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Womo-Parkplatz zu Hause Welcher Untergrund?


altesdickschiff am 27 Mai 2021 09:38:17

Hallo,
sorry, falls es die Frage hier schon gab, ich habe sie leider nicht gefunden:

Wir wollen unser 6,4 Tonnen schweres Wohnmobil zu Hause parken und ab und zu auch mal drin schlafen bzw. Besuch.
Es ist eine regnerische Gegend mit schwerem Boden, also sprich: es könnte matschig werden. Alles zu-asphaltieren wollen wir aus optischen und genehmigungstechnischen Gründen nicht.

Der Bauarbeiter unseres Vertrauens schlägt ein Kies-Sand-Gemisch vor. Ich war eher auf Rasengitter erpicht, das wächst hier aber ruck-zuck zu, weil hier alles grünt und spriesst ohne Ende (in Nordspanien). Oder kann man das auch einfach mit Kies füllen?

Habt ihr eine Idee für einen stabilen Untergrund? Am besten auch noch günstig und schön :-o
Danke!!

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Trashy am 27 Mai 2021 09:41:56

Pflastern vielleicht.
Hauptsache ein geschlossener Boden mit Ablaufgefälle, so dass kein Wasser unter dem Mobil stehen bleibt und wenig Feuchte direkt unter dem Fahrzeug ist.

botego am 27 Mai 2021 10:09:49

Hatte mich auch schon mal schlau gemacht, weil ich gern einen Stellplatz vorm Haus hätte. Habe immer gedacht, dass ich bei dem Gewicht tief buddeln müsste.
Dann habe ich mit einem Bauern gesprochen, der immer schweres Gerät bei sich stehen hat. Er sagte mir, 30cm Aushub (schwerer Mutterboden) würde völlig ausreichen. Dann Mineralgemisch rein und schönen Split nach Wahl drüber. Wasser läuft gut ab und die Konstruktion würde ich bei dem Gewicht (5,5t) nicht zerfahren.

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stoppie am 27 Mai 2021 10:23:19

botego hat geschrieben:....Dann habe ich mit einem Bauern gesprochen, .....Er sagte mir, 30cm Aushub (schwerer Mutterboden) würde völlig ausreichen. Dann Mineralgemisch rein und schönen Split nach Wahl drüber. Wasser läuft gut ab und die Konstruktion würde ich bei dem Gewicht (5,5t) nicht zerfahren.

Und, entsprach das dann auch der Realität?

botego am 27 Mai 2021 10:27:11

Ich habe es noch nicht umgesetzt. Werde es aber so versuchen.
Die Fragestellung war ja nach Ideen. :ja:

leverkusen3 am 27 Mai 2021 10:39:53

Hallo

Kies oder Split wächst natürlich genau so schnell zu wie Rasengittersteine. Bei mir habe ich Betonpflastersteine genommen. Trotzdem muß ich einmal im Jahr Fugen kratzen☹️.

Vergess aber nicht das Drahtgitter oben drauf, das du mit dem Weidezaungerät unter Strom setzt.
Sonst bekommst du bei langen Standzeiten Besuch von Maus, Siebenschläfer, Marder und Co.

Nach deren Besuch geht die erste Ausfahrt nämlich in die Werkstatt!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

thomas56 am 27 Mai 2021 10:54:36

1. muss man den Bodenaushub soweit machen, bis man auf tragfähigen Boden kommt.
2. eine Frostschutzschicht aus gröberen Material.
3. eine Tragschicht.
Alle neu eingebauten Schichten müssen lagenweise eingebaut und verdichtet werden. Maximale Einbaulagen von 10cm, erst so erreicht man die nötige Festigkeit, die entscheidend ist, wie lange das Projekt funktionell bleibt und keine Schäden wie tiefe Fahrspuren bekommt.
Ob man nun pflastert, Beton oder Asphalt aufbringt, ist egal, parken kann man auch auf der Tragschicht.
Beim Endbelag immer einen Überbogen ausarbeiten, das erhöht die Tragfähigkeit und ist auch optisch ansprechender.

goorooj am 27 Mai 2021 11:11:43

Frostschutz brauchst du jetzt in Spanien nicht. Aber selbst wenn....

Was du machen kannst, ist etwas das ursprünglich für Pferde gedacht ist. Das hat sich bei unseren matschigen Ausläufen im Offenstall ganz gut bewährt.

Einfach ausgraben, dann Kies, dann sogenannte "Paddockplatten" und Sand drauf.
hier ein Beispiel --> Link

Für unser Womo haben wir genau das gleiche gemacht, später dann noch aus alten Hopfenstangen einen Carport drüber gebaut. Funktioniert super.

altesdickschiff am 27 Mai 2021 11:24:51

goorooj hat geschrieben:Für unser Womo haben wir genau das gleiche gemacht, später dann noch aus alten Hopfenstangen einen Carport drüber gebaut. Funktioniert super.



Danke, witzige Idee! Habt ihr für das Wohnmobil auch Sand genommen oder etwas anderes?

Und: Wie fließt denn das Wasser ab, vermutlich einfach durch die Vliesdecke durch in den Boden, oder?

thomas56 am 27 Mai 2021 11:26:24

goorooj hat geschrieben:Frostschutz brauchst du jetzt in Spanien nicht. Aber selbst wenn....


die Frostschutzschicht benötigst du immer....auch ohne Frostgefahr. Die Sickerschicht verhindert das Stauwasser, damit sich die Oberschichten nicht irgendwann in der gestauten Matschpampe nach unten "massieren".

flairisti am 27 Mai 2021 11:34:08

Hallo,
ich hab das so gemacht:
Parkfläche großzügig ca.30cm tief ausgekoffert und mit Kieselsteinen/Mineralstoff aufgefüllt.
Auf die Fahrspur Wurzelstoppfolie gelegt und darauf in Spurbreite Rasengittersteine.
Die Rasengittersteine mit Splitt ausgefüllt.
Mit Kieselsteinen das Niveau ausgeglichen.
Die Spuren bleiben weitestgehend Bewuchsfrei und das Kieselbett dient als Drainage.
Funktioniert so seit über 10 Jahren

Hartmut

goorooj am 27 Mai 2021 12:10:54

altesdickschiff hat geschrieben:

Danke, witzige Idee! Habt ihr für das Wohnmobil auch Sand genommen oder etwas anderes?

Und: Wie fließt denn das Wasser ab, vermutlich einfach durch die Vliesdecke durch in den Boden, oder?


Fürs Womo auch Sand ( kantig und grob, kein "Strandsand", der gibt nach ), weil der noch rumlag. Das Wasser versickert einfach sofort.
Auf den Ausläufen ohne Platten war im Winter/Frühjahr meistens knietief Matschpampe. Mit Kies, Vlies, Sand und Platten alles gut.
Im Womo wird halt durchs Einsteigen Sand reingetragen, ab und zu rauskehren.
Ich denke aber du könntest auch Split nehmen, ein Reifen ist ja kein Pferdehuf.

Ach ja, Vorteil der Platten: 10-15 Euro der qm und leicht, deswegen gut online zu bestellen.

pwglobe am 27 Mai 2021 12:15:38

Hallo,
ich stand auch vor der Entscheidung und habe als Untergrund Kies gewählt. 50cm ausgeschachtet, dann Schotter fest verdichtet und zum Schluss Kies ebenfalls verdichtet.
Wasser kann versickern, evtl. Fahrspuren lassen sich mit einem Rechen beseitigen und die Kosten sind überschaubar.
In D, besonders bei uns im Ort kommt noch hinzu, dass man für versiegelte Flächen extra bezahlen muss, somit kam Pflaster nicht in Frage und von Rasensteinen hat mir die Baufirma abgeraten.
Für die Entsorgung habe ich noch einen Bodeneinlass eingebaut. Ist zwar nicht überfahrbar, aber mit Schlauch funktioniert prima.
Gibt’s z.B. beim großen Fluss.
Amazon Link

altesdickschiff am 27 Mai 2021 12:33:08

Danke an Euch alle, ich habe schon sooo viele gute Ideen bekommen - voll toll über so viele verschiedene Wege, Anregungen und Erfahrungen zum Thema zu lesen! :)

altesdickschiff am 27 Mai 2021 12:35:52

pwglobe hat geschrieben:Für die Entsorgung habe ich noch einen Bodeneinlass eingebaut.


Klingt gut und machbar...ich seh schon, Dein Fahrzeug wiegt ja auch n bissl was, super 8)

Wie funktioniert das mit so nem Bodeneinlass, wenn Du das erklären magst?

riegelaner am 27 Mai 2021 14:21:33

Hallo,

also ich habe für meinen Standplatz einfach Rasenteppich genommen und fertig.
Fahre so 6-7 mal im Jahr raus und rein und bei Besuch der vielen Enkel schlafen wir auch auf unserem Grundstück drinn.
Am Hinterreifen ist zwar schon eine kleine Delle, die werde ich aber einfach ein wenig auffüllen und fertig.
Auf die Außenkanten des Teppichs habe ich Platten gelegt, so liegt er auch bei Wind.

Norbert

Womofreund2 am 27 Mai 2021 14:26:15

Ich hatte für den Wiesenstellplatz (15x3m) unseres 12t Buses einfach 30cm Boden ausgehoben und mit Betonbruch verfüllt und mit Rüttelplatte verdichtet. Kosten für einen vollen LKW Betonbruch, einen Kasten Bier. Für 2Tage geborgte Rüttelplatte und kleinen Radlader aus dem Dorf noch mal 100,-€. Genutzt haben wir das ganze 8 Jahre. Inzwischen wächst da auch stellenweise das Gras drauf.

Bergbewohner1 am 27 Mai 2021 17:41:13

Es sind ja hier schon einige Gute und auch falsch Tipps gegeben worden.
Frostschutz ist schon mal nicht gut, er verhindert das durchsickern von Wasser, er wird nur aus einem Grund für den Straßenbau verwendet, weil er sich nach verdichten nicht mehr bewegt. Außer bei Frost kann es passieren das sich die Straße hebt und dann die Gullis unten bleiben.
Schotter bewegt sich leicht und das führt zu Straßenschäden, was natürlich auf einem SP am Haus nicht der Fall ist, da dort ja nicht schnell gefahren-gebremst wird.
Mein Tipp, ca. 30 cm auskoffern, ca. 20 cm groben Schotter rein-verdichten, ca. 5 cm Verlegesplitt rein-abziehen, Rassengitter wo Fahrspur/Tritt ist, mit Verlegesplitt verfüllen und fertig.
Wegen Unkraut keine Gedanken machen, läst sich sehr leicht aus Splitt ziehen, wenn überhaupt welches unter dem Mobil wächst.
Kleine Anmerkung noch-ich bin vom Fach.

altesdickschiff am 28 Mai 2021 08:03:54

Bergbewohner1 hat geschrieben: Mein Tipp, ca. 30 cm auskoffern, ca. 20 cm groben Schotter rein-verdichten, ca. 5 cm Verlegesplitt rein-abziehen, Rassengitter wo Fahrspur/Tritt ist, mit Verlegesplitt verfüllen und fertig.


Vielen Dank, das klingt super. Kleine Frage: wir haben ein paar Meter Zufahrt zum Stellplatz und dann den Stellplatz für das Wohnmobil.

Was meinst Du, wenn wir es so machen, wie Du beschrieben hast, allerdings nicht nur die Spuren, sondern flächig Rasengitter verlegen (wenn man mal rangieren muss....). Und dann für den Zufahrtsweg Erde in die Rasengitter füllen und mit Rasen bepflanzen und nur da wo das Womo steht mit Splitt füllen? Dann ist nicht gleich der ganze Garten in Splitt-Optik, aber das Wohnmobil steht auf Splitt und nicht auf Grünzeug.

Würde mich über Deine Einschätzung dazu freuen!

babenhausen am 28 Mai 2021 09:09:43

Egal mit was du die RG -Steine verfüllst im laufe der Zeit wird sich Grünzeug ansiedeln.
Verfüllst du sie mit Splitt etwas später mit Mutterboden Sandgemisch und Ansaat früher.

Bergbewohner1 am 28 Mai 2021 17:29:50

Hallo altesdickschiff(was für ein username) :lach:
So nun zu deiner Frage, wenn du deine Zufahrt zum SP auch mit Rasengittersteine machen willst, dann würde ich die paar Meter so aufbauen.
Wenn es naß ist und das Wasser nicht weg kann, dann kann dir passieren, dass es die Platten verschiebt.
Du hast ja auch nicht gerade ein Leichtgewicht, wie ich auch.
Natürlich kannst du die freiräume in den Platten auch mit Erde verfüllen, es wird die Befahrbarkeit nicht beeinträchtigen, wenn der Rasen kurz gehalten wird.
Unkraut unter dem SP kann auch mit einem Gasbrenner im Zaum halten, aber das WoMo erst weg fahren :ja:
Ich setze mal ein Foto, was für vor kurzem gebaut haben, Carport mit Stellfläche-Einfahrt mit Rassengitter.

Elgeba am 28 Mai 2021 22:44:54

Ich habe bei meiner Garage und der Einfahrt 40 cm ausgeschachtet,Schotter rein und dann eine Schicht Split,darauf Waschbetonplatten.Die Fugenkratzerei erspare ich mir,alle 4-5 Wochen billigen Essigreiniger mit der Spritze auf die Fugen,da wächst nichts mehr.


Gruß Bernd

landmesser am 28 Mai 2021 23:57:20

Moin,

für mich wäre Schotterrasen die Lösung, so oft fährt man mit einem WoMo ja auch nicht los.
--> Link

Zur Pflege einen Rasenmähroboter und einigermaßen Düngung. Ergibt eine grüne Fläche praktisch ohne Arbeit. Tragfähigkeit hängt nur von der Dicke der Schichten ab. Wasser kann wie bisher versickern.

Viele Grüße
landmesser

WomoToureu am 29 Mai 2021 02:06:29

landmesser hat geschrieben:für mich wäre Schotterrasen die Lösung, so oft fährt man mit einem WoMo ja auch nicht los.


Das kommt doch sehr auf das Nutzungsverhalten an, ist bei uns das Womo zu Hause, nutzen wir es öfter mal. Wenn man 50 mal im Jahr das Wohnmobil auf / vom Platz fährt sollte eine Pflasterung realisiert werden. Wir haben 25 cm unter dem Pflaster geschottert, seit 30 Jahren ok. --> Link

mv4 am 29 Mai 2021 10:19:25

Das Frostschutz (die Bezeichnung für ein Mineralgemisch verschiedener Körnungen in einen bestimmten Verhältniss) kein Wasser versickern lässt ist Unsinn...

Schotterrasen ist in etwa das selbe nur das ein Anteil an Humus sich in diesem befindet...das ein gewünschtes Begrünen der Oberfläche ermöglicht.

Die Einbauhöhe der Tragschicht richtet sich nach der Tragfähigkeit vom Untergrund....tiefer morastiger Boden braucht mehr wie 30cm tiefen Aushub...steiniger felsiger Untergrund eben weniger.

WomoToureu am 29 Mai 2021 10:33:34

mv4 hat geschrieben:Die Einbauhöhe der Tragschicht richtet sich nach der Tragfähigkeit vom Untergrund....
Selbstverständlich, aber ein 3,5 - 4 t Wohnmobil ist kein LKW. Bei durchschnittlich ( normalem ) Lehmboden reicht wie im Strassenbau 15cm Schotterschicht abgerüttelt.

Klar das bei morastigem Boden wie Du geschrieben hast, entsprechend mehr erforderlich ist, 30 cm sind da Sachgerecht.

dieter2 am 29 Mai 2021 10:36:50

mv4 hat geschrieben:Das Frostschutz (die Bezeichnung für ein Mineralgemisch verschiedener Körnungen in einen bestimmten Verhältniss) kein Wasser versickern lässt ist Unsinn...



Eben, das ist ja der Zweck das da kein Wasser stehen bleibt was frieren kann und hochkommt.

mv4 am 29 Mai 2021 10:41:35

du musst immer das Gewicht zur Aufstandsfläche (Reifenbreite) sehen...da hat ein großer Traktor weniger Bodendruck wie dein Wohnmobil. 15cm bei Lehmboden ist zu wenig...da hat man Ruck Zug Fahrspuren drinn....

thomas56 am 29 Mai 2021 12:07:01

nichts ist für die Ewigkeit, auch der bestens gebaute Weg bekommt irgendwann Fahrspuren, hier ist nur die Frage der Zeit ob schon nach 2 Jahren oder erst nach 25 Jahren.
Neben der natürlichen Erdbewegung ist auch die Randbefestigung maßgeblich für die Haltbarkeit. Wenn die Fläche keinen Seitenhalt hat, wandert sie zwangsläufig immer weiter nach aussen und Schäden sind vorprogramiert.

kamann am 29 Mai 2021 13:07:12

Hallo:
Wir haben da relativ hohes Grundwasser und Teigigen Boden.
Da hab ich vor ca 25 jahren 10-15 cm Ferigbeton eingebracht und eben gezogen. Darauf ca 150 Qudadtratmeter 6 cm Verbundsteine verlegt.
Auch ein Fertigbetonlaster konnte vor 10 Jahren keine Spurrillen hintelassen....
So long KH

thomas56 am 29 Mai 2021 15:04:30

kamann hat geschrieben:Da hab ich vor ca 25 jahren 10-15 cm Ferigbeton eingebracht und eben gezogen.


Da kann man nur hoffen, dass da genug Bewehrung drin ist und du da nie wieder bei musst!

kamann am 29 Mai 2021 16:57:33

hallo Thomas
Isch hab da kein Gramm Eisen drin! Im Winter kann man sehen wo sich der Boden so 1-2 cm hebt!!
Und für den Ernstfall da hab isch in den Graben den die Telekomm damals gegraben hat 2x100er 30 Meter lang Kanalrohr leer reingelegt!
und dafür werden sie froh sein wenn dann Glasfaserkabel kommt..........nur reinschieben halt!!!
Und isch grab in meiem Alter da nixx mehr raus!!!!!
So long KH

Bergbewohner1 am 29 Mai 2021 17:40:53

mv4, eine Frostschutzschicht hat nichts mit der Bezeichnung Frostsschutz zu tun. Das "Abfallprodukt" Frostschutz in Steinbrüchen ist ungesiebte meisten Deckschicht auf der Steinschicht oder zwischen Lagen.
Hier mal aus was eine Frostschutzschicht betehen soll:
"Die Frostschutzschicht aus ungebunden mineralischen Gesteinskörnungen – meist abgestufte Gesteinskörnungen mit geringem Feinkornanteil – bildet auf dem Planum die erste Tragschicht des Oberbaus. Die fertig verdichteten Frostschutzschichten müssen ausreichend wasserdurchlässig sein und kapillarbrechend wirken. Dadurch wird das Aufsteigen von Wasser in den Straßenkörper verhindert, was letztlich Beschädigungen des Oberbaus vermeidet. Um diese anspruchsvollen Ziele sicher zu erzielen, ist eine saubere Aufbereitung des Mineralstoffs Grundvoraussetzung. Hier leisten KLEEMANN Prallbrecher wie der MOBIREX MR 130 ZS EVO die erforderliche Arbeit. Um die Feinanteile sicher zu eliminieren, ist eine Anlage mit aktivem Doppeldecker-Vorsieb ideal."
Das bedeutet: Der Frostschutz den man im Steinbruch bekommt, hat sehr viele Feinanteile.
Letzendlich kann es jeder machen wie er es gerne möchte-versteht, wenn sich der Untergrund im Winter hebt und wieder senkt dann wird bei Rasengitter nichts weiter passieren.
Ende

WomoToureu am 29 Mai 2021 18:13:30

Bergbewohner1 hat geschrieben:Letzendlich kann es jeder machen wie er es gerne möchte


Danke für Deinen zutreffenden weiteren Beitrag, ich sehe das ebenfalls so.

Viele von uns fahren über ganz normale Rasenflächen, wir auch. Wenn wir wie gezeigt und beschrieben 15 cm Tragschicht unter 8 cm Pflasterung haben und dies schon seit Jahrzehnten so ist, dann "passt das auch". Jeder kann natürlich mehr machen bzw. muss es wenn der Untergrund nicht tragfähig ist. Aber man sollte schon ein gesundes Maß einhalten "MV4" nix für ungut aber da passiert absolut nichts!

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