Hersteller: Malibu
Modellbezeichnung: T 410 DB
Modelljahr: 2020
Fahrzeugdaten:
| Motorleistung | 130 PS |
| Hubraum | 2,3 L |
| Motorart | Diesel |
| Antrieb | Vorderrad |
| Aufbauart | Teilintegriert |
| Länge | 6660 |
| Breite | 2270 |
| Höhe | 2940 |
| Leergewicht | 2855 |
| Zuladung | 645 |
| Tankinhalt Kraftstoff | 70 |
| Tankinhalt Frischwasser | 120 |
| Schlafplätze | 2 |
| Sitzplätze mit Gurt | 4 |
| Grundpreis | 63.100 |
Basisfahrzeug:
Camping boomt und mit ihm die Reisemobilbranche. Die Verkaufszahlen steigen seit Jahren an. Am Anfang einer Kaufentscheidung steht für viele Kunden die Entscheidung. Was will ich? Was brauche ich? Was kann ich mir leisten? Vollintegriert, Teilintegriert, Alkoven, Campervan, Freizeitvan oder doch einen Wohnwagen...Für diesen Test haben wir uns für den Teilintegrierte Malibu T 410DB entschieden der auf der allseits bekannten Fiat Ducato Basis anrollt. Mit dem 130 PS starken 2,3 Liter-Dieselmotor, mit dem der Ducato in diesem Fall ausgestattet war, bringt das bis 3,5 Tonnen schwere Reisemobil auf der Autobahn gut voran und bietet auch auf Land- und Passstraßen genug Kraft. Beim Einparken auf dem Campingplatz werden die Abmessungen des Fahrzeugs deutlich, dank der optionalen Rückfahrkamera gelingt das Rangieren aber problemlos.
Weitere Videos findet zu Wohnmobilen die wir ganz neutral getestet haben findet ihr auf Youtube mit der Suche "Autonotizen Wohnmobil"
Aufbau:
Schon beim ersten Betreten des Malibu T 410 DB konnte das Reisemobil mit einem hochwertigen Eindruck und vor allem seinem hellen Innenraum punkten. Das optionale Dachfenster, „Skyview“ genannt, bringt die Extraportion Tageslicht ins Auto.2,27 Meter breit ist der T 410. Was ihn in Autobahnbaustellen an die rechte Spur fesselt, ist beim Camping ein Vorteil. Auf dem 2,10 x 1,47 Meter großen Querbett im Heck kann man auch mit 1,90 Metern Körpergröße bequem liegen und sich ausstrecken. Positiv macht sich die Kombination aus der hochwertigen Matratze und den beiden getrennten Lattenrosten bemerkbar.
Gut geschlafen? Darauf folgt idealerweise ein gutes Frühstück. Der 145 Liter fassende Kühlschrank mit 15 Liter großem Gefrierfach sowie sechs geräumige Küchenschubladen halten alles bereit, was die Familie dafür braucht. Der dreiflammige Gasherd lässt neben Kaffee und Rührei aber auch die Zubereitung von komplexeren Mahlzeiten zu. Etwas Übung braucht man für den schwerfälligen Drehmechanismus der Fahrerhaussitze, damit die Familie zu viert am Tisch sitzen und speisen kann.
Raumaufteilung:
Der Versuch, den halben Hausstand irgendwie in die unzähligen Staufächer des Malibu zu quetschen, scheiterte. Warum? Weil dann immer noch Staufächer übrig waren. Hier wird viel Platz geboten, unter anderem auch über dem Fahrerhaus, wo kein Hubbett verbaut ist. Das optionale Zusatzbett wird weiter hinten arretiert. Großes Gepäck wie Fahrräder und Tretroller für die Kinder nimmt die geräumige Heckgarage auf. Der Nachwuchs sitzt während der Fahrt auf der Bank am Esstisch, wo leider keine Isofix-Bügel zur Verankerung von Kindersitzen verbaut sind.Auch das Bad, mit Chemie-Toilette und Dusche vollwertig ausgestattet, erweist sich als kleines Platz- und Stauraumwunder. Staumöglichkeiten für Handtücher und Hygienezubehör für vier Personen sind ausreichend vorhanden. Mit 120 Litern im Frischwassertank und 90 Liter Grauwasser kann man im Malibu T 410 DB auch längere Zeit autark unterwegs sein oder stehen.
Sonstiges:
Das teilintegrierte Wohnmobil bietet eine gute Mischung aus reisen- und rangierfreundlichen Abmessungen und viel Platz im Wohnbereich. Zwei Erwachsene mit einem kleinen Kind kommen auch mit dem Heckbett gut zurecht, bei vier Personen sollte in das Zusatzbett investiert werden. 63.100 Euro kostet dieses Malibu-Reisemobil in der Basis.Viel Geld, klar! Aber im Wettbewerbsumfeld fair und angesichts der guten Verarbeitung und der durchdachten Details steigt nach dem Kassensturz die Freude über das Fahrzeug. Der Testwagen kam auf einen Listenpreis von 73.100 Euro, wobei das Komfortpaket (u.a. mit Plissees an den Fenstern, Fliegenschutz und Dachkuppelfenster), Rückfahrkamera und das erwähnte Skyview-Fenster auf jeden Fall an Bord sein sollten.
last uns gern wissen wie ihr das Test Video findet - es gibt auch weitere wie bspw:
- Mercedes Marco Polo
- VW Grand California
- Ford Transit Nugget
- Malibu Van 640 LE
- Mooveo 71 FBH
- Hymer B778
- Carthago Chic S-Plus 61 XL LE
und mehr...

