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Wenn das so stimmt und die Betriebsdaten halbwegs mit einem Verbrenner zu vergleichen sind, wäre es mal eine Ansage. Was mich stutzig macht ist die Aussage " unter optimalen Bedingungen " Gruß Dieter Der Solarertrag (Panelfläche 17,5qm ausgefaltet, was nur im Stand zulässig sein dürfte) alleine ist für 130 km gut. Der Rest kommt aus einer 60kWh-Batterie. Wer die leerfährt und dann mit Sonne aufladen will muss drei Tage in praller Sonne ("unter optimalen Bedingungen") stehen und darf währenddessen nichts vom kostbaren Strom verbrauchen. Perfekt für Spanien, im Sommer. Eher unschön in Schweden im Winter. Wenn du viel fährst, auch nicht so toll. Also für bestimmte Urlauber perfekt, für andere weniger. Wenn das Ding ein vernünftiges DC-Ladegerät mit CCS-Buchse hätte (hat es nicht) könnte man damit die Ladeinfrastruktur für Elektroautos nutzen. Die Studenten aus Eindhoven haben schon jahrelang sehr erfolgreich Solarfahrzeuge entwickelt die jedesmal bei der australischen Solar Challenge erfolgreich waren (Rennen quer durch Australien für Solarfahrzeuge). Ich trau denen durchaus zu hier was richtig Innovatives auf die Räder zu stellen. Die Frage ist nur ob sich das zu annehmbaren Preisen in ein kommerziell vermarktbares Produkt entwickeln lässt. Das Konzept mit dem Hubdach erinnert mich an die Silver-Wohnwagen von Trigano... --> Link Nur Mal als grobe Zahlen, 60 kWh darf man sich als 500 kg schwer und 30000 Euro vorstellen. Für ein Fahrzeug, was von der Laufleistung her eher nicht die >100000 km erreicht, damit das ganze in der Gesamtbilanz überhaupt Öko Vorteile hatte. Selbst wenn es mit Ökostrom oder Solar betrieben würde. Da werden sich die Verbrennerverbieter doch noch etwas schlauer machen müssen. Na ja. Weniger Womo, eher bisschen gepimpter Cali. Der Markt dafür dürfte recht klein sein. Und was die Studie in Serie kosten würde (mit halb so grossem Akku und ‚haltbarem‘ Womo-Leichtbau), wissen bisher wahrscheinlich noch nicht mal die Entwickler. Aber da werden wir noch mehr von sehen, das sind halt gerade die Buzzwords, für die man Fördergelder abgreifen kann. bis denn, Uwe Studien sind Studien, die experimentell aufzeigen, was später mal machbar sein könnte. Ihr erwartet immer eine perfekte Sofortlösung. :D Die Grundidee ist gut und die Technik wird sich auch weiterentwickeln. Grundsätzlich nutzen wir alle nur einen Bruchteil der Fläche für Solarzellen. Wenn ein Solar Womo auch nicht für jeden die passende Lösung ist, so doch vielleicht für 50% und schon haben wir CO2 gespart. In der ganzen Diskussion wird immer nur über null oder 100% gesprochen, da ist noch viel Spielraum für Lösungen und Kompromisse dazwischen.
Aber aus gutem(?) Grund. Zum einen will man ja auch Dachluken haben, oder eine SAT am Dach oder ein Surfbrett auf dem Dach transportieren. Das alles geht mit den durchgehenden Solarlösungen nicht. Ausklapplösungen gehen nicht während der Fahrt oder auf einem normalen Parkplatz/SP. Und am Abend beim Übernachten bringt es auch nichts. Evt. werden wird dann zu Nachteulen :-). Nachts fahren, tagsüber laden. Daher gibt es wohl 3 Kategorien: - wenig Solar (100-300W) - genug für Licht und Gas KS oder gerade so für Kompressor KS - mittlere Solar (>800W) - genug für el. Kochen, beim Heizen wirds schon eng, beim normalen größeren Womo ist schon fast alles zugepflastert. - viel Solar (siehe das Beispiel) - macht sich zumindest bemerkbar beim Elektrischen Fahren - nur mit ganz neuen Konstruktionen und (derzeit) vielen Einschränkungen machbar, einfach weil die Fläche begrenzt ist. Auf (IMHO) absehbare Zeit wird nur die erste Variante in Stückzahl auftreten.
Wenn man die Massen an Womos auf der AB sieht, die weit fahren (ich sonst auch), dann werden die 50% noch etwas dauern.
Manchmal kommt einem aber die Physik dazwische. Dann wird der Kompromiss zu einer nicht sinnvollen Variante oder er bringt nichts. Da braucht es schon einen Technologiesprung. Li Akkus waren sicher einer. Aber wir brauchen noch mehr, z.B. Solarzellen mit viel mehr Effektivität oder einen noch viel besseren Speicher oder eine integrierte Wasserstofftechnologie. Da könnte man das Heizen gleich direkt mit abdecken und den E-Motor im Hybrid mit einer Brennstoffzelle betreiben. RK Solange wir nicht genug erneuerbare Energie haben, um unseren Gedamtbedarf zu decken, brauchen wir nur mehr Eneuerbare Energie zum verbrauchen. Das spart CO2, ganz ohne Elektroautos. |
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