aqua
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Mehr Kapazität, wenn Umbau stattfindet?


JohnDeere am 06 Jul 2021 18:22:38

Wir haben jetzt unsere ersten 2 Kurztouren autark hinter uns und hatten uns etwas mehr von der Batterieleistung und den Solarpanelen erwartet.
Zum Ist-Stand:
4 Solarpanele, jeweils 2 unterschiedlicher Bauart, wo ich keine Angaben zu habe.



Solarregler+anderes Gerät, was wohl nichts mit der Ladung über Solar zu tun hat, sondern die Ladung über 220V steuert.



Batterie eine 100ah-Starterbatterie wartungsfrei, gekauft vor ca. 6 Monaten.
Wechselrichter 3000W/6000W


Was nutzen wir elektrisch zusätzlich zur Wasserpumpe und zum Handy + Tablett laden:
Wasserkocker über 220V, 32" TV über 220V, automatische Sat-Anlage über 12V (einmal eingestellt schaltet sich das Steuergerät ab),
Sky-Receiver über 12V (wird bei Nichtbenutzung gänzlich von 12V getrennt), Autoradio mit Display über 12V (läuft tagsüber paar Stunden).
Als Licht hatten wir über Led-Lampen, die intern einen Akku habe, der auch wie ein Handy geladen wird (3x aufgeladen)

Mitten am 2. Tag von 3 Tagen gab der Wechselrichter ein Signal, dass dieser sich jetzt abschaltet, da die Batterie nur noch die Hälfte geladen ist.
Anzeige 2 von 4 grünen Anzeige-Led´s als Batterieüberwachungsanzeige. Die Solarpanele konnten zwar bis zur Abfahrt am 3. Tag noch eine 3.Led zur
Anzeige bringen, aber der Wechselrichter schaltete sich nach kurzer Zeit trotzdem wieder ab. Die Kapazität der Batterie langte wohl doch noch nicht.

Meine Überlegung:
Entweder eine 2. 100ah-Starterbatterie, um dann vielleicht 3 Tage gut stehen zu können oder
einen neuen Solarregler und zwei Gel-Batterien um vielleicht dadurch 4-5 Tage stehen zu können.

Meine Frage an Euch:
Würde dieser Umbau zu Gel um einiges mehr an Durchhaltevermögen bewirken oder wäre der Umbau gar nicht so relevant, nur kostenträchtig?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

frankkk am 06 Jul 2021 18:53:33

Hallo JohnDeere
Was ich auf deinen Bilder sehe,ist die Verkabelung vom Panell zum Regler und vom Regler weiter sehr dürftig ausgeführt.
Da würde ich ansetzen, und mal messen was überhaubt an Spannung/Strom ankommt,und den Kabelquerschnitt erhöhen.
Dann dein Wechselrichter ist einige Nummern zu gross für deine Batterie oder anders herrum deine Batteriekapazität ist zu klein.
Da könnte man nachrüsten.
gruß Frankkk

Gast am 06 Jul 2021 19:32:41

Hallo,

an deiner Stelle würde ich mal eine genauere Abschätzung der benötigten täglichen E-Kapazität durchführen und zwar nicht nur für den Sommerbetrieb sondern auch für den maximalen Bedarf z.B. in der Übergangszeit oder sogar im Winter.

Um die errechnete Kapazität je Tag für die Freistehzeit vorrätig zu haben brauchst du die doppelte Menge an Kapazität bei bleihaltigen Akkus multipliziert mal den Tagen.

Dann wäre eventuell LiFe(Y)PO4 noch eine Alternative als Batterietyp, da bei denen bis zu 90% der Kapazität nutzbar sind.
Den Solarregler tauscht du gegen einen MPPT-Regler aus, der LiFe(Y)PO4 laden kann.
Das Landstromladegerät kannst du weiter verwenden.
Eventuell ist ein Booster noch eine Option, aber das kannst du noch später nachrüsten.

Nur so als Denkanstoß.

Anzeige vom Forum


Ossobuco am 06 Jul 2021 19:53:44

JohnDeere hat geschrieben:Wechselrichter 3000W/6000W...
Wasserkocker über 220V, 32" TV über 220V,


Hallo,
deine Batterie wird den Betrieb mit einem 3000 Watt Wechselrichter nicht lange mitmachen.

Die Zeit ohne Stromanschluss könntest du verlängern, indem du das Wasser auf dem Gasherd erhitzt. :idea:

Gruß

gfkarlchen am 06 Jul 2021 19:56:41

Starterbatterien (andere Plattenstruktur )als Pufferspeicher für den Wohnbereich, also für den täglichen Strombedarf, zu nutzen, ist nicht so prickelnd.
Ich würde dafür AGM oder Solarbatterie als Speicher verwenden.
Gruss Gerald

reddi am 06 Jul 2021 22:36:58

Mal eine kleine Gegenrechnung -

Dein Wassserkocher zieht wahrscheinlich so um die 2 kw, also 2000 Watt.
Bei 230 Volt sind das rund 8,3 Ampere Strom die da fliessen. Ist nicht so schlimm.

Aber bei 12 Volt sind das 166 Ampere, die da fliessen, nicht gerechnet die Wandlerverluste vom Spannungswandler.
Das bedeutet in der Praxis, das da wesentlich mehr Strom fliesst als Dein Anlasser braucht.
Das bedeutet , wenn Dein Kabelquerschnitt zu klein ist, das Zuleitungskabel zum Spannungswandler sehr schnell überhitzt. Ich bin kein Mensch von hätte, hätte, Fahrradkette und was alles passieren könnte, aber ein gewisses Risiko ist schon dabei. (Im schlimmsten Fall fackelst Du die Kiste ab)
Das bedeutet weiterhin, bei einer 100 Ah Batterie (Blei-Säure) geht man in der Regel von einer nutzbaren Kapazität von 50 % der angegebenen Leistung aus, als 50 Ah. 50 Ah bedeuted, Du kannst 50 Stunden lang 1 Ampere aus der Batterie ziehen, oder 50 Ampere 1 Stunde, oder 166 Ampere etwa 15 Minuten, dann gilt die Batterie als "leer".

Wenn Du weiter an diesem Setup festhalten willst, wirst Du nicht um Erweiterung der Speicherung drumrumkommen. Ob als Blei - Säure oder Lipo oder was auch immer bleibt Deiner Phantasie , Beratung und Geldbeutel überlassen.
Wovon ich auf jeden Fall absehen würde, ist dieser überdimensionierte Spannungswandler.

Gruss
Helmut

Marsu123 am 07 Jul 2021 07:23:06

Moin Moin,

Wechselrichter 3000W/6000W
Wie viel Strom zieht der im Stand-By ?

Wechselrichter würde ich (von der Größe her) den Bedürfnissen anpassen und bei nichtgebrauch dann komplett ausschalten.
Wasser würde ich auf den Herd mit Gas erhitzen.

Grüße Ralf.

Pechvogel am 07 Jul 2021 08:37:10

gfkarlchen hat geschrieben:Starterbatterien (andere Plattenstruktur )als Pufferspeicher für den Wohnbereich, also für den täglichen Strombedarf, zu nutzen, ist nicht so prickelnd.
Ich würde dafür AGM oder Solarbatterie als Speicher verwenden.
Gruss Gerald


Wobei die Frage ist was die zu einem 3000/6000W Wechselrichter sagen!!


An den TE:
entweder Du reduzierst Deinen Stromverbrauch, und zwar drastisch, in dem Du z.B. Wasser über Gas erhitzt und einen Fernseher für 12V einbaust,
oder Du brauchst viel mehr Kapazität!
ICH schreie zwar nicht gleich nach LI-Batterien aber in Deinem Fall würde sich das, bei den Daten, wohl anbieten.
Dann könnte auch der Wechselrichter bleiben, wohingegen bei Blei-Batterien dieser viel zu groß ist.

Bei der Solaranlage würde ich, unabhängig davon was Du sonst noch machst, auf jeden Fall mal genau nachmessen und ggf. die Leitungsquerschnitte vergrößern und den Solarregler austauschen.




Grüße
Dirk

JohnDeere am 09 Jul 2021 19:18:00

Herzlichen Dank für Eure hilfreichen Antworten!

Der Wasserkocher ist draußen.

Der Wechselrichter wird nur bei TV-Nutzung angeschaltet. Den habe ich nun und könnte ihn höchstens als gebraucht veräußern und vielleicht vom
Erlös einen Kleinen kaufen - hmm......

Der TV hat leider nur 220V und ein 12V in gleicher Größe wäre derzeit absolut nicht im Budget drin. Das würde ich lieber in den Solarumbau stecken.

Um einen anderen Querschnitt von den Panelen zu legen, muß ich diese wohl demontieren, da die Anschlüsse dadrunter sitzen. Der Vorbesitzer hat sie zusätzlich auch noch verklebt. Das würde eine schwierige Arbeit werden, auch mit Beschädigungen zu rechnen, aber schaue ich mir nochmals genauer an........

Ich habe ja auch schon an einen anderen Solarregler und und anderen Batterien gedacht, weg von Säurebatterie, war ja alles bei Kauf vorinstalliert.
Da der Geldbeutel schon ausgiebig überansprucht worden ist, bitte ich um Rat in Richtung AGM/Gel/Lipo.
Ich muss offen gestehen, ich habe von dem Lipo-Typ noch nichts gehört.
Konkret:
Welcher Solarregler arbeitet mit AGM/Gel/Lipo zusammen? Ich möchte gerne 200ah auf 2 Batterien aufteilen, da diese in den E-Kasten reinpassen würden.
Dazu muss es noch erschwinglich sein - was das für manche auch bedeuten kann :oops:

Das Fahrzeug bekommt nächsten Monat H-Kennzeichen mit Saison, also Winter abgemeldet.

Ich bin glaube ich auf alles eingegangen.

Freue mich auf weitere Hinweise und Tipps - Danke Euch!

reddi am 09 Jul 2021 22:16:19

Nur meine eigene Meinung :

Wenn Du schon den dicken Wandler drin hast, lass ihn drin, der verbraucht ja nur Strom, wenn er angeschaltet ist, wenn er aus ist, verbraucht der nix.

Die Solarkabel - normalerweise kommen aus dem Paneel selbst Kabel in richtiger Dicke raus, die Kabel sind etwa einen halben Meter lang und dann mit kabel verlängert. Ich würde diese Verbindungsstelle mal suchen und feststellen, ob so einen Verbindungsstelle besteht, wenn Du nicht sicher bist lade ich Dir gerne ein Bild hoch wie es aussehen sollte, wobei es da auch mehr als eine Möglichkeit gibt, die Kabel zu verbinden.

Zur Batterie - Blei-Säure Batterien gibt es für relativ kleines Geld, in der Regel halten die 4 Jahre und sind dann fertig. Nur meiner Meinung nach rechnet sich die Investition in andere Batteriearten nicht, unterm Strich ist die Blei Säure Batterie selbst wenn sie nach 4 Jahren platt ist, immer noch billiger als eine LiFePo.
Aber wie gesagt, nur meine unmassgebliche Meinung.
Ich würde mir noch eine 100 Ah Bleibatterie dazustellen, vorsichtshalber die jetzt vorhandene messen (lassen) ob die beiden sich vertragen, Batterien sollten im Idealfall gleich alt sein und gleiche Leistungswerte haben.

Gruss
Helmut

JohnDeere am 10 Jul 2021 10:49:24

Helmut, das war ja auch mein erster Gedanke, einfach erstmal eine 2. 100ah dazustellen und sehen wie weit ich komme.
Die Kosten so ca. 70.- bis 90.-
Aber mein anderer Gedanke dazu war, lieber diesen Betrag in neues Equipment einbringen und noch etwas draufpacken und habe dann aber mehr
Kapazitätsausbeute.
Daher meine Frage hinsichtlich aufkomender Kosten bei Umbau.

Pechvogel am 10 Jul 2021 11:42:08

4 Jahre für eine Blei-Säure halte ICH aber schon für „Pech gehabt“!
Ansonsten würde ich das, um günstig zu bleiben, auch so machen.

Noch mal zur Verdeutlichung des Leitungsquerschnittes:
der Querschnitt jedes einzelnen Moduls mag ausreichen aber irgendwo kommen die ja alle zusammen und ab da sollte der Querschnitt dann der gesamten Anlage angepasst sein.

Grüße
Dirk

dietmardd am 10 Jul 2021 12:43:56

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du 2 verschiedene Typen von Solarmodulen an einem Solarladeregler. Das kann funktionieren, aber auch in die Hose gehen. Soweit mir bekannt ist, sollten nur solche Solarmodule zusammengeschaltet werden, die eine identische Arbeitsspannung haben. Hast Du mal geprüft, ob die Arbeitsspannungen Deiner verschiedenen Solarmodultypen zusammen passen?

Wenn nicht, würde ich einen zweiten Solarladeregler für den anderen Solarmodultyp anschaffen.

Falls Du die Kapazität Deiner Solarmodule erhöhen willst, dann achte darauf, daß deren Arbeitsspannung passend ist.

fschuen am 10 Jul 2021 18:25:11

Ich würde an Solar gar nichts machen. Du hast massig Solar und kaum Batterie. Und dreistellige Amperezahlen kombiniert mit nennenswerter Entladetiefe geht nicht mit Blei, da geht nur entweder - oder. Ohne Wasserkocher könnte dein Setup funktionieren, wobei es auch ein deutlich kleinerer WR täte. Ansosten brauchst du eine LiFePO4. Jeder Cent für Blei ist rausgeschmissenes Geld, da kannst du dir günstiger Heisswasser im Restaurant bestellen.

Gruss Manfred

reddi am 10 Jul 2021 23:51:23

Nochmal zum Verständnis zu Deinem Wechselrichter:
Der KANN Dauerstrom bis 3000 Watt, in der Spitze (angeblich) kurzzeitig 6000 Watt.

Wenn Du aber nur z.B 100 Watt für Deinen TV brauchst, dann belastet der WR auch nicht mehr als 100 Watt Deine Batterie. Er ist für den Bedarf zwar überdimensioniert, aber das richtet keinen Schaden an.

Die Entscheidung Blei-Säure/Gel/Lipo kann Dir letztendlich keiner abnehmen.

Die 4 Jahre Gebrauchsdauer von Blei Batterien sind auch nur ein Anhaltswert, ich habe schon welche mit 10 Jahren Lebensdauer gehabt und genauso welche die nach 4 Jahren schon "fertig" waren. Mir waren immer Batterien wichtig, bei denen ich selbst den Säurestand kontrollieren konnte und bei Bedarf etwas destilliertes Wasser auffüllen konnte.
Es gibt einen Grundsatz, ob der so stimmt oder nicht weiss ich nicht, bete ich auch nur nach, man sollte Blei Säure Batterien nicht tiefentladen.
Viel Spass bei der Entscheidungsfindung
Helmut

SwenyP am 11 Jul 2021 14:20:44

reddi hat geschrieben:Wenn Du aber nur z.B 100 Watt für Deinen TV brauchst, dann belastet der WR auch nicht mehr als 100 Watt Deine Batterie. Er ist für den Bedarf zwar überdimensioniert, aber das richtet keinen Schaden an.
Helmut


Einspruch "Euer Ehren", :schlaumeier:
Schaden im Sinne kaputt sicherlich nicht, aber Schaden in Sachen Kapazitätsverbrauch schon.
Der Wirkungsgrad ist in dem Fall einfach nur als katastrophal zu bezeichnen.
Und genau das ist ja sein hier angesprochenes Hauptproblem, zu wenig Kapazität. :wink:

Hannus am 11 Jul 2021 17:19:17

Statt 90% vieleicht nur 75% Wirkungsgrad würde ich bei 100W nun nicht gerade als katastrophal bezeichnen.

Die Kabel die vom Solarregler zur Batterie sind die wichtigeren, vor allen Dingen, wenn sie sehr lang sind. Hier fließt der größere Strom.
Ich würde auch erst mal eine zweite Bleibatterie dazustellen und schauen wie weit du damit kommst.
Ein einfacher "Batteriecomputer" für 20€ mit einem 100A Shunt würde dir einige wichtige Infos zum Ladestrom und zur Spannung liefern.

leverkusen3 am 16 Jul 2021 10:23:03

Pechvogel hat geschrieben:4 Jahre für eine Blei-Säure halte ICH aber schon für „Pech gehabt“!
Ansonsten würde ich das, um günstig zu bleiben, auch so machen.

Grüße
Dirk


Hallo

Allen, die glauben nach vier Jahren noch eine gute Blei-Säure Batterie zu haben, empfehle ich ich einen Kapazitätstest.

Nur weil die Batterie nicht völlig versagt heisst das noch lange nicht, das die aufgedruckte Amperezahl auch zur Verfügung steht. Auffallen tut das bei Bleibatterien erst recht spät, weil wir ja nur 50% der Kapazität nutzen wollen.
Wenn die Batterie leer ist bevor 50% der Kapazität entnommen sind, ist sie schon länger Schrott, auch wenn im voll geladenen Zustand die Ladeschlussspannung erreicht wird.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Gast am 16 Jul 2021 11:28:46

Ich würde mich als erstes von der WR Kapazität 3000/6000W verabschieden, weil das a) niemand brauchen wird und b) Deine Infrastruktur das nicht hergibt / hergeben wird

Wir haben ein mit 1.800W und zu 100% ausgenutzt haben wir den noch nie. Da läuft die Kaffemaschine oder ein Föhn oder sonst etwas, aber NIE gleichzeitig. Außerdem sind die WR Verluste geringer.

Der Rest ergibt sich dann schon.

Gruß

JohnDeere am 25 Jul 2021 15:51:04

So, ich habe nun erstmal 70 Euronen für eine 2. 100Ah ausgegeben - das ist zu verkraften.
Im nächsten Jahr würde ich mir doch schon einen anderen Batterietyp kaufen wollen.
Aber offen gestanden sollte es finanziell nicht den Rahmen sprengen, heißt also da muss ich mir hier dann nochmals Eure Kommentare erneut durchlesen.

Bis auf den TV und einen Fön sind jetzt alle 220V-Geräte verbannt, auch der Laptop würde über 12V angeschlossen werden.
Der TV wird nächstes Jahr ersetzt gegen einen mit 12V.

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass der WR allein im stand-by 3A zieht?
Aber auch die Info: Wenn Du aber nur z.B 100 Watt für Deinen TV brauchst, dann belastet der WR auch nicht mehr als 100 Watt Deine Batterie.

Vom Vorbesitzer wurde im Motorraum ein Abschalter zur Starterbatterie-Motor eingebaut, damit diese bei höherem Verbrauch
nicht auch noch mit ausgesaugt wird.

Ich habe mir mal die 4 Module angesehen.
Der Vorbesitzer hat 2 verschiedene Modularten verbaut, wo 2 Stück mit Poppnieten auf Halterungen gesetzt wurden.
Da komme ich ohne Aufbohren der Nieten nicht an den untenliegenden Kabelanschluss ran - das lasse ich.
Die anderen Modularten sind verschraubt, da könnte ich mit einiger Arbeit unten an den Kabelanschluss ran.
Hintergrund ist ja der Tipp von Euch dickere Leitungen zu nehmen.
Aber auch den Leitungstausch würde ich erstmal nach hinten schieben wollen.

Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, ist der Solarregler nicht mehr neuerem Datums.
Da würde ich gerne ansetzen wollen.
Es wurde ja geschrieben, dass ich die Spannungen der 2 Modularten messen sollte.
Sind diese tatsächlich unterschiedlich, würde ich auch einen 2. Solarregler nehmen wollen.
Macht das Sinn?
Gibt es nicht schon modernere Regler, die verschiedene Modularten verarbeiten können?

Ich habe vor kurzem solch einen Batteriechecker mit Shunt eingebaut.
Ich sehe den Stromverbrauch, die Spannung und Wattzahl.
Besser wäre ein Gerät, was mir die Effizenz des Solarreglers/Solarmodule anzeigen könnte.
Gibt es so etwas auf dem Markt?
Oder gibt es moderne Solarregler, die solche Anzeigen und auch die Ladeeffizenz auf einem externen Display anzeigen?

leverkusen3 am 25 Jul 2021 17:29:36

JohnDeere hat geschrieben:
Es wurde ja geschrieben, dass ich die Spannungen der 2 Modularten messen sollte.
Sind diese tatsächlich unterschiedlich, würde ich auch einen 2. Solarregler nehmen wollen....

Oder gibt es moderne Solarregler, die solche Anzeigen und auch die Ladeeffizenz auf einem externen Display anzeigen?


Hallo

Wenn die Spannung der beiden verschiedenen Modularten unterschiedlich ist, benötigst du zwei Solarregler für maximale Effizienz. Die werden auf der Batterie Seite parallel geschaltet.
Wenn es nur um Funktion geht reicht einer...

Solarregler mit Display sind z.B. die Victron SmartSolar Serie. Das Display ist dein Tablet Computer oder Smartphone.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Pechvogel am 25 Jul 2021 18:14:16

JohnDeere hat geschrieben:…Habe ich es richtig in Erinnerung, dass der WR allein im stand-by 3A zieht?
Aber auch die Info: Wenn Du aber nur z.B 100 Watt für Deinen TV brauchst, dann belastet der WR auch nicht mehr als 100 Watt Deine Batterie…


Ohne jetzt konkret zu wissen was Du für einen WR hast aber 3A im Standby sind zu viel!
Ein paar mA ok. Aber keine A.
Im Eingeschalteten-Zustand ohne Last, bei der WR-Größe, vielleicht 1A.
Wenn Du dann einen 1000W Fön einschaltest kommen zu den 100A für den Fön noch der 1A zu. Das sind 1%, also vernachlässigbar!
Wenn Du allerdings einen 100W Fernseher betreiben willst dann braucht der WR vielleicht 11 oder 12A ( schlechterer Wirkungsgrad bei Minilasten ) und dazu dann nochmal der 1A. Das macht in der Gesamtbilanz schon mehr aus.
Wenn wir übrigens bei den 13A nur für den Fernseher bleiben dann verbrauchst Du für den sonntags abend Tatort fast 20Ah.
Oder anders die 100Ah-Batterie, der man ja möglichst nur 50% entnehmen sollte, wäre nach 2,5 Stunden fernsehen leer! Aber nur sofern sie fast neu und vollgeladen war! :eek:




Grüße
Dirk

rkopka am 25 Jul 2021 21:46:29

JohnDeere hat geschrieben:Bis auf den TV und einen Fön sind jetzt alle 220V-Geräte verbannt, auch der Laptop würde über 12V angeschlossen werden.

Ich würde das Laptop 230V NT trotzdem mitnehmen. Mir sind schon 2 12V NT eingegangen.

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass der WR allein im stand-by 3A zieht?
Aber auch die Info: Wenn Du aber nur z.B 100 Watt für Deinen TV brauchst, dann belastet der WR auch nicht mehr als 100 Watt Deine Batterie.

Es mag starke WR geben, die wirklich soviel ziehen. Mein 600W Teil braucht etwa 1A. Allerdings ist der Wirkungsgrad selbst im besten Punkt nicht 100%. D.h. man sollte mit höchstens 80% rechnen (und sich über bessere Werte freuen). Oder bei 100W TV mind. 125W.

Vom Vorbesitzer wurde im Motorraum ein Abschalter zur Starterbatterie-Motor eingebaut, damit diese bei höherem Verbrauch nicht auch noch mit ausgesaugt wird.

Hast du kein Trennrelais ? Die Starterbatterie ist doch normalerweise im Stand vom Aufbau getrennt ?

Hintergrund ist ja der Tipp von Euch dickere Leitungen zu nehmen.
Aber auch den Leitungstausch würde ich erstmal nach hinten schieben wollen.

Solange die Leitungen nicht zu heiß werden, verlierst du nur ein wenig Leistung, das ist zu verschmerzen.

Es wurde ja geschrieben, dass ich die Spannungen der 2 Modularten messen sollte.
Sind diese tatsächlich unterschiedlich, würde ich auch einen 2. Solarregler nehmen wollen.
Macht das Sinn?
Gibt es nicht schon modernere Regler, die verschiedene Modularten verarbeiten können?

Das wären dann Regler mit 2 getrennten Kanälen und damit praktisch das gleiche wie 2 getrennte Regler. Wenn die Module (genügend) unterschiedlich sind, kannst du sie nicht einfach zusammenschliessen, weil du dann nur wenig mehr Leistung bekommst als von einem einzelnen. Falls die Spannungen abweichen, aber die Ströme der Module annähernd gleich sind, könnte man sie in Serie schalten.

Ich habe vor kurzem solch einen Batteriechecker mit Shunt eingebaut. Ich sehe den Stromverbrauch, die Spannung und Wattzahl. Besser wäre ein Gerät, was mir die Effizenz des Solarreglers/Solarmodule anzeigen könnte.

Wie soll das gehen und was soll das bringen ? Für die Effizienz einen kalibrierten Lichtmesser, der dann errechnet, wieviel theoretisch an Leistung möglich wäre ? Der Batteriechecker zeigt ja nur die Summe der Ströme an. Wenn du auch Verbraucher laufen hast, hat das nicht mehr viel mit dem Ladestrom zu tun. Den kann man eher direkt am Solarregler ablesen (wenn möglich). Und das hängt immer auch vom Ladezustand der Batterie ab.

RK

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Victron Phoenix 12 375 VE Direct 12V an Kaffeemaschine ?
Carthago - Einbau Ladebooster
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt