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Wir sind von der Idee nach wie vor begeistert. Nachem wir dieses Jahr 34,90 Euro bezahlt haben, wird es nächstes Jahr 49,- Euro kosten. Ganz schön heftig dieser Mehrpreis, finden wir. Nun ja, mit uns Campern kann man es ja machen, oder wie seht ihr das? 49 € ist wirklich schon eine Hausnummer. Wenn man allerdings bedenkt, das man dafür freistehen kann rechnet es sich allerdings auf Dauer. Es geht mir gar nicht darum, o es 49 Euro kostet sondern um diese heftige Preissteigerung. Ich habe halt den Eindruck, dass im Bereich Camping allgemein Preise maximal ausgereizt werden. Der Boom macht es möglich. Einer unserer liebsten Stellplätze hat dieses Jahr die Preise von 8 auf 15 Euro erhöht. Und ist natürlich immer noch gut besucht.
Sowas kann ich ja noch nachvollziehen, schließlich haben die Plätze über Monate null verdienen können. Für die Erhöhung bei Landvergnügen habe ich dagegen wenig Verständnis. Meines Wissens nach ware das 2021er-Buch doch komplett ausverkauft, also haben die durch den Shutdown zumindest keinen Verlust gemacht. Sie wollen vom Boom profitieren und gehen wohl davon aus, dass sie ihre Verzeichnisse auch zum hohen Preis loswerden. Schade nur, dass die Betreiber der Landvergnügen-Stellplätze davon nicht profitieren. Wie man hört, sind einige von denen sowieso ausgestiegen, weil sich die Kundschaft teilweise recht dreist aufführt. Hallo! Zuerst gerne die Links zu schon bestehenden Tröds: --> Link --> Link Es gilt auch hier Angebot und Nachfrage! Ich schrieb es schon mal - wir WAREN begeisterte Anhänger der Idee ('waren' weil nicht mehr viel von der Ur-Idee da ist und es FÜR UNS nicht mehr funktioniert) und so habe ich heuer im Frühling mein Buch zu eblöd gestellt und ca. 90 Euro ( :!: ) erhalten. Aktuell steht das günstigste Buch 2021 für 55,- bei ebay-KA: -> also sind die geplanten 49 Euro immer noch unter dem Marktwert! ;-) Ich hatte in der Vergangenheit auch einmal darüber nachgedacht dieses Buch zu kaufen, weil die Idee dahinter ja wirklich gut ist. Nach dieser Preiserhöhung und meiner inzwischen gemachten Erfahrungen mit kostenfreien Plätzen ohne dieses Buch, kann ich darauf auch verzichten, weil wir solche Plätze nur auf dem Weg zum Urlaubsort nutzen wollen. Und die finde ich auch z.B. bei park-4-night. Wir haben dieses Jahr auf dem Weg nach Norden und zurück vier mal auf kostenfreien Stellplätzen gestanden. Zwei mal auf einem Städtischen, bei dem sogar Ver- und Entsorgung sowie Strom ohne Kosten zur Verfügung standen und zwei mal auf einer wunderschönen Wiese neben einem Hotelrestaurant, welches 5,-€ für die Nacht mit Strom haben wollte, oder sogar kostenfrei, wenn man zum Essen einkehrte. Das dieses Restaurant auch noch in der Nähe der A1 und eine günstige Tankstelle ein paar hundert Meter weiter ist, fanden wir sehr gut. Das Essen war super! Für mich die beste Win-Win-Situation. Landvergnügen würde sich darum für mich nur noch lohnen, wenn ich einen Urlaub als Rundreise plane und ich mich gezielt auf diese Plätze abstützen wollte. Zumal für den neuen Preis. LG Carsten P.S.: Viele Plätze sind jetzt viel teurer geworden, was auch mit den Einbußen in den letzten Monaten im Einklang steht und zu verstehen ist. Allerdings fehlt mir der Glaube daran, dass die Kosten wieder gesenkt werden, wenn die Ausfälle wieder ausgeglichen sind. :lol: Es sind bereits viele Bauernhöfe von Landvergnügen ausgestiegen, weil sich einige wohl aufgeführt haben .... Ich habe letztens auch gelesen, dass einige Gemeinden das unterbinden wollen und die Anbieter keine Übernachtungen mehr gestatten dürfen. Ich finde es schade für beide Seiten - aber was ich letztes Jahr selbst erlebt habe, da kann ich das gut nachvollziehen. Dieses "Volk" soll sich bitte bitte wieder nach Malle verziehen und die ehrlichen Camper in Ruhe lassen. Auf der einen Seite ist es der Boom und auf der anderen Seite der Not gehorchend. Richtig schön planen ist z.Zt. nicht drin. Daraus ist vor ca 20 Jahren auch mein erster Camper entstanden. Mehrere, spontan entschiedene, Kurzurlaube statt eines dreiwöchigen Blocks. Die azyklische Urlaubsverteilung hat sich zwar normalisiert aber der Camper ist geblieben. Dazu kommt auch, daß die Betreiber von CP und Stellplätzen die Verluste wieder wettmachen müssen. Sind ja nicht vom Sozialamt :lach: Unterm Strich kommt der Camper immer noch günstiger als ein Hotellzimmer o.Ä. in dem man dann seinen Urlaub absitzen muß. Was soll´s .. die Katze mag die Mäuse roh und ich mag sie nicht gebraten. In meinem Camper werde ich in Walhalla einreiten. Der wird dann ca 45 Jahre alt sein :eek:
Bei deinem letzten Satz fällt mir immer der Spruch eines ehemaligen Arbeitskollegen ein. Was ist der Unterschied zwischen einem Dachdecker und einem Metzger? Wenn der Dachdecker raufgeht muss er irgendwann mal wieder runter!
Na ja, die Preise kennt ja jeder vorher. Also kann er sich auch selbst entscheiden ob es ihm das wert ist. Bauchweh habe ich höchstens, dass der eigentliche Dienstleister - der Landwirt - hiervon nicht profitiert ;) Der Landwirt sollte eigentlich davon profitieren, dass man in seinem Hofladen einkauft. Die meisten Landvergnügen-Höfe haben sowas. Wenn da natürlich die 'Alles-muss-umsonst-sein' Fraktion einfällt und am besten noch rummosert, dass es keine Toiletten, Landstrom und V/E gibt, wundert es einen nicht, wenn die Landwirte da keine Lust mehr drauf haben. bis denn, Uwe
Freistehenfür 49,-- € ? Da scheinst du was zu verwechseln ... (freistehen: "es steht dir frei, ob du kommen willst") dieses Geschäftsmodell hat nur einen Gewinner vorgesehen.....und das ist der Buchverkäufer! :D
Wie sieht's denn mit ner app aus? Zumindest ist die lt. app store kostenfrei ![]()
Vermutlich fühlst du dich zu den ehrlichen Campern zugehörig? Wer ist dann "das Volk"?
Installieren ist kostenlos. Benutzen geht nur mit kostenpflichtigem Kauf des Buch.
Na toll, dann brauch ich auch keine app ![]() Da ist der ADAC mit seinem Campingführer toleranter: app installieren und nutzen. Für die Nutzung der Campingcard werden € 8,99 p.a. fällig, wesentlich preiswerter als Band I + II zu kaufen ![]() Da hier immer wieder das Argument...Verluste durch Corona, kein Verdienst in den letzten Monaten...angeführt wird, so ist dies nur die halbe Wahrheit. Stellplatzbetreiber sind Selbstständige Unternehmer, und können wie jedes andere Unternehmen Gewinne mit Verlusten Steuerlich verrechnen, und andererseits haben diese ebenso wie auch andere Selbstständige Staatliche Hilfen, Ausgleichszahlungen aus dem Vorjahresumsätzen über Steuergelder erhalten. Unter dem Strich kommt zwar immer noch ein Minus heraus, doch dieses ist garantiert nicht so überdimensional wie hier von manchen Angeführt wird. Desweiteren habe ich immer wieder von Stellplatzbetreibern gelesen...im FB,Presse,Tv etc, das diese in der Coronazeit etliche Arbeitsstunden und Viel GELD investiert haben, um ihre Plätze auf Vordermann zu bringen. Also kann da von einem immensen Minusgeschäft schlecht die Rede sein. Desweiteren haben auch Stellplätze teilweise nicht geöffnet, obwohl diese es hätten laut Neuester Coronaverordnung tun können! Mein Fazit...ja, es wurde und wird die Coronabedingte Verdienstzwangspause mit erheblichen Preisaufschlägen Wettgemacht! Karlchen, Karlchen, wo hast du diese Weisheiten her? Nicht jeder hat Hilfen bekommen. Und der Umkehrschluß von dir, wer investiert hat, hat auch Geld und dem geht es nicht schlecht ist echt der Knüller. Der hat investiert und jetzt muß er diese Investitionen durch seine Preisgestaltung refinanziere. So geht Wirtschaft….. bisher war eine preiserhöhung für uns kein thema :!: wenn ich aber solchen senf, wie von karlchen lese, beginne ich ernsthaft drüber nachzudenken.... :idea: alleswirdgut hartmut
Ach komm, Ihr Selbstständigen habt Euch während Corona doch 'ne goldene Nase verdient. Das sieht man doch daran, wie viele jetzt ihre Läden dicht machen, weil sie bestimmt genug Kohle bekommen haben und nicht mehr arbeiten müssen. :roll: Meine Ex-Frau hatte ein Sport- und Gesundheitsstudio, mit vielen Kassenpatienten, Reha, Schwangerschaftskursen, Kinderturnen und vieles, vieles mehr. Nach dem die Hilfen vom Staat "so reichlich kamen", musste sie jetzt, den eigentlich gut laufenden Betrieb, für immer schließen. Mit einem riesen Haufen Schulden aus dieser Zeit sieht sie jetzt in die Zukunft. Darum kann ich die Stellplatz- und Campingplatzbetreiber schon verstehen. Andererseits hatten viele Campingplätze gar nicht so viele Einbußen zu verbuchen, weil auch schon in der Vor- und Nachsaison die Buchungszahlen höher als in den Jahren zuvor waren. Doch das gehört nicht unter dieses Thema. 49 Euro und damit eine Preissteigerung um 40% für das Landvergnügenbuch ist schon eine Hausnummer. Würde jeder Betrieb jetzt seine Preise um 40% erhöhen... :bindagegen: LG Carsten
Zu diesem Volk zähle ich die vielen (nicht alle) ehemaligen "Allinclusive" Touristen, welche jetzt ein Wohnmobil besitzen, auf dem Stellplatz ankommen und sich aufführen, als währen sie in ihrem Cluburlaub. Höflichkeitsfloskeln gehören seit vorigem Jahr zur Vergangenheit - nicht nur 1x erlebt, steigen aus, motzen über die Gegebenheit, kommen auf einen zu und stellen Fragen, ... ach ja, früher hat man da vorher mal wenigstens "Hallo" gesagt. Bin ich da jetzt zu Egoistisch? :oops: Okay, aber beim Thema bleiben!
Vielleicht war es auch vorher einfach zu billig? Für 49 Euro bekommst Du bei einem dieser neuen Freisteh/Privatsteh/Wasauchimmer Anbieter vielleicht eine Übernachtung, maximal zwei. Mit dem Landvergnügen-Buch kannst du, wenn du die Zeit hast, 365 Übernachtungen im Jahr auf Landvergnügen-Höfen machen. Hört sich irgendwie immer noch ziemlich günstig an. Wenn man sich das natürlich nur für 2 Übernachtungen kauft, lohnt es sich wohl kaum. bis denn, Uwe Naja, die Bauernhöfe sind zu Nichts verpflichtet, die können auch verweigern. Denen Bauern geht es letztendlich darum ihre Produkte zu stolzen Preisen im Hofladen zu verkaufen. Dann haben sie schon etwas davon. Klar, es gibt keinen Kaufzwang, trotzdem wird wohl keiner wegfahren, ohne etwas gekauft zu haben. Leben und Leben lassen! Gruß Hans
Lieber Uwe, die Macher von Landvergnügen haben wohl in den Jahren vorher schon eine Kalkulation gemacht. Wenn diese lange Zeit nicht kostendeckend war... :roll: Dann aber den Preis um die beschriebenen 40% anzuheben ist trotz allem heftig. Das ist ja erst einmal unabhängig vom Nutzungsverhalten des Kunden. Wenn man nur hin und wider einmal auf einem Hof stehen möchte, gibt es auch andere Möglichkeiten als dieses Buch zu kaufen. Da bin ich vollkommen bei Dir. Wir standen letztes Jahr z.B. bei einem Winzer. Ohne das Buch. Dieses Jahr bei einem Gasthof. Wer also nur wenige Tage eine solche Übernachtung wünscht, kann auf das Buch gut verzichten. Da gibt es ja genügend kostenfreie Informationsquellen. LG Carsten
Hallo Hans, genau, es gibt trotz den 49€ nicht's umsonst.
Au weia! :( Vielleicht solltest Du weniger glauben, was auf FB oder RTL2 verbreitet wird und Dich einfach mal mit Stellplatzbetreibern oder CP-Platz-Besitzern in Deiner Nähe unterhalten. :roll: VG, westy75 Alles ganz einfach, Wem‘s zu teuer ist, der soll daheim bleiben.
Genau, und an den meisten Türen hängt ein Schild: "Wegen Reichtum geschlossen!" :roll: :roll: :roll: Grüße hallo: Bei den Gemüsebaronen in der Vorderpfalz da hab isch noch kein Wohnmobil gesehen. Ich denk auch nicht, dass da welche neben den 50 Containern der Erntehelfer Urlaub machen wollen. Bei den Winzern, da wird es im Herbst wieder voller werden. Ach ja die Dawos Plätze die sind schon recht gut besucht....sogar schon von Dauercampern!!!! So long PS Landvergnügen ist genauso wie France Passion ist nicht meine Welt, irgendwie doch zu was verpflichtet sein...!! Vielleicht nimmt ja auch mal jemand von Landvergnügen Stellung wie diese dramatische Preiserhöhung zu stande kommt. Vielleicht gibt es ja tatsächlich einen nachvollziehbaren Grund. gfkarlchen gehe mal davon aus, du bist nicht selbstständig, sonst würdest du nicht so was schreiben. Nur mal mit am Rande bemerkt, Hilfen gabs, wenn überhaupt, nur für Miete-Laesing etc.nicht für laufende Kosten. Hallo, jeder Anbieter kann seine Preise gestalten wie er will, aber jeder Kunde kann auch entscheiden ob er diese Preise auch bezahlen will. Der Tourismus in manchen Regionen überzieht deutlich, noch mehr als die Erhöhung von Landvergnügen, ich denke die Quittung kommt dann wenn man wieder frei Reisen kann. Wir waren vor kurzem an der Mosel, Stellplatz 1€ teuerer als letztes Jahr, dies war für uns vollkommen ok. Unser Lieblingsstellplatz in F keine Preissteigerung und wir werden wieder hinfahren, für die Anreise/ Heimreise habe ich auch schon France Passion gekauft, natürlich mit dem Frühbucherrabatt. Ich werd' sie mal in Düsseldorf besuchen.... und fragen, ob es wenigstens einen Messerabatt gibt ;-) Wir haben für France Passion, wie seit vielen Jahren, als Frühbucher unter 30€ bezahlt. Scheinen anders zu wirtschaften als die Leute von Landvergnügen. Ich habe mir die Karte vom Landvergnügen probeweise herunter-geladen. Mir ist aufgefallen, dass sich die Karte nicht zoomen lässt. Ist das nur bei der unregistrierten Version so?
Ja, geht nur in der registrierten App Zur Preiserhöhung: Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wächst die Anzahl der Stellplätze und eine App wurde entwickelt. Damit erhöht sich nicht nur der Preis, sondern auch die Leistung. Vielleicht gibt es ja noch weitere Verbesserungen. Ob das knapp 30% wert ist kann man natürlich infrage stellen. Die 49€ halte ich für nach wie vor für angemessen. Als Anbieter von nicht überlaufenden Orten ist es eine sinnvolle Überlegung ein gesundes Verhältnis zwischen Abonnenten und Standorten hinzubekommen. Wenn alles immer überlaufen ist, kommen die Kunden nicht wieder und die Reputation sinkt. Der Preis ist eine Stellschraube dafür diese Balance zwischen Kundenanzahl und Stellplatzverfügbarkeit bei angemessener Wirtschaftlichkeit zu finden. Vielleicht machen die es aber einfach auch nur weil es derzeit eben geht. Diese Vermutung wird davon genährt, dass die Preisveränderung nicht vom Anbieter kommentiert wird.
Ich hoffe richtig zu liegen, wenn ich Ironie erkannt habe. Leider sind mir solche Aussagen schon ernst gemeint begegnet. Die Preiserhöhungen sind natürlich nicht schön, aber habt Ihr schon mal die Preise für Lebensmittel, Treibstoffe usw. zum Vorjahr verglichen? Was ist nicht mindestens 20% teurer geworden? Unserer ReGIERung und den neuen Steuern auf CO2 usw. sei Dank! Auch wurde ja schon geschrieben, das Buch ist limitiert und der Marktwert viel höher als der Verkaufspreis. Und dann... Camper meckern ja immer, wenn sie etwas bezahlen sollen, unser Stellplatz in Ribnitz ist das beste Beispiel: Es waren einmal 8,-€ für den Stellplatz von 20-8Uhr, am Tag war frei. Zusätzlich sollte man am gleichen Automaten durch Eingabe der Personenzahl pro Person 1,50€ Kurtaxe lösen. 6 Monate hat kein Einziger Camper Kurtaxe gelöst... also hat die Stadt den Automaten auf 11,-€ umgestellt, Parkgebühr incl. 2 x Kurtaxe, nun meckerten die Einzelfahrer... dann stand in etwa jeder 2. Bewertung des Stellplatzes "leider gibt es keine Duschen"... also hat die Stadt investiert und das Toilettenhaus umgebaut mit neuen Toiletten und gebührenfreien Duschen... natürlich den Preis angepasst auf 17,-€ plus Kurtaxe, also 20,-€ incl. 2 x Kurtaxe... was machen die Camper... meckern: "Abzocke", Unverschämtheit" usw... wir haben jetzt den Standard eines Campingplatzes mit Toiletten, Duschen, Strom und einer täglich bestezten Information usw. und die Campingplätze kosten in der Saison in der Region 60,-€ für 2 Personen, was wollen die Camper noch??? LG Peter
So amüsant dieses Schreibweisenspiel auch ist, so falsch ist es. Eine Besteuerung von Klimaschädlichkeit kein Ergebnis von Gier, sondern eine Notwendigkeit die Kosten für unser Handeln auf den Handelnden umzulegen. Im Rahmen der längst nötigen Umstellung gilt es nun dafür zu sorgen, dass die Finanzschwächeren nicht von allem abgehängt werden, besser noch, dass sie profitieren. Wenn der Sprit 2€ kostet, ist das für den Arbeitnehmer, der pendelt ein Problem, welches man lösen kann. Wenn der Flug nach Mallorca nicht mehr 39, sondern ein paar Hunderter kostet, kann zwar nicht mehr jeder dahinfliegen, da muss man nichts lösen. Wir leben über unsere Verhältnisse und erheben auch noch Anspruch darauf, weil wir das für "normal" erklären.
Dein Beispiel zeigt sehr schön, wie das Anspruchsverhalten sich entwickelt. Menschen fordern ohne die Bereitschaft zu haben dafür auch zu bezahlen. Wir standen bei einem Winzer, der Stellplätze neben den Reben angelegt hatte (mit WC, Dusche, einfacher V/E) und fragten ihn so beiläufig, dass er das doch auch über 'Landvergnügen' anbieten könnte. Seine Aussage: Wieso soll ich als Bereitssteller und der Kunde Geld zum 'Landvergnügen' überweisen? Lieber trinkt einen Schoppen mehr und ich verlange nur 5€ für die Nacht und jeder von uns hat was davon. Recht hat er! ...und es wurden mehrere Schoppen...wüßte nicht, warum ich 'Landvergnügen' bräuchte... Die Erhöhung kam doch genau nach dem TV-Beitrag über Landvergnügen. Nach dieser Gratispromotionaktion des Fernsehens war doch klar, dass es ein Ansturm gibt und es wären schlechte Geschäftsleute das nicht auszunutzen. Angebot und Nachfrage,und die Nachfrage explodiert ja seit 2 Jahren. Die Kataloge kommen doch wegen der vielen Vorbestellungen gar nicht mehr in den Handel. Wenn der Run anhält wird es nächstes Jahr garantiert noch teurer.
Das ist die eine Seite. Andererseits hat man mit dem Kauf des Buches einen schönen ‚Eingangsfilter‘ für die Kundschaft. Wenn er seine Gäste über Park4night o. Ä. bekommt, denkt er vielleicht anders, wenn der erste Schwung Chaoscamper da war. Und der Kunde bekommt eine gewisse Qualitätskontrolle und die Garantie, dass da nicht schon 30 Mobile stehen. Ich denke, das Konzept hat - neben allen Anderen - schon seine Berechtigung. Erfolg gibt Recht. Und es wird ja keiner gezwungen, da mitzumachen. bis denn, Uwe |
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