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Hallo zusammen, mein Sprinter 906 Basisfahrzeug (5 to- Version) ist zwar mittlerweile 8 Jahre alt, ist aber bisher nur ca. 39000 Km gelaufen. Ich wäre mit dem Fahrzeug sehr zufrieden, wenn es nicht eine seltsame Macke hätte. Es hat mittlerweile schon vier Drehzahl-Sensoren jeweils an der Hinterachse verschlissen. Dabei fiel jedesmal der Tempomat aus und es erscheinen Fehlermeldungen "ABS/ASR/ESP defekt" im Display. Hält man an und startet neu, kann es nochmal eine Weile funktionieren, bis das Spiel wieder von vorne losgeht. Irgendwann bleibt die Fehlermeldung permanent, bis der defekte Sensor ausgetauscht wird. Meine Mercedes-Nutzfahrzeug-Werkstatt kann sich diese Häufung von Drehzahlsensorausfällen nicht erklären. Schon mehrere Generationen von Meistern in dieser Werkstatt haben mir erklärt, dass solche Ausfälle beim Sprinter eigentlich sehr selten sind. Demnach müsste es doch eine bestimmte Ursache für diesen ungewöhnlichen Verschleiss geben. Deshalb möchte ich mal anfragen, wer denn an seinem 5 to - Sprinter - Wohnmobil auch schon mal so ein Problem hatte und ob eventuell eine Werkstatt die eigentliche Ursache für den Sensorausfall gefunden hat. Grüße Ich kenne das Problem vom 903er. Sensoren sind magnetisch und es sammeln sich manchmal Metallspäne darauf. Nach dem reinigen vom Sensor und Zahnscheibe funktionierte wieder alles. Also ich habe auch einen 5 Tonner, aber doppelt so viele Kilometer runter, ohne dieses Problem. Ich würde die Werkstatt wechseln, denn es muß ja eine Ursache geben und wenn sie diese nicht finden, dann haben sie keine ........
Hallo, ich habe auch schon mal daran gedacht, dass eventuell in der langen Winterpause, in der das Womo nicht bewegt wird, sich Rost zwischen der Zahnscheibe und dem Sensor bilden könnte. Das Problem ist nur, dass man das gar nicht so einfach kontrollieren kann, wenn man keine Montagegrube hat. Ich habe mich mal unter das Womo druntergelegt und versucht den Sensor zu fotografieren. Da ist Alles ziemlich zugebaut und ohne Montagegrube schlecht dran zu arbeiten. ![]() Es wird also doch wieder auf einen Werkstattbesuch hinauslaufen und ich hoffe mal, dass noch jemand einen Tipp geben kann. Grüße Hallo, zeigen sich an den Sensoren Schleifspuren? Wenn ja, deutet das darauf hin, dass der Sensor am Sensorring streift. Das wiederum kann an starkem Rostbefall des Sensorringes liegen aber u. U. auch an einem zu großen Radlager Spiel.
Hallo und Danke für den Hinweis. Wie das bei den drei bereits ausgewechselten Sensoren war, kann ich nicht sagen. Zumindest haben mir die jeweiligen Mechaniker/Meister versichert, dass es keine Auffälligkeiten gegeben hätte. Aber ich werde das Thema beim anstehenden Wechsel nochmal ansprechen. Grüße
Hallo, wie sehen denn bei dir die Betriebsbedingungen aus. Gibt es längere Standzeiten (Saisonkennzeichen) oder wird das Womo regelmäßig bewegt? Grüße Sensordefekte entstehen aber meistens druch eine Unterbrechung in der Induktionsspule oder durch einen Kabelbruch/Oxydation an der Zuleitung/Stecker. Wenn der Geberring einen Haarriß hat produziert er auch diesen Fehler. Aufgeschrumpfte Segmentringe (je nach Hersteller/Marke) können vom Rost gesprengt werden und produzieren auch nur Müll. Stellt sich die Frage: welcher natur ist dieser Verschleiß??
Fahre so gut wie nicht im Winter, steht auch im Sommer länger, je nachdem wie die Auftragslage im Betrieb ist, steht im Carport. Unser W906 BJ2008 mit jetzt 136.000 Km hat bis jetzt auch noch nicht diesen Fehler produziert. Insgesamt läuft der Sprinter problemlos.
Diese Frage stelle ich mir auch. Seltsamerweise treten die Sensorausfälle nur an der Hinterachse auf, dort aber sowohl rechts als auch links. Grüße Als Profi sieht man oft Defekte die der Laie/Fahrer nie sieht. Die Sensoren würde ich mir genau ansehen und durchmessen. Da es sich nur um ein Rechtecksignal handelt, muß man genau messen und hinsehen was hier abgeht. Wenn der Drehzahlunterschied zwischen den beiden Hinterrädern zu groß ist, erkennt der Rechner das als unlogisch und speichert den Fehler. Nach löschen des Fehlers kann das eine zeitlang gutgehen bis wieder ein Wert aus dem gespeicherten Fenster fällt. Metallstaub auf den Sensoren und verschmutzte Segmentringe können auch Fehler produzieren und unterschiedliche Radumdrehungen auswerfen. Fahrzeug anheben, Stecker der Sensoren trennen und bei gleichmäßiger Radumdrehung mit dem Multi auf "V" gestellt prüfen wieviel der Sensor liefert. Wenn beide Sensoren unterschiedliche Werte ausgeben muß man suchen warum. Nicht zu vergessen den Abstand zwischen Sensor und Ring. Der muß auf jeden Fall auf beiden Seiten gleich und je nach Maßgabe korrekt sein. Hätte ich fast vergessen .. Spiel der Radlager überprüfen. Auch eine Fehlerquelle. "Wenn der Drehzahlunterschied zwischen den beiden Hinterrädern zu groß ist, erkennt der Rechner das als unlogisch und speichert den Fehler" Dann müßte ja bei jeder engeren Kurvenfahrt ein Fehler gespeichert werden.
Hatten wir schon. Das sind Unterschiede die der Rechner als logisch erkennt. Sie bewegen sich innerhalb eines "Fensters". Manchmal können diese Parameter, weil ständig auftretend, bei einem Update verändert werden. Gespeichert werden Fehler die nicht nur temporär auftreten. Temporäre Fehler werden nach vorher definierten Zyklen wieder verworfen.
Hallo Wohmobilbenutzer, auch unser Sprinter 519, Baujahr 2013, hatte schon zweimal Probleme mit dem Drehzahlsensor. Beide Male wurde der Sensor in einer MB-Vertragswerkstatt getauscht. Auch dort hat man versichert, dass der Fehler sehr selten ist und man keine Ursache feststellen konnte. Kosten jeweils ca. € 400 incl. Mwst. Interessant ist allerdings, dass bei unserem Fahrzeug einmal der Sensor hinten links und einmal vorne rechts ausgefallen ist. Bin neugierig, ob man eine Ursache der Ausfälle treffen kann. Viele Grüße Walter Sollte mich aber nicht wundern wenn hier irgendein Chinesenscheiß eingekauft wurde nur weil so ein Unnützer der Meinung war, daß es noch billiger gehen muß. Ignacio Lopez ist nicht tot ... er grüßt jeden Tag wie das Murmeltier. Die Ursache kann vielfältig sein. Feuchtigkeit in Steckverbindung, Metallspäne am Sensor, Riss im Geberring ... Die Werkstatt ist zu faul zum Suchen. Meine Dorfschmiede findet solche Fehler. Gruss aus dem Norden - Manfred Hallo, auch wir haben das selbe Problem mit den Sensoren. Der Austausch in der Werkstatt kostete jeweils immer knapp 300 Euro. Beim letzten mal war es bei Kilometerstand 51000, das Fahrzeug ist ein Starline 680, Erstzulassung Februar 2014, also Baujahr 2013. Fahre auch Sprinter 906, Bj. 2017, bisher Null Probleme. Fahrzeug steht auch in der Winterpause untern Carport. Hallo, die Ursache der häufigen Drehzahlsensorausfälle bei meinem Womo bleibt weiterhin mysteriös. Ich habe im Sommer den vierten Sensor austauschen lassen und mir dabei den defekten Sensor aushändigen lassen. Die Werkstatt konnte wie üblich keine Ursache für das Problem finden. Von der von mir angeregten Kontrolle der Zahnscheibe wurde abgeraten, da man dafür die komplette Achse "ziehen" müsste und der Aufwand dafür in keiner Relation zu dem Austausch eines defekten Sensors stünde. Wenn man sich nun den defekten Sensor betrachtet (siehe Bild) ist es tatsächlich so, dass man daran abgesehen von einem kleinen hellen Fleck auf der Stirnseite keine Hinweise auf eine mechanische Beschädigung durch die Zahnscheibe finden kann. Diese kunststoffummantelten Sensoren sehen eigentlich auch relativ robust aus. Die jeweils neu eingebauten Sensoren haben immer direkt ordnungsgemäß für die nächsten paar tausend Kilometer funktioniert. Insofern frage ich mich mittlerweile, ob ich vielleicht einfach das Pech hatte zwei schlechte Sensoren bei der Erstausstattung und vier weitere schlechte beim nachträglichen Austausch erwischt zu haben. Andererseits müssten das schon extreme Zufälle gewesen sein. Grüße ![]() Welchen Ohm-Wert liefert der Sensor? Ist ja nix dran an so einem Teil. Magnetkern, drüber eine Spule aus haarfeinem Kupferdraht und das Ganze liefert ein Rechtecksignal welches in der ECU verarbeitet wird. Der einfachste Test eines solchen Sensors ist das Fahrzeug anheben um das Rad zu drehen, Stecker des Sensors trennen, mit zwei Pins auf den Stecker gehen um den Multitester anhängen zu können, auf Volt umstellen und das Rad drehen. Der Tester müßte dann, je nach Drehzahl des Rades, Volt anzeigen. Evtl. das Kabel dabei bewegen um nen Bruch zu finden. Ich denke, daß die Spulen im Sensor Müll sind. Durch starke Vibrationen kann es die zerbeuteln und dann liefern sie kein Signal mehr.
Hallo und Danke für die Info, aber ich glaube, dass die Sache leider nicht ganz so einfach ist. Nach meinen Recherchen handelt es sich bei dem Teil um einen sogenannten Aktivsensor. Die haben nach meiner Kenntnis eine Elektronik integriert, die das Signal zum Steuergerät als Stromsignal im Pulsweiten-Modulationsverfahren überträgt. Insofern ist das Messtechnisch für den Laien wohl kaum zu machen. Grüße Hat der Sensor zwei Anschlüsse, ist es ein induktiver mit einem Magnetfeld. Mit Ohm-Meter messbar. 1,8 KΩ offen, bei Metallberührung kurzzeitig 4,0 KΩ und geht wieder zurück auf 1,8 KΩ. Gemessen mit 2mm Abstand. Analoges Ausgangssignal. (Sprinter 903). Hat die Sensorleitung mehr als zwei Adern, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Hallgeber. Diesen sollte man nicht mit einem Ohm-Meter messen. Ausgangssignal Rechteckimpuls. LG Jan |
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