Schienen für ein 100W Modul entspricht dies als rechnerische 14Tonnen Zugfestigkeit, was bei 4,5kg Gewicht grad mal so reichen sollte. :mrgreen: Heute baue ich mir einen Kanthal-Silka-Heißschneider um sie vom Dach zu bekommen. Da es nur am Rand verklebt ist: ein gutes Teppichmesser o.ä. reicht nicht? Und evtl. in Betracht gezogen, ob nicht ein einfacher Draht / dünnes Stahlseil als "Schneidedraht" ausreicht? Es gibt auch ganz feinverzahnte Drahtsägen. So perfekt müsste für mich die Oberfläche nicht aussehen, insbes. wenn da neue Module drüber kommen. Und wenn wirklich Bedarf besteht (Verkauf, Demontage der Module usw.), dann kann man doch später immer noch die Kleberreste perfekt beseitigen. Das mit dem Schneidedraht stimmt. Aber mein Modul ist 90cm breit und ich komme ja nicht mit dern Hand unter das Modul. also müsste ich einen 1m langen Schneidedraht nehmen. Da aber besteht die Gefahr, dass ich den Lack zerkratze. Darum nehme ich einen Heißschneider. Einmal 3cm aufgeschnitten fährt man einfach damit darunter und schiebe ihn langsam durch. ging früher schon gut, dürfte jetzt auch gut gehen. ![]() Würde dann so aussehen (Hier ohne Klebefuge) ![]() Die Feder hält den Draht unter Spannung und verhindert ein abreisen. Wer das Zeug schon mal mit einem Messer weg geschnitten hat weiß, was das für ein Sch...önes arbeiten ist. Hi, das sind 6 flexible lensun LS-100FX, also 600W. Immer 2 in Reihe geschaltet, die 3 Gruppen dann parallel. Sie sind jetzt 4 Monate drauf, geklebt habe ich mit Sika 252 mittig ein paar Punkte, umlaufend komplett. Es ist nur ein schmaler Streifen Sika, den ich dann nach außen gedrückt habe bis rings um das Modul Kleber austitt. Den habe ich dann ähnlich wie beim Verfliesen mit Wasser glattgestrichen. Die Ösen sind einfach mit Sika gefüllt. Man könnte die Module sicher mit einem Cuttermesser wieder abschneiden, ich würde allerdings bei Defekt ein weiteres drüberkleben. ![]() Wie man bei den vorderen Modulen sieht habe ich die Mittelfugen mit einem wetterfesten Klabeband abgedichtet, hinten nicht. Mal sehen ob sich Unterschiede zeigen. Uwe Hallo Uwe,
was für einen Laderegler hast du im Einsatz? Die versprochene Leistung stimmt? Die Module hatte ich auch mal ins Auge gefasst, hauptsächlich wg. dem Gewicht, daher bin ich da mal gespannt, wie sich die so bewähren. Warum hast du Sika 252 genommen? Ich habe meine Module auf ein Gestell gesetzt (in der falschen Annahme, daß ich sie mal aufstelle oder abnehme) und dieses mit 221 verklebt; Klebstoffmenge sicher ähnlich wie bei dir pro Modul: daß hält problemlos, nur bemerke ich jetzt nach 8 (?) Jahren Alterungserscheinungen, würde daher beim nächsten Mal eigentlich das 521 UV (beständig(er) gegen UV-Licht) nehmen. Oder spricht was dagegen? das uwet dach gefaellt mir Hallo JoS, der Solarregler ist ein greencontroller, der hat nur max. 30A Ladestrom. Ob die Module mehr können kann ich also nicht sagen. Für das Ganze habe ich eine Patrone Sika 252 verarbeitet. UV-Licht scheint doch eh nur auf die sichtbare Fläche des Klebers, alles was unter dem Modul klebt hält denke ich. Zur Leistung kann ich eigentlich nur sagen, Ladestrom kommt immer, selbst bei Regen. Beobachtet habe ich bisher nur die Modulspannung im MPP, die ist temperaturabhängig und sinkt vom kalten Zustand(ca.37V) auf ca. 32V im heißen Zustand. Das ganze gemessen im Mai auf Sizilien. Da der Strom nicht temperatur- sondern sonnenabhängig ist, sollte sich direkt über die Spannung der Leistungsverlust ausrechnen lassen. Mein Ansatz für diesen Aufbau war die Gewichtseinsparung im Zusammenspiel mit einem LiFeYPO4-Akku. Meiner hat 100Ah und ist eigentlich immer voll. Wenn man früh aufgewacht ist, trotz Fernsehen, Heizung... und auf den Batteriecomputer schaut stehen da 100%. Nach dem Frühstück fehlen so um die 10% = 10Ah. Selbst bei schlechtem Wetter vergehen max. 2 Stunden bis wieder 100% erreicht sind. Der Tagesbedarf wird komplett über Solar abgewickelt, man geht also in die Nacht mit 100% Akkukapazität. Uwe Hallo Uwe, sieht toll aus. Vielleicht klebe ich sie doch auch bloß. 1) Wo hast du die Dachdurchführung gemacht? 2) Welchen Kabelquerschnitt hast du genommen? Dein Regler mit nur 30A Ladestrom erstaunt mich. 600Wp scheint hier die "Faustformel" zu werden. :D Ich muss unbedingt nachrüsten.
das sehe ich auch so, du bist schliesslich der mit dem Hoechstverbrauch :lol: Hallo raidy, ich mach heute abend mal ein Foto von der Nähe. Wie man auf dem Bild sieht ist die Dachdurchführung hinter der SAT-Antenne. Da gehen alle Kabel durch, alles kommt im Fernsehfach an. Die Kabel der Solarmodule habe ich verlängert(angelötet) Querschnitt 1,5mm². Nach unten zum Solarregler sind 4mm². Uwe
denke ich nicht...aber die Fahrzeuge mit den Waschmaschinen, Solarien und Elektroherden haben sich ja noch nicht geoutet. :ja: Was mir zu denken gibt, was macht man, wenn das Dach voll ist? Da mein Heck völlig ungenutzt ist, denke ich an eine 2. Wand, die ein Scharnier über dem Fahrzeugheck hat. Die Wand würde sich über 90 Grad aufstellen lassen oder in Rasterstellungen wieder runter gelassen werden. Auf diese Wand könnten dann leichte Panele geklebt werden. Wieviel Wp würden auf etwa 7,5m² rauf passen?
oh Gott, schon wieder eine Faustformel :eek: Ca. 140W/m², wenn man sie Stoß an Stoß legen würde. 1240x570mm = 0,7m² zu 100W = 141W/m² (bei diesen Zellen). Angenommen, man könnte 6 von den 7,5 nutzen, dann ca. ~800W Etwas Spinnerei: Wieso nur eine Fläche, wieso kein Z-Faltpanel? Dann hättest du 21m² und ein Sonnendach :lach: ![]() [quote="raidy"] Etwas Spinnerei: Wieso nur eine Fläche, wieso kein Z-Faltpanel? Dann hättest du 21m² und ein Sonnendach eine gute Idee, das Ganze noch schwenkbar, dann spart man die Markise! :ja: Ich fange aber erstmal klein an. Könntest du mir eine Konstruktion ans Heck bauen, also wenn die Sonne von vorne kommt, über 90 Grad aufstellbar und wenn die sonne auf das Heck kommt, in Rasterstellungen nach unten klappt? Die Stossstange ist 70cm ausfahrbar und bis 250kg belastbar. ![]() . Also dann würd ich mal weiterspinnen und alle Panels schräg montieren. Mittig unter dem Womo eine kräftige Hubstütze mit einem Drehteller montieren, so dass man das Womo ständig dem Sonnenverlauf nachführen kann. Das erhöht die Ausbeute enorm .. Eine Überlegung wärs Wert .. Man liest auch überall: Man muß Visionen haben... :D Jürgen So z.B.: 2x180 Wp :wink: ![]()
Das ginge durchaus: ![]() 1)Oben wird eine Aluplatte von innen mehrfach verschraubt (ähnlich einer Markise). 2) An ihr befinden sich 3 sehr robuste Scharniere. 3) An diesen befindet sich der Rahmenträger aus Alu 4-kant-Rohren, welche von einer Aluschweißerei ordentlich verschweißt wurden 4) Die weißen Stützen befinden sich eingeklappt hinter dem Alurahmen und sind in der Länge einstellbar. 5) Die Alustangen werden an der ausfahrbaren Stoßstange fest verreigelt und mit ß-Splint gesichert. 6) Über die Länge der Stangen lässt sich dann der Winkel in weitem Maße einstellen, auch über die Dachhöhe hinaus. 7) Die Module (nehmen wir die flexiblen, da leichter werden über die Ösen und Hartgummipuffer am Alugestell fest verschraubt. 8 ) Auf der Rückwand befinden sich 2 eingelassene M10 Gewindehalter und mittels Knebelschrauben wird das Panel während der Fahrt so bombenfest fixiert. Wobei man kein "Baaumarkt-Aku" sondern AlMgSi0.5 oder besser noch AlMgSi1 nehmen sollte, wegen der höheren Zugfestigkeit und absoluter Korrosionsbeständig auch gegen Salz und Seewasser. Die Scharniere sind aus Edelstahl. Da gibt es welche, die halten 400kg pro Scharnier. Noch besser wäre ein hochwertiges Klavierscharnier aus Edelstahl über die gesamte Breite. Supertech gesponnen: Linear-Stellmotoren in den Stützen richten das Panel automatisch aus. Alles machbar, Herr Nachbar! :lach: Als machbar ist so was schon. Hallo Uwe,
auch an andere Sachkundige: da braucht man keine Bedenken hinsichtlich Überlastung / Durchbrennen o.ä. zu haben? Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Laderegler etwas mehr Leistung verarbeiten können sollte, als die Module an max. Leistung liefern. Bei 600 WP wäre der max. Strom ja 50 A. Selbst wenn die Module nicht ganz so optimal laufen wie versprochen: was ist mit der überschüssigen Energie? Ich hätte mal günstig ein 240er Modul v. SANYO bekommen können (gutes Leistungsgewicht), aber mein Solarladeregler kann nur max. 200W verarbeiten, weshalb ich es dann doch nicht genommen habe.
super raidy, dann ist meine 2 Frage auch schon beantwortet. :ja: Für mich liest sich das, als wenn die Hauptlast an der Fahrzeugwand hängt. Besser fände ich es, wenn die Last auf die Stossstange geht.
Hallo JoS, ich denke die 600W erreichen die Module nur unter Laborbedingungen, also am Nordpol mit Sonne wie am Äquator. Wie ich weiter oben kurz angedeutet habe sinkt bei Erwährmung die Spannung im MPP auf ca. 86% von Kalt. Morgens sind die Dinger kalt aber weniger Sonne, mittags volles Licht aber heiße Solarzellen. Außerdem redem wir hier von flach auf dem Dach also nur ca. 2/3 Leistung gegenüber senkrechter Sonneneinstrahlung. Rechnet man jetzt 600W mal 70% mal 86% mal 95% Wirkungsgrad des MPPT-Controllers ist man irgendwo bei gut 350W wirklicher Leistung die mittags an der Batterie ankommt. Ich beobachte nun nicht ständig die Anzeigen, 30A habe ich aber schon gesehen. Die überschüssige Energie kann man z.B. zum Laden der anderen Batterien im Mobil oder für den Kühlschrank benutzen, der greencontroller hat dafür 4 programmierbare Ausgänge die u.a. ein PWM-Signal abgeben können womit die ungenutzte Energie zu anderen Geräten umgeleitet werden kann und zwar direkt von den Zellen ohne Umweg über den Solarcontroller. Uwe Wenn es die Dünnschicht-PV von der Rolle gäbe, könnten wir rundum tapezieren, von irgend einer Seite scheint ja immer die Sonne. Da Kommt dann Länge und Höhe der Fahrzeuge so richtig zum tragen 8)
Sei ja vorsichtig! :wink: |
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